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Dem bevorstehenden Sommer ist bereits eine Hitzewelle vorausgegangen, die mehrere Todesopfer in Westeuropa forderte. Aufgrund des Klimawandels gelten weitere Hitzeperioden in den kommenden Wochen und Monaten als wahrscheinlich. Besonders für ältere Menschen können hohe Temperaturen gesundheitliche Risiken mit sich bringen. Gleichzeitig verfügen viele Wohnungen und Pflegeeinrichtungen noch immer nicht über ausreichende Schutzmaßnahmen gegen Hitze, und auch das Wissen über wirksame Vorsorge ist nicht überall vorhanden.

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Um stärker auf die gesundheitlichen Folgen extremer Hitze aufmerksam zu machen, findet am 11. Juni der 4. Bundesweite Hitzeaktionstag statt. Mit einer Vielzahl von Aktionen und Veranstaltungen möchte das Bündnis für mehr Hitzeschutz und Prävention sensibilisieren. Dem Netzwerk haben sich zahlreiche Partner*innen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene angeschlossen, darunter auch die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO).

Unter dem Motto „Gemeinsam vorgehen gegen Extremhitze“ können in ganz Deutschland Aktionen angemeldet werden, die über die Folgen von Hitzewellen informieren und Möglichkeiten zum Schutz vor Hitze aufzeigen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Beiträge von Institutionen, Organisationen oder Privatpersonen stammen.

Auf der Internetseite „Mitmachen“ finden Interessierte Anregungen, Materialien und praktische Hinweise für die Planung eigener Veranstaltungen. Vorgestellt werden dort unter anderem Informationsstände, Demonstrationen und digitale Formate. Ebenso sind kreative, kulturelle oder spielerische Projekte möglich, sofern sie sich mit den Themen Hitze und Hitzeschutz befassen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Beteiligung und gemeinschaftlichem Engagement.

Der seit 2023 jährlich stattfindende Hitzeaktionstag versteht sich zudem als politisches Signal. Das Bündnis fordert unter anderem mehr finanzielle und personelle Ressourcen für den Hitzeschutz, den Ausbau bestehender Maßnahmen sowie eine stärkere Einbindung von Fachkräften aus dem Gesundheitswesen. Darüber hinaus wird eine flächendeckendere und frühzeitigere Warnung vor Hitzewellen gefordert. Auch der Zusammenhang zwischen Hitzeschutz und Klimawandel wird dabei thematisiert.

Grundsätzlich reagiert jeder Mensch unterschiedlich auf hohe Temperaturen. Kinder, ältere Menschen sowie chronisch kranke Personen gelten jedoch als besonders gefährdet. Jana Luntz vom Deutschen Pflegerat betont: „Hitze kann tödlich sein – vor allem für ältere, kranke und pflegebedürftige Menschen.“ Pflegefachpersonen seien oft die Ersten, die Risiken erkennen und Schutzmaßnahmen ergreifen. Deshalb brauche es verbindliche Strukturen, die ihre Expertise bei der Erstellung und Umsetzung von Hitzeschutzplänen stärker berücksichtigen.

Eigene Beiträge zum Hitzeaktionstag 2026 können per E-Mail an kontakt@hitzeaktionstag.de angemeldet werden.

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Seit 1996 führt das Institut für angewandte Sozialwissenschaften GmbH in Bonn (infas) den Deutschen Alterssurvey (DEAS) durch. Gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend liefert die Studie umfangreiche Daten darüber, wie Menschen zwischen 40 und 85 Jahren in Deutschland leben, arbeiten, altern und ihren Alltag gestalten. 2026 startet der DEAS in seine neunte Erhebungsphase und schreibt damit ein weiteres Kapitel dieser bedeutenden Langzeitstudie. Angesichts des demografischen Wandels gilt eine verlässliche Datenbasis als wichtige Voraussetzung, um politische und gesellschaftliche Herausforderungen besser einschätzen zu können.

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In einer Pressemitteilung des Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA) betont Bundesseniorenministerin Karin Prien die Bedeutung der Studie. Der DEAS zeige seit 30 Jahren, wie vielfältig das Älterwerden in Deutschland geworden sei. Die gewonnenen Erkenntnisse seien ein wichtiger Orientierungspunkt für politische Entscheidungen – etwa in den Bereichen Pflege, Einsamkeitsprävention oder gesellschaftliche Teilhabe. „Damit ist der Deutsche Alterssurvey eine unverzichtbare Grundlage, um den demografischen Wandel verantwortungsvoll zu gestalten.“

Der DEAS kombiniert Quer- und Längsschnittbefragungen. Dafür werden regelmäßig neue Personen ab 40 Jahren in die Studie aufgenommen, während andere Teilnehmende über viele Jahre hinweg begleitet werden und gewissermaßen „mit dem DEAS mitaltern“. Dadurch lassen sich sowohl langfristige gesellschaftliche Entwicklungen als auch individuelle Veränderungen im Alter beobachten.

Immer wieder liefert die Studie Erkenntnisse, die eng mit aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen verbunden sind. Dazu zählen beispielsweise die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Einsamkeit in den Jahren 2020 und 2021. Solche Ergebnisse dienen häufig auch als Grundlage für politische Maßnahmen und Projekte wie das Kompetenznetz Einsamkeit.

Im neuesten Befragungszyklus stehen unter anderem die Themen Klimawandel und damit verbundene Bedrohungswahrnehmungen, das Vertrauen in politische Institutionen sowie erstmals auch die systematische Erhebung der Lebenssituationen von Menschen in Alten- und Pflegeheimen im Fokus.

Der Datensatz des DEAS ist inzwischen so umfangreich, dass er nicht allein durch die Wissenschaftlerinnen des DZA ausgewertet werden kann. Deshalb entschied sich das Zentrum bereits 2010 dazu, die Daten auch externen Wissenschaftlerinnen für Forschungszwecke zur Verfügung zu stellen. Auf Grundlage der DEAS-Daten sind inzwischen rund 1.200 wissenschaftliche Publikationen entstanden.

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Wie können ältere geflüchtete Menschen in Deutschland angemessen betreut und versorgt werden? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt des Fachtags „Alter gemeinsam gestalten – Seniorinnen und Senioren mit Migrationsgeschichte – Praxis- und Forschungsimpulse“, der am 25. Juni in Augsburg stattfindet.

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Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an wissenschaftliche Fachkräfte sowie Beschäftigte in der Senior*innenarbeit und wird von der Volkshochschule Augsburg organisiert. Der Fachtag beginnt um 09:30 Uhr mit einem Grußwort des Vorstands. Anschließend soll die aktuelle Situation älterer Menschen mit Migrationsgeschichte in Deutschland beleuchtet werden. In einer Fishbowl-Diskussion tauschen sich die Teilnehmenden über die Bedürfnisse älterer geflüchteter Menschen aus. Dabei geht es unter anderem um die Frage, wie Unterstützungsangebote die Betroffenen besser erreichen können.

Im zweiten Teil der Veranstaltung finden fünf parallele Workshops zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten statt. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Digitalisierung, Vielfalt, Interkulturalität, der Aufbau institutioneller Netzwerke sowie der Praxistransfer möglicher Lösungsansätze. Die Workshops werden jeweils von Moderator*innen begleitet, deren Ergebnisse und Impulse anschließend in einer gemeinsamen Abschlussrunde zusammengetragen werden. Das Ende der Veranstaltung ist für 12:45 Uhr vorgesehen.

Migration ist ein dynamischer Prozess, der vor dem Hintergrund von Kriegen und Krisen in verschiedenen Regionen der Welt viele Menschen nach Deutschland führt – darunter auch ältere Menschen. Fluchterfahrungen, gesundheitliche Belastungen und sprachliche Hürden erschweren vielen Senior*innen den Alltag zusätzlich. Gleichzeitig berichten viele Menschen mit Migrationsgeschichte weiterhin von Diskriminierungserfahrungen und gesellschaftlicher Ausgrenzung.

Der Fachtag soll daher dazu beitragen, die Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe älterer geflüchteter Menschen zu stärken und neue Handlungskonzepte anzustoßen. Ziel ist es, die Lebenssituation der Betroffenen nachhaltig zu verbessern und ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu fördern.

Eine Anmeldung ist noch bis zum 18. Juni möglich. Im Anmeldeformular soll angegeben werden, an welchem Workshop bevorzugt teilgenommen werden möchte. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Der Fachtag findet an folgendem Ort statt:

Augsburger Volkshochschule
Willy-Brandt-Platz 3a
86153 Augsburg
Raum 311

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Digitale Kompetenzen sind zwischen den Generationen ungleich verteilt. Ältere Menschen – insbesondere mit Migrationshintergrund – verfügen im Durchschnitt über weniger Erfahrungen im Umgang mit digitalen Endgeräten, sozialen Medien oder Künstlicher Intelligenz als jüngere Generationen. Dies kann nicht nur die gesellschaftliche Teilhabe einschränken, sondern auch den Zugang zu politischen und demokratischen Prozessen erschweren.

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Vor diesem Hintergrund hat der Fachbeirat Digitalisierung und Bildung für ältere Menschen (DigiBäM) Positionspapier veröffentlicht. Darin formuliert der Beirat konkrete Empfehlungen an politische Entscheidungsträger*innen auf kommunaler, Landes- und Bundesebene, um digitale Teilhabe im Alter gezielter zu fördern.

Der Entwurf fordert unter anderem, digitale Teilhabe stärker gesetzlich zu verankern – beispielsweise im Zwölften Sozialgesetzbuch. Zudem sollten digitale Angebote für ältere Menschen mehrsprachig gestaltet werden, um gezielt auch Menschen mit Migrationsgeschichte zu erreichen. Gleichzeitig plädiert der DigiBäM für barrierefreie und niedrigschwellige Förderangebote, die sich stärker an den Bedürfnissen der Nutzer*innen orientieren. Ältere Menschen sollten dabei aktiv in Entscheidungsprozesse eingebunden werden, um digitale Kompetenzen langfristig selbstständig aufbauen und anwenden zu können.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau zentraler Beratungs- und Unterstützungsangebote. Diese sollten möglichst leicht erreichbar und niedrigschwellig gestaltet sein. Besonders im Gesundheitsbereich sieht der Fachbeirat Handlungsbedarf, da digitale Anwendungen dort bislang häufig nicht ausreichend auf individuelle körperliche Voraussetzungen und Einschränkungen abgestimmt seien.

Darüber hinaus kritisiert der DigiBäM einen Mangel an geeigneten Lernorten und fordert deshalb einen flächendeckenden Ausbau von Bildungs- und Weiterbildungsstrukturen. Wissenschaftliche Erkenntnisse sollen stärker in die Gestaltung entsprechender Angebote einfließen. Zusätzlich wird eine intensivere Vernetzung von Bildungsinstitutionen in ganz Deutschland empfohlen.

Weitere Themen des Papiers sind Diskriminierung im Netz, Cybersicherheit sowie der Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Der Fachbeirat betont, dass digitale Kompetenzen weit über die reine Bedienung technischer Geräte hinausgehen. Bestehende Projekte und Beratungsangebote sollten deshalb sichtbarer werden und proaktiv auf ältere Menschen zugehen.

Im Mittelpunkt des Positionspapiers stehen die Prinzipien Sicherheit, Gleichberechtigung, Partizipation und Selbstbestimmung. Da digitale Medien zunehmend alle Lebensbereiche prägen, hält der DigiBäM die Förderung digitaler Kompetenzen älterer Menschen für gesellschaftlich notwendig. Mehr digitale Teilhabe könne Senior*innen neue Möglichkeiten im Alltag eröffnen und ihnen zugleich eine stärkere gesellschaftliche und politische Mitwirkung ermöglichen.

Unter dem Titel „Digitale Agenda ohne Ältere? Wege zu einer Digitalpolitik für alle“ richtet sich das Papier an politische Akteur*innen auf allen Ebenen. Ziel ist es, die Medienkompetenz älterer Menschen langfristig zu stärken und digitale Teilhabe breiter zu ermöglichen.

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Sowohl ältere als auch nicht-heterosexuelle Menschen gehören zu marginalisierten Gruppen. Menschen im höheren Alter, die sich als LSBTIQ* (Lesbisch, Schwul, Bisexuell, Trans*, Inter*, und/oder Queer) identifizieren, erleben daher häufig mehrfache Diskriminierung und Benachteiligung durch politische Institutionen und in der Gesellschaft insgesamt. Dieses Zusammenwirken verschiedener Formen von Diskriminierung wird als Intersektionalität bezeichnet (in diesem Fall Ageismus sowie LSBTIQ*-Feindlichkeit).

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Senior*innen, die sich LSBTIQ* zugehörig fühlen, sind im Alltag oft unsichtbar. Um ihren Erfahrungen und Bedürfnissen mehr Gehör zu verschaffen und über politische Handlungsansätze zu diskutieren, findet am 4. Juni eine Fachtagung zu sexueller Vielfalt unter älteren Menschen in Dresden statt. Veranstalter ist das Sächsische Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Der Fachtag richtet sich an ein breites und diverses Teilnehmer*innenfeld. Angesprochen sind unter anderem Vertreter*innen aus Politik, Pflege und der Arbeit mit LSBTIQ*-Personen. Auch Betroffene selbst sind mit ihrer Alltagsexpertise ausdrücklich willkommen. Ziel ist der Austausch, auf dessen Grundlage gemeinsam Strategien und Konzepte entwickelt werden sollen, die die politische und gesellschaftliche Teilhabe älterer LSBTIQ*-Personen stärken.

Die Veranstaltung beginnt um 09:00 Uhr. In der ersten Hälfte gibt Prof. Dr. Ralf Lottmann einen Überblick über die aktuelle Situation der Betroffenen auf Grundlage des Neunten Altersberichts. Anschließend folgt eine Podiumsdiskussion mit Lottmann sowie Vertreter*innen mehrerer Interessenverbände (darunter Trans-Inter-Aktiv in Mitteldeutschland sowie die AWO). In der zweiten Hälfte sind Gruppenarbeiten geplant. Diese beschäftigen sich mit Themen wie Pflege, Wohnen im Alter und Diskriminierung – jeweils mit Blick auf LSBTIQ*-Personen im Alter. Die Fachtagung endet um 16:30 Uhr.

Auch die Vernetzung der beteiligten Akteur*innen und Institutionen spielt eine wichtige Rolle. Sie kann dazu beitragen, gemeinsame lokale, regionale und nationale Konzepte zu entwickeln und umzusetzen, die die Situation älterer LSBTIQ*-Personen verbessern. Neben Diskriminierung sind auch Einsamkeit, Scham und Angst vor einem Outing in dieser Gruppe weit verbreitet.

Die Anmeldung ist noch bis zum 4. Juni um 00:00 Uhr möglich. Alternativ kann auch nur jeweils eine Hälfte der Veranstaltung besucht werden. Im Anmeldeformular können Sie sich einer Arbeitsgruppe Ihrer Wahl zuordnen. Für ein Mittagessen, Barrierefreiheit sowie Dolmetscher*innen für Gebärdensprache ist gesorgt.

Die Fachtagung findet an folgendem Ort statt: Penck Hotel Dresden, Ostra-Allee 33, 01067 Dresden. 

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Kultur und Politik weisen zahlreiche Schnittmengen auf. Gesellschaftlich relevante Themen spiegeln sich häufig in künstlerischen Darstellungen wider und machen so ihre Dringlichkeit sichtbar. Gleichzeitig wird in Artikel 27 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte allen Menschen die uneingeschränkte Teilhabe am kulturellen Leben zugesichert. In der Praxis ist dieser Zugang jedoch nicht immer gegeben, insbesondere älteren Menschen fehlt es häufig an niedrigschwelligen Angeboten.

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Umso wichtiger sind kulturelle Formate, die Senior*innen aktiv einbeziehen und ein inklusives, demokratisches Forum schaffen, das das Miteinander stärkt. Ein Beispiel hierfür ist das Generationentheaterfestival „PlusMinus60“, das vom 25. bis zum 27. September 2026 im österreichischen Ludesch (Vorarlberg) stattfinden wird. Veranstaltet wird es vom Landesverband Vorarlberg Amateurtheater, der seit rund 70 Jahren besteht.

Theatergruppen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum sind eingeladen, sich bis zum 29. Mai für einen der etwa zehn Plätze des Festivals anzumelden. Gesucht werden Inszenierungen, die Senior*innen und/oder mehrere Generationen in den Mittelpunkt stellen. Auch Beiträge zur Erinnerungskultur sind willkommen. Darüber hinaus können musikalische Beiträge eingereicht werden, sofern sie thematisch zu den Theaterstücken passen und eine Spieldauer von 30 Minuten nicht überschreiten.

Das Festivalwochenende beginnt mit einem Auftritt in dem örtlichen Pflegeheim Benevit, um den Bewohner*innen ein kulturelles Angebot zu ermöglichen. Am darauffolgenden Tag präsentieren die teilnehmenden Theatergruppen ihre Stücke öffentlich. Neben der Aufführung steht auch der Austausch zwischen den Gruppen im Mittelpunkt, der sowohl der Vernetzung als auch der gegenseitigen Inspiration dienen soll. Am letzten Tag ist ein interner Workshop geplant, an den Diskussionsrunden zur Zukunft von Senior*innentheater anschließen. Weitere Informationen zum Programm finden sich in der Ausschreibung.

Sofern erforderlich, werden Übernachtungskosten sowie Verpflegung vom Veranstalter übernommen. Die Anreise finanzieren die teilnehmenden Ensembles selbst. Das Festival findet alle zwei Jahre in Vorarlberg statt und hat zum Ziel, die Vielfalt und Kreativität von Senior*innentheater sichtbar zu machen. Es soll nicht nur unterhalten, sondern auch zum Austausch über gesellschaftliche und seniorenpolitische Themen anregen.

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Diskriminierung beruht häufig auf Stereotypen und Verallgemeinerungen. Das zeigt sich auch beim Ageismus, also der Herabwürdigung von Menschen aufgrund ihres Alters. Selbst Personen, die kein offen diskriminierendes Verhalten zeigen, verbinden oft bestimmte Klischees mit Senior*innen, die in vielen Fällen nicht der Realität entsprechen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) hat nun einen Wettbewerb initiiert, der auf humorvolle Weise auf das Thema Ageismus aufmerksam machen soll.

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Unter dem Titel „Wer zuletzt lacht…“ soll der Wettbewerb die Vielfalt des Älterwerdens sichtbar machen. Teilnehmende sind eingeladen, stereotype Vorstellungen über ältere Menschen kreativ zu hinterfragen, indem sie eine Karikatur gestalten und diese bis zum 8. Mai bei der BAGSO einreichen. Zur Auswahl stehen vier Kategorien mit unterschiedlichen ageistischen Vorurteilen, darunter etwa die finanzielle Situation oder die digitalen Kompetenzen älterer Menschen. Pro Kategorie kann jeweils eine Karikatur eingereicht werden.

Karikaturen sind grafische, meist zeichnerische Darstellungen gesellschaftlicher, politischer oder sozialer Themen. Sie arbeiten häufig mit Überzeichnungen und humoristischen Elementen, um Missstände pointiert darzustellen und gleichzeitig zum Nachdenken anzuregen. Auch im Kontext der Seniorenpolitik können Karikaturen dazu beitragen, verbreitete Vorurteile sichtbar zu machen und kritisch zu hinterfragen.

Grundsätzlich steht die Teilnahme allen Interessierten offen. Vor der Einreichung über das Anmeldeformular sollten jedoch unbedingt die Teilnahmebedingungen beachtet werden. So sind unter anderem eine vorherige Veröffentlichung der Beiträge sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) ausgeschlossen.

Ende Juni werden insgesamt zwölf Beiträge prämiert. Die Preisgelder liegen je nach Platzierung zwischen 2.000 und 3.000 Euro. Die Gewinner*innen werden von einer siebenköpfigen Jury ausgewählt und im Herbst zur Preisverleihung nach Berlin eingeladen.
Der Wettbewerb wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert.

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Von Pflegepersonal wird im Allgemeinen ein rücksichtsvoller, empathischer und auf Augenhöhe beruhender Umgang mit Patient*innen erwartet. Dennoch sind auch in Pflegeeinrichtungen Bewohner*innen regelmäßig Diskriminierung und ähnlichen Herabwürdigungen seitens dort tätiger Pflegefachkräfte ausgesetzt. Ein häufiger Grund hierfür sind körperliche oder geistige Einschränkungen. In solchen Fällen spricht man von Ableismus, also Diskriminierung aufgrund einer Behinderung.

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Die vom Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) bereitgestellten Daten zum Thema Diskriminierung basieren auf einer jährlichen Befragung von rund 30.000 Menschen. Vor wenigen Tagen wurden diese erneut vom Deutschen Zentrum für Integrations- und Meinungsforschung (DeZIM) ausgewertet. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass in Deutschland weiterhin ein insgesamt hohes Maß an Diskriminierung besteht. Etwa jeder fünfte Fall lässt sich im Pflege- und Gesundheitsbereich verorten. Ableismus stellt dabei nach Rassismus die zweithäufigste Form der Diskriminierung in der Pflege dar. Mehr als ein Viertel aller berichteten Diskriminierungserfahrungen steht in direktem Zusammenhang mit einer Behinderung oder chronischen Erkrankung. Fachleute gehen zudem davon aus, dass die Dunkelziffer deutlich höher liegt als die erfassten Fälle vermuten lassen.

Diskriminierung kann erhebliche gesundheitliche Folgen für Betroffene haben. Diese äußern sich unter anderem in einer verminderten Lebensqualität, aber auch in Einsamkeit oder psychischen Belastungen wie Trauer und Angst. Bezogen auf die pflegerische Versorgung kann dies zu einem starken Misstrauen gegenüber Fachkräften und dem gesamten Gesundheitssystem führen. Ferda Ataman, Antidiskriminierungsbeauftragte der Bundesregierung, ruft daher zu konkreten Handlungsschritten auf. Dazu zählen unter anderem eine konsequentere Strafverfolgung sowie Reformen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG), die bereits im Koalitionsvertrag der Bundesregierung angekündigt wurden.

Die hohe Präsenz von Diskriminierung spiegelt sich auch in der Zahl der Anfragen an die Antidiskriminierungsstelle des Bundes wider. Noch nie haben sich so viele Menschen aufgrund diskriminierender Erfahrungen an die Beratungsstelle gewandt wie in den vergangenen Jahren. In den gemeldeten Fällen wird Ableismus inzwischen häufiger genannt als Sexismus.

Gerade in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen ist es von zentraler Bedeutung, dass Patient*innen eine verständnisvolle, respektvolle und auf Gleichbehandlung beruhende Atmosphäre erleben. Die aktuellen Zahlen deuten jedoch auf deutliche Defizite hin. Fachleute fordern daher, dass sich die Bundesregierung stärker für Barrierefreiheit und präventive Maßnahmen einsetzt. Diese sollten bereits in der Ausbildung von Pflegekräften und anderem medizinischen Personal beg*innen, damit Patient*innen unabhängig von ihrer gesundheitlichen Situation respektvoll und diskriminierungsfrei behandelt werden.

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Sie leben in Schleswig-Holstein und möchten sich ehrenamtlich engagieren oder mehr zu dem Thema erfahren und wissen nicht, wo Sie anfangen sollen? Dann ist die Seite engagiert-in-sh Ihre erste Anlaufstelle.

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In Schleswig-Holstein sind rund 43 % der Bürger*innen ehrenamtlich aktiv. Das sind über eine Million Menschen, die sich besonders in kleinen Vereinen mit weniger als 100 Mitgliedern engagieren. Dies zeigt der aktuelle ZiviZ Survey für Schleswig-Holstein.

Besonders bemerkenswert ist, dass kleine Vereine mit weniger als 100 Mitgliedern den größten Teil dieses Engagements tragen. Insbesondere in Dörfern mit weniger als 1.000 Einwohner*innen ist das ehrenamtliche Engagement stark ausgeprägt. Die Hauptbereiche des Engagements liegen zu rund 60 % in den Bereichen Sport, Bildung und Erziehung sowie Kultur. Das Portal engagiert-in-sh, betrieben vom Landesverband der Volkshochschulen und unterstützt vom Sozialministerium, bietet hierzu umfassende Informationen rund um das Ehrenamt in Schleswig-Holstein.

Neben den neuesten Programmen, Nachrichten und Umfragen rund um das Thema finden Sie auf der Seite auch eine Freiwilligenbörse sowie Informationen über die „Engagementstrategie“ Schleswig-Holstein. Ziel der Strategie ist es, das bürgerschaftliche Engagement im Land zu fördern und zu stärken. Unter dem angegebenen Link finden Sie alle wichtigen Informationen rund um die Strategie sowie Angaben zu aktuellen und früheren Veranstaltungen und Maßnahmen.

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Am Freitag, 17.04.2026, wird von 16 bis 20 Uhr in Kiel zum Fachtag UBUNTU eingeladen. Es soll erarbeitet werden, warum Menschen mit Flucht- oder Migrationsgeschichte in Vereinen der Jugendverbands- sowie Seniorenarbeit noch nicht so stark vertreten sind.

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Es soll geklärt werden, ob es unbekannte Hürden bei der Beteiligung gibt und was zivilgesellschaftliche Gruppen tun können, damit die gesellschaftliche Vielfalt sich zukünftig stärker in der ehrenamtlichen Arbeit niederschlägt.

Teilnehmer*innen können mitdiskutieren, persönlichen Erfahrungen darstellen und Personen kennenlernen, die sich mit denselben Fragen beschäftigen.

Bei Interesse soll sich bis zum 15. April unter kurzlinks.de/Ubuntu angemeldet werden.

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.

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