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Engagiertes Leben

Aus Anlass des vorliegenden Referentenentwurfs für ein Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern fordert der Deutsche Frauenrat die Bundesregierung auf, noch in dieser Legislaturperiode ein Gesetz zu verabschieden, das für alle erwerbstätigen Frauen wirksam ist.

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Zwingend erforderlich sei, so die Mitgliederversammlung der Frauenlobby, ein individueller Auskunftsanspruch für Beschäftigte in allen Unternehmen, eine Pflicht aller Unternehmen, mit geeigneten Instrumenten Entgeltdiskriminierung aufzudecken und zu beseitigen, und eine Berichtspflicht zu Entgeltunterschieden auch für Unternehmen mit weniger als 500 Beschäftigten.

Die Mitgliederversammlung des Deutschen Frauenrats, die in Berlin stattfand, sprach sich außerdem für Änderungen im Rentenrecht aus.

Diese und weitere Beschlüsse der Mitgliedersammlung sowie den Referentenentwurf des Gesetzes für Lohnsicherheit finden Sie online.

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Neun schleswig-holsteiner Projekte wurden für den deutschen Bürgerpreis nominiert. Der diesjährige Bürgerpreis steht unter dem Motto "Integration gemeinsam leben". Lesen Sie hier mehr zu den nominierten Projekten.

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Von über 60 BewerberInnen sind neun Projekte bzw. Engagierte nominiert worden. Eine Jury wählt aus diesen die schleswig-holsteinische PreisträgerIn aus, welche dann am bundesweiten Wettbewerb teilnimmt. Der Sozialausschuss des Landtages Schleswig-Holstein und die schleswig-holsteinischen Sparkassen wollen mit dem Wettbewerb das ehrenamtliche Engagement in Schleswig-Holstein auszeichnen und in den Fokus rücken.


Der Mitmach-Circus Carivari im Containerdorf des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Lübeck ist seit 2015 engagiert. Es sind ca. 60 Freiwillige engagiert. Die Kinder und Jugendlichen (9-20 Jahre) des Mitmach-Circus-Carivari (Förderverein Circus-Charivari) besuchen seit September 2015 einmal in der Woche mit einer Circus-Pädagogin für 1,5 Stunden das DRK Containerdorf und üben mit den Kindern von Geflüchteten dort Zirkusaktivitäten wie z.B. Jonglage oder Einrad fahren. Begonnen hat das Engagement mit einem Workshop-Wochenende im Frühjahr 2015, bei dem die Kinder vom Circus Patenschaften für 40 Kinder übernommen haben - der Workshop wurde mit einer Circus-Gala abgeschlossen. Nebenbei soll der Kulturaustausch und der Spracherwerb gefördert werden. Teilweise nehmen auch erwachsene Geflüchtete teil.


Im Interkulturellen Zeltlager Neukirchen sind zur Zeit 15 Freiwillige aktiv. Seit 2008 bietet der Kreisjugendring Schleswig-Flensburg in den Frühjahrsferien das einwöchige interkulturelle Zeltlager in Neukirchen an, das überwiegend von ehrenamtlichen jugendlichen BetreuerInnen organisiert und betreut wird. Ca. 60 Kinder nehmen teil. Die ehrenamtlichen BetreuerInnen organisieren zudem ein bunt gestaltetes Programm. Das Lager finanziert sich aus Spenden und ggf. einer geringen Teilnahmegebühr.


Die G-Breaker aus Lauenburg sind eine Tanzgruppe (Breakdance, Hip Hop, etc.), die 2007 von den Brüdern Velit Kilic und Ömer Kilic gegründet wurde. In der Gruppe tanzen Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Nationalitäten. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen eine Freizeitbeschäftigung geben und durch das gemeinsame Tanzen Integration und kulturellen Austausch zu ermöglichen. Die Gruppe probt regelmäßig und hat zahlreiche Auftritte. Außerdem bieten die G-Breaker Workshops in Schulen an, v.a. für Kinder aus Deutsch als Zweitsprache-Klassen. So wurde zum Beispiel ein Übungsworkshop mit 15 jugendlichen Geflüchteten aus Lauenburg angeboten und mit einem gemeinsamen Auftritt abgeschlossen.


Im Gartenprojekt „die Mitte“ in Nortorf engagieren sich 40 Menschen. Der ursprüngliche Kern des Projekts war ein interkultureller Garten als täglicher Treffpunkt zwischen Geflüchteten und Einheimischen, jedeR kann sich an der gemeinsamen Gartenarbeit beteiligen. Mittlerweile ist „die Mitte“ Nortorf zu einem Begegnungszentrum geworden. Montag bis Samstag wird ein abwechslungsreiches Mitmach-Programm für alle BesucherInnen geboten (Kaffee/Tee trinken, gemeinsam singen, Sprache lernen, Gesellschaftsspiele, Nähen, Kochen, gemeinsame Fahrradtouren, Sommerfest). Die Aktionen werden von Ehrenamtlichen organisiert und geleitet. Zurzeit entsteht zudem eine offene Holz-Werkstatt in der zwei syrische Tischler ehrenamtlich arbeiten werden. BesucherInnen können hier Kleinmöbel reparieren. Außerdem haben die Ehrenamtlichen einen Computerraum eingerichtet. Der Leiterin ist besonders wichtig, dass dieser Treffpunkt von allen NortorferInnen genutzt werden kann und nicht speziell nur für MigrantInnen gedacht ist.


Der TSV-Glinde nimmt seit 10 Jahren am Bundesprogramm „Integration durch Sport“ des Innenministeriums teil und hat das Thema „Integration“ durchgängig durch alle Sparten des Vereins fest verankert. Als Beispiele dafür  werden Mitternachtssport mit 80 Jugendlichen aus unterschiedlichen Kulturkreisen, Ausbau Kraftraum mit Jugendlichen, Gründung Boxsport-Abteilung, Ferienfreizeiten zur Integration, Schwimmkurse für Frauen mit sogenanntem Migrationshintergrund u.vm genannt. Im Vorstand des TSV wurde zur Koordination all dieser Projekte eine Integrationsbeauftragte bestimmt. Die Projekte werden meist mit diversen Partnern durchgeführt, um einen möglichst großen Teilnehmerkreis zu akquirieren, wie zum Beispiel der Stadt Glinde, der Migrationssozialberatungsstelle, dem Kirchenkreis oder der Flüchtlingshilfe Glinde.


Runder Tisch für Willkommenskultur in und um Berkenthin ist eine Projektgruppe aus ca. 50 Ehrenamtlichen, die von drei Hauptverantwortlichen koordiniert wird. In dem Projekt wird direkte Hilfestellung geleistet durch ein Patenschaftsprogramm. Die Ehrenamtlichen fungieren als Paten für Geflüchtete oder MigrantInnen in Berkenthin und unterstützten sie von Ankunft an durch z.B. Begleitung zu Behörden, ÄrztInnen sowie Sprachkursen, Sprachhilfe und Vermittlung von Spenden. Dazu wurde Infomaterial in verschiedenen Sprachen erstellt. Zudem organisieren die Ehrenamtlichen diverse Plattformen zum Kennenlernen für Geflüchtete und UhreinwohnerInnen durch wöchentlich stattfindendes Sprach-Cafe mit Kinderbetreuung, Fahrradwerkstatt, Kleiderkammer, „Berkenthin isst international“. Das Projekt ermöglicht die ehrenamtliche Hilfe durch strukturierte Rahmenbedingungen (Anleitungen für die PatInnen, Versorgung Ehrenamtliche mit Infos). So soll ein möglichst weiter Helferkreis motiviert werden.


Refugees Welcome Flensburg ist eine Vernetzungsplattform (Flüchtlingshilfe Flensburg, Jugendzentrum, Lebenshilfe Flensburg, Sportpiraten, Verein Förderung Kultur und Kommunikation Flensburg), die gegründet wurde, um die Ankommenden in Flensburg am Bahnhof in Empfang zu nehmen und ggf. auf der Weiterreise zu unterstützen. Von September 2015 bis Januar 2016 waren die Ehrenamtlichen rund um die Uhr im Einsatz. Seit Januar 2015 sind die Ehrenamtlichen täglich von zehn bis 20 Uhr in einem extra Raum am Bahnhof im Einsatz. Ursprünglich wurden vor allem sogenannte Transitflüchtlinge unterstützt. Das Angebot wurde erweitert, als die Zahl neu Ankommender gesunken sind. Seitdem werden vor allem auch minderjährige Geflüchtete unterstützt und begleitet. In Planung ist zudem ein Patenschaftsprojekt in Kooperation mit der Flüchtlingshilfe Flensburg. Das Angebot soll in Zukunft auch aufs Flensburger Umland ausgeweitet werden.


Der Verein „kulturgrenzenlos“ ist ein Tandemprojekt zwischen Geflüchteten und Studierenden in Kiel. Geflüchtete bekommen ein Tandem zugewiesen (277 Tandems wurden bereits vermittelt) und gestalten gemeinsam selbstorganisiert ihre Freizeit, nebenbei wird auch Hilfe bei der Alltagsbewältigung geleistet. Die Tandems erhalten für ihre Treffen Vergünstigungen in Kieler Freizeiteinrichtungen. Interessierte können auf der Homepage einen Steckbrief ausfüllen und werden dann einer TandempartnerIn zugeteilt. Das erste Treffen findet im Rahmen einer Sprechstunde statt, die der Verein einmal wöchentlich anbietet. Alle zwei Wochen finden abwechslungsreiche Treffen und Ausflüge für alle Tandempaare statt (Ausflug Strand, Grillen im Park, etc.). Neben dem Kernprojekt haben sich weitere Teilprojekte entwickelt: monatlich stattfindendes Frauentreffen, Sportgruppen, interkulturelles Wohnprojekt (drei Neukieler, drei Altkieler). Das Projekt wird von 12 Ehrenamtlichen koordiniert. Das Team betreut die Tandems, organisiert die Vermittlung, kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit und plant die Treffen und Ausflüge.


Faiza Tahir hat 2015 die Bürgerinitiative „Kiel hilft Flüchtlingen“ gegründet. Es handelt sich um eine unabhängige Bürgerinitiative, die auf Facebook ins Leben gerufen wurde. Der ursprüngliche Gedanke war, den Austausch von Sachspenden zu koordinieren. Aus der Facebookgruppe wurde ein umfangreiches Projekt aufgebaut: Aufbau und Betrieb einer Kleiderkammer, Hilfestellung für Geflüchtete, Engagement in Unterkünften, Organisation von Willkommensfesten. Über 1000 Ehrenamtliche sind in dem Projekt aktiv.

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Die Transparenzberichte von teilstationären Pflegeeinrichtungen, das entspricht etwa einem Viertel aller Pflegeeinrichtungen, müssen nicht veröffentlicht werden. Mögliche NutzerInnen werden so laut Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen (BIVA) ohne die vorgeschriebene Orientierungshilfe alleine gelassen.

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Von den über 14.000 Einrichtungen in Deutschland bieten etwa 3.500 Heime teilstationäre Pflege an. Das bedeutet Unterbringung und Betreuung während der Nacht oder stundenweise am Tag. Die Zahl dieser Einrichtungen wächst kontinuierlich. „Es ist nicht einzusehen, warum für ein Viertel aller Einrichtungen eine Ausnahmeregelung besteht“, sagt der BIVA-Vorsitzende Stegger.

Der Gesetzgeber verlangt, dass alle Pflegeheime einmal jährlich vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen überprüft werden. Gleichzeitig hat er bestimmt, dass ab 2009 die Prüfergebnisse in verbraucherfreundlicher Form im Internet veröffentlicht werden müssen. Die Pflegeselbstverwaltung, die vom Gesetzgeber beauftragt wurde, die Veröffentlichungsregelungen zu erstellen, hat für ambulante Dienste und vollstationäre Einrichtungen festgelegt, wie geprüft wird und wie die Ergebnisse veröffentlicht werden. Doch wurden damals die teilstationären Pflegeeinrichtungen bei der Frage der Veröffentlichung der Prüfergebnisse ausgeklammert. Mittlerweile ist die Zahl dieser Einrichtungen stetig gestiegen. Zwei von drei Neugründungen bieten heute teilstationäre Pflege an. Diese Art von Einrichtungen wird zwar geprüft, aber die Prüfergebnisse werden nicht veröffentlicht. „Von Transparenz kann man hier nicht sprechen. Die Pflegeselbstverwaltung muss kurzfristig korrigierend eingreifen“, fordert Stegger.

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Auf Initiative des Gesundheitsökonomen Prof. Fritz Beske machen sich in Schleswig-Holstein Landesseniorenrat und Ärztekammer für eine verständliche Sprache stark. Denn im Fernsehen wird häufig zu schnell, zu undeutlich, in der falschen Lautstärke oder neben anderen Geräuschen gesprochen. Auch in anderen Medien und auf Veranstaltungen wird das Zuhören erschwert.

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Viele Menschen, die mit dem gesprochenen Wort im Fernsehen, im Radio und in öffentlichen Veranstaltungen erreicht werden sollen, verstehen nichts mehr. „Wer mit einem Thema auf Resonanz stoßen will, muss zunächst akustisch verstanden werden. Genau das erschweren viele Sendungen im Fernsehen. Sie vernachlässigen Sprache und Akustik in fahrlässiger Weise und vergeben damit die Chance, ihr Anliegen zu transportieren“, sagt Beske. Der 93-Jährige sieht insbesondere ältere Menschen betroffen. „Gerade das Fernsehen hat für viele alte Menschen eine zentrale Bedeutung und ist wichtig für die Teilhabe“, gibt Beske zu bedenken.

Beske wird in seinem Anliegen vom Landesseniorenrat und von der Ärztekammer Schleswig-Holstein unterstützt. „Wir sind bereits über das Altenparlament an die Landesregierung herangetreten, um für eine deutlichere Sprache in Rundfunksendungen zu werben“, sagt Peter Schildwächter, Vorsitzender des Landesseniorenrates in Schleswig-Holstein. Seine Mitglieder kritisieren, dass sie insbesondere in Rundfunksendungen die gesprochenen Worte kaum noch verstehen. „Früher waren Sprache und Musik klar getrennt, heute wird häufig gemischt. Die Folge ist, dass viele Senioren abschalten“, sagt Schildwächter.

Auch die Ärztekammer begrüßt, dass Beske mit seiner Initiative für deutliches Sprechen sensibilisiert. Kammerpräsident Dr. Franz Bartmann hat insbesondere die ältere Generation im Blick: „Ärzte erleben täglich in ihrer Praxis, dass älteren Menschen die sozialen Kontakte wegbrechen. Wenn ihnen das Zuhören durch
undeutliches Sprechen erschwert wird, beschleunigt das den Weg in die Isolation“, sagt Bartmann. Folge: „Je deutlicher wir sprechen, desto mehr Teilhabe ermöglichen wir älteren Menschen.“

Beske hofft, insbesondere Medien und Veranstalter für das Thema sensibilisieren zu können. „Es würde aber auch helfen, wenn sich jeder von uns im Alltag um eine verständliche Sprache bemühen würde.“ Prof. Fritz Beske, Jg. 1922, ist Arzt und war u.a. Staatssekretär im schleswig-holsteinischen Sozialministerium. 1975 gründete er das Institut für Gesundheits-System-Forschung (IGSF) in Kiel.

Der Landesseniorenrat ist der Zusammenschluss der kommunalen Seniorenräte in Schleswig-Holstein. Er vertritt die Interessen älterer Menschen, fast ein Drittel der Bevölkerung, in Schleswig-Holstein. Der Landesseniorenrat ist politisch und konfessionell unabhängig.

Die Ärztekammer Schleswig-Holstein vertritt die Interessen der über 16.000 ÄrztInnen im Land. Zu den Aufgaben der Kammer gehören neben der Wahrnehmung der beruflichen Belange der Ärzteschaft die Berufsaufsicht, die ärztliche Fort- und Weiterbildung, Schlichtung, Altersversorgung und Fürsorge sowie die Berufsausbildung der Medizinischen Fachangestellten (MFA).

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Auf der Seite www.seniorenaufstand.de ist ein kritischer Artikel zur geplanten Reform der Betriebsrente erschienen. Es wird befürchtet, dass nicht die Interessen der Versicherten, sondern die der Versicherungen vertreten werden.

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In dem Artikel "Nach dem Riester-Flop der Betriebsrenten-Turbo?"  werden die geplanten Veränderungen in der Betriebsrente mit den Effekten der Riester-Rente in Bezug gesetzt. Anstelle von Reformen an Betriebs- und Riesterrente wird eine nachhaltige Finanzierung der gesetzlichen Rente gefordert. Der Artikel kann als Beitrag zur Rentendiskussion betrachtet werden. Die Position des Bundesministeriums zur Reform der Betriebsrente können Sie ebenfalls online nachlesen.

Die AutorInnen der Seite vertreten die Auffassung, dass sich SeniorInnen zu wenig gegen Veränderungen in der Gesetzgebung wehren würden. Seniorenaufstand.de wurde von Mitgliedern der Seniorenarbeitskreise der IG Metall aus Kiel, Neumünster, Flensburg und Rendsburg initiiert.

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Der Verein Deutschland sicher im Netz (DsiN) möchte mit dem Projekt "Digitale Nachbarschaft" Ehrenamtliche in der Netzarbeit unterstützen. Durch das Portal können Sie je nach Bedarf Scouts in ihrer Nachbarschaft um Unterstützung bitten oder sich selbst zum Scout weiterbilden lassen.

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Auf dem Portal ist auch eine Themenseite bereit gestellt, auf der Sie sich Informationsmaterial zu den gewünschten Themen zusammen stellen können. Wenn Sie Ihr Wissen weitergeben möchten, können Sie nach einem Webinar und bestandener Prüfung als Scout tätig sein.

Bei dem Verein DsiN erfahren Sie, ob es bereits geprüfte Scouts in Ihrer Nähe gibt.

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Der Landesseniorenrat nimmt Stellung zu dem Entwurf eines "Gesetzes zur Förderung der Freien Wohlfahrtspflege in Schleswig-Holstein", welcher zur Zeit im Landtag diskutiert wird. Begrüßt wird prinzipiell die gesetzliche Regelung der Verteilung von Finanzmitteln und die wohnortnahe Leistungserbringung. Der Seniorenrat Schleswig-Holsteins lehnt jedoch ab, dass ausschließlich die Dachverbände der Freien Wohlfahrtspflege gefördert werden sollen.

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Lokale Vereine werden mit der Fokussierung auf die Dachverbände ausgeschlossen, diese kleinen Vereine haben laut dem Landesseniorenrat jedoch häufig die besseren Kenntnisse vor Ort. In seiner Stellungnahme wird daher gefordert

  • die Förderung mindestens zu einem großen Teil zweckgebunden an die Kommunen auszuschütten;
  • nur ehrenamtlich tätige Vereine und Verbände zu unterstützen, aber keine, die auch als Wirtschaftsunternehmen fungieren;
  • notwendige Erfolgskriterien der Arbeit so zu gestalten, dass sie ohne großen bürokratischen Aufwand einen guten Überblick über die Leistungen geben;
  • die weitere Förderung jährlich zu prüfen.

Die Begründung der einzelnen Punkte können Sie in dem Dokument des Landtages nachlesen. Den Gesetzesentwurf der CDU und den Änderungsantrag der FDP können Sie ebenfalls online nachlesen. Weitere Stellungnahmen und andere Dokumente zu dem Vorgang finden Sie z.B. mit dem Suchbegriff "18/3809" im Informationssystem des Landtages.

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Der Paritätische hat in den vergangenen Wochen versucht, der Rentendiskussion Öffentlichkeit zu geben. Dazu bezog der Wohlfahrtsverband Stellung zur Grundsicherung im Alter und zu geplanten Änderungen bei der Betriebsrente. Neben einer Anhebung und Stabilisierung des Rentenniveaus auf 50 Prozent soll die Rente armutsfest ausgestaltet werden. Private Vorsorgesysteme wie Riester- und Betriebsrente werden kritischen betrachtet.

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„Innerhalb eines Jahres ist die Zahl der alten Menschen, die auf Grundsicherung angewiesen sind, um 4,7 Prozent gestiegen und hat sich damit seit Einführung der Altersgrundsicherung im Jahr 2003 mehr als verdoppelt“, rechnet Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands vor. „Immer mehr Menschen stürzen im Rentenalter direkt in die Armut“, kritisiert Schneider und weist darauf hin, dass ein weiterer Anstieg der Altersarmut vorprogrammiert sei, sofern nicht umgehend politisch gegengesteuert werde. „Ein System, das es zulässt, dass alte Menschen massenhaft zum Sozialamt geschickt werden, und wegen zu niedriger Leistungen schließlich bei Lebensmitteltafeln auftauchen, ist eines Sozialstaats nicht würdig“, so Schneider, „eine Stabilisierung der gesetzlichen Rentenversicherung ist ebenso unumgänglich wie eine Reform der Grundsicherung selbst.“

Die Forderung der Kanzlerin, die Rentenfrage aus dem Wahlkampf herauszuhalten, hält Schneider für völlig abwegig: „Es kann nicht angehen, dass ausgerechnet eine der Kernfragen unseres Sozialstaats, ob nämlich dieser Staat einen auskömmlichen Lebensabend garantiert oder nicht, aus dem Wahlkampf herausgehalten und hinter verschlossenen Türen ausgehandelt werden soll. Wir brauchen eine offene Diskussion und einen Wettstreit der politischen Ideen, um der wachsenden Altersarmut mit klugen Konzepten wirksam zu begegnen“, so Schneider.

Der Verband reagiert auf eine Veröffentlichung des Statistischen Bundesamts, laut der die Zahl der BezieherInnen von Grundsicherung im Alter 2015 erneut auf nun 536.121 Menschen gestiegen ist.

Es kommt auch Kritik vom Paritätischen an den Plänen der Bundesregierung zur Förderung der Betriebsrente. Diese wird, ähnlich wie die Riester-Rente, als Irrweg der Privatisierung beschrieben. Auch hier wird die Stärkung des gesetzlichen Rentenniveaus gefordert.

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Ehrenamtliche aus Schleswig-Holstein können sich für den Deutschen Bürgerpreis 2016 bewerben, das diesjährige Motto lautet "Deutschland 2016 – Integration gemeinsam leben". Die BewerberInnen nehmen zunächst auf Landesebene am Wettbewerb teil. Wer in Schleswig-Holstein zu den PreisträgerInnen gehört, geht automatisch ins Rennen um den bundesweiten Bürgerpreis.

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Mit dem regionalen Wettbewerb des Deutschen Bürgerpreises wollen der Sozialausschuss des Landtages und die Sparkassen in Schleswig-Holstein in diesem Jahr zum dreizehnten Mal herausragendes ehrenamtliches Engagement in Schleswig-Holstein auszeichnen. Es können sich alle Personen und Projekte bewerben oder vorgeschlagen werden, die sich ehrenamtlich für das Miteinander vor Ort einsetzen und Menschen Türen für ein integriertes Leben in der Gesellschaft öffnen.

Im regionalen Wettbewerb können sich die Nominierten und PreisträgerInnen über Geldpreise und ein Filmportrait ihres Projekts freuen. Insgesamt werden Sach- und Geldpreise mit einem Gesamtwert von 32.500 Euro vergeben. Im Sommer wählt eine Jury die Nominierten und PreisträgerInnen aus. Die Preisverleihung findet im November in der Sparkassenakademie in Kiel statt.

Der Deutsche Bürgerpreis für Schleswig-Holstein zeichnet ehrenamtliches Engagement in den drei Kategorien ‚U 21‘, ‚Alltagshelden‘ und ‚Lebenswerk‘ aus.

Die Bewerbungsunterlagen und Informationen rund um den Deutschen Bürgerpreis für Schleswig-Holstein sind online verfügbar. Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2016.

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