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Alltägliches Leben

Mehr Teilhabe der über 31.000 demenzerkrankten Menschen in Hamburg: Das will die Initiative „Demenzsensibel“ erreichen. Denn viele Menschen mit Demenz blieben lieber zu Hause, wenn sie merkten, dass ihnen der Alltag fremd werde und sie in den Augen anderer Fehler machten. Eben deswegen sei es so wichtig, Sensibilität zu erzeugen, damit demenzfreundliche Begegnungen möglich seien.

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Mit diesem Ziel schlossen sich im Rahmen der Landesinitiative Leben mit Demenz in Hamburg einige Institutionen zu der Kampagne Demenzsensibel zusammen: Die Körber-Stiftung, Konfetti im Kopf e.V., Kultur (er)Leben-Hamburg e.V., die Kunsthalle Hamburg und die Historischen Museen Hamburg arbeiten gemeinsam daran, eine freundliche Gesellschaft zu gestalten, bei der nicht mit dem Finger gezeigt werde, wenn sich jemand anders als gewohnt verhalte. Dabei könne jede/r mitmachen; Kulturanbieter/innen, Geschäfte und besonders Privatpersonen. Das einzig erforderliche sei Offenheit und Akzeptanz; „freundlich anlächeln, statt wegzuschauen“. Nur so würden sich die Alltagsbedingungen für Demenzerkrankte erleichtern und damit die Lebensqualität der Betroffenen, auch aber Angehörigen erheblich verbessern. Außerdem könne die ganze Gesellschaft daraus lernen und daran wachsen.

Auf diesen Portal finden Sie weitere Beiträge rund um das Thema Demenzerkrankung.

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Die Politik für ältere Menschen müsse darauf ausgerichtet sein, ein selbstbestimmtes Leben zu unterstützen – davon sei die Bundesregierung überzeugt: Bis ins hohe Alter solle es möglich sein, ein erfülltes Leben zu führen.

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Der Siebte Altenbericht des Bundeskabinetts, gebildet aus dem Bericht der unabhängigen Sachverständigenkommission und der Stellungnahme der Bundesregierung, will zeigen, wie man solche Bedingungen gewährleisten könne. Die Expertenkommission wählte dafür das Thema „Sorge und Mitverantwortung in der Kommune – Aufbau und Sicherung zukunftsfähiger Gemeinschaften“. Dazu nimmt das Bundesfamilienministerium Stellung: Ein eigenständiges Leben, das Überwinden von Ungleichheiten und soziale Teilhabe müssten ermöglicht und gefördert werden, damit Menschen würdevoll altern könnten. Dafür müssten die Rahmenbedingungen stimmen: Das kommunale und lokale Umfeld, die Infrastruktur und das soziale Netzwerk würden die Lebensqualität, besonders für Senior/innen, maßgeblich beeinflussen. Vor allem gesundheitliche und pflegerische Versorgung sowie Wohnmöglichkeiten würden dabei eine große Rolle spielen.

Altenhilfestrukturen müssten demzufolge also geplant, auf- und ausgebaut werden, während laut Bundesregierung bereits „zahlreiche wirksame Maßnahmen zur Verbesserung der Situation älterer Menschen“ auf dem Weg gebracht worden sein. Dazu hat auch die Expertenkommission Vorschläge und Empfehlungen entwickelt, welche nun im größeren Zusammenhang diskutiert würden.

Der in jeder Legislaturperiode erscheinende Altenbericht wird seit 1994 dem Deutschen Bundestag und -rat vorgelegt, „zur kontinuierlichen Unterstützung altenpolitischen Entscheidungsprozesse“. Eine Übersicht der bereits vorgelegten Bericht finden sie hier.

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Die Kosten für einen Platz in einer stationären Pflegeeinrichtung variieren nach Region: Dabei übersteigen die Kosten in fast der Hälfte aller Städte und Kreise das durchschnittliche Haushaltsbudget über 80jähriger. Zum Teil könnten sich Senior/innen eine Versorgung in einer stationären Einrichtung selbst schlichtweg nicht leisten.

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Dies hat eine Studie der Bertelsmann Stiftung gezeigt, welche die (regionale) Finanzkraft hochbetagter Menschen untersuchte. Dabei ergab sich, dass vor allem in süd-westlichen Bundesländern (Nordrhein-Westfahlen, Saarland, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern), Senior/innen durchschnittlich nur zehn Monate stationären Aufenthalt finanzieren könnten. Demzufolge müssten Angehörige oft mit ihrem Privatkapital unterstützen oder Sozialleistungen beantragt werden – 2013 waren es laut Studie 41% aller Pflegebedürftigen, die diese in Anspruch nahmen.

Insbesondere weil die Personalkosten in der Pflege in der nord-östlichen Region des Bundes niedriger seien, fielen die Kosten hier geringer aus: Daraus ergäben sich Unterschiede von fast 100% – 2013 habe die Spanne des Bruttoentgeltes zwischen 1714 und 3192 Euro gelegen. Deswegen fiel es in bestimmten Regionen leichter, einen Platz zu finanzieren. Da dies jedoch auch keine Lösung sei, prangert die Bertelsmann Stiftung an, dass die Politik einen Weg finden müsse, professionelle Altenpflegekräfte leistungsgerecht zu bezahlen, ohne dabei Bedürftige und deren Familien finanziell zu überfordern.

Hier finden Sie die vollständige Studie zum Download.

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Weder an der Entwicklung technischer Lösungen, noch der Auswahl digitaler Produkte oder der Bewertung neuer Technik seien Klinikbeschäftigte 2017 beteiligt worden. Dies Ergab eine Analyse im Rahmen der Hans-Böckler-Stiftung, welche untersuchte, wie Technik die Pflege stärken könne.

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Diese ergab, dass die Digitalisierung im Gesundheitswesen öfter ohne Mitbestimmung erfolge – wie moderne Technologien die Arbeit in Pflegeberufe verändere würde dabei außeracht gelassen. Die Forschenden betonen daher die Wichtigkeit, durch neue Technologien Arbeitsbedingungen und Qualität in der Pflege zu verbessern – diese könnten nämlich keine menschliche Zuwendung ersetzen, jedoch unterstützend wirken, um für mehr Zeit und damit eine bessere Versorgungsqualität zu sorgen. Technikpotentiale sollten systematisch ausgelotet und genutzt werden, so die Forschenden. Der Einsatz von Technik in Pflegeberufen bedürfe klarer Regeln, um Patient/innen und Pflegekräften zu nutzen – so haben die Wissenschaftler/innen ein Leitbild entworfen, welches als Richtschnur dienen könne.

  • Drängende Probleme des Arbeitsalltags: Technik müsse sich nahtlos einfügen; sie dürfe nicht zusätzliche Probleme schaffen, noch durch einen erhöhten Bedienungsaufwand die für die Pflegebedürftigen wertvolle Zeit reduzieren.
  • Mehr Wert auf Qualifizierung: Bei der Aus- und Weiterbildung kämen technikunterstützte Lösungen bislang kaum vor; nur wenn Beschäftigte sich kompetent in der Handhabung technischer Systeme fühlen, seien sie in der Lage sie im Arbeitsalltag als Entlastung zu empfinden und zu nutzen.
  • Mitbestimmung stärken: Das Praxiswissen Beschäftigter sei zentral für nachhaltige Modernisierungsstrategien, sie könnten am besten einschätzen, an welcher Stelle die Technik sinnvoll eingesetzt werden könne.
  • Arbeit aufwerten und Kompetenzen erweitern: Bei erhöhtem Technikeinsatz würde der Anspruch an professionelle Kompetenzen noch größer als schon ohnehin – dies verdiene mehr Anerkennung und bessere Bezahlung, was zur Fachkräftegewinnung beitragen könne.
  • Auf überbetrieblicher Ebene aktiv werden: Neue digitale Technologien betreffen das gesamte Gesundheitswesen und sollten daher auch auf überbetrieblicher Ebene betrachtet werden – so ließen sich arbeitspolitische Forderungen formulieren und in den politischen Prozess einbringen.

Erfahren sie in diesem Bericht genaueres zu der Studie der Hans-Böckler-Stiftung.

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Auch kleine Städte- und Dorfgemeinschaften sind nicht unbetroffen von der stetigen Innovation im Bereich Kommunikation und Technik. Immer mehr Prozesse werden digitalisiert, gerade für ältere Menschen kann das neu sein. Doch was bedeutet dieser Wandel für die Kommunen und den in ihnen lebenden Senior/innen? „Die Kommune ist der Motor des Sozialraums“, sagt Paul Locherer, früherer Landtagsabgeordneter. Für ihn sind Technik und Alter gut vereinbar.

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So berichtete die Schwäbische Zeitung von den optimistischen Vorstellungen des ehemaligen Bürgermeisters Paul Locherer. Seine Ideen reichen von speziellen Apps für Senior/innen, wie zum Beispiel ein Mitfahrdienst, bis hin zu einer Bestandsaufnahme aller sozialkaritativen Dienste – um festzustellen, welche noch ergänzt werden müssten. An Arbeitskreisen, Vereinen und Angebot sollten Gemeinde, Kirche und alle weiter sozialen Akteure mitwirken.

Außerdem sieht Locherer auch in der Infrastruktur großes Potential: Führe diese die Generationen zusammen, wie beim Verbindungselement „Sandkasten“ zwischen einem Amtzeller Altenheim und einer Kindertagesstätte, „kämen unglaubliche Begegnungen zustande“. Es ermögliche den Austausch. 

In Amtzell scheinen die Wünsche des Altbürgermeisters also zumindest ein Stück weit in Erfüllung zu gehen: Aus dem Verein Füreinander-Miteinander entstand eine Nachbarschaftshilfe, Hospizgruppe, ein Kaffeetreff sowie ein Sport-, Freizeit- und Kulturprogramm für ältere Menschen. Außerdem ein „Bürgermobil“, welches Bürger/innen an zwei Tagen in der Woche zu den gewünschten Zielen bringt. Für die Senior/innen ist der Fahrdienst kostenlos, er wird finanziert über Sponsoren, Mitgliederbeiträge und die Gemeinde.

Zuletzt verweist er auf die Wichtigkeit finanzieller Mittel im Ehrenamt, gerade in der Seniorenarbeit: „Geld vervielfältigt das Ehrenamt“, appelliert er an die Gemeinden, freiwillige Arbeit müsse unterstützt werden.

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„Wer sich keine Zeit für Bewegung nimmt, der muss sich mit zunehmendem Alter – und das gilt für Menschen jeden Alters gleichermaßen – immer mehr Zeit für Krankheiten nehmen.“ Dies äußerte Dr. Ingo Froböse zum Thema Fitness und Gesundheit im Alter.

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Heute leitet er das ‚Zentrum für Gesundheit durch Sport und Bewegung‘ und steht an der Spitze des Institutes für ‚Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation‘ der Deutschen Sporthochschule Köln. Als Experte gibt er in einem Interview mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) wertvolle Tipps.

Für viele Senior/innen ist gerade der Bereich Krankheitsprävention ein wichtiges Thema: Oft bestehen Unsicherheiten über die richtige Art von Bewegung und zum Teil auch die Frage, ob nicht im Alter Schonung das Gesündere wäre. Letzteres sieht Dr. Froböse „grundsätzlich“ anders: Es sei nie zu spät, denn sogar im sehr hohen Alter von 80 oder 90 Jahren ließen sich Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination verbessern – Dies mache den Menschen stressresistenter, und damit weniger anfällig für Krankheit und andere Risiken.

Als weiteren wichtigen Punkt betont Dr. Froböse die Eigenständigkeit im Alter: „Wer fit ist, erhält Mobilität und damit auch die Selbstständigkeit im Alltag.“ Dabei meint er nicht nur die körperliche, sondern auch kognitive und mentale Leistungsfähigkeit, denn auch diese würde von einem aktiven Lebensstil positiv beeinflusst und aufrechterhalten. Sogar neurologischen Erkrankungen des Gehirns könne regelmäßige Bewegung vorbeugen.

Das Interview abschließend betont Dr. Ingo Froböse, dass er Präventionsangebote durch Fitness als gesamtgesellschaftliche Aufgabe sehe. „Diese liegt aber auch in der Eigenverantwortung jeder Person und darf nicht vernachlässigt werden.“ Die Hessische/Niedersächsische Allgemeine berichte von solchen aktiven Senior/Innen, sogenannten ‚Best Agers‘.

Nicht vergessen sollte bei solchen persönlich sicherlich hilfreichen Hinweisen, dass viele Senior/innen zu entsprechenden Angeboten keinen Zugang haben. Dies kann an der Entfernung zu entsprechenden Angeboten, aber auch an hohen monatlichen Beiträgen in Fitnessstudios liegen.

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Die Akademie 2. Lebenshälfte des Landes Brandenburg hat kürzlich ein Digitales Klassenzimmer in ihrer 50+ Bildungseinrichtung in Eberswalde eingeweiht: Tablet-Arbeitsplätze, interaktive Hightech-Tafeln und Dokumentenkameras hat der moderne Lernort für Senior/innen zu bieten. Dies wolle man in vollem Maße ausnutzen – nicht nur für „Technik-Unterricht“, sondern für alle Kurse.

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Die Lokalredaktion berichtet: Gleich zur Einweihung des hochmodernen digitalen Klassenzimmers zeigte eine an der Akademie unterrichtende Englisch-Dozentin, wie die Geräte eingesetzt werden können. Aus einem Übungsbuch überträgt die Dokumentenkamera ein direktes und scharfes Bild auf eine große, interaktive Tafel. Die Aufgabe: Geldnoten aus aller Welt den zugehörigen Ländern zuzuordnen. Diese kann mit der neuen Technik gemeinsam und visuell gelöst werden.

Solche Tafeln, sogenannte Active Panels, sind nun in zwei Kursräumen vorhanden, jeweils in Verbindung mit einer Dokumentenkamera und einem Rechner zur Steuerung. Zur Ausstattung gehören außerdem noch 20 Mobile Rechner: Acht Notebooks in einem Raum, und zwölf Tablet-Computer mit Tastatur und Kopfhörern in einem zweiten.

Etwa 20.000 Euro seien insgesamt investiert worden, weitaus mehr, als der Akademie-Verein selbst zur Verfügung gehabt hätte, sagte Marion Köstler, Leiterin der Akademie. Finanziert wurde die Technik daher durch das seniorenpolitische Maßnahmenpaket des Brandenburger Sozialministeriums und Mittel des Bildungsministeriums.

Trotz der entstandenen Kosten unterstreicht Eberswalder Bürgermeister Friedhelm Boginski (FDP), die Wichtigkeit solcher Angebote für ältere Bürger/innen: „Wer heute teilhaben will am Leben, der sollte sich der Digitalisierung stellen, auch, weil es irgendwann lebensnotwendig wird“. Digitale Akzeptanz in der Zielgruppe 50+ zu stärken sei daher ein Schwerpunkt der Akademie, betonte Köstler.

Für die 600 Menschen, die 2017 Angebote der Akademie nutzten, standen zunächst Smartphone-Kurse im Vordergrund – diese seien auch am beliebtesten. In Zukunft wolle man die digitalen Klassenzimmer jedoch für alle Kurse und Veranstaltungen nutzen: Für Reiseberichte, Stammtische und diverse Vorträge aus dem Bereich Kunst und Kultur.

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Einschränkungen der Sehstärke sind für alle Altersgruppen ein relevantes Thema. Im Alter können sich diese jedoch verändern oder neue hinzukommen, wodurch soziale Teilhabe und Alltagstätigkeiten eingeschränkt werden können. Grund genug, dass sich die Bibliothek des Deutschen Zentrums für Altersfragen mit Sehschwächen im Alter auseinandergesetzt hat und eine Reihe von Literaturempfehlungen zusammengefasst hat.

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Diese Werke befassen sich umfassend mit dem Thema:

Bender, Carsten / Schnurnberger, Marion (2018): Zwischen Sehen und Nicht-Sehen. Eine wahrnehmungs- und lebensweltanalytische Ethnographie zur Situation von Menschen mit Sehbeeinträchtigung im Alter.

Heussler, Fatima / Seibl, Magdalena / Wildi, Judith (2016): Menschen mit Sehbehinderung in Alterseinrichtungen. Gerontagogik und gerontagogische Pflege - Empfehlungen zur Inklusion.

Hindle, Andrew / Coates, Alison (2011): Nursing care of older people. a textbook for students and nurses.

Johnson, Jeff / Finn, Kate (2017): Designing user interfaces for an aging population. Towards universal design. Cambridge, MA: Elsevier, Morgan Kaufmann Publishers

Miesenberger, Klaus / Fels, Deborah / Archambault, Dominique / Penáz, Petr / Zagler, Wolfgang  (2014): Computers helping people with special needs / 14th international conference, ICCHP 2014, Paris, France, July 9-11, 2014

Pfau, Nicola / Kern, Axel Olaf / Wolfram, Christian / Kalcklösch, Margrit / Prütz, Franziska (2017): GBE-Themenheft Blindheit und Sehbehinderung.


Einzelne Beiträge sind in diesen Sammelwerken zu finden:

Ehlers, Anja / Teichmüller, Anne-Katrin (2016): Technik für soziale Teilhabe bei Sehbehinderung im Alter. In: Naegele, Gerhard / Olbermann, Elke (Hrsg.): Teilhabe im Alter gestalten, S. 295-309.

Marsiske, Michael / Delius, Julia A.M. / Maas, Ineke / Lindenberger, Ulman / Scherer, Hans / Tesch-Römer, Clemens (2010): Sensorische Systeme im Alter. In: Lindenberger, Ulman / Smith, Jacqui / Mayer, Karl Ulrich / Baltes, Paul B. (Hrsg.): Die Berliner Altersstudie, S. 403-427.


In diesen Zeitschriften finden sie Aufsätze zu Sehschwächen im Alter:

Boerner, Kathrin / Reinhardt, Joann P. / Raykov, Tenko / Horowitz, Amy (2004): Stability and change in social negativity in later life. Reducing received while maintaining initiated negativity. In: The journals of gerontology, S. 230-237.

Dunning, Troy (2009): Aging, activities and the internet. Low vision and blindness technology. In: Activities, adaptation & aging, S. 120-121.

Flaig, Katherina N.-L. / Mock, Steven E. / Reinhardt, Joann P. (2008): The degree of kinship and its association with reciprocity and exchange in the relationships of visually impaired older adults. In: European journal of ageing, S. 215-222.

Himmelsbach, Ines (2009): Bildung im Alter in sozialen Welten. Diesseits und jenseits von Dichotomien. In: Themenheft der Zeitschrift für Erziehungswissenschaft "Schwerpunkt: Bildung und Aging", S. 457-473.

Kamps, Norbert (2018): Damit Hören und Sehen nicht vergehen. In: Altenpflege, S. 66-69.

Laliberte Rudman, Debbie / Gold, Deborah / Mcgrath, Colleen / Zuvela, Biljana / Spafford, Marlee M. / Renwick, Rebecca (2016): "Why would I want to go out?". Age-related vision loss and social participation. In: Canadian journal on aging, S. 465-478.

Mcgrath, Colleen / Laliberte Rudman, Debbie / Polgar, Jan / Spafford, Marlee M. / Trentham, Barry (2016): Negotiating "positive" aging in the presence of age-related vision loss (ARVL). The shaping and perpetuation of disability. In: Journal of aging studies, S. 1-10.

Seifert, Alexander / Händler-Schuster, Daniela (2018): Nachbarschaftliche Unterstützung bei sehbeeinträchtigten älteren Menschen. In: NOVAcura, S. 49-51.

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In der gemeinsamen Erklärung "Für eine solidarische Gesellschaft, für eine lebendige Demokratie" des Deutschen Bundesjungendrings (DBJR) und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) treten die altersbezogenen Vertretungen gemeinsam für eine solidarische und vielfältige Gesellschaft ein. Es werden Kinder, Jugendliche und ältere Menschen dazu aufgerufen, sich demokratiefeindlichem Gedankengut entgegenzustellen.

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In dem Papier wird sich "mehr Europa" gewünscht sowie "Brücken bauen, keine Mauern und Zäune”.  Aus Sicht der jungen und der älteren Menschen müssten die großen sozialen, ökonomischen und ökologischen Fragen, die Frage von Menschenrechten und Frieden weltweit beantwortet werden. Das gehe nur, wenn alle daran mitwirken könnten. BAGSO und DBJR stellen deshalb alle Altersgrenzen in Frage: „Junge wie Alte müssen für sich selbst entscheiden können, wie und wann sie sich in politische Prozesse einbringen, das betrifft auch die altersmäßigen Beschränkungen von aktivem oder passivem Wahlrecht“, sagt Franz Müntefering, Vorsitzender der BAGSO.

BAGSO und DBJR sehen in der Bekämpfung von Armut eine vordringliche Aufgabe. Gleiche Bildungschancen und gute Bedingungen in Ausbildung und Beschäftigung und lebenslanges Lernen seien wichtig, um Altersarmut zu vermeiden. In der Position heben BAGSO und DBJR zudem die Bedeutung von ehrenamtlichem Engagement in Vereinen und Verbänden hervor. „Wir sind tragende Säulen unserer Demokratie. Für unser Engagement brauchen wir Freiräume, verlässliche Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie und finanzielle Unterstützung durch den Staat“, sagt Tobias Köck, Vorsitzender des DBJR.

Mit dem Positionspapier möchten DBJR und BAGSO deutlich machen, dass Junge und Alte in wichtigen gesellschaftspolitischen Fragen zusammenstehen. Konflikte zwischen den Generationen würden häufig herbeigeredet.

Das gesamte Positionspapier kann hier nachgelesen werden.

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Die Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen (BIVA) weist auf die zunehmende Digitalisierung in der Altenhilfe hin. Digitale Anwendungen sind zum Teil verbreitet, zum Teil bestehe aber auch noch großer Nachholbedarf. Als Grund für diesen Bedarf wird die mangelnde Akzeptanz von technischen Teillösungen in sozialen Berufsbereichen gesehen.

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Der Fokus sollte dabei laut BIVA nicht nur auf die Effizienzsteigerung der Arbeit, sondern auch in der technischen Unterstützung der Bewohner/innen liegen.

Die BIVA informiert dazu zum Stand der Digitalisierung in verschiedenen Arbeitsbereichen wie Alltagsunterstützung, Medizin, Pflege, Pflegeplanung, Pflegedokumentation und Verwaltung. Auch geht es um die Bedeutung der Digitalisierung für die Pflegebetroffenen selbst. Relevante Aspekte sind hier  Regelungen zum Datenschutz, Standardisierung der Hilfen, Effizienz, bestehende Skepsis gegenüber technischen Lösungen sowie die Chancen der Erhöhung der sozialen Teilhabe durch technische Hilfsmittel.

Den gesamten Beitrag können Sie auf der Homepage der Interessenvertretung nachlesen.

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