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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) weist auf eine Studie zur Gesundheitskompetenz der Universität Bielefeld hin. Eine Kernaussage der Studie ist, dass niedrige Gesundheitskompetenz mit subjektiven Gesundheitszustand sowie Ernährungs- und Bewegungsverhalten zusammenhängen.

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Die Ergebnisse der Studie erläuterte Prof. Dr. Doris Schaeffer der Universität Bielefeld in Dortmund zur Jahrestagung der BAGSO. Ursula Horzetzky, Referatsleiterin Ernährungsprävention und Ernährungsinformation beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), verwies außerdem auf die Relevanz der Ernährung zur Prävention auch ernährungsbedingter Erkrankungen. Allen Menschen solle lebenslang eine gesunde Lebensweise ermöglicht werden; Das BMEL ziele auf die verbesserte Qualität von Gemeinschaftsverpflegung um älteren Menschen in Pflege genussvolle und ausgewogene Ernährung zugänglich zu machen.

Im Rahmen eines World Cafés wurden von mehr als 230 Teilnehmenden - aus den Handlungsfeldern der Seniorenarbeit, aus BAGSO-Mitgliedsverbänden und der Wissenschaft - Ideen und Rahmenbedingungen erörtert, entwickelt und diskutiert. Zentrale Themen waren die Verbesserung der Angebote auf kommunaler Ebene in den Handlungsfeldern Ernährung, Bewegung sowie Gesundheitskompetenz. Weiterhin wichtig sei, wie man besondere Zielgruppen älterer Menschen, zum Beispiel sehr zurückgezogen lebende Senior/innen, erreichen könne.

Die Fachtagung wurde vom BMEL im Rahmen von IN FORM, Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung, gefördert.

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Kneipp-Bund

22. Oktober 2017

Der Verein Kneipp-Bund, Bundesverband für Gesundheitsförderung und Prävention, ist der Dachverband der ca. 600 Kneipp-Vereine in Deutschland und mit mehr als 160.000 Mitgliedern die größte deutsche Gesundheitsorganisation. Der Verein beansprucht Unabhängigkeit sowie Gemeinnützigkeit und strebt die Gesundheit der Gesellschaft an.

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Übergeordnetes Ziel sei die Förderung und Bildung der Gesundheit im Sinne der Grundlagen der Weltgesundheitsorganisation. Konkrete Arbeitsinhalte sind die aktive Förderung der Kinder- und Jugendarbeit sowie die Entwicklung zielgruppenspezifischer Projekte. Daneben werden von der Kneipp-Verlag GmbH Artikel und Literatur zum Thema Gesundheit angeboten.

Auf der Homepage des Kneipp-Bundes können Sie sich einen Überblick über den Verein verschaffen.

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Der Chor "Singen im Schloss" richtet sich an Menschen mit Gedächtnisstörungen und deren Angehörige und ist ein kostenloses Projekt in Kooperation der Diakonie Altholstein, dem Kompetenzzentrum Demenz in Schleswig-Holstein, dem Pflegestützpunkt im Kreis Segeberg  sowie dem Rotary Club Bad Bramstedt. Das Projekt hat zum Ziel mittels der Musik Erinnerungen an frühere Zeiten hervorzurufen, die durch die Gedächtnisstörung in den Hintergrund gerückt sind.

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Im Mittelpunkt der musischen und singenden Aktivitäten steht die Steigerung der Lebensfreude und des Selbstwertgefühls.

Der Veranstaltungsort ist das barrierefreie Schloss in Bad Bramstedt. Die Organisation eines Fahrdienstes kann bei Bedarf übernommen werden. Die Proben des Chores finden unter Anwesenheit einer Altenpflegefachkraft sowie ehrenamtlichen Helfer/innen statt. Teilnehmen können alle musikbegeisterten Personen. Lediglich wird vor dem ersten Besuch um eine Anmeldung gebeten. Dies können Sie bei der Pflegediakonie in Bad Bramstedt (Öffnungszeiten: Mo-Fr jeweils 8-12 Uhr; Telefon: 04192 – 90 64 582) vornehmen.

Weitere Informationen zu dem Projekt „Singen im Schloss“ erhalten Sie bei der Geschäftsstelle der KreisMusikschule (Telefon: 04551 – 95 91 20) oder bei der Pflegediakonie Altholstein in Bad Bramstedt (Telefon: 04192 – 90 64 582). Einen entsprechenden Flyer können Sie herunterladen.

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Am 15. und 16.09.2017 werden die Lübecker Geriatrietage im Fortbildungszentrum der DRK-Schwesternschaft Lübeck e.V. vom Krankenhaus Rotes Kreuz Lübeck unter dem Motto "Bewegtes Alter" ausgerichtet. Demnach liegen die thematischen Schwerpunkte auf der Sportwissenschaft sowie in Bezug auf die Bewegung auf Gerontologie, Medizin, Therapie und sozialen Gesichtspunkten.

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Die interdisziplinäre Betrachtung des Themas steht dabei im Vordergrund. Entsprechend besteht die Zielgruppe der Lübecker Geriatrietage aus den Berufsgruppen, deren Klient/innen ältere Menschen sind. Die Themen konzentrieren sich nicht auf die motorische Bewegung im engeren Sinne. Folglich geht es auch um Fahreignung, die persönliche Sicht auf das Alter, Möglichkeiten der Entwicklung im Alter und um neue Gesetzesänderungen. Dazu werden Vorträge mit Raum für Austausch und Workshops angeboten, welchen von einem abendlichen Zusammenkommen abgerundet werden.

Ausführlichere Informationen zu den Themen, dem Veranstalter und der Zielgruppe sowie ergänzende Hinweise zum Ort, zu den Kosten sowie zu den Anmeldefristen finden Sie auf der Homepage. Zudem stehen Ihnen dort ein Flyer sowie das Anmeldeformular als PDF zur Verfügung. Außerdem können Sie dort das Programm der Lübecker Geriatrietage einsehen.

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) hat ihr kostenfreies Schulungsangebot in den Themenfeldern Ernährung, Bewegung sowie Mund- und Zahngesundheit in der Seniorenarbeit erweitert.

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Die Schulungen, die die BAGSO in Kooperation mit interessierten Partner/innen – wie z.B. Seniorenabteilungen der Kommunen, Freie Wohlfahrtspflege, Mehrgenerationenhäusern - jeweils vor Ort durchführt, richten sich an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen in der Seniorenarbeit bzw. an Fachkräfte in der ambulanten und der stationären Pflege. Weitere Informationen können Sie auch dem Beitrag Kostenfreie Schulungen zur Gesundheitsförderung älterer Menschen sowie dem Beitrag Schulungsangebote "Im Alter IN FORM – Gesunde Lebensstile fördern entnehmen.

Bei den eintägigen Schulungen erhalten die Teilnehmenden wichtige Informationen zu einer gesunden Lebensweise im Alter und Tipps zur Motivierung älterer Menschen. Die Schulungsangebote berücksichtigen die vielfältigen Aufgabenfelder der Akteur/innen und beinhalten unterschiedliche thematische Schwerpunkte. Spezielle Schulungen für die Arbeit mit Menschen mit Demenz und zum Themenbereich „Mittagstische planen und initiieren“ wurden neu entwickelt.

Träger und Organisationen, die eine Schulung durchführen möchten, finden ausführliche Informationen zu den Inhalten, zur Organisation und Dauer der Veranstaltung auf der Projektseite der BAGSO.

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Die von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) erfolgreich erprobten Maßnahmen zur Förderung einer ausgewogenen Ernährung und mehr Bewegung älterer Menschen sollten jetzt verstärkt in die Fläche gebracht werden.

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„Das unterstützen wir“, stellte Bundesminister Christian Schmidt im Rahmen einer BAGSO-Fachtagung zum Thema „Versorgung älterer Menschen in Kommunen sichern – ausgewogene Mahlzeiten ermöglichen“ am 9. März 2017 in Berlin fest.

Uwe Lübking, Beigeordneter des Deutschen Städte- und Gemeindebundes sagte: „Entscheidend ist der Wille und die klare Zielformulierung für die Verbesserung der Lebenssituation älterer Menschen vor Ort. Gleichermaßen wichtig ist die fachübergreifende Zusammenarbeit.“

Der Vorsitzende der BAGSO, Franz Müntefering, verwies auf den vor wenigen Monaten veröffentlichten Siebten Altenbericht, in dem die Herausforderungen und Aufgaben für die Kommunen deutlich beschrieben seien. „Aber auch die Vereine und Verbände, die sich für die Interessen älterer Menschen einsetzen, sind gefordert, sich für Veränderungen zu engagieren und sie mitzugestalten“, so der frühere Bundesminister.

Prof. Ursula Lehr, stellvertretende Vorsitzende der BAGSO, stellte heraus, dass älteren Menschen soziale und gesundheitsfördernde Angebote zur Erhaltung ihrer Selbstständigkeit im Alter verstärkt angeboten werden sollten. Hierzu eigneten sich z.B. Mittagstische, die die BAGSO unter dem Slogan „Mit Rädern zum Essen“ unterstützt.

„Der Fehl- und Mangelernährung im Alter muss deutlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden, sie sind Ursache vieler gesundheitlicher Probleme“, erläuterte Prof. Ulrike Arens-Azevedo, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.

Vier Anbieter von Mittagstischen diskutierten mit den 140 Teilnehmenden über ihre Erfahrungen. Einig waren sich die Anbieter neuer Mittagstische: Die persönliche Ansprache der älteren Menschen ist der Schlüssel zum Erfolg.

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Grundannahme des Angebotes ist, dass es für Angehörige von Menschen mit Demenz schwierig ist, Freiräume von Pflege und Alltagsbetreuung einzuplanen. Der Hof "Wohlert-Thomsen" in Behrendorf soll den Pflegenden und Betreuenden freie Zeit verschaffen.

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Das Angebot soll also Erholung oder Alltagserledigungen seitens der Angehörigen ermöglichen, aber auch eine abwechslungsreiche Betreuung für Menschen mit Demenzdiagnose bieten.

Frau Wohlert-Thomsen lebt und arbeitet seit 33 Jahren auf dem Hof. Zudem hat sie sich als Alltagsbegleiterin ausbilden lassen und drei Jahre in einem Pflegeheim für ein wenig Ansprache und Beschäftigung der Senior/innen gesorgt. Die Erfahrungen kommen ihr nun zu Gute beim Kooperationsprojekt des Kompetenzzentrums Demenz mit der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein. Sie bietet sowohl für Gruppen bis zu sechs Personen als auch für einzelne Besucher/innen ein von den Pflegekassen anerkanntes Betreuungs- und Entlastungsangebot. Die Zeiten können individuell vereinbart werden. In der Regel werden drei Stunden gebucht. Auch Pflegeeinrichtungen haben den Hof als bereicherndes Ausflugsziel entdeckt.

Unterstützt von zwei Ehrenamtlichen gibt es Kaffee und Alltagsgespräche. Mit Hilfe von Erinnerungsgegenständen und dem, was der Hof bietet, werden die Besucher/innen angeregt, ins Erzählen zu kommen. Das geschieht auch gern auf plattdeutsch.

Auch beim Hofspaziergang kommt sie mit den Besucher/innen schnell in Kontakt. Vielen kennen Betriebe mit Kühen, Hühnern, Katze und Hund sowie dem Garten von früher. Männer fachsimpeln mit ihr dann gern über die Landmaschinen oder den Siloberg. In der Natur erleben die Menschen laut Frau Wohlert-Thomsen weder Unter- noch Überforderung.

Weitere ähnliche Angebote gibt es in Kiel und Krukow. Mehr zu diesen Angeboten erfahren Sie online.

Bildunterschrift zum Beitragsbild: Anke Wohlert-Thomsen (links stehend) und andere Interessierte tauschen sich über Möglichkeiten der Aktivierung von Menschen mit Demenz aus

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Die regionale Fachtagung „Im Alter in Form – Potenziale in Kommunen aktivieren“ findet am 10.05.2017 in Neumünster statt. Die Tagung richtet sich an Verantwortungsträger/innen in der Arbeit mit älteren Menschen, Fachreferent/innen auf kommunaler Ebene, Akteure in der Seniorenarbeit, Dienstleister/innen für Ältere und Fachkräfte im Gesundheitswesen.

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Veranstalterin ist die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO). Auf der Fachtagung sollen unter anderem folgende Fragen geklärt werden:

  • Warum sollten sich Verantwortliche in Kommunen und Akteure in der Seniorenarbeit sowie Dienstleister/innen für die Erhaltung der Leistungsfähigkeit und des Wohlbefindens älterer Menschen einsetzen?
  • Welche Rahmenbedingungen sind erforderlich, um die Gesundheitsförderung älterer Menschen auf kommunaler Ebene voranzubringen?
  • Wie kann man Seniorinnen und Senioren zur Teilnahme an gesundheitsfördernden Angeboten motivieren?

Ort: Holstenhallen Restaurant, Justus-von-Liebig-Straße 2-4, 24537 Neumünster.

Zeit: 10.05.2017, 9 bis 16 Uhr.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung per Fax oder Post an die BAGSO. Weitere Informationen und das Programm finden Sie online.

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) lädt zur Fachtagung „Lebensqualität älterer Menschen in Kommunen sichern – ausgewogene Mahlzeiten ermöglichen“ am 09.03.2017 in Berlin ein.

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Die Tagung richtet sich an

  • Verantwortliche in der Kommunalverwaltung
  • Verantwortliche und Akteure in der Seniorenarbeit
  • Träger der Seniorenarbeit
  • Anbieter/innen, Organisator/innen oder Träger von Mittagstischen

Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Franz Müntefering, Vorsitzender der BAGSO, sowie Gerd Landsberg vom Deutschen Städte- und Gemeindebund legen ihre Sichtweisen zur „Sicherung der Lebensqualität älterer Menschen in Stadt und Land“ dar und stellen sich den Fragen des Publikums.

Ursula Lehr, stellvertretende Vorsitzende der BAGSO, spricht über die Bedeutung der Förderung der Gesundheit älterer Menschen. Ulrike Arens-Azevedo, Professorin an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, zeigt die Herausforderungen auf, denen sich die Anbieter/innen ausgewogener Mahlzeiten für ältere Menschen stellen müssen.

Gemeinsam mit erfahrenen Mittagstisch-Anbieter/innen erörtern die Teilnehmenden in Arbeitsgruppen, auf welche Weise organisierte Mittagstische einen Beitrag zur Versorgung und Gesundheitsförderung älterer Menschen leisten können. Ein neues Praxis-Handbuch für Organisatoren von Mittagstisch-Angeboten sowie die Dokumentation der IN FORM Mittagstischstartwoche werden vorgestellt.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Tagung findet in der Neuen Mälzerei, Friedenstraße 91, 10249 Berlin statt. Hier finden sie den Anmeldebogen sowie die Einladung.

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Durch das Alltagstrainingsprogramm soll Menschen ab 60 Lebensjahren, die zur Zeit wenig körperlich aktiv sind, Bewegungsmöglichkeiten im Alltag gezeigt werden. Das Programm wird ab dem nächsten Jahr in interessierten Sportvereinen angeboten werden, bis dahin können sich auch KursleiterInnen ausbilden lassen.

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Das Alltagstrainingsprogramm (ATP) soll zwölf Kurseinheiten umfassen. Mehr zu dem ATP erfahren Sie auf dieser Seite. Die Voraussetzungen für eine Weiterbildung zur ATP-ÜbungsleiterIn, entsprechende AnsprachpartnerInnen und Termine, auch in Trappenkamp und Pinneberg, finden Sie auf der Homepage des Deutschen Turner-Bundes.

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seniorenpolitik-aktuell.de
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