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Engagiertes Leben

In der Sendung "Lebenszeit" des Deutschlandfunks (DLF) wurde sich dem Thema gewidmet, wie Menschen im Rentenalter ehrenamtlich engagiert oder erwerbstätig sind. Die vielen persönlichen Beispiele werden immer wieder politisch oder wissenschaftlich gespiegelt.

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Ungefähr die Hälfte aller Menschen im Rentenalter sind berufstätig. Der Beitrag liefert viele Beispiele der Erwerbstätigkeit oder des ehrenamtlichen Engagement, wie z.B. die 80 jährige Koordinatorin des Vereins helfende "Helfende Hände", welche seit der Gründung des Vereins für ihn ehrenamtlich tätig ist.

Im Studio sind Frau Ehmann, die mit 65 Jahren eine Chocolaterie in Heidelberg eröffnet hat;

Frau Thiemens (69), welche sich durch die Stiftung Senior Expert Services (SES) regelmäßig im Ausland aufhält, um gesammeltes Wissen gezielt weiterzugeben. Durch die Arbeit wurde sie motiviert, notwendige PC-Kenntnisse zu erwerben und Spanisch als Fremdsprache wiederzuerlernen;

und Dr. Mergenthaler, Sozialwissenschaftler am Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BIB).

Inhaltlich wird auch auf die Geschichte des Rentenalters geschaut, über das akzeptierte Bild der arbeitenden RentnerIn in anderen Ländern diskutiert und der Begriff "Ruhestand" kritisch hinterfragt. Ein Ergebnis ist, dass trotz aller Individualität die Zeit des Rentenalters keinesfalls von Ruhe oder gar Stillstand geprägt ist. Manche Menschen, die ihre Geschichte erzählen, haben gelernt mit der, durch den medizischen Fortschritt und die bessere Versorgung, geschenkten Zeit umzugehen.

Sie können auf der Seite des DLF weitere Hintergründe zu dem Thema erfahren und sich den Beitrag in voller Länge anhören.

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Der Landesseniorenrat in Schleswig-Holstein hatte zu einer weiteren Schulung für kommunale Seniorenbeiräte geladen. Die Schulung am 18. Juni 2015 gliederte sich in ein Grundmodul zur Vermittlung von Grundlagen in der Seniorenbeiratsarbeit und ein Aufbaumodul mit dem Thema Pressearbeit. Die Schulungsmaterialien stehen unten zum Download bereit.

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Gemeinsames Ziel aller Seniorenbeiräte in Schleswig-Holstein ist, die Gesellschaft und ihre Zukunft im Interesse der älteren Generation mitzugestalten. Eine erfolgreiche politische Partizipation im o.g. Sinne erfordert neben wertvollen Erfahrungen auch Qualifikationen unterschiedlichster Art. Ziel muss es sein, die kommunalen Seniorenbeiräte in den Städten, Gemeinden und Kreisen in Schleswig-Holstein dahingehend zu unterstützen, sich zu immer qualifizierteren Interessenvertretungen auf kommunaler Ebene weiterzuentwickeln.

Es geht um eine Förderung der fachlichen Kompetenz des ehrenamtlichen Engagements im Rahmen von Seniorenvertretungen durch Wissensvermittlung und einen intensiven Erfahrungsaustausch der Teilnehmer untereinander. In einem gemeinsamen Lehr- und Lernprozess der Mitglieder von Seniorenbeiräten in den Städten, Gemeinden und Kreisen Schleswig-Holsteins, der Vorstandsmitglieder des Landesseniorenrates, dem Deutschen Institut für Sozialwirtschaft sowie weiterer Dozenten werden die Schulungsinhalte erarbeitet und für die spezifischen Interessen der Teilnehmenden vertieft. Als externe Dozentin konnte für das Aufbaumodul zum Thema Pressearbeit Iris Guhl-Lengeling gewonnen werden.

Weitere Informationen:
Präsentation zum Grund- und Aufbaumodul
Handout zum Grundmodul

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Mehrere Organisationen suchen aktive Ältere im Netz. InternetnutzerInnen ab 60 Jahre und Ehrenamtliche können mit Online-Projekten teilnehmen. Wie das funktioniert und wer hinter dem Internetpreis steht, verraten wir Ihnen auf dieser Seite.

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO), Deutschland sicher im Netz (DsiN), der Hamburger Verein Wege aus der Einsamkeit und Google Deutschland rufen bis September 2015 Internetnutzer ab 60 Jahren auf, Projekte, Aktionen oder Publikationen zur kompetenten Nutzung des Internets einzureichen. Gute Initiativen, die mit dem Internet umgesetzt werden, haben die Chance auf Preise im Gesamtwert von 5.000 Euro.

Unter dem Motto "Ältere Menschen aktiv durch die digitale Welt" will der Goldene Internetpreis gute Beispiele zeigen, wie Online-Mobilität die Lebensqualität im Alltag verbessern kann – für einen souveränen Umgang von SeniorInnen im Netz. Jedoch gehören Ältere auch zu der Gruppe, die einen erhöhten Aufklärungs- und Unterstützungsbedarf für den sicheren Umgang mit dem Internet hat, so das Ergebnis der aktuellen Studie "DsiN- Index – Digitale Sicherheitslage der Verbraucher in Deutschland". Ausgezeichnet werden Personen und Projekte in zwei Kategorien.

Die erste Kategorie richtet sich an kompetente Alltagsnutzer: Menschen, die beispielsweise mit FreundInnen über das Internet kommunizieren, Routen planen oder eigene Webseiten betreiben.

Zweitens werden Einzelpersonen oder Initiativen gesucht, die ihr Wissen an andere Interessierte weitergeben. Das können ältere Fachleute sein, die Gleichaltrigen einen Zugang zu den Angeboten der digitalen Welt verschaffen oder jüngere Menschen, die Ältere ins und im Netz begleiten. Auch EnkelInnen und Freunde von SeniorInnen können Vorschläge einreichen.

Kreativität ist in beiden Kategorien gefragt. Die OrganisatorInnen freuen sich über alle Einreichungen, ob als Film oder Erfahrungsbericht, Kursmaterial, als E-Book, auf DVD oder in anderen digitalen Formaten bis zum 04.09.2015.

Bewerbungen und Vorschläge können online eingereicht werden.

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Die Kieler Nachrichten (KN) berichteten über die Jubiläumsveranstaltung "Dreimal hoch!!!" im Kieler Ratssaal, zu der auch etliche Demenzkranke erschienen. Thematisiert wurden nicht nur die Veränderungen für die erkrankten Menschen und ihre Angehörigen.

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Es wurden auch immaterielle Barrieren angesprochen, welche sich für Menschen mit Demenzerkrankung auftuen. Der Abbau dieser Barrieren sollte als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden werden. Zahlreiche Hilfsangebote konnten während der Veranstaltung vorgestellt werden.

Neben diesen Standpunkten wurde auch gefeiert. Anlässe waren das 25jährigen Bestehen des Kieler Seniorenbeirates und der AWO-Beratungsstelle Demenz und Pflege sowie die 100. Sitzung der Kieler Pflegekonferenz.

Lesen Sie hier den gesamten Artikel der KN.

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Ehrenamtliche aus Schleswig-Holstein können sich ab dem 01.05.2015 für den Deutschen Bürgerpreis bewerben. Außerdem stellen wir Ihnen eine Datenbank für weitere Ehrenamtspreise vor.

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Vom 01.05. bis 30.06. läuft der regionale Wettbewerb, das Schwerpunktthema 2015 lautet „Kultur leben – Horizonte erweitern“. Es sollen Personen, Projekte und UnternehmerInnen gewürdigt werden, die mit ihrem Engagement dazu beitragen, kulturelle Werte zu stärken und Menschen durch Kultur zu vereinen.  Bedingungen  für die Teilnahme am oder Vorschlage für den Wettbewerb finden Sie online.

Wer Interesse an weiteren Preisen für Ehrenamtliche hat, findet in der Datenbank Preiselandschaft eine größere Auswahl.

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Der Landesseniorenrat Schleswig-Holstein hat seit dem 6. Mai 2015 einen neuen Vorstand. Etwa 120 Delegierte aus allen Landesteilen wählten auf der Mitgleiderversammlung in Nortorf Peter Schildwächter aus Brokstedt zum Vorsitzenden.

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Weiterhin gehören dem neuen Vorstand Renate Gorny und Helga Schultz (beide als stellvertretende Vorsitzende) sowie Reinhard Vossgrau, Ilse Timm, Heidemarie Bohnert und Carl-Heinz Camien an.

Der Landesseniorenrat Schleswig-Holstein e.V. ist die Interessenvertretung der Seniorinnen und Senioren in Schleswig-Holstein. Gemeinden, Städte und Kreise in Schleswig-Holstein, die einen Seniorenbeirat oder Seniorenrat eingerichtet haben, sind im Landesseniorenrat zusammengeschlossen. Gemeinsames Ziel ist es, die Gesellschaft und ihre Zukunft im Interesse der älteren Generation mitzugestalten. Zu seinen Hauptaufgaben gehören die Gesellschaft für die berechtigten Bedürfnisse und Interessen der Älteren zu sensibilisieren, die Solidarität zwischen den Generation zu fördern sowie Inklusion als gesellschaftliches Prinzip zu fördern, damit jeder am sozialen, kulturellen und politischen Leben teilnehmen kann.

Weitere Informationen beim Landesseniorenrat Schleswig-Holstein e.V. und in der Zeitschrift FORUM.

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In den vergangen zwei Monaten wurden in Schleswig-Holstein und Hamburg die jährlichen Ehrenamtsforen durchgeführt. Das Ehrenamtnetzwerk Schleswig-Holstein hat dazu eine Zusammenfassung der Ergebnisse hochgeladen.

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Die Foren fanden im Februar und März 2015 in 10 Städten statt. Es trafen ehrenamtlich tätige BürgerInnen auf VertreterInnen aus Politik, Wirtschaft und Medien, um gemeinsam dem Ehrenamt neue Impulse zu geben. Als kleine Übersicht sehen Sie hier die Themen der einzelnen Veranstaltungen:

Hamburg: Zentrale Auftaktveranstaltung Norddeutschland

Neumünster: feierliche Auftaktveranstaltung zur Einführung der Ehrenamtskarte Schleswig-Holstein

Rendsburg: Die Zukunft braucht uns alle. Chancen des Demographischen Wandels

Schleswig: Ehrenamt - gut gemacht!

Bad Bramstedt: Noch immer mit einem Bein im Gefängnis? Aktuelle Rechtsfragen in der Vereins- und Jugendarbeit

Itzehoe: Neues Willkommen - Steinburg öffnet sich für Flüchtlinge

Pinneberg: Wie gewinnt man Mitstreiter?

Nortorf: Vielfalt des Ehrenamtes

Lübeck: Keywork - ein mögliches Modell für bürgerschaftliches Engagement?

Kiel: Verein neu denken - Eine Denkwerkstatt zur Zukunftsfähigkeit von Vereinen

Ablauf und Ergebnisse der sehr unterschiedlichen Veranstaltungen können Sie online nachlesen.

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Der Landesseniorenrat Schleswig-Holstein unterstützt mit einem neuen Leitfaden die Gründung von kommunalen Seniorenbeiräten. Diese Arbeitshilfe gibt wichtige Hilfestellung anhand einer praxisnahen Beschreibung der Gründungsphase in 7 Schritten.

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In Schleswig-Holstein gibt es längst nicht in jeder Gemeinde und in jedem Kreis einen Seniorenbeirat, obwohl die Gemeindeordnung die Möglichkeit dazu eröffnet. Daher setzen wir uns dafür ein, dass flächendeckend die Akzeptanz von Seniorenvertretungen steigt.

Seniorenbeiräte vertreten nicht nur die Interessen und Belange älterer Bürgerinnen und Bürger in ihrer Kommune, sie setzen sich auch für eine hohe Lebensqualität älterer Menschen ein, die letztlich allen zugutekommt. Seniorenpolitik bedeutet, sich für ein selbstbestimmtes, aktives und engagiertes Älterwerden in sozialer Sicherheit und in praktizierter Solidarität mit allen Generationen einzusetzen. Das geht aus der "Hamburger Erklärung" der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen hervor.

Die Teilhabe älterer Menschen kommt dem Einzelnen, aber auch der gesamten Gesellschaft zugute. Damit leisten Seniorenbeiräte einen wichtigen Beitrag zu einer inklusiven Gesellschaft, in der alle Menschen gleichberechtigt und ohne Benachteiligung zusammen leben und teilhaben können.

Auf dem Flyer des Seniorenbeirates werden alle 7 Schritte stichwortartig erklärt.

Der ausführliche Leitfaden zur Gründung von kommunalen Seniorenbeiräten inklusive eines Grußwortes der Sozialministerin Kristin Alheit steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung: Leitfaden zur Gründung von kommunalen Seniorenbeiräten.

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Die schleswig-holsteinischen Freiwilligenagenturen gründen mit Hilfe des Landes eine Landesgemeinschaft (lagfa). Sitz der neuen lagfa wird das nettekieler Ehrenamtsbüro in Kiel.

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Das Ehrenamtsbüro nettekieler hat bereits vorher Freiwilligenagenturen zum Erfahrungsaustausch eingeladen. Diese Aufgabe kann nun mit finanzieller Unterstützung des Landes erfüllt werden, Ziele sind stärkere Vernetzung, Interessenbündelung und ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch. Rund 35 Freiwilligenagenturen unterschiedlichster Trägerschaft, Rechtsform und Struktur, engagieren sich in den verschiedenen Städten, Kreisen oder Regionen Schleswig-Holsteins. Trotz aller Unterschiede gibt es häufig ähnliche Arbeitsbereiche wie die Geflüchtetenhilfe, der Bildungsbereich oder das junge Engagement.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. (bagfa) wurde 1999 von lokalen Freiwilligenagenturen gegründet. Inzwischen sind 172 Freiwilligenagenturen Mitglied. In Landesarbeitsgemeinschaften (lagfas) sind die Freiwilligenagenturen in ihren jeweiligen Bundesländern organisiert. Über den Länderbeirat der bagfa vernetzen sich die lagfas untereinander und diskutieren strategische und politische Fragestellungen.

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) fordert, das Engagement der wachsenen Gruppe von älteren Menschen mit eigener Migrationserfahrung mehr wertzuschätzen und gezielt zu fördern.

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Es lässt sich zwar die Gruppe älterer ZuwanderInnen anhand von Alter und Geburtsort beschreiben. Sie ist aber auch wegen dieser ungenauen Konstruktion eine vielfältige, heterogene Gruppe. Dass eine so konstruierte Gruppe wächst, ist bei steigender Lebenserwartung und in vielen Aspekten der Gesellschaft geforderten Mobilität nicht verwunderlich.

Die BAGSO erkennt an, dass die finanzielle Absicherung und die medizinische Lage dieser Gruppe im Vergleich zu nicht migierten älteren Menschen schlechter ist. Gleichzeitig ist aber das Engagement der MigrantInnen in Nachbarschaft und Qartier größer als das der Nichtmigrierten. In dem dreiseitigen Positionspapier werden auf Besonderheiten beim Engegament von MigrantInnen eingegangen. Es werden Antworten auf die Frage gegeben, wie Seniorenorganisationen und Verbände Menschen mit Zuwanderungsgeschichte besser erreichen können. Das Papier schließt mit Forderungen an die politischen AkteurInnen.

Sie können die Forderungen online nachlesen.

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