Weiterlesen An den einzelnen Standorten sollen weiter Möglichkeiten aufgezeigt werden, baulich-technische Anpassung von Wohnraum für alten- und altersgerechtes, betreutes und barrierefreies Wohnen zu realisieren. Ziel des Landesmodellvorhabens ist es, Strategien und konkrete Fördermöglichkeiten für Kommunen, soziale Träger, Eigentümer_innen und Wohnungsunternehmen, um die soziale Wohnraumversorgung, bedarfsgerechte und gut betreute Wohnformen bis ins hohe Alter in angestammten Quartieren zu gewährleisten und damit ein aktives und sicheres Leben zu ermöglichen. Dabei soll dem Wunsch vieler Senior_innen entsprochen werden, trotz (gesundheitlicher) Einschränkungen so lang wie möglich im eigenen Domizil wohnhaft zu bleiben. Wohnungsmarktprognosen für das Jahr 2025 sowie Bevölkerungsvorausberechnungen lassen auf eine Zunahme der Anzahl älterer Menschen bei einem Rückgang der jüngeren Bevölkerungsgruppen in Schleswig-Holstein schließen. Um den notwendigen Anpassungen der (sozialen) Wohnungsmarktpolitk sowie einer zukunftsfähigen Stadt- und Quartiersentwicklung vor dem Hintergrund des demografischen Wandels gerecht zu werden, wurde 2011 vom Innenministerium das Forschungsprojekt „Kommunale Wohnberatung – Wohnlotsen Schleswig-Holstein“ und die Erprobung unterschiedlicher Ansätze in der Praxis gestartet. Die Hintergründe, Projektziele bzw.- bausteine, Kontaktmöglichkeiten und Adressen der verschiedenene Modellvorhaben bzw. bereits eingerichteten Beratungsstellen in Flensburg, Lübeck, Mölln und Nordfriesland finden Sie auf der Website:
Alltägliches Leben
26. Altenparlament Schleswig-Holstein – Inklusion, Generationengerechtigkeit, Chancengleichheit
3. Oktober 2014Am 26.09.2014 hat in Kiel das 26. Altenparlament mit knapp 90 Delegierten getagt, um relevante gesellschaftliche Themenkomplexe wie Inklusion, Pflege, Altersamut und den Bau bezahlbaren Wohnraums zu disktuieren. Neben den Arbeitskreisen "Inklusion aller gesellschaftlichen Gruppen", "Generationengerechtigkeit" und "Armut macht krank" wurden auch weitere Aspekte erörtert, welche nicht nur politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen des alltäglichen Lebens von Senior_innen , sondern von Bürger_innnen jeden Alters betreffen.
Dies umfasst Thematiken wie z.B. das Schulwesen oder die inhaltlichen Ebenen des Inklusionsbegriffes sowie grundsätzliche Forderungen nach "menschenwürdigen" Arbeitsbedingungen, mehr soziale Teilhabe von Geringverdiener_innen, die aktuelle Beschaffenheit des Öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) und mehr Geld und Engagement zu Gunsten des Aufbaus eines barrierefreien und integrativen Alltaglebens. Dabei wurden auch konkrete Forderungen wie z.B. gut lesbare Verpackungsbeschriftungen für jeden Menschen, ein preisgünstiges "Seniorenticket" und die kostenfreie Benutzung von Toiletten in Super- bzw. Drogeriemärkten gefordert, da die wachsende Anzahl älterer Kund_innen in Zukunft immer weitere Wege zu Einkaufsgebieten bewältigen muss.
Das Altenparlament ist zwar nicht bindend beschlussfähig, nimmt jedoch laut Landtagspräsident Klaus Schlie eine wichtige Rolle als Impulsgeber, als "verlässlicher Aktivposten" für Gesellschaft und Landtag ein.
Die Beschlüsse des 26. Altenparlaments in Kiel finden Sie hier als PDF-Dokument.
Detaillierte Informationen zu Inhalten, dem Programm der Tagung oder den Aufgaben, Zusammensetzung und Verortung des Altenparlaments finden Sie auf der Internetseite des Landtag Schleswig-Holsteins.
Seniorenportal des Mittelzentrums Reinbek, Glinde, Wentorf bei Hamburg
26. September 2014Seit dem 1. Oktober 2009 bilden die Städte Reinbek, Glinde und Wentorf bei Hamburg ein gemeinsames Mittelzentrum. Ziel des Zusammenschlusses war es die kulturelle und wirtschaftliche Kraft der drei Städte effektiver zu nutzen. Mittelzentren bezeichnen wirtschaftsgeografische Räume, die als Anlaufstelle zur Versorgung mit Waren, Dienstleistungen und Infrastrukturangeboten dienen. In Bezug auf die Bundesländer, kann ein Mittelzentrum demnach als eine untergeordnete Organisationseinheit oder ein infrastrukturell bedingter Zusammenschluss mehrerer Gemeinden gesehen werden. Im Rahmen dieses Zusammenschlusses wurde für die Region ein Internetportal für Senioren eingerichtet.
Ziel des Portals ist die Bündelung und Vernetzung verschiedener infrastruktureller- und Freizeitangebote für Senioren. Nutzerinnen und Nutzern haben die Möglichkeit sich über Angebote in den Bereichen Beratung und Hilfe, Bildung und Kultur, Freizeit und Sport, Gesundheit und Ernährung, Betreuung und Pflege, Wohnen im Alter, Hilfsmitteln und diversen anderen zu informieren. Somit trägt das Portal erheblich zur Vernetzung, Informationsverbreitung und der effizienteren Nutzung von verschiedenen sozialen und kulturellen Angeboten bei. Die Suche kann dabei nach Orten erfolgen, so sind neben den drei genannten Städten auch Hamburg, Ahrensburg, Wohltorf und Bad Oldesloe vertreten. Unten stehend finden Sie weiterführende Informationen und einen Link zum Portal.
Erfahren Sie hier mehr über das Mittelzentrum Reinbek, Glinde, Wentorf bei Hamburg
Viele Wohnungs- und Hausbesitzer wünschen sich in Ihren eigenen vier Wänden alt zu werden. Denkt man diesbezüglich nicht rechtzeitig die sich im Alter ändernden Anforderungen der Ausstattung des Eigenheimes mit, kann dieser Wunsch ernsthaft gefährdet werden. Der Verein „wohnen im eigentum. die wohneigentümer e.V.“ möchte Menschen helfen sich dieser Herausforderung zu stellen.
Aus diesem Grund organisiert der Verein am 25.09.2014, um 18:30 Uhr, einen Online-Vortrag zum Thema barrierefreies Wohnen im Alter. Die Referentin Ulrike Haase-Muelleneisen, Diplom-Ingenieurin und Master of Engeneering ist Sachverständige für Barrierefreiheit in Gebäuden, Außenraum und Städtebau, im dem Vortrag zeigt sie Eigentümerinnen und Eigentümern Wege auf das Wohnen im Alter vorzubereiten und somit gleichzeitig den Wert des Hauses oder der Wohnung zu steigern. Zur Teilnahme an dem Vortrag benötigen Sie einen PC, ein Headset oder Telefon und eine Anmeldung. Wo Sie sich anmelden und wie viel die Teilnahme kostet erfahren Sie im unteren Teil dieses Artikels.
Anmeldung:
Per Telefon unter: 0228 – 30 41 26 77
Per E-Mail: veranstaltung@wohnen-im-eigentum.de
Kosten für die Teilnahme:
20 Euro/ 10 Euro (für Mitglieder)
Anzeige des Vortrags auf der Internetseite von wohnen im eigentum. die wohneigentümer e.V.
Fachtagung in Kiel am 24.09.2014 „Altersarmut ist weiblich“
22. September 2014Vor kurzem veröffentlichte das Statistikamt Nord neue Zahlen zur Altersarmut. Aus den Zahlen geht hervor, dass knapp 19.000 Menschen, ab einem Alter von über 65 Jahren, in Schleswig-Holstein von Armut betroffen sind. Erschreckend ist, dass fast zwei Drittel der von Altersarmut Betroffenen weiblich sind. Altersarmut ist eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen und wird es auch in Zukunft bleiben.
Das Soziale Bündnis für Schleswig Holstein, ein Bündnis zur Bekämpfung von Altersarmut, bestehend aus der AWO, dem DGB Nord und dem SoVD (Sozialverband Deutschland) organisiert anlässlich dieser brisanten Thematik den Fachtag „Altersarmut ist weiblich“. Die Tagung soll über Sachverhalte aufklären, eine Plattform zum Austausch schaffen und aufzeigen was gegen Altersarmut, insbesondere in Bezug auf Frauen getan werden kann. Am 24. September 2014 findet die Tagung im Wissenschaftszentrum Kiel statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Weitere Informationen entnehmen Sie aus den unteren Abschnitt.
Veranstaltungszeitpunkt:
Mittwoch, 24.09.2014, 10-15 Uhr
Veranstaltungsort:
Wissenschaftszentrum Kiel
Frauenhoferstraße 13
24118 Kiel
Ansprechpartner:
Christian Schulz (Referent für Sozialpolitik des SoVD)
Tel.: 0431 / 98 388 – 70
E-Mail: sozialpolitik@sovd-sh.de
Den Veranstaltungsflyer mit dem Tagesprogramm finden Sie hier
Erfahren Sie hier mehr über das Soziale Bündnis für Schleswig-Holstein
Projekt ‚Klimaverträglich mobil 60+‘
17. September 2014Als gemeinschaftliches Projekt des ökologischen Verkehrsclubs (VCD), der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) und des Deutsche Mieterbund (DMB) unterstützt das Projekt 'Klimaverträglich mobil 60+' seit 2012 ältere Menschen und Interessierte mit Hilfe von Informationen, Aktionen und kostenloser Beratung dabei, ihren Alltag klimafreundlich zu gestalten.
Weiterlesen Gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative, finden sich z.B. Tipps, Kontakthinweise und Erklärungen zur Nutzung alternativer Transportmittel wie E-Rädern, Sesseldreirädern oder Car-Sharing-Angebote. Neben dem Mobilitätsratgeber 'Mobil bleiben – Tipps für eine klimaschonende Mobilität in jedem Alter' bietet die Website Informationen bzw. Checklisten und Vordrucke zu Themen wie z.B. Begleitservice im ÖPNV, klimabewusster Autokauf, Fußgängerstadtpläne und Verkehrssicherheitsratschläge. Um eine/n Ansprechpartner_in in Ihrer Umgebung zu finden, suchen Sie bitte auf der Internetseite die Kontaktperson ihres Bundeslandes oder wenden Sie sich an die Verbandsreferentin unter 030 / 280 351-25 oder per E-Mail an verband(at)vcd.org, um Unterstützung zu bekommen VCD-Mitglieder vor Ort ausfindig zu machen.
Für die professionelle bzw. ehrenamtliche Arbeit mit Senior_innen werden u.a. Workshops, kostenfreie Beratung oder Unterstützung bei der Organisation von Aktionen oder Informationsveranstaltung angeboten.
Alle Informationen, bundesweite Veranstaltungshinweise und Inhalte finden Sie auf der Internetseite des Projektes.
Den Mobilitätsrategber des Projektes finden Sie hier als PDF Datei.
Mehr Informationen zum Projekt erhalten Sie auch auf der Internetseite des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.
Die paritätische Pflege SH startet ab dem 25. September 2014 eine Vortragsreihe mit dem Titel "Wohnen plus". In dieser Reihe werden verschiedenste Themen rund um den Bereich Wohnen im Alter behandelt.
Die Vorträge finden jeweils in der Zeit von 18:00 - 19:30 Uhr im Netzwerk-Laden, in der Holtauer Straße 69, in Kiel statt. Folgende Vorträge sind bereits geplant:
25. September:
„Nicht allein, nicht im Heim - Wohn-, Pflege- und Betreuungsformen im Alter“
Referent: Rüdiger Waßmuth, PFLEGE SH
09. Oktober:
„Wohnen für Hilfe - Hand gegen Koje“
Referentin: Alexandra Dreibach, Studentenwerk SH
27. November:
„Meine Wohnung, mein Haus - passend für alle Lebensphasen?“
Referent: Dipl.-Ing. Axel Kreutzfeldt, Architektur ohne Barrieren
Die Vortragsreihe wird im Jahr 2015 fortgesetzt. Im Folgenden noch einmal alle wichtigen Daten auf einen Blick:
Veranstaltungsort:
STADTTEILNETZWERK nördliche Innenstadt Kiel e.V.
Holtenauer Straße 69
24105 Kiel
Kontakt:
Tel.: (0431) 260 98 664
E-Mail: info@stadtteilnetzwerk-niki.de
Datum & Uhrzeit:
25.09.2014
09.10.2014
27.11.2014
jeweils von 18:00 – 19:30 Uhr
Koordinationsstelle für innovative Wohn- und Pflegeformen im Alter
3. September 2014Weiterlesen In einer Wohngemeinschaft stehen neben privatem Wohnraum, Gemeinschaftsflächen zur Verfügung, die u. a. zum gemeinsamen Kochen genutzt werden. Die Mieter mit Unterstützungsbedarf werden durch sogenannte „Alltagsbegleiter“ in den Alltag eingebunden und organisieren gemeinsam den Tag. Weitere Informationen:
Um die seit 2012 bestehenden 'Mehrgenerationenhäuser' nachhaltig zu sichern, wurden zur langfristigen Etablierung des gleichnamigen Aktionsprogrammes 16 Millionen Euro im Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2015 veranschlagt. Das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend möchte mit Hilfe der Mehrgenerationen in den Standortkommunen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels das intergenerationelle Miteinander direkt vor Ort durch Beratungs- bzw. Unterstützungsangebote und vielfältige Aktionen fördern.
Schwerpunkte der Begegnungsstätten sind die Themen Alter und Pflege, Integration und Bildung, Haushaltsnahe Dienstleistungen und Freiwilliges Engagement. Gemeinsam sollen orientiert an den lokalen Bedarfen z.B. Lösungen für die Vereinbarkeit von Familie bzw. Pflege und Beruf, die Unterstützung und Entlasung betreuender oder pflegender Angehöriger sowie Hilfsangebote für demenziell erkrankte Menschen erarbeitet bzw. bestehende Angebote ausgebaut werden. Nutzer_innen soll eine verlässliche Infrastruktur geboten werden. Ziel ist es weiter, gesellschaftliche Teilhabe und freiwilliges Engagement zu fördern.
Die 450 Mehrgenerationenhäuser werden durch Zuschüsse aus Bundesmitteln bzw. Geldern des Europäischen Sozialfonds (ESF) und Ländern bzw. Kommunen finanziert.
Für detaillierte Informationen zur Sicherung der Finanzierung besuchen Sie auch die Internetseite des Bundesministeriums für Familien, Senioren Frauen und Jugend.
Um die Internetseite des Aktionsprogrammes zu besuchen und mehr über Hintergründe und Fakten zum Aktionsprogramm zu erfahren, klicken Sie bitte hier.
Mehr Inhalte zum Programm der Generationenhäuser und zur Häusersuche in ihrer Umgebung finden Sie hier.
Die neue Ausgabe von „Im Fokus“ ist bereits im Juli erschienen. Herausgegeben wird sie von dem Forum Seniorenarbeit NRW, einem Projekt des Kuratoriums Deutsche Altershilfe. Inhaltlich dreht sich die neue Ausgabe um die Bedeutung des Internets in der Seniorenarbeit.
Die Leserin oder den Leser erwartet eine Vielfalt an Artikeln im Bereich des Themenfelds. Den Einstand gibt ein Artikel über das gegenwärtige Internetnutzungsverhalten älterer Menschen und eine Zukunftsvision dessen. Im Weiteren werden Möglichkeiten der Nutzung des Internets für Zwecke bürgerschaftlichen Engagements, als Kommunikations- oder Organisationsplattform vorgestellt sowie ein Einblick in einige Projekte und Arbeitsfelder gegeben. Das Forum Seniorenarbeit möchte mit den Artikeln Anregungen schaffen neue Wege von gesellschaftlicher Partizipation zu gehen und auszuprobieren.
Die aktuelle Ausgabe 05, Juli 2014 können Sie hier online lesen
Hier gelangen Sie zur Internetseite des Forum Seniorenarbeit NRW







