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Engagiertes Leben

Die 12. Woche des bürgerschaftlichen Engagements wird am 16. September 2016 in Berlin eröffnet und endet am 25. September 2016. AkteurInnen sind dazu eingeladen, sich an der bundesweiten Aktionswoche 2016 zu beteiligen. Die Wichtigkeit von bürgerschaftlichem Engagement soll dadurch stärker in die Öffentlichkeit rücken.

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Engagement ist gefragt. Sei es der Einsatz für Geflohene, das Engagement im Umwelt-, Tier- oder Naturschutz, für Gesundheit, Bildung oder nachhaltige Entwicklung oder der ehrenamtliche Einsatz im Sport.

Zeigen kann man es, indem man sein Tun durch eine Veranstaltung darstellt, die im Zeitraum der Aktionswoche stattfindet. Zum Beispiel mit einem Tag der offenen Tür, einer Diskussionsveranstaltung, einer Lesung, einem Workshop, freiwilligen Arbeitseinsätzen, Ausflügen oder Sportveranstaltungen oder einfach einer Einladung zum Kaffeetrinken in den Räumlichkeiten der eigenen Initiative – die Möglichkeiten sind vielfältig.

Die Veranstaltung kann in den Engagementkalender mit Termin und kurzer Beschreibung eingetragen werden. Über die verschiedenen Suchfunktionen des Kalenders kann man die Einträge finden.

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In der 7. Ausgabe des Monitors, eine Reihe des Generali-Zukunftsfonds, wird sich mit modernen Formen der Nachbarschaftshilfe beschäftigt. Nachbarschaft müsse neu erfunden werden, damit Menschen in Würde und in ihrer häuslichen Umgebung alt werden können.

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Rund 220 Seniorengenossenschaften in Deutschland machen sich auf diesen Weg. Im Rahmen eines von der Bundesregierung geförderten Projektes hat die Technische Hochschule Nürnberg unter Federführung von Prof. Doris Rosenkranz diese bürgerschaftlichen Unterstützungssysteme auf Gegenseitigkeit unter die Lupe genommen. In der neuesten Ausgabe des Monitors werden die Ergebnisse dieser Untersuchung zusammengefasst.

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisiationen hat ein Themenheft herausgegeben, das Beispiele für ehrenamtliche Arbeit von älteren Menschen mit Geflüchteten gibt.

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In dem Heft berichten Ehrenamtliche und Beteiligte über die Zusammenarbeit und das Engagement aus dem ganzen Bundesgebiet. Für Interessierte kann dies einen umfassender Katalog von Möglichkeiten der ehrenamtlichen Tätigkeit bieten. Das komplette Themenheft steht online kostenlos zur Verfügung.

Ein Kommentar am Rande: Wir verwenden in aktuellen Beiträgen den Begriff "Geflüchtete" statt "Flüchtlinge". Dies hat mehrere Gründe. Die Endlung "-ling" bedeutet meistens eine Versachlichung oder beinhaltet mindestens eine negative Konnotation. Zudem werden die beschriebenen Menschen auf ein Erleben, die Flucht, reduziert. Mehr zum sprachlichen Hintergrund können Sie z.B. hier nachlesen. Kürzer könnte man auch fragen: Welche Benennung wäre Ihnen lieber: "Gealterte" oder "Altlinge"?

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SeniorInnen, die es als Aufgabe sehen, Konflikte zwischen SchülerInnen ge­walt­frei durch Mediation zu lösen, junge Menschen in herausfordernden Lebens­si­tu­a­ti­onen unterstützen und mit fördernden Einzelgespräche zu helfen, sind in dem Verband "Seniorpartner in School" aktiv.

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Soziale und interkulturelle Integration wird als wichtiger Be­stand­teil des Verbandes gesehen. Ehrenamtlich Aktive können sich in Schulmediation und Bildungsbegleitung engagieren. Der Verband sorgt dabei für eine Ausbildung, die sich nach einem eigenen Standard richtet. In Schleswig-Holstein ist "Seniorpartner in School" in einem eigenen Landesverband organisiert.

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Die Zeitschrift "informationsdienst  altersfragen" hat in der aktuellen Ausgabe das freiwillige Engagement im Gesundheits- und Pflegebereich im Fokus. Es wird über soziale Begleitung älterer Menschen nach Krankenhausaufenthalten, das Projekt für Pflege, Engagement und Qualifizierung sowie ehrenamtliche LotsInnen auf kommunaler Ebene berichtet.

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Im ersten Beitrag thematisieren Mirjam Philippi, Christiane Luderer und Thomas Altenhöner die ehrenamtliche Begleitung von Menschen, die nach einem Krankenhausaufenthalt nicht genügend soziale Unterstützung erfahren. Dazu wird eine Evaluation des das Projektes Poststationäre Laienunterstützung (+P) vorgestellt.

Das Schulungskonzept "Projekt für Pflege, Engagement und Qualifizierung" (PEQ) stellen Julia Schlicht und Eva Gehltomhol vor. Es befindet sich in Trägerschaft des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge.

Ein Beratungsangebot für Demenzerkankte in einer Kommune, genauer die ehrenamtlichen DemenzlotsInnen der Stadt Jülich, beschreibt Beatrix Lenzen im dritten Kapitel der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift. Mit dem Angebot sollen Demenzdiagnostizierte und ihre Angehörigen kostenfreie, neutrale und niedrigschwellige Beratung erhalten und bei der Suche von Hilfs- und Entlastungsangeboten zu unterstützt werden.

Alle drei Artikel können Sie online nachlesen.

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Unter dem Motto „Miteinander.Vielfalt.Leben.“ finden von Februar bis April unter der Schirmherrschaft von Sozialministerin Kristin Alheit landesweit elf Veranstaltungen rund ums Ehrenamt für interessierte BürgerInnen statt.

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Sozialministerin Kristin Alheit und Guildo Horn eröffneten am 03.02. die offizielle Auftaktveranstaltung im Kieler Landeshaus zum Thema „Ehrenamt und Inklusion“, einem der Schwerpunkte der EhrenamtMessen 2016. Gesprächsgast waren u.a. Landtagspräsident Klaus Schlie und Anja Lüsebrink, Leiterin des EhrenamtNetzwerkes Schleswig-Holstein. Diplompädagoge Guildo Horn engagiert sich seit über dreißig Jahren für Menschen mit Behinderung. Er sprach über eigene Erfahrungen zum Thema Inklusion.

Die Veranstaltungen finden, wie schon im letzten Jahr, in verschiedenen Städten Schleswig-Holsteins statt. Genaueres zu den einzelnen Terminen und den jeweiligen VeranstalterInnen erfahren Sie online.

Die diesjährigen Ehrenamtmessen sind Teil einer jährlichen Veranstaltungsreihe des Ehrenamtnetzwerkes aus Schleswig-Holstein. Seit 2008 werden im jährlichen Wechsel Ehrenamtforen und -messen organisiert.

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisiationen (BAGSO) empfiehlt Seniorenorganisationen die Nutzung von sozialen Netzwerken. Auf diesem Weg können sich Mitglieder und andere Organisationen austauschen, Themen in die Öffentlichkeit gebracht werden sowie neue Mitglieder geworben werden.

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Auf den Seiten der BAGSO wird die Einrichtung einer Verbandsseite sowie dessen Verwaltung anhand des Beispieles von facebook erklärt. Die gesamte Handreichung kann heruntergeladen oder bestellt werden.

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Auf der Kieler EhrenamtMesse 2016 stellen fast 100 gemeinnützige Organisationen, Initiativen, Vereine und Verbände in den Gebäuden der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) aus. Die beiden Workshops bieten z.B. praktische Informationen für die Organisation und Verwaltung von Ehrenamt.

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Die Förde Sparkasse wird die Workshops "Mitgliederverwaltung für Vereine und Dateiübertragung per online-Banking" sowie "Haftung im Ehrenamt" anbieten. Gemeinsam mit den universitären Projektpartnern opencampus und das Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen (PerLe) bietet das nettekieler Ehrenamtsbüro die "Impulswerkstatt: Engagement & Ehrenamt" an. Bei diesem Veranstaltungsformat treffen Akteure verschiedener Herkunft und Branchen zusammen, um sich auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und voneinander lernen zu können. Die Themen werden von den Teilnehmenden selbst gewählt. Das Beratungsangebot zum Thema "Engagement in Kiel" richtet sich vor allem an Studierende.

Die EhrenamtMessen und -Foren finden seit 2006 im jährlichen Wechsel in Schleswig-Holstein statt. Die Vorbereitung und Durchführung erfolgt zum einen zentral durch das EhrenamtNetzwerk und zum anderen dezentral durch regionale Projektteams. Zu den örtlichen Projektteams gehören gemeinnützige Organisationen, Vereine, Freiwilligen-Agenturen, Stiftungen, Wohlfahrtsverbände, Kommunen, oder regionale Initiativen.


Das Programm des ersten Messetages, Samstag den 20.02.16:

10.00 Uhr Eröffnung und Begrüßung

10.00 – 18.00 Uhr Markt des Ehrenamtes: Etwa 50 Vereine, Verbände, und Initiativen stellen sich vor und zeigen Möglichkeiten für ein ehrenamtliches Engagement

11.30 – 12.30 Uhr "Engagement in Kiel": Beratung für Studierende und Interessierte zum Thema Ehrenamt; Veranstalter: nettekieler Ehrenamtsbüro, opencampus und PerLe

13.00 – 14.00 Uhr Workshop: Mitgliederverwaltung für Vereine und Dateiübertragung per online-Banking; Veranstalter: Förde Sparkasse

15.00 – 16.00 Uhr Workshop: Haftung im Ehrenamt; Veranstalter: Förde Sparkasse

16.30 – 19.00 Uhr Impulswerkstatt: Engagement & Ehrenamt; Veranstalter: nettekieler Ehrenamtsbüro, opencampus und PerLe


Das Programm des zweiten Messetages, Sonntag den 21.02.16:

10.00 – 18.00 Uhr Markt des Ehrenamtes. Etwa 50 weitere Vereine, Verbände und Initiativen stellen sich vor und zeigen Möglichkeiten für ein ehrenamtliches Engagement

12.00 – 13.00 Uhr und 15.00 – 16.00 Uhr "Engagement in Kiel"; Beratung für Studierende und Interessierte zum Thema Ehrenamt; Veranstalter: nettekieler Ehrenamtsbüro, opencampus und PerLe


Die einzelnen Angebote finden im Raum 506 in der Olshausenstraße 75 in Kiel statt.

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Menschen ab 60 Jahren und ehrenamtliche UnterstützerInnen waren aufgerufen, zu zeigen, wie Ältere das Internet für sich bereichernd nutzen. Ausgezeichnet wurden nun unter anderem eine Wikipedia-Autorin, ein Onlineradio-Moderator und E-Learning-Kurse.

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6 von ingesamt 130 Einreichungen wurden bei der Preisverleihung in Berlin ausgezeichnet, sie erhielten Preise im Gesamtwert von 5.000 Euro. Am Wettbewerb konnten SeniorInnen oder unterstützende Personen teilnehmen. Die ausgezeichneten Beiträge sollen beispielhaft zeigen, welche Möglichkeiten der Umgang mit Online-Angeboten der Generation 60plus eröffnet. Alle Einreichungen - wie z.B. Online-Reiseberichte, Webseiten über das eigene Hobby oder die Kontaktaufnahme mit FreundInnen und Familie über das Internet - demonstrieren laut den Veranstaltern, wie wichtig es ist, ältere Menschen an die Nutzung digitaler Angebote heranzuführen.

GewinnerInnen der Kategorie 1 "Einsteiger und erfahrene Internetnutzer" sind Ursel Ilgner (73) und Buchard Wedewer (75). Im Umgang mit Smartphone und Tablet macht Ursel Ilgner niemand etwas vor. Mit verschiedenen Projekten, wie der Bearbeitung von Webseiten oder der Pflege von Wikipedia-Einträgen, gestaltet sie die digitale Welt aktiv mit. In ihrem Seniorenstudium an der Universität Leipzig nahm sie außerdem an Computerkursen teil und arbeitete an der Erstellung mehrerer Webseiten mit. Als Radiomoderator gestaltet Burchard Wedewer rund vier Stunden Programm in der Woche. Die Themen des Onlineradios "Carinthia Power" werden vorab in Redaktionsabsprachen via Teamspeak oder Yahoo Messenger festgelegt.

GewinnerInnen der Kategorie 2 "Trainerinnen und Trainer" sind der SeniorenComputerClub Berlin-Mitte, Margret Budde (79), Ellen Salverius-Krökel (57) und Robert Bath (63). Der SeniorenComputerClub schafft eine nachhaltige und umfassende Möglichkeit für SeniorInnen, sich aktiv mit dem Internet auseinanderzusetzen. Zusammen mit PartnerInnen arbeitet das Team von Günter Voß kontinuierlich an der Verbesserung der Kurse und Projekte, um jede SeniorIn das passende Angebot bereitzustellen. Margret Budde und Ellen Salverius-Krökel betreiben die Webseite "Moment mal ‒ Mach mit!". Mit unterschiedlichen Inhalten zu Wissen, Bildung, Kultur und Technik stellen sie Mitmachangebote und Lernvideos zusammen. Die NutzerInnen können ebenfalls Themen vorschlagen und sich in E-Learning-Kursen beteiligen. Robert Bath engagiert sich seit mehreren Jahren für das Mehrgenerationenhaus Bürgerhafen in Greifswald, dort bietet er Grundkurse zu PC-, Internet- und Tabletnutzung für ältere Bürger an. Sein Ziel ist es, vor allem Menschen in ländlichen Regionen an die Nutzung der neuen Medien heranzuführen.

Gewinnerin des Sonderpreises ist die  Online-Gruppe "Magdeburger Halbkugeln". Ziel der Gruppe ist es, im Rahmen von "Studierenden ab 50" mit überholten Klischees über SeniorInnen und das Internet aufzuräumen. In zwei Videos "Eine wahre Begebenheit" und "Yes we (s)can!" stellen die Magdeburger SeniorstudentInnen gemeinsam mit jungen Studierenden der Medienbildung überspitzt dar, wie ältere Menschen heute das Internet nutzen.

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Wir berichteten bereits Anfang des Jahres über das Netzwerkprogramm "Engagierte Stadt". Seitdem hat sich einiges getan, inzwischen sind auch drei Städte aus Schleswig-Holstein daran beteiligt.

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Das Netzwerkprogramm startete am 06.01.2015. Es sollen bleibende Strukturen für bürgerschaftliches Engagement in Städten und Gemeinden aufgebaut werden. Sie können nachlesen, was sich seitdem in Ahrensburg, Elmshorn und Flensburg im Rahmen dieses Programmes getan hat. Weitere Ortschaften im Bundesgebiet können Sie in der Karte der "engagierten Städte" anwählen.

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