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Unter dem Motto „Miteinander.Vielfalt.Leben.“ finden von Februar bis April unter der Schirmherrschaft von Sozialministerin Kristin Alheit landesweit elf Veranstaltungen rund ums Ehrenamt für interessierte BürgerInnen statt.

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Sozialministerin Kristin Alheit und Guildo Horn eröffneten am 03.02. die offizielle Auftaktveranstaltung im Kieler Landeshaus zum Thema „Ehrenamt und Inklusion“, einem der Schwerpunkte der EhrenamtMessen 2016. Gesprächsgast waren u.a. Landtagspräsident Klaus Schlie und Anja Lüsebrink, Leiterin des EhrenamtNetzwerkes Schleswig-Holstein. Diplompädagoge Guildo Horn engagiert sich seit über dreißig Jahren für Menschen mit Behinderung. Er sprach über eigene Erfahrungen zum Thema Inklusion.

Die Veranstaltungen finden, wie schon im letzten Jahr, in verschiedenen Städten Schleswig-Holsteins statt. Genaueres zu den einzelnen Terminen und den jeweiligen VeranstalterInnen erfahren Sie online.

Die diesjährigen Ehrenamtmessen sind Teil einer jährlichen Veranstaltungsreihe des Ehrenamtnetzwerkes aus Schleswig-Holstein. Seit 2008 werden im jährlichen Wechsel Ehrenamtforen und -messen organisiert.

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisiationen (BAGSO) empfiehlt Seniorenorganisationen die Nutzung von sozialen Netzwerken. Auf diesem Weg können sich Mitglieder und andere Organisationen austauschen, Themen in die Öffentlichkeit gebracht werden sowie neue Mitglieder geworben werden.

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Auf den Seiten der BAGSO wird die Einrichtung einer Verbandsseite sowie dessen Verwaltung anhand des Beispieles von facebook erklärt. Die gesamte Handreichung kann heruntergeladen oder bestellt werden.

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Mit dem Wettbewerb soll das Leben von SeniorInnen zu Hause in die Öffentlichkeit getragen werden. Den Bedürfnissen von älteren Menschen soll mehr Gehör verschafft und die oft entmutigenden Lebensverhältnisse durch die Förderung geeigneter Projekte verändert werden.

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Es können unterschiedliche Ideen oder Projekte bis zum 15.04.2016 eingereicht werden. Durch sie soll das Leben im Alter freundlicher, fröhlicher und gemeinschaftlicher gestalten werden und die Möglichkeit geschaffen werden, möglichst lange im eigenen Wohnraum zu leben. Die Preisgelder betragen je 500, 1500 und 3000 Euro.

Der Wettbewerb wird zum siebten Mal vom Hamburger Verein "Wege aus der Einsamkeit" organisiert. Teilnahmebedingungen, Bewerbungsformular, weitere Informationen für BewerberInnen und die Mitglieder der Jury finden Sie online.

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In der Fortbildung des Kompetenzzentrums Demenz "Richtig ist, wenn die Richtung stimmt - Erfahrungen mit integrativen und segregativen Ansätzen in der Betreuung von Menschen mit Demenz" werden unterschiedliche Wohnkonzepte vorgestellt.

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Dabei geht es nicht nur um die relativ jungen Ideen von sogenannten Demenzdörfern, sondern vor allem um die Gestaltung des ganz normalen Wohnens und Betreuens in Einrichtungen. Gemeinsam wird sich z.B. folgenden Fragen angenähert: Kann gute Betreuung und Förderung eher gelingen, wenn Menschen mit Demenz in gesonderte Gruppen zusammengefasst und die Umgebung an ihre Fähigkeiten und Bedürfnisse angepasst werden? Ist es für kognitiv nicht beeinträchtigte Bewohner eine Zumutung, den oftmals schwierigen Verhaltensweisen von Menschen mit Demenz täglich ausgesetzt zu sein? Oder ist es eher ein beruhigendes Gefühl, noch im fitten Zustand wissen zu dürfen, ich gehöre auch mit einer Demenz noch dazu, mein Verhalten wird toleriert und ich werde, wo möglich unterstützt? Was bedarf es jeweils, um die unterschiedlichen Ansätze gelingend auszugestalten?

Die Veranstaltung wird von der Dipl. Psychologe Martin Hamborg durchgeführt.

Wann: 24.02.16, 14:00-17:30

Wo: Stadtteilcafé Kieler Servicehäuser der AWO, Vaasastr. 2a in Kiel

Kosten: 55 Euro, für ehrenamtlich Tätige 30 Euro. Pausengetränke sind enthalten.

Eine verbindliche Anmeldung über das Kompetenzzentrum Demenz, Alter Kirchenweg 33-41, 22844 Norderstedt, Tel. 040/609 26 420, Fax 040/308 57 986 oder E-Mail info@demenz-sh.de ist notwendig.

Online finden Sie das gesamte Fortbildungsprogramm des Kompetenzzentrums sowie weitere Termine in ganz Schleswig-Holstein.

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Die Broschüre der deutschen Alzheimer Gesellschaft "Ben Ne Yapabilirim?" wendet sich an türkischsprachige Menschen, die am Anfang einer Demenz stehen oder befürchten, davon betroffen zu sein. Es wird über die Diagnose und Hilfestellungen im Alltag informiert.

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Es wird auch empfohlen, eine ÄrztIn aufzusuchen, um Klarheit zu erhalten. Bei der Erstellung der Broschüre flossen Erfahrungen von Menschen mit einer Demenzdiagnose ein. Es werden weiterhin Themen wie die Behandlung mit und ohne Medikamente, die Gestaltung des Alltags, Vorsorge für die Zukunft und finanzielle Fragen behandelt.

Schließlich werden nützliche Adressen und Lektürehinweise gegeben sowie eine Karte im Scheckkartenformat: "Ich habe Demenz. Bitte haben Sie etwas Geduld. Danke."

Die türkischsprachige Broschüre kann online heruntergeladen werden oder kostenfrei in Papierform bestellt werden. Das deutschsprachige Pendant ist ebenfalls erhältlich.

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Der Sozialverband Deutschlands (SoVD) in Schleswig-Holstein hat einen Flyer zur Grundsicherung im Alter herausgegeben. Mit ihm sollen Vorurteile und Unsicherheiten bezüglich der für nicht wenige Menschen lebensnotwendigen Sozialleistung beseitigt werden.

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Es werden in übersichtlicher Form Informationen geliefert, wann man Anrecht auf Grundsicherung im Alter haben kann und wo der Antrag gestellt werden kann. Bei Unklarheiten wird auch eine Kontaktmöglichkeit beim SoVD genannt. Der Flyer ist online hinterlegt.

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In einem früheren Beitrag konnten Sie sich bereits über den Stand der Pflegekammern in den nördlichen Bundesländern informieren. In Mecklenburg-Vorpommern lag ein Bericht über die Befragung von Pflegekräften einige Zeit zur Prüfung beim Auftraggeber, also dem Landesministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales. Im Dezember wurde der Bericht veröffentlicht, mit einem deutlichen Ergebnis in Sachen Pflegekammer.

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In der politischen Debatte wurde der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns vorgeworfen, die Ergebnisse des Berichtes zurückzuhalten, um weiter die Entwicklungen in anderen Bundesländern beobachten zu können. Denn eine Initialisierung von Pflegekammern wurde bisher immer von der Zustimmung der in ihr zu organisierenden Pflegekräfte abhängig gemacht. Noch Anfang Oktober wurden Fragen nach bereits vorliegenden Ergebnissen ausweichend beantwortet.

Argumente für die Pflegekammer lassen sich im Kontext des Pflegenotstandes nachvollziehen. Pflegekräften sind unzureichend in Gewerkschaften organisiert, ihre Interessen werden also auch nicht angemessen vertreten. Die Wohlfahrtsverbände stehen häufig eher für die Arbeitgeberseite, Betriebsräte fehlen vor allem bei kirchlichen Trägern, im Ergebnis streiken Pflegende selten. Zu verbessern gäbe es einiges im Pflegeberuf: Entlohnung, Arbeitsbedingungen und Ausbildungsbedingungen (inklusive der fehlenden Akademisierung) sind nur drei Beispiele. Pflegekammern sollen als echte Interessenvertreter für Pflegekräfte fungieren. Kritisiert wird, dass die Arbeit der Pflegekammern durch ihre Mitglieder finanziert werden soll, bei einer großen Zahl von Mitgliedern soll dieser Betrag aber klein gehalten werden.

Der am 2. Dezember veröffentlichte Bericht des Zentrums für Sozialforschung aus Halle liefert deutliche Ergebnisse für Mecklenburg-Vorpommern: 73 % der befragten Pflegekräfte befürworten die Einführung von Pflegekammern, nur 15,6 % lehnen diese ab. Der zentrale Kritikpunkt - die Fianzierung durch die Mitglieder - wurde nur von den BefürworterInnen beantwortet. Von diesen sind 61,6 % bereit, Beiträge zu entrichten, nur 10,1 % sind nicht dazu bereit.

Der Bericht liefert auch zur Situation der Pflegekräfte Informationen und Handlungsempfehlungen, die aus Befragungen von ArbeitnehmerInnen, ArbeitgeberInnen und ExpertInnen resultieren. Den gesamten Bericht können Sie online nachlesen.

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Die Fortbildung des Kompetenzzentrums Demenz soll die Erfahrungen der mit Demenz diagnostizierten Menschen nachfühlbar machen. Eine eigene positive Haltung und ein zielführendes Handlungsrepertoire für die Begleitung könne nur dann entwickelt werden, wenn es gelingt, sich in deren Welt und Erlebensweise einzufühlen.

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Die Fortbildung richtet sich an alle, die schon ein wenig Erfahrung mit dem Krankheitsbild besitzen und offen für eine tiefere Auseinandersetzung damit sind. Allerdings sollte man der Selbsterfahrungsmethode offen gegenüberstehen. Die Veranstaltung wird von der Dipl. Sozialpädagogin Ines Hundsdörfer durchgeführt.

Wann: 28.01.16, 10:30-16:30

Wo: Martinshaus des Diakonischen Werkes Schleswig Holstein, Kanalufer 48 in Rendsburg

Kosten: 80 Euro, für ehrenamtlich Tätige 40 Euro. Mittagsimbiss und Pausengetränke sind enthalten

Eine verbindliche Anmeldung über das Kompetenzzentrum Demenz, Alter Kirchenweg 33-41, 22844 Norderstedt, Tel. 040/609 26 420, Fax 040/308 57 986, E-Mail info@demenz-sh.de ist notwendig.

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Heute ließ der Deutschlandfunk in einem Beitrag der Serie "Campus und Karriere" Barbara Steffens und Michael Isfort zu Wort kommen. Es ging um die vom Bundeskabinett beschlossene Vereinheitlichung von Pflegeberufen. Es sollen Krankenpflege, Altenpflege und Kinderkrankenpflege in einer einheitlichen Ausbildung (Pflegefachmann/Pflegefachfrau) zusammengeführt werden. Außerdem soll ein neuer Bachelorstudiengang Pflege initiiert werden.

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An der Diskussion nahmen Barbara Steffens, Gesundheitsministerin in Nordrhein-Westfalen und Prof. Michael Isfort, Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung in Köln, teil. Es wurde über verschiedene Themen diskutiert. So wird die zur Zeit zum Teil vorhandene Spezialisierung einer generalistischen Ausbildung gegenübergestellt. Die angestrebte Akademisierung wird im europäischen Vergleich betrachtet.

Auch kommen andere Vorschläge zur Vereinheitlichung zu Wort: So könnten Kranken- und Altenpflege zusammengelegt werden, Kinderkrankenpflege (wegen des weniger vergleichbaren Inhaltes von Kinderkrankenpflege und der im Vergleich geringen Zahl von KinderkrankenpflegerInnen) weiterhin als eigener Ausbildungsgang erhalten bleiben. Ein anderer Vorschlag von Frau Steffens ist, die ersten beiden Jahre gemeinsam zu lehren und im dritten Jahr eine Spezialisierung zuzulassen.

Eine Chance wird in der Aufwertung der Pflege gegenüber anderen Berufen gesehen. Der angekündigte Wegfall von Schulgeld und die geplante angemessene Ausbildungsvergütung werden von beiden Diskutierenden als positiv bewertet. Auch wird betont, dass die Tätigkeiten in der Altenpflege bei einer gemeinsamen Ausbildung in Zukunft nicht mehr als weniger wert wahrgenommen werden würden.

Als Aufgaben bleiben die Ausformulierung eines Curriculums sowie die zukünftige Angleichung und Erhöhung von Löhnen, damit nicht ein erweitertes Berufsbild bei schlechterer Bezahlung der FachpflegerInnen geschaffen wird.

Im Beitrag kommen kurz Mitglieder einer Darmstädter Altenpflegeschule und BesucherInnen der Hamburger Berufsmesse "Let's care" zu Wort. Skeptisch wird die geringere Vertiefung einer generalistischen Ausbildung betrachtet und die Gefahr, dass noch weniger Ausgebildete in der Altenpflege tätig werden. Als Mehrwert wird die Erweiterung der Arbeitsmöglichkeiten genannt.

Der gesamte Beitrag kann online nachgehört werden.

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Die ausführliche Dokumentation zum Seniorentag 2015 ist nun erschienen. Auf mehr als 300 Seiten kann man einen Rückblick auf die drei Veranstaltungstage bekommen.

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Die Dokumentation enthält unter anderem eine Zusammenstellung der Reden der Eröffnungsveranstaltung, eine Zusammenfassung der Podiumsdiskussionen sowie Kurzberichte zu den Veranstaltungsreihen und Einzelveranstaltungen.

Sie können auf die Dokumentation online zugreifen oder kostenlos in Papierform bestellen.

Informationen zur Veranstaltung sind bereits im Bildband zum Seniorentag enthalten, eine Einordnung liefert ein Beitrag zur Frankfurter Erklärung. Der Bildband liegt nun auch in englischer Sprache vor, darin ist auch eine Zusammenfassung der Frankfurter Erklärung enthalten.

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