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Mobilität

Die demografische Entwicklung, die eine beträchtliche Steigerung der Anzahl älterer Menschen und somit auch eine wachsenden Zahl aktivitäts- und mobilitätsbehinderter Menschen mit sich bringt, unterstreicht die Dringlichkeit von Barrierefreieheit im Tourismus.

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Barrierefreier Tourismus in Deutschland ist daher im Sinne eines qualitativ hochwertigen Tourismus für alle zu entwickeln. Mit diesem Anspruch soll ein Standard für neue Bewegungsfreiheit, Mobilität, unbeeinträchtigte Aufenthaltsqualität und ein Höchstmaß an Service für Alle (u.a. auch für Senioren, Personen mit vorübergehenden Unfallfolgen) gesetzt werden.

Künftig können Menschen mit Handicap, Senioren und Familien mit kleinen Kindern bei ihrer Reisevorbereitung deutschlandweit auf einheitlich geprüfte Informationen zugreifen. Nach intensiver Vorarbeit wird erstmals ein bundesweites Kennzeichnungs- und Qualifizierungssystem umgesetzt, das barrierefreie Angebote und Dienstleistungen ausweisen wird. Es will unliebsamen Überraschungen vorbeugen und eine Teilhabe Aller ermöglichen. Dabei bündelt es erfolgreiche Ansätze und Initiativen auf regionaler und lokaler Ebene im Land, die vielfach bereits existieren. Mit diesem Schritt macht der föderal aufgestellte Deutschland-Tourismus einen gewaltigen Qualitätssprung. Ziel ist, Informationen entlang der gesamten touristischen Servicekette zu liefern, so dass allen Zielgruppen eine transparente und vor allem verlässliche Grundlage für ihre Reisentscheidung zur Verfügung steht – sei es für Ausflüge, Urlaubs- oder Geschäftsreisen.

Weitere Informationen: www.deutschland-barrierefrei-erleben.de

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Der im Rahmen der  Schriftenreihe Mobilität und Alter der Eugen-Otto-Butz-Stiftung herausgegebene 7. Band beschäftigt sich mit den Auswirkungen demografischer Veränderungen auf das Mobilitätsverhalten und die Verkehrssysteme einer alternden Gesellschaft.

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Die Projektidee der Autoren ist, detailliert Nutzeranforderungen und Mobilitätshindernisse zu analysieren und konkrete Möglichkeiten zur Anpassung von Verkehrsinfrastruktur und Fahrzeugen zu diskutieren, um die Voraussetzungen zur Schaffung zukunftsfähiger Verkehrsangebote zu verbessern.

Weitere Informationen: www.butz-stiftung.de

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Sinkende Einwohnerzahlen in Verbindung mit weniger Kindern und Jugendlichen und gleichzeitig mehr älteren Menschen haben Auswirkungen auf nahezu alle Bereiche der Daseinsvorsorge, vom Bildungsbereich über die Gesundheitsversorgung bis hin zur Mobilität.

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Im „Netzwerk Daseinsvorsorge“ hat die Landesregierung verschiedene Informationen zusammengestellt, die den Kommunen und Regionen helfen können, Anpassungsstrategien für ihre Infrastruktur zu entwickeln und den demografischen Wandel gut zu meistern.

Weitere Informationen: Netzwerk Daseinsvorsorge Schleswig-Holstein

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Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung hat gemeinsam mit dem Potsdamer Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) die Studie „Vielfalt statt Gleichwertigkeit. Was Bevölkerungsrückgang für die Versorgung ländlicher Regionen bedeutet“ veröffentlicht.

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Auf dem Land treibt der demografische Wandel die Kosten für Energie, Abwasser, Straßen, Bildung und ärztliche Versorgung in die Höhe. Die Studie versucht Wege aufzuzeigen, wie sich Regionen an den Bevölkerungsschwund anpassen können, ohne zusätzliche Kosten zu verursachen.  Die Forschungsarbeit basiert auf einer Workshop-Reihe, die zwischen 2011 und 2013 am IASS zum Thema „Bevölkerungsrückgang und Infrastrukturen“ stattgefunden hat. Auf 76 Seiten werden die Themen Energie, Wasser und Abwasser, Mobilität und Soziale Infrastrukturen näher behandelt. Beispielhaft sei hier das Thema Wasserversorgung herausgegriffen.

Weitere Informationen: www.berlin-institut.org

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Die Sicherung und der Erhalt der Mobilität in den ländlichen Räumen ist ein grundlegendes Ziel der öffentlichen Daseinsvorsorge. Doch wie können wir dieses Ziel vor dem Hintergrund des demographischen Wandels mit Alterung und Bevölkerungsrückgang, des Wertewandels, leerer öffentlicher Kassen und einem spürbaren Strukturwandel erreichen?

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Das Seminar "Mobilität in ländlichen Räumen - heute und übermorgen" am 22.10.2013 der Akademie für die Ländlichen Räume Schleswig-Holsteins e.V. geht diesen und weiteren Fragen nach.

Weitere Informationen entbehmen Sie bitte den Ausschreibungen der Akademie für die Ländlichen Räume Schleswig-Holsteins:

http://www.alr-sh.de

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Am 30. Oktober 2013 lädt der Seniorenbeirat Flensburg zu einem öffentliches Hearing "Ein Gesamtverkehrsplan für Flensburg!". Zu dieser Anhörung des Seniorenbeirats werden alle Akteure im Flensburger Verkehr eingeladen, jeweils ihre Erwartungen an die Verkehrsplanung und Anforderungen zur Verbesserung der Verkehrsregelungen in Flensburg aus ihrer Sicht vorzubringen.

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Das gilt ebenso – generationenübergreifend! – für alle Menschen, die sich in unserer Stadt im Verkehr bewegen, sei es zu Fuß, per Rad, mit Bus und Bahn oder im eigenen Fahrzeug. Geplant ist, dass die genannten "Akteure" sowohl "vor dem Tisch" ihre Vorstellungen darlegen können, als auch gleichsam "hinter dem Tisch" die Beiträge der aktiven VerkehrsteilnehmerInnen sowie der Fahrgäste anhören und zur Kenntnis nehmen.

In einem engen Zeitplan werden die Themengruppen (s. S. 2) für jeweils ca. 50 Min. aufgerufen. Dazu werden allen angemeldeten TeilnehmerInnen "Vorbereitende Überlegungen" zu den "Grundsätzen" und Fragen vorgelegt, die sich in unserer Vorbereitungsarbeit ergeben haben. Kurze vorbereitete Beiträge (höchstens 5 Min) müssen vorher angemeldet werden und sollen zur Erleichterung der Protokollführung (mit Namen und Kontaktadresse für Nachfragen) schriftlich/in Stichworten hinterlassen werden. In der jeweils verbleibenden Zeit können unangemeldete/spontane Beiträge aus dem Publikum zugelassen werden.
Ort: Rathaus Flensburg, Europaraum, 30.10.2013, 09:00 – ca. 18:00 Uhr

Anforderung der Unterlagen möglichst per E-mail bis spätestens 10.10.2013 an den Seniorenbeirat: ekkehard-k@foni.net.

Anmeldung von Beiträgen zu einzelnen Themen bis spätestens 23.10.2013.

 

Weitere Informationen:
Arbeitsheft für die Anhörung des Seniorenbeirats am 30.10.2013
Seniorenbeirat Flensburg

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Im Rahmen eines bundesweiten Fachkongresses des "Aktionsprogramms regionale Daseinsvorsorge" am 23. Januar 2013 in Berlin wurde die aktuelle Diskussion über Szenarien und Strategien anhand von Beispielen aus Modellregionen des Aktionsprogramms regionale Daseinsvorsorge und eines Vorläufer-Modellvorhabens aufgegriffen. Ein Beitrag Schleswig-Holstein des dithmarscher Landrats Dr. Jörn Klimant richtete den Fokus auf die Modellregion Dithmarschen-Steinburg.

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Hier kann der Beitrag heruntergeladen werden:

"Einbringung von Anpassungsszenarien in den politischen Diskurs auf der Ebene eines Landkreises: das Beispiel Landkreis Dithmarschen"

Weitere Informationen: Aktionsprogramm regionale Daseinsvorsorge

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Umweltminister Robert Habeck hat den Startschuss für den Nachhaltigkeitspreis 2013 des Landes Schleswig-Holstein gegeben. Der Preis steht in diesem Jahr unter dem Motto "Mobilität nachhaltig denken!". Alle engagierten Unternehmen, Vereine und Verbände, Bürgerinitiativen, Kommunen (auch Ortsteile), Kirchengemeinden und kommunale Partnerschaften sowie Schulen oder Einzelpersonen aus Schleswig-Holstein sind aufgerufen, sich bis zum 1. Juli 2013 zu bewerben.

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Der Themenschwerpunkt „Mobilität nachhaltig denken!“ umfasst viele Facetten des täglichen Lebens wie Mobilität in der Stadt, Urlaubs- und Freizeitplanung, individuelles Verhalten und Lebensstile, Mobilität und Gesundheit. Neben Mobilität im herkömmlichen Sinne bezieht sich „Mobilität nachhaltig denken!“ aber auch auf die geistige Flexibilität und Innovationskraft der modernen Gesellschaft. Mobilität beginnt im Kopf und meint hier auch jede Art von bewusster Richtungsänderung hin zu mehr Zukunftsfähigkeit im Sinne der nachhaltigen Entwicklung.

Gefragt sind alle innovativen Ideen, Konzepte und Projekte, die die Faktoren „Soziale Gerechtigkeit“, „Wirtschaftlichkeit“ und „Umweltverträglichkeit“ beispielgebend und erfolgreich miteinander verbinden. Beiträge aus Bildung und Öffentlichkeitsarbeit, die zu dieser Art von Verhaltensänderung anregen, sind von der Jury ausdrücklich erwünscht.

Der Nachhaltigkeitspreis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Die Summe kann auf mehrere Preisträgerinnen und Preisträger verteilt werden.

Weitere Informationen sowie Kriterien und Bewerbungsformular sind unter folgendem Link erhältlich:

www.nachhaltigkeitspreis.schleswig-holstein.de

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Die Initiative „Senioren-Technik-Botschafter“ die das Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Kooperation mit der BAGSO ins Leben gerufen hat, hat zum Ziel, dass technikgeübte Seniorinnen und Senioren anderen Älteren Kenntnisse neuer Informations- und Kommunikations-Technologie vermitteln. Dabei sind niedrigschwellige und praxisorientierte Ansätze gefragt, die auch hochaltrige Menschen erreichen. In Projektteams arbeiten ältere Menschen als Botschafter mit Organisationen zusammen, um Wissen über Informations- und Kommunikationstechnologien an Seniorinnen und Senioren zu vermitteln.

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Die Initiative ist eingebettet in das Programm „Forschung für mich – Forschung mit mir“.
Nähere Informationen dazu finden Sie unter:

Bundesministerium für Forschung und Bildung
Mensch-Technik-Interaktion für den demografischen Wandel

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Durch altersgerechte Assistenzsysteme für ein gesundes und unabhängiges Leben (AAL) soll ein selbstbestimmtes Leben durch innovative Technik ermöglicht werden. Unter dem Motto "Lebensqualität im Wandel von Demografie und Technik" berieten sich vom 22.-23. Januar 2013 Experten über die Entwicklung neuer Assistenzsysteme und Dienstleistungen für vielfältige Zielgruppen und Lebensumstände.

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Der Deutsche AAL-Kongress wird zum sechsten Mal ausgerichtet. Er avancierte in den vergangenen fünf Jahren zum Leitkongress im Innovationsfeld AAL. Wie jedes Jahr bietet er Forschern und Entwicklern, Herstellern und Anwendern sowie Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Verbänden eine Plattform zu einem intensiven Meinungs-, Informations- und Wissensaustausch.

Neue Assistenzsysteme und Dienstleistungen werden für vielfältige Zielgruppen und Lebensumstände entwickelt, für die sie Unterstützung bieten können. Die Lösungsansätze spiegeln das wider - und finden zunehmend ihren Weg in die praktische Erprobung und in den Alltag. Dieser Mannigfaltigkeit stellt sich der 6. Deutsche AAL-Kongress, wenn er seinen Fokus für 2013 auf Lebensqualität im Wandel von Demografie und Technik richtet.

Weitere Informationen:
www.aal-deutschland.de
6. Deutscher AAL-Kongress

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