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Wohnen

Die Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen (BIVA) setzt sich nicht nur für die Interessen Pflegebedürftiger ein, sie berät auch und stellt Informationen im Kontext Pflege und Wohnen zur Verfügung.

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Auf den Seiten der BIVA können Sie einen Überblick über Wohnformen im Alter erhalten. Zu einzelnen Wohnformen und weiteren verwandten Themen sind weitere Artikel auf der Homepage zu finden. So z.B. ein Beitrag zu Wohngemeinschaften für schwerst pflegebedürftige Menschen.

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Der Kongress trägt das Motto „Gesundheit solidarisch gestalten“ und soll Interessierten eine Plattform für Diskussionen und Austausch bieten. Es sollen Einzelbeiträge, Workshops, Fachforen und Podiumsdiskussionen stattfinden.

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Der Kongress wird von der Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung aus Berlin und Brandenburg organisiert. Das gesamte Programm kann heruntergeladen werden.

Die Anmeldung können Sie online erledigen. Bis zum 13.01.2017 gilt der Frühbuchertarif von 100 bzw. ermäßigt 35 Euro. Danach kostet die Anmeldung 110 bzw. ermäßigt 40 Euro.

Den ermäßigten Beitrag können Studierende, Auszubildende und Rentner/innen zahlen.

Kostenfrei können Menschen teilnehmen, die Arbeitslosengeld II, Grundsicherung im Alter oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen.

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Die Robert-Bosch-Stiftung hat sich in diesem Jahr dem Thema "Vielfältig Wohnen" zugewandt. Mit dem deutschen Alterspreis 2016 wurden drei Projekte ausgezeichnet, das "LebensPhasenHaus – Ein Zuhause ein Leben lang" der Universität Tübingen, die Lebenstraumgemeinschaft Jahnishausen in Riesa und das Hamburger Wohnprojekt für Senior/innen unterschiedlicher Kulturen Veringeck.

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Im LebensPhasenHaus der Universität Tübingen erleben Besucher/innen, welche Techniken bereits heute den Alltag von Senior/innen erleichtern. Die Tür zum Modellhaus öffnet sich per Fingerabdruck, im Boden verlegte Lichtbänder leiten die Bewohner/innen nachts vom Bett zum Badezimmer. Arbeitsflächen und Schränke können mit dem Rollstuhl unterfahren werden, der Herd ist höhenverstellbar. Die meisten Exponate sind keine Zukunftsprodukte, sondern im Handel verfügbar. Das Haus dient auch als Ort, an dem Vertreter/innen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft untereinander und mit potenziellen Nutzer/innen ins Gespräch kommen.

Die Lebenstraumgemeinschaft Jahnishausen wurde 2001 von sieben Frauen auf einem Rittergut in Sachsen gegründet. Mittlerweile wohnen in der genossenschaftlich organisierten Gemeinschaft 42 Erwachsene und 5 Kinder, je nach Wünschen und Bedürfnissen in Wohngemeinschaften oder Einzelwohnungen. Über die Hälfte der Bewohner/innen ist älter als 60 Jahre. Sie alle engagieren sich im Rittergut oder in der Region und gestalten in der Gemeinschaft ihren Lebens- und Wohnraum gemeinsam. Für die Jury sind die Bewohner/innen Vorbild und Inspiration dafür, wie Menschen ihre Wünsche für das Wohnen im Alter selbst gestalten und kreativ umsetzen können.

Das Wohnprojekt Veringeck wird als Glücksfall für den Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg beschrieben. Es spiegelt als interkulturelles Wohnhaus für ältere Menschen die kulturelle Vielfalt des Stadtviertels wider und hat vor Ort eine Versorgungslücke geschlossen. Neben betreutem Wohnen für Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen bietet das Haus im Erdgeschoss eine multinationale Tagespflege sowie im Dachgeschoss eine Wohn-Pflege-Gemeinschaft für türkischsprachige Menschen mit Demenz.

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Das Informationsportal www.pflegeguete.de ist ein Projekt der Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen e.V. (BIVA). Es soll einen differenzierten Einblick in die Qualität von Pflegeangeboten in Deutschland liefern. In Schleswig-Holstein können z.B. Bewertungen von 1.182 Angeboten eingesehen werden.

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Auf dem Internetportal Pflegegüte können Angebote nach Region, Ort, Umkreis, Art sowie Namen gefiltert werden. Je Pflegeangebot können Noten bzw. Erreichungsgrade angezeigt werden lassen. Diese Zahlen sind unterteilt in fünf Qualitätsbereiche:

  • Pflege & medizinischen Betreuung
  • Umgang mit demenzkranken Bewohner/innen
  • Soziale Betreuung & Alltagsgestaltung
  • Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft & Hygiene
  • Befragung der Bewohner/innen

Die Qualitätsbereiche sind wiederum in Indizes untergliedert, welche sich je Angebot unterscheiden. Denn stationäre Leistungen sind aufgrund ihrer Leistungsart anders als ambulante Angebote zu bewerten.

Das Portal wird durch die Stiftung Stark im Alter gefördert.

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Der Innovationspreis der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Pflege Schleswig-Holstein wurde in Neumünster vergeben. Ausgezeichnet wurden eine biographische Schreibwerkstatt für Senior/innen, ein Schrebergarten der Flensburger Servicehäuser sowie Wohnpflege in Schülerhand.

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Die Preise wurden am 31.10.2016 verge­ben. „Wir wollen mit dieser Auszeichnung einen frischen Wind in die Pflege bringen“, sagt Wolfgang Baasch, „die Sieger*innen haben auch dieses Jahr wieder auf vielfältige Weise gezeigt, dass es eine herausfordernde, aber auch Sinn stiftende Aufgabe ist, älteren Menschen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu sichern.“


Der erste Preis und damit 2.000 Euro ging an die Biografische Schreibwerkstatt für Senior/innen im AWO Servicehaus Norderstedt. Sie ist ein Angebot für alle Mieter/innen und Bewoh­ner/innen der Wohnpflege (stationäre Pflege). Mit dem Schreiben wird eine Möglichkeit geschaffen, sich mit einzelnen Geschichten des eigenen Lebens näher zu befassen und wichtige Er­fahrungen an nachfolgende Generationen weiterzugeben. In den ersten sechs Terminen der Schreibwerkstatt wurden Geschichten, Ge­dichte und Alltagsanekdoten geschrieben, die im nächsten Jahr im Rahmen eines Erinnerungstages vorgestellt werden. Patrizia Held, Germanistin und Dozentin für kreatives und biografisches Schreiben, leitet die Schreibwerkstatt gemeinsam mit der ehrenamt­lich tätigen Sozialpädagogin Christine Schmid.


Gartenarbeit kann viel mehr als nur den Garten pflegen: Vor allem Männern, die mit den üblichen Beschäftigungsangeboten wie Stricken oder Gymnastik eher we­nig anfangen können, soll im Kleingarten eine sinnvolle Beschäftigung geboten werden.  Der neue Schrebergarten der Flensburger Servicehäuser befindet sich in der Kleingartenkolonie 121 „Mummsche Kop­pel“. Das mit dem zweiten Platz (1.500 Euro) ausgezeichnete Projekt soll nicht nur die Mieter/innen der Servicehäuser zusam­menbringen, sondern auch den Kontakt zu den Nachbar/innen und zu anderen Ge­nerationen wie zu den Kindern der dänischen Kita An der Johannismühle stärken. Projektleiter ist Jürgen Stickel, Leiter AWO Pflegedienst Flensburg.


Der dritte Platz (1.500 Euro) ging an das Projekt Wohnpflege in Schülerhand. Mit diesem Projekt ist im AWO Servicehaus Lübeck für die Dauer eines Monats sukzessive die Schichtleitung und damit fachliche Verantwortung auf zwei Auszubildende über­tragen worden. Vorbereitet und begleitet wurde der Übergang durch eine Pflege­fachkraft, als Absicherung war eine Mentorin jederzeit ansprechbar. Die Auszubildenden sind in diesen vier Wochen sicherer geworden und haben ge­lernt, auch in schwierigen Situationen eigenverantwortlich zu handeln. Projektleiterinnen sind Hanna Stooß (Leiterin des Servicehauses Lübeck), Saskia Hop­fengart (Pflegefachkraft) und Daniella Porter-Wendt (Mentorin).

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Kosten für Bestattung und Pflege des eigenen Grabes lassen sich bereits zu Lebzeiten finanzieren. So kann verhindert werden, dass Nachfahren für die Kosten aufkommen müssen. Ist die Vorsorge zweckgebunden, zählt diese auch zum Schonvermögen bei Bedürftigkeit.

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Pflegebedürftige Menschen sind im Alter häufig auf Sozialhilfe angewiesen, weil sie die Kosten für die Pflege aus eigenem Vermögen nicht mehr finanzieren können. Staatliche Hilfen gibt es jedoch nur, wenn weder Vermögen noch Einkommen für die Finanzierung der Pflege ausreichen. Als Vermögen zählen dabei grundsätzlich alle Vermögenswerte vom Haus über Wertpapiere bis zum Bargeld. Gelder, die im Rahmen eines Bestattungsvertrages für eine Bestattung hinterlegt werden, sind laut der Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen (BIVA) geschützt und zählen zum sogenannten Schonvermögen.

Damit die Gelder als Schonvermögen gelten, muss der hinterlegte Betrag ausschließlich für den Zweck der Bestattung bestimmt sein. Zudem muss die Höhe der Einlage für die Beerdigung angemessen sein. Richtwerte dafür sind durchschnittliche örtliche Beerdigungs- und Grabpflegekosten. Eine Bestattungskostenvorsorge darf nicht kurz vor Bedürftigkeit abgeschlossen werden, damit nicht der Eindruck entsteht, dass durch diese Versicherung die Bedürftigkeit mutwillig herbeigeführt wird. Die BIVA rät daher, schon weit vor dem ersten Bezug von Pflegeleistungen eine solche Vorsorge abzuschließen. Diese ist so lange notwendig, bis nicht Bestattungskosten in den Freibeträgen durch den Gesetzgeber berücksichtigt werden.

Bei Bestattungsunternehmen können dafür zum Beispiel Treuhandverträge für eine Bestattungsvorsorge vereinbart werden. Die dort hinterlegten Gelder der Auftraggeber/innen sollten dann im Fall von Bedürftigkeit geschützt bleiben.

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Auf bundespolitischer Ebene wird zur Zeit das Bundesteilhabegesetz diskutiert. In der Fachliteratur ist viel zur Teilhabe von - auch älteren - Menschen mit Beeinträchtigung zu finden. Wir haben Ihnen hier die entsprechenden Literaturempfehlungen der Bibliothek des Deutschen Zentrums für Altersfragen zugänglich gemacht.

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Zunächst können Sie einige Werke direkt online nachlesen bzw. kostenfrei ausdrucken:


Zwischenberichte zum Forschungsprojekt Lebensqualität inklusiv(e). Innovative Konzepte unterstützten Wohnens älter werdender Menschen mit Behinderung (LEQUI):


Dieckmann, F. / Metzler, H. (2013): Alter erleben. Lebensqualität und Lebenserwartung von Menschen mit geistiger Behinderung im Alter. Abschlussbericht.

Dieckmann, F. / Schäper, S. / Thimm, A. / Dieckmann, P. / Dluhosch, S. / Lucas, A. (2015): Die Lebenssituation älterer Menschen mit lebenslanger Behinderung in Nordrhein-Westfalen.

Gärtner, C. / Hartmann, B. / Kranich, M. / Luthe, H. / Mierelmeier, S. (2015): Menschen mit Demenz und geistiger Behinderung begleiten. Eine Handreichung für Mitarbeitende in der Behinderten- und Altenhilfe.

Klein, P. (2012): Barrierefreiheit im Quartier. Untersuchung der Anforderungen älterer Menschen mit Gehbehinderung an eine barrierefreie Quartiersgestaltung in Neuwiedenthal.


Im Folgenden nun eigenständige Werke bzw. Sammelausgaben:

Franz, D. (2016): Menschen mit geistiger Behinderung im Alter. Impulse zur inklusiven Weiterentwicklung der Dienste und Einrichtungen.

Grunwald, K. (2013): Demenz bei Menschen mit geistiger Behinderung. Eine empirische Bestandsaufnahme.

Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft; Deutsches Rotes Kreuz (Hrsg.) (2012): Alter und Behinderung. Behinderung und Alter. Herausforderungen für die Gesellschaft.

Krause, G. / Schwantje, G. (2012): Gel(i)ebtes Leben.

Lennermann-Knobloch, M. (2013): Ich will Rentner sein. Das Abenteuer: individuelle Ruhestandsgestaltung mit Senioren mit geistiger Behinderung. Ein Erfahrungsbericht.

Lubitz, H. (2014): "Das ist wie Gewitter im Kopf!" Erleben und Bewältigung demenzieller Prozesse bei geistiger Behinderung. Bildungs- und Unterstützungsarbeit mit Beschäftigten und Mitbewohner/innen von Menschen mit geistiger Behinderung und Demenz.

Lude, P. / Willi Studer, M. / Vischer, F. (2014): Warum das Leben weitergeht. Auch im Alter und mit Behinderung: Mit Einschränkungen Lebendigkeit und Lebensfreude bewahren.

Maier-Michalitsch, N. J. / Grunick, G. (2015): Leben pur. Alternde Menschen mit komplexer Behinderung.

Meixner, J. (2015): Hundegestützte Intervention bei älteren Menschen mit einer geistigen Behinderung. Eine videogestützte Verhaltensbeobachtung: ein Aspekt der Salutogenese.

Müller, S. V. / Gärtner, C. (2016): Lebensqualität im Alter. Perspektiven für Menschen mit geistiger Behinderung und psychischen Erkrankungen.


Diese Beiträge finden Sie in Sammelwerken:

Augustin, B. / Augustin. J. (2012): Demenz bei Menschen mit geistiger Behinderung - Begleitung in einer Wohnstätte. In: Schulz, J. / Wessel, K.-F. (Hrsg.): Rehabilitation und Pflege im Spannungsfeld von Entwicklung und Tod. S. 80-92.

Eiben, A. (2013): Konzepte für Menschen mit Trisomie 21 und einer diagnostizierten Demenz - eine qualitative Studie zur Exploration zu Demenzkonzeptionen in Einrichtungen der Eingliederungshilfe. In: Boschert, S. / Eiben, A. / Knörr, A.-L. (Hrsg.): Zukunft der Pflege. S. 71-131.

Pfaff, H. / Driller, E. (2013): Behinderung und Alter. In: Haller, M. / Meyer-Wolters, H. / Schulz-Nieswandt, F. (Hrsg.): Alterswelt und institutionelle Strukturen. S. 107-120.

Stöppler, R. (2015): "Neue Alte" inklusive?! Risiken und Chancen der Teilhabe von älteren Menschen mit geistiger Behinderung. In: Maier-Gräwe, U. (Hrsg.): Die Arbeit des Alltags. S. 165-180.

Wiesli, U. (2016): Ältere Menschen mit Behinderung in Pflegeinstitutionen - neue Herausforderungen für die Pflege. In: Heussler, F. / Wildi, J. / Seibl, M. (Hrsg.): Menschen mit Sehbehinderung in Alterseinrichtungen. S. 186-199.

Zander, M. (2012): Behinderung und Hilfebedarf im erwachsenen und hohen Alter. Ähnliche Problemlagen - andere Lösungen? In: Kümpers, S. (Hrsg.): Autonomie trotz Armut und Pflegebedarf? S. 221-231.


Diese Aufsätze aus Fachzeitschriften beschäftigen sich ebenfalls mit dem Thema:

Pro Alter, Heft 48 (2016):

  • Dieckmann, F. / Rodekohr, B. / Rohleder, C.: Alter(n) mit Chance auf Teilhabe, S. 14-20.
  • Lubitz, H.: Total vergesslich - und ein bisschen durchgeknallt, S. 25-29.
  • Woltering, F.: Inklusive Sozialplanung in der Kommune, S. 21-24.

Zeitschrift für Gerontologie + Geriatrie:

  • Schäper, S.; Graumann, S. (2012): Alter(n) als wertvolle Lebensphase erleben. Herausforderungen und Chancen für Menschen mit geistiger Behinderung, S. 630-636.
  • Wolff, C. / Müller, S. V. (2014): Die Lebenssituation von geistig behinderten Menschen mit Demenz in Einrichtungen der Behindertenhilfe. Ergebnisse einer Befragung in Niedersachsen und Bremen, S. 397-402.

Bruhn, R. / Straßer, B. (2015): Zu Hause gut begleitet sterben. In: Neue Caritas, S. 26-29.

Frewer-Graumann, S. / Schäper, S. (2015): Die unsichtbaren Alten. Bilder über das Altern von Menschen mit lebenslanger Behinderung. In: Journal für Psychologie, S. 25.

Kampmann, S. (2015): Sehen, was geht. Sehverlust. In: Altenpflege, S. 48-52.

Kostrzewa, S. / Sayim, A. (2013): Wohnstätten als Orte zum Sterben? Palliative Care in der Betreuung von Menschen mit geistiger Behinderung. In: Die Hospiz-Zeitschrift, S. 21-23.

Sonnenberg, K. (2013): Ältere Menschen mit geistiger Behinderung in Wohnheimen und Werkstätten. Herausforderungen für die sozialen Professionen. In: Sozialer Fortschritt, S. 99-104.

Tessmer, N. (2013): Die Gestaltung eines "inklusiven Sozialraums" in Kommunen. Anforderungen oder Überforderungen? In: Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit, S. 76-84.

Theunissen, G. (2014): Altern mit Autismus. In: Neue Praxis, S. 494-509.

Tiesmeyer, K. (2015): Unterstützung von älteren Menschen mit Behinderung und erhöhtem Pflegebedarf. Wissenschaftliche Herausforderungen. In: Pflege & Gesellschaft, S. 241-262.

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) und der Verband Wohneigentum fordern die Bundesregierung auf, das Zuschussprogramm zum altersgerechten Umbauen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu sichern und aufzustocken. Lesen Sie hier, wie die BAGSO diese Forderung begründet.

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Bis 2030 braucht Deutschland drei Millionen altersgerechte Wohnungen mehr. Seit knapp zwei Jahren gibt es das Zuschuss-Programm „Altersgerecht Umbauen“. Doch der Fördertopf für 2016 ist bereits seit Mitte Juli leer.

Ob 2017 überhaupt wieder Geld bereitgestellt wird und wenn, wie viel, steht in den Sternen. Am 05.09. begann Haushaltswoche des Bundestags. Planbarkeit ist eine Grundvoraussetzung bei allen Investitionsentscheidungen rund um die Immobilie. „Die Mittel von 50 Mio. Euro haben 2016 nur bis zur Jahresmitte gereicht. Für 2017 sind mindestens 100 Mio. Euro bereitzustellen. Und diese Summe sollte in den nächsten fünf Jahren kontinuierlich angehoben werden“ betont Hans Rauch, Präsident des Verbands Wohneigentum. Vor allem viele ältere EigenheimbesitzerInnen überlegen sich einen Umbau gründlich und nutzen dann lieber einen Zuschuss, als dass sie sich um ein Darlehen bemühen.

Im Alter wollen die Menschen in ihrem gewohnten Umfeld bleiben, weiß auch Franz Müntefering, Vorsitzender der BAGSO: „Ich begrüße es sehr, wenn sich ältere Menschen verstärkt mit ihrer Zukunft zu Hause befassen und ihre Wohnung altersgerecht umgestalten. Ob Eigenheimbesitzer oder Mieter, was jetzt investiert wird – angeregt durch einen staatlichen Zuschuss –, zahlt sich aus. Privat und für die Sozialkasse des Staates!“

Belegt wird dies in einer Studie, die das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) veranlasst hat: Wenn rechtzeitig in Barrierereduzierung der Wohnung investiert wird und so bei wenigstens 15 % der pflegebedürftig werdenden Personen Heimaufenthalte verhindert oder aufgeschoben werden, könnten die Sozial‐ und Pflegekassen drei Mrd. Euro jährlich einsparen. Das Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen, zu dem das BMUB eingeladen hatte, publizierte im Oktober 2015 die Handlungsempfehlungen der Arbeitsgemeinschaft „Altersgerechter Umbau im Quartier“.

Aufstockung und Weiterentwicklung des KfW‐Zuschussprogramms „Altersgerechter Umbau“ stehen an erster Stelle. Die Umsetzung muss nun im Bundeshaushalt festgeschrieben werden. Die Alternative der KfW-Kreditförderung greift bei älteren Menschen erfahrungsgemäß nicht. Seit Einführung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie ist es für diese Gruppe noch schwieriger geworden, überhaupt einen Kredit zu erhalten. Der Investitionszuschuss wurde im Oktober 2014 als zweites Förderprogramm neben der Variante eines verbilligten Kredits erneut eingerichtet, nachdem er 2011 erstmals für ein Jahr aufgelegt war. Gab es anfangs kritische Stimmen, der Investitionszuschuss werde nicht abgerufen und dafür sei der Verwaltungsaufwand zu hoch, wird das Programm bei den Betroffenen zunehmend bekannt.

Vor allem die Kombination von Barrierereduzierung und Einbruchschutz hat den politisch gewünschten Effekt. Sie kommt so gut an, dass die Mittel genau aus diesem Grund jetzt angehoben werden müssen – um diesen Schwung nicht auszubremsen. Der Bundestag wird deshalb aufgefordert, bei den aktuellen Haushaltsberatungen die erforderlichen Mittel zu bewilligen.

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Generationenübergreifendes Wohnen - auch für ältere Menschen mit geringem Einkommen - soll im Modellprojekt „Neues Leben in alten Klassenzimmern: Wohnprojekt staTThus“ ermöglicht werden. In dem ehemaligen Schulgebäude entstehen zunächst 22 barrierefreie Wohnungen.

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Soziale Kontakte zwischen den BewohnerInnen und in der Kommune sollen durch Gemeinschaftsräume ermöglicht werden. Zugang zum Wohnraum entsteht durch den Erwerb von Genossenschaftsanteilen. Mehr Informationen zum Projekt finden sich auf der Homepage.

Das staTThus ist eines von 29 Modellen, welche durch das Programm "Gemeinschaftlich wohnen, selbstbestimmt leben" gefördert werden.

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Durch das Handbuch der Seniorenberatung in Hannover können Sie sich über technische Unterstützungsmöglichkeiten für die eigene Wohnumgebung informieren. Es werden Geräte, ihre möglichen Einsatzfelder, Preise und Hersteller beschrieben.

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Zusätzlich zu den übersichtlich aufgeführten Informationen ist zu jedem Gerät eine Datenschutzampel angezeigt, die sofort erkennen lässt, inwiefern die Geräte persönliche Daten z.B. an die Hersteller senden (können).

Die Geräte sind den Themenbereichen Sicherheit, Gesundheit, Kommunikation & Unterhaltung sowie Komfort & Selbständigkeit zugeordnet. Außerdem sind Anwendungen für Smartphones aufgeführt.

Das Handbuch können Sie kostenfrei in deutscher, russischer und türkischer Sprache herunterladen.

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