Logo DISW

Alltägliches Leben

In Verbindung mit der Demenzerkrankung entstehen häufig Fragen: Wo kann man Unterstützung finden? Welche Beratungsstellen gibt es? Welche lokalen Netzwerke bieten Hilfe? Die Antworten finden Sie auf drei Internetportalen. Zusätzlich wird Ihnen ein Wissensportal vorgestellt, auf dem Fragen von WissenschaftlerInnen verständlich beantwortet werden.

Weiterlesen

Alle drei vorgestellten Internetportale werden vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend herausgegeben.

Das Serviceportal "Wegweiser Demenz" bietet ein umfassendes Informations- und Unterstützungsangebot für Betroffene: Es informiert über Therapie-, Pflege- und Hilfsangebote. Die bundesweite Datenbank "Hilfe in meiner Nähe" , auf der inzwischen über 30.000 Einträge verzeichnet sind, bündelt Ansprechpartner und Hilfsangebote vor Ort.

Auf Bundesebene ist die Allianz für Menschen mit Demenz anzusiedeln. Sie ist ein Netzwerk verschiedener Gestaltungspartner, das die Bildung lokaler Hilfenetzwerke im Lebensumfeld der Betroffenen unterstützt: Es soll die Lebenssituation von Demenzerkrankten sowie ihren Angehörigen verbessert werden sowie das Thema Demenz enttabuisiert werden. Es werden konkrete Handlungsfelder und Gestaltungsräume vorgestellt sowie über die Aktivitäten der Allianz berichtet.

Das regionale Pendant ist die Lokale Allianz für Menschen mit Demenz. Es sollen Potenziale vor Ort gebündelt und dauerhafte Strukturen geschaffen werden, die Erkrankten und ihren Familien konkret helfen. Dazu sind Informationen zu den Rahmenbedingungen und Förderbestimmungen der Lokalen Allianzen bereitgestellt. Sie können sich dort ebenfalls bereits geförderte Projekte in Schleswig-Holstein anschauen. Eines der Projekte, in diesem Fall aus München, ist das Wissensportal "EinBlickDemenz", auf dem seit diesem Jahr WissenschaftlerInnen verständlich formulierte Antworten auf Fragen zum Thema Demenz geben sollen.

Schließen


Am 18.04.2015 lädt das Stadtteilnetzwerk nördliche Innenstadt Kiel e.V. ein, um über die Realisierungschanchen von "Wohnen in der nördlichen Innenstadt: nachbarschaftlich, inklusiv, sozial" zu informieren und zu diskutieren. Mit dabei sind KommunalpolitikerInnen und Fachleute.

Weiterlesen

Wo: artegrale, Reventlouallee 14-16, 24105 Kiel

Wann: 18.04.2015, 14:30 - 18:00

Keine Kosten, um eine freiwillige Spende wird gebeten.

Anmeldung beim Stadtteilnetzwerk nördliche Innenstadt Kiel e.V., Holtenauer Straße 69, 24105 Kiel. Telefon: 0431 260 98 664, buero@stadtteilnetzwerk-niki.de

Weitere Informationen zur Veranstaltung und den Gästen finden Sie auf der Seite des Stadtteilnetzwerkes. Den genauen Ablauf erfahren Sie auf dem Flyer zur Veranstaltung.

Schließen


Versuchter Trickbetrug an der Haustür, am Telefon oder auf dem Briefweg: Vor allem ältere Menschen werden dies bereits kennen. Denn TrickbetrügerInnen zielen mit ihren Aktionen häufig auf vermeintlich gutgläubige SeniorInnen. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) weist auf einen aktuell sehr verbreiteten Fall hin.

Weiterlesen

Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) erhält derzeit vermehrt Hinweise auf Trickbetrüger, die unter dem Namen der Deutschen Rentenversicherung an Versicherte und Rentner herantreten. Die DRV warnt daher eindringlich vor Trickbetrug.

In einem Videobeitrag des SoVD erklären DRV und Kriminalsachverständige, wie man sich schützen kann.

Schließen


Bücher und Zeitschriften zum barrierefreien Umbauen gibt es viele. Wer sich umfangreich und kostenfrei online informieren möchte, findet hier drei Möglichkeiten.

Weiterlesen

Ein Ratgeber von casando erklärt in 12 Kapiteln wie Sie ohne Barrieren und mit Komfort leben können. Dabei geht es um die altersgerechte Gestaltung und flexible Nutzung der Wohnräume flexibel, typische Schwachstellen bei älteren Gebäuden, kostenlose Beratungsmöglichkeiten, Sicherheit, Energieeffizienz und Finanzierungsmöglichkeiten. Tipps und Praxisbeispiel machen die Thematik anschaulich.

Zuhause im Alter ist ein Serviceportal, welches vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend betrieben wird. Die Informationen sind umfangreicher und bieten noch mehr Praxisbeispiele sowie weiterführende Links.

Deutlich umfangreicher als unser erstes Beispiel von casando ist der Leitfaden Barrierefreies Bauen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Es geht primär um barrierefreies Bauen aber auch um das Umbauen bestehender Gebäude. Mit dem hohen Maß an Details richtet sich dieser Leitfaden nicht nur an NutzerInnen, sondern vor allem auch an Maßnahmenträger, Mitarbeiter der Bauverwaltungen, freiberuflich tätige Architekten, Landschaftsarchitekten, Innenarchitekten und weitere Planer.

Schließen


Sie können noch bis zum 15.04.2015 im aktuellen Praxisdialog "Vor Ort füreinander sorgen" mitreden. Dieser Dialog ist Teil des Demografieportals der Bundesregierung.

Weiterlesen

Das Demografieportal der Bundesregierung startete 2012, wir berichteten. Seitdem wurden bereits einige Dialoge geführt. Diese können als Zusammenfassung oder im Detail nachgelesen werden. Im ersten Onlinedialog ging es um die Demografiestrategie der Bundesregierung. Die nächste Diskussion befasste sich mit dem Zusammenhalt von Jung und Alt. Der dritte Dialog wurde im Dezember 2014 abgeschlossen und drehte sich um Mobilität in ländlichen Räumen. Dieser stand bereits unter dem Format "Gute Praxis im Dialog“.

Im zweiten Praxisdialog wird noch bis zum 15.04.2015 über das Für- und Miteinander in "sorgenden" Gemeinschaften diskutiert. Dort können Sie sich ohne Anmeldung mit Kommentaren und Fragen beteiligen.

Auf der Homepage finden Sie auch zahlreiche Fakten und Statistiken zum Themenkomplex Demografie.

Schließen


Im Supermarkt einkaufen gehen, noch schnell zum Friseur und danach ein kleiner Spaziergang über den Dorfplatz. Für die BewohnerInnen des ersten Demenzdorfs Deutschlands ist das ein Stückchen Alltag, das schon verloren geglaubt schien. 42 Menschen leben im niedersächsischen Hameln in einem geschützten Raum, der ihnen die größtmögliche Freiheit bieten soll. Durch einen Beitrag des Deutschlandfunkes können Sie in dieses Projekt reinhören.

Weiterlesen

In dem 50minütigen Beitrag vom Wochenende kommen unterstützendes Personal, BewohnerInnen, Angehörige und ein Mitglied des Heimbeirates zu Wort. Es werden unter anderem die Themengebiete Eingewöhnung, medizinische Versorgung, Respekt, Selbstbestimmung & Hilflosigkeit und Freiheit & Sicherheit betrachtet. Diese Einrichtung ist die erste ihrer Art in Deutschland, sie wurde im März 2014 eröffnet. Die Bezeichnung als Dorf, die Simulation der "normalen" Gesellschaft  und die Umzäunung sind jedoch auch umstritten.

Den kompletten Beitrag können Sie sich auf den Seiten des Deutschlandfunkes anhören oder herunterladen.

Sie können sich auch einen Beitrag über dieses Projekt von 3sat anschauen, in dem auch ein Kritiker zu Wort kommt. Weitere Artikel sind auf ndr.de zu finden.

Schließen


Das Bundesministerium und die Verbraucherzentrale Rheinlandpfalz gibt die Broschüre "Nie zu alt fürs Internet!" heraus. Sie soll helfen, Vorbehalte gegen die Nutzung des Internets abzubauen und gibt Tipps beim sicheren Surfen im Netz.

Weiterlesen

Die Broschüre zählt detailliert die Vorteile, auch gerade für Ältere, auf. Anschließend wird zur Sicherheit im Internet aufgeklärt. Dabei wird besonders auf den Datenschutz wert gelegt. In weiteren Kapiteln werden die Wege ins Internet und mögliche Unterstützungen bei der Mediennutzung aufgezeigt.

Die gesamte Broschüre ist natürlich online nachlesbar oder als Papierversion zu bestellen.

Wer einen detaillierteren Einstieg in das Internet benötigt, kann eine 96 Seiten umfassende Lektüre der Bundesregierung bestellen.

Schließen


Die Bibliothek des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA) empfiehlt Literatur der letzten Jahre rund um das Thema "Reisen im Alter". Hier können Sie eine Auswahl dieser Empfehlungen nachlesen. Vielleicht ist auch für Sie etwas dabei?

Weiterlesen

Im ersten Abschnitt sehen Sie die empfohlenen deutschsprachigen Werke:

Mangold, Christian (2013): Jung und Alt gemeinsam auf Reisen. Durch die Altersunterschiede entstehende Anforderungen an die Produktgestaltung. ISBN 978-3-9554905-1-5.

Mötzing, Gisela (2013): Beschäftigung und Aktivitäten mit alten Menschen. ISBN: 978-3-437-25622-6.

Opaschowski, Horst Werner (2013): Deutschland 2030. Wie wir in Zukunft leben. ISBN: 978-3-579-06635-6.

Jókay, Zoltán; Fendt, Sibylle (Hrsg.) (2012): Gärtners Reise. ISBN: 978-386-82830-4-4.

Tonn, Peter (2012): Handbuch Seniorenbegleitung. Lehr- und Praxisbuch für die Alltags- und Seniorenbegleitung. ISBN: 978-3-8448-0094-4.

Längle, Martina (2010): Barrierefreier Tourismus. Herausforderung und Chance. ISBN: 978-393-71519-9-1.


Das DZA legt besonderen Wert auf den Artikel von Nadine Millich (2014): Gemeinsam auf Tour. In: Die Schwester, der Pfleger. In diesem Artikel werden die positiven Erfahrungen des Schülerprojekts "Pflege ohne Grenzen" beschrieben. Weitere deutschsprachige Beiträge und Aufsätze empfiehlt das DZA:

Frank, Andreas (2013): Landhaus Fernblick - ein Urlaubs- und Erholungsangebot für Menschen mit Demenz und ihre pflegenden Angehörigen. In: Deutsche Alzheimer Gesellschaft (Hrsg.): Zusammen leben - voneinander lernen

Hacker, Hans-Joachim (2011): Demografischer Wandel im Tourismus. In: Deutsche Alzheimer Gesellschaft (Hrsg.): Zusammen leben - voneinander lernen

Metzler, Daniel; Paesler, Ferndinand (2010): Auswirkungen des demographischen Wandels auf den Tourismus in Bayern. In: Breu, Christian (Hrsg.): Räumliche Konsequenzen des demographischen Wandels.

Lenz, Ursula; Jonas, Ines (2011): Entdeckung der Zielgruppe Großeltern und Enkel. In: BAGSO-Nachrichten. 20, 1.

Longinus-Nordhorn, Annette (2010): Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz macht Urlaub. In: Pro Alter. 42, 4.

Bleckmann, Martin; Deuse, Christiane (2010): Vom Altenheim zum Bürgerhaus. Ehrenamtliches Projekt Landliebe trifft auf das Modellprojekt Wohnen, Pflege und Urlaub am Park in Landau. In: Altenheim. 49, 4.


Auch einige englischsprachige Werke, Beiträge und Aufsätze werden vom DZA empfohlen:

Buhalis, Dimitrios; Darcy, Simon; Ambrose, Ivor (Hrsg.) (2012): Best practice in accessible tourism. Inclusion, disability, ageing population and tourism. ISBN: 978-1-84541-253-1.

Patterson, Ian; Pegg, Shane (2012): Tourism and aging. In: Gibson, Heather Julie; Singelton, Jerome F. (Hrsg.): Leisure and aging.

Reichborn-Kjennerud, Kristin; Gamperiene, Migle; Hilsen, Anne Inga (2011): "Make me an offer I can't refuse" - do extra days off contribute to seniors staying at work longer? In: Ennals, Richard; Salomon, Robert (Hrsg.): Older workers in a sustainable society.

Hillman, Wendy (2013): Grey nomads travelling in Queensland, Australia: social and health needs. In: Ageing and society. 33, 4.

Nimrod, Galit; Rotem, Arie (2012): An exploration of the innovation theory of successful ageing among older tourists. In: Ageing and society. 32, 3.


Zwei Artikel können Sie direkt online nachlesen:

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (2012): Riester pension, vacation, health insurance: work-related social benefits in Germany.

Lüpke-Narberhaus, Frauke (2011): Urlaub von der Verantwortung. Weil Beate Linde ihren Mann liebt, pflegt sie ihn. Weil sie ihn pflegt, muss sie sich regelmäßig von ihm erholen. In: Die Zeit

Schließen


Dem Thema Vertragsgestaltung in Wohn-Pflegeformen widmet sich die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift "Journal für Wohn-Pflege-Gemeinschaften".  Durch verschiedene Artikel entsteht ein differenziertes Gesamtbild. Hier können Sie sich eine Übersicht der Beiträge anschauen.

Weiterlesen

Thomas Klie schreibt in einem Leitartikel über Vertragsbeziehungen und -gestaltungen in ambulant betreuten Wohngemeinschaften.

Johannes Plümpe beleuchtet die Fördermöglichkeiten für Wohngemeinschaften durch die 5. Pflegereform.

Die Grundmuster von Wohn-Pflege-Gemeinschaften und die Verantwortung von Angehörigen als Auftraggeber in Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz erläutert Werner Futterlieb.

Amelie Jansen geht näher auf § 36 SGB XI ein und weist auf auf Schwierigkeiten des "Leistung poolen" hin.

Stephan Werle gibt Hinweise für die Gestaltungsmöglichkeiten von Mietverträgen.

Wer eine Antwort auf die Frage möchte, ob Hausgemeinschaften Mietervereinbarungen benötigen, liest den Beitrag von Ingrid Blank.

Bewohnerverträge in Pflege-Wohngemeinschaften können problematisch sein. Darauf weist Heiko Dünkel in Verbindung mit dem Wohn- und Betreungsvertragsgesetz hin.

Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz und die Rolle der Angehörigen werden detailliert in einem Beitrag von Hanna Kappus und Ulrike Petersen beschrieben. Als anschauliches Beispiel dient eine WG der Amalie Sieveking-Stiftung in Hamburg.

In weiteren Praxisbeispielen widmen sich Horst Rausch und Christoph Beck dem Verein WeGe in Emmendingen und dem Projekt WohnPunkt RLP.

In weiteren Artikeln werden Überlegungen zu Ethik & Demenz dargestellt, WG-BegleiterInnen & WohnpatInnen des  Vereins Alzheimer Gesellschaft Hamburg vorgestellt, ein Fazit über die genossenschaftliche Organisation von ambulant betreuten Wohngemeinschaften gezogen und die einjährigen Erfahrungen der Senioren-WG in Brücken reflektiert.

Alle Artikel können Sie hier lesen.

Schließen


Im Februar 2015 fand ein Fachgespräch zur Finanzierung von ambulant betreuten Wohngemeinschaften in Schleswig-Holstein statt. Zu den Themengebieten "Demenzwohngruppen", "Betreuungsleistungen im Alltag einer WG", "Wie schließt man mit dem Sozialhilfeträger eine Leistungsvereinbarung für Betreuung ab?" und "Mindestlohn in Wohn-Pflege-Gemeinschaften" können Sie sich hier einen Überblick verschaffen.

Weiterlesen

Das Nachlesen einer Präsentation kann zwar kein Fachgespräch ersetzen, Sie können sich so aber einen Einstieg in folgende Themen verschaffen:

"Demenzwohngruppen der Frank-Gruppe" werden von Holger Zychski, Einzelprokurist der Frank-Gruppe, anschaulich vorgestellt.

Über Grundprinzipien von "Betreuungsleistungen im Alltag einer WG in Abgrenzung zur Pflege" berichtete Birgit Erlach vom Netzwerk Pflege LebensNah.

Die Frage "Wie schließt man mit dem Sozialhilfeträger eine Leistungsvereinbarung für Betreuung ab?" wurde von Alexander Schreiber (Diakonisches Werk Schleswig-Holstein) beantwortet.

Hinweise zum praktischen Umgang mit dem "Mindestlohn in Wohn-Pflege-Gemeinschaften", vor allem im Bereitschaftsdienst, gibt Philipp Mauritius (Diakonisches Werk Schleswig-Holstein).

Das Fachgespräch wurde im Sozialministerium geführt und durch die Koordinationsstelle für innovative Wohn- und Pflegeformen im Alter (KIWA) organisiert.

Schließen


seniorenpolitik-aktuell.de
Datenschutzübersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Erfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Erkennen von Ihnen, wenn Sie zu unserer Website zurückkehren, und helfen unserer Redaktion zu verstehen, welche Bereiche der Website für Sie am interessantesten und nützlichsten sind.

.moove-gdpr-branding-cnt,.moove-gdpr-company-logo-holder {display: none;} #moove_gdpr_cookie_info_bar p{text-shadow: none;}