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Alltägliches Leben

Als Teil unserer Reihe Beispielsweise... Gute Ideen für ein besseres Leben im Alter stellen Ihnen das Senioren-Beratungsnetz Hildesheim vor. Lesen Sie in diesem Beitrag, wie und warum durch regionale Akteure und Bürger/innen Informationen für ältere Menschen zusammengestellt werden.

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Im ersten Teil können Sie einiges über das Angebot des Beratungsnetzes erfahren. Im zweiten Teil erwarten Sie Hintergrundinformationen über die Projektumsetzung sowie -aufrechterhaltung.


Teil 1: Informationen zum Angebot

Zunächst ist festzustellen, dass immer mehr Seniorinnen und Senioren über Internetkenntnisse verfügen und nach der aktuellen ARD/ZDF-Onlinestudie fast 30 Prozent der Altersgruppe ab 60 Jahren das Internet täglich nutzt. Das Internet bietet nicht nur Alltagserleichterung, sondern auch Alter(n)serleichterung.

Das Internetportal bietet ein transparentes regionales Angebot zu seniorenrelevanten Themen. Die Nutzer/innen der Internetseite können schnell und bequem von zu Hause aus die für sie wichtigen Informationen mit Verlinkungen sowie Adressen von Ansprechpartner/innen abrufen. Das Angebot ist nützlich und hilfreich, da es vielen Menschen aufgrund des Alters oder fehlender Mobilität insbesondere im ländlichen Raum schwer fällt, sich über Hilfs- und Unterstützungsangebote zu informieren und dazu die oft weit entfernten Beratungsstellen aufzusuchen.

Nach Auswertung über ein Statistikprogramm können die Betreiber/innen des Portals folgende Aussagen zur Nutzung zwischen dem 01.01.2016 und 28.02.2017 machen:

  • 4.129 Besucher, davon 93 Prozent aus Deutschland
  • 952 Downloads (Herunterladen von Informationsmaterialien)

Ein weiterer Hinweis auf die Nutzung sind die gelegentlichen Kommentare bei Telefonaten oder persönlichen Kontakten, dass Erstinformationen aus dem Senioren-Beratungsnetz gezogen wurden.

Das Netzwerk, welches die Informationen zur Verfügung stellt, besteht einerseits aus Gruppen von Seniorinnen und Senioren aus der Region Hildesheim (z. B. Mitglieder des Seniorenbeirates der Stadt Hildesheim, VHS-Club Hi-senior) als Nutzer/innen von online-Angeboten, andererseits aus Vertreter/innen von Kommunen (Stadt und Landkreis Hildesheim) sowie weiteren Organisationen und Einrichtungen in sozialer und kirchlicher Trägerschaft. Jährlich finden zwei Netzwerktreffen statt. Alle Netzwerkakteure werden als gleichberechtigt betrachtet.

Das Senioren-Beratungsnetz Hildesheim ist online unter senioren-beratungsnetz-hildesheim.de zu finden.


Teil 2: Informationen zur Projektumsetzung

Die Ursprungsidee für das Beratungsnetz hatte die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) in Hildesheim. Das vom Bundesministerium für Forschung und Bildung (BMBF) finanzierte Forschungsprojekt „Für SeniorInnen on- und offline Beratungsangebote arrangieren“ (SooBa) wurde vom 01.09.2012 – 31.10.2015 an der HAWK durchgeführt. Im Rahmen des Projektes wurden Themen und Beratungsverläufe sowie Möglichkeiten und Grenzen der online-Beratung analysiert. Hierauf aufbauend wurde ein Konzept für den Einsatz von online-Beratung ergänzend zur offline-Beratung für einen regionalen Kontext partizipativ entwickelt und in der Region Hildesheim modellhaft erprobt.

Vor Projektablauf bat die HAWK um Prüfung, ob die entstandene Informations- und Beratungsplattform in die öffentlichen Strukturen des Landkreises Hildesheim überführt und weitergeführt werden kann.

Der Landkreis hat sich zur Übernahme der zukunftsweisende Informations- und Beratungsplattform für ältere Menschen für einen Projektzeitraum vom 01.01.2016 – 31.12.2017 entschieden. Die Übernahme und Weiterentwicklung der Homepage wird angesichts der wachsenden Zahl der älteren Menschen als eine wichtige Investition für die Zukunft und als ein weiterer Baustein für eine umfassende kommunale seniorenpolitische Beratungsstruktur angesehen. Interesse des Landkreises ist es zudem, die Internetplattform in Zusammenarbeit mit den bisherigen Kooperationspartner/innen als ein nachhaltiges, regionales Informationsportal und Wegweiser für seniorenrelevante Themen zu nutzen und auszubauen.

Vor Projektablauf wird eine Evaluation vorgenommen und über eine Fortsetzung entschieden.

Im Verlauf des Projektes gab es keine nennenswerte Stolpersteine oder Probleme. Die Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit einer zukunftsweisenden Informations- und Beratungsplattform für ältere Menschen wurde von keinen der Beteiligten in Frage gestellt.

Hilfreich ist laut Manuel Stender, im Landkreis zuständig für seniorenspezifische Strukturplanung, eine vorherige Bedarfs- und Bestandsanalyse bezüglich eines regionalen Online-Angebotes. Zudem sollten mögliche Kooperations- oder Netzwerkpartner angesprochen werden, um das Projekt gemeinsam und auf einer breiten Basis umzusetzen. Letztlich sollten die finanziellen und personellen Rahmenbedingungen geklärt sein.

Im Landkreis Hildesheim konnten die Beteiligten von dem Forschungsprojekt der HAWK profitieren und waren dort schon als Kooperationspartner/innen bei der Umsetzung eingebunden. Für die erfolgreiche Planung und Umsetzung eines gleichartigen Projektes sollten laut Herrn Stender jedoch folgende Faktoren beachtet werden:

  • Das Projekt sollte zur Sache der Chef/in gemacht werden, z.B. in Person der Bürgermeister/in, evtl. Landrat/Landrätin
  • Politik, Verwaltung, örtliche Verbände und Akteure sollten sensibilisiert werden
  • Notwendig ist die Beteiligung und Mitgestaltung durch Bürger/innen und seniorenrelevante Akteure
  • Auch sollte auf eine gute Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen geachtet werden
  • es sollte klare Strukturen geschaffen und eine aktive Öffentlichkeitsarbeit betrieben werden
  • Eine nachhaltige Unterstützung der Kommune ist hilfreich
  • Gegebenenfalls müssen Fördermittel beantragt oder Sponsoring betrieben werden

Bezüglich der Aufrechterhaltung des Netzwerkes erzählt Herr Stender:

"Vor der Übernahme durch den Landkreis Hildesheim erklärten sich alle bisherigen Kooperationspartner bereit auch in einem künftigen Netzwerk aktiv mitzuwirken. Im Mai und November 2016 trafen sich die Kooperationspartner im Kreishaus, um über die Weiterentwicklung zu beraten. Neben der Überarbeitung und Aktualisierung von Texten stand die Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit im Fokus. Um den Bekanntheitsgrad und die Nutzerzahl noch zu steigern wurde vereinbart, dass alle Kooperationspartner eine gut sichtbare Verlinkung vornehmen und das Senioren-Beratungsnetz-Hildesheim aktiv bewerben. Zudem wurde Anfang 2017 Informationsflyer an alle Hausarztpraxen im Landkreis Hildesheim verteilt.

Das Senioren-Beratungsnetz-Hildesheim wird von den Mitarbeitern des Senioren- und Pflegestützpunktes Niedersachsen im Landkreis Hildesheim (SPN) bearbeitet, gepflegt weiterentwickelt und beworben. Der Personaleinsatz ist mit ca. 4 Stunden pro Woche geplant. Neben den Personalkosten fallen Kosten für die Domain, Schulungen, Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit in Höhe von jährlich ca. 2.000 Euro an."

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Konflikte gehören auch in einer Pflegeeinrichtung zum Alltag. Diese können belastend sein, weil sich die Bewohner/innen der Situation oftmals nicht entziehen können. Eine Broschüre der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) sowie der Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen (BIVA)  informiert über die Möglichkeiten einer außergerichtlichen Schlichtung.

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Bei vertraglichen Meinungsverschiedenheiten soll die außergerichtliche Schlichtung vor allem ein langes, aufwändiges und teures Verfahren vermeiden.

Erarbeitet wurde der Ratgeber von den Juristinnen Iris Anagnostopoulou und Ulrike Kempchen, welche beim Beratungsdienst der BIVA tätig sind. Die Broschüre enthält auf 26 Seiten praxisorientierte Informationen zur Streitschlichtung in Einrichtungen. Ratsuchende finden Antworten auf alle Fragen zur Durchführung einer solchen Verbraucherschlichtung.

Ergänzende Informationen, Fallbeispiele und Mustervorlagen werden auf den Seiten der BIVA zur Verfügung gestellt. Die Broschüre können Sie hier herunterladen oder kostenfrei bei der BAGSO bestellen:

  • per Post: BAGSO e.V., Thomas-Mann-Str. 2-4, 53111 Bonn
  • per Fax: 0228 / 24 99 93 20
  • per Mail: bestellungen@bagso.de

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Im Rahmen des Programms "Altersgerechtes Umbauen" der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) können auch dieses Jahr Zuschussanträge gestellt werden. Es können bis zu 12,5 Prozent bzw. 6.250 Euro je Wohneinheit bezuschusst werden.

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2017 stehen insgesamt 75 Millionen Euro für Zuschüsse bereit. Die Zuschüsse für den Abbau von Barrieren können über das Programm 455 beantragt werden.

Im Vergleich zum Vorjahr sollen einige Maßnahmenpakete klarer formuliert sein, um Fehlinterpretationen bezüglich der einzelnen Anforderungen zu vermeiden.

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Das dritte Gesetz zur Stärkung der pflegerischen Versorgung und zur Änderung weiterer Vorschriften (PSG III oder PSG 3) wurde im Dezember von Bundestag und Bundesrat verabschiedet. Der Bundesrat knüpfte seine Zustimmung jedoch an eine Bedingung. Auch in der Entstehungsgeschichte wurde Kritik am PSG III laut.

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Der Bundesrat hat seine Zustimmung an eine bis Ende Juni 2020 durchzuführende Evaluation gebunden. Die Kosten für die Sozialhilfe und Vergütung sowie Personalstruktur in Pflegeeinrichtungen sollen untersucht werden. Die Regelungen des PSG III können nämlich zu Wettbewerbsverzerrungen zu Lasten der nach Tarif zahlenden Einrichtungen führen. Zur Zeit beklagen Träger von Einrichtungen einen hohen Verwaltungsaufwand, mangelnde Softwareumstellungen bei Kostenträgern sollen zu zahlreichen falschen Bescheiden führen.

Dieser Gesetzesentwurf der Bundesregierung fand in Bundestag und Bundesrat (eingeschränkte) Zustimmung. Auf diesen und frühere Entwürfe beziehen sich folgende Stellungnahmen:

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) begrüßte grundsätzlich die mit dem PSG III verfolgten Ziele. Sie war aber der Meinung, dass es mit dem Gesetz nicht hinreichend gelingen wird, die angestrebten Ziele zu erreichen. Die gesamte Stellungnahme können Sie online nachlesen.

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge (DV) empfiehlt, im PSG III das Verhältnis von Pflegeversicherung, Eingliederungshilfe und Hilfe zur Pflege neu zu ordnen. Die gesamte Stellungnahme finden Sie hier.

Der Paritätische kritisierte in seiner ausführlichen Stellungnahme zum Beispiel die Vorrangstellung von Pflegeleistungen. In eine ähnlich Richtung äußerte sich der Berufsverband evangelische Behindertenhilfe.

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Auch an bestehenden Systemen sollte Kritik gehört und gewürdigt werden. In diesem Beitrag finden Sie einige lesenswerte kritische Stimmen zum Zustand des dreisäuligen Altersrentensystems in Deutschland. Alle Artikel sind online frei zugänglich.

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Im Kommentar "Auf der falschen Spur" in den Nürnberger Nachrichten kritisiert Sarah Benecke die Förderung von privaten Rentenversicherungen. Die Gebühren seien eine gute Verdienstmöglichkeit der Versicherungswirtschaft, würden jedoch keine bis kaum Rendite für die Einzahler/innen bedeuten.

Im Interview auf den NachDenkSeiten geht Holger Balodis auf den Einfluss von Versicherungslobbyisten auf die Rentendebatte ein.

In dem Artikel "Von Riester zu Nahles: Altersarmut trotz Rente" setzt sich Christoph Butterwegge - Politikwissenschaftler, Armutsforscher und einer der diesjährigen Bundespräsidentenkandidaten - für eine solidarische Rentenversicherung ein. Der Artikel erschien Dezember 2016 in den Blättern für deutsche und internationale Politik.

Norbert Häring, Redakteur im Handelsblatt, ist relativ bekannt für seine Kritik am "Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung". Die Stellungnahmen der sogenannten Wirtschaftsweisen täuschten Objektivität vor und kämen - wie in diesem Beispiel zum Vergleich von Rentensystemen - ohne Fachwissen aus.

Viele Gewerkschaften fordern eine Verbesserung des Rentensystems, hier z.B. die Volkssolidarität oder der Deutsche Gewerkschaftsbund. Als Teil der Rentenkampagne hat Verdi zum Vergleich die drei Rentensysteme von Frankreich, der Schweiz und Österreich vorgestellt. All diesen Rentensystemen ist ähnlich, dass sie solidarischer als das deutsche sind und - vor allem für Geringverdiener/innen - eine höhere Rente bedeuten.

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Mit ressortübergreifenden Fachinformationen soll das Portal zum demografischen Wandel in der Arbeitswelt - kurz demowanda - einen Überblick über aktuelle Entwicklungen bzgl. der Arbeitswelt geben.

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Das Portal - an dem nun auch das Deutsche Zentrum für Altersfragen beteiligt ist - gliedert sich in die sechs Themenbereiche Bevölkerung, Bildung, Arbeitsmarkt, Arbeitsbedingungen, Gesundheit und Arbeit im Alter. Sie sollen den arbeitsweltbezogenen Kontext des demografischen Wandels in seiner Komplexität deutlich machen. Ziel ist es, Akteur/innen aus Politik und Praxis differenzierte Hintergrundinformationen zu geben, um die Rahmenbedingungen gesunder und produktiver Arbeit anzupassen und weiterzuentwickeln.

Das Portal ist unter der Adresse demowanda.de erreichbar.

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Die Organisation und Wahl von Seniorenvertretungen kann je nach Bundesland bzw. Stadtstaat variieren. Als aktuelles Beispiel lohnt es sich, auf die anstehende Wahl der bezirklichen Seniorenvertreter/innen in Berlin zu schauen.

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Im Berliner Landesseniorenbeirat sitzen neben zwölf - von der zuständigen Senator/in berufenen - Vertreter/innen von Seniorenorganisationen die zwölf Vorsitzenden der bezirklichen Seniorenvetretungen sowie ein/e Beauftragte/r für ältere Menschen mit Migrationshintergrund.

Im März werden die Vorschlagslisten zur Berufung in die bezirklichen Seniorenvertretungen gewählt. In den letzten beiden Wahlgängen 2006 und 2011 war vor allem die niedrige Wahlbeteiligung auffällig: 0,32 und 0,61 Prozent. Als Ursache werden die hohen Hürden für die Wahl gesehen: Wenig Wahlorte und geringer Bekanntheitsgrad der Wahl.

Dies wurde unter anderem in der neuen Fassung des Berliner Seniorenmitwirkungsgesetz bearbeitet. 2006 konnte nur an einem Ort, 2011 an drei Orten und Terminen gewählt werden. Dieses Jahr wurden erstmals alle Wahlberechtigten über ihr Wahlrecht schriftlich informiert. Vom 27. bis 31.03.2017 kann in jedem Bezirk an fünf Wahlterminen und unterschiedlichen Orten gewählt werden. Auch ist dieses Jahr die Teilnahme per Briefwahl möglich, welche allerdings beantragt werden muss.

Mehr zu der Wahl erfahren Sie auf der Seite der Landesseniorenvertretung Berlin.

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Soziale Gerechtigkeit ist in der Seniorenpolitik ein wiederkehrendes Thema. Daher hat die Bibliothek des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA) entsprechende Literaturempfehlungen zusammengestellt.

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Auf diese Artikel können Sie direkt online zugreifen:

Albrech, Joachim / Fink, Philipp / Tiemann, Heinrich (2016): Ungleiches Deutschland. Sozioökonomischer Disparitätenbericht 2015.

Schraad-Tischler, Daniel / Schiller, Christof (2016): Social justice in the EU Index Report 2016. Social Inclusion Monitor Europe.

Vanhuysse, Pieter / Schraad-Tischler, Daniel / Azahaf, Najim (2013): Intergenerational justice in aging societies. A cross-national comparison of 29 OECD.


Folgende Bücher sind zu dem Thema erhältlich:

Brandenburg, Hermann / Kohlen, Helen (Hrsg., 2012): Gerechtigkeit und Solidarität im Gesundheitswesen. Eine multidisziplinäre Perspektive.

Cosandey, Jérôme / Eling, Martin / Höpflinger, François / Perrig-Chiello, Pasqualina (Hrsg., 2014): Generationenungerechtigkeit überwinden. Revisionsvorschläge für einen veralteten Vertrag.

Christen, Christian (2013): Politische Ökonomie der Alterssicherung. Kritik der Reformdebatte um Generationengerechtigkeit, Demographie und kapitalgedeckte Finanzierung.

Druyen, Thomas C. J. (Hrsg., 2016): Drei Generationen im Gespräch. Eine Studie zum intergenerativen Zukunftsmanagement.

Ervik, Rune (Hrsg., 2015): New contractualism in European welfare state policies.

Gründinger, Wolfgang (2012): Wir Zukunftssucher. Wie Deutschland enkeltauglich wird.

Lesser, Harry (2012): Justice for older people.

Mau, Steffen (2014): The moral economy of welfare states. Britain and Germany compared.

McKerlie, Dennis (2013): Justice between the young and the old.

Panitzsch-Wiebe, Marion / Becker, Bjarne / Kunstreich, Timm (Hrsg., 2014): Politik der Sozialen Arbeit - Politik des Sozialen.

Schulz-Nieswandt, Frank (2016): Sozialökonomie der Pflege und ihre Methodologie. Abriss der forschungsorientierten Lehre in Vallendar.

Torp, Cornelius (2015): Gerechtigkeit im Wohlfahrtsstaat. Alter und Alterssicherung in Deutschland und Großbritannien von 1945 bis heute.

Tremmel, Jörg C. (2012): Eine Theorie der Generationengerechtigkeit.


Diese einschlägigen Beiträge sind in Sammelwerken erschienen:

Agidi, Seth (2014): Generationengerechtigkeit. Traditionelle und christliche Konzepte. In: Norddeutsche Mission (Hrsg.): Was heißt schon "alt"? Gesellschaften im Wandel. Alt werden in Ghana, Togo und Deutschland, S. 57-65.

Becke, Guido / Wehl, Raphaela (2016): Generationengerechtigkeit als Schlüssel für betriebliche Sozialinnovationen. In: Becke, Guido et al (Hrsg.): Zusammen - Arbeit - Gestalten, S. 223-240.

Jähnichen, Traugott (2013): Das Alter ehren, der Jugend Gewicht geben? Überlegungen zur Generationensolidarität und Generationengerechtigkeit in theologischer Perspektive. In: Jähnichen, Traugott (Hrsg.): Alternde Gesellschaft, S. 113-134.

Kluth, Winfried (2013): Neue Gerechtigkeitsfragen auf Grund des demografischen Wandels. In: Massing, Peter / Angenendt, Steffen (Hrsg.): Abnehmende Bevölkerung - zunehmende Probleme, S. 63-80.

Kohlen, Helen (2016): Anerkennung ohne Umverteilung und Sorgearbeit ohne Care-Ethik? Plädoyer für eine Demokratisierung der Sorge/Care. In: Dabrowski, Martin / Wolf, Judith (Hrsg.): Menschenwürde und Gerechtigkeit in der Pflege, S. 53-62.

Maschi, Tina / Aday, Ron (2016): The crisis of aging people in prison. Forging a social work response to the social determinants of health and justice. In: Kaplan, Daniel / Berkman, Barbara (Hrsg.): Oxford handbook of social work in health and aging, S. 453-465.

Mori, Toru (2015): Die Grenzen der Demokratie aus der Sicht der Generationengerechtigkeit. In: Gebauer, Martin (Hrsg.): Alternde Gesellschaften im Recht, S. 73-82.

Nothelle-Wildfeuer, Ursula (2015): Was müssen die nachfolgenden Generationen für ihre alten Menschen leisten? Alter als Aufgabe intergenerationeller Gerechtigkeit. In: Dabrowski, Martin / Wolf, Judith (Hrsg.): Menschenwürde und Gerechtigkeit in der Pflege, S. 55-73.

Prömper, Hans (2015): Sorgende Männer. Eine Frage der Gerechtigkeit. In: Kreß, Brigitta / Mehlhorn, Annette (Hrsg.): Füreinander Sorge tragen, S. 123-139.

Sachweh, Patrick (2016): Social justice and the welfare state. Institutions, outcomes, and attitudes in comparative perspective. In: Sabbagh, Clara / Schmitt, Manfred (Hrsg.): Handbook of social justice theory and research, S. 293-332.

Seiler, Christian (2015): Soziale Absicherung und Generationengerechtigkeit. In: Gebauer, Martin (Hrsg.): Alternde Gesellschaften im Recht, S. 165-173.

Zimmermann-Acklin, Markus (2012): Grenzen setzen? Altersrationierung und Gerechtigkeit im Gesundheitswesen. In: Schicktanz, Silke (Hrsg.): Pro-Age oder Anti-Aging? S. 215-230.

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Seit dem 01.01.2017 gilt ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff, der die Gleichbehandlung körperlich, kognitiv und psychisch beeinträchtigter Menschen zum Ziel hat. Zu den eingeführten Änderungen - wie z.B. Pflegegrade statt Pflegestufen - wird das PflegeNotTelefon und der Pflegestützpunkt eine Veranstaltung in Kiel anbieten.

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Zum Hintergrund: Der Begriff der „Pflegebedürftigkeit“ wurde erstmals im Jahr 1995 zur Einführung der sozialen Pflegeversicherung definiert. Der medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) prüft seit dieser Zeit im Rahmen von Gutachten, ob jemand die Voraussetzungen erfüllt oder Leistungen erhält. Schon 1995 wurde kritisiert, dass im Rahmen der Begutachtung zwar die körperlichen und organischen Einschränkungen erfasst werden, jedoch kaum die psychischen und kognitiven. Mit der Gesetzesänderung soll nun der Fokus der Begutachtungen auf die Selbstständigkeit und die Fähigkeiten pflegebedürftiger Menschen liegen.

Dr. Andrea Kimmel vom Medizinischen Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) wird im Rahmen der Veranstaltung Fragen aufgreifen und beantworten.

Ort der Veranstaltung: Amt für Soziale Dienste, Stephan-Heinzel-Str. 2 (Wilhelmplatz), 2. Stock, Raum 208, 24116 Kiel

Zeit: 23. 02.2017, 16:30 bis ca. 18:00

Es fallen keine Kosten an. Die Veranstalter bitten wegen des begrenzten Platzes um Anmeldung unter einer der folgenden Kontakte:

  • PflegeNotTelefon Schleswig-Holstein, Sibeliusweg 4, 24109 Kiel. Tel. 0431/5114-551,  Fax: 0431/5114-559, post@pflege-not-telefon.de
  • Pflegestützpunkt Kiel im Amt für Soziale Dienste, Stephan-Heinzel-Str. 2, 24116 Kiel, Tel. 0431/90136-96 oder -27, pflegestuetzpunkt@kiel.de

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Der Flyer "Selbstständige Lebensführung älterer Migrantinnen und Migranten in Deutschland - Handlungsbedarfe und strukturelle Ansatzpunkte" ist ein Ergebnis von interdisziplinären Workshops, welche bis Februar 2016 durchgeführt wurden. Zusätzlich sind eine Dokumentation der Veranstaltungen sowie Handlungsempfehlungen erschienen.

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Laut dem Institut Inbas-Sozialforschung ist die selbständige Lebensführung im Durchschnitt ab 75 Jahren gefährdet. Die Planungen, um dieser Gefährdung zu begegnen, sollten jedoch schon mit dem Renteneintritt beginnen. An den Workshops nahmen Expert/innen aus der praxisnahen Arbeit mit älteren Menschen teil.

Die entstandenen Materialien stehen zum Download bereit:

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