Logo DISW

Gesundes Leben

Von der Alzheimer-Erkrankte sind nicht nur die Erkrankten selbst betroffen, sondern auch deren Angehörige. Eine Einschränkung auch der persönlichen Mobilität kann zu extremer psychischer Belastung führen. Dieser Problematik widmete sich die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) mit Forschungsaufträgen und Initiativen.

Weiterlesen

So ergab ein von der DAlzG gefördertes Forschungsprojekt an der Berliner Charité zum Thema Ortungssysteme in der häuslichen Pflege bei Demenz, dass Ortung mittels GPS besonders Angehörige entlasten könnte. Darüber hinaus ging hervor, dass die Nutzung eines solchen Ortungssystems das subjektive Sicherheitsempfinden der erkrankten Person steigern würde. Allerdings ergab die Studie auch, dass die Geräte bedienungsfreundlicher gestaltet werdet müssten oder alternativ eine Schulung notwendig sei. Dann aber könnte die Technik sehr hilfreich darin sein, Demenzerkrankte vor gefährlichen Situationen durch Orientierungslosigkeit zum Beispiel im Straßenverkehr zu bewahren.

Eine weitere Maßnahme stellt die Initiative Demenz Partner vor: Sie veröffentlicht Schulungsmaterialen für Mitarbeitende des öffentlichen Personennahverkehrs, welche auf mögliche Situationen mit demenzerkrankten Mitfahrenden vorbereiten sollen, da das Autofahren häufig schon zu Beginn der Erkrankung nicht mehr möglich ist. Daher sind Menschen mit der entsprechenden Diagnose oftmals auf öffentliche Transportmittel angewiesen: aus Mobilitätsgründen und um ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben aufrechtzuerhalten. Damit dies gut funktioniere, sei ein verständnisvolles Fahr- und Servicepersonal eine wichtige Voraussetzung.

Für weitere Informationen empfiehlt sich die Lektüre von 100 Fragen zum Umgang mit Menschen mit Demenz  (Ingrid Hametner 2018); ein Ratgeber nicht nur zum Thema Betreuung und Pflege, sondern auch die Selbstpflege der Pflegenden und deren Umgang mit Belastung.

Schließen


Pflege und Engagement wurden als zentrale Themen des 12. Deutschen Seniorentages bezeichnet. Die Verbände der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) veröffentlichen dazu eine gemeinsame Erklärung. Diese gemeinsame Erklärung wird traditionell von allen Mitgliedsverbänden der BAGSO nach den Deutschen Seniorentagen veröffentlicht.

Weiterlesen

“Das Thema Pflege wurde zum Thema Nummer eins des 12. Deutschen Seniorentages. Wir fühlen uns ermutigt, aufs Tempo zu drücken: Das gilt für die Pflege zu Hause und die Pflege in Heimen“, sagte Franz Müntefering, Vorsitzender der BAGSO zum Abschluss der dreitägigen Veranstaltung. „Die Politik ist aufgefordert, klar und zielführend festzulegen, wie in konkreten Schritten bis zum Jahr 2020 die Zukunftsfähigkeit der Pflege wiederhergestellt wird.“

Der Appell nach Verbesserungen in der Pflege ist auch eine zentrale Botschaft des gemeinsamen Positionspapiers. Dieses Mal ermutigen die Verbände zudem Menschen jeden Alters, auf andere zuzugehen, sich für das Gemeinwesen zu engagieren und Teil einer solidarischen Gesellschaft zu sein.

Vom 28. bis 30. Mai 2018 haben rund 15.000 Menschen die Veranstaltung in Dortmund besucht, darunter seien auch viele junge Menschen gewesen.

Schließen


Im Bereich der Pflege ist durch den Personalschlüssel ein bestimmter Anteil von Fachkräften festgelegt. Weil die Bevölkerung älter wird, während die Zahl der Altenpflegenden stagniert, stoßen stationäre Einrichtungen immer öfter an ihre Kapazitätsgrenzen und können keine Senior/innen mehr aufnehmen.

Weiterlesen

So berichtete die Mittelbayerische beispielsweise im April von der – aktuell nicht möglichen – Eröffnung eines Seniorenzentrums in Teublitz: Es gelinge nicht, acht examinierte Altenpflegende einzustellen, da der Markt leergefegt sei. So könne also weder der vorgegebene Personalschlüssel, noch volle Besetzung der vorhandenen Heime erreicht werden: In Teublitz müssen 35 der 85 verfügbaren Betten unbelegt bleiben. Der Anstieg der Zahl an Eingriffen durch die Heimaufsicht in einem Altenheim in Segeberg stieg von 2016 bis 2017 von sechs auf 25. Es zeigt sich also auch hier: „Das größte Problem stellt der zunehmende Fachkräftemangel dar“, so Segeberger Kreissprecherin Sabrina Müller. Aufgrund des Personaldefizits sorgt sich auch Ulrich Mildenberger, Leiter des örtlichen Stützpunktes: Es komme immer wieder zu Fehlern, Problemen in den fundamentalen Dingen, für die eine Pflegeeinrichtung die Verantwortung trage. Er höre immer wieder von Angehörigen, dass die Medikation falsch sei, dass nicht darauf geachtet würde, dass die Pflegebedürftigen ihre Medikamente auch nehmen, nicht genug Getränke gereicht, oder dass Bettlägerige nicht ausreichend oft umgelagert würden.

Mängel in der pflegerischen Versorgung können nicht zwangsläufig Pflege-Angestellten zugeschrieben werden. Diesbezüglich thematisierte die Mittelbayerische Verärgerung über die Politik, insbesondere über die Ankündigung im Koalitionsvertrag der Bundesregierung, kurzfristig 8000 neue Altenpfleger-Stellen schaffen zu wollen. Dies rechne sich auf circa eine Drittelstelle für jede Einrichtung um – zu wenig, finden die Angestellten der Branche.

Schon lange scheint eine solche staatliche Unterstützung notwendig: Alleine in Oberschwaben (Bodenseekreis) fielen kürzlich 238 stationäre Pflegeplätze weg. Der Grund – eine Landesheimbauverordnung von 2009 mit einer sogenannten Übergangsfrist von zehn Jahren. Jene schafft das Konzept von Doppelzimmern ab, setzt einen Minimalgröße eines Zimmers von 14 Quadratmetern voraus und bestimmt, dass ein Bad zwischen maximal zwei Heimbewohner/innen genutzt werden dürfe. Problematisch dabei ist, dass an manchen Orten sogar mit der fortgeführten Nutzung von Doppelzimmern der Bedarf an Pflegeheimplätzen nicht gedeckt werden könnte.

Auch hier zeigen sich also massive Lücken in der Versorgung – dem allen schwebe, so auch der Südkurier, der Mangel an Pflegekräften über.

Schließen


Viele der Menschen, die jetzt pflegebedürftig sind oder werden, gehören der Generation der sogenannten „Kriegskinder“ an, geboren in den 1920er und 1930er Jahren, aufgewachsen im Krieg und konfrontiert mit oft lebensbedrohlichen Erlebnissen. Dieser Zielgruppe wird sich im Rahmen der Veranstaltung „Aber die Geschichte ist immer in uns …“ gewidmet. Teil der Veranstaltung sind ein Vortrag zum Thema sowie eine Ausstellungseröffnung.

Weiterlesen

Nicht alle Menschen haben traumatisierende Erfahrungen gemacht, aber alle haben in Zeiten gelebt, die besondere Anforderungen an das Leben und auch das Zusammenleben gestellt haben. Teil der Erzählungen können also Erinnerungen an Flucht und Bombennächte, an Verlust und Vertreibung, aber ebenso an das erste Lachen nach dem Krieg, das Gefühl, wieder in Sicherheit zu sein, oder die Erkenntnis, in Schleswig-Holstein eine neue Heimat gefunden zu haben, sein.

Die Kriegskinder kommen in das Alter, in dem sie auf Unterstützung und Hilfe angewiesen sind. Die täglichen Erfahrungen in der Pflege zeigen, dass sich die Erinnerungen nicht einfach ausblenden lassen. Was nicht aufgearbeitet wurde, findet im Alter immer öfter den Weg zurück ins Bewusstsein. Gerade bei den Menschen, die zunehmend unter einer Demenz leiden oder auch bei denjenigen, die Verluste zu verkraften haben oder selbst im Sterben liegen, verdichten sich die häufig nicht aufgearbeiteten Erlebnisse zu oft sehr schmerzhaften Erfahrungen.

Kriegstraumata und die Auswirkungen auf die Pflege sind in den letzten Jahren immer mehr zum Thema geworden. "Kriegskinder" und "Kinder der Kriegskinder" begegnen sich in der Pflege als pflegende Angehörige, als professionelle Pflegekräfte oder Betreuungsassistenten. Viele von ihnen sind sich ihrer eigenen (lebens)geschichtlichen und persönlichen Eingebundenheit in Kriegsgeschehnisse nicht bewusst. Im pflegerischen Alltag begegnen ihnen Pflegesituationen, die nicht immer allein mit pflegewissenschaftlichem Handeln bewältigt werden können.

Dr. Reinhard Lindner, Oberarzt für Gerontopsychosomatik und Alterspsychotherapie an der Medizinisch-Geriatrischen Klinik Albertinen-Haus, Hamburg und ehemaliger Leiter des Therapie-Zentrums für Suizidgefährdete am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf beschäftigt sich seit Jahren mit den Auswirkungen von Kriegstraumata. Er wird im Rahmen des Vortrages die grundlegenden Aspekte der Arbeit mit traumatisierten Menschen erläutern, die Zusammenhänge zum Pflegealltag herstellen und Ansätze zur Unterstützung und Hilfe aufzeigen.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei. Um eine Anmeldung wird gebeten. Dies ist auf mehreren Wegen möglich:

  • postalisch: Pflegestützpunkt, Heinrich-Rieper-Str. 6, 24306 Plön
  • telefonisch: 04522 / 743 311
  • per Fax: 05422 / 74 395 11
  • per Mail: pflegestuetzpunkt@kreis-ploen.de

Die Veranstaltung findet statt im AWO Service- und Wohnzentrum Schönkirchen, Steinbergskamp 2, 24232 Schönkirchen.

Schließen


Immer mehr Städte bieten für Senior/innen einen Tausch an: den Führerschein gegen eine Fahrkarte für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Grund für das Angebot sei die ansteigende Statistik an Unfällen, bei denen Senior/innen im vergangenen Jahr beteiligt gewesen seien. Dabei seien die Unfallursachen meist altersbedingt, denn bei manchen Älteren könnten Einschränkungen des Seh- und Hörvermögens, der Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit und der Beweglichkeit die Fahrtüchtigkeit beeinflussen.

Weiterlesen

Gertraud Weiner, eine 81-Jährige Dame aus Konstanz, war die dreitausendste Seniorin, die das Tauschangebot in Anspruch genommen hat. Obwohl sie lebenslang unfallfrei blieb entschloss sich die Seniorin ihren Führerschein abzugeben: In einer brenzligen Situation am Steuer könne sie nicht mehr schnell genug reagieren, beurteilte Weiner selbst. Das Nutzen des ÖPNV stellt für sie also eine sichere und praktische Alternative zum eigenen Auto dar: Dies sei aber im ländlichen Gebiet, wo die öffentliche Verkehrsanbindung oft weniger regelmäßig und ausgebreitet ist, problematischer.

Auch in städtischen Gebieten ist der öffentliche Nahverkehr häufig nicht ausreichend, wie unser Symbolbild zeigt.

In solchen Fällen könnte ein Fahrsicherheitstraining oder Fahr-Fitness-Check, wie sie vom ADAC und der Verkehrswacht angeboten werden, sinnvoll sein. So könnten Teilnehmer/innen ihre eigene Fahrtüchtigkeit realistisch einzuschätzen lernen und bei deutlichen Sicherheitsdefiziten darauf hingewiesen werden. Das Anliegen sei, die Älteren dabei zu unterstützen, so lange wie möglich mobil zu bleiben, so Birgit Faigle (Geschäftsführerin des Landesseniorenrates Baden-Württemberg).

Mangelnde Fahrtüchtigkeit gezielt bei älteren Menschen zu vermuten, kann auch als Altersdiskriminierung ausgelegt werden, da dieser Fokus nur aufgrund des Alters, nicht aufgrund von tatsächlichen Befunden, gelegt wird. Auch könnten vergleichbare Angebote für Menschen aller Altersklassen gemacht werden, weil auch diese Verminderung von Fähigkeiten bei sich feststellen könnten. Als Maßnahme, um die Sicherheit im Verkehr tatsächlich zu verbessern, könnten z.B. regelmäßige Fahrprüfungen für alle Inhaber/innen von Führerscheinen gefordert werden. Auch eine Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs könnte eine wirksame Maßnahme darstellen.

Einige weitere Details finden Sie in dem Artikel der Südwest Presse Online.

Schließen


Eine Studie der Stiftung Auge zur Augengesundheit von Senior/innen in 32 stationären Senioreneinrichtungen ergab ein ernüchterndes Ergebnis: 61 Prozent der 600 Teilnehmenden zeigten behandlungsbedürftige Befunde, am häufigsten grauer Star (Katarakt), grüner Star (Glaukom) und altersabhängige Makuladegeneration. Mangelnde Versorgung könne zu Sehverlust mit negativen Konsequenzen für die betroffenen Senior/innen führen.

Weiterlesen

Dazu gehört nicht nur ein erhöhtes Sturzrisiko, eingeschränkte Selbständigkeit und Mobilität, sondern auch sozialer Rückzug und Depressionen. Gutes Sehen bis ins hohe Alter sei jedoch bei rechtzeitiger Diagnose und Behandlung von Augenerkrankungen möglich, so Ophthalmologe Dr. Frank Holz. Die augenärztliche Versorgung gelange aber offenbar häufig nicht zu Menschen in Alten- und Pflegeeinrichtungen.

Der Grund dafür sei laut Augenarzt Dr. Peter Heinz der Transport: Der Besuch einer Altenheimbewohner/in bei Ärzt/innen scheitere am häufigsten daran, dass die Betroffenen nicht wüssten, wie sie in die Praxis und zurückkommen sollen. Außerdem würden Sehprobleme in Senioreneinrichtungen oft nicht als solche erkannt und daher nicht untersucht. Darüber hinaus hätten ältere Menschen einen erhöhten Betreuungsaufwand. Um die Bevölkerungsgruppe aktiver zu versorgen fehle für Augenärzt/innen ein finanzieller Anreiz.

In der Pharmazeutischen Zeitung Online können Sie sich weiter informieren.

Schließen


Zeit im Garten zu verbringen, kann – auch als Bestandteil der Biographie – für Menschen mit Demenzdiagnose relevant sein. Daher haben sich diesem Thema verschiedene Veröffentlichungen gewidmet, welche durch die Bibliothek des Deutschen Zentrums für Altersfragen vorgestellt werden.

Weiterlesen

Folgende Publikationen können Sie direct online abrufen:

Clark, P. / Mapes, N. / Burt, J. / Preston, S. (2013): Greening Dementia. A literature review of the benefits and barriers facing individuals living with dementia in accessing the natural environment and local greenspace.

Bickel, H. (2016): Die Häufigkeit von Demenzerkrankungen.


Diese Bücher werden empfohlen:

Heeg, Sibylle (2011): Freiräume: Gärten für Menschen mit Demenz.

Hoffmann, Dagmar (2015): Gärten für Menschen mit Demenz. Untersuchung von fünf neueren Wohn- und Gartenkonzepten in Einrichtungen für Menschen mit Demenz im Vergleich zu den aktuellen Planungsempfehlungen.

von Kortzfleisch, Tobias (2012): Der demenzgerechte Garten. Ein Leitfaden für die Erstellung einer fachgerechten und auf den besonderen Menschen zugeschnittenen Planung.

Pollock, Annie / Kuratorium Deutsche Altershilfe, KDA (Hrsg., 2011): Gärten für Menschen mit Demenz.

Teimann, Sonia (2012): Freiraumtypologien für den stationären Pflegeheimbau.

Zwanzig, Astrid (2012): Gemeinschaftsgärtnern mit Dementen. Potenziale für eine innovative Altenpolitik in Berlin.


Folgende Beiträge sind in Sammelwerken oder Fachzeitschriften erschienen:

Chalfont, Garuth (2014): Die Kraft der Natur und des Außenbereichs: Architektur, Natur und Menschen. In: Marquardt, Gesine / Viehweger, Axel (Hrsg.): Architektur für Menschen mit Demenz.

Pollock, Annette (2014): Sinnreiche Außenräume für Menschen mit Demenz. In: Feddersen, Eckhard / Lüdtke, Insa (Hrsg.): Raumverloren.

Bruin, Simone R. De / Oosting, Simon J. / Kuin, Yolande (2009): Green care farms promote activity among elderly people with dementia. In: Journal of housing for the elderly, S. 368-389.

Outdoor environments for people with dementia (2007). In: Journal of Housing for the Elderly. Themenhefte 1-4.

Teimann, Sonia (2015): Urbanes Therapeutikum. Erste demenzfreundliche Raumstudie belegt. In: Pro Alter, S. 56-59.

Schließen


Auch in Hessen herrscht im Bereich der Pflege Personalnot. Mit einem neuen Ansatz des hessischen Landtages soll der Fachkräftemangel in den Altenpflegeeinrichtungen des Bundeslandes verringert werden: Ein Modellprojekt ermöglicht die Ausbildung zur Altenpflege nun auch ohne einen Schulabschluss. Der zuvor notwendige Hauptschulabschluss werde nun im Rahmen der Berufsausbildung erreicht.

Weiterlesen

Die Meinungen der Fraktionen hinter dem Projekt fielen unterschiedlich aus: Das Projekt ziele, so Irmgrad Klaff-Isselmann, seniorenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, auch auf den Zugang zu dem Beruf für Geflüchtete ab. Von SPD-Seite äußerte sich Landtagsabgeordnete Daniele Sommer, dass die Pläne nur ein erster Baustein des besseren Zugangs zu Pflegeberufen seien.

Die Opposition kritisierte: Um den Personalmangel zu beheben brauche man bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne.

Der Paritätische Wohlfahrtsverband in Hessen lobte das Projekt und begründete, dass durch Auszubildende aus dem Kreis der Geflüchteten das Pflegeangebot kultursensibler gestaltet werden könne.

Trotz der 160 jährlichen Plätze des Modellprojektes fehlt es an Fachkräften. Mehr Informationen finden Sie auf  auf Altenpflege-Online.

Schließen


Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) weist auf eine Studie zur Gesundheitskompetenz der Universität Bielefeld hin. Eine Kernaussage der Studie ist, dass niedrige Gesundheitskompetenz mit subjektiven Gesundheitszustand sowie Ernährungs- und Bewegungsverhalten zusammenhängen.

Weiterlesen

Die Ergebnisse der Studie erläuterte Prof. Dr. Doris Schaeffer der Universität Bielefeld in Dortmund zur Jahrestagung der BAGSO. Ursula Horzetzky, Referatsleiterin Ernährungsprävention und Ernährungsinformation beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), verwies außerdem auf die Relevanz der Ernährung zur Prävention auch ernährungsbedingter Erkrankungen. Allen Menschen solle lebenslang eine gesunde Lebensweise ermöglicht werden; Das BMEL ziele auf die verbesserte Qualität von Gemeinschaftsverpflegung um älteren Menschen in Pflege genussvolle und ausgewogene Ernährung zugänglich zu machen.

Im Rahmen eines World Cafés wurden von mehr als 230 Teilnehmenden - aus den Handlungsfeldern der Seniorenarbeit, aus BAGSO-Mitgliedsverbänden und der Wissenschaft - Ideen und Rahmenbedingungen erörtert, entwickelt und diskutiert. Zentrale Themen waren die Verbesserung der Angebote auf kommunaler Ebene in den Handlungsfeldern Ernährung, Bewegung sowie Gesundheitskompetenz. Weiterhin wichtig sei, wie man besondere Zielgruppen älterer Menschen, zum Beispiel sehr zurückgezogen lebende Senior/innen, erreichen könne.

Die Fachtagung wurde vom BMEL im Rahmen von IN FORM, Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung, gefördert.

Schließen


Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) thematisiert die Rechte bei Behandlungs- und Operationsfehlern. 2017 habe diese Problematik zu den meist beratenen Themen bei der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) gehört.

Weiterlesen

Mehrere Artikel dazu veröffentlichte die UPD auf ihrer Webseite: Dabei geht es um schlechte Behandlung bei Ärzt/innen und in Kliniken, auch aber um mangelnde Informierung und Tipps dazu, wie man sich bei Verdacht auf eine Fehlbehandlung verhalten solle.

Die Beweispflicht liege zunächst bei der Patient/in. Dies könne oft nur durch ein medizinischen Gutachten nachgewiesen werden – auf Anfrage sei der Arzt oder die Ärztin jedoch verpflichtet den Patient/innen auch über eigene Fehlleistungen zu informieren. Zudem habe jede Patient/in Recht auf eine Kopie seiner Patientenakte. Darüber hinaus sei die Krankenkasse verpflichtet, Patient/innen bei vermuteten Behandlungsfehlern zu unterstützen, sofern diese von der Kasse gezahlt worden waren.

Mehr erfahren Sie in diesem Artikel.

Schließen


seniorenpolitik-aktuell.de
Datenschutzübersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Erfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Erkennen von Ihnen, wenn Sie zu unserer Website zurückkehren, und helfen unserer Redaktion zu verstehen, welche Bereiche der Website für Sie am interessantesten und nützlichsten sind.

.moove-gdpr-branding-cnt,.moove-gdpr-company-logo-holder {display: none;} #moove_gdpr_cookie_info_bar p{text-shadow: none;}