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Alltägliches Leben

In der Sendung "Lebenszeit" des Deutschlandfunks (DLF) wurde sich dem Thema gewidmet, wie Menschen im Rentenalter ehrenamtlich engagiert oder erwerbstätig sind. Die vielen persönlichen Beispiele werden immer wieder politisch oder wissenschaftlich gespiegelt.

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Ungefähr die Hälfte aller Menschen im Rentenalter sind berufstätig. Der Beitrag liefert viele Beispiele der Erwerbstätigkeit oder des ehrenamtlichen Engagement, wie z.B. die 80 jährige Koordinatorin des Vereins helfende "Helfende Hände", welche seit der Gründung des Vereins für ihn ehrenamtlich tätig ist.

Im Studio sind Frau Ehmann, die mit 65 Jahren eine Chocolaterie in Heidelberg eröffnet hat;

Frau Thiemens (69), welche sich durch die Stiftung Senior Expert Services (SES) regelmäßig im Ausland aufhält, um gesammeltes Wissen gezielt weiterzugeben. Durch die Arbeit wurde sie motiviert, notwendige PC-Kenntnisse zu erwerben und Spanisch als Fremdsprache wiederzuerlernen;

und Dr. Mergenthaler, Sozialwissenschaftler am Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BIB).

Inhaltlich wird auch auf die Geschichte des Rentenalters geschaut, über das akzeptierte Bild der arbeitenden RentnerIn in anderen Ländern diskutiert und der Begriff "Ruhestand" kritisch hinterfragt. Ein Ergebnis ist, dass trotz aller Individualität die Zeit des Rentenalters keinesfalls von Ruhe oder gar Stillstand geprägt ist. Manche Menschen, die ihre Geschichte erzählen, haben gelernt mit der, durch den medizischen Fortschritt und die bessere Versorgung, geschenkten Zeit umzugehen.

Sie können auf der Seite des DLF weitere Hintergründe zu dem Thema erfahren und sich den Beitrag in voller Länge anhören.

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Die unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) weist auf eine Änderung zur Regelung des Krankengeldes hin, die für alle ArbeitnehmerInnen relevant sein kann, die ihre Krankschreibung verlängern.

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Zukünftig werden weniger Patienten ihren Anspruch auf Krankengeld wegen formaler Fehler verlieren. Nach dem heute im Bundestag verabschiedeten "Versorgungsstärkungsgesetz" reicht es dann, dass der Arzt eine Folgekrankschreibung erst ab dem nächsten Werktag ausstellt. Bisher mussten sich die alte und neue Krankschreibung zwingend um einen Tag überlappen. Sonst entstand eine "Anspruchslücke" und die Krankenkasse konnte die Zahlung des Krankengeldes gänzlich einstellen. Die Neuregelung soll im Sommer dieses Jahres in Kraft treten.

Dazu Stephanie Jahn, Geschäftsführerin UPD: "Ohne wieder fit für den Job zu sein, bekamen die Betroffenen kein Geld mehr von der Kasse und mussten sich Sorgen um ihre finanzielle Existenz machen. Gleichwohl gilt auch nach der Gesetzesänderung, dass die Krankschreibung lückenlos sein muss. Krankengeld-Empfänger müssen also spätestens am ersten Tag nach ihrer bisherigen Krankschreibung zum Arzt gehen und sich die Folgekrankschreibung holen. Auch wichtig: Der Arzt kann nicht rückwirkend krankschreiben, um eine entstandene Anspruchslücke aufzuheben."

Die UPD berät per Gesetz kostenlos und neutral zu allen Gesundheitsfragen und informiert den Patientenbeauftragten der Bundesregierung jährlich über
Problemlagen im Gesundheitswesen. Patienten erreichen die UPD nicht nur online sondern auch in drei Sprachen am Telefon:

Deutsch: 0800 0 11 77 22 (Mo bis Fr 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr)

Türkisch: 0800 0 11 77 23 (Mo / Mi 10-12 Uhr, 15-17 Uhr)

Russisch: 0800 0 11 77 24 (Mo / Mi 10-12 Uhr, 15-17 Uhr)

Fragen zu Arzneimitteln werden unter 0800 0 11 77 25 (Mo / Di / Do 9-16 Uhr, Mi / Fr 9-13 Uhr) beantwortet.

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Das Heft "informationsdienst altersfragen" widmet sich in der Ausgabe 2/2015 der Flexibilisierung des vorzeitigen Renteneintritts. Die Erwerbsverläufe älterer Menschen differenzieren sich im Verlauf des Lebens aus. Gründe für einen Verbleib im oder ein Ausscheiden aus der Arbeit sind also vielfältig. Diese Heterogenität wird in den Beiträgen des Heftes berücksichtig. Dem gleichen Thema widmet sich ein BAGSO-Positionspapier.

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Eine größere rentenrechtliche Flexibilität für den Übergang in den Ruhestand für Personen, die nicht bis zur Regelaltersgrenze erwerbstätig sein können, wird von vielen Seiten gewünscht. Eine Arbeitsgruppe aus Koalitionsmitgliedern, Kanzleramt und zuständigen Ministerien soll Vorschläge für ein flexibleres Weiterarbeiten bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze erarbeiten. Das Heft kann also als ein Beitrag zu den laufenden politischen Prozessen betrachtet werden.

Im Artikel "Arbeitsbelastungen und Rentenbeginn" von Martin Brussig wird gezeigt, welche Möglichkeiten das Rentenrecht bisher zum flexibleren Übergang in den Ruhestand bei hohen Arbeitsbelastungen bietet.

Mit dem Beitrag "Vom Staat zum Betrieb. Der Übergang in den Ruhestand im sozialpolitischen Wandel" gibt Norbert Fröhler einen Überblick über die vorliegenden Ergebnisse zu Angebot und Nutzung betrieblicher Übergangsoptionen.

Die "Sicherung der Flexibilität beim Übergang in die Rente" wird von Judith Czepek und Enzo Weber betrachtet. Schwierigkeiten bei der Nutzung von flexiblen Übergangsangeboten und aktuelle Reformideen aus der politischen Diskussion werden vorgestellt.

Das komplette Heft kann online heruntergeladen werden.

Das Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) stellt zu diesem Thema arbeitsmarkt- und rentenpolitische Forderungen auf. Sie können die Forderungen im Detail online nachlesen.

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Mehrere Organisationen suchen aktive Ältere im Netz. InternetnutzerInnen ab 60 Jahre und Ehrenamtliche können mit Online-Projekten teilnehmen. Wie das funktioniert und wer hinter dem Internetpreis steht, verraten wir Ihnen auf dieser Seite.

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO), Deutschland sicher im Netz (DsiN), der Hamburger Verein Wege aus der Einsamkeit und Google Deutschland rufen bis September 2015 Internetnutzer ab 60 Jahren auf, Projekte, Aktionen oder Publikationen zur kompetenten Nutzung des Internets einzureichen. Gute Initiativen, die mit dem Internet umgesetzt werden, haben die Chance auf Preise im Gesamtwert von 5.000 Euro.

Unter dem Motto "Ältere Menschen aktiv durch die digitale Welt" will der Goldene Internetpreis gute Beispiele zeigen, wie Online-Mobilität die Lebensqualität im Alltag verbessern kann – für einen souveränen Umgang von SeniorInnen im Netz. Jedoch gehören Ältere auch zu der Gruppe, die einen erhöhten Aufklärungs- und Unterstützungsbedarf für den sicheren Umgang mit dem Internet hat, so das Ergebnis der aktuellen Studie "DsiN- Index – Digitale Sicherheitslage der Verbraucher in Deutschland". Ausgezeichnet werden Personen und Projekte in zwei Kategorien.

Die erste Kategorie richtet sich an kompetente Alltagsnutzer: Menschen, die beispielsweise mit FreundInnen über das Internet kommunizieren, Routen planen oder eigene Webseiten betreiben.

Zweitens werden Einzelpersonen oder Initiativen gesucht, die ihr Wissen an andere Interessierte weitergeben. Das können ältere Fachleute sein, die Gleichaltrigen einen Zugang zu den Angeboten der digitalen Welt verschaffen oder jüngere Menschen, die Ältere ins und im Netz begleiten. Auch EnkelInnen und Freunde von SeniorInnen können Vorschläge einreichen.

Kreativität ist in beiden Kategorien gefragt. Die OrganisatorInnen freuen sich über alle Einreichungen, ob als Film oder Erfahrungsbericht, Kursmaterial, als E-Book, auf DVD oder in anderen digitalen Formaten bis zum 04.09.2015.

Bewerbungen und Vorschläge können online eingereicht werden.

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Wir stellen Ihnen diesmal eine Auswahl von Literaturempfehlungen der Bibliothek des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA) zu dem Thema Fahrsicherheit im Alter, aber vor allem bei Demenz, vor.

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Zum Thema Fahrsicherheit bei Demenz gibt es vollständige Werke:

Hoffmann-Born, Hannelore; Peitz, Jürgen (2014): Demenz und Straßenverkehr. Pocket-Ratgeber für Mobilität und Sicherheit. ISBN 978-3-574-55057-7.

Deutsche Alzheimer-Gesellschaft (2011): Gemeinschaft leben. Referate auf dem 6. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, Selbsthilfe Demenz.

Gudelius, Christine (2009): Fahrkompetenz bei Patienten mit Gedächtnisstörungen oder beginnender Alzheimer-Demenz. ISBN 978-3-8322-8248-6.


Deutschsprachige Beiträge in Sammelwerken und Fachzeitschriften:

Holte, Hardy (2011): Alters- und krankheitsbedingtes Unfallrisiko. In: Rudinger, Georg (Hrsg.): Ältere Verkehrsteilnehmer - gefährdet oder gefährlich? Defizite, Kompensationsmechanismen und Präventionsmöglichkeiten.

Philipp-Metzen, H. Elisabeth (2011): Demenz und Autofahren. In: Deutsche Alzheimer Gesellschaft (Hrsg.): Gemeinschaft leben.

Schönhof, Bärbel (2011): Haftung, Versicherung und Autofahren bei Demenz. In: Deutsche Alzheimer Gesellschaft (Hrsg.): Gemeinschaft leben.

Silverstein, Nina M.; Peters-Beumer, Lisa R. (2007): Community mobility and dementia: Dementia and social work practice.

Buchholz, Uwe; Herrmann, Robert (2009): Fitness-Check für ältere Kraftfahrerinnen und Kraftfahrer. In: Zeitschrift für Gerontologie + Geriatrie.

Lukas, Albert; Nikolaus, Thorsten (2009): Fahreignung bei Demenz. In: Zeitschrift für Gerontologie + Geriatrie.

Wolter, D. K. (2014): CME Zertifizierte Fortbildung. Beginnende Demenz und Fahreignung, Teil 1 Grundlagen. In: Zeitschrift für Gerontologie + Geriatrie.

Wolter, D. K. (2014): CME Zertifizierte Fortbildung. Beginnende Demenz und Fahreignung, Teil 2 Das Assessment und seine praktischen Konsequenzen. In: Zeitschrift für Gerontologie + Geriatrie.

Zeman, Peter (2009): Fahrtüchtigkeit im Alter. In: Informationsdienst Altersfragen.


Um dieses etwas speziellere Thema zu erfassen, lohnt sich ein Blick in englischsprachige Beiträge in Fachzeitschriften:

Adler, Geri; Rottunda, Susan J. (2010): Mandatory testing of drivers on the basis of age and degenerative diseases: stakeholder opinions. In: Journal of aging & social policy.

Cable, Greg et. al. (2000): Knowledge, attitudes, and practices of geriatricians regarding patients with dementia who are potentially dangerous automobile drivers. A national survey. In: Journal of the American Geriatrics Society.

Duchek, Janet M. et. al. (2003): Longitudinal driving performance in early-stage dementia of the Alzheimer type. In: Journal of the American Geriatrics Society.

Hunt, Linda A. (2003): Driving and dementia. In: Generations.

Lundberg, Catarina; Hakamies-Blomqvist, Liisa; Almkvist, Ove; Johansson, Kurt (2003): License suspension revisited. A 3-year follow-up study of older drivers. In: Journal of applied gerontology.

Perkinson, Margaret A. et. al. (2005): Driving and dementia of the Alzheimer Type: beliefs and cessation strategies among stakeholders. In: The gerontologist.

Stern, Robert A. (2008): At the crossroads: development and evaluation of a dementia caregiver group intervention to assist in driving cessation. In: Gerontology & geriatrics education.

Talbot, Ana et. al. (2005): Driving cessation in patients attending a memory clinic. In: Age and ageing.

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Frei nach dem Motto "Unkraut vergeht nicht" ist Gartenarbeit wieder fester Bestandteil in den AWO-Einrichtungen. Dadurch können die Menschen gemeinsam graben, säen, pflanzen, ernten und kochen.

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Anlässlich der Wiedereinführung der Gartenarbeit als Angebot findet am 16. Juli 2015 im AWO Servicehaus Friesischer Berg in Flensburg ein Aktionstag mit Gartenfest statt. Geplant ist, dass Mieterinnen und Mieter, Angehörige, Schüler und Lehrer unter anderem den Blumenkästen und Hochbeeten einen neuen Anstrich geben. Anschließend wird gemeinsam im Garten gefeiert.

"Frische Luft und das Verweilen und Arbeiten im Garten gehören häufig zur Biografie der älteren Menschen in unseren Einrichtungen und Diensten, und der Garten ist deshalb weiterhin fester Bestandteil des Alltags vieler Menschen, die bei uns leben, sei es als Ort der Begegnung und des Feierns, zur Anregung der Sinne, als Ort der Erinnerung, zum gemeinsamen Arbeiten und Gestalten oder einfach nur zum Spazierengehen", erklärt Uwe Braun, Leiter der AWO Pflege in Schleswig-Holstein. "Unkraut vergeht nicht heißt auch: Älterwerden kann gelingen!"

Wie wichtig der Garten für die älteren Menschen ist, auch ohne dass sie aktiv darin arbeiten, weiß auch Holger Kuhlmann, Gärtner im Sinnesgarten des AWO Servicehauses Mettenhof: "Viele schauen jeden Morgen aus dem Fenster oder von ihrem Balkon aus in den Garten. Dieser Blick in den Garten und auf meine Arbeit ist ihnen eine tägliche Freude und ein festes Ritual." Häufig weckt ein Spaziergang durch den Garten bei den älteren Menschen auch Erinnerungen an früher.

Gemeinsam etwas zu gestalten und darüber hinaus eine Brücke zwischen Jung und Alt, zwischen Mietern in der WOHNpflege und Kindern aus dem Quartier zu schaffen, ist auch Ziel des Gartenprojekts im AWO Servicehaus Friesischer Berg in Flensburg. Gemeinsam mit den Schülern der Auguste-Viktoria-Schule haben die Mieterinnen und Mieter schon im vergangenen Jahr Pflanzkästen gebaut, ein Beet aus leuchtend bunten Blumen angelegt, Unkraut gejätet, gegossen und aus den Kräutern Öle hergestellt.

Doch nicht nur als Nutzgarten wird das Gelände genutzt. "Entstanden sind durch die generationsübergreifende Zusammenarbeit auch ein Sinnesgarten, der den Tast- und Geruchssinn unserer Mieter anregt, sowie ein Treffpunkt für Jung und Alt", sagt Maren Seeliger. "So werden die Jahreszeiten auch für unsere Mieterinnen und Mieter erlebbar und spürbar."

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Der Bundeswettbewerb „Gesund älter werden in der Kommune“ ist gestartet. Bundesweit sind Kommunen aufgerufen, bis zum 24. September 2015 Projekte, Maßnahmen und Ideen zum Wettbewerbsthema Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen einzureichen.

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Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit Unterstützung des Verbandes der Privaten Krankversicherung e.V. (PKV) und den kommunalen Spitzenverbänden verfolgt mit dem Bundeswettbewerb das Ziel, hervorragende kommunale Aktivitäten im Bereich der Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen zu identifizieren, der Öffentlichkeit bekannt zu machen und auszuzeichnen. Die Wettbewerbsprojekte werden mit Preisgeldern von insgesamt 60.000 Euro prämiert.

Der Wettbewerb und die damit einhergehende Würdigung der kommunalen Strategien zur Gesundheitsförderung älterer Menschen sind ein wichtiger Baustein des bundesweiten BZgA-Programms „Älter werden in Balance“. Mit dem demografischen Wandel wird die Zahl der älteren Menschen stark zunehmen - eine Gesundheitsförderung bis ins hohe Alter wird daher immer wichtiger, um beispielsweise Pflegebedürftigkeit vorzubeugen. Mit einem Präventionsengagement soll älteren Menschen so lange wie möglich ein selbstbestimmtes und mobiles Leben ermöglicht werden. Der Blick auf die kommunale Ebene ist dabei besonders wichtig, weil es sich hier um das konkrete Lebensumfeld handelt.

Für den Wettbewerb werden Aktivitäten und Maßnahmen aus allen Bereichen der Bewegungs- und Mobilitätsförderung älterer Menschen gesucht. Hierzu zählen u.a.:

  • kommunale Konzepte zur Bewegung- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
  • Maßnahmen und Angebote alltagsbezogener Bewegungs- und Mobilitätssteigerung älterer Menschen
  • Bewegungsräume/Bewegungsparcours in Stadtvierteln und Grünanlagen
  • barrierefreie und bewegungsförderliche Gestaltung des öffentlichen Raums
  • wohnortnahe Infrastrukturen
  • (Weiter-)Entwicklung und Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs
  • (Weiter-)Entwicklung und Ausbau von Mobilitätshilfediensten
  • Stärkung der Gesundheits- und Bewegungskompetenz sowie des Wissens um die gesundheitliche Bedeutung körperlicher
  • Aktivität bei älteren Menschen
  • Unterstützung von Akteuren in der Kommune bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Bewegungs- und
  • Mobilitätsförderung älterer Menschen

Eingeladen sind alle deutschen Städte, Gemeinden und Landkreise. Teilnahmeberechtigt sind darüber hinaus Kommunalverbände sowie die Träger der kommunalen Selbstverwaltung in den Stadtstaaten. Präventionsaktivitäten Dritter können nur als Bestandteil der Bewerbung einer Kommune berücksichtigt werden.

Mit der Betreuung des Wettbewerbs ist das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) beauftragt. Anmeldeunterlagen stehen unter www.wettbewerb-aelter-werden-in-balance.de zur Verfügung.

Der Wettbewerb findet seinen Abschluss mit einer Preisverleihung im März 2016 in Berlin.

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Zwei internetgestützte Workshops beschäftigen sich über einen Zeitraum von jeweils drei Monaten mit dem Aufbau von Nachbarschafts-Projekten. Im Wechsel von Präsenztagen und Online-Arbeit, die zu Hause oder im Büro erledigt werden kann, werden sich die Teilnehmenden mit einer eigenen Projektidee intensiv auseinandersetzen.

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Sie bekommen dazu individuelle Impulse und praktische Anregungen, werden sich mit anderen Teilnehmenden austauschen und Erfahrungen mit virtuellem Lernen und Arbeiten sammeln. Zu je vier Terminen ist eine Anreise außerhalb Schleswig-Holsteins notwendig, eine Reise kann durch eine kostenlose Übernachtung gespart werden.

In beiden Workshops sind noch Plätze frei.


Ein Workshop findet in Hamminkeln statt:

Präsenztermine: 10.06., 11.06., 02.09., 30.09.15

Kosten: Teilnahme und Übernachtung (10.06.) sind kostenlos, die Anreise muss selbst finanziert werden.

Nähere Informationen finden Sie online.


Der zweite Workshop findet in Hennef statt:

Präsenztermine: 20.08., 21.08., 15.09., 19.11.15

Kosten: Teilnahme und Übernachtung (20.08.) sind kostenlos, die Anreise muss selbst finanziert werden.

Nähere Informationen finden Sie online.

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Die Lösung für selbstbestimmtes Leben im Alter liegt laut einem Masterplan des Landes Nordrhein-Westfalen im Quartier. Der Deutschlandfunk (DLF) berichtete in der Länderzeit über das kommunale technikunterstützte Gesundheits- und Quartiersmanagement in der Modellregion Leverkusen.

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Es wird thematisiert, wie ältere Menschen trotz Krankheiten und Einschränkungen weiter im vertrauten Lebensumfeld weiterleben können. Es geht um die Inhalte der Förderung und deren notwendige Vernetzung. Sie können sich auf der Homepage des Projektes Pro Viva näher dazu informieren und den gesamten Beitrag des DLFs online nachhören.


Die DiskussionsteilnehmerInnen, neben HörerInnen, waren:

Roland Weigel, Diplom Sozialwissenschaftler, Landesbüro "Altengerechte Quartiere" NRW

Elke Dahlbeck, Institut Arbeit und Technik (IAT), Gelsenkirchen

Helga Vogt, Stadt Leverkusen, Fachbereich Soziales

Marcus Sauer, Diplom Kaufmann, Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik Iserlohn

Petra Jennen, Leiterin der AWO-Begegnungsstätte Lev.-Rheindorf

Agnieszka Korcz, Kim Siegmund und Joel Zollmarsch, QuartiersmanagerInnen in Leverkusen

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Das Thema "Erwerbstätigkeit im Alter" kann aus vielen Perspektiven betrachtet werden. Es kann z.B. auf die Beweggründe für die Arbeitsaufnahme oder -fortführung geschaut werden. Wir stellen Ihnen hier eine Auswahl von Literaturempfehlungen der Bibliothek des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA) zu diesem Thema vor.

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Erstens werden einige deutschsprachige Werke empfohlen:

Sandig, Stephanie (2013): Die Anwendung der Theorie des geplanten Verhaltens auf den Kontext der Weiterbeschäftigung im Rentenalter. Masterarbeit.

Friebe, Jens; Schmidt-Hertha, Bernhard; Tippelt, Rudolf (Hrsg., 2014): Kompetenzen im höheren Lebensalter. Ergebnisse der Studie "Competencies in Later Life" (CiLL). ISBN: 978-3-7639-5479-7.

Schneider, Norbert F.; Mergenthaler, Andreas; Staudinger, Ursula M.; Sackreuther, Ines (Hrsg., 2015): Mittendrin? Lebenspläne und Potenziale älterer Menschen beim Übergang in den Ruhestand. ISBN: 978-3-8474-0636-5.


Zweitens werden verschiedene deutschsprachige Artikel und Buchauszüge empfohlen. Das DZA legt besonderen Wert auf den Artikel von Fasbender, Ulrike (et. al.): Absicht zur Erwerbstätigkeit im (zukünftigen) Ruhestand. aus dem vorher genannten Sammelwerk. Die AutorInnen untersuchen in ihrem Beitrag die Absicht der 55- bis 70-jährigen erwerbstätigen Menschen zur fortwährenden Erwerbstätigkeit im Ruhestand. Weitere Empfehlungen sind:

Ahlers, Friedel; Gülke, Norbert (2013): Aging-Karrieren: demografiebedingter Paradigmenwechsel im Karriereverständnis. In: Leibniz FH, School of Business (Hrsg.): Demografischer Wandel.

Schäfer, Petra (2013): Senior Experts. Erfahrung zählt wieder. In: Kießler, Birgit (et. al., Hrsg.): Wechsel auf die Zukunft: demografischer, gesellschaftlicher und technologischer Wandel: worauf sich die Personalarbeit in Banken einstellen muss.

Scherger, Simone; Hokema, Anna (2014): Arbeiten müssen, können oder wollen? Erwerbstätigkeit jenseits der Rentengrenze in Deutschland. In: Kaudelka, Karin; Isenbort, Gregor (Hrsg.): Altern ist Zukunft! Leben und Arbeiten in einer alternden Gesellschaft.

Schmitz, Jutta (2014): Erwerbstätigkeit trotz Rente? Zur Systematisierung einer Debatte. In: Kistler, Ernst; Trischler, Falko (Hrsg.): Reformen auf dem Arbeitsmarkt und in der Alterssicherung - Folgen für die Einkunftslage im Alter.

Brenke, Karl (2013): Immer mehr Menschen im Rentenalter sind berufstätig. In: DIW-Wochenbericht.

Grabka, Markus M. (2013): Aktives Altern - Erwerbstätigkeit und bürgerschaftliches Engagement im Rentenalter. In: WSI-Mitteilungen.

Hochfellner, D.; Burkert, C. (2013): Berufliche Aktivität im Ruhestand. Fortsetzung der Erwerbsbiographie oder notwendiger Zuverdienst? In: Zeitschrift für Gerontologie + Geriatrie.

Sendler, Hans H. Th.; Piorr, Rüdiger (2014): Für eine bewusste neue Berufsetappe ab 55. In: Sozialer Fortschritt.

Winkel, Rolf; Nakielski, Hans (2014): Rentenpaket II: Weiterarbeit jenseits der regulären Rentengrenze wird erleichtert. In: Soziale Sicherheit.

Lehmann, Claudia (et. al., 2015): Sicherung der Innovationsfähigkeit im demografischen Wandel durch alters- und erfahrungsgemischte Tandems. In: Informationsdienst Altersfragen.


Drittens wird auch auf englischsprachige Literatur verwiesen:

Cummins, Phyllis (et. al., 2013): Work and retirement. In: Kunkel, Suzanne R. (Hrsg.): Global aging: comparative perspectives on aging and the life course.

Bonsdorff, Monika E. von; Bonsdorff, Mikaela B. von (2014): Perspectives on dynamic retirement and active ageing. In: Leist, Anja; (et. al., Hrsg.): Health and cognition in old age: from biomedical and life course factors to policy and practice.

Martz-Costa, Christina (et. al., 2014): Differential impact of multiple levels of productive activity engagement on psychological well-being in middle and later life. In: The gerontologist.

Solinge, Hanna van (2014): Who opts for self-employment after retirement? A longitudinal study in the Netherlands. In: European journal of ageing.


Schließlich können Sie folgenden Artikel direkt online nachlesen:

Machado, C Sofia; Portela, Miguel (2014): Hours of work and retirement behaviour. In: IZA Journal of European Labor Studies.

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