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Digitalisierung

Die Arbeitsgemeinschaft der Seniorenbeiräte des Kreises Schleswig-Flensburg verfügt seit einem Jahr über eine eigene Website. Aus diesem Anlass können Sie hier mehr zu Entstehung und Inhalt der Homepage lesen.

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Der Bevölkerungsanteil der SeniorInnen nimmt stetig zu. Die heute noch unter 60-jährigen nutzen den PC und das Internet so selbstverständlich wie das Telefon und wachsen in das Seniorenalter hinein. Daher entschied sich der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Seniorenbeiräte des Kreises dazu, ein Portal für die örtlichen Seniorenbeiräte ebenso wie für alle interessierten SeniorInnen mit PC-Kenntnissen einzurichten. Als Werkzeug wurde das Web-Baukasten-System Jimdo ausgewählt, das wegen seiner einfachen Bedienbarkeit auch von SeniorInnen gepflegt werden kann, die sich erst in die Materie einarbeiten müssen. Auch der Einstieg ohne eigene .de-Domain ist kostenlos und somit auch für regionale Seniorenbeiräte mit kleinstem Budget einsetzbar.

Das Ziel der Arbeitsgemeinschaft, mit dem Portal den örtlichen Beiräten eine Informations- und Kommunikationsplattform zu bieten, die auch genutzt wird, erfordert jedoch eine nicht unerhebliche PR-Arbeit. Es mag z.T. daran liegen, dass örtliche Seniorenbeiratsmitglieder ungeübt oder mit einer Scheu vor dem Internet behaftet sind. Diesem Umstand will der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Rechnung tragen und entsprechende Schulungsangebote entwickeln.

Die Website der Arbeitsgemeinschaft www.argesenioren-sl-fl.de verfügt mit den Rubriken „Aktuelle Tipps und Informationen“, „Tipps“, „Links“, „Fotos“, „Meine Meinung“, „Beiräte berichten“, „Über uns“, „Mitteilungen“, „Anträge“, „Telefon/Mailadressen“, „Protokolle“, „Mailkontakt“ und „Gästebuch“ über ein vielfältiges Informations- und Kontaktportfolio für die regionalen Seniorenbeiräte.

Über die Rubriken „Tipps“ und „Links“ wird ein ständig zu erweiterndes Angebot an Berichten und Verknüpfungen zu seniorenrelevanten Themen und Websites angeboten. Insbesondere regional bedeutsame Inhalte sollen hierbei den Schwerpunkt bilden. Die Arbeitsgemeinschaft lädt Sie zu einem Besuch der Homepage ein und ist offen für Anregungen und Kritik.

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Über zehn Millionen Menschen im Rentenalter nutzen in Deutschland täglich das Internet. Viele geben ihr Wissen gern an andere SeniorInnen weiter. Um sie in ihrem Engagement zu unterstützen, haben die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) und der Verein Deutschland sicher im Netz (DsiN) den Digital-Kompass ins Leben gerufen.

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Auf der Plattform Digital-Kompass finden Interessierte Lehrmaterialen und praktische Tipps für ihre Schulungen und Beratungen älterer Menschen sowie für den direkten Austausch mit Gleichgesinnten.

DsiN-Geschäftsführer Dr. Michael Littger betont die Bedeutung digitaler Dienste für den Alltag älterer Menschen: „Gerade für die älteren Generationen stellen digitale Dienste eine spürbare Bereicherung des Lebensalltags dar. Der Weg z.B. zur Bank oder zum Kaufhaus kann entfallen. Viele Senioren fordern daher zu Recht eine bessere Unterstützung im souveränen Umgang mit Computer und Internet.“ Dr. Barbara Keck, Geschäftsführerin der BAGSO Service Gesellschaft, hebt insbesondere die mit dem Digital-Kompass verbundene Arbeitserleichterung für ehrenamtlich Engagierte hervor: „Viele freiwillig Engagierte begleiten ältere Menschen im Netz und halten sie über digitale Neuheiten auf dem Laufenden. Der Digital-Kompass bietet ihnen vielfältige praxisnahe Materialien und ermöglicht ihnen den Austausch untereinander.“

Der Digital-Kompass richtet sich bundesweit an engagierte Menschen in Senioren-Computerclubs, Volkshochschulen, Vereinen, religiösen Gemeinden und anderen Einrichtungen, die SeniorInnen im Alltag begleiten. Er umfasst Schulungsmaterialien und Präsentationen sowie ein Online-Forum für den direkten Austausch untereinander. Über digitale Stammtische können Fragen der ehrenamtlichen HelferInnen direkt von ExpertInnen per Videokonferenz beantwortet werden.

Der Digital-Kompass, ein Projekt von BAGSO und DsiN, wird durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gefördert. Zu den weiteren PartnerInnen zählen die Verbraucher Initiative, die Stiftung Digitale Chancen und das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit.

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Bereits seit 2003 besteht der Verein SeniorenNet in Kiel. Die Angebote richten sich, inzwischen auch in Flensburg, an Menschen über 50. Es geht um Austausch, Beratung und Unterstützung rund um Internet, Soft- und Hardware. Seit 2003 haben sich regelmäßige, mehrmals wöchentlich stattfindene Angebote und Treffen etabliert, welche ohne Anmeldung besucht werden können. Der Verein bietet jedoch noch mehr an.

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Insgesamt sieben Mal in der Woche finden Lerntreffs statt, die Sie ohne Anmeldung besuchen können. In den Lerntreffs mit Anmeldung wird häufig ein konkretes Thema behandelt. Auf dem Kalender können Sie sich die Angebote je Tag anschauen.

Um an den Treffen kostenfrei teilnehmen zu können, ist eine Mitgliedschaft in dem Verein notwendig. Diese kostet jährlich 35 Euro und sollen die Verwaltungskosten der ehrenamtlichen Arbeit decken.

Auch in Flensburg ist das SeniorenNet organisiert. Dort finden ebenfalls regelmäßige Lerntreffs statt. Interessierte können Kontakt zum Leitungsteam aufnehmen oder mittwochs zum Treffen "PC und Klönen" kommen.

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Das erste digitale Dorf Deutschlands steht fest: Betzdorf in Rheinland-Pfalz. Die Verbandsgemeinde Betzdorf ist eine von zwei rheinland-pfälzischen Modellregionen im Projekt "Digitale Dörfer" des Fraunhofer IESE. Hier werden gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern digitale Konzepte erprobt, die die Daseinsvorsorge im demografischen Wandel sichern sollen.

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Damit die Erfahrungen auch auf andere Gemeinden übertragen werden können, hat das Demografieportal des Bundes und der Länder am 15. Februar 2016 den Praxisdialog "Digitale Dörfer" gestartet. Ihre Fragen und Ideen können Sie direkt mit dem Betzdorfer Bürgermeister Bernd Brato diskutieren. Darüber hinaus bietet der Dialog eine Plattform für einen überregionalen Erfahrungsaustausch zu smarten Ideen für die Zukunft des ländlichen Raums. Beteiligen Sie sich bis zum 31. März mit Beispielen aus Ihrer Region!

Mehr Informationen finden Sie auf den Seiten des Praxisdialogs.

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisiationen (BAGSO) empfiehlt Seniorenorganisationen die Nutzung von sozialen Netzwerken. Auf diesem Weg können sich Mitglieder und andere Organisationen austauschen, Themen in die Öffentlichkeit gebracht werden sowie neue Mitglieder geworben werden.

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Auf den Seiten der BAGSO wird die Einrichtung einer Verbandsseite sowie dessen Verwaltung anhand des Beispieles von facebook erklärt. Die gesamte Handreichung kann heruntergeladen oder bestellt werden.

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Auf der Homepage www.grüner-haken.org haben die Betreiber des Heimverzeichnisses eine weitere Informationsplattform geschaffen. Mit ihr soll es ermöglicht werden, unkomplizierter stationäre Pflegeeinrichtungen zu finden, die als verbraucherfreundlich und mit guter Lebensqualität ausgezeichnet wurden.

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Betreiber ist die Gesellschaft für Lebensqualität im Alter und bei Behinderung, welche ebenfalls für das Heimverzeichnis verantwortlich sind. Dort sind alle stationären Einrichtungen für ältere Menschen aufgelistet. Es kann nach dem gewünschten Ort und weiteren Kriterien wie Umkreis, Lage oder Betreuung gefiltert werden. Die Karte zeigt alle ausgezeichneten Einrichtungen in Deutschland auf.

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Menschen ab 60 Jahren und ehrenamtliche UnterstützerInnen waren aufgerufen, zu zeigen, wie Ältere das Internet für sich bereichernd nutzen. Ausgezeichnet wurden nun unter anderem eine Wikipedia-Autorin, ein Onlineradio-Moderator und E-Learning-Kurse.

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6 von ingesamt 130 Einreichungen wurden bei der Preisverleihung in Berlin ausgezeichnet, sie erhielten Preise im Gesamtwert von 5.000 Euro. Am Wettbewerb konnten SeniorInnen oder unterstützende Personen teilnehmen. Die ausgezeichneten Beiträge sollen beispielhaft zeigen, welche Möglichkeiten der Umgang mit Online-Angeboten der Generation 60plus eröffnet. Alle Einreichungen - wie z.B. Online-Reiseberichte, Webseiten über das eigene Hobby oder die Kontaktaufnahme mit FreundInnen und Familie über das Internet - demonstrieren laut den Veranstaltern, wie wichtig es ist, ältere Menschen an die Nutzung digitaler Angebote heranzuführen.

GewinnerInnen der Kategorie 1 "Einsteiger und erfahrene Internetnutzer" sind Ursel Ilgner (73) und Buchard Wedewer (75). Im Umgang mit Smartphone und Tablet macht Ursel Ilgner niemand etwas vor. Mit verschiedenen Projekten, wie der Bearbeitung von Webseiten oder der Pflege von Wikipedia-Einträgen, gestaltet sie die digitale Welt aktiv mit. In ihrem Seniorenstudium an der Universität Leipzig nahm sie außerdem an Computerkursen teil und arbeitete an der Erstellung mehrerer Webseiten mit. Als Radiomoderator gestaltet Burchard Wedewer rund vier Stunden Programm in der Woche. Die Themen des Onlineradios "Carinthia Power" werden vorab in Redaktionsabsprachen via Teamspeak oder Yahoo Messenger festgelegt.

GewinnerInnen der Kategorie 2 "Trainerinnen und Trainer" sind der SeniorenComputerClub Berlin-Mitte, Margret Budde (79), Ellen Salverius-Krökel (57) und Robert Bath (63). Der SeniorenComputerClub schafft eine nachhaltige und umfassende Möglichkeit für SeniorInnen, sich aktiv mit dem Internet auseinanderzusetzen. Zusammen mit PartnerInnen arbeitet das Team von Günter Voß kontinuierlich an der Verbesserung der Kurse und Projekte, um jede SeniorIn das passende Angebot bereitzustellen. Margret Budde und Ellen Salverius-Krökel betreiben die Webseite "Moment mal ‒ Mach mit!". Mit unterschiedlichen Inhalten zu Wissen, Bildung, Kultur und Technik stellen sie Mitmachangebote und Lernvideos zusammen. Die NutzerInnen können ebenfalls Themen vorschlagen und sich in E-Learning-Kursen beteiligen. Robert Bath engagiert sich seit mehreren Jahren für das Mehrgenerationenhaus Bürgerhafen in Greifswald, dort bietet er Grundkurse zu PC-, Internet- und Tabletnutzung für ältere Bürger an. Sein Ziel ist es, vor allem Menschen in ländlichen Regionen an die Nutzung der neuen Medien heranzuführen.

Gewinnerin des Sonderpreises ist die  Online-Gruppe "Magdeburger Halbkugeln". Ziel der Gruppe ist es, im Rahmen von "Studierenden ab 50" mit überholten Klischees über SeniorInnen und das Internet aufzuräumen. In zwei Videos "Eine wahre Begebenheit" und "Yes we (s)can!" stellen die Magdeburger SeniorstudentInnen gemeinsam mit jungen Studierenden der Medienbildung überspitzt dar, wie ältere Menschen heute das Internet nutzen.

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Das bundesweit aktive "Virtuelle und reale Lern- und Kompetenz-Netzwerk älterer Erwachsene" (ViLE) trifft sich jeweils freitags in Lübeck. Es wird sich vor allem mit aktuellen oder grundsätzlichen politischen Themen befasst. Es werden aber Exkursionen unternommen.

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Der Verein ViLE ist bundesweit in Regionalgruppen organisiert mit PartnerInnen aus dem ganzen Bundesgebiet. Eins von mehreren laufenden Projekten des Netzwerkes ist das Lerncafé, ein Onlinejournal zur allgemeinen Weiterbildung. Inzwischen ist die 70. Ausgabe erschienen, alle vorigen Ausgaben können online nachgelesen werden.

In der Regionalgruppe Nord hat der Standort Lübeck eine besondere, da sehr aktive, Rolle. Sie können sich auf den Seiten des Vereins über die lübbschen Aktivitäten der letzten Jahre informieren. Regelmäßige Treffen finden in Lübeck jeweils freitags zwischen 10 und 12 Uhr im Computerraum des Mehrgenerationenhauses in Lübeck-Eichholz (Brandenbaumer Feld 29) statt.

Informationen zur Vereinsmitgliedschaft, AnsprechpartnerInnen der Gruppe Nord und weitere Infomaterialen finden Sie online.

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In dem Generationenblog schreiben verschiedene AutorInnen aus verschiedenen Altersklassen über eine große Bandbreite von Themen. Grundsätzliches Ziel dabei ist es, den Dialog und das Miteinander der Generationen zu stärken.

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Neue Medien sollen gemeinsam und kreativ genutzt werden. Dabei können die AutorInnen und LeserInnen Einblick in die digitale Kultur erfahren und die Sichtweise der anderen Generation entdecken. AutorInnen haben sich zum Teil zu Tandems aus jüngeren und älteren Menschen zusammengetan, um das Miteinander noch spürbarer darzustellen. Auf dem Generationenblog werden auch Ergebnisse von anderen Projekten dargestellt.

Die Artikel können Sie sich sortiert nach Themengebiet, Erscheinungsdatum oder  AutorIn anschauen. Der Generationenblog wird von der SK Stiftung Kultur als eines von mehreren Generationenprojekten getragen.

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seniorenpolitik-aktuell.de
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