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Technische Innovationen können den Alltag von Menschen erleichtern. Teilhabe wird in Bereichen ermöglicht, die möglicherweise durch Einschränkungen im Alter verloren gegangen ist. Die Möglichkeiten sind zahlreich, ein Überblick zu unterstützender Technik kann also Ideen für konkrete Umsetzungen liefern.

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Bei Bedarf können Ihnen die Bücher und Artikel mehr Informationen zu der konkreten technischen Lösung bieten. Die Literaturempfehlungen werden von der Bibliothek des Deutschen Zentrums für Altersfragen bereitgestellt. Zunächst eine Übersicht der Sammelwerke und Monographien:

Domínguez-Rué / Nierling (Hrsg., 2016): Ageing and technology. Perspectives from the social sciences.

Honekamp / Preißler (Hrsg., 2015): Assistenz für höhere Lebensqualität im Alter.

Kempter / Ritter (Hrsg., 2014): Assistenztechnik für betreutes Wohnen. Beiträge zum Usability Day XII, 16. Mai 2014.

Marquardt (2016): MATI. Mensch - Architektur - Technik - Interaktion für demografische Nachhaltigkeit.

Pelizäus-Hoffmeister (2013): Zur Bedeutung von Technik im Alltag Älterer. Theorie und Empirie aus soziologischer Perspektive.

Prendergast (Hrsg., 2015): Aging and the digital life course.

Sixsmith / Gutman (Hrsg., 2013): Technologies for active aging.

Zhou / Salvendy (Hrsg., 2015): Design for everyday life.


Mehrere Beiträge finden sich im Sammelwerk von Kempter / Ritter (Hrsg., 2014): Assistenztechnik für betreutes Wohnen:

Hellmich / Freitag / Panovsky: Smart Homes - oder doch die "gute alte Stubn"? Technische Innovation für und mit älteren Menschen. S. 241-245.
Panek / Dangl / Hlauschek: Ein ambientes Assistenzsystem im Alltagseinsatz - Erfahrungen und Ausblick. S. 68-77.
Schauber / Nedopil / Glende: Technik für Senioren mit Senioren entwickeln. User-Centered Design am Beispiel von Smart Homes. S. 50-58.


Einzelne Beiträge in Sammelwerken:

Claßen / Schmidt / Wahl (2013): Technology and ageing: potential for European societies. In: Phellas (Hrsg.): Aging in European societies: healthy aging in Europe, S. 33-46.

Künemund / Tanschus (2013): Gero-technology. Old age in the electronic jungle. In: Komp / Aartsen (Hrsg.): Old age in Europe: a textbook of gerontology, S. 97-112.

Meyer / Huffziger (2015): Einsatz technischer Assistenzsysteme in ambulanten Wohngemeinschaften. Ein Mehrwert für Bewohner, Mitarbeiter und Unternehmen. In: Becher / Hölscher (Hrsg.): Wohnen und die Pflege von Senioren, S. 284-294.

Schmidt (2015): Brille, Rollstuhl, Kunstgebiss: Erfindungen des 20. Jahrhunderts? Ein Blick auf Alter und Technik in der Geschichte. In: Weber / Frommeld / Manzeschke / Fangereau (Hrsg.): Technisierung des Alltags: Beitrag für ein gutes Leben? S. 67-77.

Timmins / Macdonald / Maganaris (2014): Design for living in later life. In: The new science of ageing, S. 209-239.


Beiträge in Fachzeitschriften:

Elsbernd / Lehmeyer / Schilling: Technik sinnvoll integrieren. Pro Alter, 47 (2015), Nr. 5, S. 50-52.

Gebert: Gut beraten und technisch unterstützt. Neue Caritas, 116 (2015), Nr. 19, S. 17-18.

Klie: Zwischen Verheißung und Schreckens-Szenario. Über Technik für ein selbständiges Leben im Alter. Dr. med. Mabuse, 39 (2014), Nr. 207, S. 30-33.

Künemund / Tanschus: The technology acceptance puzzle. Results of a representative survey in Lower Saxony. Zeitschrift für Gerontologie + Geriatrie, 47 (2014), Nr. 8, S. 641-647.

Meiland / Hattink / Overmars-Marx: Participation of end users in the design of assistive technology for people with mild to severe cognitive problems; the European Rossetta project. International psychogeriatrics, 26 (2014), Nr. 5, S. 769-779.

Mortenson / Sixsmith / Woolrych: The power(s) of observation. Theoretical prspectives on surveillance technologies and older people. Ageing and society, 35 (2015), Nr. 3, S. 512-530.

Schmal: Serviceroboter in der Pflege - eher Assistent als Freund. Ambient Assisted Living. Heilberufe, 67 (2015), Nr. 4, S. 44-46.

Sellemann: Technikunterstütztes Wohnen. Neue Technologien für den Haushalt kranker, behinderter und alter Menschen. Blätter der Wohlfahrtspflege, 160 (2013), Nr. 2, S. 50-53.

Sellers / Stafford Markham: Raising awareness of assistive technology in older adults through a community-based, cooperative extension program. Gerontology & geriatrics education, 33 (2013), Nr. 3, S. 287-301.


Online können Sie die Publikation Koglin (2015): Demografie und Mobilität in Berlin: Wie Technik unterstützen kann abrufen.

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Am 27.02.2016 diskutierten die Delegierten des Altenparlaments die Stellungnahmen von Landtagsfraktionen und Landesministerien zu ihren Beschlüssen aus dem September. Das Altenparlament nimmt einmal jährlich durch die Beschlüsse von Anträgen zu aktuellen politischen Themen Stellung, diese Beschlüsse sind allerdings nicht bindend.

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Die Delegierten kommen aus Landesseniorenrat, Landesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverbände, Sozialverband Deutschland, Gewerkschaften, Beamtenvertretungen und Parteien. Die Tagungen finden im Landesparlament Schleswig-Holsteins statt.

Im September 2015 wurden nach der Bearbeitung in Arbeitskreisen und einer Debatte im Plenum Beschlüsse zu 55 Anträgen gefasst. Zu den durch das Altenparlament angenommenen Anträgen nahmen die Landtagsfraktionen und Landesministerien Stellung. In der Abschlussdiskussion wurden die Stellungnahmen zu den angenommen Anträgen zwischen den Delegierten und den seniorenpolitischen SprecherInnen der Landtagsfraktionen diskutiert.

Eine umfangreiche Dokumentation mit den Reden, Anträgen und Stellungnahmen können Sie herunterladen. Der Offene Kanal Kiel hat die Videoaufnahmen der Sitzung und der Abschlussdiskussion hochgeladen.

Weitere Informationen, auch zu Sitzungen der vergangen Jahre, finden Sie auf der Homepage des Parlaments.

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Auf diesem Portal konnten Sie bereits mehrere Beiträge zu den sogenannten Pflegestärkungsgesetzen (kurz PSG I und II) lesen. Das PSG II ist seit diesem Januar in Kraft, die Umstellung der Pflegestufen auf Pflegegrade soll im Januar 2017 erfolgen. Inzwischen sind auch einige Fachbeiträge zu den neuen Gesetzen erschienen.

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Die Literaturhinweise stammen von der Bibliothek des Zentrums für Altersfragen. Auf unserem Portal finden Sie Stellungnahmen zu dem Entwurf und dem Kabinettsbeschluss des PSG II. Am 13.11.2015 wurde das PSG II beschlossen, die entsprechende Beratung im Bundestag können Sie sich online anschauen. Hier folgen nun die Literaturempfehlungen.

Kehl (2016): Sozialinvestive Pflegepolitik in Deutschland. Familiäre und zivilgesellschaftliche Potenziale im Abseits wohlfahrtsstaatlichen Handelns. ISBN 978-3-658-12080-1.

Richter (2016): Die neue Soziale Pflegeversicherung – PSG II. Pflegebegriff, Vergütungen, Potenziale. ISBN 978-3-848-72648-6.


Blätter der Wohlfahrtspflege (2016, Nr. 163):
Pfannes: Haushaltsnahe Dienstleistungen gefragt. Die Hilfen bei der eigenständigen Lebensführung sollen ausgebaut werden. S. 19-22.
Schmidt: Zukunft der Pflege. Morbiditätsentwicklung und Familienstrukturen als Anforderungen für die zukünftige Gestaltung der Pflege. S. 3-5.

Zeitschrift Die Schwester, der Pfleger (2015, Nr. 54):
Fleer / Lücke: "Ein wichtiger Meilenstein geschafft". Neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff. S. 72-75.
Schroth: Neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff: sich jetzt schon wappnen; Rechtsrat. S. 86-88.

Zeitschrift Häusliche Pflege (2015, Nr. 24):
Heiber: Der große Wurf? Das zweite Pflegestärkungsgesetz ist auf der Zielgeraden. Die Änderungen werden für Leistungserbringer gravierend sein. S. 20-24.
Dzulko: Selbständigkeit im Fokus. S. 26-29.

Zeitschrift Soziale Sicherheit (2015, Nr. 64):
Frank: Endlich - der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff kommt. Bewertung der Pflegereform aus gewerkschaftlicher Sicht. Das Fachkräfteproblem bleibt aber ungelöst. S. 354-357.
Kimmel: Das neue Begutachtungsverfahren zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit. S. 357-364.
Nakielski: Die große Pflegereform kommt. Die wichtigsten Änderungen des geplanten Pflegestärkungsgesetzes 2 im Überblick. S. 349-353.
Kreutz (2016, Nr. 65): Die regionalen Pflegebudgets. Wie die Bertelsmann Stiftung und Prognos AG die Pflege billiger machen wollen. S. 22-27.


Brühl / Planer / Bensch (2016): Zur Diskussion: Entwicklungsperspektiven für das neue Begutachtungsassessment. In: Pflege & Gesellschaft. Nr. 21, S. 78-87.

Fix (2016): Demenz ist nun ein Kriterium. In: Caritas. Nr. 117, S. 23-25.

Fleer / Kimmel (2015): Klare Prioritäten. NBA. In: Altenpflege. Nr. 40, S. 32-35.

Huhn (2015). Mobilität bedeutet Selbstständigkeit. Der neue Expertenstandard zur Erhaltung und Förderung der Mobilität in der Pflege gewinnt durch die Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs zusätzlich an Bedeutung. In: Themenheft der Zeitschrift "Altenpflege Dossier" Mobilität. S. 6-12.

Rothgang / Kalwitzki (2015): Pflegestärkungsgesetz II. Eine erstaunlich großzügige Reform. In: Gesundheits- und Sozialpolitik. Nr. 69, S. 46-54.

Schölkopf (2015): Die Berücksichtigung von Demenz in der Pflegereform. In: Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit. Nr. 46, S. 4-12.

Teubner (2016): Perspektivwechsel in der Pflegeversicherung mit dem Pflegestärkungsgesetz. In: Pflegerecht. Nr. 20, S. 3-14.


KV-media: Pflegereform 2016 - 2017. Informationen zum Zweiten Pflegestärkungsgesetz.

Die Zeit: Bundestag verabschiedet neue Pflegereform. Menschen mit psychischen Erkrankungen haben künftig einfacher Zugang zu Pflegeleistungen. Auch pflegende Angehörige sollen bessergestellt werden.

Freifrau / Dulon / Wendeler / Kähler (2015): Altenpflege in Deutschland. Zahlen - Daten - Fakten. Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege.

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Im Februar veröffentlichte der Paritätische Wohlfahrtsverband den Bericht zur Armutsentwicklung mit dem Titel "Zeit zu handeln". Der Armutsbericht wurde zum ersten Mal unter Mitwirkung anderer Fachverbände und Organisationen veröffentlicht. Es wird kritisiert, dass die Armutsquote in Deutschland mit 15,4 Prozent auf hohem Niveau verharrt, trotz des guten Wirtschaftsjahres 2014. Die Armutsquote von RentnerInnen ist stark gestiegen.

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Während in neun Bundesländern die Armutsquoten 2014 gesunken seien, belegt der Bericht einen Anstieg der Armut in den bevölkerungsreichen Bundesländern Bayern und Nordrhein-Westfalen. Hauptrisikogruppen seien Alleinerziehende und Erwerbslose sowie RentnerInnen, deren Armutsquote rasant gestiegen sei und erstmals über dem Durchschnitt liege. Die Herausgeber sehen daher auch keinerlei Anlass zur Entwarnung und fordern von der Bundesregierung einen sozial- und steuerpolitischen Kurswechsel, um dringend notwendige Maßnahmen zur Armutsbekämpfung auf den Weg zu bringen.

Die Armutsquote sei zwar von 2013 auf 2014 um 0,1 Prozentpunkte gesunken. Ob der Negativtrend seit 2006, als die Armutsquote noch 14 Prozent betrug, damit gestoppt sei, sei jedoch offen. Während es insbesondere in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern signifikante Rückgänge der Armutsquoten gegeben habe, setze sich der Negativtrend in Nordrhein-Westfalen ungebrochen fort. Das Ruhrgebiet bleibe mit Blick auf Bevölkerungsdichte und Trend die armutspolitische Problemregion Nummer Eins in Deutschland. Seit 2006 sei die Armutsquote im Ruhrgebiet um 27 Prozent angestiegen auf einen neuen Höchststand von 20 Prozent. Die am stärksten von Armut betroffenen Gruppen sind nach dem Bericht Erwerbslose (58 %). Auch die Kinderarmutsquote (19 %) liegt nach wie vor deutlich über dem Durchschnitt, wobei die Hälfte der armen Kinder in Haushalten Alleinerziehender lebt. Die Armutsquote Alleinerziehender liegt bei sogar 42 %, was u.a. an systematischen familien- und sozialpolitischen Unterlassungen liegt. Alarmierend sei die Entwicklung insbesondere bei Haushalten von RentnerInnen. Erstmalig seien sie mit 15,6 Prozent überdurchschnittlich von Armut betroffen. Die Quote der altersarmen RentnerInnen sei seit 2005 um 46 Prozent und damit so stark angewachsen wie bei keiner anderen Bevölkerungsgruppe. Ergänzend zu den empirischen Befunden beleuchten die ExpertInnen in dem Bericht auch umfassend die Lebenslagen einzelner nach der Statistik überdurchschnittlich von Armut betroffener Personengruppen wie bspw. Kinder oder MigrantInnen sowie derjenigen, die bisher gar nicht von der Statistik erfasst werden, wie Obdachlose oder Geflüchtete.

Die Herausgeber verstehen den gemeinsamen Bericht als „parteiisch und aufklärerisch im besten Sinne“ und erklären: „Wir sind Verbände und Fachorganisationen, die die Lebenslagen der Betroffenen kennen und ihnen mit diesem Bericht eine Stimme geben wollen. Wir wissen, wovon wir reden und was Armut in Deutschland bedeutet. Es ist Zeit für eine Sozialpolitik, die wirklich alle Menschen mitnimmt und keinen zurück lässt. Es ist Zeit für einen sozial- und steuerpolitischen Kurswechsel, um Armut zu bekämpfen und eine Verringerung sozialer Ungleichheit zu erreichen.“ Für den 7. und 8. Juli 2016 kündigen die Herausgeber als nächste gemeinsame Aktion einen großen armutspolitischen Hauptstadtkongress an, für den bereits weitere Mitveranstalter wie u.a. der DGB gewonnen werden konnten.

Den gesamten Bericht können Sie online herunterladen. Auf der Homepage können Sie sich auch die Daten einer Region oder Stadt ansehen.

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Mit einer neuen Broschüre informiert die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) über kostenlose und kostenpflichtige Hilfsangebote für ältere Menschen. Der Ratgeber enthält zahlreiche Hinweise und Tipps zu Angeboten rund um den Haushalt, Entlastungsangeboten für pflegende Angehörige, Hilfe bei Behördenangelegenheiten, Fahrdiensten, Hausnotruf, Wohnungsanpassungsmaßnahmen oder Umzugshilfen.

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"Die Broschüre soll ermutigen, sich Unterstützung zu holen, wenn es nötig ist. Man weiß heute, dass Pflegebedürftigkeit hinausgezögert werden kann, wenn man sich traut, rechtzeitig Hilfe und Unterstützung anzunehmen", so der Vorsitzende der BAGSO und ehemalige Bundesminister Franz Müntefering. Checklisten am Ende der Kapitel nennen die Punkte, auf die man bei der Auswahl eines Dienstleisters unbedingt achten sollte.

Der 50-seitige Ratgeber ist kostenfrei erhältlich. Er kann heruntergeladen werden und, auch in größerer Stückzahl, unter folgender Adresse bestellt werden: BAGSO e.V., Bonngasse 10, 53111 Bonn. Eine Bestellung per Fax (0228 / 24 99 93 20) oder email an wittig@bagso.de ist ebenfalls möglich. Für die Bestellung können Sie dieses Formular nutzen.

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Das Deutsche Zentrum für Altersforschung (DZA) empfiehlt auch diesen Monat Fachliteratur aus ihren Beständen, lesen Sie hier Literaturhinweise der letzten zwei Jahre zur Nachbarschaft im Alter.

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Wohnen im Alter bedeutet in Schleswig-Holstein relativ häufig auch Altern auf dem Land. Dazu gab die Bibliothek des DZA bereits vor kurzem Literaturhinweise. Nun folgt mit der Nachbarschaft ein zweiter wichtiger Aspekt. Zunächst Monographien und Sammelwerke:

Bott (2014): Netzwerkarbeit und Selbstorganisation im demografischen Wandel. Eine praxisorientierte Arbeitshilfe. ISBN: 978-3-7841-2521-3.

Döbler / Judd (2014, Hrsg.): Dementia. European Social Care Perspectives. ISBN: 978-3-00-044055-7.

Feuerstein / Leeb (2015): Generationen Wohnen. Neue Konzepte für Architektur und soziale Interaktion. ISBN: 978-3-95553-261-1.

Höpflinger / van Wezemael (2014, Hrsg.): Wohnen im höheren Lebensalter. ISBN 978-3-03777-143-3.

Kallfaß (2016): Altern und Versorgung im nachbarschaftlichen Netz eines Wohnquartiers. Zur Kooperation eines Altenhilfeträgers und einer Wohnbaugenossenschaft bei der quartiersbezogenen Gemeinwesenarbeit. ISBN: 978-3-658-09140-8.

Nyqvist / Forsman (2015, Hrsg.): Social capital as a health resource in later life. The relevance of context. ISBN: 978-94-017-9614-9.


Im folgenden Abschnitt sind Beiträge aus Sammelwerken und Fachzeitschriften zusammengefasst:

Albrecht-Bindseil (2014): Neue Perspektiven im demografischen Wandel. Mehrgenerationenhausprojekte als Kristallisationspunkte zukunftsweisender Quartiersentwicklung. In: Binne (et al, Hrsg.): Handbuch Intergeneratives Arbeiten, S. 187-196.

Aneshensel (et al, 2016): Aging, neighborhoods, and the built environment. In: George (et al, Hrsg.): Handbooks of aging, S. 315-335.

Chippendale / Boltz (2015): The neighborhood environment: perceived fall risk, resources, and strategies for fall prevention. In: The gerontologis, S. 575-583.

Ciobanu / Ramos (2016): Is there a way back? A state-of-the-art review of the literature on retirement return migration. In: Karl / Torres (Hrsg.): Ageing in contexts of migration, S. 96-107.

Heinz (2015): Verbesserung des Wohnumfelds für pflegebedürftige Menschen auf der Grundlage standardisierter Zuschüsse durch die Pflegekassen? In: Pflegerecht, S. 715-721.

Kricheldorff / Tonello (2015): Hand in Hand mit den Bürgern. In: Neue Caritas, S. 24-26.

Weiske (2015): Konflikte in einer alternden Stadt. In: Bundesinsitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Hrsg.): Einheit und Differenz, S. 471-486.


In einigen Zeitschriften werden mehrere Artikel zur Nachbarschaft im Alter genannt:

Ageing and society:

Hillcoat-Nallétamby / Ogg (2014): Moving beyond 'ageing in place': older people's dislikes about their home and neighbourhood environments as a motive for wishing to move, S. 1771-1796.

Mackenzie (et al, 2015): Narratives of home and place: findings from the housing and independent living study, S. 1684-1712.

Stewart (et al, 2015): Civic socialising: a revealing new theory about older people's social relationships, S. 750-764.

Van Dijk (et al, 2015): The ideal neighbourhood for ageing in place as perceived by frail and non-frail community-dwelling older people, S. 1771-1795.


Blätter der Wohlfahrtspflege (2015):

Sennlaub: Schüler und Studierende im Pflegeheim. Das Projekt "Menschen helfen Menschen" in Mönchengladbach, S. 30-31.

Suvorova: Risiken minimieren, Chancen nutzen. Neue Nachbarschaften als Antwort auf sozialen und demografischen Wandel, S. 32-34.


Forum Sozialarbeit + Gesundheit (2015):

Alisch: Gelebte Nachbarschaft - gegenseitige Hilfe im Quartier. Bedingungen für eine Sozialraumarbeit mit älteren Migrantinnen und Migranten, S. 30-32.

Jongmanns: In lebendigen Nachbarschaften gemeinsam altern. Sozialräumliche Vernetzung einer stationären Senioren- und Pflegeeinrichtung, S. 18-20.


Journal of housing for the elderly:

Mcfadden / Lucio (2014): Aging in (privatized) places: subsidized housing policy and seniors, S. 268-287.

Verma / Huttunen (2015): Elderly-friendly neighborhoods: case Aauttasaari, S. 92-110.


Research on aging:

Bromell / Cagney (2014): Companionship in the neighborhood context: older adults' living arrangements and perceptions of social cohesion, S. 228-243.

Clarke (et al, 2014): Cumulative exposure to neighborhood context: consequences for health transitions over the adult life course, S. 115-142.

Mckee (et al, 2015): Five years from now: correlates of older people's expectation of future quality of life, S. 18-40.


The journals of gerontology:

Greenfield / Reyes (2015): Continuity and change in relationships with neighbors: implications for psychological well-being in middle and later life, S. 607-618.

York Cornwell / Cagney (2014): Assessment of neighborhood context in a nationally representative study, S. 51-63.


Zeitschrift für Gerontologie + Geriatrie (2015):

Heite (et al): Alter(n) und partizipative Quartiersentwicklung. Stolpersteine und Perspektiven für soziale Nachhaltigkeit, S. 415-425.

Kricheldorff (et al): Sorgende Kommunen und lokale Verantwortungsgemeinschaften. Modellhafte Ansätze zur Sicherung von gelingendem Altern und Pflege im Quartier, S. 408-414.

Oswald / Nonopik: Bedeutung von außerhäuslichen Aktivitäten, Nachbarschaft und Stadtteilidentifikation für das Wohlbefinden im Alter, S. 401-407.


Zuletzt noch einige direkt online verfügbare Quellen:

Kiani (2014): Service-Wohnen in der Amalie Sieveking-Stiftung: Chancen für ein Leben ohne soziale Desintegration im Alter.

Norstrand / Chan (2014): The relationship between health and community across aging cohorts. In: Journal of aging research.

Seifert (2014): Soziale Unterstützung in der Nachbarschaft. Datenauswertung im Auftrag der Age Stiftung.

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Die Broschüre der deutschen Alzheimer Gesellschaft "Ben Ne Yapabilirim?" wendet sich an türkischsprachige Menschen, die am Anfang einer Demenz stehen oder befürchten, davon betroffen zu sein. Es wird über die Diagnose und Hilfestellungen im Alltag informiert.

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Es wird auch empfohlen, eine ÄrztIn aufzusuchen, um Klarheit zu erhalten. Bei der Erstellung der Broschüre flossen Erfahrungen von Menschen mit einer Demenzdiagnose ein. Es werden weiterhin Themen wie die Behandlung mit und ohne Medikamente, die Gestaltung des Alltags, Vorsorge für die Zukunft und finanzielle Fragen behandelt.

Schließlich werden nützliche Adressen und Lektürehinweise gegeben sowie eine Karte im Scheckkartenformat: "Ich habe Demenz. Bitte haben Sie etwas Geduld. Danke."

Die türkischsprachige Broschüre kann online heruntergeladen werden oder kostenfrei in Papierform bestellt werden. Das deutschsprachige Pendant ist ebenfalls erhältlich.

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Der Sozialverband Deutschlands (SoVD) in Schleswig-Holstein hat einen Flyer zur Grundsicherung im Alter herausgegeben. Mit ihm sollen Vorurteile und Unsicherheiten bezüglich der für nicht wenige Menschen lebensnotwendigen Sozialleistung beseitigt werden.

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Es werden in übersichtlicher Form Informationen geliefert, wann man Anrecht auf Grundsicherung im Alter haben kann und wo der Antrag gestellt werden kann. Bei Unklarheiten wird auch eine Kontaktmöglichkeit beim SoVD genannt. Der Flyer ist online hinterlegt.

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Die ausführliche Dokumentation zum Seniorentag 2015 ist nun erschienen. Auf mehr als 300 Seiten kann man einen Rückblick auf die drei Veranstaltungstage bekommen.

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Die Dokumentation enthält unter anderem eine Zusammenstellung der Reden der Eröffnungsveranstaltung, eine Zusammenfassung der Podiumsdiskussionen sowie Kurzberichte zu den Veranstaltungsreihen und Einzelveranstaltungen.

Sie können auf die Dokumentation online zugreifen oder kostenlos in Papierform bestellen.

Informationen zur Veranstaltung sind bereits im Bildband zum Seniorentag enthalten, eine Einordnung liefert ein Beitrag zur Frankfurter Erklärung. Der Bildband liegt nun auch in englischer Sprache vor, darin ist auch eine Zusammenfassung der Frankfurter Erklärung enthalten.

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seniorenpolitik-aktuell.de
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