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Alltägliches Leben

Am 25.05.2020 startet die Kampagne „Engagement macht stark!“ des Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement. Höhepunkt soll die bundesweite „Woche des bürgerschaftlichen Engagements“ im September sein.

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Seit über 15 Jahren findet jährlich die Kampange „Engagement macht stark!“ inklusive einer Engagementwoche im September statt. Ziel der Kampagne ist es, „die Vielfalt und Bedeutung von Engagement sichtbar zu machen und zu würdigen.“ 2020 soll die Kampagne ganz im Zeichen des Klimaschutzes als Themenschwerpunkt stehen. Ab dem 25.05. soll der Engagementkalender auf der Kampagnenseite freigeschaltet werden.

Die 16. Woche des bürgerschaftlichen Engagements wird dann am 11.09.2020 eröffnet und am 20.09. beendet. Hier finden Sie die Projekte der Woche aus dem letzten Jahr, außerdem können Sie für die diesjährige Engagementwoche Vorschläge einreichen. Für den Themenschwerpunkt Klimaschutz können auch Botschafter/innen vorgeschlagen werden, die in besonderer Weise „mit ihrem Engagement zur Lösung eines gesellschaftlichen Problems“ beitragen. Weitere Auswahlkriterien finden Sie hier.

Gefördert wird die Kampagne vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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Das Bundeskabinett hat den Weg frei gemacht für die elektronische Patientenakte (ePA), die als Teil der Digitalisierung des Gesundheitswesens im Januar 2021 kommen soll. Kritiker/innen vermissen den Schutz sensibler Daten.

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Seit Jahren gibt es eine Diskussion über die Einführung einer elektronischen Patientenakte. Dabei soll für Patient/innen eine elektronische Kartei angelegt werden, auf der beispielsweise Befunde gespeichert werden können. So könnten zum Beispiel mehrfache Voruntersuchungen überflüssig werden, da alle behandelnden Ärzt*innen über die Versichertenkarte auf die E-Patientenakte zugreifen können.

„Wir erleben gerade, wie digitale Angebote helfen, Patienten besser zu versorgen“, so Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in einer Pressemitteilung zu dem aktuellen Gesetzentwurf. Das „Patientendaten-Schutz-Gesetz“ soll nach Vorstellung der Bundesregierung im Herbst in Kraft treten. Doch wie viel Patientendaten-Schutz steckt in dem Gesetz?

Ärzt/innen sehen das Gesetz im Hinblick auf den Schutz sensibler Daten jedenfalls teilweise kritisch, wie im Deutschlandfunk berichtet wird. „Man darf das Kind nicht mit dem Bade ausschütten. Und vor allem eins, es muss einfach geklärt sein: Wie wird diese Verbindung gesichert? Wer übernimmt dafür die Verantwortung?“, wird dort Kai Peter Schlegel, niedergelassener Facharzt für Urologie, zitiert. Man könne den speziellen Anschluss an das notwendige Gematik-Netz gar nicht installieren, „ohne diesen Weg in unser Intranet, wo die Dateien an sich sicher sind, freizugeben. Und letztlich ist eine Arztpraxis mit Sicherheit leicht zu knacken für jemanden, den das interessiert.“ Ärzt/innen, die die elektronischen Patienakten nutzen, sollen dafür honoriert werden. Honorarkürzungen solle es nach Spahn allerdings bei Nicht-Benutzung auch geben.

Für die Patient/innen soll die Nutzung solcher elektronischen Akten zunächst freiwillig sein. Die Versicherten sollen auch darüber entscheiden können, welche Daten in die ePA aufgenommen werden sollen und welche nicht. Die Daten können ab 2022 bei einem Krankenkassenwechsel übernommen werden. Ab 2023 sollen Versicherte dann die Möglichkeit bekommen, ihre anonymisierten Daten für die medizinische Forschung zur Verfügung zu stellen. Befürworter/innen der elektronischen Patientenakten erhoffen sich dadurch wichtige Erkenntnisse. Zum Beispiel kann leichter statistisch erfasst werden, welche Krankheiten mit besonderer Häufigkeit mit anderen (Vor-)Erkrankungen zusammenfallen.

Das voraussichtlich im Herbst durch den Bundestag bestätigte Gesetz könnte im Januar 2021 umgesetzt werden. Im Bundesrat ist es nicht zustimmungspflichtig. Damit hat das Bundeskabinett den Weg für die ePA mit dem Gesetzentwurf aus dem Gesundheitsministerium frei gemacht. Eine Zusammenfassung der vorgesehenen Regelungen finden Sie auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums, wo Sie auch den Gesetzentwurf im Wortlaut herunterladen können.

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Die Brailleschrift – besser bekannt als Blindenschrift – ist auf Initiative des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands (DBSV) in Deutschland zum UNESCO-Kulturerbe erklärt worden.

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„Die Brailleschrift und ihre Anwendung bilden das Fundament für die Bildungschancen blinder Menschen und ihre berufliche und soziale Teilhabe“, heißt es auf der Internetseite der Deutschen UNESCO-Kommission, die die Verwendung und Weitergabe der Schrift ins bundesweite Verzeichnis immaterieller Kulturerben aufgenommen hatte.

„Diese lebendige Kulturform passt sich stetig an neue Entwicklungen und Technologien an. Die Weitergabe der Schrift erfolgt in Schulen, Rehabilitationseinrichten, Verbänden und Vereinen“, so die Kommission weiter. Insbesondere der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband, auf dessen Initiative die Erklärung zum immateriellen Kulturerbe zurückzuführen ist, begrüßt die Entscheidung.

"Das ist hochwillkommener Rückenwind für die zahlreichen Initiativen unseres Verbandes zur Förderung der Brailleschrift", erklärt DBSV-Präsident Klaus Hahn in einer Pressemitteilung. Die offizielle Auszeichnungsveranstaltung ist nach derzeitigem Stand für Mitte Mai 2020 vorgesehen.

Die Brailleschrift wurde 1825 von dem damals 16-jährigen Blinden Franzosen Louis Braille entwickelt und ist mittlerweile weltweit die Schrift sehbeeinträchtigter Menschen. Buchstaben bestehen dabei aus einer Kombination von tastbaren Punkten, weswegen die Blindenschrift auch als „Punkteschrift“ bekannt ist.

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Das Projekt „Im Alter IN FORM“ hat 14 Qualitätsbausteine entwickelt, die Kommunen und Akteur/innen der Seniorenarbeit aufzeigen sollen, in welchen Bereichen es Handlungsoptionen für ein gesundes Älterwerden gibt.

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„Im Alter IN FORM“ ist ein gesundheitsförderndes Projekt der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V. (BAGSO). Für die BAGSO müsse die „Förderung des Wohlbefindens und der Lebensqualität älterer Menschen auch in Zukunft das zentrale Anliegen aller Verantwortlichen und Akteure der Seniorenarbeit und der Gesundheitsdienstleister sein“, heißt es in der Einführung der Qualitätsbausteine. Die Qualitätsbausteine sollen Akteur/innen der Seniorenarbeit mit weiterführenden Informationen und Arbeitshilfen versehene Handlungsoptionen und Gestaltungsmöglichkeiten aufzeigen. Ziel soll es sein, mit passenden Rahmenbedingungen zu einem gesunden Älterwerden der Menschen und einem gesteigerten Wohlbefinden in den Kommunen beizutragen.

„Je nach Ausgangssituation und Rahmenbedingungen in der Kommune, im Dorf oder im Stadtteil, gibt es verschiedene Wege oder Etappen, um die Gesundheitsziele zu erreichen, vorhandene Angebote für ältere Menschen zu verbessern und neue Angebote zu initiieren“, so weiter in der Einführung.

Die Qualitätsbausteine enthalten hilfreiche Hinweise von der Bestandsaufnahme (Wie ist die Situation vor Ort? Was fehlt?) über Maßnahmen und Möglichkeiten bis hin zur Messbarkeit und Auswertung der Schritte.

Zur Übersicht über die 14 Qualitätsbausteine gelangen Sie hier. Die BAGSO hat zu dem Thema auch ein erklärendes Video hochgeladen, welches Sie sich direkt hier anschauen können:

[embed]https://www.youtube.com/watch?v=-mS-ZoEGkdo[/embed]

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Nachdem wir in den letzten Wochen bereits auf digitale Möglichkeiten in Zeiten sozialer Distanz hingewiesen haben (z.B. in diesem Artikel), ergänzen wir in diesem Beitrag weitere Optionen, Tipps und Hinweise.

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) hat einen Podcast gestartet. Podcasts sind im Internet hörbare Radiosendungen, die in unterschiedlichen Längen in der Regel zu einem bestimmten Thema aufgenommen werden. Die erste Folge des neuen Podcast dauert etwa 6 Minuten und trägt den Titel „Was tun gegen Ängste und Sorgen?“. Angehört werden kann der Podcast, der die drängendsten Fragen älteren Menschen während der Corona-Pandemie klären will, zum Beispiel hier:

[embed]https://www.youtube.com/watch?v=UTyzGRC0IaM&feature=youtu.be[/embed]


Weitere Beispiele digitaler Möglichkeiten sind hier aufgelistet:

  • Der Digitaltag 2020, den wir auf diesem Portal vor einigen Wochen bereits angekündigt hatten, wird aufgrund der Corona-Pandemie nun vollständig ins Internet verlegt. Am 19.Juni stehen Ihnen zahlreiche Angebote online zur Verfügung. Auf dem aktuellen Stand bleiben Sie auf der Internetseite des Digitaltags unter diesem Link.
  • Theater, Opern und andere Kultureinrichtungen haben zwar aufgrund der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus noch geschlossen, zum Teil werden die Stücke und Konzerte jedoch trotzdem gezeigt – und zwar im Internet. Per Stream sind die Aufführungen auch kostenlos abrufbar. Auch in Schleswig-Holstein bieten einige Kulturhäuser solche Angebote, wie kürzlich beispielsweise die SHZ. Um herauszufinden, wann und wo Stücke im Internet zu sehen sind, können Sie beispielsweise Ihre Lieblingstheater oder Lieblingsstücke im Internet eingeben.
  • Auch Gottesdienste werden teilweise live im Internet übertragen, da auch diese aufgrund der Corona-Maßnahmen nicht wie gewohnt in Kirchen, Moscheen, Synagogen oder anderen Glaubens- bzw. Gotteshäusern stattfinden dürfen. Auch hierzu empfiehlt es sich, im Internet nach Gottesdiensten zu suchen, die live übertragen werden.
  • Gesicherte Informationen zu der weiteren Entwicklung der Pandemie, Fragen und Antworten sowie Verhaltensempfehlungen finden Sie zum Beispiel auf zusammengegencorona.de, einer täglich aktualisierten Seite des Bundesgesundheitsministeriums. Weiterhin ist auch die Internetseite infektionsschutz.de der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zu empfehlen. Achten Sie in jedem Fall auf die Seriosität der Informationen, die rund um das Virus kursieren. Verbraucherzentralen warnen weiterhin vor Falschmeldungen, die sich gerade in sozialen Medien schnell verbreiten. Das wichtigste dazu finden Sie beispielsweise in diesem Artikel der Hamburger Verbraucherzentrale.

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Der UN-Menschenrechtsrat hat Claudia Mahler, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Deutschen Instituts für Menschenrechte, zur Expertin für die Rechte Älterer ernannt.

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Die Ernennung fand am 13.März statt. Bislang hat Claudia Mahler bereits das Deutsche Institut für Menschenrechte im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen vertreten. In einer Pressemitteilung begrüßt das Institut die Ernennung der wissenschaftlichen Mitarbeiterin zur Expertin: "Frau Mahler hat einen ganz wesentlichen Anteil daran, dass die Diskussion über die Situation älter Menschen hierzulande auch mit einer menschenrechtlichen Perspektive geführt wird. Sie hat außerdem dazu beigetragen, dass sich zivilgesellschaftliche Organisationen aus Deutschland bei den Verhandlungen in den Vereinten Nationen zu einer Konvention über die Menschenrechte Älterer einbringen.“

Bereits 2013 hatte das Institut für Menschenrechte eine Konvention für Menschenrechte älterer Menschen gefordert. Als Risiken für ein menschenwürdiges Leben im Alter wurden dabei vor allem Altersarmut, Diskriminierung aufgrund von Alter und Einschränkungen in der Autonomie (z.B. in der Pflege) genannt.

Die Amtszeit der kürzlich ernannten Menschenrechtsexpertin beträgt drei Jahre und beginnt im Sommer.

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In Form von Beiräten können Bewohner/innen stationärer Einrichtungen in Entscheidungen mit einbezogen werden. Die Beiräte sollten jedoch Regeln für ihre Arbeit aufstellen. Vorschläge macht die Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen e.V. (BiVa Pflegeschutzbund).

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Viele, die bereits einmal in einem (ehrenamtlichen) Gremium wie Seniorenbeiräten, kommunalen Parlamenten oder eben Heimbeiräten aktiv war, werden die Fragen kennen: Welche Regeln geben wir uns? Was ist die Grundlage unserer Arbeit? Dem Thema hat sich in Bezug auf die Beiräte in Pflegeheimen auch der BiVa Pflegeschutzbund gewidmet.

„In der Praxis hat sich eine Art Geschäftsordnung bewährt, in der man festlegt, wer welche Aufgaben mit welchem Inhalt übernimmt“, heißt es in einer aktuellen Mitteilung. „Darin sollten auch elementare Regeln wie die Gleichberechtigung jedes Beiratsmitglieds, die höchstpersönliche Amtsführung, Vertretungsmöglichkeiten und die Verschwiegenheit festgehalten werden“, empfiehlt der Pflegeschutzbund. Außerdem seien die Aufgabenbereiche einer/eines Vorsitzenden zu definieren und die Länge solcher Amtszeiten. Auch die Frage, in welcher Form ein Protokoll angefertigt wird, sollte in einer Geschäftsordnung geregelt werden.

„Durch diese Verschriftlichung geben sich Bewohnervertretungen selbst einen Rahmen und können ihre Tätigkeit strukturieren. Darüber hinaus verdeutlicht eine Geschäftsordnung auch die Unabhängigkeit des Gremiums und dessen Selbstständigkeit“, begründet der BiVa Pflegeschutzbund die Empfehlung einer solchen Geschäftsordnung. Wenn Sie Interesse an einer Vorlage für eine Geschäftsordnung haben, können Sie sich per E-Mail (kroell@biva.de) an die Organisation wenden.

Beiräte sind im allgemeinen Gremien, durch die bestimmte Gruppen politischen Einfluss nehmen können. Dadurch können auch Entscheidungen in ihrem Interesse getroffen werden. Über die Arbeit verschiedener Beiräte (insbesondere der Seniorenbeiräte mit Schwerpunkt auf Schleswig-Holstein) berichten wir auch regelmäßig auf diesem Portal.

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) hat Ende März eine Stellungnahme zur aktuellen Situation rund um das neuartige Corona-Virus Covid-19 veröffentlicht. Der Verband gibt darin mehrere Empfehlungen.

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Täglich überschlagen sich die Meldungen über das Virus, welches das öffentliche Leben derzeit nahezu zum Stillstand gebracht hat. Ebenso werden auch Maßnahmen ständig neu diskutiert, um möglichst angemessen auf die Situation reagieren zu können. „In diesem Sinne rufen wir unsere Mitgliedsverbände und alle in der Seniorenarbeit Engagierten auf, uns ihre Ideen und Vorschläge zuzuleiten, was noch getan werden kann, um Leben zu schützen und den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu stärken“, schreibt daher die BAGSO als Interessensvertretung der älteren Generationen. In einer Stellungnahme, die vom BAGSO-Bundesvorstand verabschiedet wurde, sind mehrere Empfehlungen formuliert. Dazu zählt beispielsweise der Aufruf an die jüngere Generation, sich in Form von Patenschaften für ältere Menschen einzusetzen. „Hilfreich sind regelmäßiges Telefonieren oder das Erledigen von Besorgungen, solange dabei stets der notwendige Abstand von zwei Metern eingehalten wird“, heißt es in dem Papier. Außerdem empfehlen die Autor/innen, dass Lieferdienste von Lebensmittelläden oder Apotheken ältere und (derzeit) eingeschränkte Menschen vorrangig beliefern sollten. Die Stellungnahme mit dem Titel „Menschenleben schützen – Zusammenhalt stärken“ kann hier heruntergeladen werden.

Grundsätzlich empfiehlt die BAGSO gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) folgende Maßnahmen, die bereits im Vorfeld der Stellungnahme auf der Seite der BAGSO veröfffentlicht wurden:

  • Reduzieren Sie soziale Kontakte soweit möglich, auch zu Gleichaltrigen, denn auch sie können Überträger sein.
  • Meiden Sie derzeit jeden unmittelbaren Kontakt zu Enkelkindern. Die Großeltern sollten möglichst nicht in die Betreuung einbezogen werden.
  • Gehen Sie nicht in Arztpraxen, rufen Sie im Bedarfsfall dort an, und fragen, wie Sie sich verhalten sollen.
  • Gehen Sie, falls möglich, nicht in Apotheken, bestellen Sie benötigte Arzneimittel per Telefon und lassen Sie sich diese liefern oder nehmen Sie, wenn möglich, Hilfe aus der Familie oder der Nachbarschaft an.
  • Nehmen Sie Bring- und Lieferangebote an: durch Familie und Nachbarn, durch Supermärkte.
  • Halten Sie ihre sozialen Kontakte über Telefon oder, wenn möglich, über Skype aufrecht.
  • Begrenzen Sie die Zahl der Personen, die in Ihre Wohnung kommen, auf ein Minimum.
  • Nutzen Sie das schöne Wetter, um spazieren zu gehen. Das stärkt Ihre Abwehr. Halten Sie auch dort mindestens zwei Meter Abstand, wenn Sie Bekannte treffen!

Weitere Beiträge zum Thema Covid-19 und seine Folgen finden Sie auch auf seniorenpolitik-aktuell.de.

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Der Verein „Wege aus der Einsamkeit e.V.“ organisiert den 10. Wettbewerb unter dem Titel „Zuhause hat Zukunft“. Mit bis zu 2.000 Euro Preisgeldern sollen Projekte ausgezeichnet werden, die Senior/innen ein möglichst langes Leben in Eigenständigkeit ermöglichen.

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Aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen wünschen sich die meisten Älteren. „Sie wollen möglichst lange im vertrauten und gewohnten Umfeld wohnen bleiben, darum ist es so wichtig, die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen“, heißt es in einem Flyer des Vereins, der hier ebenso wie die Teilnahmebedingungen heruntergeladen werden kann. Auf der Internetseite findet sich ebenfalls ein Bewerbungsformular. Bewerben können sich Organisationen, Stiftungen oder gemeinnützige Vereine, die Projekte durchführen, die sich mit der Verbesserung der Lebenssituation älterer Menschen befassen. „Jedes Projekt zu diesem Thema ist willkommen — ganz gleich, ob aus den Bereichen Kunst, Bildung, Technik, Ernährung, Wohnen, Digitalisierung oder andere hier nicht aufgeführten Bereichen“, so der Verein weiter.

Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 30.04.2020. Dotiert ist der 1.Platz mit 2.000 Euro, doch auch für den 2. und 3.Platz soll es finanzielle Unterstützungen geben. 2019 wurde der Wettbewerb ausgesetzt, die Gewinner/innen aus 2018 können Sie sich hier ansehen.

Der Verein „Wege aus der Einsamkeit“ setzt sich für gute Lebensumstände älterer Menschen ein. Mehr Hintergründe zu den Zielen des Vereins finden Sie beispielsweise hier.

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Der Sozialverband VdK hatte bereits 2019 die „#Rentefüralle“-Kampagne ins Leben gerufen. Seitdem gab es zahlreiche Aktionen, die sich für ein gerechtes Rentensystem stark gemacht haben.

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Im Mai des vergangenen Jahres hatte der Sozialverband VdK den Startschuss für eine Rentenkampagne gegeben. Auf Aktionsplakaten stellte der Sozialverband Fragen, die eine gesellschaftliche Debatte anregen sollten. „Warum werden Renten besteuert, Vermögen aber nicht?“, ist dort beispielsweise zu lesen. Seit dem Kampagnenstart hat es zahlreiche Protestaktionen geben. Dazu gehören Infostände, Flashmobs oder andere kreative Aktionsformen. Einige Eindrücke gibt ein Video, mit welchem die Kampagne im Dezember eine erste Bilanz gezogen hatte.

[embed]https://www.youtube.com/watch?v=3GmkweAPO4s&feature=youtu.be[/embed]

Doch #Rentefüralle ist noch längst nicht vorbei. Weitere Aktionen sollen kommen. Auch eine Großdemonstration war in München für den 28.03.2020 geplant. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen des Corona-Virus ist die Veranstaltung jedoch im Vorfeld abgesagt worden. Weitere Informationen (z.B. Termine oder Aktionsberichte) finden Sie auf der Kampagnenseite.

Auf der Internetseite des Sozialverbands finden Sie die rentenpolitischen Forderungen, die dieser aufstellt:

  • Alle Erwerbstätigen müssen in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, auch Beamte, Selbstständige und Politiker.
  • Alle Generationen, Alt und Jung, müssen sich auf eine gute Absicherung durch die gesetzliche Rente verlassen können.
  • Große Vermögen und hohe Einkommen müssen so besteuert werden, dass ein sozialer Ausgleich ermöglicht und Altersarmut verhindert wird.
  • Arbeit und Lebensleistung müssen belohnt werden. Wer jahrzehntelang auch aus kleinen Einkommen Beiträge bezahlt hat, muss auf eine ausreichende gesetzliche Rente im Alter vertrauen können.
  • Damit Krankheit nicht arm macht, müssen die Abschläge bei der Erwerbsminderungsrente komplett gestrichen werden.

Weitere Beiträge zum Thema Rente auf diesem Portal finden Sie in der Übersicht.

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