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Ende Oktober fand das Symposium "Frauen. Arbeit. Rente." der katholischen Frauengemeinschaft statt. Es folgt der Veranstaltungsreihe "Neuer Blick auf alte Fragen" und wird Ende Januar 2016 mit dem Symposium "Frauen. Arbeit. Zukunft." fortgesetzt.

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Auf der Homepage der Veranstaltung finden Sie Berichte über die Grundsatzreferate und Workshops.

Sie können sich auch das Programm des Symposiums am 29. und 30.01.2016 in Ludwigshafen sowie ein entsprechendes Anmeldeformular herunterladen.

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Am 26.01.2016 findet der Fachtag mit dem Titel "Lebens(t)räume kennen keine Grenzen?!" in Flintbek statt. Er richtet sich an VertreterInnen der Kommunen und Wohnungswirtschaft, DienstleisterInnen im Pflegesektor, ProjektentwicklerInnen, Verwaltungskräfte und interessierte BürgerInnen.

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Die Koordinationsstelle für innovative Wohn- und Pflegeformen im Alter und das Kompetenzzentrum Demenz laden zum Fachtag ein. Der Tagungsort ist das Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume in Flintbek. Informationen zur Anreise sind online zusammengestellt.

Das Anmeldeformular können Sie herunterladen, die Teilnahmekosten betragen 65 Euro, 35 Euro für Ehrenamtliche.

Weitere Informationen, z.B. zu Programm und Hintergrund, finden sie in dem Flyer des Fachtages.

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In Bad Oldesloe wurde der neue Pflegestützpunkt eröffnet. Die Pflegestützpunkte bieten in Pflegefragen Beratung für Betroffene und Angehörige an. In Schleswig-Holstein ist mit zwei Ausnahmen in jedem Landkreis ein Stützpunkt vertreten.

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Im Kreis Steinburg sind die Planungen für die Einrichtung eines solchen Beratungsangebotes bereit weit fortgeschritten, nur noch Schleswig wird dann ohne Pflegestützpunkt sein. Näheres zum Stützpunkt in Bad Oldesloe oder zu allen Pflegestützpunkten in Schleswig-Holstein finden Sie online.

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Im März findet zum 26. Mal die Messe "Altenpflege" statt. Sie wird auch als Europas Leitmesse zum Thema Altenpflege bezeichnet, mehr als 500 Firmen stellen in Hannover Innovationen und Dienstleistungen vor.

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Sie können mehr zu Konzept und Ausrichtung der Messe sowie weitere Informationen online nachlesen.

Die Registrierung zur Messe erfolgt ausschließlich online. Wie das funktioniert erklärt eine Anleitung für den Registrierungsprozess. Die so erworbenen Tickets sind günstiger (Preis für alle drei Tage: 19 Euro) als an der Tageskasse (24 Euro).

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Sozialministerin Alheit überreichte im Dezember den Altenpflegepreis 2015 des Landes Schleswig-Holstein. Die drei PreisträgerInnen erhielten insgesamt 6000 Euro. Die Beispiele sollen anderen Einrichtungen als positives Vorbild dienen.

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Der Schleswig-Holsteinische Altenpflegepreis wird vom Land Schleswig-Holstein in enger Kooperation mit dem Landespflegeausschuss verliehen. Mit dem Preis soll auch die gesellschaftliche Bedeutung der Altenpflege hervorgehoben werden.

Sieger 2015 und damit Empfänger von 3000 Euro ist ein Projekt des Diakonischen Werks Altholstein für die Umsetzung einer bedarfsgerechten und kultursensiblen Pflege im Stadtteil Kiel-Gaarden. Laut der Ministerin setzt das Projekt vor dem Hintergrund der Geflüchteten das Signal, dass Schleswig-Holstein Menschen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen für eine kultursensible Pflege braucht. 12 der 40 MitarbeiterInnen bereichern das Team mit hoher Sprachkompetenz, es sind 8 Sprachen vertreten. Mit der Auszeichnung wird die Arbeit des Diakonischen Werkes Altholstein im Gustav-Schatz-Hof in Kiel-Gaarden gewürdigt, die sich eine quartiersorientierte, bedarfsgerechte und kultursensible Pflege sowie den Aufbau einer kultur- und generationsübergreifenden Nachbarschaft zum Ziel gesetzt hat. Das Projekt fördert die Lebensqualität und Zufriedenheit hilfe- und pflegebedürftiger Menschen unter Berücksichtigung des individuellen, kulturellen Hintergrundes. Integrations- und Vernetzungsprozesse können trotz Handicap weiter verfolgt werden. Dies gelingt zum einen durch die Verzahnung mehrerer zukunftsorientierter Konzepte und Angebote und zum anderen durch die quartiersnahe Versorgung, die Pflege und generationsübergreifende Aktivitäten zusammenbringt. Gleichzeitig werden frühzeitig aufsuchende Beratungen angeboten, die sowohl die hilfe- und pflegebedürftigen BewohnerInnen als auch ihre Angehörigen einbeziehen. Der Anteil der männlichen Mitarbeiter ist im Verhältnis zu anderen Pflegeeinrichtungen und Diensten hoch. Die Zahl der Initiativbewerbungen bestätigt, dass es durch die konsequente Personalentwicklung und den interkulturellen Öffnungsprozess gelungen ist, das Arbeiten für MitarbeiterInnen der Pflege attraktiv zu machen. Innerhalb kurzer Zeit ist es gelungen, das Vertrauen der BewohnerInnen im Stadtteil Kiel-Gaarden zu gewinnen, eine interkulturelle pflegerische Versorgung anzubieten, einen Ort der interkulturellen Begegnung zu schaffen und attraktive Arbeitsplätze anzubieten. Ansprechpartner des Projektes ist Frau Basoglu, Telefon: 0431/990409314.

Der 2. Preis mit 2000 Euro geht an die AWO Schleswig-Holstein gGmbH in Kiel für die Erarbeitung und Umsetzung eines systematischen und qualifizierten Ausbildungskonzeptes. Ziel mittels 7 erarbeiteter Bausteine ist, dass alle Auszubildenden auch als Gruppe zu sehen sind und eine Ausbildung mit einheitlichem Konzept, Kompetenz und Kultur erhalten. Die Bausteine umfassen unter anderem die Bildung einer Arbeitsgruppe "Kooperation Bildungszentren mit der AWO Pflege" für die Begleitung und praxisgerechte Qualifizierung der Auszubildenden, die Erstellung eines Azubi-Ordners mit allem Wissenswertem für die Orientierung im Arbeitsfeld, die jährliche anonyme Befragung der Auszubildenden für die Weiterentwicklung in den jeweiligen Betrieben und die Einrichtung eines unternehmensweiten Ausbildungstages, um sich gegenseitig kennenzulernen und Arbeitserfahrungen auszutauschen. Die Jury hat bei diesem Projekt insbesondere die Einführung einer innerbetrieblichen Anerkennungskultur und die Profilierung als Ausbildungsbetrieb anerkannt. Ansprechpartnerin ist Frau Buhl, Telefon: 0431/5114155.

Den 3. Preis mit 1.000 Euro erhält die "Alzheimer Gesellschaft Lübeck und Umgebung – Selbsthilfe Demenz" in Lübeck für die Auszeit demenziell erkrankter Menschen in die Normalität. Die "Aktiv-Gruppe für Menschen mit Demenz" stellt einen neuen Baustein der Begleitung zwischen den Gruppen für Frühbetroffene und den niedrigschwelligen Betreuungsangeboten dar. Ziel der Arbeit in der Aktiv-Gruppe ist es, Normalität erleben zu können und dass die Mitglieder es dadurch schaffen, gemeinsam am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Der bisherige Schwerpunkt der Gruppe in Form eines Gesprächskreises brauchte wegen Voranschreiten der Erkrankung eine neue Ausrichtung. Dies gelang mit der Verknüpfung des gemeinsamen Tuns mit einem normalen häuslichen Umfeld. Durch die professionale Begleitung der Gruppe und dem emotionalen Abstand zu den Angehörigen ist es gelungen, Vertrauen in vorhandene Fähigkeiten zu entwickeln und die Eigenständigkeit zu fördern. Hilfreich ist das private Umfeld, in dem die Aktivitäten stattfinden. Die Verknüpfung von Aktivitäten wie beispielsweise Spaziergänge, Picknick, Kutschfahrt, Einkehr in Restaurants mit Normalität und festen Strukturen bewirken bei den Mitgliedern eine Lebhaftigkeit und Lebendigkeit. Sprachprobleme stellen bei diesen gemeinsamen Aktivitäten häufig kein Problem mehr dar. Den Angehörigen wird wertvolle Zeit für eigene Bedürfnisse ermöglicht, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Das Angebot schließt die Lücke zwischen den Früherkrankten und den Menschen mit vorangeschrittener Demenz. Ansprechpartnerin ist Frau Damberg, Telefon: 04504/4197.

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Im Dezember hat die Landesregierung den ersten Landespflegebericht Schleswig-Holsteins vorgelegt. Mit dem Bericht soll eine Datengrundlage zu Pflegebedarf, Inanspruchnahme von Leistungen, Versorgungsangeboten und personeller Ausstattung in Einrichtungen und Diensten der Altenpflege in Schleswig-Holstein zur Verfügung gestellt werden.

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Die Landesregierung möchte laut Sozialministerin Alheit "damit eine fundierte Basis für die regional und landesweit notwendige Diskussion und Entscheidungsfindung für eine zukunftsfähige, sozialraumorientierte Weiterentwicklung der Pflegeinfrastruktur schaffen". Als Datengrundlage dient die Pflegestatistik des Jahres 2013. Aus dem Bericht liefert das Landesministerium einige Auszüge:

Rund 87.800 Menschen, 3,1 % der Bevölkerung, in Schleswig-Holstein erhalten Leistungen der Pflegeversicherung.

Insgesamt fast 61 % werden zu Hause betreut. 40 % werden ausschließlich von Angehörigen versorgt, sind also PflegegeldempfängerInnen.

Über 52 % der LeistungsempfängerInnen sind in Pflegestufe I.

Bei 41 % der LeistungsempfängerInnen ist die Alltagskompetenz erheblich eingeschränkt.

Rund 57 % der Personen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz leben in stationären Pflegeeinrichtungen.
Der Anteil der LeistungsempfängerInnen an der Bevölkerung ist regional unterschiedlich und liegt zwischen 2,6 % (Kiel) und 3,8 % (Neumünster).

Für die Versorgung der Menschen mit Pflegebedarf gibt es in Schleswig-Holstein 407 ambulante Pflegedienste und 670 stationäre Pflegeeinrichtungen.

Der Anteil der stationär Versorgten ist regional sehr unterschiedlich und reicht von knapp 33 % (Kiel) bis über 45 % (Lübeck).

Für vollstationäre Pflege stehen rund 39.500 Plätze zur Verfügung. Das ist gegenüber 2001 ein Anstieg um 21 %.

In ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen in Schleswig-Holstein arbeiten insgesamt knapp 39.800 Beschäftigte, davon fast 75 % in stationären Pflegeeinrichtungen.

Fast 63 % der Beschäftigten in der Altenpflege sind teilzeitbeschäftigt.

Die Zahl der Auszubildenden in der Altenpflege ist im Zeitraum 2008 bis 2014 um fast 67 % gestiegen. Hier greift die Erhöhung der Landesmittel für die Förderung der schulischen Ausbildungsplätze (Erhöhung seit 2008 um 46 % auf 5,4 Mio. Euro in 2014).

Die statistische Wahrscheinlichkeit, im Alter pflegebedürftig zu werden, hat sich bei Frauen und Männern im Alter von 75 bis unter 90 Jahren im Zeitraum 2001 bis 2013 verringert.

Den gesamten Pflegebericht können Sie online nachlesen.

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Im Heft 5/2015 der Zeitschrift "informationsdienst altersfragen" wird der Schwerpunkt auf soziale Ungleichheiten im Alter gelegt. Soziale Ungleichheiten können z.B. Unterschiede in Bildungsstandards, Einkommen und Vermögen sein. Es haben aber auch weitere Faktoren wie z.B. Ability, Gender oder rechtlicher Status großen Einfluss auf Lebenschancen sowie den Zugang zu Bildung, Gesundheit und weiteren gesellschaftlichen Ressourcen.

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In der vorliegenden Ausgabe wird sich nun einigen dieser Zusammenhänge gewidmet:

Alisch, Kümpers: Soziale Ungleichheiten in der alternden Gesellschaft - Ein Überblick  relevanter Themen und Befunde

Mergenthaler, Eich: Verlorene Jahre? Potenziale des Alters vor dem Hintergrund gesundheitlicher Ungleichheit

Adolph, Ulrich: Soziale Benachteiligung im Alter und gesundheitsbezogene Beratung durch Soziale Arbeit - fehlende Vernetzung der Beratungsstrukturen verschärft die Folgen sozialer Ungleichheit

Die Zeitschrift wird vom Deutschen Zentrum für Altersfragen herausgegeben. Ein paar Hintergrundinformationen im globalen Vergleich können Sie in diesem Beitrag nachlesen.

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Auf der Homepage www.grüner-haken.org haben die Betreiber des Heimverzeichnisses eine weitere Informationsplattform geschaffen. Mit ihr soll es ermöglicht werden, unkomplizierter stationäre Pflegeeinrichtungen zu finden, die als verbraucherfreundlich und mit guter Lebensqualität ausgezeichnet wurden.

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Betreiber ist die Gesellschaft für Lebensqualität im Alter und bei Behinderung, welche ebenfalls für das Heimverzeichnis verantwortlich sind. Dort sind alle stationären Einrichtungen für ältere Menschen aufgelistet. Es kann nach dem gewünschten Ort und weiteren Kriterien wie Umkreis, Lage oder Betreuung gefiltert werden. Die Karte zeigt alle ausgezeichneten Einrichtungen in Deutschland auf.

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Beziehungen zu Geschwistern sind häufig die längsten Beziehungen. Wer einen differenzierten Blick auf diese mögliche Form der familiären Beziehung werfen möchte, kann sich hier einen Überblick über aktuelle Literaturempfehlungen des Deutschen Zentrums für Altersfragen verschaffen.

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Zunächst einige eigenständige Werke:

Sitzler, Susann (2015): Geschwister. Die längste Beziehung des Lebens. ISBN: 978-3-608-94801-1.

Bollmann, Vera (2012): Schwestern. Interaktion und Ambivalenz in lebenslangen Beziehungen. ISBN: 978-3-531-18567-5.

Miebach-Berkes, Anna (2010): Schwestern im Alter. Rückblicke auf eine lebenslange Beziehung. ISBN: 978-3-8288-2340-2.

Petri, Horst (2012): Geschwister - Liebe und Rivalität. Die längste Beziehung unseres Lebens. ISBN: 978-3-451-61155-1.

Tesch-Römer, Clemens (2010): Soziale Beziehungen alter Menschen. ISBN: 978-3-17-018459-6.


Es folgen Beiträge in Fachzeitschriften und Sammelwerken:

Carling-Jenkins, Rachel; Bigby, Christine; Iacono, Teresa (2014): Family experiences of supporting a person with down syndrome and dementia in Australia. In: Watchman, Karen (Hrsg.): Intellectual disability and dementia. Research into practice, S. 145-160.

Dörr, Günter (2015): Gemeinsam älter werden - Eltern und Geschwister im Dialog. In: Grunick, Gerhard; Maier-Michalitsch, Nicola (Hrsg.): Leben pur. Alternde Menschen mit komplexer Behinderung, S. 158-164.

Hilkevitch Bedford, Victoria; Smith Avioli, Paula (2012): Sibling relationships from midlife to old age. In: Blieszner, Rosemary; Bedford, Victoria Hilkevitch (Hrsg.): Handbook of families and aging, S. 125-151.


Diese Artikel zum Thema sind in Fachzeitschriften erschienen:

Gilligan, Megan; Suitor, J. Jill; Kim, Seoyoun (2013): Differential effects of perceptions of mothers' and fathers' favoritism on sibling tension in adulthood. In: The Journals of Gerontology, S. 593-598.

Gilligan, Megan; Suitor, J. Jill; Nam, Sangbo (2015): Maternal differential treatment in later life families and within-family variations in adult sibling closeness. In: The Journals of Gerontology, S. 167-177.

Holzapfel, Nicola (2012): Kinder und Jugendliche im Generationengefüge. Lebenslagen, Beziehungen, Übergänge. In: DJI Impulse (Themenheft).

Leinonen, Anu M. (2011): Adult children and parental care-giving: making sense of participation patterns among siblings. In: Ageing and Society, S. 308-327.

Pietilä, Sirpa; Björklund, Anita; Bülow, Pia (2012): Older twins' experience of the relationship with their co-twin over the life course. In: Journal of Aging Studies, S. 119-128.

Pillemer, Karl; Suitor, J. Jill (2014): Who provides care? A prospective study of caregiving among adult siblings. In: The Gerontologist, S. 589-598.

Raab, Marcel; Leopold, Thomas; Engelhardt, Henriette (2014): Wenn die Eltern Hilfe brauchen. Nicht alle Geschwister beteiligen sich an der Pflege. In: WZB-Mitteilungen, S. 16-18.

Spitze, Glenna; Ward, Russell; Deane, Glenn (2012): Cross-sibling effects in parent-adult child exchanges of socioemotional support. In: Research on Aging, S. 197-221.

Suitor, J. Jill; Gilligan, Megan; Johnson, Kaitlin (2014): Caregiving, perceptions of maternal favoritism, and tension among siblings. In: The Gerontologist, S. 580-588.

Tokacheva, Natalia; Groenou, Marjolein Broese Van; Tilburg, Theo Van (2010): Sibling influence on care given by children to older parents. In: Research on Aging, S. 739-759.


Auf folgende Quellen können Sie direkt online zugreifen:

Dahlberg, Johan (2013): Family influence in fertility. A longitudinal analysis of sibling correlations in first birth risk and completed fertility among Swedish men and women. In: Demographic Research, S. 233-246.

Donrovich, Robyn; Puschmann, Paul; Matthijs, Koen (2014): Rivalry, solidarity, and longevity among siblings: A life course approach to the impact of sibship composition and birth order on later life mortality risk, Antwerp (1846-1920). In: Demographic Research, S. 1167-1198.

Emery, Thomas (2013): Intergenerational transfers and European families: Does the number of siblings matter? In: Demographic Research, S. 247-274.

Jarry, Valérie; Gagnon, Alain; Bourbeau, Robert (2012): Survival advantage of siblings and spouses of centenarians in 20th-century Quebec. In: Canadian Studies in Population, S. 67-78.

Nowossadeck, Sonja (2010): Die Herkunftsfamilien der Babyboomer. Report Altersdaten.

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Wir berichteten bereits kürzlich über das „Virtuelle und reale Lern- und Kompetenz-Netzwerk älterer Erwachsene“ (ViLE). In Lübeck startete auch das neue Projekt "Unserer Jugend droht die Altersarmut".

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Das Thema Altersarmut ist komplex. Wir veröffentlichten in den letzten Monaten dazu Beiträge über die Zwangsverrentung, steigende Altersarmut trotz Rentenerhöhungen und einen weltweiten Vergleich der Lebenssituation von älteren Menschen.

Das Lübecker Netzwerk nahm sich dem vernachlässigten Thema Altersarmut aus der Perspektive der heutigen Jugend an. Er will damit ein Bewusstsein für das Thema der drohenden Altersarmut wecken: Mit einem durchschnittlichem Einkommen gibt es kaum die Möglichkeit, Rücklagen für das Alter zu bilden. Diese wären aber wegen des sinkenden Rentenanspruches notwendig. Das ViLE-Netzwerk hat einige PolitikerInnen angeschrieben, um zu diesem Thema Stellung zu nehmen und die Antworten anschließend veröffentlicht.

30,8% der Geringqualifizierten über 25 Jahren galten 2014 als armutsgefährdet, mehr als 2005. Weitere Hintergrundinformationen hat das Netzwerk zusammengestellt.

Auf der Seite des Netzwerkes können Sie die Antworten der PolitikerInnen sowie weitere Artikel zu dem Thema abrufen.

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