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Engagiertes Leben

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (BaS) als ein bundesweiter Zusammenschluss der Träger von Seniorenbüros hat sich der Förderung des Freiwilligenengagements älterer Menschen verschrieben. Ziel ist es, die Generation ab 50 Lebensjahren zu stärken, indem Selbstständigkeit und gesellschaftliche Teilhabe gefördert werden.

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Die BaS möchte mit ihrer Arbeit erreichen, dass:

  • die nachberufliche Lebensphase als vielschichtig und positiv wahrgenommen wird
  • ältere Menschen sich in Stadt und Land engagieren
  • die Strukturen und Bedingungen des Freiwilligenengagements verbessert werden
  • die gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen gefördert wird
  • der Zusammenhalt zwischen den Generationen gestärkt wird
  • Gestaltungsperspektiven von Menschen in der nachberuflichen und nachfamilialen Phase des Lebens erschlossen werden.

Dazu stellt die BaS für Seniorenbüros sowie für Organisationen und Kooperationspartner/innen diverse Unterstützungsangebote zur Verfügung. Im Rahmen der Seniorenbüros handelt es sich dabei um die folgenden vier Schwerpunkte:

  1. Fachberatung, Vernetzung Qualifizierung und Qualitätssicherung
  2. Beteiligung an nationalen und europäischen Projekten, z.B. das Projekt der Betreuungspatenschaften
  3. aktuelle Informationen hinsichtlich von Entwicklungen und Aktionen
  4. Vertretung der Interessen.

Für die Organisationen und Kooperationspartner bietet die BaS:

  1. ausführliche Kenntnisse über bürgerschaftliches Engagement älterer Menschen
  2. Entwicklung von Konzepten sowie Beratung gerichtet an Kommunen, Verbände und Unternehmen
  3. Vernetzung auf den Ebenen des Bundes und Landes
  4. Lobbyarbeit mit politischem Schwerpunkt

Darüber hinaus entwickelt und unterstützt die BaS innovative Projekte mit dem Ziel, dass diese nachhaltig in die Diskussion im Hinblick auf den demographischen Wandel Einzug finden. Berücksichtigung finden vor allem Projekte, die sich thematisch auf die für den demographischen Wandel charakteristischen Umbrüche ausrichten. Damit ist z.B. Bezug genommen auf die Aspekte des Wohnens, der Nachbarschaftshilfe und sozialen Dienstleistungen, der unternehmerischen Übergangsgestaltung, des Freiwilligendienstes innerhalb aller Altersklassen, der Migration sowie des Zusammenhaltes der Generationen. Außerdem möchte die BaS Landesnetzwerke in Form von Arbeitsgemeinschaften auf- und ausbauen und arbeitet dazu mit diversen anderen Institutionen zusammen.

Weitere Informationen stehen Ihnen auf der Seite der BaS zur Verfügung.

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Im vergangenen Jahr konnten Sie sich auf diesem Portal über das innovative Modell der Seniorenassistenz informieren. Diese Unterstützung können Senior/innen mit Pflegegrad in Schleswig-Holstein nun über die Pflegekasse abrechnen.

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Das Unternehmen Büchmann Seminare KG hat sich seit 2006 darauf spezialisiert, ambulant tätige Senioren-Assistent/innen auszubilden. Diese betreuen ältere Menschen auf dem Gebiet der gesellschaftlichen Teilhabe mit oder ohne Pflegegrad, die in der eigenen Häuslichkeit wohnen. Das Aufgabenfeld weist große Schnittmengen zum Aufgabenkatalog des § 45a SGB XI (im Sozialgesetzbuch 11 die nichtpflegerische Alltagsunterstützung älterer Menschen mit Pflegegrad) aus. Nachdem nunmehr nach der neuen Alltagsförderungsverordnung (AföVO) selbstständig tätige Einzelkräfte in Schleswig-Holstein ihre Angebote zur Unterstützung im Alltag anbieten können, gehören auch Senioren-Assistent/innen in Schleswig-Holstein zu dem Kreis, der seine Leistungen bei den Pflegekassen abrechnen kann.

Büchmann Seminare KG hat seit März 2017 als Unternehmen die Aufgaben einer Servicestelle für Qualitätssicherung gem. § 9 AföVO für Schulung und Fortbildung und zugleich als Fachkraft übernommen. Die ersten 25 Senioren-Assistent/innen sind bereits für Schleswig-Holstein anerkannt worden.

Künftig können also ambulant tätige Senioren-Assistent/innen in Schleswig-Holstein Unterstützungs- und Entlastungsleistungen - jedoch keine Pflege - nach § 45a SGB XI abrechnen. Dies bedeutet für Senior/innen mit Pflegegrad eine finanzielle Entlastung, da sie nicht mehr alle nichtpflegerischen Angebote selbst finanzieren müssen.

Senioren-Assistent/innen können von Interessent/innen oder deren Angehörigen über ein Vermittlungsportal gefunden werden. Für Schleswig-Holstein sind dort bisher 57 Assistent/innen aufgeführt.

Schleswig-Holstein ist hier Vorreiter und setzt im Gegensatz zu allen anderen Bundesländern - außer Nordrhein-Westfalen - nicht darauf, diese Unterstützungsangebote von ehrenamtlichen Kräften durchführen zu lassen.

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Der nächste "Deutsche Seniorentag" der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) unter dem Motto „Brücken bauen“ wird vom 28. bis zum 30.05.2018 in Dortmund stattfinden.

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Die Seniorentage werden im dreijährigen Rhythmus in wechselnden Orten organisiert. Die Veranstalter/innen rechnen aufgrund der Erfahrungen des letzten Seniorentages mit etwa 15.000 Besucher/innen. Über den Seniorentag 2015 - welcher in Frankfurt/Main durchgeführt wurde - haben wir ausführlich berichtet, z.B. in Form einer Einschätzung der abschließenden Frankfurter Erklärung.

Die Dezernentin für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Sport und Freizeit der Stadt Dortmund, Birgit Zoerner, ordnet die Veranstaltung ein: „Wir begrüßen es sehr, dass der Deutsche Seniorentag 2018 in Dortmund stattfinden wird und sehen uns dafür gut aufgestellt. Unsere Seniorenbüros koordinieren die Zusammenarbeit mit insgesamt etwa 700 Netzwerkpartnerinnen und -partnern im Quartier. Es gibt traditionell eine enge Zusammenarbeit mit den Wohlfahrtsverbänden und anderen Interessenvertretungen in der Stadt.“

Die meisten Veranstaltungen sollen im Kongresszentrum und in der Messe Westfalenhallen stattfinden. Unternehmen können sich als Sponsor und Aussteller beteiligen.

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Der 10.05.2017 war ein veranstaltungsreicher Tag. In Neumünster ging es z.B. um die Aktivierung von Potentiale in Kommunen, beim DEKV um demenzsensible Krankenhäuser. In Heidelberg wurde auf einem Fachtag über den diesjährigen Altenbericht der Bundesregierung diskutiert.

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Dies war nicht die erste dieser Veranstaltungen. Eine ähnliche Fachtagung wurde - noch vor dem Erscheinen des Altenberichtes - in Neumünster oder - nach dem Erscheinen - in Berlin abgehalten.

Mehr zu dem diesjährigen und den vergangenen Altenberichten können Sie hier nachlesen, die Pressemitteilung des Bundeskabinetts und die Forderungen der BAGSO bezüglich des Altenberichtes haben wir ebenfalls veröffentlicht.

Am 10.05.2017 richtete nun die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenbüros (BaS) eine Fachtagung zum siebten Altenbericht aus. Auf der Homepage der BaS finden Sie ein paar optische Eindrücke, Programm, Begrüßung, Grußwort und eine dreiseitige Zusammenfassung des Fachtages.

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Auf der Fachtagung „Internationale Altenpolitik – Internationales Engagement für und mit älteren Menschen" am 27.06.2017 soll in Bonn über aktuelle Entwicklungen und Debatten in der internationalen Altenpolitik informiert werden. Teil der Veranstaltung soll auch eine Debatte über die Stärkung der Menschenrechte älterer Menschen sein.

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Anlass der Fachtagung ist die nach 15 Jahren anstehende Überprüfung der Umsetzung von seniorenpolitischen Maßnahmen. An der entsprechenden Regionalkommission der Vereinten Nationen - "United Nations Economic Commission for Europe" (UNECE) - ist neben weiteren Staaten auch die BRD beteiligt.

Die Geschäftsstelle Internationale Altenpolitik ist bei der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationnen angesiedelt und lädt Interessierte aus Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft zur Fachtagung ein.

Das komplette Programm finden Sie hier. Zur Anmeldung können Sie dieses Formular nutzen.

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Die Bundesinteressenvertretung für pflegebedürftige Menschen (BIVA) hat einige Hinweise für Bewohnervertretungen in Pflegeeinrichtungen zusammengefasst. Diese Hinweise sollen dabei helfen, die Qualität in den Einrichtungen zu verbessern.

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Denn die Einflussmöglichkeiten der Bewohnervertretungen sind laut der BIVA immer noch zu gering, obwohl sie laut Landesverfassungen bei der Verbesserung der Qualität mitwirken sollten. Nur in Nordrhein-Westfalen haben die Vertretungen einen immerhin geringen Einfluss auf Personalentscheidungen.

Die Hinweise der BIVA sind online einsehbar.

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In den Workshops der Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren e.V. (BISS) soll es um die Sichtbarkeit, Partizipation und Selbstorganisation mit, von und für ältere schwule Männer auf kommunaler und regionaler Ebene gehen. Die Workshops sollen auch in Leipzig und Nürnberg stattfinden.

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Zu den Terminen wird auch eine entsprechende Broschüre der BISS veröffentlicht. Durch Workshops und Broschüre sollen eine aktive Unterstützung der regionalen Gruppen, Praxisaustausch und verbesserte Vernetzung erreicht werden. Weitere Informationen zum Termin werden ab Juni hier veröffentlicht.

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Am 16.11. und 17.11.2017 wird vom Forschungsdatenzentrum des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA) die Nutzertagung des Deutschen Freiwilligensurveys (FWS) angeboten.

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Die FWS-Nutzertagung widmet sich der Präsentation und Diskussion von Befunden und laufenden Arbeiten, die auf Daten des Freiwilligensurveys beruhen. Bei der Gelegenheit können Sie auch Datenstruktur, Inhalte und Analysepotenzial des FWS näher kennen lernen sowie laufende Arbeiten mit dem Team und anderen Nutzer/innen diskutieren.

Teilnehmen können Absolvent/innen, Promovierende und Wissenschaftler/innen aus allen Disziplinen, die aktuell mit dem Deutschen Freiwilligensurvey arbeiten, damit gearbeitet haben oder zukünftig damit arbeiten möchten.

Mehr zum Forschungsdatenzentrum und zum Deutschen Freiwilligensurvey erfahren Sie online. Vortragsangebote für die Tagung können in Form eines einseitigen Abstracts bis zum 15.05.2017 an Nicole Hameister (nicole.hameister@dza.de) gesendet werden.

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) hat Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2017 erstellt. Die Fragen zu den Themenbereichen Seniorenpolitik, Alterssicherung, freiwilliges Engagement, Gesundheit und Pflege, Wohnen sowie Verbraucherschutz in einer immer stärker digitalisierten Welt wurden gemeinsam mit den Vertreter/innen der Mitgliedsorganisationen erarbeitet.

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Insgesamt 35 Fragen werden den Parteien gestellt. So geht beispielsweise um

  • die gesundheitliche und pflegerische Versorgung auch in strukturschwachen ländlichen Gebieten und in benachteiligten Stadtteilen,
  • unterstützende Maßnahmen für Kommunen, um barrierefreie und inklusive Quartiere mit einer fußläufig erreichbaren Nahversorgung (Ärzte, Apotheken, Lebensmittelgeschäfte, Banken etc.) zu schaffen und zu erhalten,
  • eine spezifische Förderung des Engagements älterer Menschen sowie deren Einbindung in Entscheidungsprozesse.

Das gesamte Dokument mit den Wahlprüfsteinen finden Sie online. Diese können auch in Papierform über bestellungen@bagso.de bestellt werden.

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