Logo DISW

Digitalisierung

Im sechsten Kurzbericht der Studie „Hohes Alter in Deutschland“ (D80+) geht es um digitale Teilhabe der Menschen ab 80 Jahren. Gut jede dritte Person dieser Altersgruppe nutzt demnach das Internet. Dabei sind es in der Gesamtbevölkerung 88 Prozent – Hochaltrige seien damit „digital abgehängt“.

Weiterlesen

Im Vergleich zur Gesamtbevölkerung ist die Internetnutzung der Menschen im hohen Alter mit 37 Prozent deutlich niedriger. Allerdings: Diejenigen, die im Alter ab 80 Jahren angeben, das Internet zu nutzen, sind mehrheitlich täglich online (57%). Das Mobiltelefon ist dabei das meistgenutzte digitale Gerät. Das Internet wird in der untersuchten Altersgruppe primär für Kommunikation und Informationssuche genutzt.

Die Internetnutzung in der Hochaltrigkeit ist sozial jedoch ungleich verteilt und hängt stark von Alter, Geschlecht, Bildung, Einkommen, Wohnsituation und kognitiver Bildung ab – „zu Ungunsten von älteren Gruppen, Frauen, Niedrigergebildeten, Einkommensschwächeren, kognitiv Beeinträchtigteren und Personen in Heimen“, wie es im 26-seitigen Bericht heißt. „Die Studie zeigt deutlich, dass die digitale Spaltung nicht nur zwischen Jung und Alt, sondern auch innerhalb der älteren Bevölkerung in unserem Land besteht. Diese Spaltung wollen wir überwinden“, so die damalige, inzwischen zurückgetretene Familien- und Senior*innenministerin Anne Spiegel (Bündnis 90/Die Grünen) in Reaktion auf den Bericht. Eine Maßnahme sei daher die Förderung von 50 neuen digitalen Erfahrungsorten im Rahmen des DigitalPakts Alter.

Die Hochaltrigkeitsstudie D80+ wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) über einen dreijährigen Zeitraum gefördert und vom Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA) und dem Cologne Center for Ethics, Rights, Economics, and Social Sciences of Health (ceres) durchgeführt. Ausgangspunkt der Studie ist unter anderem die Feststellung, dass es bislang kaum Erkenntnisse über das hohe Alter in Deutschland gegeben habe – und das vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Gesellschaft. „Eine gute Datenlage ist jedoch notwendig“, heißt es auf der Internetseite von ceres. „Zum einen, um den besonderen Unterstützungsbedarfen im hohen Alter zukünftig besser gerecht werden zu können. Zum anderen, um Lösungsansätze für sozialpolitische Herausforderungen wie der sozialen Sicherung im Alter sowie im Hinblick auf eine Generationengerechtigkeit entwickeln zu können.“

Die Berichte können Sie hier herunterladen. Dort finden Sie auch weitere Informationen zum Hintergrund der Studie D80+.

Schließen


Mit dem „Digital-Kompass kompakt“ hat das Projekt Digital-Kompass zusammen mit Deutschland sicher im Netz e.V. (DSiN) eine Broschüre erstellt, die über Gefahren („Fallen“) im Internet aufklärt und gibt Empfehlungen ab, worauf Nutzer*innen achten können.

Weiterlesen

„Das Internet hilft Menschen, die nicht mehr so mobil sind, weiterhin am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Ob Kommunizieren oder Informieren, Einkaufen oder unterschiedliche Services nutzen – das Internet bietet viele Vorteile“, heißt es einleitend in der Broschüre. „Doch auch im Internet gibt es Fallen, die Sie durch vorsichtiges Verhalten und technische Sicherheitseinstellungen umgehen können.“

Vor diesem Hintergrund fasst der „Digital-Kompass kompakt“ sicherheitsrelevante Aspekte des Internets zusammen, die in verschiedenen Einzelpublikationen des Projekts bereits ausgemacht worden sind. Bei dem Digital-Kompass handelt es sich um ein Projekt, dass sich mit kostenfreien Angeboten an Senior*innen richtet. Neben Online-Materialien wie diese Broschüre unterstützen Internetlots*innen ältere Menschen an 100 Standorten in Deutschland auch vor Ort beim Umgang mit der digitalen Welt.

Unterschiedliche Teilbereiche der Internetnutzung können Gefahren beinhalten und werden in der Publikation übersichtlich benannt. Dabei fängt die Sicherheit bereits bei der Einrichtung ihres eigenen Computers an. So können beispielsweise Virenschutzprogramme vor Schadsoftware schützen. Bei der Nutzung öffentlichen WLANs warnen die Verfasser*innen des Leitfadens beispielsweise davor, sensible Daten in Ihre Geräte einzugeben. Kriminille, die sich im selben WLAN befinden, könnten diese (z.B. Bankdaten) für ihre Zwecke nutzen. Empfohlen wird darüber hinaus beim Herunterladen von Apps auf die angeforderten Berechtigungen zu achten, die sie vor der Nutzung erteilen müssen. So sei es zum Beispiel notwendig und plausibel, dass eine Navigations-App auf Ihren Standort zugreifen möchte. Wenn aber eine Taschenlampen-App auf den Standort, die Identität oder Ihre Kontaktliste Zugriff benötige, sei das ein Grund zur Vorsicht.

Die 24-seitige Publikation können Sie hier herunterladen. Über diesen Link erfahren Sie mehr zum Digital-Kompass.

Schließen


Der „Wahl-O-Mat“ ist durch zahlreiche Wahlen der vergangenen Jahre vielen bereits ein Begriff, auch zur diesjährigen Landtagswahl in Schleswig-Holstein kann das Online-Tool der Bundeszentrale für politische Bildung bei der Entscheidungsfindung helfen. Den Startschuss gab eine Veranstaltung von Spitzenpolitiker*innen, die die Internetseite am 31. März online stellten.

Weiterlesen

Am 8. Mai sind alle wahlberechtigten Schleswig-Holsteiner*innen dazu aufgerufen, einen neuen Landtag zu wählen. Dabei stehen eine Reihe von Parteien zur Wahl. „Mit dem Wahl-O-Mat bieten wir ein niedrigschwelliges Tool an, mit dem man die Standpunkte der verschiedenen Parteien kennenlernen kann“, erklärt der Landesbeauftragte für politische Bildung, Christian Meyer-Heidemann, zum Start des Internetangebots. „Es gibt eine Reihe von Politikfeldern wie Wohnen, Verkehr, Digitalisierung oder Gesundheitsversorgung, in denen die Unterschiede zwischen den Parteien deutlich werden.“

Unter www.wahl-o-mat.de können Interessierte von nun an wieder Stellung zu politischen Thesen beziehen und am Ende sehen, welche der Parteien dem eigenen Standpunkt am nächsten kommen könnten. Insgesamt gibt es 38 Thesen, zu denen Sie sich jeweils mit „stimme zu“, „stimme nicht zu“ oder „neutral“ verhalten können. Zur letzten Landtagswahl in Schleswig-Holstein 2017 wurde das Programm über 562.000 Mal genutzt. „Das zeigt, wie beliebt der Wahl-O-Mat in Schleswig-Holstein zur Vorbereitung auf eine Landtagswahl ist“, so der Landesbeauftragte für politische Bildung weiter.

Bei der Auftaktveranstaltung am 31. März 2022 waren neben dem Landesbeauftragten und Mitgliedern der Jugendredaktion des Wahl-O-Mats auch Spitzenpolitiker*innen der im Landtag vertretenen Parteien anwesend – darunter auch der derzeit amtierende Ministerpräsident Daniel Günther (CDU). Die Politiker*innen schalteten das Online-Tool online und klickten sich sodann selbst durch die 38 Thesen aus den verschiedensten Politikfeldern.

Schließen


Mit dem Projekt „Digital souverän mit Künstlicher Intelligenz“ will die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) an 32 Standorten Künstliche Intelligenz für Senior*innen erfahrbar machen. Dabei sollen sowohl über Chancen als auch Risiken erkundet werden können.

Weiterlesen

2020 ist das Projekt mit 16 Standorten gestartet, weitere 16 folgen nun. Mit „Standorten“ sind Mehrgenerationenhäuser, Seniorenbüros sowie Einrichtungen oder Freiwilligeninitiativen gemeint, die als Projektpartner*innen Einblicke in Künstliche Intelligenz für den Alltag älterer Menschen geben. Bis Ende 2022 sollen Multiplikator*innen geschult werden, die Senior*innen regelmäßig in die digitale Welt begleiten. Ziel des Projekts ist es, dass ältere Menschen Vor- und Nachteile kennenlernen und so besser entscheiden können, ob oder wie diese technischen Hilfsmittel eingesetzt werden sollen.

„Viele Menschen, auch Ältere, denken bei Künstlicher Intelligenz zunächst an Science-Fiction-Filme oder an Pflegeroboter“, so BAGSO-Vorsitzende Regina Görner zu dem Projekt. „Dabei können KI-Anwendungen einen Beitrag zur Lebensqualität im Alter leisten. Smarte Haushaltsgeräte erleichtern körperlich anstrengende Arbeiten, Sprachassistenten vereinfachen den Alltag, Apps helfen zum Beispiel bei Sehbeeinträchtigungen“. Doch auch die Risiken sollen nicht vernachlässigt werden. Denn „zu Recht möchten die Menschen wissen, wie zum Beispiel ihre Daten verwendet werden“, ergänzt Görner. „Lern- und Informationsangebote speziell für ältere Menschen sind deshalb wichtig.“

Unter anderem mit Kiel, Hamburg, Schwerin oder Bremerhaven sind auch eine Reihe Orte in Norddeutschland als Projektstandorte vertreten. Eine Liste der Standorte finden Sie hier. Gefördert wird das bei der BAGSO-Servicestelle „Digitalisierung und Bildung für ältere Menschen“ angesiedelte Projekt durch Mittel des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Schließen


Der Wettbewerb „Digitale Orte im Land der Ideen“ will digitalen Fortschritt, der oft mit Großstädten verbunden wird, auch auf dem Land sichtbar machen.

Weiterlesen

„Unser Leben wird immer digitaler“, heißt es auf der Internetseite des Wettbewerbs. „Ob virtuelle Sprechstunde beim Arzt, Homeoffice, digitales Klassenzimmer oder die App für den öffentlichen Nahverkehr: Digitale Technologien und Innovationen sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken.“ Im Zuge des Ausbaus der Glasfaserinfrastruktur auch auf dem Land entwickele sich auch außerhalb der Großstädte digitale Innovation. In Deutschland lebten immerhin die Hälfte der Menschen in Dörfern oder Städten mit einer Größe von unter 20.000 Einwohner*innen.

Noch bis zum 4. April 2022 können sich Projekte bewerben, die eine Vorbildwirkung haben und skalierbar sind. Gesucht werden beispielsweise Rathäuser, die digitale Dienste bereitstellen, digitale Gesundheitsangebote oder „Dorf-Chats“, die vor Ort den Zusammenhalt stärken. Durch den Wettbewerb sollen digitale Lösungen auf dem Land sichtbarer gemacht werden. Die Preisverleihung findet am 9. Juni statt.

Weitere Informationen zur Bewerbung finden Sie im Bewerbungsleitfaden.

Schließen


Im Mai 2021 haben das Bundesseniorenministerium und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) im Rahmen des DigitalPakts Alter die Förderung von 100 digitalen Erfahrungsorten gestartet, die älteren Menschen als niedrigschwellige Lern- und Unterstützungsangebote dienen sollen. Die Förderung geht nun in die zweite Runde.

Weiterlesen

Der neue Förderzeitraum läuft von April bis August 2022. Bis zum 18. März 2022 konnten sich noch Initiativen und Vereine bewerben, die älteren Menschen „Erfahrungsorte“ zum Einstieg in die digitale Welt bieten. Auf der Internetseite des DigitalPakts Alter heißt es, dass Akteur*innen für eine Förderung in Frage kommen, „die älteren Menschen bei ihren ersten Schritten mit digitalen Hilfsmitteln oder ins Internet beratend zur Seite stehen und nach Möglichkeit bereits in der Vermittlung digitaler Kompetenzen aktiv sind.“ Nähere Informationen zur Förderung finden Sie hier.

Neben der Fördersumme von 2.000 Euro pro Erfahrungsort stellt die BAGSO den Akteur*innen auch Materialien zur Lernbegleitung zur Verfügung. Außerdem soll es Möglichkeiten der Vernetzung, Weiterbildung und Erfahrungsaustausch der geförderten Projekte durch Online-Veranstaltungen geben.

Der DigitalPakt Alter, in dessen Rahmen die digitalen Erfahrungsorte gefördert werden, wurde 2021 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der BAGSO ins Leben gerufen und ist als Bündnis von Partnerorganisationen aus Bund, Ländern, Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft angelegt. Ziel ist die Stärkung gesellschaftlicher Teilhabe und Engagements älterer Menschen, unter anderem durch die Unterstützung beim Erlernen digitaler Kompetenzen.

Schließen


Im Februar hat die Friedrich-Naumann-Stiftung eine Online-Veranstaltung zum Thema Digitalisierung im Alter angeboten. Die Podiumsdiskussion wurde aufgenommen und steht nun jederzeit zum Abruf zur Verfügung.

Weiterlesen

Erst kürzlich haben wir auf ein Interview des SPIEGEL mit Dagmar Hirche vom Verein Wege aus der Einsamkeit e.V. hingewiesen, in dem einige Gedanken zum dem Thema Digitalisierung im Alter genannt worden sind. Die Vereinsvorsitzende, die Senior*innen kostenlos im Umgang mit digitalen Endgeräten schult, war auch am 09. Februar Teil des Podiums der Online-Veranstaltung. Mit ihr zusammen bildeten das Podium der digitalpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Maximilian Funke-Kaiser, Nicola Röhricht von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO), die dort die Geschäftsstelle Digitalpakt Alter leitet, und Luisa Lamm von der Initiative Digital für alle, die den jährlichen Digitaltag organisiert (mehr dazu hier).

In der Veranstaltungsbeschreibung heißt es: „Immer mehr verlagert sich ins Internet, immer wichtiger wird der Zugang zum WLAN. Allerdings ist bislang höchstens ein Drittel der Alten-Einrichtungen mit WLAN ausgerüstet – und kostenlos ist es fast nirgendwo. Zudem fehlt es an Schulung und Begleitung der Senioren und Seniorinnen. Was fordern sie und ihre Verbände? Wie reagieren Wirtschaft und Politik?“.

Die Podiumsdiskussion fand online über die Videokonferenz-Plattform Zoom statt und wurde aufgezeichnet. Den Mitschnitt finden Sie auf der Internetseite der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung oder direkt hier:

https://youtu.be/8yljcNZf-Ic

Schließen


Der Bund Deutscher Amateurtheater (BDAT) stellt einen Online-Ratgeber zur Verfügung, der sich mit Besonderheiten von Theaterarbeit mit älteren Menschen auseinandersetzt.

Weiterlesen

„Seit einigen Jahren hat sich nun der Begriff des Senior*innentheaters fest in der Theaterlandschaft etabliert und führt zu einer vermehrten Aufmerksamkeit auf Themen wie ‚Soziale Teilhabe‘, ‚Aktivität‘ und ‚Gesundheit‘ im Alter durch Kunst und Kultur“, schreibt der BDAT auf seiner Internetseite. „Durch den demografischen Wandel ist es sehr wahrscheinlich, dass die Theaterarbeit mit Senior*innen noch zunehmen wird.“ Die Kulturgeragogik habe sich daher zum Ziel gesetzt, sich in diesem Bereich zu professionalisieren und Teilhabe, Lebensqualität und Zufriedenheit im Alter zu fördern.

Vor diesem Hintergrund findet sich dort ein Online-Handout, dass nach verschiedenen Stichpunkten unterteilt ist. So finden sich dort Informationen zu „Gründung einer Theatergruppe“, „Förderung beantragen“ oder auch „Senior*innentheatergruppen in Deutschland“.

Der Bund Deutscher Amateurtheater ist Dachverband von 18 Mitgliedsverbänden und rund 2.500 angeschlossenen Theaterbühnen.  „Theater für alle“ ist Leitbild des Verbands, weswegen der BDAT bürgerschaftliches Engagement fördert und sich für kulturelle Bildung durch Amateurtheater einsetzt. Seit mehr als 25 Jahren veranstaltet er auch das Qualifizierungsprogramm „Europäisches Senior*innentheater-Forum“, das auch als Dialogplattform dienen soll. Das 33. dieser Art wird im Oktober online stattfinden. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten sollen im Sommer folgen.

Schließen


In einem im Februar erschienenen SPIEGEL-Interview spricht Dagmar Hirche, Vorsitzende des Vereins Wege aus der Einsamkeit e.V., über Digitalisierung, Teilhabe im Alter und ihre Forderungen.

Weiterlesen

Schon seit Jahren setzt sich Dagmar Hirche für die Digitalisierung des Alters ein. Sie berät und unterstützt Senior*innen mit ihrem Verein Wege aus der Einsamkeit (WadE) im Umgang mit Smartphones oder Tablets, veranstaltet regelmäßige „Versilberer-Runden“ über die Videokonferenz-Plattform Zoom oder veröffentlicht Videos mit Tipps zum sicheren Umgang mit dem Internet. Dabei macht sie immer wieder klar, dass Digitalisierung eine Frage von Teilhabe ist.

In einem Interview mit dem SPIEGEL („Kostenloses WLAN für alle Altenheime“ vom 12.02.2022) sagt sie, dass seit Beginn der Pandemie zurecht viel über den Digitalisierungsbedarf an Schulen gesprochen wird. „Aber warum werden immer die alten Menschen vergessen, wenn es um Digitalisierung geht?“, merkt sie in dem Gespräch kritisch an. „Das ist Altersdiskriminierung.“ Digitalisierung dürfe nicht bei der Generation 60 plus aufhören. „Das muss bei 120 aufhören.“

Das viele ältere Menschen noch zu den „Offlinern“ gehörten, sei problematisch, es gehe schließlich um Teilhabe. Ohne E-Mails, Smartphones oder der Möglichkeit, sich beispielsweise online fürs schwimmen gehen anzumelden – wie im Lockdown teilweise vorausgesetzt wurde – ist es mittlerweile schwierig geworden. Auf die Frage, was die WadE-Vorsitzende denn fordere, antwortet Hirche: „In allen Altenheimen kostenfreies WLAN – und zwar in allen Zimmern.“ Es nütze nichts, Internet nur im Aufenthaltsraum empfangen zu können, wenn man das Zimmer nicht mehr verlassen könne. Außerdem fordert Hirche „Schulungsangebote an jeder Ecke.“ Auch wenn häufig so getan würde, sei es nicht selbstverständlich, den Umgang mit Luca-App, Corona-Warn-App oder der App CovPass auf Anhieb zu verstehen. Hirche und ihre Mitstreiter*innen bieten selbst solche Schulungen an. Die meisten, die diese Unterstützung wahrnehmen, seien zwischen 72 und 88 Jahre alt.

Schließen


Am 24. Juni 2022  ist es wieder so weit, der dritte bundesweite Digitaltag findet statt. Digitalisierung lebe vom Mitmachen, daher rufen die Veranstalter*innen dazu auf, selbst Aktionen für den Tag einzubringen.

Weiterlesen

Zum dritten Mal organisiert die Initiative „Digital für alle“ einen Digitaltag, der digitale Teilhabe in der Gesellschaft fördern soll. Angesetzt ist dieser für den 24. Juni 2022. Das organisierende Bündnis besteht aus mehr als 25 Organisationen, darunter auch die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO).

„Digitalisierung lebt vom Mitmachen. Deshalb steht der Digitaltag allen offen“, heißt es auf der Internetseite des Digitaltags. In diesem Sinne rufen die Veranstalter*innen dazu auf, eigene Workshops, Beratungsangebote, Tage der offenen Tür oder ähnliche Aktionsformen im Rahmen des Digitaltags anzubieten. Aktionen können entweder an einem Ort in Präsenz (im gesamten Bundesgebiet) oder online stattfinden. Ein Anmeldeformular finden Sie über diesen Link. Dort können auch für Veranstaltungen und Angebote auch bestimmte Zielgruppen (z.B. „Ältere Menschen“) angegeben werden.

Die Nutzungsbedingungen mit einer Beschreibung, welche Aktionsformen zulässig sind, finden Sie hier. Zu einem kurzen Bericht über den vergangenen Digitaltag 2021 gelangen Sie über diesen Link.

Schließen


seniorenpolitik-aktuell.de
Datenschutzübersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Erfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Erkennen von Ihnen, wenn Sie zu unserer Website zurückkehren, und helfen unserer Redaktion zu verstehen, welche Bereiche der Website für Sie am interessantesten und nützlichsten sind.

.moove-gdpr-branding-cnt,.moove-gdpr-company-logo-holder {display: none;} #moove_gdpr_cookie_info_bar p{text-shadow: none;}