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Das freiwillige Engagement älterer Menschen ist ein wichtiges und wachsendes Potenzial in unserer Gesellschaft. Im Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen 2012 fanden unzählige Projekte, Initiativen und Aktionen unter Beteiligung von älteren Freiwilligen statt. Die BAGSO möchte mit einer aktuellen Befragung erfahren, welche Rahmenbedingungen freiwilliges Engagement fördern und unterstützen.

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Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend führt die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) eine Befragung durch, die das Ziel hat, zu erfahren, welche Ziel- und Altersgruppen angesprochen wurden, in welchen thematischen Bereichen sich engagiert wird, aber auch durch welche Rahmenbedingungen das freiwillige Engagement insbesondere älterer Freiwilliger in diesen Projekten, Initiativen und Aktionen unterstützt wurde. Wenn auch Sie Projekte durchführen, in denen sich Freiwillige (60+) engagieren, können Sie sich an der Online-Befragung beteiligen. Die Ergebnisse der Befragung, die im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchgeführt wird, werden im nächsten Jahr veröffentlicht.

Zum Online-Fragebogen

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Eine überwiegende Zahl von Seniorinnen und Senioren in Schleswig-Holstein bewertet die eigene Gesundheit und Lebensqualität positiv aber es gibt auch Handlungsbedarfe z.B. im Bereich der Ernährung. Dies sind Ergebnisse des jetzt vom Gesundheitsministerium Schleswig-Holstein herausgegebenen Berichts „Gesundheit älterer Menschen in Schleswig-Holstein“.

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Basis ist eine telefonische Befragung im Jahr 2011 mit mehr als 1.000 Personen, die 60 Jahre alt oder älter sind. Nach dem Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst (GDG) ist alle fünf Jahre ein Landesgesundheitsbericht über einzelne Themen oder Bevölkerungsgruppen zu erstellen, den die verschiedenen Akteure im Bereich Gesundheit als Grundlage für weiteres Handeln nutzen können.

Zwei Drittel der Menschen ab dem 60. Lebensjahr beurteilen in Schleswig-Holstein ihren Gesundheitszustand als gut oder sehr gut. Die Lebensqualität wird von 88 % der älteren Menschen als gut oder sehr gut bewertet. Viele ältere Menschen haben heute gute gesundheitliche Voraussetzungen, um im Alter aktiv am gesellschaftlichen und sozialen Leben teilzunehmen. Dafür spricht auch, dass mehr als 80 % aller Älteren Mitglied in einer Gruppe oder Vereinigung sind.

Kritische Aspekte sind laut der Umfrage zum Beispiel, dass nach den Kriterien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mehr als die Hälfte aller Personen über 60 Jahren übergewichtig oder fettleibig sind (68 % der älteren Männer und 49 % der Frauen). Außerdem hat jeder zweite alte Mensch Bluthochdruck. Zu den positiven Aspekten gehört, dass sich fast 80 % in ihrem lokalen Wohnumfeld wohl und gut versorgt fühlen in Bezug auf Einkaufsmöglichkeiten, öffentlichen Nahverkehr, Apotheken und Ärztinnen/Ärzte. Etwa 50 % bewegen sich fast täglich (5 - 7 Tage/Woche) außer Haus. Ausgewählt wurden die Befragten per Zufall aus Daten von Einwohnermeldeämtern. Sie haben stellvertretend für rund 780.000 ältere Menschen in Schleswig-Holstein Auskunft gegeben.

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Im Rahmen der Demografiestrategie betreut das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) das Demografieportal von Bund, Ländern und Kommunen online. Es bietet neben demografischen Informationen auch die Möglichkeit, sich am Strategiedialog zu beteiligen. Diskussionen können in neun demografierelevanten Themenfeldern geführt werden.

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Nutzen Sie die Chance, sich an der Entwicklung der Demografiestrategie zu beteiligen.

www.politik-fuer-alle-generationen.de

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Im Frühjahr 2011 wurde ein zweiteiliger Zukunftsdialog vom Bundeskanzleramt initiiert. Der erste Teil, der „Expertendialog“, war ein Zukunftsdialog mit unabhängigen, überparteilichen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis, der zweite ein Zukunftsdialog mit Bürgerinnen und Bürgern, der „Bürgerdialog“.

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Unter der Überschrift „Dialog über Deutschlands Zukunft“ wurden drei Themenfelder diskutiert, die in den kommenden zehn Jahren hohe Relevanz für Deutschlands Zukunft haben. Unter anderem war das Zusammenleben der Generationen ein zentrales Thema. Ziel des Dialogs war es, konkrete Handlungsvorschläge für die Politik auf Bundesebene in politisch relevanten Handlungsfeldern zu erhalten.

Weitere Informationen:
Dialog über Deutschlands Zukunft - Ergebnisbericht des Expertendialogs der Bundeskanzlerin 2011/2012

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Beim „Ehrenamtlichen Jugend-Mentoring“ begleiten seniorTrainerinnen und -Trainer Jugendliche in Regional- oder Förderschulen in der Phase der Berufsorientierung. Das Engagement findet im Rahmen unterschiedlicher Angebote statt. Dazu gehören die Begleitung von Schülerfirmen, des Service-Learning (soziale Verantwortung lernen) sowie die Unterstützung mit Instrumenten der Berufsorientierung.

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Eine Schülerfirma ist in erster Linie eine pädagogische Maßnahme, auch wenn tatsächlich ein reales Unternehmen gegründet wird. Hier lernen Jugendliche praxisnah und ganzheitlich, wie ein Betrieb funktioniert. Hier können Jugend-Mentorinnen und – Mentoren teils sogar mit Erfahrungen aus der Führung eines eigenen Unternehmens unterstützen. Beim Schulprojekt Service-Learning engagieren sich Jugendliche in der Regel über ein Schuljahr einmal pro Woche für etwa zwei Stunden ehrenamtlich. Das Engagement wird durch Theorieveranstaltungen untermauert, in denen beispielsweise Aspekte von sozialer Verantwortung und Ethik vermittelt werden.Die Jugend-Mentorinnen und Mentoren können durch ihre lokalen Kontakte unterstützen, zu Vorstellungsgesprächen begleiten, Theoriegrundlagen vermitteln oder bei Problemen helfen.

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein begleitet das generationenübergreifende Pilotprojekt „Ehrenamtliches Jugend-Mentoring“. Der Sparkassen- und Giroverband Schleswig-Holstein (SGVSH) fördert das Projekt. Die Jugend-Mentorinnen und – Mentoren werden durch das Sozialministerium begleitet und nehmen an Fachtagungen mit Erfahrungsaustausch teil.

Weitere Informationen:

Sozialministerium Schleswig-Holstein

Programm SeniorTrainerIn

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Mit dem Konzept „seniorTrainerin, Erfahrungswissen für Initiativen (EFI)“ werden in den Kommunen Verantwortungsrollen für ältere Menschen geschaffen, die neue Perspektiven und Wege eröffnen, die in Beruf, Familie und ehrenamtlichem Engagement gewonnenen Kenntnisse und Erfahrungen nachhaltig im Gemeinwesen als seniorTrainerin einzubringen.

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Sie sind als Multiplikatoren und freie Berater in unterschiedlichen ehrenamtlichen Bereichen tätig; sie initiieren Angebote in der Altenhilfe, im Diabetikersport, sie planen und leiten generationsübergreifende Projekte wie zum Beispiel: Gärtnern mit Kindern und Brückenbau – Jugend hilft und vieles mehr.

Für weitere Details siehe:

SeniorTrainer - Landesnetzwerk Schleswig-Holstein

www.schleswig-holstein.de

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Das Engagementportal bündelt Informationen zum Thema ehrenamtliches Engagement in Schleswig-Holstein. Besuchen Sie die Internet-Plattform und informieren sich unter anderem über aktuelle Meldungen rund um ehrenamtliches Engagement, Veranstaltungen und Praxisempfehlungen.

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In einer landesweiten Datenbank können Engagementangebote und -gesuche eingetragen und Kontakte geknüpft sowie ein Newsletter abonniert werden.

www.engagiert-in-sh.de

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Die Auftaktveranstaltung zum Europäischen Jahr fand bereits am 6. Februar 2012 mit über 300 Gästen in Berlin statt. Jetzt steht eine Veranstaltungsdokumentation bereit, mit einer Zusammenfassungen der Reden sowie der Foren des Tages, die vielseitig das aktive Altern und die Solidarität zwischen den Generationen beleuchten. Dokumentation Auftaktveranstaltung EJ2012

Am 10. Dezember 2012 findet die Abschlussveranstaltung zum EU-Jahr für Aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen 2012 statt. Im Zentrum der Tagung stehen Bilanz und Ausblick aus Sicht der 45 vom Bundesfamilienministerium geförderten Projekte, der Zivilgesellschaft, der europäischen Ebene und der Bundesregierung.

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Fachleute aus Wissenschaft, Praxis und Politik sowie Interessenvertretungen werden ihr Fazit ziehen und Herausforderungen für die Zukunft benennen.

Europäisches Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen 2012 – Bilanz und Ausblick, 10. Dezember 2012, dbb Forum Berlin

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Als Beitrag zur Demografiestrategie der Bundesregierung startete das BMFSFJ im November 2012 das Interessenbekundungsverfahren für das neue Programm “Anlaufstellen für ältere Menschen“.

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Mit diesem Förderprogramm, das sich an Träger und Kommunen wendet, werden Informations-und Beratungsangebote für ältere Menschen niedrigschwellig und zielorientiert weiterentwickelt. Hierbei soll an vorhandene Strukturen und Angebote bestehender Einrichtungen (z.B. Nachbarschaftszentren, Pflegestützpunkte, Mehrgenerationenhäuser) angeknüpft werden.

Ziel des Programms „Anlaufstellen für ältere Menschen“ ist es, soziale Kontakte und Begegnungen älterer Menschen miteinander und mit anderen  Generationen in der Nachbarschaft und im direkten Wohnumfeld zu stärken und ihre Beweglichkeit und Mobilität im Alter zu unterstützen sowie  bedarfsgerechte und passgenaue Hilfen bei der Alltagsbewältigung anzubieten, um ihnen bis ins hohe Alter einen Verbleib im vertrauten Wohnumfeld zu ermöglichen.

Mehr dazu: www.bmfsj.de

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