Logo DISW

Digitalisierung

Seit dem 16.06.2020 ist eine neue App (Smartphone-Anwendung) verfügbar, die bei entsprechenden Kontakten vor dem aktuellen Corona-Virus warnen soll. Die Corona-Warn-App war seit Monaten in der Diskussion, die Fertigstellung wurde mehrmals verschoben.

Weiterlesen

Seit Mitte Juni ist die Smartphone-App im Play Store (bei Android-Geräten) oder AppStore (bei Apple-Geräten) verfügbar. Mit dieser Anwendung soll eine weitere Ausbreitung der COVID-19-Pandemie verlangsamt werden. Aber wie funktioniert das? Diejenigen, die die App auf ihrem Smartphone installiert haben, tauschen über die Bluetooth-Funktion anonyme Nummern (Codes) mit anderen App-Nutzer/innen aus, wenn diese sich für einen gewissen Zeitraum in unmittelbarer Nähe befinden. Gibt nun ein/e Nutzer/in in der App an, mit dem Virus infiziert zu sein, bekommen alle Nutzer/innen, die sich in der Nähe der Person aufgehalten hatten, einen Warnhinweis auf ihr Gerät. Da sich die Codes, die das jeweilige Smartphone sendet, ständig ändern, soll eine Rückverfolgung oder Speicherung von Bewegungsdaten ausgeschlossen seien.

Die App soll nun im weiteren Prozess stetig verbessert werden. „Nichts ist in Stein gemeißelt. Man hat in einem wahnsinnigen Tempo diese Version, die jetzt funktioniert seit Dienstag, an den Start gebracht. Und trotzdem wird es weitere Verbesserungsmöglichkeiten geben“, wird die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer einige Tage nach der Veröffentlichung beispielsweise im Ärzteblatt zitiert. Mittlerweile hat die App in Deutschland über zehn Millionen Nutzer/innen.

Kritik an der App gibt es unterschiedlicher Art. Für viele kommt die App, die eigentlich spätestens im Mai im kommen sollte, zu spät, andere fordern mehr europäische Abstimmung. Immer wieder kritisiert wird auch, dass die App nur auf neueren Geräten funktioniert. "Es ist wirklich ein Problem, dass die App nur auf neueren Smartphones läuft. Dadurch lässt sie ausgerechnet Ältere oder Menschen mit wenig Geld außen vor", so der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck  gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Auch sie müssen erfahren können, ob sie mit Infizierten Kontakt hatten. Die Bundesregierung muss jetzt alles dafür tun, dass möglichst alle Menschen die App nutzen können."

Bedenken gibt es auch, dass die Anwendung zu einer Gewöhnung führen könnte, Gesundheitsdaten digital zu sammeln bzw. dies in Zukunft vorausgesetzt werden könnte. „Das ist die eigentliche Gefahr der Corona-App: Sie ist ein Einwilligungs- und Gewöhnungstool“, warnt zum Beispiel Susanne Gaschke in einem WELT-Kommentar . Die Corona-Warn-App sei „der erste Schritt auf einem Weg, an dessen Ende keine staatliche Leistung, keine ärztliche Untersuchung, keine Banküberweisung und kein Besuch im städtischen Schwimmbad mehr ohne digitale Datenerfassung möglich sein wird.“

Schließen


Bei dem „Digital-Kompass“ handelt es sich um ein kostenfreies Angebot für Senior/innen, bei dem diese in Fragen rund um die Internetnutzung unterstützt werden sollen. Nun sollen mit Hilfe des Verbraucherschutzministeriums weitere Anlaufstellen geschaffen werden.

Weiterlesen

Der Digital-Kompass ist ein Projekt der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) und Deutschland sicher im Netz (DsiN) und bietet Senior/innen Unterstützung bei der Nutzung des Internets. Diese Unterstützung findet nicht nur durch hilfreiche Beiträge und Tipps auf der Internetseite des Projekts statt, sondern auch durch Anlaufstellen vor Ort. Über die zunächst geplanten 75 Standorte berichteten wir bereits im letzten Jahr , nun sollen mit Unterstützung des Bundesministeriums für Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) weitere 25 Standorte folgen. „Unser Ziel ist, dass Seniorinnen und Senioren in allen Lebenslagen aktiv an der Gesellschaft teilhaben können“, wird Staatssekretär Prof. Dr. Kastrop in einer Pressemitteilung zum Thema zitiert. „Der Digital-Kompass vermittelt älteren Menschen digitale Fertigkeiten, damit sie die Chancen der Digitalisierung nutzen können und zugleich vor den Risiken gewappnet sind. Gerade während der Coronavirus-Krise bieten vor allem digitale Kommunikationskanäle vielen älteren Menschen die Möglichkeit, ihre Beziehung zu Familie und Freunden lebendig zu halten“, so Kastrop weiter. Damit leiste das Projekt einen Beitrag zu Selbstbestimmung, Partizipation und Lebensqualität im Alter. „Niemand darf abgehängt werden“, so Digital-Kompass Projektleiter Joachim Schulte von Deutschland sicher im Netz. „Mit der neuen Förderung werden wir Seniorinnen und Senioren im ländlichen Raum noch besser unterstützen können.“

Die Anlaufstellen werden vor Ort mit Partner/innen wie Bibliotheken oder Volkshochschulen organisiert. Eine Übersicht über bereits eingerichtete Anlaufstellen finden Sie in Form einer Karte auf der Internetplattform. In Schleswig-Holstein gibt es derzeit noch keine, allerdings nahe der schleswig-holsteinischen Grenze in Hamburg-Bergedorf.

Schließen


In einem Beitrag zu digitalen Angeboten in Zeiten sozialer Distanz haben wir bereits im April auf den neuen Podcast (Audiobeiträge) der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) hingewiesen. Nun ist dieser auch auf gängigen Streaming-Plattformen zu finden.

Weiterlesen

„Zusammenhalten in dieser Zeit“ – so heißt der neue Podcast der BAGSO, der insbesondere älteren Menschen mit Tipps und Informationen durch die Corona-Pandemie begleiten will. Mittlerweile gibt es fünf Folgen, jeweils mit einer Länge von 5-8 Minuten. Anhören können Sie sich die Beiträge zum Beispiel auf der Internetseite der BAGSO, aber auch bei gängigen Streamingdiensten wie Spotify oder Deezer ist die Reihe mittlerweile zu finden.

In den einzelnen Audiobeiträgen geht es beispielsweise um die Frage, was „Risikogruppe“ überhaupt bedeutet oder was man gegen Ängste und Sorgen tun kann. Die aktuelle Folge vom 3. Juni heißt „Corona-Helden“, sie dreht sich um Engagierte, die beispielsweise Masken nähen oder Briefe schreiben.

Schließen


Die Robert Bosch Stiftung hat 2018 die Initiative „Neustart! Reformwerkstatt für unser Gesundheitswesen“ ins Leben gerufen. Damit sollten Bürger/innen zu aktiven Mitgestalter/innen des Gesundheitswesens gemacht werden. Im Rahmen der Initiative können Bürger/innen am 15.06. an einer Onlinediskussion mit Jens Spahn teilnehmen.

Weiterlesen

Die Videokonferenz findet am 15.06.2020 von 18:00 bis 19:15 statt. Zur Teilnahme kann dieser Link am 15.06. ab 17:40 genutzt werden.

Leitfragen der Diskussion sind "Wie ist es um die Zukunftsfähigkeit des hiesigen Gesundheitswesens bestellt?" und "Was kann politisch getan werden?" Grundlage für die Diskussion sind die Kernbotschaften des Bürgerreports 2019.

Weitere Details zur Videokonferenz sind hier zu finden.

Schließen


Auch wenn die erfasste Kriminalitätsrate während der Corona-Maßnahmen zum Beispiel wegen Grenzschließungen oder vermehrten Kontrollen insgesamt zurückging, gibt es immer wieder Meldungen über Betrugsfälle, in denen die ungewohnte Situation ausgenutzt wurde.  Die Polizei klärt mit einem Portal über die neuen Maschen der Betrüger/innen auf.

Weiterlesen

Auf dem Internetportal „Polizei-Beratung.de“ gibt die Polizei Hinweise zur Kriminalitätsprävention. Im Zuge der Corona-Pandemie samt (gesundheits-)politischer Maßnahmen habe es allerdings eine Reihe neuer Betrugsmethoden gegeben. „Betrug am Telefon und an der Haustür zum Beispiel sind weiterhin hoch im Kurs“, schreibt die Polizei auf dem Portal, auf dem es nun einen eigenen Corona-Bereich gibt. Zuvor hatte es immer wieder Medienberichte über Betrüger/innen gegeben, die sich an der Haustür beispielsweise als Mitarbeiter/innen des Gesundheitsamtes ausgegeben hätten.

„Die Täter bringen altbekannte Maschen in Zusammenhang mit dem Coronavirus und nutzen die Unsicherheit und Angst der Bevölkerung für ihre Zwecke schamlos aus“, erklärt die Polizei. "Mit diesem neuen Inhaltsbereich auf der bundesweiten Internetseite der Polizeilichen Kriminalprävention wollen wir die Bevölkerung gezielt aufklären und zugleich Möglichkeiten zum Selbstschutz aufzeigen. Als Polizei warnen wir damit nicht nur vor den neuen Vorgehensweisen der Kriminellen, sondern gehen auch gegen die zusätzliche Verunsicherung der Menschen durch Falschmeldungen vor, die vor allem über soziale Netzwerke und Messengerdienste verbreitet werden", so Dr. Stefanie Hinz, Vorsitzende der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes auf der Internetseite.

Die Polizei empfiehlt auf dem Portal im Zuge der Corona-Pandemie folgende Sicherheitsmaßnahmen:

  • "Achten Sie auf Informationen offizieller Stellen und lassen Sie sich nicht durch Nachrichten verunsichern, die massenweise über soziale Netzwerke oder Nachrichtendienste verbreitet werden. Offizielle Stellen sind: Gemeindeverwaltungen, das Gesundheitsamt oder Landes- und Bundesministerien sowie das Robert Koch Institut (RKI).
  • Nehmen Sie die jeweils aktuellen geltenden Bestimmungen (wie Kontaktverbote) ernst. Diese dienen Ihrem und dem Schutz anderer. Zudem müssen Sie bei Verstößen auch mit Bußgeldern rechnen.
  • Fragen Sie auch bei offiziellen Stellen genau nach, wenn sich Personen als Mitarbeitende dieser ausgeben. Vor allem wenn diese Personen Sie zu kostenpflichtigen Covid-19 Tests auffordern.
  • Achten Sie grundsätzlich auf Ihre Daten im Internet und im realen Leben. Geben Sie keine Informationen zu Ihren finanziellen Verhältnissen oder sensible Daten preis.
  • Halten Sie telefonisch Kontakt zu Ihren Angehörigen und Ihrer Nachbarschaft: Erkundigen Sie sich auch nach ungewöhnlichen oder verdächtigen Vorfällen.
  • Wenden Sie sich in akuten Situationen an die Polizei unter der 110. Auch Ihre örtliche Polizeidienststelle steht Ihnen jederzeit zur Verfügung."

Schließen


Seit März gelten aufgrund der Covid-19-Pandemie Besuchsverbote in Pflegeheimen und andere Einschränkungen, die sich auf die Arbeit der Beiräte in stationären Einrichtungen auswirken. Der BIVA Pflegeschutzbund hat dazu eine kleine Artikelserie unter dem Titel „Beiratsarbeit in Zeiten von Corona“ gestartet.

Weiterlesen

Bislang sind zwei Teile der aktuellen Reihe „Beiratsarbeit in Zeiten von Corona“ erschienen, die die Bundesinteressenvertretung Alter und pflegebetroffene Menschen (kurz: BIVA Pflegeschutzbund) veröffentlicht hat. „Auch und gerade in diesen Zeiten ist der Beirat als Bewohnervertretung gefragt, um bei der Gestaltung des Lebens in der Einrichtung mitzuwirken“, heißt es in dem zweiten Artikel auch im Hinblick auf die ersten Lockerungen der strikten Besuchsverbote.

Das wichtigste für die Beiratsarbeit in diesen Zeiten sei grundsätzlich, dass die Beiräte die jeweiligen Regelungen ihrer Bundesländer kennen, die sich derzeit schnell ändern können.  Die geltenden Maßnahmen definieren auch den Rahmen und die Möglichkeiten, die die Beiräte haben. Hier bietet die BIVA auch Hilfe an und informiert auf ihrer Internetseite über Änderungen. Außerdem können Sie sich in den E-Mail-Newsletter des Pflegeschutzbundes eintragen, der für aktuelle Informationen zur Corona-Situation eingerichtet wurde.

Im Rahmen der (gesetzlichen) Möglichkeiten sollte die Beiratsarbeit auf Empfehlung des BIVA Pflegeschutzbundes auch in dieser Phase fortgesetzt werden. „In dieser neuen Situation können und sollten Sie sich einbringen. Das ergibt sich aus Ihren vom Gesetz übertragenen Mitwirkungsaufgaben. Dabei geht es auch um die Übersicht, ob Pflege und Betreuung qualitativ angemessen gewährleistet sind, aber vor allem um Ideen, die Situation für alle leichter zu machen“, heißt es dazu im Artikel. So könne beispielsweise überlegt werden, inwieweit Geschenke abgegeben werden können, ob es Balkone gibt, über die man sich zu einer bestimmten Uhrzeit verabreden kann oder wie mit Bewohner/innen verfahren werden kann, die keine digitalen Hilfsmittel zur Verfügung haben. Beispiele zeigen, dass es geht: „Mitglieder berichten uns von Gottesdiensten und Konzerten von ehrenamtlich engagierten Künstlern via Hausanlage, ‚Frischluft-Programmen‘ mit Betreuungskräften, gemeinsamem Singen über die Balkone etc. Solange die Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden, sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.“

Den ersten Artikel der Serie „Beiratsarbeit in Zeiten von Corona“ finden Sie hier . Kürzlich berichteten wir auch über Anregungen der BIVA, wie Regeln für Heimbeiräte aufgestellt werden könnten. Zu dem Artikel gelangen Sie hier .

Schließen


Das Kompetenzzentrum Demenz hat für Schleswig-Holstein einen neuen Online-Wegweiser bereit gestellt, auf dem Hilfsangebote für Menschen mit Demenz gesammelt sind.

Weiterlesen

Menschen in Schleswig-Holstein können nun auf der Internetseite demenzwegweiser-sh Hilfsangebote für Menschen mit Demenz finden. Über die Suchleiste können die Angebote regional eingegrenzt werden. Der Online-Wegweiser ist eine Weiterentwicklung vorheriger Datenbanken zu den Angeboten, die zum Beispiel für bestimmte Regionen bislang nur in gedruckter Version vorlag. Außerdem sind mit der Weiterentwicklung auch neue Gebiete gelistet, zu denen es vorher noch keine vergleichbare Datenbank gegeben hatte. „Ob Informationen zur Pflegeversicherung, zur rechtlichen Betreuung, zu ausgewählten nichtmedikamentösen Therapien, allgemeine Informationen zum Thema Demenz und vor allem einen Leitfaden, anhand dessen Sie nachvollziehen können, wie sie strukturiert vorgehen, wenn der Verdacht auf eine Demenz besteht“ – das alles können Sie nun mit Hilfe des Demenzwegweisers finden.

„Menschen, die demenziell erkrankt sind, benötigen die Zuwendung und menschliche Wärme ihrer Angehörigen sowie professionelle Hilfe und Unterstützung. Sie sind auf Hilfe im Alltag angewiesen“, unterstreicht auch Schleswig-Holsteins Sozialminister Dr. Heiner Garg (FDP) die Wichtigkeit von entsprechenden Angeboten, die mit dem Wegweiser nun besser gefunden werden sollen. In einem Grußwort zur Online-Schaltung der Seite im März begrüßt Garg den Demenzwegweiser: „Vor allem Menschen in ländlichen Regionen unseres Bundeslandes erhalten so einen schnellen Zugriff auf Informationen und Hilfsangebote.“

Das Kompetenzzentrum Demenz ist ein Projekt der Alzheimer Gesellschaft Schleswig-Holstein. Im nördlichsten Bundesland leben derzeit etwa 60.000 Menschen mit einer Demenzerkrankung .  Weitere hier erschienene Beiträge zum Thema Demenz finden Sie hier.

Schließen


Im Zuge der Ausbreitung des Covid 19-Virus ist immer wieder eine Smartphone-App (Handyanwendung) in der Diskussion, die bei der Eindämmung der Pandemie helfen soll. Thematisiert wird dabei vor allem die Frage des Datenschutzes.

Weiterlesen

Eine erste Version der freiwilligen App, über die seit Beginn der Corona-Krise debattiert wird, soll es nun wohl im Mai geben. „Aus heutiger Sicht sind es eher vier Wochen als zwei Wochen, bis wir tatsächlich dann eine haben, die auch alle Anforderungen voll erfüllt“, sagte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) laut Ärzteblatt am 17.04.2020. Diese Anforderungen bestehen vor allem im Hinblick auf den Schutz sensibler Daten, da die App über die Bluetooth-Funktechnik Smartphones in unmittelbarer Nähe erkennen soll.

Sollten Personen in Ihrer Nähe gewesen sein, die in ihre Corona-App eingeben, positiv getestet worden zu sein oder als Kontaktperson gelten, würden Sie eine Nachricht auf Ihr Smartphone bekommen. Dadurch könnten Infektionsketten gestoppt werden. Zuvor wurde auch das sogenannte „Tracking“, also die Erstellung individueller Bewegungsprofile zum Beispiel über Funkzellenabfragen oder GPS-Daten, als Möglichkeit diskutiert. Dieses Vorhaben stieß jedoch auf reichlich Kritik, da es sich dabei um einen weitgehenden Eingriff in die Grundrechte handele. Unumstritten ist die weitgehend anonyme Funk-Variante über Bluetooth jedoch auch nicht.

„Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das datenschutzkonform machen lässt“, sagte beispielsweise die netzpolitische Sprecherin und Bundestagsabgeordnete der Linksfraktion, Anke Domscheit-Berg, vergangenen Monat in einem SPIEGEL-Interview. „Dazu kommt, dass dieser Dienst nur funktioniert, wenn Bluetooth immer angeschaltet ist. Bluetooth kann aber wie alle Schnittstellen angegriffen werden. Erst 2017 gab es eine Schwachstelle, die fünf Milliarden Bluetooth-Geräte betraf, mit deren Ausnutzung man das ganze Handy hätte ausschnüffeln können“, so die Netzpolitikerin weiter. Grundsätzlich ist Die Linke jedoch offen für eine freiwillige Corona-App, wenn ein entsprechender Schutz der Daten gewährleitet ist. Unter diesen Bedingungen befürworten auch die Grünen eine solche Anwendung. „Wenn das berücksichtigt ist, erwarte ich auch eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung“, äußert sich beispielsweise Fraktionsvorsitzende Katrin-Göring Eckardt auf der Fraktionsseite im Internet.

In vielen Ländern werden solche digitalen Möglichkeiten bereits genutzt. Herangezogen werden als Beispiele immer wieder asiatische Staaten, die Infektionswege per Handy-Tracking nachvollziehen. Auch in anderen europäischen Ländern werden derzeit nationale Apps zur Corona-Eindämmung vorbereitet oder schon genutzt. Wann und in welcher Form diese in Deutschland genau verfügbar sein werden, ist noch unklar.

Schließen


Am 25.05.2020 startet die Kampagne „Engagement macht stark!“ des Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement. Höhepunkt soll die bundesweite „Woche des bürgerschaftlichen Engagements“ im September sein.

Weiterlesen

Seit über 15 Jahren findet jährlich die Kampange „Engagement macht stark!“ inklusive einer Engagementwoche im September statt. Ziel der Kampagne ist es, „die Vielfalt und Bedeutung von Engagement sichtbar zu machen und zu würdigen.“ 2020 soll die Kampagne ganz im Zeichen des Klimaschutzes als Themenschwerpunkt stehen. Ab dem 25.05. soll der Engagementkalender auf der Kampagnenseite freigeschaltet werden.

Die 16. Woche des bürgerschaftlichen Engagements wird dann am 11.09.2020 eröffnet und am 20.09. beendet. Hier finden Sie die Projekte der Woche aus dem letzten Jahr, außerdem können Sie für die diesjährige Engagementwoche Vorschläge einreichen. Für den Themenschwerpunkt Klimaschutz können auch Botschafter/innen vorgeschlagen werden, die in besonderer Weise „mit ihrem Engagement zur Lösung eines gesellschaftlichen Problems“ beitragen. Weitere Auswahlkriterien finden Sie hier.

Gefördert wird die Kampagne vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Schließen


Das Bundeskabinett hat den Weg frei gemacht für die elektronische Patientenakte (ePA), die als Teil der Digitalisierung des Gesundheitswesens im Januar 2021 kommen soll. Kritiker/innen vermissen den Schutz sensibler Daten.

Weiterlesen

Seit Jahren gibt es eine Diskussion über die Einführung einer elektronischen Patientenakte. Dabei soll für Patient/innen eine elektronische Kartei angelegt werden, auf der beispielsweise Befunde gespeichert werden können. So könnten zum Beispiel mehrfache Voruntersuchungen überflüssig werden, da alle behandelnden Ärzt*innen über die Versichertenkarte auf die E-Patientenakte zugreifen können.

„Wir erleben gerade, wie digitale Angebote helfen, Patienten besser zu versorgen“, so Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in einer Pressemitteilung zu dem aktuellen Gesetzentwurf. Das „Patientendaten-Schutz-Gesetz“ soll nach Vorstellung der Bundesregierung im Herbst in Kraft treten. Doch wie viel Patientendaten-Schutz steckt in dem Gesetz?

Ärzt/innen sehen das Gesetz im Hinblick auf den Schutz sensibler Daten jedenfalls teilweise kritisch, wie im Deutschlandfunk berichtet wird. „Man darf das Kind nicht mit dem Bade ausschütten. Und vor allem eins, es muss einfach geklärt sein: Wie wird diese Verbindung gesichert? Wer übernimmt dafür die Verantwortung?“, wird dort Kai Peter Schlegel, niedergelassener Facharzt für Urologie, zitiert. Man könne den speziellen Anschluss an das notwendige Gematik-Netz gar nicht installieren, „ohne diesen Weg in unser Intranet, wo die Dateien an sich sicher sind, freizugeben. Und letztlich ist eine Arztpraxis mit Sicherheit leicht zu knacken für jemanden, den das interessiert.“ Ärzt/innen, die die elektronischen Patienakten nutzen, sollen dafür honoriert werden. Honorarkürzungen solle es nach Spahn allerdings bei Nicht-Benutzung auch geben.

Für die Patient/innen soll die Nutzung solcher elektronischen Akten zunächst freiwillig sein. Die Versicherten sollen auch darüber entscheiden können, welche Daten in die ePA aufgenommen werden sollen und welche nicht. Die Daten können ab 2022 bei einem Krankenkassenwechsel übernommen werden. Ab 2023 sollen Versicherte dann die Möglichkeit bekommen, ihre anonymisierten Daten für die medizinische Forschung zur Verfügung zu stellen. Befürworter/innen der elektronischen Patientenakten erhoffen sich dadurch wichtige Erkenntnisse. Zum Beispiel kann leichter statistisch erfasst werden, welche Krankheiten mit besonderer Häufigkeit mit anderen (Vor-)Erkrankungen zusammenfallen.

Das voraussichtlich im Herbst durch den Bundestag bestätigte Gesetz könnte im Januar 2021 umgesetzt werden. Im Bundesrat ist es nicht zustimmungspflichtig. Damit hat das Bundeskabinett den Weg für die ePA mit dem Gesetzentwurf aus dem Gesundheitsministerium frei gemacht. Eine Zusammenfassung der vorgesehenen Regelungen finden Sie auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums, wo Sie auch den Gesetzentwurf im Wortlaut herunterladen können.

Schließen


seniorenpolitik-aktuell.de
Datenschutzübersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Erfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Erkennen von Ihnen, wenn Sie zu unserer Website zurückkehren, und helfen unserer Redaktion zu verstehen, welche Bereiche der Website für Sie am interessantesten und nützlichsten sind.

.moove-gdpr-branding-cnt,.moove-gdpr-company-logo-holder {display: none;} #moove_gdpr_cookie_info_bar p{text-shadow: none;}