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Termine & Veranstaltungen

Das Kompetenzzentrum Demenz in Schleswig-Holstein berichtet über freie Plätze in zwei anstehenden Fortbildungen. Am 17.06. können Sie in Plön eine Fortbildung bezüglich Schmerzen bei Menschen mit Demenz besuchen. In Malente findet vom 24. bis zum 26.06. eine Schulung für Ehrenamtliche statt.

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Am 17.06. klärt Meike Schwermann von der Fachhochschule Münster, Fachbereich Pflege und Gesundheit, über Schmerzmanagement für demenziell erkrankte Menschen auf. Die Tagesfortbildung beachtet die physiologischen, psychologischen und sozialen Dimensionen von Schmerz. Schmerzzustände bei kommunikationseingeschränkten Menschen zu erkennen, ist für Pflege- und Begleitpersonen häufig sehr schwer. Um angemessen reagieren zu können, ist es insbesondere erforderlich, die nonverbalen Ausdrucksformen der Schmerzen sowie besondere Verhaltensauffälligkeiten zu beobachten und zu dokumentieren. Durch diese systematische Erfassung wird eine zielgerichtete Linderung der Schmerzen auch in Kooperation mit anderen Berufsgruppen ermöglicht.

Die Fortbildung findet von 10.00 – 16.30 Uhr in der akademie am see.Koppelsberg in Plön statt. Sie kostet 85,– (ermäßigt 50,– Euro), inkl. Mittagsimbiss und Pausengetränke.


Ein ganzes Wochenende können sich vom 24. bis zum 26.06. in Bad Malente ehrenamtliche Helfer zur Begleitung von Menschen mit Demenz im Rahmen niedrigschwelliger Betreuungsangebote (laut §45 SGB XI) oder auch Nachbarschaftshilfen mit einer gesetzlich geforderten 20h-Schulung für ihre Aufgabe fit machen. Durch die Schulung leiten Ines Hundsdörfer und Antje Holst vom Kompetenzzentrum Demenz in Schleswig-Holstein.

Behandelt werden neben dem Krankheitsbild Demenz, u.a. die Auswirkungen der Krankheit auf das Verhalten und Erleben der Betroffenen, ihrer Familien und das weitere Umfeld, Kommunikation und Beschäftigung, hilfreiche Reaktionsweisen in problematischen Situationen und rechtliche Aspekte. Zum Abschluss gibt es ein Zertifikat.

Anreise am 24.06. ist bis 11:00 möglich, die Abreise am 26.06. gegen 14:00. Die  Gustav Heinemann Bildungsstätte finden Sie in der Schweizer Straße 58, 23714 Malente.

Die Kosten beinhalten 90 Euro für Unterkunft und Verpflegung (2 Übernachtungen mit Frühstück, Tagungsgetränke, 3 Mittagessen mit Salatbuffet und Nachtisch, 2 Nachmittagskaffee. Die Unterbringung erfolgt, wenn nicht anders gewünscht und bei Anmeldung verabredet, in Einzelzimmern. Auf 120 Euro belaufen sich die Seminarkosten, die in der Regel nach SGB XI §45 von der jeweiligen Krankenkasse der TeilnehmerIn erstattet werden. Das Kompetenzzentrum Demenz bietet seine Unterstützung bei Schwierigkeiten ab.


Für beide Veranstaltungen ist eine verbindliche Anmeldung ist über das Kompetenzzentrum Demenz notwendig. Dies kann per Post (Alter Kirchenweg 33-41, 22844 Norderstedt), Telefon (040/609 26 420), Fax (040/308 57 986), email (info@demenz-sh.de) oder im Online-Formular geschehenen.

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Ehrenamtliche aus Schleswig-Holstein können sich für den Deutschen Bürgerpreis 2016 bewerben, das diesjährige Motto lautet "Deutschland 2016 – Integration gemeinsam leben". Die BewerberInnen nehmen zunächst auf Landesebene am Wettbewerb teil. Wer in Schleswig-Holstein zu den PreisträgerInnen gehört, geht automatisch ins Rennen um den bundesweiten Bürgerpreis.

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Mit dem regionalen Wettbewerb des Deutschen Bürgerpreises wollen der Sozialausschuss des Landtages und die Sparkassen in Schleswig-Holstein in diesem Jahr zum dreizehnten Mal herausragendes ehrenamtliches Engagement in Schleswig-Holstein auszeichnen. Es können sich alle Personen und Projekte bewerben oder vorgeschlagen werden, die sich ehrenamtlich für das Miteinander vor Ort einsetzen und Menschen Türen für ein integriertes Leben in der Gesellschaft öffnen.

Im regionalen Wettbewerb können sich die Nominierten und PreisträgerInnen über Geldpreise und ein Filmportrait ihres Projekts freuen. Insgesamt werden Sach- und Geldpreise mit einem Gesamtwert von 32.500 Euro vergeben. Im Sommer wählt eine Jury die Nominierten und PreisträgerInnen aus. Die Preisverleihung findet im November in der Sparkassenakademie in Kiel statt.

Der Deutsche Bürgerpreis für Schleswig-Holstein zeichnet ehrenamtliches Engagement in den drei Kategorien ‚U 21‘, ‚Alltagshelden‘ und ‚Lebenswerk‘ aus.

Die Bewerbungsunterlagen und Informationen rund um den Deutschen Bürgerpreis für Schleswig-Holstein sind online verfügbar. Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2016.

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Die Gruppe Ruhestand des Deutschen Vereins der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf (DVBS) organisiert das einwöchige Seminar an der Ostsee. Es soll dabei nicht ausschließlich Bildung und Wissenschaft für sehbeeinträchtigte ältere Menschen, sondern auch Entspannung geboten werden.

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Thematisiert wird ein breites Spektrum: Alter und Altern in der neuen deutschen Literatur; das hundertjährige Jubiläum des DVBS; Fragen und Probleme zu Augenerkrankungen; Selbstheilkräfte, Lebensmittelallergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten; schuldenfreies Lebens im Alter und die Auswirkungen der Pflegestärkungsgesetze; die Neuordnung des Bundesteilhabegesetzes und der Eingliederungshilfe; Würde im Alter; Palliativmedizin sowie Sterbehilfe.

Eine Anmeldung ist bis zum 30.06.2016 notwendig, die Kosten für die gesamte Woche, inklusive Verpflegung und Unterkunft, betragen 450 Euro.

Eine genaue Tagesordnung, Hintergrundinformationen und Anmeldebogen sowie die Teilnahmebedingungen finden Sie online.

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Am 03.06.2016 organisieren die Bundesarbeitsgemeinschaften der Seniorenbüros (BaS) und die der Freiwilligenagenturen (bagfa) den Fachtag "Gemeinsam sind wir stark!? Wie das generationen-übergreifende Engagement gelingen kann" in Hamburg.

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Als Anlass zur Veranstaltung wird die Erwartung genannt, dass sich die Anzahl von älteren und jüngeren Engagierten wegen des demografischen Wandels ändern wird. Es soll diskutiert werden, ob zielgruppenorientierte Ansätze notwendig sein werden oder ob die Angehörigen der verschiedenen Generationen genügend Motive einen.

Wann: 03.06.2016, 10:30 - 16:00.

Wo: Der Fachtag findet im Gräpelweg 8, dem Haus im Park der Körber-Stiftung in Hamburg, statt. Eine Anmeldung ist bis zum 13.05.2016 notwendig.

Kosten: Mitglieder der BaS und der bagfa können kostenfrei teilnehmen, Nichtmitglieder zahlen 50 Euro inklusive Verpflegung.

Die Tagesordnung, Anmeldeschreiben und weitere Informationen finden Sie online.

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Veranstaltungen, die für die Politik von und für SeniorInnen in Schleswig-Holstein interessant sind, finden nicht immer vor Ort statt. Das betrifft vor allem Veranstaltungen in Berlin. Deswegen finden Sie hier einige relevante Termine diesen Jahres in der Bundeshauptstadt.

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24.05.2016: Die Fachveranstaltung "Bildung als ein Baustein für Teilhabe im Alter" des Deutschen Vereins richtet sich an PraktikerInnen und Fachleute aus den Bereichen Seniorenpolitik, Sozialplanung, Altenarbeit, Bildungseinrichtungen, Seniorenvertretungen und -organisationen, Vereine sowie freiwillig Engagierte. Eine Anmeldung ist noch bis zum 08.04.2016 möglich. Für Mitglieder des Deutschen Vereins kostet die eintägige Veranstaltung 130, für Nichtmitglieder 163 Euro.

08.06. bis 10.06.2016: Im Rahmen des Hauptstadtkongresses "Medizin und Gesundheit" werden gesundheitspolitische Reformvorhaben diskutiert, es treffen sich EntscheidungsträgerInnen für Veränderungen des Gesundheitswesens. Laut Selbstbeschreibung trifft sich hier "Politik, Klinik, Gesundheitswirtschaft, Medizin, Pflege und Kostenträger". Der Hauptstadtkongress bildet dabei das Dach für drei Fachkongresse Krankenhaus Klinik Rehabilitation, Ärzteforum und Pflegekongress. Für einen der letzteren zahlen Studierende und Auszubildene "nur" 125 Euro. Möchte man Zugang zu allen Veranstaltungen, werden bis zu 750 Euro. Die Anmeldung erfolgt online.

23.06.2016: Auf der Fachtagung „Freiwilliges Engagement in Deutschland – Der Deutsche Freiwilligensurvey 2014“ werden Ergebnisse des Freiwilligensurveys, der 2014 durchgeführt wurde, präsentiert und diskutiert. Die Veranstaltung richtet sich an Politik, Praxis, Wissenschaft, Medien und an die interessierte Öffentlichkeit. Der Freiwilligensurvey soll die wesentliche Grundlage der Sozialberichterstattung zum freiwilligen Engagement in Deutschland darstellen. Eine Anmeldung ist über die email-Adresse fws-tagung@dza.de möglich.

01.09. bis 02.09.2016: Der Demografiekongress findet wie letztes Jahr wieder in Berlin statt. Die Themenschwerpunkte des Kongresses sind Wohnungswirtschaft, Sozialwirtschaft & Pflege, Medizin, kommunale Entscheidungen, Arbeitswelt & Personal sowie Politik. Der Zugang ist durch den hohen Tarif beschränkt, am günstigsten haben es MitarbeiterInnen wissenschaftlicher Einrichtung, sie zahlen für eine Teilnahme 357 Euro. Weiteres zur Anmeldung finden Sie online.

08.09. bis 10.09.2016: Der Berliner Pflegekongress wird als Konvent mit Plenum, Workshops, Ausstellung sowie Abendveranstaltung mit Preisverleihung bezeichnet. Den Abschlussvortrag des Pflegekongresses 2015 hielt übrigens Sascha Köpke, Professor an der Universität Lübeck. Zur diesjährigen Veranstaltung können Sie sich bereits anmelden und dadurch bei den Gebühren sparen. Die Preise sind gestaffelt: PflegeschülerInnen und Studierende zahlen je Tag 25 Euro, anderen Privatpersonen kostet die gesamte Veranstaltung 70 bis 95 Euro.

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Bereits seit 2003 besteht der Verein SeniorenNet in Kiel. Die Angebote richten sich, inzwischen auch in Flensburg, an Menschen über 50. Es geht um Austausch, Beratung und Unterstützung rund um Internet, Soft- und Hardware. Seit 2003 haben sich regelmäßige, mehrmals wöchentlich stattfindene Angebote und Treffen etabliert, welche ohne Anmeldung besucht werden können. Der Verein bietet jedoch noch mehr an.

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Insgesamt sieben Mal in der Woche finden Lerntreffs statt, die Sie ohne Anmeldung besuchen können. In den Lerntreffs mit Anmeldung wird häufig ein konkretes Thema behandelt. Auf dem Kalender können Sie sich die Angebote je Tag anschauen.

Um an den Treffen kostenfrei teilnehmen zu können, ist eine Mitgliedschaft in dem Verein notwendig. Diese kostet jährlich 35 Euro und sollen die Verwaltungskosten der ehrenamtlichen Arbeit decken.

Auch in Flensburg ist das SeniorenNet organisiert. Dort finden ebenfalls regelmäßige Lerntreffs statt. Interessierte können Kontakt zum Leitungsteam aufnehmen oder mittwochs zum Treffen "PC und Klönen" kommen.

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Die 12. Woche des bürgerschaftlichen Engagements wird am 16. September 2016 in Berlin eröffnet und endet am 25. September 2016. AkteurInnen sind dazu eingeladen, sich an der bundesweiten Aktionswoche 2016 zu beteiligen. Die Wichtigkeit von bürgerschaftlichem Engagement soll dadurch stärker in die Öffentlichkeit rücken.

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Engagement ist gefragt. Sei es der Einsatz für Geflohene, das Engagement im Umwelt-, Tier- oder Naturschutz, für Gesundheit, Bildung oder nachhaltige Entwicklung oder der ehrenamtliche Einsatz im Sport.

Zeigen kann man es, indem man sein Tun durch eine Veranstaltung darstellt, die im Zeitraum der Aktionswoche stattfindet. Zum Beispiel mit einem Tag der offenen Tür, einer Diskussionsveranstaltung, einer Lesung, einem Workshop, freiwilligen Arbeitseinsätzen, Ausflügen oder Sportveranstaltungen oder einfach einer Einladung zum Kaffeetrinken in den Räumlichkeiten der eigenen Initiative – die Möglichkeiten sind vielfältig.

Die Veranstaltung kann in den Engagementkalender mit Termin und kurzer Beschreibung eingetragen werden. Über die verschiedenen Suchfunktionen des Kalenders kann man die Einträge finden.

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Am 08.04.2016 geht es von 10:00 bis 13:30 um „Sexualität in der Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz“. Denn Sexualität endet nicht im Alter und ist normalerweise auch kein Problem. Bei Menschen mit Demenz kann es aber aufgrund situativer Desorientierung zu unerwartet schwierigen Situationen kommen.

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Die Dipl. Gerontologin Margret Schleede-Gebert stellt Lösungsstrategien für alltägliche, insbesondere pflegerische Situationen dar.

Kosten: 55 Euro, ermäßigt 30 Euro, Pausengetränke sind enthalten. Eine verbindliche Anmeldung über das Kompetenzzentrum Demenz, Alter Kirchenweg 33-41, 22844 Norderstedt, Tel. 040/609 26 420, Fax 040/308 57 986, oder per E-Mail an info@demenz-sh.de ist notwendig.

Online finden Sie das gesamte Fortbildungsprogramm des Kompetenzzentrums sowie weitere Termine in ganz Schleswig-Holstein. Das Programm enthält 29 verschiedene Fortbildungen zu sozialen, medizinischen, therapeutischen, rechtlichen und ethischen Aspekten im Umgang mit Menschen mit Demenz.

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Die Robert Bosch Stiftung zeichnet die besten Ideen zum Thema "Vielfältig Wohnen im Alter" aus. Sie können sich bis zum 26.04.2016 um den Deutschen Alterspreis, der mit insgesamt 120.000 Euro dotiert ist, online bewerben.

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Die Mehrheit der Menschen in Deutschland wünscht sich, lange selbständig wohnen zu können. Um dies zu ermöglichen, sind immer mehr Ältere bereit, den eigenen Lebensstil anzupassen, wollen aber ihre Lebensentwürfe und Ansprüche an das Zuhause nicht vollständig aufgeben. Gelingendes Wohnen im Alter schließt daher die vielfältigen Bedürfnisse der älteren Menschen ein und ist zukunftsorientiert gestaltet.

Nachdem die Robert Bosch Stiftung mit dem Deutschen Alterspreises 2015 beispielgebende Initiativen für ein altersfreundliches Stadtleben ausgezeichnet hat, werden in diesem Jahr die besten Ideen zum Thema „Vielfältig Wohnen“ gesucht. Der Deutsche Alterspreis steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Frau Manuela Schwesig.

Bewerbungen sind bis zum 26. April 2016 ausschließlich über das Online-Bewerberportal möglich.

Es werden Initiativen gesucht, die einen neuen Blick auf das Thema Wohnen im Alter ermöglichen. Konzepte aus der Architektur schaffen eine barrierefreie und an die verschiedenen Lebensphasen anpassbare Wohnumgebung. Ansätze aus der Technik und dem Design erhöhen die Selbständigkeit in den eigenen vier Wänden. Alternative Formen des Wohnens erproben neue Wege des Zusammenlebens, die auch der wachsenden Pluralität von Lebensentwürfen und kulturellen wie religiösen Zugehörigkeiten in unserer Gesellschaft Rechnung tragen.

Die Bewerbungen sollten mit Originalität überraschen, zukunftsweisende Lösungsansätze präsentieren und das Potential haben, als Vorbilder zu wirken.

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Die Gesellschaft in Schleswig-Holstein wird nicht nur immer älter, sondern auch immer "bunter". Die Zahl der SeniorInnen mit Migrationsgeschichte wird vermutlich weiter steigen. Darauf kann sich Gesundheitsversorgung, Pflege und Prävention einstellen.

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Um die Teilhabe von Eingewanderten an der Gesundheitsversorgung weiter zu verbessern, müssen sich ÄrztInnen, Pflegekräfte, Krankenkassen und andere auf die wachsende Vielfalt einstellen und diese bei ihren Angeboten und Leistungen berücksichtigen. Das beginnt mit dem Wissen um Besonderheiten und endet nicht mit dem Abbau von Sprachbarrieren.

Der diesjährige Zukunftspreis des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) beschäftigt sich mit Gestaltung und Umsetzung von Präventions-, Versorgungs- und Pflegeangeboten. Unter dem Titel "Alterung der Migrationsgeneration – Interkulturelle Versorgungskonzepte für eine sich verändernde Seniorengeneration" sucht der vdek innovative Konzepte und beispielhafte Projekte.

Die besten Ideen werden mit einem Preisgeld von insgesamt 20.000 Euro ausgezeichnet. Zur Bewerbung aufgefordert sind insbesondere Projekte, die aufzeigen, wie Verständnis-, Sprach- oder andere Zugangsbarrieren abgebaut oder die Kommunikation und Interaktion in der Prävention, medizinischen Versorgung und Pflege verbessert werden können. Die Bewerbungsfrist für diesen bundesweiten Ideenwettbewerb endet am 10. April 2016. Die Preisverleihung findet im Oktober in Berlin statt.

Die Jury besteht aus Christian Zahn, dem Verbandsvorsitzenden des vdek; Prof. Dr. Attila Altiner, dem Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin der Universität Rostock; Karl-Josef Laumann, dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange der PatientInnen sowie Bevollmächtigtem für Pflege; Prof. Dr. Thomas Klie, Professor an der Evangelischen Hochschule Freiburg; Dr. Angelika Prehn, der Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin und Dr. Monika Schliffke, der Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein.

Zentrale Kriterien für die Bewertung der eingereichten Konzepte sind die versorgungspolitische Relevanz, qualitative Aspekte sowie die Praxisrelevanz. Weitere Informationen, die Teilnahmebedingungen und das Anmeldeformular zum vdek-Zukunftspreis 2016 finden BewerberInnen auf der Internetseite des vdek. Mit weitergehenden Fragen können sich alle Interessierten unter der Telefonnummer 030/269 31-1762 an Frau Wolfschütz aus der Verbandszentrale des vdek in Berlin wenden.

Die vdek-Landesvertretung Schleswig-Holstein animiert Einrichtungen aus dem Norden ganz gezielt zur Teilnahme, denn 2015 kam bereits eine der drei SiegerInnen aus Schleswig-Holstein.

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