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Seit Jahren hält die Debatte darüber an, ob und in welcher Form ungesunde Lebensmittel für Verbraucher/innen sichtbar gekennzeichnet werden sollen. Eine Befragung der Verbraucher/innen ist gestartet und soll nun entscheiden, welches Nährwertlogo kommt.

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Vergangenen Monat berichteten wir im Zuge des Skandals um das Nestlé-Video mit Ministerin Julia Klöckner (CDU) bereits über die Pläne, nach jahrelanger Diskussion nun ein Nährwertlogo einführen zu wollen. Die angekündigte Befragung von Verbraucher/innen durch das Bundesernährungsministeriums zu der Art der Kennzeichnung hat nun begonnen und soll im September zu einem Ergebnis führen. Dabei werden einer Gruppe von 1.600 Personen verschiedene Formen der Kennzeichnung vorgelegt, die insbesondere auf Verständlichkeit geprüft werden sollen. Es handelt sich um Logos, die Angaben zu Fett, Zucker oder Salzgehalt besser veranschaulichen sollen, um Verbraucher/innen besser über ungesunde Lebensmittel informieren zu können. Das bekannteste System dürfte der aus Frankreich stammende „Nutri-Score“ sein, einem fünfstufigen Ampelsystem, dass auch wichtige Nährwerte wie Proteine oder Ballaststoffe in die Bewertung einfließen lässt. Für dieses System machen sich Verbraucherschutzorganisationen stark, da es sich um eine übersichtliche und leicht verständliche Darstellung handelt.

Das Resultat der Verbraucherbefragung sei für Ernährungsministerin Klöckner maßgeblich. Sie wolle dann einen entsprechenden Verordnungsentwurf vorlegen, der eines der Kennzeichnungsformen empfehle.

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Seit Jahren fordern Verbraucherverbände die Einführung einer Lebensmittelampel, die unter anderem vor hohen Fett- und Zuckergehalten warnen soll. Nach jahrelanger Debatte will Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) nun die Verbraucher/innen fragen – und erfährt gleichzeitig Negativschlagzeilen durch ein Nestlé-Video.

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Tagelang war in deutschen Medien und – insbesondere – im Internet das Video von Julia Klöckner mit dem deutschen Nestlé-Chef Marc-Aurel Boersch häufig und brisant diskutiert worden. Klöckner hatte das Video auf dem offiziellen Twitter-Account des Ministeriums hochgeladen und bedankt sich darin beim Deutschland-Chef des Konzerns, dass dieser die Reduktionsstrategie der Ministerin freiwillig unterstütze. Jahrelang hatte sich die Agrar- und Ernährungsministerin gegen eine Lebensmittelampel zur Kennzeichnung ungesunder Lebensmittel ausgesprochen – gegen die Forderungen vieler Verbraucherschutz-Organisationen. Daher setzte sie bei der Reduzierung von Fett- und Zuckergehalt in Lebensmitteln auf die Freiwilligkeit der Konzerne. Dass sie sich dann ausgerechnet bei dem häufig in der Kritik stehenden Konzern Nestlé für eine Reduzierung des Zuckers von 10 % bedankte, löste gerade im Internet viel Kritik aus. Für Ursula Schulte, ernährungspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, sei das „grenzwertig – es grenzt an Werbung“.

Auch die Organisation foodwatch gab Konzernen wie Nestlé und Coca-Cola bereits im letzten Jahr in einer Pressemitteilung eine Mitschuld an der Ausbreitung von Fettleibigkeit. „Nestlé, Coca-Cola & Co. präsentieren sich gerne als Wohltäter und Weltverbesserer. Doch in Wahrheit machen sie mit ihren Produkten Millionen von Menschen fett und krank und verursachen gigantische gesellschaftliche Folgekosten“, wird Thilo Bode, Geschäftsführer von foodwatch International, dort zitiert. Auch im Hinblick auf Lobbyismus steht Nestlè immer wieder in der Kritik. Doch nicht nur große Konzerne wie Nestlé seien alleine das Problem: „Geflirtet wird schon viel früher, dort nämlich, wo Nahrungsmittel oder die Rohstoffe ihren Ursprung haben: in der Landwirtschaft. Sie ist europaweit durchdrungen von einem undurchsichtigen Geflecht aus Bauernvertretern, die nicht selten auch als Abgeordnete in Parlamenten sitzen und zugleich eng mit Düngemittel- und Saatgutherstellern, den Landtechnikproduzenten oder eben auch der Lebensmittelindustrie verbandelt sind.“ So lautete das Fazit aus der Süddeutschen Zeitung über den Videoskandal.

Nach jahrelangen Diskussionen um eine Lebensmittelampel könnte Julia Klöckner jetzt allerdings doch den Weg frei gemacht haben. Wie unter anderem die Welt berichtet, will die Ministerin noch im Sommer die Verbraucher/innen zu einer Handvoll verschiedener Kennzeichnungssysteme befragen um herauszufinden, welches dann umgesetzt werden soll. Am bekanntesten dürfte der sogenannte „Nutri-Score“ sein, was zum Beispiel die Hamburger Verbraucherzentrale fordert und auf ihrer Internetseite erklärt. Dabei handelt es sich um ein fünfstufiges, farbiges Ampelsystem zur Nährwertkennzeichnung. Wie und wann die Verbraucher/innen genau zu verschiedenen Systemen befragt werden sollen, ist noch unklar. Ebenfalls fraglich bleibt, wie schnell eine Einführung nach so einer Befragung wirklich vollzogen werden würde.

Über weitere Entwicklungen einer möglichen Lebensmittelampel informieren wir Sie auf diesem Portal.

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Die Kooperation INSEA (Initiative für Selbstmanagement und aktives Leben) setzt sich seit Jahren für die Stärkung des Selbstmanagements chronisch erkrankter Menschen ein. Nun wurde die Kooperation für weitere drei Jahre verlängert.

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2014 wurde die Initiative, unter anderem mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung und der Barmer, ins Leben gerufen. Programme zur Unterstützung von Selbstmanagement bei chronischen Krankheiten gab es regional schon vorher, INSEA versteht sich als überregionales Netzwerk.

Neben der Hilfen zur Bewältigung des Alltags bietet die Initiative auch Kurse unter dem Titel „Gesund und aktiv leben“ an. Dieses Programm wurde an der Stanford University (USA) entwickelt und soll Selbstmanagement fördern. Ein hoher Grad an Selbstmanagement soll zur Verbesserung der Lebensqualität und zur Erhöhung des psychischem Wohlbefindens beitragen.

Auf der Internetseite von INSEA heißt es: „Chronische Erkrankungen bedeuten für die Betroffenen und häufig auch für ihre Angehörigen eine lebenslange Anpassung an die aus der Krankheit resultierenden Beschwerden. […] Ein aktives Selbstmanagement kann hierbei eine große Unterstützung sein. Was das bedeutet und welche Strategien sowie Instrumente nützlich sind, vermittelt das Selbstmanagement-Programm für Menschen mit chronischen Erkrankungen des nationalen Netzwerks INSEA.“

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Die Deutsche Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung "IN FORM" hat zusammen mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen ein Projekt ins Leben gerufen, bei dem gesunde Lebensführung im Alter gefördert werden soll.

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Das Projekt „Im Alter IN FORM“ konzentriert sich auf die Themen Ernährung, Bewegung und Soziale Teilhabe. Zu diesen Themen werden viele Artikel auf der Internetseite veröffentlicht. Diese sollen durch Beratung und Aufklärung zur Gesundheitsförderung beitragen.

„Eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung bis ins hohe Alter fördern die Gesundheit und beugen Erkrankungen vor. Ältere Menschen können durch ein gezieltes Bewegungstraining ihre Selbständigkeit länger aufrechterhalten und auch ihr Sturzrisiko deutlich mindern.“, heißt es auf der Internetseite des Projekts. Teil des Angebots sind neben den Online-Artikeln unter anderem Schulungen, Beratung von Kommunen oder Qualifizierungen von Verantwortlichen in der Seniorenarbeit.

Nähere Informationen, aktuelle Artikel sowie Angebote des Projekts finden Sie auf der projekteigenen Internetseite.

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Dass Alkoholsucht auch in Pflegeheimen existiert, sollte kaum überraschen. Oft wird über Sucht im Alter jedoch wenig gesprochen, dabei sind etwa 400.000 Senior/innen in Deutschland alkoholabhängig. Die Frage, wie mit Alkohol in Pflegeeinrichtungen umgegangen werden soll, wird unterschiedlich beantwortet.

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Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung verzeichnet einen Anstieg von übermäßigen Alkoholkonsum bei über 65-jährigen. Oft sind Lebenskrisen der Grund für eine Alkoholsucht im Alter. Zu solchen Krisen können beispielsweise der Verlust geliebter Menschen, die Angst vor dem eigenen Tod oder die steigende Altersarmut führen.

Da Alkohol zu schweren gesundheitlichen Schädigungen führen kann, ist der Konsum von Alkohol in vielen Pflegeheimen verboten. Gerade im hohen Alter kann Alkohol sehr schädlich sein: Viele Menschen sind auf Medikamente angewiesen, die sich nicht mit Alkohol vertragen, zudem ist der Kreislauf schwächer als bei jungen Menschen und der Alkohol braucht länger, bis er abgebaut ist. Das alles sind Gründe, um die gefährliche Substanz aus Pflegeheimen fernzuhalten. Vergessen werden darf nur nicht, dass auch pflegebedürftige Senior/innen in Altersheimen selbstverständlich Träger von Rechten sind und somit einen eigenen Willen ausleben können müssen.

Daher gibt es auch Einrichtungen, die das anders handhaben. So berichtet der Deutschlandfunk beispielsweise über ein Pflegeheim in Düsseldorf, in dem die Bewohner/innen auf Wunsch jeden Tag bis zu drei Mal ein Glas Bier, Wein oder Sekt ausgeschüttet bekommen können. Der Konsum sei aber durch das Personal kontrolliert und das Ziel bleibe eine vollständige Abstinenz.

Die Diskussion über Verbot, Regulierung oder vollständiger Freiheit ist unter genannten Aspekten auf jeden Fall komplexer, als sie auf den ersten Blick scheint. Sicher ist jedenfalls: Der Verzicht auf Alkohol wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus.

Literaturempfehlungen zum Thema Sucht im Alter finden sie auch hier.

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Gesundheit, Leistung und Wohlbefinden würden von der Ernährung beeinflusst. Besonders Senior/innen betreffe dies, denn das Thema Gesundheit gewinne im Alter meist an Bedeutung. Um sich durch bewusste Ernährung so fit wie möglich zu halten müsse man laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) bestimmten Regeln folgen.

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„Auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse“ hat die DGE solche Regeln formuliert: Zehn Richtlinien sollen dabei helfen, gesunde Ernährung im Alltag umsetzen zu können.

  1. Lebensmittelvielfalt genießen: abwechslungsreich und vor allem pflanzliche Lebensmittel essen.
  2. Gemüse und Obst – nimm „5 am Tag“: täglich mindestens drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst.
  3. Vollkorn wählen: statt Weißbrot (auch bei Nudeln, Reis, Mehl).
  4. Mit tierischen Lebensmitteln die Auswahl ergänzen: Milchprodukte und Fisch regelmäßig in Maßen, Fleisch jedoch maximal 300 bis 600 Gramm wöchentlich.
  5. Gesundheitsfördernde Fette nutzen: pflanzliche statt tierische Fette, außerdem Vermeidung „versteckter“ Fette in verarbeiteten Lebensmitteln (Wurst, Fertigware, Fastfood).  
  6. Zucker und Salz einsparen: sparsamer Einsatz von Salz und Zucker bei der Zubereitung von Essen, außerdem reduzierten Konsum salz- und zuckerreicher Lebensmittel.  
  7. Am besten Wasser trinken: mindestens 1,5 Liter täglich. Ungesüßter Tee statt Softdrinks, alkoholische Getränke als Ausnahme.
  8. Schonend zubereiten: wenig Fett beim Braten und verbrannte Lebensmittel nicht (!) essen.
  9. Achtsam essen und genießen: Zeit zum Essen nehmen und bewusst genießen.
  10. Auf das Gewicht achten und in Bewegung bleiben: regelmäßiger Sport und ein aktiver Alltag (zu Fuß gehen oder Fahrrad fahren statt PKW).

Hier finden Sie nicht nur ausführliche Erklärungen der Regeln, sondern auch Tipps für eine nachhaltige Ernährung und Literatur zum Weiterlesen.

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„Wer sich keine Zeit für Bewegung nimmt, der muss sich mit zunehmendem Alter – und das gilt für Menschen jeden Alters gleichermaßen – immer mehr Zeit für Krankheiten nehmen.“ Dies äußerte Dr. Ingo Froböse zum Thema Fitness und Gesundheit im Alter.

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Heute leitet er das ‚Zentrum für Gesundheit durch Sport und Bewegung‘ und steht an der Spitze des Institutes für ‚Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation‘ der Deutschen Sporthochschule Köln. Als Experte gibt er in einem Interview mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) wertvolle Tipps.

Für viele Senior/innen ist gerade der Bereich Krankheitsprävention ein wichtiges Thema: Oft bestehen Unsicherheiten über die richtige Art von Bewegung und zum Teil auch die Frage, ob nicht im Alter Schonung das Gesündere wäre. Letzteres sieht Dr. Froböse „grundsätzlich“ anders: Es sei nie zu spät, denn sogar im sehr hohen Alter von 80 oder 90 Jahren ließen sich Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination verbessern – Dies mache den Menschen stressresistenter, und damit weniger anfällig für Krankheit und andere Risiken.

Als weiteren wichtigen Punkt betont Dr. Froböse die Eigenständigkeit im Alter: „Wer fit ist, erhält Mobilität und damit auch die Selbstständigkeit im Alltag.“ Dabei meint er nicht nur die körperliche, sondern auch kognitive und mentale Leistungsfähigkeit, denn auch diese würde von einem aktiven Lebensstil positiv beeinflusst und aufrechterhalten. Sogar neurologischen Erkrankungen des Gehirns könne regelmäßige Bewegung vorbeugen.

Das Interview abschließend betont Dr. Ingo Froböse, dass er Präventionsangebote durch Fitness als gesamtgesellschaftliche Aufgabe sehe. „Diese liegt aber auch in der Eigenverantwortung jeder Person und darf nicht vernachlässigt werden.“ Die Hessische/Niedersächsische Allgemeine berichte von solchen aktiven Senior/Innen, sogenannten ‚Best Agers‘.

Nicht vergessen sollte bei solchen persönlich sicherlich hilfreichen Hinweisen, dass viele Senior/innen zu entsprechenden Angeboten keinen Zugang haben. Dies kann an der Entfernung zu entsprechenden Angeboten, aber auch an hohen monatlichen Beiträgen in Fitnessstudios liegen.

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Etwa jede zwölfte der über 60jährigen Personen in Deutschland leidet an einer Mangelernährung – das heißt, dass der Körper nicht mehr ausreichend mit den lebensnotwendigen Nährstoffen wie Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen versorgt wird, die er für einen gesunden Stoffwechsel bedarf. Ursache können nicht nur körperliche Beeinträchtigungen wie Schluckbeschwerden oder Appetitlosigkeit sein, sondern auch fehlendes Wissen über Ernährung oder kognitive Erkrankungen wie Demenz. Doch wie ernährt man sich eigentlich altersgerecht? Welche Folgen kann eine Mangelernährung für die Betroffenen haben und wie können Angehörige und Pflegende helfen?

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Dazu berichtet die Ostthüringer Zeitung und wirft unter anderem die obigen Fragen über die wenig diskutierte – wohl aber fast jede zehnte ältere Person in Deutschland treffende – Angelegenheit auf. Während das Universitätsklinikum Jena zwar in dem Artikel zu einem „Pflegeabend“ einlädt, an dem sich informiert und ausgetauscht werden kann, sind solche Veranstaltungen für Interessierte zum Teil nur schwer zu erreichen.

So hat alternativ das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) kürzlich einen ausführlichen Ratgeber zum Thema „Essen und Trinken bei pflegebedürftigen Menschen“ veröffentlicht – diesen finden sie in voller Länge hier.

Darin gibt es nicht nur informative Kapitel wie „Gut zu wissen“, sondern auch Praxistipps zum Thema Flüssigkeitsmangel und Appetitanregung. Außerdem enthält der Ratgeber verschiedene Kontakte zu Anlaufstellen für Unterstützung und Hilfe und beantwortet Fragen wie „Wann ist ärztlicher Rat gefragt?“ und „Wo gibt es Hilfsmittel zur Pflege?“.

Essen und Trinken seien ein Leben lang hochbedeutsam für Körper und Seele, so das ZQP. Deswegen sei gesunde Ernährung bis ins hohe Alter wichtig für das Wohlbefinden. Die übersichtliche und leicht verständliche Gestaltung des Ratgebers mit vielen praktischen Tipps und Informationen sollen besonders Angehörige im Pflegealltag unterstützen.

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Immer mehr Städte bieten für Senior/innen einen Tausch an: den Führerschein gegen eine Fahrkarte für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Grund für das Angebot sei die ansteigende Statistik an Unfällen, bei denen Senior/innen im vergangenen Jahr beteiligt gewesen seien. Dabei seien die Unfallursachen meist altersbedingt, denn bei manchen Älteren könnten Einschränkungen des Seh- und Hörvermögens, der Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit und der Beweglichkeit die Fahrtüchtigkeit beeinflussen.

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Gertraud Weiner, eine 81-Jährige Dame aus Konstanz, war die dreitausendste Seniorin, die das Tauschangebot in Anspruch genommen hat. Obwohl sie lebenslang unfallfrei blieb entschloss sich die Seniorin ihren Führerschein abzugeben: In einer brenzligen Situation am Steuer könne sie nicht mehr schnell genug reagieren, beurteilte Weiner selbst. Das Nutzen des ÖPNV stellt für sie also eine sichere und praktische Alternative zum eigenen Auto dar: Dies sei aber im ländlichen Gebiet, wo die öffentliche Verkehrsanbindung oft weniger regelmäßig und ausgebreitet ist, problematischer.

Auch in städtischen Gebieten ist der öffentliche Nahverkehr häufig nicht ausreichend, wie unser Symbolbild zeigt.

In solchen Fällen könnte ein Fahrsicherheitstraining oder Fahr-Fitness-Check, wie sie vom ADAC und der Verkehrswacht angeboten werden, sinnvoll sein. So könnten Teilnehmer/innen ihre eigene Fahrtüchtigkeit realistisch einzuschätzen lernen und bei deutlichen Sicherheitsdefiziten darauf hingewiesen werden. Das Anliegen sei, die Älteren dabei zu unterstützen, so lange wie möglich mobil zu bleiben, so Birgit Faigle (Geschäftsführerin des Landesseniorenrates Baden-Württemberg).

Mangelnde Fahrtüchtigkeit gezielt bei älteren Menschen zu vermuten, kann auch als Altersdiskriminierung ausgelegt werden, da dieser Fokus nur aufgrund des Alters, nicht aufgrund von tatsächlichen Befunden, gelegt wird. Auch könnten vergleichbare Angebote für Menschen aller Altersklassen gemacht werden, weil auch diese Verminderung von Fähigkeiten bei sich feststellen könnten. Als Maßnahme, um die Sicherheit im Verkehr tatsächlich zu verbessern, könnten z.B. regelmäßige Fahrprüfungen für alle Inhaber/innen von Führerscheinen gefordert werden. Auch eine Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs könnte eine wirksame Maßnahme darstellen.

Einige weitere Details finden Sie in dem Artikel der Südwest Presse Online.

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Zeit im Garten zu verbringen, kann – auch als Bestandteil der Biographie – für Menschen mit Demenzdiagnose relevant sein. Daher haben sich diesem Thema verschiedene Veröffentlichungen gewidmet, welche durch die Bibliothek des Deutschen Zentrums für Altersfragen vorgestellt werden.

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Folgende Publikationen können Sie direct online abrufen:

Clark, P. / Mapes, N. / Burt, J. / Preston, S. (2013): Greening Dementia. A literature review of the benefits and barriers facing individuals living with dementia in accessing the natural environment and local greenspace.

Bickel, H. (2016): Die Häufigkeit von Demenzerkrankungen.


Diese Bücher werden empfohlen:

Heeg, Sibylle (2011): Freiräume: Gärten für Menschen mit Demenz.

Hoffmann, Dagmar (2015): Gärten für Menschen mit Demenz. Untersuchung von fünf neueren Wohn- und Gartenkonzepten in Einrichtungen für Menschen mit Demenz im Vergleich zu den aktuellen Planungsempfehlungen.

von Kortzfleisch, Tobias (2012): Der demenzgerechte Garten. Ein Leitfaden für die Erstellung einer fachgerechten und auf den besonderen Menschen zugeschnittenen Planung.

Pollock, Annie / Kuratorium Deutsche Altershilfe, KDA (Hrsg., 2011): Gärten für Menschen mit Demenz.

Teimann, Sonia (2012): Freiraumtypologien für den stationären Pflegeheimbau.

Zwanzig, Astrid (2012): Gemeinschaftsgärtnern mit Dementen. Potenziale für eine innovative Altenpolitik in Berlin.


Folgende Beiträge sind in Sammelwerken oder Fachzeitschriften erschienen:

Chalfont, Garuth (2014): Die Kraft der Natur und des Außenbereichs: Architektur, Natur und Menschen. In: Marquardt, Gesine / Viehweger, Axel (Hrsg.): Architektur für Menschen mit Demenz.

Pollock, Annette (2014): Sinnreiche Außenräume für Menschen mit Demenz. In: Feddersen, Eckhard / Lüdtke, Insa (Hrsg.): Raumverloren.

Bruin, Simone R. De / Oosting, Simon J. / Kuin, Yolande (2009): Green care farms promote activity among elderly people with dementia. In: Journal of housing for the elderly, S. 368-389.

Outdoor environments for people with dementia (2007). In: Journal of Housing for the Elderly. Themenhefte 1-4.

Teimann, Sonia (2015): Urbanes Therapeutikum. Erste demenzfreundliche Raumstudie belegt. In: Pro Alter, S. 56-59.

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