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Wohnen

Die Rechte von Menschen mit Beeinträchtigungen können als Thema betrachtet werden, welches jeden Menschen jeder Altersklasse betreffen kann. Behinderungen sollten dabei nicht nur als Zustand einer Person sondern auch aus soziologischer Perspektive betrachtet werden: Menschen werden durch gesellschaftliche Prozesse behindert.

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So sagt der EU-Abgeordnete Ádám Kósa "Ich zum Beispiel kann nicht hören. Aber ich habe nicht das Gefühl, behindert zu sein. Es sind die Gesellschaft und ihre Strukturen, die mich behindern." Herr Kósa ist Verfasser des Berichtes Mobilität und Inklusion von Menschen mit Behinderung und die europäische Disabilty-Strategie und Mitglied der Arbeitsgruppe Behinderung des EU-Parlaments.

Seniorenpolitik kann und sollte auch für Menschen mit Behinderung eintreten. Dies kann ganz konkret geschehen, z.B. in den Bereichen des altersgerechten Umbauens oder der Stadtteilplanung. Aber auch bei anderen Themen lohnt sich der gedankliche Rückschluss, ob mit den geplanten Tätigkeiten nicht Menschen ausgeschlossen und damit behindert werden.

Wer diesem Grundsatz folgt, tut dies auch im Sinne eines weltweit formulierten Verständnisses. Das Übereinkommen der United Nations über die Rechte von Menschen mit Behinderung haben bereits 154 Staaten ratifiziert.

Alle 50 Artikel der UN-Konvention sind ebenfalls in Gebärdensprache oder leichter Sprache veröffentlicht.

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Auf dem Fachtag sollen die ambulant betreuten Wohn-Pflege-Gemeinschaften Hamburgs auf den Prüfstand gestellt werden.

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Dafür wird auf die mehr als 10jährige Erfahrung mit den Gemeinschaften in Hamburg zurückgegriffen, die Entwicklung der Projekte kann ausgewertet werden. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage der Hamburger Koordinationsstelle.

Wo: Elisabeth Alten- und Pflegeheim, Kleiner Schäferkamp 43, 20357 Hamburg

Wann: Donnerstag, 02.07.15, 9:00 - 16:30

Kosten: 95 € incl. Mittagessen und Pausengetränken. Ermäßigter Beitrag: 25 € für pflegende Angehörige, freiwillig engagierte Personen, ehrenamtliche VertreterInnen von Senioren- und Selbsthilfeorganisationen

Verbindliche Anmeldung bis zum 16.06.15. Anmeldeinformationen finden Sie auf dem Flyer.

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Mit der Fragestellung, wie Nachbarschaftsprojekte fit für die Zukunft werden können, hat sich die BaS-Nachbarschaftswerkstatt beschäftigt. Dazu ist jetzt eine Dokumentation erschienen.

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20 Teilnehmende aus 13 Seniorenbüros haben im zweijährigen Fortbildungsprogramm „Nachbarschaftswerkstatt“ im Rahmen des Programms "Zuhause im Alter" zusammen gearbeitetet.

Diese bestand aus Seminaren, Online-Phasen und Coachingtreffen. Dabei wurde auf das Setzen innovativer Impulse und die Nutzung kreativer Methoden sowie beteiligungsorientierter Ansätze Wert gelegt. Das ebenfalls entstandene Theaterstück wurde auf zwei bundesweiten Veranstaltungen aufgeführt.

Sie können hier die Dokumentation der Nachbarschaftswerkstatt nachlesen.

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Die Ermöglichung des Lebens zu Hause im Alter ist seit geraumer Zeit Gegenstand der Forschung unterschiedlicher Professionen. Die Kooperation unterschiedlicher Professionen war in der Vergangenheit schwierig, ist aber auf dem Weg der Besserung. Wolfgang Paulus beschäftigt sich in der Ausgabe 03/2015 von Forschung aktuell mit der integrierten Versorgung zu Hause.

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Im Artikel bearbeitet Woflgang Paulus die Frage, wie das weitere Leben im eigenen, gewohnten Haushalt auch im Alter trotz Unterstützungsbedarf gelingen kann, wie also die Formel 'ambulant vor stationär' umgesetzt werden kann oder besser umgesetzt werden sollte. Zusammengefasst kann gesagt werden, dass die Finanzierung telemedizinischer und technischer Hilfen zur Unterstützung alter Menschen in ihren Wohnungen bisher schwierig war, neuere Gesetzesinitiativen im Gesundheits- und Pflegebereich jedoch Anlass zur Hoffnung geben.

Sie können den gesamten Artikel online nachlesen.

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Die Anzahl der LeistungsbezieherInnen von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung wird weiter anwachsen. Jedoch schützt die Grundsicherung nicht ausreichend vor Armut, daher werden Verbesserungen in der Grundsicherung gefordert. Lesen Sie hier die Gründe für den mangelnden Schutz vor Armut und die daraus resultierenden Forderungen der Volkssolidarität.

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Die Grundsicherung setzt ein, wenn die Rente oder andere Einkünfte für den Lebensunterhalt nicht ausreichen. Für diesen Fall haben alle BürgerInnen ein verfassungsrechtlich garantiertes Recht auf staatliche Unterstützung zur Sicherung ihres Existenzminimums und zur Gewährleistung ihrer Teilhabe an der Gesellschaft.

Zwischen der Armutsgefährdungsschwelle (2013: 892 Euro) und dem durchschnittlichen Bruttobedarf von EmpfängerInnen der Grundsicherung (2013: 740 Euro) klafft eine Lücke von 152 Euro. Nach Berechnungen der Armutsforschung bezieht deutlich weniger als die Hälfte der Anspruchsberechtigten über 65 tatsächlich die Leistungen der Grundsicherung. Das führt zu einem großen Anteil sogenannter verdeckter Altersarmut.

In der heutigen Form trägt die Grundsicherung im Alter auch unzureichend altersspezifischen Anforderungen Rechnung. Alter müsste als eigenständiger Lebensabschnitt betrachtet werden, es fehlen Möglichkeiten zur Verbesserung des eigenen sozialen Status.

Bei einer Reform der Grundsicherung sollen auch die gesellschaftlichen Ursachen von Armut bekämpft, die gesetzliche Rente wieder verstärkt auf die Lebensstandardsicherung ausgerichtet, das Absinken des Rentenniveaus gestoppt und besonders von Altersarmut bedrohte Gruppen besser abgesichert werden.


Folgendes fordert daher die Volkssolidarität:

Erhöhung des Regelsatzes für eine alleinstehende Person auf 450 Euro monatlich (2014).

Einführung eines Freibetrags für Alterseinkünfte bei der Einkommensanrechnung: Ein Grundfreibetrag von 100 Euro und ein zusätzlicher Freibetrag für Renten- bzw. Alterseinkünfte in Höhe von 15 % des Regelsatzes, d. h. beim aktuellen Regelsatz ca. 60 Euro.

Anhebung des Vermögensfreibetrags auf 150 Euro pro Lebensjahr und Erlaubnis zum Besitz eines Kraftfahrzeugs im Wert bis zu 7.500 Euro.

Öffnung der Grundsicherung im Alter für Arbeitslose, die ab dem 63. Lebensjahr eine Rente mit Abschlägen beziehen, sowie für Bezieher einer befristeten Erwerbsminderungsrente.

Das Antragsverfahren für Leistungen der Grundsicherung soll erleichtert werden.


Für eine bessere Sicherung des Wohnraums von Menschen, die über geringe Alterseinkünfte verfügen, wird gefordert:

Eine Anhebung des Wohngeldes und die Einführung einer Energiekostenkomponente.

Eine stärkere Berücksichtigung von altersspezifischen Aspekten bei Überschreitung der Kriterien für 'angemessenen' Wohnraum auf kommunaler Ebene.


Sie können hier den gesamten Bericht und die Forderungen im Detail nachlesen.

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Auf WDR 4 läuft samstags von 8:05 bis 8:55 die Sendung "Mittendrin - in unserem Alter", die sich an über 50jährige Menschen richtet. In den Sendungen sollen soziale Fragen älterer Menschen thematisiert werden.  Wir zeigen einen Rückblick auf vergangene und eine Vorschau auf kommende Sendungen.

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Auf der Homepage können alle Beiträge innerhalb des letzten Jahres nachgehört werden. In Sendungen der letzten Wochen wurde sich mit verschiedensten Themen beschäftigt. Dies sind z.B. inzwischen ältere MigrantInnen, welche u.a. über mitgebrachte Sprachen und Erfahrungen berichten, Zusammenarbeit zwischen älteren und jüngeren ArbeitnehmerInnen, die Abwendung drohender Geschäftsunfähigkeit bei Demenzerkrankung, Nachbarschaft, Pflegeversicherung, Arbeit im Rentenalter, Stellensuche und das gestiegene Interesse von Firmen an älteren ArbeitnehmerInnen.

In den nächsten drei Sendungen soll sich mit den Themen "Lebensqualität trotz schmalem Geldbeutel" (11.04.2015), "Trümmerfrauen – ein deutscher Mythos mit wahrem Kern" (18.04.2015) und "Hürdenlauf vor dem Training – Wie der Antrag auf Rehabilitation besser gelingt" (25.04.2015) beschäftigt werden.

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Die Mitgliedsorganisationen des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) haben sich im vergangen Jahr mit dem guten Leben im Alter beschäftigt. Daraus resultieren nun Ergebnisse, Empfehlungen und Forderungen.

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Besonders aufmerksam wurden die Themengebiete Wohnen, Pflege und haushaltsbezogene Dienstleistungen betrachtet. Zentrale Forderung ist laut Klaus Müller wegen der weitrechenden Lebensentscheidungen Ausbau und Vernetzung einer guten, fachspezifischen Beratung. Weiter wird der geförderte Bau barrierefreier Wohnungen, Erleichterung der Pflege für Angehörige und die Erhöhung der Zahl qualifizierter Pflegefachkräfte gefordert. Damit wird eine Forderung des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) aufgegriffen.

Eine Meinungsumfrage unter WohneigentümerInnen zu Wohnwünschen und barrierearmen Wohnkomfort wurde von drei Instituten durchgeführt. Der Bestand der barrierearmen Wohnungen und der altersgerechten Sozialwohnungen erfüllt nicht den Bedarf, weitere staatliche Fördermaßnahmen seien also erforderlich. Beim Wohngeld für Einkommensschwache sollten die besonderen Anforderungen älterer Menschen berücksichtigt werden. Weiterer Reformbedarf wird beim Mietrecht deutlich.  Außerdem sollte der Zugang zu technischen Assistenzsystemen erleichtert werden.

Die Metastudie "Demografische Entwicklung und Wohnen im Alter" befasst sich auch mit dem Bereich der Pflege. Eine weitere Metastudie ist den haushaltsbezogenen Dienstleistungen gewidmet.

Sie können den gesamten Bericht online nachlesen.

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Am 18.04.2015 lädt das Stadtteilnetzwerk nördliche Innenstadt Kiel e.V. ein, um über die Realisierungschanchen von "Wohnen in der nördlichen Innenstadt: nachbarschaftlich, inklusiv, sozial" zu informieren und zu diskutieren. Mit dabei sind KommunalpolitikerInnen und Fachleute.

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Wo: artegrale, Reventlouallee 14-16, 24105 Kiel

Wann: 18.04.2015, 14:30 - 18:00

Keine Kosten, um eine freiwillige Spende wird gebeten.

Anmeldung beim Stadtteilnetzwerk nördliche Innenstadt Kiel e.V., Holtenauer Straße 69, 24105 Kiel. Telefon: 0431 260 98 664, buero@stadtteilnetzwerk-niki.de

Weitere Informationen zur Veranstaltung und den Gästen finden Sie auf der Seite des Stadtteilnetzwerkes. Den genauen Ablauf erfahren Sie auf dem Flyer zur Veranstaltung.

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Bücher und Zeitschriften zum barrierefreien Umbauen gibt es viele. Wer sich umfangreich und kostenfrei online informieren möchte, findet hier drei Möglichkeiten.

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Ein Ratgeber von casando erklärt in 12 Kapiteln wie Sie ohne Barrieren und mit Komfort leben können. Dabei geht es um die altersgerechte Gestaltung und flexible Nutzung der Wohnräume flexibel, typische Schwachstellen bei älteren Gebäuden, kostenlose Beratungsmöglichkeiten, Sicherheit, Energieeffizienz und Finanzierungsmöglichkeiten. Tipps und Praxisbeispiel machen die Thematik anschaulich.

Zuhause im Alter ist ein Serviceportal, welches vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend betrieben wird. Die Informationen sind umfangreicher und bieten noch mehr Praxisbeispiele sowie weiterführende Links.

Deutlich umfangreicher als unser erstes Beispiel von casando ist der Leitfaden Barrierefreies Bauen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Es geht primär um barrierefreies Bauen aber auch um das Umbauen bestehender Gebäude. Mit dem hohen Maß an Details richtet sich dieser Leitfaden nicht nur an NutzerInnen, sondern vor allem auch an Maßnahmenträger, Mitarbeiter der Bauverwaltungen, freiberuflich tätige Architekten, Landschaftsarchitekten, Innenarchitekten und weitere Planer.

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Im Supermarkt einkaufen gehen, noch schnell zum Friseur und danach ein kleiner Spaziergang über den Dorfplatz. Für die BewohnerInnen des ersten Demenzdorfs Deutschlands ist das ein Stückchen Alltag, das schon verloren geglaubt schien. 42 Menschen leben im niedersächsischen Hameln in einem geschützten Raum, der ihnen die größtmögliche Freiheit bieten soll. Durch einen Beitrag des Deutschlandfunkes können Sie in dieses Projekt reinhören.

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In dem 50minütigen Beitrag vom Wochenende kommen unterstützendes Personal, BewohnerInnen, Angehörige und ein Mitglied des Heimbeirates zu Wort. Es werden unter anderem die Themengebiete Eingewöhnung, medizinische Versorgung, Respekt, Selbstbestimmung & Hilflosigkeit und Freiheit & Sicherheit betrachtet. Diese Einrichtung ist die erste ihrer Art in Deutschland, sie wurde im März 2014 eröffnet. Die Bezeichnung als Dorf, die Simulation der "normalen" Gesellschaft  und die Umzäunung sind jedoch auch umstritten.

Den kompletten Beitrag können Sie sich auf den Seiten des Deutschlandfunkes anhören oder herunterladen.

Sie können sich auch einen Beitrag über dieses Projekt von 3sat anschauen, in dem auch ein Kritiker zu Wort kommt. Weitere Artikel sind auf ndr.de zu finden.

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