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Gesundes Leben

Am 1. und 2. November 2013 findet im Lubinus Clinicum in Kiel die Fachtagung Seniorensport 2013 des Landessportverbandes Schleswig-Holstein (LSV) mit dem Titel „Alter in Bewegung“ statt. Die vom LSV und seinem Partner „Forum Pflegegesellschaft“ gemeinsam veranstaltete Tagung wird vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein unterstützt.

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Das Projekt „Alter in Bewegung“, in dem es darum geht, altersgerechte Angebote in Senioreneinrichtungen durch die aktive Beteiligung von Sportvereinen durchzuführen, wurde von Prof. Dr. Burkhard Weisser vom Institut für Sportwissenschaft an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Prof. Weisser wird diese Evaluation am 1. November auf der Fachtagung vorstellen.

Als weitere Partner für die Tagung konnten das Kompetenzzentrum Demenz Schleswig- Holstein und die Alzheimer Gesellschaft Kiel e.V. gewonnen werden. Weitere namhafte Referenten werden an beiden Tagen neue Erkenntnisse und innovative Praxisangebote vorstellen.

Medienvertreter sind herzlich eingeladen, an der Fachtagung Seniorensport teilzunehmen und haben nach der Vorstellung der Evaluation um ca. 16.15 Uhr die Gelegenheit, Fragen an Frau Dr. Entzian (Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung), Wolfgang Beer (LSV-Vizepräsident), Michael Selck (Sprecher des Forum Pflegegesellschaft) und Prof. Dr. Burkhard Weisser zu richten.

Zur Planung wird um Anmeldung bis zum 31. Oktober. Für inhaltliche Rückfragen steht Ihnen mein Kollege Thomas Niggemann (Tel.: 0431- 6486-167) gern zur Verfügung.

Weitere Informationen: www.lsv-sh.de

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Die Koordinationsstelle für innovative Wohn-Pflegeformen im Alter (KIWA) hat neue Räumlichkeiten im Sozialministerium Schleswig-Holstein bezogen. Die KIWA-Arbeit wird in einer dritten Förderperiode von 2013-2017 fortgeschrieben, in der das Land die Arbeit der KIWA mit rund 400.000 Euro fördert. Ziel der vom Forum Pflegegesellschaft Schleswig-Holstein getragenen Koordinationsstelle ist es, neue Wohnformen bekannt zu machen und schon im Aufbau zu unterstützen.

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Die KIWA bündelt Informationen und führt Ressourcen der verschiedenen Akteure im Handlungsfeld innovativer Wohn- und Pflegeformen zusammen. Das Angebot richtet sich an Akteure in Schleswig-Holstein, die Interesse an neuen Wohn-Pflegeformen für Menschen mit Pflegebedarf haben. Das können Multiplikatoren wie die landesweiten Pflegestützpunkte sowie Sozialdienste in Krankenhäusern etc. sein oder direkt an der Umsetzung interessierte Akteure. KIWA versteht sich als Ansprechpartner für Betroffene, Angehörige oder Berufsbetreuer die nach alternativen Wohnformen suchen, Multiplikatoren oder Akteure aus der Pflegewirtschaft, die dem Bedarf nach Wohn-Pflege-Gemeinschaften in ihrer Region entsprechen wollen, Wohnungsunternehmen, Stiftungen, Heimträger oder Kommunen, die ein neues Angebot für pflegebedürftige ältere Menschen planen.

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und veränderter Lebenskonzepte ist die Entwicklung neuer Wohn- und Pflegeformen erklärtes Ziel der Landesregierung. Ambulant betreute Wohn- und Hausgemeinschaften sind dabei ein wichtiges Element.

Derzeit existieren in Schleswig-Holstein 42 der Koordinationsstelle bekannte ambulante Haus- und Wohngemeinschaften für ältere Menschen mit Pflegebedarf. Nach KIWA-Einschätzung sind 21 weitere Projekte aktuell in Planung.

Kontakt zum KIWA-Büro
Irene Fuhrmann: 0431 / 988 - 5463
Anja Heinrich: 0431 / 988 -7491

Mail: kiwa-team@gmx.de

Das Büro befindet sich im Gebäude des
Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung
Adolf-Westphal-Str. 4
24143 Kiel

Weitere Informationen im Netz: www.kiwa-sh.de

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In 100 Haushalten hat das Forschungszentrum Informatik (FZI) mit Partnern aus dem Sozial- und Gesundheitswesen untersucht, wie ältere und behinderte Menschen durch sozio-technische Systeme bei der selbstständigen Lebensführung unterstützt werden können. Ergebnisse der erstmalig durchgeführten Feldstudie zeigen für alle Beteiligten − Senioren, Menschen mit Behinderungen, Angehörige und Pflegekräfte − großen Mehrwert durch Smart-Home-Technologien.

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Durch die Pilotstudie konnte gezeigt werden, dass Alleinlebende mit gesundheitlichen Einschränkungen sich durch Smart-Home-Technologien sicherer fühlen und stärker in das gesellschaftliche Leben eingebunden sind. Angehörige können beruhigter sein, weil sie sich über das Wohlbefinden ihrer älteren Verwandten regelmäßig informieren lassen können. Pflegedienste können aufgrund der Informationen präventiv auf sich abzeichnende Gesundheitsveränderungen reagieren. In kritischen Situationen, angezeigt z. B. durch Inaktivität, alarmieren die intelligenten Technologien umgehend die Pflegedienste und Rettungskräfte.

Das Smart-Home-System beeinträchtigt den Alltag der Betroffenen nicht, da es unaufdringlich in der Wohnung arbeitet. Der Nutzer muss dabei keine speziellen Geräte mit sich tragen, wodurch sich die Probanden bereits nach kurzer Zeit an die Anwesenheit der kleinen Helfer gewöhnt haben. „Ich nehme die Sensoren überhaupt nicht mehr wahr“, bestätigte eine der Testpersonen. Solange keine Kameras in ihrer Wohnung verteilt seien, fühle sie sich mit der neuen Technik wohl und sehr sicher.

Weitere Informationen: www.fzi.de

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Noch nie haben so viele Frauen und Männer ein so hohes Alter erreicht wie heute. Seit 1990 hat sich die Zahl der Menschen über 65 Jahre bundesweit um fünf Millionen erhöht – einem Anstieg um 42 Prozent. Derzeit sind 21 Prozent der bundesrepublikanischen Bevölkerung 65 Jahre alt, oder älter. Im Jahr 2030 werden es fast 37 Prozent, also 28 Millionen sein.

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Anlässlich des Internationalen Tages der älteren Menschen 2013 erklärt die Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Prof. Dr. Elisabeth Pott: „Unser Ziel ist es dazu beizutragen, dass Frauen und Männer die gewonnenen Lebensjahre bei möglichst guter Gesundheit und in möglichst hoher Lebensqualität verbringen können. Von großer Bedeutung ist hier die Bewegung. Bewegung ist der am besten untersuchte Schutzfaktor der hilft, vielen Krankheiten vorzubeugen.“

Geeignete Sport- und Bewegungsaktivitäten wirken sich positiv auf die physische und die psychische Gesundheit aus. Allerdings bewegen sich die Deutschen in allen Altergruppen, vor allem jedoch im höheren Alter, zu selten. So ist nur etwa die Hälfte der 55- bis 69-jährigen einmal oder mehrmals wöchentlich aktiv.

Dabei zeigt gerade die neuere Forschung, dass Menschen sehr wohl bis ins hohe Alter trainierbar sind. Das gilt auch für Präventionsangebote, die erst im Alter einsetzen. Diese wirken sich erwiesener Maßen positiv auf Gesundheit, Mobilität und Selbstständigkeit aus. Regelmäßige körperliche Aktivitäten können das Risiko u. a. für Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes mellitus Typ 2 und Osteoporose senken.

Körperliche Aktivitäten stärken Muskelkraft, Beweglichkeit, Balance und schützen auch vor Stürzen, ein wichtiger Aspekt gerade im Alter. Knapp ein Drittel der ab 65-Jährigen und ca. die Hälfte der ab 80-Jährigen stürzen mindestens einmal jährlich. Jeder fünfte bis zehnte Sturz führt zu Verletzungen, wie beispielsweise Knochenbrüchen. Art und Intensität der körperlichen Aktivitäten sollten im Vorfeld mit einem Arzt, meistens ist es der Hausarzt, abgesprochen werden.

„Ein weiterer wichtiger und nicht zu unterschätzender Aspekt ist, dass Sport und Bewegungsaktivitäten auch Spaß machen. Sie verbinden Menschen miteinander und fördern soziale Kontakte. Neben den beliebten und häufig selbst organisierten Bewegungsaktivitäten wie Wandern, Schwimmen und Fahrrad fahren gibt es zahlreiche Angebote von Sportvereinen oder Volkshochschulen. Es gibt viele Gelegenheiten sich auch im Alltag mehr zu bewegen. Kleine Besorgungen können zum Beispiel zu Fuß oder sogar mit dem Fahrrad erledigt werden. Wenn es der Gesundheitszustand erlaubt, sollte der Aufzug vermieden und die Treppe genutzt werden. Aber auch Spaziergänge auf geeigneten Gehwegen – ideal im Grünen - tragen zur Gesundheit bei, so Prof. Pott.

Ein Blick auf die errechneten Daten hinsichtlich der Lebenserwartung zeigt, dass Männer, die das 60. Lebensjahr erreicht haben, statistisch gesehen noch weitere 21,3 Jahren vor sich haben, bei den Frauen sind es sogar fast 25 Jahre. Ein gesunder, bewegungsreicher Lebensstil lohnt sich also!

Informationen rund um das Thema „Gesundes Alter“:
www.gesund-aktiv-aelter-werden.de

Spezifische Informationen zum Thema Sport/Fitness und Bewegung:
www.frauengesundheitsportal.de
www.maennergesundheitsportal.de

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Die Bun­des­zen­trale für ge­sund­heit­liche Auf­klärung (BZgA) richtete am 6. Juni 2013 in Ber­lin die zweite Bundeskon­ferenz "Gesund und aktiv älter werden" aus. Die Vor­träge und Bei­träge aus den Fo­ren stehen als kosten­lo­ser Down­load zur Ver­fü­gung.

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Unter dem Motto "Es ist nie zu spät und selten zu früh - Kör­per­liche Ak­ti­vi­tät, psy­chische Ge­sund­heit und Teil­habe im höheren Alter för­dern“ diskutierten Expertinnen und Experten aus Wissen­schaft und Praxis über Stra­te­gien, mit denen Menschen gesund, aktiv und selbst­be­stimmt älter werden und somit im Alter eine hohe Lebens­qualität ge­nie­ßen können. Ein vollständiger Bericht mit allen Vorträgen steht auf der Seite der BZgA als Download zur Verfügung.

Weitere Informationen:

http://www.gesund-aktiv-aelter-werden.de/

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Mit dem demographischen Wandel wird der Bedarf nach unterstützenden Dienstleistungen für ältere Menschen in Europa weiter zunehmen. Zentrale Herausforderung ist es, die ältere Bevölkerung mit qualitativ hochwertigen unterstützenden Dienstleistungen bedarfsgerecht zu versorgen. Zudem hat dieser Sektor ein bedeutendes Wachstumspotenzial für Beschäftigung.

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Im Vergleich mit anderen EU-Staaten zeichnet sich Deutschland durch ein insgesamt recht umfassendes System der Pflege mit entsprechenden Standards bei der Qualitätssicherung aus. Zu diesen Ergebnissen kommt die europäische Vergleichsstudie „Unterstützende Dienstleistungen für ältere Menschen im europäischen Vergleich" der Beobachtungsstelle für gesellschaftspolitische Entwicklungen in Europa und des Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit.

Dowload der Studie:

"Unterstützende Dienstleistungen für ältere Menschen im europäischen Vergleich"

 

Weitere Informationen:

www.beobachtungsstelle-gesellschaftspolitik.de

www.iza.org

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Die meisten Menschen möchten in vertrauter Umgebung alt werden. Auch wenn Unterstützung, Begleitung und Pflege nötig sind, wünschen sich viele ältere Menschen ein Leben in den eigenen vier Wänden. Die Landeshauptstadt Kiel hat in Zusammenarbeit mit dem „Pflegestützpunkt in der Landeshauptstadt Kiel“ den bereits erschienenen Leitfaden „Gut gepflegt im eigenen Zuhause“ aktualisiert.

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Wie kann die Unterstützung oder Pflege aussehen? Was leistet sie in welchem Umfang? Was macht einen guten Pflegedienst aus, wie wird ein Pflegevertrag abgeschlossen und wer zahlt? Auf diese und viele andere Fragen gibt der Leitfaden Antwort. Zudem erhält er eine Checkliste zur Auswahl ambulanter Pflegedienste und eine Liste solcher Dienste in Kiel.

Die aktualisierte Broschüre ist ab sofort kostenlos erhältlich beim „Pflegestützpunkt in der Landeshauptstadt Kiel“ im Amt für Familie und Soziales, Stephan-Heinzel-Straße 2 (Wilhelmplatz), sowie an der Infothek am Haupteingang des Rathauses, Fleethörn 9. Außerdem kann der Leitfaden im Internet unter www.kiel.de/aelterwerden, Stichwort Pflegestützpunkt, heruntergeladen werden. Telefonisch beraten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflegestützpunktes unter (0431) 901-3627 und 901-3696. Eine persönliche Beratung während der Sprechzeiten oder nach Vereinbarung ist auch möglich.

Weitere Informationen:

Pflegestützpunkt Kiel

Leitstelle Älter werden in Kiel

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Die Broschüre „Mehr Bewegung im Alltag – Aktives Leben im Alter fördern“ ist eine Zusammenstellung Zusammenstellung der Ergebnisse und Erfahrungen aus den Bewegungszentren in den Ländern und des Nationalen Aktionsplans „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“. Alle Akteure der Seniorenarbeit erhalten Informationen, Anregungen, Arbeitshilfen und Praxishilfen, um eigene Aktivitäten zu planen und umzusetzen.

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Weitere Informationen:

„Mehr Bewegung im Alltag – Aktives Leben im Alter fördern“

www.bewegung-foerdern.de

Landesvereinigung für Gesundheitsförderung in Schleswig-Holstein e.V. 

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Für das neue Projekt des Deutschen Olympischen Sportbundes „Attraktives Ehrenamt im Sport“ können sich Sportvereine, Kreis-/Stadtsportbünde zusammen mit Freiwilligenagenturen und Seniorenbüros gemeinsam bewerben.

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In den Tandem-Projekten sollen beispielhaft Konzepte und Maßnahmen entwickelt werden, wie Ehrenämter attraktiv gestaltet und weiterentwickelt werden können, um Funktionsträger/innen in der 2. Lebenshälfte für Sportvereine zu gewinnen und zu binden.

Weitere Informationen: DOSB-Projekt Attraktives Ehrenamt im Sport

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Seit dem 1. April 2013 ist Frau Bettina Süphke Koordinatorin des auf drei Jahre angelegten Kooperationsprojekts "Bürgernetzwerke für Schleswig-holstein" des Sozialministeriums und des Paritätischen Wohlfahrtverbandes. Über die Entwicklung des Projektes wird fortlaufend unter anderem auf dieser Seite informiert.

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Mit Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an:

Bettina Süphke
Adolf-Westphal Straße 4
24143 Kiel
Tel.: (0431) 9 88 -55 99
Bettina.Suephke@sozmi.-landsh.de

Weitere Informationen finden Sie hier.

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seniorenpolitik-aktuell.de
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