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Wohnen

In der 7. Ausgabe des Monitors, eine Reihe des Generali-Zukunftsfonds, wird sich mit modernen Formen der Nachbarschaftshilfe beschäftigt. Nachbarschaft müsse neu erfunden werden, damit Menschen in Würde und in ihrer häuslichen Umgebung alt werden können.

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Rund 220 Seniorengenossenschaften in Deutschland machen sich auf diesen Weg. Im Rahmen eines von der Bundesregierung geförderten Projektes hat die Technische Hochschule Nürnberg unter Federführung von Prof. Doris Rosenkranz diese bürgerschaftlichen Unterstützungssysteme auf Gegenseitigkeit unter die Lupe genommen. In der neuesten Ausgabe des Monitors werden die Ergebnisse dieser Untersuchung zusammengefasst.

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Mit einer neuen Broschüre informiert die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) über kostenlose und kostenpflichtige Hilfsangebote für ältere Menschen. Der Ratgeber enthält zahlreiche Hinweise und Tipps zu Angeboten rund um den Haushalt, Entlastungsangeboten für pflegende Angehörige, Hilfe bei Behördenangelegenheiten, Fahrdiensten, Hausnotruf, Wohnungsanpassungsmaßnahmen oder Umzugshilfen.

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"Die Broschüre soll ermutigen, sich Unterstützung zu holen, wenn es nötig ist. Man weiß heute, dass Pflegebedürftigkeit hinausgezögert werden kann, wenn man sich traut, rechtzeitig Hilfe und Unterstützung anzunehmen", so der Vorsitzende der BAGSO und ehemalige Bundesminister Franz Müntefering. Checklisten am Ende der Kapitel nennen die Punkte, auf die man bei der Auswahl eines Dienstleisters unbedingt achten sollte.

Der 50-seitige Ratgeber ist kostenfrei erhältlich. Er kann heruntergeladen werden und, auch in größerer Stückzahl, unter folgender Adresse bestellt werden: BAGSO e.V., Bonngasse 10, 53111 Bonn. Eine Bestellung per Fax (0228 / 24 99 93 20) oder email an wittig@bagso.de ist ebenfalls möglich. Für die Bestellung können Sie dieses Formular nutzen.

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Der demografische Wandel verändert unsere Gesellschaft nachhaltig: sie wird kleiner, älter und bunter. Mit dem Projekt "Demografiewerkstatt Kommunen" unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) zwei Gemeinden, zwei Städte und drei Landkreise mit Hilfe externer Beratungsteams bei der Entwicklung von Handlungsansätzen, die auch für andere Kommunen anwendbar sind.

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"Der demografische Wandel ist Chance und gleichzeitig Herausforderung für Bund, Länder und Kommunen", betont Dr. Ralf Kleindiek, Staatssekretär im Bundesfamilienministerium: "Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit den Kommunalen Spitzenverbänden sehr unterschiedliche Gemeinden, Städte und Landkreise in diesem Projekt ausgewählt haben. Das ermöglicht differenzierte Lösungsansätze, zum Beispiel bei der Entwicklung einer altersfreundlichen Kommune. Genauso wichtig sind aber neue Konzepte zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf. Denn damit kann verhindert werden, dass Menschen aus ihren Städten und Gemeinden abwandern. Sicher ist: Jede Lösung wird anders aussehen - dafür werden wir die kreativen Ideen lokaler Mitstreiter aus allen gesellschaftlichen Gruppen nutzen", so Staatssekretär Dr. Kleindiek weiter.

Ausgewählt wurden die Gemeinde Adorf /Vogtland, die Stadt Dortmund, der Landkreis Dithmarschen, der Landkreis Emsland, die Stadt Riesa und der Regionalverband Saarbrücken. Die Gemeinde Grabow startet in einem zeitlich versetzten Beratungsprozess mit dem Ziel, Erfahrungen der anderen Kommunen schon gezielt auf ihre Übertragbarkeit hin überprüfen zu können.

Nach einer Bestandsaufnahme wird in jeder Kommune ein "Werkstattplan" entwickelt mit dem Ziel, neue Wege der Partizipation und der Beteiligung sowie der kommunalen Binnenprozesse zu generieren. Die Prozesse werden systematisch beschrieben und evaluiert. Auf dieser Basis sollen Handlungsempfehlungen und praktische Anregungen für einen großen Kreis von Kommunen entwickelt werden.

Ziel des Projekts "Demografiewerkstatt Kommunen" ist, dass...

  • in den Kommunen nach der fünfjährigen Beratungs- und Unterstützungszeit Handlungsansätze und ein methodischer "Werkzeugkoffer" entwickelt werden, die auch auf andere Kommunen übertragbar sind.
  • sich die eingeleiteten Prozesse nachhaltig etablieren.
  • Selbständigkeit und Eigeninitiative der Menschen bis ins hohe Alter verbessert, Partizipation und Potentialentfaltung der Jugend gestärkt sowie die partnerschaftliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf gefördert werden können.
  • Diversity als selbstverständliche Querschnittsaufgabe verstanden wird.
  • die gewonnenen Erfahrungen ausgewertet, zur Weitergabe aufbereitet und in die Demografiestrategie der Bundesregierung eingespeist werden, so dass sich Kommunen, Länder und Bundesbehörden an diesen Erfahrungen orientieren können.

Zentrale Elemente des Projekts:

  • Die Kommunen werden über einen Zeitraum von fünf Jahren bei der Umsetzung eines gemeinsam erarbeiteten Konzeptes ("Werkstattplan") begleitet. Basis ist eine Bestandsaufnahme durch die wissenschaftliche Begleitung und ein anschließender Strategieworkshop.
  • Die Kommunen erhalten für kleinere Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Projekt (z.B. Durchführung von Zukunftswerkstätten; Quartiersversammlungen; Medienarbeit etc.) ein Budget von bis zu 10.000 Euro pro Jahr.
  • Sie erhalten mit Unterstützung der Projektgeschäftsstelle Beratung, Begleitung und Unterstützung durch Beratungsteams in Höhe von bis zu 30.000 Euro pro Jahr.
  • Der Austausch und die Vernetzung mit anderen Kommunen werden gefördert.
  • Das Projekt und die damit verbundenen Prozesse werden durch die Forschungsgesellschaft für Gerontologie, Dortmund, wissenschaftlich begleitet.
  • Es erfolgt eine themenbezogene Begleitung durch ein Gremium von Expertinnen und Experten.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
E-mail: poststelle@bmfsfj.bund.de
Internet: http://www.bmfsfj.de

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In der Beratungstätigkeit der Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen (BIVA) fiel im vergangenen Jahr die steigende Zahl von Hausverboten und Kündigungen in Pflegeeinrichtungen auf. Es wurde damit nicht nur gedroht, sondern in einigen Fällen wurden Kündigungen und Hausverbote auch tatsächlich ausgesprochen.

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Die Leiterin Recht bei der BIVA stellt fest, dass damit meist Druck auf kritische Angehörige ausgeübt werden sollte. Eine Tendenz zu diesen Maßnahmen beobachtet die BIVA schon seit drei Jahren. Zwar stellten diese Fälle eine Minderheit in der Beratungsarbeit der BIVA dar, aber die Notlage, die sich daraus für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen ergibt, ist besonders schwerwiegend. Bei rund 1.000 Beratungsgesprächen in 2015 entfielen mehr als 10 % auf Konflikte dieser Art.

In fast allen Fällen konnte die BIVA den Betroffenen helfen und eine Rücknahme dieser Maßnahmen erreichen – manchmal auch erst über ein Gerichtsverfahren. Die meisten Konflikte konnten aber ohne richterliche Entscheidung gelöst werden. Die spezialisierten RechtsanwältInnen der BIVA erreichten in der Regel durch Versachlichung des Tons und Darstellung der Rechtslage eine Aufhebung der Maßnahmen. "Pflegebedürftige in stationären Einrichtungen sind durch zahlreiche Gesetze geschützt, da sie sich in mehrfacher Abhängigkeit von der sie betreuenden Einrichtung befinden. Hausverbote oder Kündigungen haben nur in ganz wenigen schwerwiegenden Fällen vor Gericht Bestand", sagt Rechtsanwältin Kempchen, die den Beratungsdienst leitet. Sie ermutigt Pflegebedürftige und ihre Angehörigen, sich nicht einschüchtern zu lassen und sich fachlichen Rat an die Seite zu holen.

Beispielhaft nennt Kempchen den Fall, bei dem einem pflegebedürftigen Mann von Seiten des Pflegeheimes fristlos gekündigt wurde, weil seine Frau auf Anraten der Heimaufsicht Anzeige erstattet hatte. Sie hatte Beobachtungen gemacht, die den Verdacht auf eine Straftat durch eine Pflegekraft rechtfertigten. Der Fall gelangte vor Gericht, das die Kündigung letztendlich aufhob. In einem anderen Fall wurde einer Angehörigen, die sich wiederholt über Pflegemängel beschwert hatte, Hausverbot erteilt. In dessen Begründung wurde sie als "Querulantin" dargestellt. Die BIVA konnte den Konflikt letztlich versachlichen, so dass sie mittlerweile wieder das vollständige Besuchsrecht genießt. Selbst einem rechtlich besonders geschützten Beiratsmitglied wurde ein Hausverbot ausgesprochen. Es hatte in Ausübung seiner Funktion als Beirat Maßnahmen der Einrichtung kritisch hinterfragt.

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Das erste digitale Dorf Deutschlands steht fest: Betzdorf in Rheinland-Pfalz. Die Verbandsgemeinde Betzdorf ist eine von zwei rheinland-pfälzischen Modellregionen im Projekt "Digitale Dörfer" des Fraunhofer IESE. Hier werden gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern digitale Konzepte erprobt, die die Daseinsvorsorge im demografischen Wandel sichern sollen.

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Damit die Erfahrungen auch auf andere Gemeinden übertragen werden können, hat das Demografieportal des Bundes und der Länder am 15. Februar 2016 den Praxisdialog "Digitale Dörfer" gestartet. Ihre Fragen und Ideen können Sie direkt mit dem Betzdorfer Bürgermeister Bernd Brato diskutieren. Darüber hinaus bietet der Dialog eine Plattform für einen überregionalen Erfahrungsaustausch zu smarten Ideen für die Zukunft des ländlichen Raums. Beteiligen Sie sich bis zum 31. März mit Beispielen aus Ihrer Region!

Mehr Informationen finden Sie auf den Seiten des Praxisdialogs.

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Durch das Programm sollen Patenschaften zwischen geflüchteten und bereits in Deutschland lebenden Menschen unterstützt werden. Für minderjährige Geflüchtete, die ohne Familie leben, sollen über die Patenschaften hinaus Gastfamilien und Vormundschaften gewonnen werden.

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Der weitaus größte Teil der zur Verfügung gestellten Mittel soll dem Aufbau, der Qualifizierung und der Begleitung der Paten-Tandems zugute kommen. Mehr zu dem Programm können Sie auf den Seiten des Bundesministeriums erfahren.

Der gelebte Kontakt zwischen Menschen soll helfen, Vorurteile abzubauen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Die so oft zitierte Willkommenskultur wird mit den Mitteln für Qualifizierung und Begleitung als gesellschaftliche Aufgabe anerkannt, jedoch wird weiterhin auf ehrenamtliches Engagement gebaut. Auch wird den angekommenen Menschen durch weitere Gesetzesverschärfungen ein Leben in Sicherheit erschwert, wie auch der schleswig-holsteinische Flüchtlingsrat kürzlich kritisierte.

Begründet wird das Programm mit gestiegenen Zahlen von angekommenen Geflüchteten. Diese Zahlen sind jedoch mit Vorsicht zu genießen, da dort auch Menschen gezählt werden, die weiterreisen oder aus anderen Gründen keinen Asylantrag stellen. Schleswig-Holstein hat z.B. 60.000 Menschen nach Schweden weiterreisen lassen.

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Mehr Technik in Haus und Wohnung kann ein sicheres und selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden auch im hohen Alter ermöglichen. Bei Planung und Bau geeigneter Wohnungen gibt es einige Herausforderungen. Mit diesem Hintergrund wurden alternsgerechte Wohnprojekte untersucht und Empfehlungen für die praktische Umsetzung gegeben.

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Die Untersuchung führten Forscherinnen des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung und der Technischen Universität Dresden durch. Es gibt viele Möglichkeiten, das Wohnen im Alter mit sogenannter Technikassistenz sicherer und komfortabler zu machen. Im Projekt "MATI: Mensch - Architektur - Technik - Interaktion für demografische Nachhaltigkeit" wurde untersucht, welche Lösungen in Deutschland bereits genutzt werden. Anhand von vier Wohnprojekten wurde außerdem analysiert, welche Herausforderungen sich bei der Realisierung alternsgerechter Wohnungen stellen. Dafür haben die Wissenschaftlerinnen einerseits die Phase der Planung und Umsetzung untersucht. Auf der anderen Seite haben sie aber auch geprüft, wie der entstandene Wohnraum von den BewohnerInnen angenommen wird.

Die Analyse zeigt, dass es in Deutschland bereits einige Wohnprojekte mit technischer Ausstattung gibt, die ältere Menschen dabei unterstützt, ihr Leben so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden zu organisieren. Dabei sind Art und Umfang der Ausstattung sehr verschieden. Technische Systeme können die Sicherheit in Haus und Wohnung verbessern wie die Gegensprechanlage mit Videofunktion oder der Überhitzungsschutz am Herd. Sie sichern Hilfe im Notfall wie ein 24-Stunden-Hausnotruf. Sie machen das Leben komfortabler wie die automatische Steuerung des Lichts in Hausfluren und sie erleichtern Älteren die Kommunikation mit ihrem Umfeld zum Beispiel per Tablet-Computer.

Für die genauere Analyse haben die Forscherinnen Projekte in Berlin, Bremen, Magdeburg und Potsdam ausgewählt. Alle Projekte setzen vor allem auf technische Systeme, die die Sicherheit und Lebensqualität der Bewohner erhöhen. Eine Befragung der Bewohner zeigt, dass sie deutlich zufriedener mit ihrer Wohnsituation als Ältere in früheren Befragungen sind. 42 Prozent waren neben der guten Ausstattung der Wohnung und dem Wohnumfeld auch die technischen Unterstützungssysteme ein Grund, sich für die neue Wohnung zu entscheiden.

Nur ein Fünftel der Befragten sagt von sich, Technik begeistert zu nutzen. Jeder zehnte Befragte gibt sogar an, Angst vor Technik zu haben. Das stellt besondere Anforderungen an Planung und Bau von alternsgerechten Wohnungen. Die Forscherinnen empfehlen, künftige NutzerInnen so früh wie möglich in den Planungsprozess einzubeziehen. Teure Umbauten zu einem späteren Zeitpunkt lassen sich so vermeiden. Allerdings steht oft erst nach Abschluss der Planungs- und Bauphase fest, wer eine Wohnung bezieht. Dann ist es wichtig, dass Ältere schon vor dem Einzug gut beraten und betreut werden und es später bei Problemen mit der Technik eine geeignete AnsprechpartnerIn gibt. Das nehme die Angst vor der Technik und die Wahrscheinlichkeit, dass sie genutzt wird, steige.

In der gezielten technischen Ausstattung von Wohnungen sehen die AutorInnen einen guten Weg, Älteren lange ein eigenständiges Leben zu ermöglichen, ihnen den Wohnalltag zu erleichtern und zugleich ihre Selbstständigkeit zu erhalten. Wichtig sei es, individuelle Hemmnisse zu erkennen und zu beseitigen.

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Das Deutsche Zentrum für Altersforschung (DZA) empfiehlt auch diesen Monat Fachliteratur aus ihren Beständen, lesen Sie hier Literaturhinweise der letzten zwei Jahre zur Nachbarschaft im Alter.

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Wohnen im Alter bedeutet in Schleswig-Holstein relativ häufig auch Altern auf dem Land. Dazu gab die Bibliothek des DZA bereits vor kurzem Literaturhinweise. Nun folgt mit der Nachbarschaft ein zweiter wichtiger Aspekt. Zunächst Monographien und Sammelwerke:

Bott (2014): Netzwerkarbeit und Selbstorganisation im demografischen Wandel. Eine praxisorientierte Arbeitshilfe. ISBN: 978-3-7841-2521-3.

Döbler / Judd (2014, Hrsg.): Dementia. European Social Care Perspectives. ISBN: 978-3-00-044055-7.

Feuerstein / Leeb (2015): Generationen Wohnen. Neue Konzepte für Architektur und soziale Interaktion. ISBN: 978-3-95553-261-1.

Höpflinger / van Wezemael (2014, Hrsg.): Wohnen im höheren Lebensalter. ISBN 978-3-03777-143-3.

Kallfaß (2016): Altern und Versorgung im nachbarschaftlichen Netz eines Wohnquartiers. Zur Kooperation eines Altenhilfeträgers und einer Wohnbaugenossenschaft bei der quartiersbezogenen Gemeinwesenarbeit. ISBN: 978-3-658-09140-8.

Nyqvist / Forsman (2015, Hrsg.): Social capital as a health resource in later life. The relevance of context. ISBN: 978-94-017-9614-9.


Im folgenden Abschnitt sind Beiträge aus Sammelwerken und Fachzeitschriften zusammengefasst:

Albrecht-Bindseil (2014): Neue Perspektiven im demografischen Wandel. Mehrgenerationenhausprojekte als Kristallisationspunkte zukunftsweisender Quartiersentwicklung. In: Binne (et al, Hrsg.): Handbuch Intergeneratives Arbeiten, S. 187-196.

Aneshensel (et al, 2016): Aging, neighborhoods, and the built environment. In: George (et al, Hrsg.): Handbooks of aging, S. 315-335.

Chippendale / Boltz (2015): The neighborhood environment: perceived fall risk, resources, and strategies for fall prevention. In: The gerontologis, S. 575-583.

Ciobanu / Ramos (2016): Is there a way back? A state-of-the-art review of the literature on retirement return migration. In: Karl / Torres (Hrsg.): Ageing in contexts of migration, S. 96-107.

Heinz (2015): Verbesserung des Wohnumfelds für pflegebedürftige Menschen auf der Grundlage standardisierter Zuschüsse durch die Pflegekassen? In: Pflegerecht, S. 715-721.

Kricheldorff / Tonello (2015): Hand in Hand mit den Bürgern. In: Neue Caritas, S. 24-26.

Weiske (2015): Konflikte in einer alternden Stadt. In: Bundesinsitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Hrsg.): Einheit und Differenz, S. 471-486.


In einigen Zeitschriften werden mehrere Artikel zur Nachbarschaft im Alter genannt:

Ageing and society:

Hillcoat-Nallétamby / Ogg (2014): Moving beyond 'ageing in place': older people's dislikes about their home and neighbourhood environments as a motive for wishing to move, S. 1771-1796.

Mackenzie (et al, 2015): Narratives of home and place: findings from the housing and independent living study, S. 1684-1712.

Stewart (et al, 2015): Civic socialising: a revealing new theory about older people's social relationships, S. 750-764.

Van Dijk (et al, 2015): The ideal neighbourhood for ageing in place as perceived by frail and non-frail community-dwelling older people, S. 1771-1795.


Blätter der Wohlfahrtspflege (2015):

Sennlaub: Schüler und Studierende im Pflegeheim. Das Projekt "Menschen helfen Menschen" in Mönchengladbach, S. 30-31.

Suvorova: Risiken minimieren, Chancen nutzen. Neue Nachbarschaften als Antwort auf sozialen und demografischen Wandel, S. 32-34.


Forum Sozialarbeit + Gesundheit (2015):

Alisch: Gelebte Nachbarschaft - gegenseitige Hilfe im Quartier. Bedingungen für eine Sozialraumarbeit mit älteren Migrantinnen und Migranten, S. 30-32.

Jongmanns: In lebendigen Nachbarschaften gemeinsam altern. Sozialräumliche Vernetzung einer stationären Senioren- und Pflegeeinrichtung, S. 18-20.


Journal of housing for the elderly:

Mcfadden / Lucio (2014): Aging in (privatized) places: subsidized housing policy and seniors, S. 268-287.

Verma / Huttunen (2015): Elderly-friendly neighborhoods: case Aauttasaari, S. 92-110.


Research on aging:

Bromell / Cagney (2014): Companionship in the neighborhood context: older adults' living arrangements and perceptions of social cohesion, S. 228-243.

Clarke (et al, 2014): Cumulative exposure to neighborhood context: consequences for health transitions over the adult life course, S. 115-142.

Mckee (et al, 2015): Five years from now: correlates of older people's expectation of future quality of life, S. 18-40.


The journals of gerontology:

Greenfield / Reyes (2015): Continuity and change in relationships with neighbors: implications for psychological well-being in middle and later life, S. 607-618.

York Cornwell / Cagney (2014): Assessment of neighborhood context in a nationally representative study, S. 51-63.


Zeitschrift für Gerontologie + Geriatrie (2015):

Heite (et al): Alter(n) und partizipative Quartiersentwicklung. Stolpersteine und Perspektiven für soziale Nachhaltigkeit, S. 415-425.

Kricheldorff (et al): Sorgende Kommunen und lokale Verantwortungsgemeinschaften. Modellhafte Ansätze zur Sicherung von gelingendem Altern und Pflege im Quartier, S. 408-414.

Oswald / Nonopik: Bedeutung von außerhäuslichen Aktivitäten, Nachbarschaft und Stadtteilidentifikation für das Wohlbefinden im Alter, S. 401-407.


Zuletzt noch einige direkt online verfügbare Quellen:

Kiani (2014): Service-Wohnen in der Amalie Sieveking-Stiftung: Chancen für ein Leben ohne soziale Desintegration im Alter.

Norstrand / Chan (2014): The relationship between health and community across aging cohorts. In: Journal of aging research.

Seifert (2014): Soziale Unterstützung in der Nachbarschaft. Datenauswertung im Auftrag der Age Stiftung.

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Mit dem Wettbewerb soll das Leben von SeniorInnen zu Hause in die Öffentlichkeit getragen werden. Den Bedürfnissen von älteren Menschen soll mehr Gehör verschafft und die oft entmutigenden Lebensverhältnisse durch die Förderung geeigneter Projekte verändert werden.

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Es können unterschiedliche Ideen oder Projekte bis zum 15.04.2016 eingereicht werden. Durch sie soll das Leben im Alter freundlicher, fröhlicher und gemeinschaftlicher gestalten werden und die Möglichkeit geschaffen werden, möglichst lange im eigenen Wohnraum zu leben. Die Preisgelder betragen je 500, 1500 und 3000 Euro.

Der Wettbewerb wird zum siebten Mal vom Hamburger Verein "Wege aus der Einsamkeit" organisiert. Teilnahmebedingungen, Bewerbungsformular, weitere Informationen für BewerberInnen und die Mitglieder der Jury finden Sie online.

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In der Fortbildung des Kompetenzzentrums Demenz "Richtig ist, wenn die Richtung stimmt - Erfahrungen mit integrativen und segregativen Ansätzen in der Betreuung von Menschen mit Demenz" werden unterschiedliche Wohnkonzepte vorgestellt.

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Dabei geht es nicht nur um die relativ jungen Ideen von sogenannten Demenzdörfern, sondern vor allem um die Gestaltung des ganz normalen Wohnens und Betreuens in Einrichtungen. Gemeinsam wird sich z.B. folgenden Fragen angenähert: Kann gute Betreuung und Förderung eher gelingen, wenn Menschen mit Demenz in gesonderte Gruppen zusammengefasst und die Umgebung an ihre Fähigkeiten und Bedürfnisse angepasst werden? Ist es für kognitiv nicht beeinträchtigte Bewohner eine Zumutung, den oftmals schwierigen Verhaltensweisen von Menschen mit Demenz täglich ausgesetzt zu sein? Oder ist es eher ein beruhigendes Gefühl, noch im fitten Zustand wissen zu dürfen, ich gehöre auch mit einer Demenz noch dazu, mein Verhalten wird toleriert und ich werde, wo möglich unterstützt? Was bedarf es jeweils, um die unterschiedlichen Ansätze gelingend auszugestalten?

Die Veranstaltung wird von der Dipl. Psychologe Martin Hamborg durchgeführt.

Wann: 24.02.16, 14:00-17:30

Wo: Stadtteilcafé Kieler Servicehäuser der AWO, Vaasastr. 2a in Kiel

Kosten: 55 Euro, für ehrenamtlich Tätige 30 Euro. Pausengetränke sind enthalten.

Eine verbindliche Anmeldung über das Kompetenzzentrum Demenz, Alter Kirchenweg 33-41, 22844 Norderstedt, Tel. 040/609 26 420, Fax 040/308 57 986 oder E-Mail info@demenz-sh.de ist notwendig.

Online finden Sie das gesamte Fortbildungsprogramm des Kompetenzzentrums sowie weitere Termine in ganz Schleswig-Holstein.

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