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Ehrenamt

Die diesjährige Engagementwoche des Bundesnetzwerkes Bürgerschaftliches Engagement (BBE) steht unter dem Motto "Engagement macht stark!" und begann am 16.09.2016. Teilweise parallel läuft die Aktionswoche der Arbeiterwohlfahrt.

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Die Aktionswoche des BBE läuft noch bis zum 25.09.2016 und steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck. In ihrer Eröffnungsrede sagte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig: "Demokratie lebt von der gesamten Vielfalt freiwillig Engagierter. Angefangen von der einfachen Hilfe im Freundeskreis oder in der Nachbarschaft bis hin zu ehrenamtlichen Vereinen und Organisationen. Ich freue mich, dass die vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement organisierte jährliche Aktionswoche das großartige Engagement der vielen freiwillig Tätigen sichtbar macht und ihre Verdienste anerkennt. Das macht auch anderen Menschen Mut und gibt ihnen Ideen, sich selbst für eine gute Sache zu engagieren."

Der Vorsitzende des BBE-SprecherInnenrats Dr. Röbke betonte die besondere Bedeutung von bürgerschaftlichem Engagement für die Integration von MigrantInnen. Die Ankunft von Hunderttausenden habe Staat und Gesellschaft vor große Herausforderungen gestellt. Die Entwicklungen der letzten Monate habe ihm gezeigt, dass vor allem Menschen aus der Mitte der Zivilgesellschaft dies zu ihrem Thema gemacht hätten. "Trotz der vielen Negativ-Schlagzeilen stimmt mich der unermüdliche Einsatz von Bürgerinnen und Bürgern für Geflüchtete positiv und macht mir Mut", sagte Röbke. Anschließend wurden die diesjährigen Engagement-BotschafterInnen geehrt:

Die Arbeit der Engagement-BotschafterInnen, die zum Teil bereits TrägerInnen des Deutschen Engagementpreises 2015 sind, ist vorbildhaft für das freiwillige Engagement in Deutschland. Sie stehen zudem für die drei Schwerpunktthemen der diesjährigen Aktionswoche: "Unternehmensengagement für Arbeit und Integration", "Gesundheit und Prävention" und "Migration und Engagement".

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Aktionswoche.

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Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft führt die Initiative "Demenz Partner" durch, die vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gefördert und durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt wird. Es soll über Demenzerkrankungen sowie die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz und ihren Familien aufklärt werden.

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"Demenz braucht Dich" lautet der Slogan der Initiative. Damit ist gemeint, dass jeder mit seinem Verhalten dazu beitragen kann, die Lebensbedingungen von Menschen mit Demenz zu verbessern. In bundesweit stattfindenden Kursen werden neben Wissen zum Krankheitsbild wichtige Tipps zum Umgang mit demenzerkrankten Menschen vermittelt. Wer an den 90-minütigen kostenlosen Kursen teilnimmt, erhält als Teilnahmebestätigung eine Urkunde und einen Anstecker, der die TeilnehmerIn als "Demenz Partner" ausweist.

Vorbild ist die Aktion "Dementia Friends" der englischen Alzheimer-Gesellschaft, die die Initiative aus Japan aufgenommen hat. Mehr dazu erfahren Sie in dem englischsprachigen Beitrag des Guardian sowie in der Beschreibung der us-amerikanischen NPO Alzheimer's Disease International.

In Deutschland leben gegenwärtig 1,6 Millionen Menschen mit Demenz. Ungefähr 60 Prozent davon leiden an einer Demenz vom Typ Alzheimer. Ihre Zahl wird bis 2050 auf voraussichtlich 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Behandlung oder Prävention gelingt. "Demenz Partner" fordert alle Menschen auf, sich über das Krankheitsbild zu informieren. Denn Menschen mit Demenz begegnet man nicht nur in der Familie, sondern vielfach im Alltag, in der Nachbarschaft und auch am Arbeitsplatz.

Die Initiative hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Nach der Anschubfinanzierung durch das BMG unterstützt die gemeinnützige SKala-Initiative die bundesweite Initiative für die nächsten fünf Jahre.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Initiative.

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Neun schleswig-holsteiner Projekte wurden für den deutschen Bürgerpreis nominiert. Der diesjährige Bürgerpreis steht unter dem Motto "Integration gemeinsam leben". Lesen Sie hier mehr zu den nominierten Projekten.

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Von über 60 BewerberInnen sind neun Projekte bzw. Engagierte nominiert worden. Eine Jury wählt aus diesen die schleswig-holsteinische PreisträgerIn aus, welche dann am bundesweiten Wettbewerb teilnimmt. Der Sozialausschuss des Landtages Schleswig-Holstein und die schleswig-holsteinischen Sparkassen wollen mit dem Wettbewerb das ehrenamtliche Engagement in Schleswig-Holstein auszeichnen und in den Fokus rücken.


Der Mitmach-Circus Carivari im Containerdorf des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Lübeck ist seit 2015 engagiert. Es sind ca. 60 Freiwillige engagiert. Die Kinder und Jugendlichen (9-20 Jahre) des Mitmach-Circus-Carivari (Förderverein Circus-Charivari) besuchen seit September 2015 einmal in der Woche mit einer Circus-Pädagogin für 1,5 Stunden das DRK Containerdorf und üben mit den Kindern von Geflüchteten dort Zirkusaktivitäten wie z.B. Jonglage oder Einrad fahren. Begonnen hat das Engagement mit einem Workshop-Wochenende im Frühjahr 2015, bei dem die Kinder vom Circus Patenschaften für 40 Kinder übernommen haben - der Workshop wurde mit einer Circus-Gala abgeschlossen. Nebenbei soll der Kulturaustausch und der Spracherwerb gefördert werden. Teilweise nehmen auch erwachsene Geflüchtete teil.


Im Interkulturellen Zeltlager Neukirchen sind zur Zeit 15 Freiwillige aktiv. Seit 2008 bietet der Kreisjugendring Schleswig-Flensburg in den Frühjahrsferien das einwöchige interkulturelle Zeltlager in Neukirchen an, das überwiegend von ehrenamtlichen jugendlichen BetreuerInnen organisiert und betreut wird. Ca. 60 Kinder nehmen teil. Die ehrenamtlichen BetreuerInnen organisieren zudem ein bunt gestaltetes Programm. Das Lager finanziert sich aus Spenden und ggf. einer geringen Teilnahmegebühr.


Die G-Breaker aus Lauenburg sind eine Tanzgruppe (Breakdance, Hip Hop, etc.), die 2007 von den Brüdern Velit Kilic und Ömer Kilic gegründet wurde. In der Gruppe tanzen Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Nationalitäten. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen eine Freizeitbeschäftigung geben und durch das gemeinsame Tanzen Integration und kulturellen Austausch zu ermöglichen. Die Gruppe probt regelmäßig und hat zahlreiche Auftritte. Außerdem bieten die G-Breaker Workshops in Schulen an, v.a. für Kinder aus Deutsch als Zweitsprache-Klassen. So wurde zum Beispiel ein Übungsworkshop mit 15 jugendlichen Geflüchteten aus Lauenburg angeboten und mit einem gemeinsamen Auftritt abgeschlossen.


Im Gartenprojekt „die Mitte“ in Nortorf engagieren sich 40 Menschen. Der ursprüngliche Kern des Projekts war ein interkultureller Garten als täglicher Treffpunkt zwischen Geflüchteten und Einheimischen, jedeR kann sich an der gemeinsamen Gartenarbeit beteiligen. Mittlerweile ist „die Mitte“ Nortorf zu einem Begegnungszentrum geworden. Montag bis Samstag wird ein abwechslungsreiches Mitmach-Programm für alle BesucherInnen geboten (Kaffee/Tee trinken, gemeinsam singen, Sprache lernen, Gesellschaftsspiele, Nähen, Kochen, gemeinsame Fahrradtouren, Sommerfest). Die Aktionen werden von Ehrenamtlichen organisiert und geleitet. Zurzeit entsteht zudem eine offene Holz-Werkstatt in der zwei syrische Tischler ehrenamtlich arbeiten werden. BesucherInnen können hier Kleinmöbel reparieren. Außerdem haben die Ehrenamtlichen einen Computerraum eingerichtet. Der Leiterin ist besonders wichtig, dass dieser Treffpunkt von allen NortorferInnen genutzt werden kann und nicht speziell nur für MigrantInnen gedacht ist.


Der TSV-Glinde nimmt seit 10 Jahren am Bundesprogramm „Integration durch Sport“ des Innenministeriums teil und hat das Thema „Integration“ durchgängig durch alle Sparten des Vereins fest verankert. Als Beispiele dafür  werden Mitternachtssport mit 80 Jugendlichen aus unterschiedlichen Kulturkreisen, Ausbau Kraftraum mit Jugendlichen, Gründung Boxsport-Abteilung, Ferienfreizeiten zur Integration, Schwimmkurse für Frauen mit sogenanntem Migrationshintergrund u.vm genannt. Im Vorstand des TSV wurde zur Koordination all dieser Projekte eine Integrationsbeauftragte bestimmt. Die Projekte werden meist mit diversen Partnern durchgeführt, um einen möglichst großen Teilnehmerkreis zu akquirieren, wie zum Beispiel der Stadt Glinde, der Migrationssozialberatungsstelle, dem Kirchenkreis oder der Flüchtlingshilfe Glinde.


Runder Tisch für Willkommenskultur in und um Berkenthin ist eine Projektgruppe aus ca. 50 Ehrenamtlichen, die von drei Hauptverantwortlichen koordiniert wird. In dem Projekt wird direkte Hilfestellung geleistet durch ein Patenschaftsprogramm. Die Ehrenamtlichen fungieren als Paten für Geflüchtete oder MigrantInnen in Berkenthin und unterstützten sie von Ankunft an durch z.B. Begleitung zu Behörden, ÄrztInnen sowie Sprachkursen, Sprachhilfe und Vermittlung von Spenden. Dazu wurde Infomaterial in verschiedenen Sprachen erstellt. Zudem organisieren die Ehrenamtlichen diverse Plattformen zum Kennenlernen für Geflüchtete und UhreinwohnerInnen durch wöchentlich stattfindendes Sprach-Cafe mit Kinderbetreuung, Fahrradwerkstatt, Kleiderkammer, „Berkenthin isst international“. Das Projekt ermöglicht die ehrenamtliche Hilfe durch strukturierte Rahmenbedingungen (Anleitungen für die PatInnen, Versorgung Ehrenamtliche mit Infos). So soll ein möglichst weiter Helferkreis motiviert werden.


Refugees Welcome Flensburg ist eine Vernetzungsplattform (Flüchtlingshilfe Flensburg, Jugendzentrum, Lebenshilfe Flensburg, Sportpiraten, Verein Förderung Kultur und Kommunikation Flensburg), die gegründet wurde, um die Ankommenden in Flensburg am Bahnhof in Empfang zu nehmen und ggf. auf der Weiterreise zu unterstützen. Von September 2015 bis Januar 2016 waren die Ehrenamtlichen rund um die Uhr im Einsatz. Seit Januar 2015 sind die Ehrenamtlichen täglich von zehn bis 20 Uhr in einem extra Raum am Bahnhof im Einsatz. Ursprünglich wurden vor allem sogenannte Transitflüchtlinge unterstützt. Das Angebot wurde erweitert, als die Zahl neu Ankommender gesunken sind. Seitdem werden vor allem auch minderjährige Geflüchtete unterstützt und begleitet. In Planung ist zudem ein Patenschaftsprojekt in Kooperation mit der Flüchtlingshilfe Flensburg. Das Angebot soll in Zukunft auch aufs Flensburger Umland ausgeweitet werden.


Der Verein „kulturgrenzenlos“ ist ein Tandemprojekt zwischen Geflüchteten und Studierenden in Kiel. Geflüchtete bekommen ein Tandem zugewiesen (277 Tandems wurden bereits vermittelt) und gestalten gemeinsam selbstorganisiert ihre Freizeit, nebenbei wird auch Hilfe bei der Alltagsbewältigung geleistet. Die Tandems erhalten für ihre Treffen Vergünstigungen in Kieler Freizeiteinrichtungen. Interessierte können auf der Homepage einen Steckbrief ausfüllen und werden dann einer TandempartnerIn zugeteilt. Das erste Treffen findet im Rahmen einer Sprechstunde statt, die der Verein einmal wöchentlich anbietet. Alle zwei Wochen finden abwechslungsreiche Treffen und Ausflüge für alle Tandempaare statt (Ausflug Strand, Grillen im Park, etc.). Neben dem Kernprojekt haben sich weitere Teilprojekte entwickelt: monatlich stattfindendes Frauentreffen, Sportgruppen, interkulturelles Wohnprojekt (drei Neukieler, drei Altkieler). Das Projekt wird von 12 Ehrenamtlichen koordiniert. Das Team betreut die Tandems, organisiert die Vermittlung, kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit und plant die Treffen und Ausflüge.


Faiza Tahir hat 2015 die Bürgerinitiative „Kiel hilft Flüchtlingen“ gegründet. Es handelt sich um eine unabhängige Bürgerinitiative, die auf Facebook ins Leben gerufen wurde. Der ursprüngliche Gedanke war, den Austausch von Sachspenden zu koordinieren. Aus der Facebookgruppe wurde ein umfangreiches Projekt aufgebaut: Aufbau und Betrieb einer Kleiderkammer, Hilfestellung für Geflüchtete, Engagement in Unterkünften, Organisation von Willkommensfesten. Über 1000 Ehrenamtliche sind in dem Projekt aktiv.

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Der Verein Deutschland sicher im Netz (DsiN) möchte mit dem Projekt "Digitale Nachbarschaft" Ehrenamtliche in der Netzarbeit unterstützen. Durch das Portal können Sie je nach Bedarf Scouts in ihrer Nachbarschaft um Unterstützung bitten oder sich selbst zum Scout weiterbilden lassen.

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Auf dem Portal ist auch eine Themenseite bereit gestellt, auf der Sie sich Informationsmaterial zu den gewünschten Themen zusammen stellen können. Wenn Sie Ihr Wissen weitergeben möchten, können Sie nach einem Webinar und bestandener Prüfung als Scout tätig sein.

Bei dem Verein DsiN erfahren Sie, ob es bereits geprüfte Scouts in Ihrer Nähe gibt.

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Ehrenamtliche aus Schleswig-Holstein können sich für den Deutschen Bürgerpreis 2016 bewerben, das diesjährige Motto lautet "Deutschland 2016 – Integration gemeinsam leben". Die BewerberInnen nehmen zunächst auf Landesebene am Wettbewerb teil. Wer in Schleswig-Holstein zu den PreisträgerInnen gehört, geht automatisch ins Rennen um den bundesweiten Bürgerpreis.

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Mit dem regionalen Wettbewerb des Deutschen Bürgerpreises wollen der Sozialausschuss des Landtages und die Sparkassen in Schleswig-Holstein in diesem Jahr zum dreizehnten Mal herausragendes ehrenamtliches Engagement in Schleswig-Holstein auszeichnen. Es können sich alle Personen und Projekte bewerben oder vorgeschlagen werden, die sich ehrenamtlich für das Miteinander vor Ort einsetzen und Menschen Türen für ein integriertes Leben in der Gesellschaft öffnen.

Im regionalen Wettbewerb können sich die Nominierten und PreisträgerInnen über Geldpreise und ein Filmportrait ihres Projekts freuen. Insgesamt werden Sach- und Geldpreise mit einem Gesamtwert von 32.500 Euro vergeben. Im Sommer wählt eine Jury die Nominierten und PreisträgerInnen aus. Die Preisverleihung findet im November in der Sparkassenakademie in Kiel statt.

Der Deutsche Bürgerpreis für Schleswig-Holstein zeichnet ehrenamtliches Engagement in den drei Kategorien ‚U 21‘, ‚Alltagshelden‘ und ‚Lebenswerk‘ aus.

Die Bewerbungsunterlagen und Informationen rund um den Deutschen Bürgerpreis für Schleswig-Holstein sind online verfügbar. Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2016.

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Am 03.06.2016 organisieren die Bundesarbeitsgemeinschaften der Seniorenbüros (BaS) und die der Freiwilligenagenturen (bagfa) den Fachtag "Gemeinsam sind wir stark!? Wie das generationen-übergreifende Engagement gelingen kann" in Hamburg.

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Als Anlass zur Veranstaltung wird die Erwartung genannt, dass sich die Anzahl von älteren und jüngeren Engagierten wegen des demografischen Wandels ändern wird. Es soll diskutiert werden, ob zielgruppenorientierte Ansätze notwendig sein werden oder ob die Angehörigen der verschiedenen Generationen genügend Motive einen.

Wann: 03.06.2016, 10:30 - 16:00.

Wo: Der Fachtag findet im Gräpelweg 8, dem Haus im Park der Körber-Stiftung in Hamburg, statt. Eine Anmeldung ist bis zum 13.05.2016 notwendig.

Kosten: Mitglieder der BaS und der bagfa können kostenfrei teilnehmen, Nichtmitglieder zahlen 50 Euro inklusive Verpflegung.

Die Tagesordnung, Anmeldeschreiben und weitere Informationen finden Sie online.

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Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) widmete sich in einem Projekt der Vorstandsarbeit in Sportvereinen. Es fällt den regionalen Vereinsvorständen laut DOSB zunehmend schwieriger, NachfolgerInnen für ihre Arbeit zu finden. In dem Projekt wurden nun Maßnahmen gesammelt, die diese Aufgabe attraktiver machen sollen.

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Dazu wurde auf die Zusammenarbeit zwischen Freiwilligenagenturen, Seniorenbüros, Sportvereinen und Sportverbänden gesetzt. Diese erprobten bundesweit verschiedene Modelle und stellten diese auf einer Abschlusstagung vor.

Zentrale Ergebnisse sind z.B., dass bei der Ehrenamtsförderung Kooperationen und Vernetzung hilfreich sind; die Methoden auf den jeweiligen Verein abgestimmt sein sollten; eine spezifische und direkte Ansprache potentieller Ehrenamtlicher notwendig ist und dass der Spaß im Ehrenamt nicht vergessen werden sollte.

Mehr zum Projektverlauf, zu Ergebnissen und Praxishilfen für die Umsetzung der Vorstandsarbeit finden Sie auf den Seiten des Projektes.

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Wir präsentieren Ihnen in diesem Beitrag ausgesuchte Radiobeiträge, die verschiedene Perspektiven auf das Alter werfen. Ob "Platz für die 'neuen Alten" in der Gesellschaft ist, wird im rbb diskutiert. Der WDR 4 informiert über zu versteuernde Renten. Im Deutschlandfunk kommen ältere Menschen zu Wort, die von Leben im Armut und Mangel berichten. Die Gründe dafür werden in den verantwortlichen Strukturen beschrieben, wie z.B. der geringen Rente oder privaten Krankenversicherung.

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In der Sendung Platz für die 'neuen Alten'? der Reihe "Das Forum - Info Radio" des rbb wurde über die veränderte Rolle von 70 bis 80jährigen in der Gesellschaft diskutiert. An dem Gespräch nahmen Prof. Dr. Andreas Kruse (Institut für Geronthologie an der Universität Heidelberg), Anke Könemann (Werkstatt der Generationen an der Integrativen Montessori Schule München), Dr. Bernadette Klapper (Robert Bosch Stiftung, Stuttgart), Abi Ofarim (Sänger und Initiator "Kinder von gestern e.V.“ Jugendzentrum für Senioren in München) und  Dr. Henning Scherf (ehemaliger erster Bürgermeister Bremens) teil.

In der Reihe "Mittendrin in unserem Alter" des WDR 4 werden RentnerInnen über zu versteuernde Renten informiert. Der Sender liefert ein Infoblatt als Übersicht. Zur Rentenbesteuerung informiert auch die Deutsche Rentenversicherung und die Vereinigte Lohnsteuerhilfe.

Der Deutschlandfunk berichtete über die Folgen von verringerten Sozialleistungen bei älteren Menschen. In der Sendung Wie der Staat an alten Menschen spart berichten Menschen über ihren Alltag, der von Mangel geprägt ist. Gründe dafür sind z.B. die geringe Rente, die sogenannte private Krankenversicherungsfalle oder das nicht erledigen (können) von Anträgen. Im Beitrag wird auch deutlich, wie so Träume beerdigt werden.

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Anlässlich des heutigen Tages der älteren Generation, der jeweils am ersten Mittwoch im April begangen wird, würdigt der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft für Senioren-Organisationen (BAGSO) Franz Müntefering das Engagement vieler SeniorInnen, die sich um das Wohlergehen ihrer Mitmenschen – ob Kinder, Jugendliche oder Gleichaltrige – kümmern.

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„In diesem Jahr möchte die BAGSO insbesondere den zahlreichen älteren und alten Menschen danken, die mithelfen, Flüchtlingen in Deutschland eine gute Aufnahme zu sichern. Die meisten, die gekommen sind und kommen, sind Menschen mittleren Alters, Jugendliche und Kinder. Zum Tag der älteren Generation weisen wir darauf hin, dass auch alte Menschen unter den Flüchtlingen sind, die aus ihren Traditionen gerissen wurden, und die den verbleibenden Teil ihres Lebens nun hier in Sicherheit und Geborgenheit erleben sollen. Wir rufen dazu auf, dass ihnen dies ermöglicht wird.“

Die BAGSO hat zahlreiche Projekte, in denen sich SeniorInnen für Geflüchtete einsetzen, in einer Broschüre dokumentiert, die kostenlos, auch in einer größeren Stückzahl, in der BAGSO-Geschäftsstelle angefordert werden kann.

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Die Karl-Heinz-Howe-Simon-Fiedler-Stiftung fördert das Projekt der Kieler Senioren-LotsInnen. Sie bieten Beratung und Hilfe in besonderen Problemlagen für SeniorInnen mit wenig Einkommen an.

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Zum Angebot der Senioren-LotsInnen gehören auch Ausflüge. Die Hilfe für Kieler SeniorInnen, die wegen körperlichen, geistigen, psychischen  oder finanziellem Zustand beeinträchtigt sind, kann dabei je nach Bedarf sehr unterschiedlich gestaltet sein. Damit sollen Einsamkeit und Mutlosigkeit, die durch fehlende finanzielle Mittel begründet sind, bekämpft werden.

Die Lotsenstation befindet sich in der Iltisstraße 8 in Kiel, der Kontakt kann telefonisch (0431 5302 3863) oder per mail an post@kieler-senioren-lotse.de hergestellt werden.

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