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Digitalisierung

Smartes Wohnen kann vieles bedeuten: Heizungsmanagement, Einbruchsschutz, Entertainment und auch „altersgerechte Assistenzlösungen“, so Bastian Inthasane, Technologietransfer-Manager des Schwarzwald-Baar-Kreises. Der Kreis startete am 01.10.2016 in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer das Projekt „Smart Home & Living“ im Sachgebiet „Hilfe zu Pflege“.

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Ein Ziel des Projekts sei, marktfähige Produkte für Senior/innen zu entwickeln, die ihnen im Alltag behilflich sind. Obwohl dringender Bedarf bestehe, Älteren die Technik und ihre Vorteile greifbar zu machen, sei man bisher nicht erfolgreich genug gewesen: gründliche Feldversuche und gemeinsame Perspektive hätten gefehlt, so Inthasane.

Nun aber wurde zu Beginn des Projekts „Smart Home & Living“ intensiv recherchiert um einen Überblick über „die Produkte, den Markt und die verschiedenen Interessensgruppen zu bekommen“. Es fanden außerdem fünf Ideen- und Kooperationsworkshops mit verschiedenen Akteuren statt.

Der Landkreis wird das Projekt fortführen, sieht darin jedoch keine Daueraufgabe, so Landrat Sven Hinterseh. Die regionale Wirtschaft des Schwarzwald-Baar-Kreises bringe die Kraft auf wichtige Impulse zu geben, das Thema müsse jedoch später in neue Hände übergehen.

Genaue Zahlen zu der Finanzierung des Projekts und noch weitere Informationen finden sie hier.

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Seit 2015 gibt es den Digitalen Stammtisch, ein Projekt des Bundesverbraucherministeriums, in Gera. Guido Steinke begleitet die Reihe als Fachreferent von der Verbraucher-Initiative. Das Format sei aus Vorträgen, die für die Zielgruppe 60plus gehalten worden waren entstanden. Aus Fragerunden sei ein eigenes Format entstanden um interessierte Leute sehr gezielt bedienen zu können, so Steinke.

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Die Ostthüringer Zeitung berichtet: Am Donnerstag hat das Thüringer Medienbildungszentrum (TMBZ) Gera zum Digitalen Stammtisch für Senioren eingeladen. Thema des Nachmittags seien Fragen zu Gesundheit gewesen, außerdem wurde Thomasz Tomczyk, Experte der Unabhängigen Patientenberatung Deuschland (UPD), per Echtzeit-Video zugeschalten um unmittelbar Fragen des Publikums zu beantworten. Diese waren beispielsweise betreffend Erkennung verlässlicher Informationsportale zum Thema Gesundheit im Internet und Medikamentenbestellung im Netz.

Nicht nur Gesundheit, sondern auch weitere Themen sollen in Zukunft noch beim digitalen Stammtisch betrachtet werden, zum Beispiel

  • Neue Maschen der Abzocker
  • sicher Online-Einkaufen und Online-Banking
  • Reiseplanung im Internet
  • Online-Kommunikation

Lesen Sie hier den ganzen Artikel.

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Das Nachrichtenmagazin Die Welt veröffentlichte Informationen über einen digitalen Stadtteilführer – entwickelt von Senior/innen zusammen mit Forscher/innen – für Senior/innen. Der Stadtteilführer beantwortet Fragen zu Bankstellen, Orten zum Spazierengehen, Treffpunkten und noch mehr.

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Ein halbes Jahr arbeiteten Forscher/innen zusammen mit einem Team aus 12 Senior/innen zwischen 55 und 80 Jahren. Diese konnten so nicht nur ihre eigenen Ortskenntnisse einbringen, sondern auch ihr Informationsbedürfnis äußern. Außerdem prüften sie selbst die Bedienbarkeit des digitalen Führers. Dieser ist besonders übersichtlich unterteilt in die Rubriken

  • Leben
  • Kultur
  • Tourismus
  • Bildung
  • Wissenschaft
  • Wirtschaft
  • Marktplatz

Darüber hinaus gibt es einen Veranstaltungskalender, die Möglichkeit „Leichte Sprache“ auszuwählen und einen Stadtplan online aufzurufen. Wie viel mehr der digitale Stadtteilführer noch zu bieten hat können Sie sich hier ansehen.

Zwar ist der Stadtteilführer auf den Stadtteil Osterholz ausgelegt, er könne jedoch problemlos auf andere Orte übertragen werden, so beteiligter Informatik-Professor Herbert Kubicek. Die Finanzierung des Projektes übernahm die EU-Kommission. Dieses Beispiel zeige, wie man Nutzer an der Entwicklung beteiligen könne. Dies ist sicher gerade in Anbetracht von digitalen Angeboten für Senior/innen von großer Wichtigkeit, da Internet-Nutzung zum Teil, gerade für ältere Generationen, eine Herausforderung  darstellen kann.

Der Artikel der Welt ist hier zu finden.

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) thematisiert die Rechte bei Behandlungs- und Operationsfehlern. 2017 habe diese Problematik zu den meist beratenen Themen bei der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) gehört.

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Mehrere Artikel dazu veröffentlichte die UPD auf ihrer Webseite: Dabei geht es um schlechte Behandlung bei Ärzt/innen und in Kliniken, auch aber um mangelnde Informierung und Tipps dazu, wie man sich bei Verdacht auf eine Fehlbehandlung verhalten solle.

Die Beweispflicht liege zunächst bei der Patient/in. Dies könne oft nur durch ein medizinischen Gutachten nachgewiesen werden – auf Anfrage sei der Arzt oder die Ärztin jedoch verpflichtet den Patient/innen auch über eigene Fehlleistungen zu informieren. Zudem habe jede Patient/in Recht auf eine Kopie seiner Patientenakte. Darüber hinaus sei die Krankenkasse verpflichtet, Patient/innen bei vermuteten Behandlungsfehlern zu unterstützen, sofern diese von der Kasse gezahlt worden waren.

Mehr erfahren Sie in diesem Artikel.

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Auch Ende 2017 organisierte die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) die InternetWoche. Mit diesem jährlich wiederkehrenden Event, aber auch mit Informationsmaterial und politischen Forderungen will die BAGSO die digitale Teilhabe älterer Menschen stärken.

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Aktuelle Veranstaltungen, die denen in der Internetwoche ähneln, können auf dem Bildungsportal wissensdurstig.de eingesehen werden.

Älteren Menschen eine möglichst selbstständige und selbstbestimmte Lebensführung und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, ist eines der wichtigsten Ziele der 1989 gegründeten BAGSO. Das Internet gewinnt dabei eine immer größere Bedeutung. Die BAGSO hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Initiativen entwickelt, um älteren Menschen den Einstieg in dieses Medium zu erleichtern und ihre Medienkompetenz zu fördern, etwa durch den Einsatz technikaffiner Lots/innen, die selbst bereits im Senior/innenalter sind. Der Wegweiser durch die digitale Welt erschien im Dezember 2017 in einer 8. Auflage.

Neben der Hilfestellung für ältere Internetnutzer/innen stellt die BAGSO auch Forderungen an Politik und Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnik. So erwartet sie, dass Strategiekonzepte auf Bundes- und Landesebene zur Digitalisierung der Gesellschaft um verbindliche Ziele und konkrete Maßnahmen für die digitale Bildung älterer Menschen ergänzt werden. Diese und weitere Forderungen sind in dem aktuellen Positionspapier Ältere Menschen in der digitalen Welt zusammengefasst.

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Die Online-Übersicht „Pflegerische Prävention und Rehabilitation“ der Stiftung ZQP stellt wissenschaftlich fundierte Hinweise bezüglich der Wirksamkeit sowie konkrete Empfehlungen für Praxis und Wissenschaft zu einzelnen präventiven, rehabilitativen und gesundheitsfördernden Interventionen der Pflege im Hinblick auf ältere Menschen, inbegriffen dem aktuellen Forschungsstand, bereit. Demnach werden die folgenden Kriterien dargestellt:

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  • wissenschaftliche Beweislage zur Wirksamkeit einzelner Maßnahmen,
  • Studiendesigns und die Qualität der Studien,
  • weiterer Forschungsbedarf,
  • Hinweise für die Praxis der Pflege.

Die Daten sind für die unterschiedlichen Bereiche der Intervention auf ambulanter, stationärer und teilstationärer Ebene zusammenfassend aufbereitet und abrufbar gemacht worden.

Über die Internetseite der Stiftung ZQP können Sie auf die Online-Übersicht zugreifen.

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Den Flyer des Projekts Internet goes Ländle, welches wir Ihnen heute als Leuchtturm-Projekt vorstellen dürfen, ziert auf der Vorderseite eine Seniorin mit einer Computertastatur in Händen: Die ältere Dame sieht lebenslustig und selbstsicher aus: Der Umgang mit dem Internet solle keine Frage des Alters sein. Wie wichtig Internet-Kompetenz für Senior/innen ist und wie sich die Initiative "Internet goes Ländle" dafür einsetzt, erfahren Sie in diesem Beitrag in der Reihe Beispielsweise… Gute Ideen für ein besseres Leben im Alter.

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Alleine schon in Baden-Württemberg bestehen über 50 Senior-Internet-Initiativen, die sich für die Integration von Senior/innen im Bereich Computer und Internet einsetzen. Davon sind 26 aktive Mitglieder am Netzwerk für Senior-Internet-Initiativen Baden-Württemberg e.V. (SII), Träger des Projektes Internet goes Ländle. Ziel des Projektes ist es, das Angebot der zahlreichen Senior-Internet-Initiativen, wie es bereits in Ballungsräumen vorhanden ist, nun auch im ländlichen Raum zugänglich zu machen.

Denn auch hier ist es für Senior/innen wichtig und interessant sich im Internet zurechtfinden zu können. Um Online-Banking nutzen, E-Mails schreiben oder Bestellungen in der Internetapotheke tätigen zu können, oder aber für die Kommunikationsmöglichkeiten, die das Internet und moderne Technik liefern: „Meine Senior-Internet-Helferin hat mir gezeigt, wie ich über Skype kostenlos mit meiner Enkelin in Toronto telefonieren und sie dabei sogar live am Bildschirm sehen kann.“, so eine Teilnehmerin des Projekts.

Die Aufgabe der Helfer/in können von interessierten Senior/innen, auch aber von jeder Person, die sich für die Integration von Senior/innen im Bereich Internet und Innovation einsetzen wollen, übernommen werden. In jedem Fall können die Ehrenamtlichen von Engagierten bereits bestehender Initiativen selbst zur Helfer/in geschult werden.

Das Ziel, solche Angebote nun auch auf ländliche Gebiete auszuweiten, ist auf die Initiative der dortigen Einwohner/innen angewiesen. Der Flyer des Projektes liefert quasi eine Anleitung: Sechs Schritte zur Gründung einer Senior-Internet-Initiative:

  1. Bedarf in der Gemeinde prüfen.
  2. Kooperationsmöglichkeit in der Gemeinde oder Unterstützung von anderen Gemeinden, Institutionen oder Vereinen ermitteln.
  3. Mögliche Ehrenamtliche suchen, zusammenbringen und diese unterstützen.
  4. Fragen zu Räumlichkeiten und Ausstattung klären.
  5. Konkrete Service-Leistungen formulieren (Schulungen, Beratungen etc.).
  6. Senior-Internet-Initiative starten.

Wie unheimlich vereinfacht so eine Gründung runtergebrochen auf sechs Schritte klingen mag kann es aber vielleicht tatsächlich sein. Denn das Netzwerk SII bietet über ihre Kurzanleitung hinaus Beratung und Unterstützung bei einer Neugründung an. „Nehmen Sie mit uns Kontakt auf“, fordern sie auf.

Sollten Sie also Interesse gewonnen haben, sich im Bereich Senior/innen-Integration ins Internet zu engagieren, können Sie sich selbst bei dem Netzwerk melden. Die Kontaktdaten finden sie im Anschluss. Darüber hinaus stellt die SII auf ihrer Webseite Materialien wie Seminarunterlagen und weitere Informationen zur freien Verfügung.

Kontaktdaten:

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Kostenfalle Zahn

12. Dezember 2017

Das neue Informations- und Beschwerdeportal „Kostenfalle-Zahn.de“ der Verbraucherzentralen verfolgt das übergeordnete Ziel der Aufdeckung von Missständen im Rahmen der zahnärztlichen sowie kieferorthopädischen Behandlung. Informationen rund um das Thema Zahn werden Ihnen u.a. in folgenden Rubriken geliefert:

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  • Gut zu wissen
  • Zahnvorsorge
  • Zahnbehandlung
  • Zahnersatz
  • Kieferorthopädie

Für Ihre Beschwerden gibt es eine eigene Rubrik sowie eine Pinnwand, auf der eingereichte Beschwerden veröffentlicht wurden. Weiterhin verfügt das Portal über ein Diskussionsforum und ein Glossar. Damit verfolgt das Portal die drei Anliegen des Informierens, des Beschwerens und des Diskutierens. Eine Förderung erfolgt durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz.

Weitere Informationen finden Sie auf Kostenfalle-Zahn.de.

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Die Ehrenamtsagentur Odenwaldkreis darf sich wohl als regionaler Pionier zum Thema (re-)integrative Seniorenpolitik sehen: Seit dem Jahr 2009  hat die Agentur zwei erfolgreiche Projekte abgewickelt, von welchem eines 2012 einen Preis von der Hessischen Landesregierung erhielt. Diese beiden Projekte sind Teil unserer Reihe Beispielsweise... Gute Ideen für ein besseres Leben im Alter.

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Das erste Projekt trägt den Namen "Senioren ins Internet", insgesamt geht es dort um die Vermittlung ehrenamtlicher Hilfe bei den ersten Schritten im Internet.

Das preisgekrönte Projekt fände die Agentur selbst „ganz toll“, so Markus Fabian, Ansprechpartner der Ehrenamtsagentur. Solche Projekte, die Senior/innen über eine relativ junge Funktionalität wie das Internet aufklärt und sie begleitend einführt, sind für die (Re-)Integration von Senior/innen im Alltag der heutigen Gesellschaft nämlich sicherlich von großer Wichtigkeit. Heute sind zahlreiche Handlungen alltäglich, die es vor einigen Jahren noch nicht waren. Diese sind häufig mit dem Bedienen moderner Technik am Computer und Handy verbunden: Z.B. kann die Briefwahl via Internet beantragt werden, Arzttermine können zum Teil vereinbart werden. In Sachen Kommunikation nutzen jüngere Generationen mittlerweile bevorzugt eher zu Mail- und Nachrichtenaustausch als zu Telefonaten.

Deswegen kaufte sich auch eine der Senior/innen, die schon an dem Projekt teilnahm, überhaupt einen Laptop: „Als ich einen Urenkel bekam, hab' ich mich entschlossen einen Rechner zu kaufen, damit ich meinen Urenkel öfter sehen kann, weil sie nicht hier bei mir wohnen.“

So wurde an jene Dame im Rahmen des Projekts ein Ehrenamtlicher vermittelt, welcher sie zu Hause besuchte, um ihr praktische Grundlagen betreffend der Bedienung des Computers, Mailkontakt und Internetnutzung zu vermitteln.

Über das Projekt sagte die Seniorin, dass sie sehr gut angelernt worden sei und sich gut mit dem Laptop befassen könne: „Es macht mir immer wieder neu Freude“. In das Kurzinterview können Sie hier reinhören.


Das zweite Projekt der Ehrenamtsagentur wird "Pfiffige Senioren lassen sich nicht austricksen" genannt.

Im Rahmen eines weiteren Projekts wurden im Jahr 2014 auf Initiative der Präventionsstelle des Polizeipräsidiums Südhessen 34 Ehrenamtliche in einem dreitägigen Seminar zu Sicherheitsberater/innen für Senior/innen ausgebildet. Schwerpunkte der Schulung waren Internetkriminalität, Verkehrsprävention, Senior/innen als Opfer von Betrug und Einbruchschutz. Die Teilnehmer/innen der Schulung wurden mit dem Zertifikat „Sicherheitsberater für Senioren“ ausgezeichnet und mit Visitenkarten und Informationsbroschüren ausgestattet, um als Multiplikator/in und als Mittler zwischen Bürger/innen und Polizei zu fungieren. Dabei liegt die Zielgruppe vor allem bei Seniorengruppen und in Altenheimen, um gegen Fälle, bei denen Senior/innen zum kriminellen Vorteil ausgenutzt werden, zu verhindern.

Das Projekt fand in Zusammenarbeit mit der Ehrenamtsagentur des Odenwaldkreises, dem Polizeipräsidium Südhessen, der Polizeisozialhilfe Hessen und der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Odenwaldkreis statt. Leider sei bei der Schulung laut Fabian Markus – vielleicht auch aus Kapazitätsgründen der zahlreichen Kooperationspartner – das Augenmerk nicht so stark auf die Multiplikatoren-Arbeit und die Vermittlung an die Fachstelle Prävention gelegt worden, so dass letztendlich nur eine Hand voll Sicherheitsberater/innen ihre Arbeit aufgenommen habe. Außerdem sei es aus Sicht der Agentur wichtig, die Geschulten regelmäßig über die neuesten sogenannten 'Gaunertricks' zu informieren, welche auch häufig einen regionalen Bezug haben.


Das sagt Fabian Markus zu den Erfahrungen aus den zwei beispielhaften Projekten der Ehrenamtsagentur:

"Bei dem Projekt 'Senioren ins Internet' ist bei der Werbung auf die 'altmodische', klassische Plattform (Zeitung, Plakate, Handzettel) zu achten. Letztendlich ist dieses Projekt aber mehr oder weniger ein Selbstläufer. Oft haben wir gehört, dass der/die Senior/in schon vor langer Zeit den Handzettel z. B. beim Arzt mitgenommen hat, aber erst jetzt sich traut, sich mit dem Medium Internet zu beschäftigen. Seit 2009 konnte insgesamt ca. 150 Senior/innen durch dieses Projekt der Weg ins Internet ermöglicht bzw. erleichtert werden.

Die 'Pfiffigen Senioren' müssen – so unsere Erfahrung – über neue 'Kriminaltrends' informiert werden,Beispielsweise Odenwaldkreis Bild 2v2 damit sie am Ball bleiben und aktuell informieren können. Auch ist dies eine Art der Wertschätzung ihres Engagements. Leider konnte dies aus Kapazitätsgründen nicht immer so zeitnah geschehen. Bei der Werbung für die Schulung konnten wir durch das 'eingängige' Foto diese relativ hohe Teilnehmerzahl erreichen."

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Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) verleiht im März 2018 den - seit Beginn im Jahr 2002 - 16. Deutschen Hörfilmpreis in Berlin. Zur Auszeichnung stehen herausragende Hörfilme und Projekte zur Stärkung des barrierefreien Filmerlebens zur Auswahl.

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Informationen zu den Filmbereichen, zur Nominierung sowie zu Kontaktdaten hinsichtlich des Deutschen Hörfilmpreises 2018 stehen Ihnen auf der Homepage zur Verfügung.

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seniorenpolitik-aktuell.de
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