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Der LandFrauenVerband Schleswig-Holstein e.V. hat sich im letzten Jahr im Facharbeitskreis „Soziales“ mit dem Thema „Wohnen im Alter auf dem Land“ beschäftigt und dazu ein Positionspapier herausgegeben.

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Mit etwa 35.000 Mitgliedern ist der LandFrauenVerband Schleswig-Holstein e.V. die stärkste Interessenvertretung von Frauen im ländlichen Raum. Vor dem Hintergrund einer rückläufigen und alternden Einwohnerentwicklung in ländlichen Regionen, sowie eines in der Überarbeitung befindlichen Landesentwicklungsplans formuliert der Verband Forderungen, um dörfliche Infrastrukturen aufrecht zu halten, damit altengerechte Wohnformen angeboten werden können.

Positionspapier "Wohnen im Alter auf dem Land"

www.landfrauen-sh.de

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Im Jahre 2002 startete das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter dem Titel „Erfahrungswissen für Initiativen“ (EFI)  ein Bundesmodellprogramm, an dem auch Schleswig-Holstein von 2003 bis 2006 teilnahm. Ziel war es, Menschen in der nachberuflichen Lebensphase mit einem breiten Spektrum an Berufs- und Lebenserfahrung für freiwillige bürgerschaftliche Aktivitäten zu gewinnen.

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Nach Ablauf der EFI-Modellphase wurde das Projekt durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holsteins weiterhin unterstützt. Geschäftsführender Projektträger ist die Akademie am See Koppelsberg.

Nach nunmehr 10 Jahren ist das Projekt etabliert. Sein Erfolg beruht darin, dass es nachhaltig und langfristig mit einer festen Struktur aufgestellt werden konnte:
Die ehrenamtlich tätigen seniorTrainerinnen erhalten zunächst in der Akademie am See Koppelsberg eine motivierende Qualifizierung, um sich auf ihr neues Engagement vorzubereiten. Zudem sind sie vor Ort fest in einem seniorKompetenzteam verankert und arbeiten mit Gleichgesinnten kooperativ auf Augenhöhe. Unterstützt werden sie dabei von einer lokalen Anlaufstelle, die durch hauptamtlich Tätige gesteuert wird und eine gute Infrastruktur vorhalten kann. Überregional sind die seniorKompetenzteams seit 2008 in einem Landesnetzwerk verbunden und treffen sich zum regelmäßigen Austausch und zu Fachtagungen.

Was zunächst im Jahre 2003 klein in Neumünster, Meldorf und Lübeck begann, hat sich kontinuierlich weiter entwickelt. Bis heute sind 228 seniorTrainerinnen und seniorTrainer qualifiziert. Sie sind in den kreisfreien Städten Kiel, Neumünster und Lübeck /Stockelsdorf sowie in den Kreisen Dithmarschen, Rendsburg-Eckernförde,  Plön, Nordfriesland, Pinneberg, Segeberg,  Schleswig-Flensburg und Steinburg tätig. Mit etwa 90 Projekten landesweit kann das Landesnetzwerk inzwischen eine breite Palette an Angeboten im gesamten Spektrum des freiwilligen, bürgerschaftlichen Engagements vorhalten. Hiervon profitieren insbesondere lokale Akteure, sei es Kindertagesstätten durch „Lesepaten“, Schulen durch „Jugend-MentorInnen“, Stadtteile durch Kulturprojekte und –feste sowie ganze Regionen durch die Neuanlage von Wanderwegen. Viele Gründe also, warum das Landesnetzwerk  seniorTrainerin Schleswig-Holstein nach 10 Jahren stolz sein kann auf das, was geschaffen und geleistet wurde.

Anne Hermans, Leiterin Akademie am See Koppelsberg

Weitere Informationen:

Erfahrungswissen für Initiativen

seniorTrainerIn - Landesnetzwerk Schleswig-Holstein

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Unter dem Titel "Ich sehe was, was Du nicht siehst" sind Bürgerinnen und Bürger aus Schleswig-Holstein aufgerufen, ihre Vorstellungen vom älter werden, vom alt sein und eventuell notwendiger Pflege darzustellen und an einem Wettbewerb teilzunehmen.

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Initiatoren sind das Forum Pflegegesellschaft Schleswig-Holstein, ein Zusammenschluss von Verbänden ambulanter und stationärer Pflegeanbieter, das in diesem Jahr sein 10-jähriges Bestehen feiert und das Sozialministerium.

Bis zum 31. März können Bilder, Fotos und Texte zum Thema Altern und Pflege eingereicht werden. Die Preise werden in drei Kategorien vergeben:

Fotografien von Laien und Pflegeprofis, Geschichten von Laien und Pflegeprofis und Geschichten und Berichte von Journalistinnen oder Journalisten.

Zum Internationalen Tag der Pflege am 12. Mai  sollen die Einsendungen in einer Ausstellung präsentiert werden. Zu gewinnen gibt es "Wohlfühl-Wochenenden" für zwei Personen an Nord- und Ostsee auf Sylt in St. Peter-Ording und auf Fehmarn.

Weitere Informationen unter http://www.forum-pflegegesellschaft.de/de/wettbewerb/

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Die demografische Entwicklung, die eine beträchtliche Steigerung der Anzahl älterer Menschen und somit auch eine wachsenden Zahl aktivitäts- und mobilitätsbehinderter Menschen mit sich bringt, unterstreicht die Dringlichkeit von Barrierefreieheit im Tourismus.

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Barrierefreier Tourismus in Deutschland ist daher im Sinne eines qualitativ hochwertigen Tourismus für alle zu entwickeln. Mit diesem Anspruch soll ein Standard für neue Bewegungsfreiheit, Mobilität, unbeeinträchtigte Aufenthaltsqualität und ein Höchstmaß an Service für Alle (u.a. auch für Senioren, Personen mit vorübergehenden Unfallfolgen) gesetzt werden.

Künftig können Menschen mit Handicap, Senioren und Familien mit kleinen Kindern bei ihrer Reisevorbereitung deutschlandweit auf einheitlich geprüfte Informationen zugreifen. Nach intensiver Vorarbeit wird erstmals ein bundesweites Kennzeichnungs- und Qualifizierungssystem umgesetzt, das barrierefreie Angebote und Dienstleistungen ausweisen wird. Es will unliebsamen Überraschungen vorbeugen und eine Teilhabe Aller ermöglichen. Dabei bündelt es erfolgreiche Ansätze und Initiativen auf regionaler und lokaler Ebene im Land, die vielfach bereits existieren. Mit diesem Schritt macht der föderal aufgestellte Deutschland-Tourismus einen gewaltigen Qualitätssprung. Ziel ist, Informationen entlang der gesamten touristischen Servicekette zu liefern, so dass allen Zielgruppen eine transparente und vor allem verlässliche Grundlage für ihre Reisentscheidung zur Verfügung steht – sei es für Ausflüge, Urlaubs- oder Geschäftsreisen.

Weitere Informationen: www.deutschland-barrierefrei-erleben.de

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Am 20. Januar 2014 fand im Landeshaus Kiel eine Pflegekonferenz statt. Zum Dialog mit Pflegekräften, Pflegeverbänden, Gewerkschaften, Arbeitgebern, Vertretern bestehender Kammern sowie Landtagsabgeordneten und weiteren Beteiligten zur Errichtung einer Pflegekammer hatte das Gesundheitsministerium eingeladen.

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Eine Zusammenfassende Rückschau auf die Konferenz sowie begleitende Informationen gibt es hier:

Pflegekonferenz 2014 Schleswig-Holstein

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Für Menschen mit Leidenschaft für Bücher, die Lust haben, sich ehrenamtlich zu engagieren, bietet die AWO Schleswig-Holstein ab 4. März erstmals landesweit kostenlose Schulungen für Jung und Alt zum Vorlesepaten für ältere Menschen, auch in Senioreneinrichtungen an. Die Schulungen werden unterstützt vom SoVD Landesverband Schleswig-Holstein und finden im Laufe des Jahres in fünf verschiedenen Regionen Schleswig-Holsteins statt.

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Referentin ist Petra Müller von den Bücherpiraten e.V. in Lübeck. Mit ihrer langjährigen Erfahrung als Lehrbeauftragte an VHS, Fachhochschule und Universität leitet sie seit 2009 Vorlesepatenschulungen im Kinder- und Jugendbereich. Die Schulungsreihe bei der AWO, die sich an Interessierte aller Altersgruppen richtet, wurde nun erstmals speziell auf ältere Menschen als Zielpublikum zugeschnitten und beinhaltet neben Themen wie Atmosphäre und Buchauswahl auch zahlreiche praktische Tipps für die Vorlesezeit.

„Gesucht werden Frauen und Männer mit Spaß am Lesen und Lust auf gemeinsame Aktivitäten“, erklärt Anke Buhl, Referentin für Altenpflege, die die Schulungsreihe gemeinsam mit Petra Müller konzipiert hat. Zwar gebe es bereits jetzt in vielen Pflegeeinrichtungen Zeitungsrunden, Gedächtnistraining oder gelegentliche Lesungen, um die pflegebedürftigen Menschen am aktuellen Tagesgeschehen teilhaben zu lassen und Erinnerungen zu wecken. „Doch indem wir Menschen von außen kontinuierlich in unsere Einrichtungen einladen und erstmals auch gezielt für das Vorlesen schulen, möchten wir eine generationenübergreifende Kultur des Austauschs fördern, die Menschen miteinander ins Gespräch bringt und gemeinsam aktiv werden lässt. Davon sollen gerade die älteren Menschen profitieren, deren aktive Lesemöglichkeit eingeschränkt ist.“

Auftakt der Schulungsreihe ist am 4. März um 9 Uhr im AWO Haus an der Stör in Neumünster. Dort engagiert sich bereits jetzt Heidi Meyer-Konetzny ein Mal pro Woche als Vorlesepatin. In ihrem „Überseekoffer“ ist alles drin von Auster bis Kästner. Im benachbarten AWO Haus am Wasserturm verwandelt Sybille Rassel in ihrer Märchenzeit den Dienstagnachmittag manchmal zu 1001 Nacht und hat dabei die Erfahrung gemacht: „Frauen, die (vor)lesen, bekommen etwas geschenkt, das man nicht mit Geld bezahlen kann.“

Zum Vorlesepaten motiviert werden sollen jedoch nicht nur Frauen unterschiedlichen Alters, sondern auch Männer. Dafür erhält die AWO unter anderem Unterstützung von den Schauspielern Siegfried Jacob und Ludwig Haas, die die Aktion unterstützen. Während Jacobs mit seinen Loriot-Lesungen bereits mehrfach Menschen bei der AWO zum Mitmachen und -lachen angeregt hat, hat Ludwig Haas bei einem Besuch in Neumünster die Erfahrung gemacht: „Gerade gebrechliche und alte Menschen sind dankbar, wenn man sich Zeit für sie nimmt.“

Kontakt und Anmeldung für kostenlose Schulungen:

AWO Pflege Schleswig Holstein, Sibeliusweg 4 • 24109 Kiel, Tel: 04 31 / 5114 -550

Schulungstermine:

Neumünster: Dienstag, 4. März 2014 9-16 Uhr, AWO Haus an der Stör

Norderstedt: Dienstag 29. April 2014 9-16 Uhr, AWO Servicehaus Norderstedt

Lauenburg: Dienstag 6. Mai 2014 9-16 Uhr, Walter-Gerling-Haus

Lübeck: Dienstag 3. Juni 2014 9-16 Uhr AWO Servicehaus Lübeck

Kiel: Dienstag 17. Juni 2014 9:00 bis 16:00 Uhr AWO Servicehaus Mettenhof

Weitere Informationen: www.awo-pflege-sh.de

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Vorankündigung des Hamburger Fachtags „Praxis und Perspektiven stationärer Wohngruppen - nicht nur für Menschen mit Demenz“ am 27. Juni 2014, im Seniorenzentrum St. Markus in Hamburg-Eimsbüttel.

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Der Fachtag der Hamburger Koordinationsstelle für Wohn-Pflege-Gemeinschaften wird in Kooperation mit der Ev. Berufsschule für Altenpflege des Rauhen Hauses durchgeführt. Es werden Informationen, Erfahrungen und Erkenntnisse zu baulichen, wirtschaftlichen, konzeptionellen und personellen Aspekten von stationären Wohngruppen vorgestellt und erörtert.

Der Fachtag richtet sich an Investoren, Planer und Betreiber von Wohneinrichtungen sowie an Verbands- und Kommunalvertreter, Wohn-Pflege-Aufsichten, Seniorenverbände, Angehörige und bürgerschaftlich engagierte Menschen.

Der Tagungsflyer mit Programm und Anmeldebogen wird im April 2014 auf der Webseite der Hamburger Koordinationsstelle veröffentlicht.

www.stattbau-hamburg.de

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Wie werden Ältere mit Internet und Social Media aktiv und wie können sie ihre Möglichkeiten besser nutzen? Mit diesem Thema beschäftigt sich die Publikation der Schriftenreihe des Grimme-Instituts.

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Sie zeigt auf, welche Anwendungsmöglichkeiten die "sozialen Medien" im Alter haben, wie man Seniorinnen und Senioren an diese Medien heranführt und ihnen dadurch Möglichkeiten eröffnet, den Herausforderungen des demografischen Wandels zu begegnen.

Weitere Informationen: www.grimme-institut.de

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Zum Internationalen Tag der Pflege am 12. Mai 2014 und zum 10-jährigen Bestehen lädt das Forum Pflegegesellschaft Schleswig-Holstein, ein Zusammenschluss von Verbänden ambulanter und stationärer Pflegeanbieter, zu einem Wettbewerb ein.

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Bilder, Fotos oder Texte zum Thema Altern und Pflege können eingesandt und in einer Ausstellung präsentiert werden .Einsendeschluss ist der 31. März 2014.

Weitere Informationen unter: www.forum-pflegegesellschaft.de

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