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Die neue Ehrenamtskarte ermöglicht Inhabern einen Zugang zu diversen Vergünstigungen bei unterschiedlichen Geschäftsgruppen, Vereinen und Organisationen und soll auf diese Weise das Ehrenamt weiter stärken und attraktiver machen.

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Gleichzeitig sollen neue "Bonusgeber" für die Teilnahme begeistert werden, die exemplarisch für viele Beteilgte stehen und das Ehrenamt unterstützen. Als Beispiel ist die Kieler Musikschule anzuführen, welche bereits teilnimmt. Leiter Rainer Engelmann betont: "Wir unterstützen als Partner gerne das ehrenamtliche Engagement. Viele Seniorinnen und Senioren übernehmen mit bewundernswertem Einsatz in diesem Bereich wichtige Aufgaben. Dafür bedanken wir uns mit einem vergünstigten Musikschulangebot und laden alle Ehrenamtskarteninhaber herzlich zu uns ein, beispielsweise zu speziellen musikalischen Angeboten für Seniorinnen und Senioren, wie Trommeln 60+ oder den Chor ,Best Agers'. Und ich freue mich sehr, dass mit Jugendlichen, die die Juleica besitzen, auch jüngeren Engagierten der Zugang zur Ehrenamtskarte erleichtert wird."
Weiter sollen die Anforderungen zum Erhalt einer Ehrenamtskarte vereinfacht werden, um mehr ehrenamtlich Engagierte, auch in Schleswig-Holstein, zu erreichen bzw. Interessierte zu motivieren. So sollen in Zukunft z.B. anstatt fünf nur noch drei Stunden ehrenamtliche Arbeit die Woche zur Beantragung der Karte erforderlich sein.

Am 30.09.2014 hat Sozialministerian Kristin Alheit drei Engagierten des Kirchenkreis Altholstein in Kiel die neue Ehrenamtskarte überreicht. "Freiwillig engagierte Menschen in Schleswig-Holstein investieren viele Stunden Arbeit und schaffen unbezahlbare Werte. Für diesen nicht selbstverständlichen Einsatz für die Gemeinschaft danken Partner des Ehrenamtes und das Land mit der Ehrenamtskarte", so Alheit.

Die genauen Antragsbedingungen finden Interessierte hier. Potentielle Bonusgeber, finden auf der Internetseite auch Kontaktdaten und ein Online-Formular.

Pressemitteilung von Sozialministerin Alheit anlässlich der Landtagsdebatte zum Thema Ehrenamt am 10.10.2014

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Der Landesseniorenrat Schleswig-Holstein e.V. ist die Interessenvertretung der Seniorinnen und Senioren in Schleswig-Holstein. Gemeinden, Städte und Kreise in Schleswig-Holstein, die einen Seniorenbeirat oder Seniorenrat eingerichtet haben, sind im Landesseniorenrat zusammengeschlossen. Gemeinsames Ziel ist es, die Gesellschaft und ihre Zukunft im Interesse der älteren Generation mitzugestalten.

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Der Landesseniorenrat Schleswig-Holstein ist nach seinem Selbstverständnis unabhängig, parteipolitisch neutral und konfessionell nicht gebunden, um für die Belange der älteren Menschen gegenüber dem Parlament und der Regierung sowie der Öffentlichkeit unvoreingenommen eintreten zu können. Er ist ein Organ der Meinungsbildung und des Erfahrungsaustausches.

Zu seinen Hauptaufgaben gehören die Gesellschaft für die berechtigten Bedürfnisse und Interessen der Älteren zu sensibilisieren, die Solidarität zwischen den Generation zu fördern sowie Inklusion als gesellschaftliches Prinzip zu fördern, damit jeder am sozialen, kulturellen und politischen Leben teilnehmen kann.

Zur Verbesserung der Informations- und Öffentlichkeitsarbeit gibt der Landesseniorenrat das Mitteilungsblatt „FORUM“ heraus. Eine engagierte Redaktion informiert mit bis zu vier Ausgaben pro Jahr mit einer Auflage von mehreren Tausend Exemplaren über wichtige Themen der Seniorenpolitik, nimmt Stellung zu aktuellen Anlässen und berichtet über Aktivitäten der Seniorenbeiräte im Land.

Seit der Mitgliederversammlung am 6. Mai 2014 setzt sich der Vorstand des Landesseniorenrates teilweise neu zusammen. Dem neuen Vorstand des Landesseniorenrats Schleswig-Holstein e.V. gehören an: Dr. Heinz-Dieter Weigert (Vorsitzender), Jutta Kock, Peter Schildwächter, Heidemarie Bohnert, Karl-Heinz Camien, Burkhard Ehlers und Ilse Timm.

Weitere Informationen:

Landesseniorenrat Schleswig-Holstein e.V.
Zeitrischrift FORUM

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Mit dem Projekt „Bürgernetzwerke für Schleswig-Holstein" werden landesweit quartiersbezogene und selbstorganisierte Nachbarschaftshilfeprojekte gefördert und entwickelt. Die Koordinatorin Bettina Süphke gewährleistet die Vernetzung und fachliche Begleitung.

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Die Bürgernetzwerke sollen zunächst in ausgewählten Wohnquartieren im Rahmen einer Pilotphase initiiert werden. Nach Möglichkeit sollen hierfür sowohl städtische wie auch ländliche Quartiere gewonnen werden, um Erfahrungen mit strukturell unterschiedlichen Sozialräumen zu gewinnen. Diese Erfahrungen sollen als Grundlage für die landesweite Implementierung von Bürgernetzwerken für Senioren dienen. Getragen wird das Modellprojekt vom Sozialministerium Schleswig-Holstein und dem Paritätischen Landesverband Schleswig-Holstein. Es ist Bestandteil des Landesprogramms „Gutes Leben im Alter“.

 

Über das Engagement

Bürgerschaftliches Engagement, Freiwilligendienst, Ehrenamt, freiwillig Engagierte, Kümmerer…die Liste der Bezeichnungen für Menschen, die bereit sind, einen Teil ihrer Zeit für Andere zu geben ist lang. Ebenso groß ist der Rahmen, in dem sich dieses abspielen kann: Von der örtlichen Tafel über das Vorlesen in Kindergärten und Altenheimen, das Anleiten einer Sportgruppe oder den Brötchenverkauf in der Grundschule bis zur freiwilligen Feuerwehr und dem Vorstand  im Schützenverein. Aber beschreibt das  Bild des Ehrenamtes wie es uns bisher geläufig war, die Engagementbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger überhaupt noch zeitgemäß?

Unsere Gesellschaft neigt seit jeher zur Unterscheidung  zwischen Armut und Reichtum, Erwerbstätigkeit und Nicht-Erwerbstätigkeit, Krankheit und Gesundheit, Helfer und Hilfsbedürftige. Nach Klaus Dörner, einem der bedeutenden Denker und Streiter für die gesellschaftliche Verantwortung ist niemand nur Helfer oder nur hilfsbedürftig. Jeder Mensch habe auch das Bedürfnis danach, gebraucht zu werden. Und so sollten wir uns auf den Weg machen, zu einer neuen Sicht auf das Ehrenamt und das freiwillige Engagement. Weg von der Sicht des Starken auf den Schwachen, hin zu dem Gedanken eines Gemeinsamen, eines Gemeinsinns, einer gemeinsamen Verantwortung für ein soziales Miteinander.

Diesem Gedanken möchten wir uns widmen, wenn wir über die Initiierung von Bürgernetzen sprechen. Wir möchten Menschen zusammen bringen, die für einander da sein wollen, in einem Netzwerk in dem jeder seine Rolle finden kann. Einfach gesagt, kann die alte Dame, die ihren Rasen nicht mehr alleine mähen kann, durchaus in der Lage sein, auf das Kind der Nachbarin aufzupassen, während diese für den bettlägerigen alten Herrn von nebenan die Einkäufe erledigt. Dieser wiederum stellt seine Sammlung an Briefmarken, Orden, Rezepten…dem örtlichen Kindergarten für eine Ausstellung zur Verfügung, bei deren Eröffnung die Eltern der Kinder zugunsten des ansässigen Sportvereins Kuchen verkaufen….

Diese Liste ließe sich noch um einiges erweitern. Sie spiegelt den Grundgedanken von Bürgernetzwerken wider. Engagierte Menschen bilden einen Zusammenhalt und übernehmen Verantwortungspartnerschaften, in dem auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten jedes Einzelnen geschaut wird. Unter Zugrundelegung der vorhandenen Ressourcen kann so ein Nachbarschaftsnetz entstehen, welches die Menschen wieder zu einem WIR verbinden kann. Dieser Gedanke ist nicht neu: Im Gegenteil: Dies war normal in einer Gesellschaft, in der es keine professionellen Hilfs-, Pflege-, und Besuchsdienste gab. In diesen Zeiten wäre der Landwirt mit gebrochenem Bein nach kürzester Zeit verhungert, hätten nicht Familie und Nachbarn ihm über die schwere Zeit der Krankheit hinweg geholfen.

Wenn es uns gelingt, diesen Grundgedanken weiter zu verfolgen und uns wieder mehr auf ein gemeinschaftliches Miteinander zu besinnen, dann haben wir einen großen Schritt in Richtung Bürgergesellschaft bereits getan.

Kontakt:

Bettina Süphke
Telefon:(0431) 988 5599
Email: Bettina.Suephke@sozmi.landsh.de

 

Weitere Informationen:
Paritätische Schleswig-Holstein
www.schleswig-holstein.de

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Die mehrtägigen Workshops für eine zukunftsorientierte Seniorenpolitik richten sich an kommunale Entscheider aus Politik und Verwaltung sowie an weitere gesellschaftliche Akteure der kommunalen Seniorenpolitik. Landkreise und kreisfreie Städte können die Workshops ebenso durchführen wie einzelne kreisangehörige Kommunen, Ämter und andere Zusammenschlüsse von Kommunen.

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Zusammen mit der Bertelsmann Stiftung hat das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung ein Programm konzipiert, das auf die individuellen Bedarfe der Kommunen abgestimmt ist. Im Vordergrund stehen die Vermittlung innovativer und konzeptioneller Fähigkeiten für eine zukunftsorientierte Seniorenpolitik sowie ein erster Maßnahmenplan. Ziel ist die Erhaltung einer möglichst hohen Lebensqualität für alle Menschen vor Ort.

In der Pilotphase wird ab Januar 2012 in fünf Modellkommunen das Konzept für Schleswig-Holstein erprobt. Die Modellkommunen haben unterschiedliche Strukturen und Bedarfslagen. Es sind die Städte: Tornesch im Kreis Pinneberg, Schwentinental im Kreis Plön, Rendsburg im Kreis Rendsburg-Eckernförde, Schleswig im Kreis Schleswig-Flensburg und Norderstedt im Kreis Segeberg. Weitere Kommunen haben ihr Interesse an diesen Workshops bekundet.

Von 2012 bis 2014 wird das MASG jährlich etwa 10 Kommunen in Schleswig-Holstein unterstützen. Das Sozialministerium fördert – vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel – Kommunen, die die Workshops durchführen möchten, mit je 2.500 Euro (das ist die Hälfte der Kosten für die Workshops).

Ansprechpartnerin im Ministerium ist Dennis Wegener:
E-mail dennis.wegener(at)sozmi.landsh.de, Tel. 0431 / 988-5653

Weitere Informationen: Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung Schleswig-Holstein

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Beim „Ehrenamtlichen Jugend-Mentoring“ begleiten seniorTrainerinnen und -Trainer Jugendliche in Regional- oder Förderschulen in der Phase der Berufsorientierung. Das Engagement findet im Rahmen unterschiedlicher Angebote statt. Dazu gehören die Begleitung von Schülerfirmen, des Service-Learning (soziale Verantwortung lernen) sowie die Unterstützung mit Instrumenten der Berufsorientierung.

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Eine Schülerfirma ist in erster Linie eine pädagogische Maßnahme, auch wenn tatsächlich ein reales Unternehmen gegründet wird. Hier lernen Jugendliche praxisnah und ganzheitlich, wie ein Betrieb funktioniert. Hier können Jugend-Mentorinnen und – Mentoren teils sogar mit Erfahrungen aus der Führung eines eigenen Unternehmens unterstützen. Beim Schulprojekt Service-Learning engagieren sich Jugendliche in der Regel über ein Schuljahr einmal pro Woche für etwa zwei Stunden ehrenamtlich. Das Engagement wird durch Theorieveranstaltungen untermauert, in denen beispielsweise Aspekte von sozialer Verantwortung und Ethik vermittelt werden.Die Jugend-Mentorinnen und Mentoren können durch ihre lokalen Kontakte unterstützen, zu Vorstellungsgesprächen begleiten, Theoriegrundlagen vermitteln oder bei Problemen helfen.

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein begleitet das generationenübergreifende Pilotprojekt „Ehrenamtliches Jugend-Mentoring“. Der Sparkassen- und Giroverband Schleswig-Holstein (SGVSH) fördert das Projekt. Die Jugend-Mentorinnen und – Mentoren werden durch das Sozialministerium begleitet und nehmen an Fachtagungen mit Erfahrungsaustausch teil.

Weitere Informationen:

Sozialministerium Schleswig-Holstein

Programm SeniorTrainerIn

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