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Ehrenamt

Granny Aupair

23. August 2015

Granny Aupair ist der Name einer Online-Plattform, auf der ältere Frauen weltweit eine zu begleitende Familie finden können. Familien können dort auch Gesuche nach einer sogenannten Leihoma aufgeben. Die Kontakte sollen vor allem über Staatsgrenzen hinaus hergestellt werden.

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Michaela Hansen gründete im Jahr 2010 die Online-Plattform "Granny Aupair", über die "lebenserfahrene Frauen als Leihomas" weltweit vermittelt werden sollen. Es können auch Gesellschafterinnen für ältere Menschen oder  Helferinnen für soziale Einrichtungen vermittelt werden. So findet zum Beispiel eine ehemalige medizinische Fachangestellte nach dem Tod ihres Mannes als Granny für ein kleines Mädchen in einer deutsch-australischen Familie wieder neuen Lebenssinn oder eine Krankenschwester im Ruhestand entlastet Angehörige einer an Demenz erkrankten Frau.

2013 hat Michaela Hansen gemeinsam mit der Journalistin Eva Goris in einem Buch (Als Granny-Aupair in die Welt, ISBN: 978-3-423-26007-7) Fallgeschichten von Grannys gesammelt. Dort können Sie mehr über Erlebnisse, Motivation und Schwierigkeiten während der Auslandsaufenthalte erfahren. Im zweiten Teil des Buches setzen sich namhafte Experten der Gerontologie, Psychologie und anderer Disziplinen mit Fragen des Alters und des demografischen Wandels auseinander. Auch zu diesen Themen äußern Grannys ihre Erfahrungen und Wahrnehmungen. Das kann auch zu einer anderen Wahrnehmung des eigenen Alterns führen.

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Ehrenamt ist für viele Menschen eine Möglichkeit, den eigenen Interessen zum Nutzen Anderer nachzugehen. Es lohnt sich aber vor allem für Menschen, die nicht mehr allen Zwängen der Arbeitsgesellschaft nachgehen müssen. Sie haben so etwas mehr Zeit zur Verfügung, sich einer Tätigkeit zu stellen ohne sich über Entlohnungen und Zugangsberechtigungen den Kopf zerbrechen zu müssen. Damit halten sie viele soziale Dienste funktionsfähig, die ohne die Arbeit der Ehrenamtlichen nicht mehr umsetzbar wäre.

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Das soziale Dienste auf die Unterstützung von kostenfrei arbeitenden angewiesen sind, zeigt den ausbaufähigen Zustand des sozialen Sektors und die geringe Anerkennung der Professionen dieses Sektors. Ein differenzierter Blick auf das System des Ehrenamts, welches vor allem von älteren Menschen getragen wird, lohnt sich also. Wir zeigen Ihnen daher hier eine Auswahl der Literaturempfehlungen der Bibliothek des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA). Erstens werden einige Werke empfohlen:

Bereswill, Mechthild;  Braukmann, Stephanie (2014): Fürsorge und Geschlecht. Neue und alte Geschlechterkonstellationen im freiwilligen Engagement Älterer. ISBN: 978-3-7799-2307-7.

Rosenkranz, Doris; Görtler, Edmund;  Limbeck, Brigitte (2014): Woher kommen künftig die Freiwilligen? Engagementplanung als Zukunftsaufgabe für Kommunen und Verbände. ISBN: 978-3-7799-2085-4.

Thiemann, Antonia Victoria (2014): Museen schlagen Brücken. Bürgerschaftliches Engagement älterer Menschen im Museum. ISBN: 978-3-631-65695-2.


Zweitens werden verschiedene Artikel und Buchauszüge empfohlen.

Wolter, Birgit (2013): Beteiligung älterer Menschen in der Quartiersentwicklung. In: Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (Hrsg.): Lebensphase Alter gestalten - gesund und aktiv älter werden: Nutzen und Praxis verhaltens- und verhältnisbezogener Prävention.

Baumgartner, Katrin;  Wanka, Anna (2014): Unruhestand am Land - Selbstbestimmtheit und Teilhabe älterer Frauen durch ehrenamtliches Engagement. In: Larcher, Manuela (et al, Hrsg.): Frauen am Land: Potenziale und Perspektiven.

Frerichs, Frerich (2014): Older volunteers in Germany: opportunities and restrictions in the welfare mix. In: Principi, Andrea (et al, Hrsg.): Active ageing: voluntary work by older people in Europe.

Hoffmann, Lothar (2014): Ältere freiwillig engagiert - im doppelten Sinne unbezahlbar. In: Erhardt, Martin (et al, Hrsg.): Altenarbeit weiterdenken: Theorien - Konzepte - Praxis.

Vogel, Claudia (2014): Aktives Altern. Freiwilliges Engagement vor und nach dem Eintritt in den Ruhestand. In: Kaudelka, Karin;  Isenbort, Gregor (Hrsg.): Altern ist Zukunft! Leben und Arbeiten in einer alternden Gesellschaft.

Haß, Rabea (et al, 2015): Neuland für die Freiwilligendienste - wie die Altersöffnung das Format verändern könnte. In: Bibisidis, Thomas (et al, Hrsg.): Zivil - Gesellschaft - Staat: Freiwilligendienste zwischen staatlicher Steuerung und zivilgesellschaftlicher Gestaltung.

Lehr, Ursula (2015): Das freiwillige Engagement älterer Menschen in einer Gesellschaft des langen Lebens. In: Klein, Ansgar (et al, Hrsg.): Jahrbuch Engagementpolitik 2015: Engagement- und Welfare Mix - Trends und Herausforderungen.

Ramos, Romualdo;  Wehner, Theo (2015): Hält Freiwilligenarbeit gesund? Erklärungsansätze und kontextuelle Faktoren. In: Wehner, Theo;  Güntert, Stefan Tomas (Hrsg.): Psychologie der Freiwilligenarbeit: Motivation, Gestaltung und Organisation.

Wagner, Bernhard (2015): Forschung als Medium zur Initiierung bürgerschaftlichen Engagements? Prämissen und überraschende Verläufe eines Praxisforschungsprojektes mit Senior_innen. In: van Rießen, Anne;  (et al, Hrsg.): Sozialer Raum und Alter(n): Zugänge, Verläufe und Übergänge sozialräumlicher Handlungsforschung.

Klein, Gabi;  Hoffmann, Daniel (2013): Freiwilliges Engagement als Ressource in der Arbeit mit älteren Menschen - aber wie? In: Pro Alter.

Schmitt, Eric (2013): Bürgerschaftliches Engagement Hochaltriger. In: Aus Politik und Zeitgeschichte.

Tomasik, Martin J.;  Silbereisen, Rainer K. (2014): Negotiating the demands of active ageing: longitudinal findings from Germany. In: Ageing and society.

Lüders, Sarah (2015): Gegenseitige Selbsthilfe in "Seniorengenossenschaften". Ein Diskussionsbeitrag zur Monetarisierung bürgerschaftlichen Engagements. In: Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für Öffentliche und Private Fürsorge.

Reckert, Wilfried (et al, 2015): Bürgerschaftliches Engagement älterer Menschen. Ein Praxisbericht aus Gelsenkirchen. In: Soziale Arbeit.

Reynolds, Kristin A. (et al, 2015): The experiences of older male adults throughout their involvement in a community programme for men. In: Ageing and society.


Drittens können Sie folgende Arbeit direkt online nachlesen:

Simonson, Julia (2013): Freiwilliges Engagement in der Pflege und dem Gesundheitswesen. In: Zentrum für Qualität in der Pflege (Hrsg.): Freiwilliges Engagement im pflegerischen Versorgungsmix.

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Der Senior Experten Service (SES) sucht bundesweit Ehrenamtliche, die Auszubildenden beistehen. Dies wird in der Initiative VerA organisert, von der bereits ca. 5000 junge Menschen profitieren konnten.

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Die Aktivität der Iniative ist gefragt, sobald Auszubildende auf Schwierigkeiten stoßen oder überlegen, ihre Lehre abzubrechen. Der SES vermittelt dann eine EhrenamtlerIn, von denen nach Angaben des SES ca. 80% erfolgreich verlaufen sind. In der Vermittlung soll auf die Wohnortnähe der zusammengeführten Personen geachtet werden. Interessierte SeniorInnen können sich auf der Homepage der Initiative näher dazu informieren. Den Ehrenamtlichen werden vorbereitende Seminare, Erfahrungsaustausche, RegionalkoordinatorInnen als AnsprachpartnerInnen und eine Aufwandspauschale angeboten.

Die Registrierung beim SES ermöglicht weitere Arbeitsfelder für SeniorInnen. In einem Beitrag des Deutschlandfunkes (wir berichteten) erzählt unter anderem eine Seniorexpertin über ihre Tätigkeit und wie sie persönlich davon profitieren konnte.

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In der Sendung "Lebenszeit" des Deutschlandfunks (DLF) wurde sich dem Thema gewidmet, wie Menschen im Rentenalter ehrenamtlich engagiert oder erwerbstätig sind. Die vielen persönlichen Beispiele werden immer wieder politisch oder wissenschaftlich gespiegelt.

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Ungefähr die Hälfte aller Menschen im Rentenalter sind berufstätig. Der Beitrag liefert viele Beispiele der Erwerbstätigkeit oder des ehrenamtlichen Engagement, wie z.B. die 80 jährige Koordinatorin des Vereins helfende "Helfende Hände", welche seit der Gründung des Vereins für ihn ehrenamtlich tätig ist.

Im Studio sind Frau Ehmann, die mit 65 Jahren eine Chocolaterie in Heidelberg eröffnet hat;

Frau Thiemens (69), welche sich durch die Stiftung Senior Expert Services (SES) regelmäßig im Ausland aufhält, um gesammeltes Wissen gezielt weiterzugeben. Durch die Arbeit wurde sie motiviert, notwendige PC-Kenntnisse zu erwerben und Spanisch als Fremdsprache wiederzuerlernen;

und Dr. Mergenthaler, Sozialwissenschaftler am Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BIB).

Inhaltlich wird auch auf die Geschichte des Rentenalters geschaut, über das akzeptierte Bild der arbeitenden RentnerIn in anderen Ländern diskutiert und der Begriff "Ruhestand" kritisch hinterfragt. Ein Ergebnis ist, dass trotz aller Individualität die Zeit des Rentenalters keinesfalls von Ruhe oder gar Stillstand geprägt ist. Manche Menschen, die ihre Geschichte erzählen, haben gelernt mit der, durch den medizischen Fortschritt und die bessere Versorgung, geschenkten Zeit umzugehen.

Sie können auf der Seite des DLF weitere Hintergründe zu dem Thema erfahren und sich den Beitrag in voller Länge anhören.

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Mehrere Organisationen suchen aktive Ältere im Netz. InternetnutzerInnen ab 60 Jahre und Ehrenamtliche können mit Online-Projekten teilnehmen. Wie das funktioniert und wer hinter dem Internetpreis steht, verraten wir Ihnen auf dieser Seite.

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO), Deutschland sicher im Netz (DsiN), der Hamburger Verein Wege aus der Einsamkeit und Google Deutschland rufen bis September 2015 Internetnutzer ab 60 Jahren auf, Projekte, Aktionen oder Publikationen zur kompetenten Nutzung des Internets einzureichen. Gute Initiativen, die mit dem Internet umgesetzt werden, haben die Chance auf Preise im Gesamtwert von 5.000 Euro.

Unter dem Motto "Ältere Menschen aktiv durch die digitale Welt" will der Goldene Internetpreis gute Beispiele zeigen, wie Online-Mobilität die Lebensqualität im Alltag verbessern kann – für einen souveränen Umgang von SeniorInnen im Netz. Jedoch gehören Ältere auch zu der Gruppe, die einen erhöhten Aufklärungs- und Unterstützungsbedarf für den sicheren Umgang mit dem Internet hat, so das Ergebnis der aktuellen Studie "DsiN- Index – Digitale Sicherheitslage der Verbraucher in Deutschland". Ausgezeichnet werden Personen und Projekte in zwei Kategorien.

Die erste Kategorie richtet sich an kompetente Alltagsnutzer: Menschen, die beispielsweise mit FreundInnen über das Internet kommunizieren, Routen planen oder eigene Webseiten betreiben.

Zweitens werden Einzelpersonen oder Initiativen gesucht, die ihr Wissen an andere Interessierte weitergeben. Das können ältere Fachleute sein, die Gleichaltrigen einen Zugang zu den Angeboten der digitalen Welt verschaffen oder jüngere Menschen, die Ältere ins und im Netz begleiten. Auch EnkelInnen und Freunde von SeniorInnen können Vorschläge einreichen.

Kreativität ist in beiden Kategorien gefragt. Die OrganisatorInnen freuen sich über alle Einreichungen, ob als Film oder Erfahrungsbericht, Kursmaterial, als E-Book, auf DVD oder in anderen digitalen Formaten bis zum 04.09.2015.

Bewerbungen und Vorschläge können online eingereicht werden.

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Ehrenamtliche aus Schleswig-Holstein können sich ab dem 01.05.2015 für den Deutschen Bürgerpreis bewerben. Außerdem stellen wir Ihnen eine Datenbank für weitere Ehrenamtspreise vor.

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Vom 01.05. bis 30.06. läuft der regionale Wettbewerb, das Schwerpunktthema 2015 lautet „Kultur leben – Horizonte erweitern“. Es sollen Personen, Projekte und UnternehmerInnen gewürdigt werden, die mit ihrem Engagement dazu beitragen, kulturelle Werte zu stärken und Menschen durch Kultur zu vereinen.  Bedingungen  für die Teilnahme am oder Vorschlage für den Wettbewerb finden Sie online.

Wer Interesse an weiteren Preisen für Ehrenamtliche hat, findet in der Datenbank Preiselandschaft eine größere Auswahl.

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In den vergangen zwei Monaten wurden in Schleswig-Holstein und Hamburg die jährlichen Ehrenamtsforen durchgeführt. Das Ehrenamtnetzwerk Schleswig-Holstein hat dazu eine Zusammenfassung der Ergebnisse hochgeladen.

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Die Foren fanden im Februar und März 2015 in 10 Städten statt. Es trafen ehrenamtlich tätige BürgerInnen auf VertreterInnen aus Politik, Wirtschaft und Medien, um gemeinsam dem Ehrenamt neue Impulse zu geben. Als kleine Übersicht sehen Sie hier die Themen der einzelnen Veranstaltungen:

Hamburg: Zentrale Auftaktveranstaltung Norddeutschland

Neumünster: feierliche Auftaktveranstaltung zur Einführung der Ehrenamtskarte Schleswig-Holstein

Rendsburg: Die Zukunft braucht uns alle. Chancen des Demographischen Wandels

Schleswig: Ehrenamt - gut gemacht!

Bad Bramstedt: Noch immer mit einem Bein im Gefängnis? Aktuelle Rechtsfragen in der Vereins- und Jugendarbeit

Itzehoe: Neues Willkommen - Steinburg öffnet sich für Flüchtlinge

Pinneberg: Wie gewinnt man Mitstreiter?

Nortorf: Vielfalt des Ehrenamtes

Lübeck: Keywork - ein mögliches Modell für bürgerschaftliches Engagement?

Kiel: Verein neu denken - Eine Denkwerkstatt zur Zukunftsfähigkeit von Vereinen

Ablauf und Ergebnisse der sehr unterschiedlichen Veranstaltungen können Sie online nachlesen.

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Die schleswig-holsteinischen Freiwilligenagenturen gründen mit Hilfe des Landes eine Landesgemeinschaft (lagfa). Sitz der neuen lagfa wird das nettekieler Ehrenamtsbüro in Kiel.

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Das Ehrenamtsbüro nettekieler hat bereits vorher Freiwilligenagenturen zum Erfahrungsaustausch eingeladen. Diese Aufgabe kann nun mit finanzieller Unterstützung des Landes erfüllt werden, Ziele sind stärkere Vernetzung, Interessenbündelung und ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch. Rund 35 Freiwilligenagenturen unterschiedlichster Trägerschaft, Rechtsform und Struktur, engagieren sich in den verschiedenen Städten, Kreisen oder Regionen Schleswig-Holsteins. Trotz aller Unterschiede gibt es häufig ähnliche Arbeitsbereiche wie die Geflüchtetenhilfe, der Bildungsbereich oder das junge Engagement.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. (bagfa) wurde 1999 von lokalen Freiwilligenagenturen gegründet. Inzwischen sind 172 Freiwilligenagenturen Mitglied. In Landesarbeitsgemeinschaften (lagfas) sind die Freiwilligenagenturen in ihren jeweiligen Bundesländern organisiert. Über den Länderbeirat der bagfa vernetzen sich die lagfas untereinander und diskutieren strategische und politische Fragestellungen.

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) fordert, das Engagement der wachsenen Gruppe von älteren Menschen mit eigener Migrationserfahrung mehr wertzuschätzen und gezielt zu fördern.

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Es lässt sich zwar die Gruppe älterer ZuwanderInnen anhand von Alter und Geburtsort beschreiben. Sie ist aber auch wegen dieser ungenauen Konstruktion eine vielfältige, heterogene Gruppe. Dass eine so konstruierte Gruppe wächst, ist bei steigender Lebenserwartung und in vielen Aspekten der Gesellschaft geforderten Mobilität nicht verwunderlich.

Die BAGSO erkennt an, dass die finanzielle Absicherung und die medizinische Lage dieser Gruppe im Vergleich zu nicht migierten älteren Menschen schlechter ist. Gleichzeitig ist aber das Engagement der MigrantInnen in Nachbarschaft und Qartier größer als das der Nichtmigrierten. In dem dreiseitigen Positionspapier werden auf Besonderheiten beim Engegament von MigrantInnen eingegangen. Es werden Antworten auf die Frage gegeben, wie Seniorenorganisationen und Verbände Menschen mit Zuwanderungsgeschichte besser erreichen können. Das Papier schließt mit Forderungen an die politischen AkteurInnen.

Sie können die Forderungen online nachlesen.

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Die Robert Bosch Stiftung zeichnet die besten Ideen im und für das Alter in der Stadt aus. Sie können sich bis zum 30.04.2015 um den Deutschen Alterspreis, der mit insgesamt 120.000 Euro dotiert ist, online bewerben.

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Der Alterspreis steht unter dem Grundsatz, dass ältere Menschen von heute die Pioniere für morgen sind. Sie können zeigen, was im Alter geht und wie es funktioniert. Sie können und wollen die Gesellschaft und ihr Lebensumfeld mitgestalten. Vor allem für Städte und Gemeinden ist diese Mitgestaltungsfähigkeit ein unschätzbares Potential.

Die Schirmherrschaft über den Alterspreis hat die Bundesministerin Manuela Schwesig, sie sagt dazu: "Der Deutsche Alterspreis macht gute Beispiele des Lebens im Alter bekannt und zeigt, wie engagiert und aktiv ältere Menschen sind, aber auch wie man sich mit und für ältere Menschen engagieren kann. Ich finde es wichtig, sichtbar zu machen, wie Engagement den Zusammenhalt der Generationen stärkt."

Eingereichte Ideen sollten original, innovativ und in der Umsetzung bzw. bereits vollendet sein. Im Detail geht es um zwei Fragestellungen:

Erstens können Einzelpersonen, Gruppen, Vereine und Organisationen zeigen, wie ältere Menschen mit ihrer Leistungsfähigkeit, ihrem Engagement und ihrer Kreativität das (Zusammen-)Leben in ihrer Stadt oder der Gemeinde mitgestalten. Die Initiativen können aus allen gesellschaftlichen Bereichen kommen und sollen mit überholten Klischees über das Alter brechen, die Altersgrenzen auflösen oder den wertvollen Beiträg Älterer für die Gesellschaft sichtbar machen.

Zweitens können Städte, Gemeinden, Initiativen aus der Zivilgesellschaft, Wissenschaft oder dem unternehmerischen Bereich zeigen, wie sie durch ihre Initiativen zur altersfreundlichen Gestaltung des öffentlichen Lebensumfeldes beitragen.

Auf den Seiten der Robert-Bosch-Stiftung können Sie mehr über die bisherigen Preisverleihungen, die Jury und den diesjährigen Alterspreis erfahren.

Bis zum 22.04.2015 können Sie sich online bewerben.

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