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Alltägliches Leben

Am 8. Mai wählt Schleswig-Holstein einen neuen Landtag. Welches Bild haben die Parteien vom Älterwerden? Wie wollen sie die Lebensqualität im Alter verbessern? Wir haben uns für Sie die Wahlprogramme der derzeit im Landtag vertretenen Fraktionen mit dem Fokus auf senior*innenbezogene Aspekte angesehen.

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Senior*innenpolitik ist ein Querschnittsthema. So betrifft ein großer Teil politischer Themenbereiche auch das Leben im Alter unmittelbar: Die Daseinsvorsorge, (bezahlbarer) Wohnraum, Stadtplanung, Verkehrssicherheit und Mobilität, Umweltschutz und vieles mehr. Wir haben uns in diesem Rahmen auf die Forderungen konzentriert, die die Parteien ausdrücklich (auch) auf Senior*innen beziehen. Es handelt sich um eine Übersicht, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat. Die jeweiligen Programme sind daher auch zum eigenständigen Weiterlesen verlinkt.

CDU

Die CDU ist die größte Fraktion im Landtag und stellt derzeit mit Daniel Günther den Ministerpräsidenten. In ihrem Wahlprogramm haben sie senior*innenpolitischen Aspekten ein eigenes Unterkapitel mit dem Titel „Aktive Seniorinnen und Senioren – erfülltes und zufriedenes Leben im Alter“ gewidmet. „Wir setzen uns dafür ein, dass Seniorinnen und Senioren im Alter auskömmlich leben können“, heißt es darin. „Doch ist es auch Teil des Alterns, dass die Eigenständigkeit Einschränkungen erfahren kann, bei denen Seniorinnen und Senioren auf Familie, Fürsorge, Pflege und Unterstützung angewiesen sind.“ Deshalb wolle man beste Rahmenbedingungen für Lebensqualität im Alter schaffen.

Dazu zähle das Älterwerden in gewohnter Umgebung. Dafür kündigt die CDU an, Handlungsempfehlungen für das „Wohnen im Alter“ zu erarbeiten. Altersgerechte Wohnformen sollen finanziell und ideell gefördert werden.

Bedürfnisse von Senior*innen in Bezug auf bedarfsgerechte Infrastruktur und Verkehr sollen besser berücksichtigt werden. Dafür wolle die Partei die Senior*innenverbände bei der Verkehrsraumplanung mit einbeziehen und durch eine landesweite Kampagne über die altersspezifischen Bedürfnisse aufklären. Zur Stärkung der Mobilität im ländlichen Raum seien zudem Bürger*innenbusse oder Anruf-Linien-Fahrten (ALFA) wichtig. Die Angebote wollen die Christdemokrat*innen zu einem kreisübergreifenden System ausbauen.

Ehrenamtstätigkeit sollen gefördert werden, die Höchstaltersbegrenzungen für bürgerschaftliches Engagement wolle man „auf den Prüfstand stellen“.

Ein weiteres Thema, dass nicht nur, aber im Besonderen auch ältere Menschen betrifft, ist zunehmende Einsamkeit. „Ungewollte Einsamkeit macht krank und ein Leben in Würde wird immer schwieriger“, heißt es im Wahlprogramm. Daher wolle die CDU ein Konzept gegen Einsamkeit auf den Weg bringen und das Hilfesystem unterstützen.

Außerdem sollen Bildungs- und Beratungsangebote unterstützt werden, die „die digitale Kompetenz und digitale Fitness der älteren Menschen fördern.“

SPD

Auch die Sozialdemokrat*innen haben ihre senior*innenpolitischen Ideen unter dem Titel „In Schleswig-Holstein kann man gut alt werden“ in einem eigenständigen Unterkapitel gebündelt. In dem SPD-Programm wird begrüßt, dass viele Senior*innen heutzutage gesellschaftlich engagiert sind: „Wir freuen uns über eine Generation, die sich stark ehrenamtlich engagiert und die kulturelle und touristische Vielfalt in Schleswig-Holstein schätzt.“ Dieses Engagement sei der „Kitt“, der die Gesellschaft heute zusammenhalte. Ziele einer modernen Politik für Senior*innen sei daher die Schaffung guter Rahmenbedingungen für nachberufliche Bildung, Kreativität und ehrenamtliches Engagement. Für ehrenamtliche Arbeit wolle man entsprechende Räumlichkeiten und Equipment bereitstellen.

Doch viele ältere Menschen bräuchten auch gute Pflege. „Wir werden die Pflegeversorgung vor Ort umgestalten, verbessern und dabei den bewährten Grundsatz ambulant vor stationär in den Vordergrund stellen“, versprechen die Sozialdemokrat*innen in ihrem Programm. Zudem wolle man einen „präventiven Hausbesuch“ ab 75 Jahren einführen, welcher eine vorsorgende Beratung mit Blick auf eine altersgerechte Ausstattung der Wohnung beinhalten soll.

Dieses Angebot soll auch Teil einer „Vor-Ort-für-Dich-Kraft“ sein, die die SPD in einem eigenständigen Kapitel ihres Wahlprogramms vorschlägt. Sie soll Angebotslücken vor Ort schließen. „Die Vor-Ort-für-Dich-Kraft ist immer vor Ort und im Dorf oder Quartier mit den Menschen bekannt. Sie ist in Kontakt und sucht die Menschen auf.“

Zur Verbesserung der Pflege- und Gesundheitsversorgung wolle man zudem Landesgesundheits- und Pflegekonferenz unter Einbeziehung der Bevölkerung und Akteur*innen im Gesundheitsbereich ausrichten. Auch vor dem Hintergrund einer Entlastung pflegender Angehöriger sollen Angebote der Kurzzeitpflege ausgebaut werden. Auch das Angebot des Pflegenottelefons wolle die SPD erweitern, um ungeklärte Pflegesituationen zu reduzieren. Der Demenzplan soll „wieder in den Fokus“ gerückt und weiterentwickelt werden.

Bündnis 90/Die Grünen

Im Wahlprogramm der Bündnisgrünen findet sich kein eigenes Kapitel zur Gruppe der Senior*innen. Trotzdem wird auch auf diese Altersgruppe stellenweise konkret Bezug genommen.

Im Bereich „Lebenslanges Lernen und Medienkompetenz stärken“ – wie eines der Abschnitte des Programms betitelt ist – wird beispielsweise angekündigt, dass man sich für ein landesweites Netzwerk ehrenamtlicher Senior*innen-Medienlots*innen einsetzen wolle. Auch Senior*innentreffs und andere öffentliche Orte wie Büchereien oder Gemeindezentren wolle man zu „Erlebnisräumen für digitales Kennenlernen“ machen. Die digitale Teilhabe der älteren Generation solle so gestärkt werden. Zur Verbesserung der Erwachsenenbildung sollen außerdem die Volkshochschulen bei einem Ausbau ihrer Angebote unterstützt werden.

Um speziellem Bedarf an Wohnräumen gerecht zu werden – dazu zählen die Grünen auch Senior*innen-WGs – soll zusammen mit Wohnungsbaugenossenschaften und sozialen Trägern ein Förderprogramm entwickelt werden, mit dem leichter Wohnungen getauscht und/oder umgebaut werden können, wenn sich die Bedarfslage ändert (z.B. ein hohes Stockwerk im Alter nicht mehr erreicht werden kann). Älteren Menschen wolle man zudem ermöglichen, geeigneten Wohnraum zu finden. Vielen sei es wichtig, im Alter im Quartier zu bleiben. Explizit an ältere Menschen gerichtete Mehrgenerationenhäuser unterstütze man, ebenso den Ausbau gemeinschaftlicher Wohnformen. Für barrierefreien Wohnraum sollen weitere Förderprogramme geschaffen werden.

Beim Ausrichten der Infrastruktur an die Bewohner*innen sollen verschiedene Perspektiven wie die von Senior*innen mitgedacht werden. Alle wichtigen Ziele in einer Stadt sollen künftig innerhalb von 15 Minuten erreichbar sein.  Mittels einer „familien- und generationsgerechten Stadtplanung“ sollen mehr Sitzmöglichkeiten oder öffentliche Toiletten geschaffen werden. Die Wege sollen zugleich sicherer und barrierearm werden, denn häufig seien Gehwege zu schmal oder Kantsteine zu hoch.

Im Bereich der Pflege wolle man ambulante Pflegeformen ausbauen, die in ein Umfeld eingebettet sind, „das ältere Menschen dabei unterstützt, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können.“ Außerdem soll Kommunen künftig verbindliche Pflegebedarfsplanungen vornehmen dürfen; unterstützt durch Mittel eines zu schaffenden Bundesprogramms für eine Anschubfinanzierung.

FDP

„Was das Land jetzt braucht“ ist der Titel des Wahlprogramms der Freien Demokrat*innen. „Unsere Senioren: Ein Leben lang selbstbestimmt“ heißt der Abschnitt, in dem es um die älteren Menschen in Schleswig-Holstein geht. Gemeinsam „mit Jung und Alt“ sollen Konzepte zur Zukunftsgestaltung entwickelt werden. „Erst wenn die Vorurteile gegenüber dem Alter fallen, ist eine verantwortungsvolle und nachhaltige Politik für alle Generationen möglich“, heißt es zudem einleitend im senior*innenpolitischen Kapitel.

Ein wichtiger Aspekt scheint der FDP das Thema Alterseinsamkeit zu sein, mit dem die Freien Demokrat*innen beginnen. Als Gegenstrategie wolle man den „intragenerationalen Austausch“ stärken und in dem Zusammenhang beispielsweise generationenübergreifende Wohnprojekte fördern. Auch ehrenamtliches Engagement älterer Menschen soll gefördert werden. „Wir halten nichts davon, Menschen aufgrund ihres Alters in unterschiedliche Gruppen zu trennen. Gemeinsam können wir mehr erreichen und uns gegenseitig unterstützen.“ Es gebe bereits viele innovative, an Senior*innen gerichtete Angebote in Schleswig-Holstein, diese müsse man jedoch auch finden. Die schleswig-holsteinische FDP schlägt dafür eine digitale Plattform vor, die die Projekte gebündelt darstellen soll.

Der ÖPNV und die Barrierefreiheit müsse dringend weiter ausgebaut werden. Mobilität sei ein Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe. Gleichzeitig kündigt die FDP an, die Mobilität im Alter auch präventiv zu verbessern, z.B. durch den Ausbau von Gesundheitsberatungen oder Sportangeboten.

Gezielt fördern wolle die FDP auch Bildungs- und Lernangebote, die sich an die älteren Generationen richtet. Dabei setze man auch auf Digitales. „Durch die Verlagerung vieler Lebensbereiche ins Netz verändert sich die gesellschaftliche Teilhabe.“ Auch digitale Lernangebote sollen entsprechend gefördert werden.

Das Renteneintrittsalter wolle man flexibler gestalten, so das ältere Menschen selbst entscheiden können, wann sie in Rente gehen. Arbeit im Ruhestand solle attraktiver gestaltet werden. Auf Bundesebene wolle man durch Einführung einer „Basis-Rente“ Altersarmut entgegenwirken.

SSW

Das Wahlprogramm des Südschleswigschen Wählerverbands (SSW) sieht kein explizit an die Bedarfe älterer Menschen gerichtetes Kapitel vor. Im Unterschied zum Grünen-Wahlprogramm, das ebenfalls kein eigenständigen Abschnitt zu Senior*innen beinhaltet, finden sich im SSW-Programm jedoch auch sonst wenig Ausführungen, die die Zielgruppe der Älteren in den Blick nimmt. Stellenweise werden einige Forderungen aber mit Zusätzen wie „für alle Altersgruppen“ oder „alle Lebensalter“ versehen. So beispielsweise bei der Forderung nach kostenfreien Bildungsangeboten und der Gewährleistung kultureller Bildung.

Konkret benannt wird das Thema Altersarmut. Um dem entgegenzuwirken, müsse die gesetzliche Altersvorsorge sozial gerecht ausgestaltet werden. Die Einführung der Grundrente sei dabei ein erster Schritt in die Richtung, langfristiges Ziel sei jedoch ein „solidarisches, umlagefinanziertes Versicherungssystem in Form einer Erwerbstätigenversicherung, welche alle Erwerbstätigen und Einkommensarten mit einbezieht und geschlechtergerecht ausgestaltet ist.“

Zahlreiche Vorschläge macht der SSW im Bereich der Pflege- und Gesundheitsversorgung. Dazu zählt die Behebung des Pflegenotstandes unter anderem durch Verbesserungen der Arbeitsbedingungen und Einführung eines allgemeinverbindlichen Branchentarifvertrags in der Altenpflege. Versorgungsstrukturen im ländlichen Raum sollen verbessert werden, das Land solle auch die Sanierung sowie Neubauten von Kliniken „weiterhin tatkräftig“ unterstützen. Grundsätzlich strebe man einen Systemwechsel der Pflegeversicherung hin zu einer Vollversicherung (ohne Zuzahlungen) an.

Auch zum Bereich Mobilität stellt der SSW eine Reihe von Forderungen auf, die allerdings nicht explizit auf die besondere Lebenslage älterer Generationen abzielen. Der SSW steht dem „motorisierten Individualverkehr“ eher kritisch gegenüber, in den Städten werde er zur „Belastung“. Deshalb müsse der ÖPNV weiter ausgebaut und fahrgastfreundlicher und kosteneffizienter werden.

Bei den Themen Einsamkeit und Isolation will man ein kontinuierliches Monitoring, auf dessen Grundlage Projekte entwickelt werden könnten, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkten.

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Mit dem „Digital-Kompass kompakt“ hat das Projekt Digital-Kompass zusammen mit Deutschland sicher im Netz e.V. (DSiN) eine Broschüre erstellt, die über Gefahren („Fallen“) im Internet aufklärt und gibt Empfehlungen ab, worauf Nutzer*innen achten können.

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„Das Internet hilft Menschen, die nicht mehr so mobil sind, weiterhin am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Ob Kommunizieren oder Informieren, Einkaufen oder unterschiedliche Services nutzen – das Internet bietet viele Vorteile“, heißt es einleitend in der Broschüre. „Doch auch im Internet gibt es Fallen, die Sie durch vorsichtiges Verhalten und technische Sicherheitseinstellungen umgehen können.“

Vor diesem Hintergrund fasst der „Digital-Kompass kompakt“ sicherheitsrelevante Aspekte des Internets zusammen, die in verschiedenen Einzelpublikationen des Projekts bereits ausgemacht worden sind. Bei dem Digital-Kompass handelt es sich um ein Projekt, dass sich mit kostenfreien Angeboten an Senior*innen richtet. Neben Online-Materialien wie diese Broschüre unterstützen Internetlots*innen ältere Menschen an 100 Standorten in Deutschland auch vor Ort beim Umgang mit der digitalen Welt.

Unterschiedliche Teilbereiche der Internetnutzung können Gefahren beinhalten und werden in der Publikation übersichtlich benannt. Dabei fängt die Sicherheit bereits bei der Einrichtung ihres eigenen Computers an. So können beispielsweise Virenschutzprogramme vor Schadsoftware schützen. Bei der Nutzung öffentlichen WLANs warnen die Verfasser*innen des Leitfadens beispielsweise davor, sensible Daten in Ihre Geräte einzugeben. Kriminille, die sich im selben WLAN befinden, könnten diese (z.B. Bankdaten) für ihre Zwecke nutzen. Empfohlen wird darüber hinaus beim Herunterladen von Apps auf die angeforderten Berechtigungen zu achten, die sie vor der Nutzung erteilen müssen. So sei es zum Beispiel notwendig und plausibel, dass eine Navigations-App auf Ihren Standort zugreifen möchte. Wenn aber eine Taschenlampen-App auf den Standort, die Identität oder Ihre Kontaktliste Zugriff benötige, sei das ein Grund zur Vorsicht.

Die 24-seitige Publikation können Sie hier herunterladen. Über diesen Link erfahren Sie mehr zum Digital-Kompass.

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Der Deutsche Bundestag hat eine allgemeine Impfpflicht mit seiner Abstimmung am 7. April nun doch mehrheitlich abgelehnt, nachdem es lange Zeit danach aussah, dass sie kommen würde. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) bedauert die Entscheidung. Der Dachverband hatte sich für eine allgemeine Impfpflicht ausgesprochen.

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Von 683 an der Abstimmung beteiligten Abgeordneten stimmten 296 für die Corona-Impfpflicht ab 60 Jahren, 378 stimmten dagegen. Die Impfpflicht ab 60 war der Kompromissvorschlag der beiden zuvor einzeln eingebrachten Anträge einer allgemeinen Impfpflicht ab 18 und einer ab 50 Jahren, mit dem sich die Befürworter*innen des Vorhabens eine breitere Zustimmungsbasis erhofft hatten. Auch ein Alternativvorschlag der CDU/CSU-Fraktion, der ein Stufenmodell zu einer möglichen Aktivierung einer Impfpflicht im Herbst vorsah, konnte keine Mehrheit der Parlamentarier*innen gewinnen. Damit ist die Einführung einer allgemeinen Pflicht zur Impfung gegen das Corona-Virus wohl vom Tisch.

„Die Gefahr, auch im nächsten Herbst und Winter eine Infektionswelle mit täglich zehntausenden Erkrankungen und hunderten Todesfällen zu haben, bleibt damit bestehen“, heißt es in einer Meldung der BAGSO am Tag der Abstimmung. „Denn nicht alle Menschen können geimpft werden und nicht alle, die vollständig geimpft sind, sind vor einem schweren und tödlichen Verlauf der Krankheit geschützt.“ Die Bundesarbeitsgemeinschaft hatte sich daher schon im März an die Abgeordneten gewannt: „Stellen Sie sicher, dass wir im Herbst 2022 nicht erneut eine Corona-Welle mit täglich mehr als 200.000 Erkrankungen und täglich mehr als 200 Todesfällen haben“.

Die BAGSO-Vorsitzende Dr. Regina Görner reagierte auch kritisch auf die Begründungen gegen eine entsprechende Impfpflicht. „Wir halten es für falsch, dass die Individualrechte der alleinige Maßstab für die Entscheidung sein sollen, es muss vielmehr auch um eine Strategie gegen die Pandemie insgesamt gehen. Zumal die individuelle Freiheit, sich nicht impfen zu lassen, weiterhin dazu führt, dass sich andere zurückziehen müssen“, so Görner nach der Bundestags-Entscheidung.

Inwieweit die Diskussion um die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht im Herbst – vor dem Hintergrund einer möglicherweise neuen Variante des Virus – wieder aufkommen wird, ist unklar. Klar ist jedoch, dass der Umgang mit dem Thema auf politischer Ebene eine „Reihe von Kommunikationsfehlern“ ist, wie es die BAGSO beschreibt. „Der Anfang davon war, dass eine allgemeine Impfpflicht ausgeschlossen wurde, als niemand auch nur ansatzweise wusste, was mit der Pandemie auf uns zukommt. Politik mit Weitsicht sieht anders aus.“

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Vor dem Hintergrund drastisch steigender Energiepreise hatte die Ampelkoalition noch im März ein Entlastungspaket beschlossen. Unter anderem werden Berufstätige durch eine Einmalzahlung in Höhe von 300 Euro entlastet. Senior*innenvertretungen kritisieren, dass Rentner*innen unberücksichtigt bleiben.

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„Die Entscheidung, ältere Menschen nicht zu berücksichtigen, ist (…) vollkommen unverständlich und nicht akzeptabel“, kritisiert die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) in einer Pressemitteilung. Dabei würden hohe Heiz- und Stromkosten Rentner*innen am härtesten treffen, die im Vergleich zu Berufstätigen tagsüber zu Hause seien. Als wesentlichen Teil des am 24. März beschlossenen Entlastungspakets hatte sich die Ampelkoalition auf eine Einmalzahlung in Höhe von 300 Euro geeinigt – allerdings nur für steuerpflichtige Erwerbstätige.

„Berufstätige sollen unabhängig vom Einkommen entlastet werden, die Bezieherinnen und Bezieher von kleinen Renten nicht. Das verstehe, wer will“, reagiert die BAGSO-Vorsitzende Dr. Regina Görner auf die Entscheidung in der Pressemitteilung. „Gerade Menschen mit kleinen Renten sind in der aktuellen Situation auf Unterstützung angewiesen. Es ist nicht akzeptabel, sie im Entlastungspaket auszuschließen.“

Ein weiterer Teil des Maßnahmenpakets ist neben Entlastungen für Familien (100 Euro pro Kind) allerdings auch ein einmaliger Zuschuss in Höhe von 200 Euro für Beziehende von Sozialleistungen. Insofern dürften zumindest Rentner*innen im Altersgrundsicherungsbezug von dem Beschluss profitieren. Auch im Bereich der Mobilität versucht die Regierung, für Entlastungen zu sorgen. So könnten auch Senior*innen von dem beschlossenen 9-Euro-Monatsticket für den ÖPNV profitieren. Allerdings ist diese Maßnahme auf 90 Tage beschränkt.

Insgesamt kann der Ansatz der Bundesregierung jedoch hinterfragt werden, da bei den meisten Maßnahmen nicht zielgenau diejenigen am meisten entlastet werden, die es am nötigsten haben. ifo-Präsident Clemens Fuest kommentiert beispielsweise: „Das Paket bedeutet eine Entlastung mit der Gießkanne und ist deshalb fiskalisch teuer und wenig zielgenau“. Die Kosten der Beschlüsse belaufen sich auf rund 15 Milliarden Euro. Mehr zu den im März beschlossenen Maßnahmen können Sie unter anderem hier nachlesen.

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Der „Wahl-O-Mat“ ist durch zahlreiche Wahlen der vergangenen Jahre vielen bereits ein Begriff, auch zur diesjährigen Landtagswahl in Schleswig-Holstein kann das Online-Tool der Bundeszentrale für politische Bildung bei der Entscheidungsfindung helfen. Den Startschuss gab eine Veranstaltung von Spitzenpolitiker*innen, die die Internetseite am 31. März online stellten.

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Am 8. Mai sind alle wahlberechtigten Schleswig-Holsteiner*innen dazu aufgerufen, einen neuen Landtag zu wählen. Dabei stehen eine Reihe von Parteien zur Wahl. „Mit dem Wahl-O-Mat bieten wir ein niedrigschwelliges Tool an, mit dem man die Standpunkte der verschiedenen Parteien kennenlernen kann“, erklärt der Landesbeauftragte für politische Bildung, Christian Meyer-Heidemann, zum Start des Internetangebots. „Es gibt eine Reihe von Politikfeldern wie Wohnen, Verkehr, Digitalisierung oder Gesundheitsversorgung, in denen die Unterschiede zwischen den Parteien deutlich werden.“

Unter www.wahl-o-mat.de können Interessierte von nun an wieder Stellung zu politischen Thesen beziehen und am Ende sehen, welche der Parteien dem eigenen Standpunkt am nächsten kommen könnten. Insgesamt gibt es 38 Thesen, zu denen Sie sich jeweils mit „stimme zu“, „stimme nicht zu“ oder „neutral“ verhalten können. Zur letzten Landtagswahl in Schleswig-Holstein 2017 wurde das Programm über 562.000 Mal genutzt. „Das zeigt, wie beliebt der Wahl-O-Mat in Schleswig-Holstein zur Vorbereitung auf eine Landtagswahl ist“, so der Landesbeauftragte für politische Bildung weiter.

Bei der Auftaktveranstaltung am 31. März 2022 waren neben dem Landesbeauftragten und Mitgliedern der Jugendredaktion des Wahl-O-Mats auch Spitzenpolitiker*innen der im Landtag vertretenen Parteien anwesend – darunter auch der derzeit amtierende Ministerpräsident Daniel Günther (CDU). Die Politiker*innen schalteten das Online-Tool online und klickten sich sodann selbst durch die 38 Thesen aus den verschiedensten Politikfeldern.

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Mit dem Projekt „Digital souverän mit Künstlicher Intelligenz“ will die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) an 32 Standorten Künstliche Intelligenz für Senior*innen erfahrbar machen. Dabei sollen sowohl über Chancen als auch Risiken erkundet werden können.

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2020 ist das Projekt mit 16 Standorten gestartet, weitere 16 folgen nun. Mit „Standorten“ sind Mehrgenerationenhäuser, Seniorenbüros sowie Einrichtungen oder Freiwilligeninitiativen gemeint, die als Projektpartner*innen Einblicke in Künstliche Intelligenz für den Alltag älterer Menschen geben. Bis Ende 2022 sollen Multiplikator*innen geschult werden, die Senior*innen regelmäßig in die digitale Welt begleiten. Ziel des Projekts ist es, dass ältere Menschen Vor- und Nachteile kennenlernen und so besser entscheiden können, ob oder wie diese technischen Hilfsmittel eingesetzt werden sollen.

„Viele Menschen, auch Ältere, denken bei Künstlicher Intelligenz zunächst an Science-Fiction-Filme oder an Pflegeroboter“, so BAGSO-Vorsitzende Regina Görner zu dem Projekt. „Dabei können KI-Anwendungen einen Beitrag zur Lebensqualität im Alter leisten. Smarte Haushaltsgeräte erleichtern körperlich anstrengende Arbeiten, Sprachassistenten vereinfachen den Alltag, Apps helfen zum Beispiel bei Sehbeeinträchtigungen“. Doch auch die Risiken sollen nicht vernachlässigt werden. Denn „zu Recht möchten die Menschen wissen, wie zum Beispiel ihre Daten verwendet werden“, ergänzt Görner. „Lern- und Informationsangebote speziell für ältere Menschen sind deshalb wichtig.“

Unter anderem mit Kiel, Hamburg, Schwerin oder Bremerhaven sind auch eine Reihe Orte in Norddeutschland als Projektstandorte vertreten. Eine Liste der Standorte finden Sie hier. Gefördert wird das bei der BAGSO-Servicestelle „Digitalisierung und Bildung für ältere Menschen“ angesiedelte Projekt durch Mittel des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

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Ende April findet eine weitere Fortbildung des Kompetenzzentrums Demenz Schleswig-Holstein statt. Beruflich und ehrenamtlich Pflegende sollen dabei Bewegungsideen mit dem Rollator kennenlernen.

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Wie auch in den vergangenen Jahren haben wir schon zum Jahreswechsel einmal auf das diesjährige Fortbildungsprogramm des Kompetenzzentrum Demenz hingewiesen. Teil des diesjährigen Programms ist auch die am 29. April stattfindende Fortbildung „ROLLATOR-FIT® – Bewegungsideen für mehr Mobilität!“. Wie der Veranstaltungstitel bereits vermuten lässt, steht dabei der Rollator im Mittelpunkt. Er hat sich – anfangs noch verpönt – zu einer wirklichen Unterstützung für viele Senior*innen entwickelt. Das Programm ROLLATOR-FIT® vermittelt Bewegungsideen im Umgang mit der Gehhilfe, mit denen das Wohlbefinden, die Gesundheit und die Selbstständigkeit der Senior*innen gestärkt werden können.

Zum Inhalt der Fortbildung heißt es im Jahresprogramm: „In Theorie und Praxis stehen deshalb die motorischen Ziele wie Kraft und Ausdauer neben denen der Sturzprophylaxe, Konzentrationsförderung, kognitiver Leistungsfähigkeit sowie die Förderung der Bewegungsgeschicklichkeit mit dem Rollator im Vordergrund.“

Referent der Fortbildung ist Mike Lindner, der das Programm initiiert hat und Mitautor des gleichnamigen Buches ist. Lindner ist zudem Seniorenbeauftragter des Kreissportverbands Neumünster. Veranstaltungsort ist das Café und Bistro „Neue Holländerei“ im schleswig-holsteinischen Meldorf. Für die Fortbildung gibt es für beruflich Pflegende 8 Fortbildungspunkte. Die Teilnahme inkl. Verpflegung kostet 90,00 Euro bzw. 60,00 Euro für ehrenamtlich Engagierte, Anmeldefrist ist der 31.03.2022.

Am gleichen Tag findet darüber hinaus auch in Elmshorn eine Fortbildung des Kompetenzzentrums statt. Diese trägt den Titel „Demenz und Spiritualität“. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen oder Änderungen finden Sie jeweils auf der Internetseite des Kompetenzzentrum Demenz.

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Seniorenpolitische Verbände wie der europäische Dachverband AGE Platform Europe haben ihre Solidarität mit den Menschen in der Ukraine bekundet und unterstreichen dabei die besonders prekäre Situation älterer Menschen, die beispielsweise nicht in der Lage sind, zu fliehen. Doch auch hierzulande beschäftigt der Krieg viele ältere Menschen und löst Erinnerungen aus.

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Wie wir erst kürzlich berichteten, ist die Situation von älteren Menschen in bewaffneten Konflikten oft besonders schlecht. Sie sind weltweit immer wieder Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt, schaffen es teilweise aus Gründen körperlicher Einschränkungen nicht zu fliehen und werden vielleicht sogar vom Rest der Familie oder Gemeinschaft allein gelassen. Auch im bewaffneten Ukraine-Konflikt seit 2014 habe es Menschenrechtsverletzungen an Älteren gegeben, wie Human Rights Watch dokumentiert. Seit dem 24. Februar dürfte sich die Situation dramatisch verschlechtert haben, als die russische Armee den aktuellen Angriff auf die Ukraine gestartet hatte.

Das Thema beschäftigt auch Senior*innenverbände in Europa: Neben der Stellungnahme der AGE Platform Europe – einem europäischen Zusammenschluss zahlreicher Senior*innenorganisationen – hat auch die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) in Deutschland ihre Solidarität mit den Betroffenen zum Ausdruck gebracht und gemahnt, auch die Lage älterer Menschen nicht zu vergessen.

Doch auch Senior*innen in Deutschland, die nicht nur den Kalten Krieg miterlebt haben, sondern teilweise noch Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg haben, beschäftigt die Situation. Und wenn sie den Krieg nicht mehr selbst miterlebt haben, so hatten viele in der Nachkriegszeit doch mit den Traumata und Erinnerungen der Eltern umzugehen. Der Umgang mit dem derzeitigen Krieg war auch Thema in einer Sendung des Deutschlandfunks Mitte März. „Werden Ängste wieder wach? Wie Ältere mit dem Ukraine-Krieg umgehen“ ist der Name der rund 70-minütigen Beitrags, der unter diesem Link zu hören ist.

Auch in dem neuen Podcast des Vereins Wege aus der Einsamkeit e.V., der durch die „Versilberten“ – so nennt der Verein Menschen über 65 Jahren – selbst produziert wird, ging es um Erinnerungen an den Krieg. Dazu heißt es auf der Internetseite von Wege aus der Einsamkeit: „Wir sind totale Laien auf diesem Gebiet [Podcasts zu erstellen] und gehen gerade, trotz fortgeschrittenen Alter, auf diesem Gebiet unsere ersten Schritte. Aber uns ist es wichtiger, die Geschichten zu erzählen, als auf eine perfekte Qualität zu achten. Geschichten, die, auch wenn sie angesichts des täglichen Grauen das überall auf der Welt präsent ist, für einige nicht das große Elend der damaligen Zeit spiegeln, für unsere Zeitzeugen sind es Erlebnisse die ihr ganzes Leben nachhaltig beeinflusst haben und sollen somit an die Sinnlosigkeit eines Krieges erinnern.“ Die Podcast-Folge kann unter anderem hier angehört werden.

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Das Modellprojekt „Präventive Hausbesuche in Moisling“ der Stadt Lübeck ist verlängert worden. Im Rahmen des Projekts werden Menschen ab 65 Jahren besucht, um über mögliche Hilfsangebote im Alter unterrichtet zu werden.

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Die Hansestadt Lübeck setzt ihr Projekt, bei denen Senior*innen ohne Pflegegrad in Moisling und benachbarten Stadtteilen auf Wunsch besucht werden, um persönlich Informationen zur Hilfelandschaft zu erhalten, mindestens bis zum 31. Januar 2023 fort. Die Durchführung des Projekts wird weiterhin vom Caritasverband übernommen.

Bei den Hausbesuchen auf Wunsch soll gemeinsam mit den Seniorinnen und Senioren überlegt werden, welche gesundheitlichen Präventionsmöglichkeiten es gibt und welche Unterstützung benötigt werden könnte. Außerdem sollen die persönlichen Vorstellungen vom Leben im Alter dabei besprochen werden. Auf der Internetseite der Caritas Lübeck heißt es dazu: „Wir besprechen mit Ihnen, wie Sie in Ihrer Wohnung gut alt werden können. Die Gespräche können bei Ihnen Zuhause oder an einem anderen Ort Ihrer Wahl stattfinden, wie auch den Räumlichkeiten der Seniorenberatung. Gerne können auch Angehörige oder Nahestehende Menschen am Gespräch teilnehmen. Die Gespräche sind vertraulich, kostenfrei und trägerneutral.“

Ziel des Projekts ist es unter anderem, ein selbstbestimmtes Leben im Alter zu ermöglichen. Dabei soll die Beratung bereits vor Eintritt einer akuten Notlage („präventiv“) stattfinden, um ältere Menschen vorbeugend über passende Hilfsangebote aufzuklären.

Das Projekt ist 2019 – zunächst für einen Zeitraum von drei Jahren – ins Leben gerufen worden. In einem Interview mit dem Offenen Kanal Lübeck spricht Gabriele Beier, die bei der Hansestadt für die Umsetzung des kommunalen Gesamtkonzepts Leben und Wohnen im Alter – Älter werden in Lübeck zuständig ist, auch über die Erkenntnisse der bisherigen Laufzeit:  „Die wichtigste Erfahrung ist, dass die Menschen sehr gerne ihre individuelle Thematik zu Hause besprechen“. Als größte Sorgen seien dabei der Verlust der Selbstständigkeit und Mobilität aufgetreten. Im Zuge der Corona-Pandemie sei auch das Thema Einsamkeit bedeutender geworden. Die Kolleg*innen vor Ort – so Beier weiter – würden bei den individuellen Wünschen oder Sorgen ansetzen, informieren und eine Wegweisung herstellen.

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Der Wettbewerb „Digitale Orte im Land der Ideen“ will digitalen Fortschritt, der oft mit Großstädten verbunden wird, auch auf dem Land sichtbar machen.

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„Unser Leben wird immer digitaler“, heißt es auf der Internetseite des Wettbewerbs. „Ob virtuelle Sprechstunde beim Arzt, Homeoffice, digitales Klassenzimmer oder die App für den öffentlichen Nahverkehr: Digitale Technologien und Innovationen sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken.“ Im Zuge des Ausbaus der Glasfaserinfrastruktur auch auf dem Land entwickele sich auch außerhalb der Großstädte digitale Innovation. In Deutschland lebten immerhin die Hälfte der Menschen in Dörfern oder Städten mit einer Größe von unter 20.000 Einwohner*innen.

Noch bis zum 4. April 2022 können sich Projekte bewerben, die eine Vorbildwirkung haben und skalierbar sind. Gesucht werden beispielsweise Rathäuser, die digitale Dienste bereitstellen, digitale Gesundheitsangebote oder „Dorf-Chats“, die vor Ort den Zusammenhalt stärken. Durch den Wettbewerb sollen digitale Lösungen auf dem Land sichtbarer gemacht werden. Die Preisverleihung findet am 9. Juni statt.

Weitere Informationen zur Bewerbung finden Sie im Bewerbungsleitfaden.

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