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25. September 2026

Schwerhörige Senior*innen für Teilnahme an Umfrage gesucht

Im höheren Alter lässt das Hörvermögen häufig nach und es kann sich eine Schwerhörigkeit (Hypakusis) entwickeln. Laut einer bundesweiten Befragung aus dem Jahr 2022 geht ein Hörverlust in vielen Fällen mit weiteren Beschwerden einher, wozu etwa Depressionen, Schlafstörungen und Bluthochdruck zählen. Ein Hörgerät kann neben dem Hörvermögen auch die Lebensqualität der Betroffenen verbessern.

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Die Studie HearForFuture sucht nun erneut Teilnehmende für eine etwa 15-minütige Umfrage. Ziel ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie die Versorgung mit Hörhilfen schneller und effizienter gestaltet werden kann. Voraussetzungen für eine Teilnahme sind ein Alter von mindestens 60 Jahren, ein vorliegender Hörverlust und Erfahrungen mit Hörgeräten. Der Fragebogen wurde von einem Forschungsteam aus dem Gesundheitsbereich unter Beteiligung einer Krankenkasse entwickelt.

Der Fragebogen umfasst Fragen zu den Erfahrungen mit dem eigenen Hörverlust sowie mit Terminen bei HNO-Ärzt*innen und Hörakustiker*innen. Abgefragt werden beispielsweise Wartezeiten sowie Art und Umfang von Hörtests und Beratungsgesprächen. Anhand der Antworten möchten die Forschenden ein detaillierteres Bild von der Versorgungssituation schwerhöriger Menschen und den Erfahrungen mit den entsprechenden medizinischen und akustischen Dienstleistungen gewinnen.

Anschließend werden die Teilnehmer*innen gefragt, wie zufrieden sie mit ihrer Betreuung und Behandlung waren und welche Wünsche und Bedürfnisse sie hinsichtlich zukünftiger Dienstleistungen und der Versorgung mit Hörgeräten haben. Zum Abschluss werden einige Eckdaten und Informationen zur allgemeinen Lebenssituation abgefragt.

HearForFuture ist ein Projekt des Innovationsausschusses, wurde im Januar 2025 gestartet und soll voraussichtlich Ende 2027 abgeschlossen werden. Ziel ist es, Versorgungslücken im Bereich der Hörgeräteversorgung zu identifizieren und auf Grundlage der Ergebnisse ein Konzept zu entwickeln, das schwerhörigen Senior*innen den Zugang zu Hörgeräten künftig erleichtern soll. Neben der Umfrage sind auch einzelne Interviews mit Patient*innen, HNO-Ärzt*innen und Hörakustiker*innen vorgesehen.

Die Versorgung mit Hörgeräten ist auch für die Seniorenpolitik von Bedeutung: Schätzungen zufolge leben in Deutschland rund sechs Millionen ältere Menschen mit einem Hörverlust.

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