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Alltägliches Leben

Das Nachrichtenmagazin Die Welt veröffentlichte Informationen über einen digitalen Stadtteilführer – entwickelt von Senior/innen zusammen mit Forscher/innen – für Senior/innen. Der Stadtteilführer beantwortet Fragen zu Bankstellen, Orten zum Spazierengehen, Treffpunkten und noch mehr.

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Ein halbes Jahr arbeiteten Forscher/innen zusammen mit einem Team aus 12 Senior/innen zwischen 55 und 80 Jahren. Diese konnten so nicht nur ihre eigenen Ortskenntnisse einbringen, sondern auch ihr Informationsbedürfnis äußern. Außerdem prüften sie selbst die Bedienbarkeit des digitalen Führers. Dieser ist besonders übersichtlich unterteilt in die Rubriken

  • Leben
  • Kultur
  • Tourismus
  • Bildung
  • Wissenschaft
  • Wirtschaft
  • Marktplatz

Darüber hinaus gibt es einen Veranstaltungskalender, die Möglichkeit „Leichte Sprache“ auszuwählen und einen Stadtplan online aufzurufen. Wie viel mehr der digitale Stadtteilführer noch zu bieten hat können Sie sich hier ansehen.

Zwar ist der Stadtteilführer auf den Stadtteil Osterholz ausgelegt, er könne jedoch problemlos auf andere Orte übertragen werden, so beteiligter Informatik-Professor Herbert Kubicek. Die Finanzierung des Projektes übernahm die EU-Kommission. Dieses Beispiel zeige, wie man Nutzer an der Entwicklung beteiligen könne. Dies ist sicher gerade in Anbetracht von digitalen Angeboten für Senior/innen von großer Wichtigkeit, da Internet-Nutzung zum Teil, gerade für ältere Generationen, eine Herausforderung  darstellen kann.

Der Artikel der Welt ist hier zu finden.

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) thematisiert die Rechte bei Behandlungs- und Operationsfehlern. 2017 habe diese Problematik zu den meist beratenen Themen bei der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) gehört.

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Mehrere Artikel dazu veröffentlichte die UPD auf ihrer Webseite: Dabei geht es um schlechte Behandlung bei Ärzt/innen und in Kliniken, auch aber um mangelnde Informierung und Tipps dazu, wie man sich bei Verdacht auf eine Fehlbehandlung verhalten solle.

Die Beweispflicht liege zunächst bei der Patient/in. Dies könne oft nur durch ein medizinischen Gutachten nachgewiesen werden – auf Anfrage sei der Arzt oder die Ärztin jedoch verpflichtet den Patient/innen auch über eigene Fehlleistungen zu informieren. Zudem habe jede Patient/in Recht auf eine Kopie seiner Patientenakte. Darüber hinaus sei die Krankenkasse verpflichtet, Patient/innen bei vermuteten Behandlungsfehlern zu unterstützen, sofern diese von der Kasse gezahlt worden waren.

Mehr erfahren Sie in diesem Artikel.

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Am 12.12.2018 wurde vom Berliner Senat das Mobilitätsgesetz und damit das Radgesetz eingebracht. Zuvor äußerte sich die Landesseniorenvertretung (kurz: LSV) Berlin in einer Pressemitteilung kritisch zu dem Thema: Das Gesetz müsse Barrieren ab – nicht aufbauen. In diesem Beitrag erfahren Sie mehr über die Problematik.

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Schon jetzt gäbe es nämlich sichtbare Folgen im Stadtbild Berlins – und diese seien nicht nur positiv. Zwar waren die Intentionen hinter dem Volksentscheid Fahrrad durchaus sinnvoll, nämlich für die verminderte Nutzung von PKWs und damit dem Umweltschutz zu Gute kommend – die LSV kritisierte jedoch die separate Planung des Gesetzes ohne Einbezug aller Verkehrsteilnehmer/innen im Privat- und Geschäftsverkehr. So stelle die wachsende Implementierung von Leihfahrrädern vermehrt Hürden im Alltag dar. Die Fußgänger/innen seien gezwungen Kolonnen von Fahrrädern zu umgehen, welche die Sicherheit ihrer Verkehrswege einschränke – nicht nur im Hinblick auf Senior/innen mit Gehhilfen, sondern auch für Eltern mit Kinderwägen und Kinder – es betreffe somit alle Generationen.

Deswegen fordert die LSV Investitionen für den Ausbau von sicheren Rad- und Fußwegen: Fahrradfahren als gesundheitsförderndes Bewegungsangebot werde nur dann für alle Generationen attraktiv, wann das Straßennetz das Miteinander aller Verkehrsteilnehmer ermögliche, so Frau Dr. Hambach, Vorsitzende der LSV Berlin.

Erfahren Sie in der Pressemitteilung mehr über die Kritikpunkte der LSV und bei der Senatsverwaltung Berlin für Verkehr genaueres über das Mobilitätsgesetz selbst.

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Der Hof „Wilde Wiesen“ der Familie Sellmer aus Böhnhusen ist der fünfte Hof einer Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz. Am 20.03. wird dort zu einer kurzen Informationsveranstaltung eingeladen.

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In Schleswig-Holstein haben sich Bauernhöfe zusammengetan, um Angebote für Menschen mit Demenz zu etablieren und Unterstützung für Angehörige zu bieten. Beraten werden die Bauernhöfe vom Kompetenzzentrum Demenz in Schleswig-Holstein und der Landwirtschaftskammer, die gemeinsam dieses Projekt ins Leben gerufen haben. Beide schulen und begleiten die interessierten Höfe fachlich.

Ziel des Projektes „Bauernhöfe für Menschen mit Demenz“ ist es, innovative Entlastungsangebote und Betreuungsmöglichkeiten auf Höfen zu schaffen und Versorgungslücken im ländlichen Raum zu schließen. Durch dieses Angebot sollen auch die Angehörigen demenzerkrankter Menschen Entlastung finden. "Die Pflegekassen übernehmen für diese Entlastung im Alltag die Kosten mit bis zu 125,- € im Monat.“, informiert Anneke Wilken vom Kompetenzzentrum Demenz.

Malaika Sellmer aus Böhnhusen sucht für ihr Angebot noch Ehrenamtliche, die sie vor- oder nachmittags bei dem Hofbesuch der Menschen mit Demenz unterstützen. Eine Schulung für die Ehrenamtlichen wird ebenfalls von der Pflegekasse bezahlt und durch das Kompetenzzentrum durchgeführt.

Mehr zum Thema Demenz gibt es am 20.3.2018 um 16:30 Uhr im Gemeindehaus Böhnhusen. Anneke Wilken beantwortet Fragen wie: Was ist Demenz? Was kann ich als An- und Zugehöriger tun? Wie spreche ich mit den Betroffenen? Außerdem werden Möglichkeiten der Entlastung aufgezeigt. Die Veranstaltung ist kostenfrei und dauert 90 Minuten. Anmelden können Sie sich bei Malaika Sellmer unter info@hof-wilde-wiesen.de.

Bildunterschrift: Malaika Sellmer freut sich auf Gäste und Helfer für ihr neues Hofangebot für Menschen mit Demenz

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Altersarmut

9. Februar 2018

Auf diesem Portal kann einiges zum Thema Altersarmut nachgelesen werden. Da das Thema nicht an Aktualität verliert, sind im folgenden Beitrag einige aktuelle Informationen zusammengetragen.

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Laut einer Prognose der Bertelsmann-Stiftung soll 2036 20 Prozent der Neurentner/innen von Altersarmut betroffen sein. Die Gründe dafür liegen laut der Stiftung unter anderem in den Rentenreformen der letzten Jahre, in der jeweiligen Arbeitsbiographie und in der Ausweitung von Arbeitsformen wie Leiharbeit, Teilzeitarbeit oder Solo-Selbständigkeit. Mehr zu der Studie finden Sie hier.

Dem Thema Altersarmut widmete sich auch die Sendung "Rentenreport" im Ersten. Diese können Sie sich hier anschauen. Ausführliche Hintergrundinformationen zu der Sendung finden Sie hier.

Der Paritätische Wohlfahrtsverband fordert Maßnahmen gegen oft unterschätzte Altersarmut, damit Rentner/innen nicht auf Grundsicherung angewiesen sein müssen. Zu den aktuellen Daten liefert der Paritätische eine Kurzexpertise. Bereits im September 2017 lieferte der Wohlfahrtsverband elf Reformvorschläge für das Rentensystem. Die bisherigen Ergebnisse aus den Koalitionsverhandlungen im Bund werden entsprechend skeptisch kommentiert.

Aus Schleswig-Holstein wird eine Bundesratsinitiative erwartet, welche die Anrechnung der Renten auf die Grundsicherung prüfen bzw. abschaffen will.

Als rentenpolitisches Vorbild wird häufig Österreich genannt. Dazu können Sie hier einen Beitrag nachlesen. Einen konkreten Vergleich zwischen dem deutschen und österreichischem Modell finden Sie hier.

Auch das letzte Altenparlament in Schleswig-Holstein beschäftigte sich im Arbeitskreis 2 intensiv mit der Altersarmut.

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Auch Ende 2017 organisierte die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) die InternetWoche. Mit diesem jährlich wiederkehrenden Event, aber auch mit Informationsmaterial und politischen Forderungen will die BAGSO die digitale Teilhabe älterer Menschen stärken.

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Aktuelle Veranstaltungen, die denen in der Internetwoche ähneln, können auf dem Bildungsportal wissensdurstig.de eingesehen werden.

Älteren Menschen eine möglichst selbstständige und selbstbestimmte Lebensführung und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, ist eines der wichtigsten Ziele der 1989 gegründeten BAGSO. Das Internet gewinnt dabei eine immer größere Bedeutung. Die BAGSO hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Initiativen entwickelt, um älteren Menschen den Einstieg in dieses Medium zu erleichtern und ihre Medienkompetenz zu fördern, etwa durch den Einsatz technikaffiner Lots/innen, die selbst bereits im Senior/innenalter sind. Der Wegweiser durch die digitale Welt erschien im Dezember 2017 in einer 8. Auflage.

Neben der Hilfestellung für ältere Internetnutzer/innen stellt die BAGSO auch Forderungen an Politik und Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnik. So erwartet sie, dass Strategiekonzepte auf Bundes- und Landesebene zur Digitalisierung der Gesellschaft um verbindliche Ziele und konkrete Maßnahmen für die digitale Bildung älterer Menschen ergänzt werden. Diese und weitere Forderungen sind in dem aktuellen Positionspapier Ältere Menschen in der digitalen Welt zusammengefasst.

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Verschiedene Akteure aus der Politik haben sich bereits umfangreich zu den Ergebnissen der Sondierung zwischen CDU, SPD und CSU geäußert. In diesem Beitrag werden einige exemplarische Äußerungen von Verbänden bezüglich möglichen Auswirkungen auf seniorenpolitisch relevante Themen zusammengefasst.

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Laut dem Sozialverband Schleswig-Holstein reichen die Ergebnisse nicht aus, um gegen Altersarmut wirksam zu sein. In einem Gastbeitrag bewertet Ursula Engelen-Kefer die Sondierungsergebnisse und kommt u.a. zu dem Schluss, dass die gesetzliche Rente nicht ausreichen wird, um einen den Lebensstandard zu sichern. Dazu wären mindestens 54 Prozent Rentenniveau notwendig. Auch wird der deregulierte Arbeitsmarkt kritisiert.

Der Verband der Pflegedirektor/innen der Universitätskliniken und Medizinischen Hochschulen Deutschlands (VPU) begrüßt prinzipiell die Thematisierung des Personalnotstands in der Pflege, sieht aber durch die verhandelten Maßnahmen keine Verbesserung der Situation der professionell Pflegenden. Der geplante Stellenaufbau würde den notwendigen Bedarf nicht decken.

Der Paritätische kritisiert deutlich das "konservative Weiter so" als "sozialpolitisch unambitioniert". Viele wichtige Themen würden zwar angesprochen, seien aber genau wie im letzten Koalitionsvertrag der Großen Koalition entweder nur unter Finanzierungsvorbehalt oder von vorneherein unterfinanziert. Keine der vorgeschlagenen Renten-Maßnahmen sei geeignet, Altersarmut wirksam zu vermeiden und bekämpfen. Die gesamte Stellungnahme können Sie hier nachlesen.

Laut der Stellungnahme der AWO enthält das Sondierungspapier viele richtige Vorschläge, aber auch Lücken und Unklarheiten. Die Bereiche Rente, Gesundheit und Pflege werde als besondere Herausforderungen genannt. Aus Sicht der AWO müsste das Rentenniveau dauerhaft verbessert werden. Bezüglich der Pflege begrüßt die AWO, dass Arbeitsbedingungen und Bezahlung des Pflegepersonals verbessern werden soll. Es müsste aber sichergestellt werden, dass die Verbesserungen vollständig und dauerhaft aus Mitteln der Pflegeversicherung refinanziert werden und nicht zu Lasten des Eigenanteils der Pflegebedürftigen gehen.

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Viele ältere Migrant/innen der ersten Generation wollen in Deutschland bleiben und ihren Lebensabend verbringen. Wie in der BRD geborene Senior/innen haben sie den Wunsch, möglichst lange in der vertrauten Umgebung zu bleiben, sich selbst versorgen zu können sowie Kontakte und Begegnung mit der Nachbarschaft zu halten.

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Wie sich „interkulturelle Vielfalt im altengerechten Quartier“ für eingewanderte und einheimische Personen gemeinsam gestalten lässt, war Thema eines Fachtages des Landesbüros altengerechte Quartiere.NRW im Institut Arbeit und Technik der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen. 150 Interessierte aus Wissenschaft und Praxis suchten und gaben Impulse für die Quartiersarbeit.

Die Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter hob die Notwendigkeit hervor, angesichts des demografischen Wandels altengerechte Strukturveränderungen in den Quartieren vorzunehmen. „Diesen Wandel müssen wir gestalten, nicht einfach auf uns zukommen lassen!“ Dabei gelte es, die Vielfalt der Bedürfnisse zu berücksichtigen und die interkulturelle Öffnung voranzubringen. „Das kann in jedem Quartier anders sein, ein Patentrezept gibt es nicht.“

„Interkulturelle Kompetenz“ als Basis der Verständigung beleuchtete Dr. Mohammed Heidari, Waik-Institut Köln. In der Zusammenarbeit mit Menschen unterschiedlicher Herkunft, Glaubenszugehörigkeit und Sprache müsse statt „starrer Kulturalisierung“ Sensitivität für die Vielfalt entwickelt werden. „Wir müssen die Probleme benennen und lösen. Wenn man die Knackpunkte in der Kommunikation erkennt, stellt man fest, dass sie zum größten Teil auf beiderseitigen Missverständnissen beruhen.“

Ergebnisse aus der Sinusstudie zu den Milieus und Lebenswelten älterer Menschen mit Zuwanderungsgeschichte stellte Klaus Gerhards, iD-Agentur-Ruhr vor. Die Migranten-Milieus unterscheiden sich weniger nach Herkunft und sozialer Lage als nach ihren Wertvorstellungen und Lebensstilen. Die hier lebenden älteren Migrant/innen leben zu überdurchschnittlich hohen Anteilen im „traditionellen Arbeitermilieu“ (43%) und „religiös verwurzelten Milieu“ (22%). Die erfolgreiche Etablierung im Aufnahmeland hängt von der Bildung, aber auch von der Herkunftsregion ab – ist diese urbaner, funktioniere die Integration besser.

Beispiele aus der Praxis brachte die Podiumsdiskussion. Denn die Zielgruppe der älteren Migrant/innen ist oft nicht einfach zu erreichen. „Wenn es ums Feiern geht, funktioniert Integration wunderbar“ stellten die Praktiker/innen aus verschiedenen Quartiersentwicklungsprojekten des MGEPA in NRW einhellig fest. Bei Fachthemen wie Wohnen, Mobilität oder Gesundheit wird es schwieriger. Viele Ideen gibt es: Ansprache in der Muttersprache direkt, mit Flyern, in Workshops, Islamunterricht an Schulen, kultursensible Spaziergänge im Quartier. Einig war man sich, dass die Quartiersarbeit „Türöffner“ braucht: Multiplikatoren, die Brücken bauen. Die „Expert/innen vor Ort“ müssen mit ins Boot, auch Wohnungsgesellschaften, Vereine, Sozialarbeiter/innen oder Ärzt/innen können helfen, Türen zu öffnen. Weitere Informationen finden Sie online.

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Die Fraktionen von CDU, Grünen und FDP haben beschlossen, einen Fonds einzurichten, aus dessen Topf Hilfsangebote für die Barrierefreiheit ausgebaut werden können. Übergeordnetes Ziel soll es sein, in möglichst vielen Bereichen Barrierefreiheit zu erreichen. Modellhafte Anstrengungen soll die Landesregierung in besonderem Maße fördern.

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Viele Kommunen fühlten sich finanziell davon überfordert, Barrierefreiheit herzustellen, berichtet der Landesbeauftrage für Menschen mit Behinderung in Schleswig-Holstein. Ihn erreichten immer wieder entsprechende Anfragen und Hilfegesuche. ,,Derzeit existieren zu wenige Fördermittel für die Barrierefreiheit im Land", kritisiert der Landesbeauftragte. ,,Die Kommunen benötigen eine finanzielle Entlastung, zum Beispiel bei der Sanierung von Schulen, Kitas oder anderen öffentlichen Gebäuden", so Hase weiter. Der Landesbeauftragte mahnt jedoch an, dass die Fördermittel nicht für Projekte zur Verfügung gestellt werden sollten, für die es ohnehin eine gesetzliche Verpflichtung gebe.

Weiterhin fordert der Landesbeauftragte, Menschen mit Behinderungen bei der Erarbeitung der Förderkriterien und der Vergabe der Fördergelder zu beteiligen. ,,Menschen mit Behinderungen wissen selbst am besten, wo die entsprechenden Bedarfe sind", so Hase abschließend.

Der beamtenbund und tarifunion begrüßt dieses. Der geplante Fonds soll allerdings nur 10 Millionen Euro umfassen.

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Die hier gelisteten Literaturhinweise befassen sich mit verschiedenen Aspekten der privaten Altersvorsorge. Es werden Verbindungen zum Sparverhalten der betroffenen Menschen beleuchtet aber auch das private Rentenversicherungssystem kritisch hinterfragt. Dieses ist möglicherweise nicht immer eine Notwendigkeit sondern auch Ergebnis der Reduzierung der staatlichen Absicherung und der Förderung der Versicherungswirtschaft.

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Diese Literaturempfehlungen entstammen den Literaturhinweise der Bibliothek des Deutschen Zentrums für Altersfragen. Zunächst können einige direkt online verfügbaren Quellen genannt werden:

Bönke, Timm / Grabka, Markus M. / Schröder, Carsten / Wolff, Edward N. / Zyska, Lennard (2016): The joint distribution of net worth and pension wealth in Germany. SOEPpapers on multidisciplinary panel data research.

Börsch-Supan, Axel / Bucher-Koenen, Tabea / Ferrari, Irene / Kutlu-Koc, Vesile / Rausch, Johannes (2016): The development of the pension gap and German households' saving behavior. MEA discussion papers.

Thiemann, Andreas (2016): How does maternal pension wealth affect family old-age savings in Germany? Discussion papers.


Die folgenden Hinweise umfassen eigenständige Veröffentlichungen sowie Herausgeberbände:

Piggott, John / Woodland, Alan D. (Hrsg., 2016): Handbooks of the economics of population aging.

Pohlmann, Isabell (2016): Finanzplaner 60+. Steuern, Recht und Finanzen für die zweite Lebenshälfte.


Diese Beiträge wurden in Herausgeberbänden bzw. Zeitschriften veröffentlicht:

Götz, Irene / Gajek, Esther / Rau, Alexandra / Schweiger, Petra (2016): Prekärer Ruhestand. Arbeit und Lebensführung von Frauen im Alter. In: Endter, Cordula / Kienitz (Hrsg.): Alter(n) als soziale und kulturelle Praxis, S. 55-80.

Lejeune, Constanze / Romeu Gordo, Laura (2017): Vermögen und Erbschaften. Sicherung des Lebensstandards und Ungleichheit im Alter. In: Mahne, Katharina / Wolff, Julia / Simonson, Julia / Tesch-Römer, Clemens (Hrsg.): Altern im Wandel, S. 111-124.

Zimmermann, Jochen / Schramm, Julian (2016): Arm trotz Sparen? Perspektiven der Ertragsbeteiligung für Lebensversicherte. In: Brömmelmeyer, Christoph / Heiss, Helmut / Meyer, Ulrich / Schwintowski, Hans-Peter / Schwintowski, Hans-Peter / Wallrabenstein, Astrid / Zimmermann, Jochen (Hrsg.): Altersarmut trotz Alterssicherung, S. 9-35.

Bieber, Ulrich / Stegmann, Michael (2016): Alterssicherung und Altersvorsorge in Deutschland. Überblick über die Datenlage. In: Deutsche Rentenversicherung, S. 1-26.

Blank, Florian (2016): Einstieg in den Ausstieg? Die Entwicklung der Förderung der „Riester-Rente“. In: Sozialer Fortschritt, S. 97-102.

Brenke, Karl (2016): Die allermeisten Selbständigen betreiben Altersvorsorge oder haben Vermögen. In: DIW-Wochenbericht, S. 1071-1076.

Flassbeck, Heiner (2016): Eine „kapitalgedeckte“ Rente gibt es nicht. Das Problem der Verzinsung von Ersparnissen fürs Alter. In: Soziale Sicherheit, S. 149-153.

Schneider, Ulrich (2017): Durchgreifende Reformen in der Alterssicherung notwendig. Für eine echte Bürgerversicherung und echte Grundsicherung. In: Soziale Sicherheit, S. 73-78.

Tiefensee, Anita / Grabka, Markus M. (2017): Das Erbvolumen in Deutschland dürfte um gut ein Viertel größer sein als bisher angenommen. In: DIW-Wochenbericht, S. 565-570.

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