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Gerade in ländlichen Räumen fehlen Wohnangebote zur Ermöglichung eines selbstbestimmten Lebens von Menschen mit Pflege-, Assistenz- und Unterstützungsbedarf. Die Fachtagung „Mit Neuen Wohnformen ländliche Räume entwickeln“ will Beispiele neuer Wohnformen und Möglichkeiten ihrer Weiterverbreitung aufzeigen.

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Am 7. Dezember laden das Forum Gemeinschaftliches Wohnen, das Sozialministeriums Rheinland-Pfalz und die Landesberatungsstelle Neues Wohnen zu der Veranstaltung ein, die im Kulturzentrum Mainz stattfindet und online im Livestream übertragen wird. Die Fachtagung richtet sich an zivilgesellschaftliche Initiativen, Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung, Wohnungs- und Pflegewirtschaft und andere Engagierte und soll Gelegenheit bieten, richtungsweisende Projekte kennenzulernen. Dazu heißt es in der Einladung zur Veranstaltung: „Bundesweit finden sich gute Beispiele, die zeigen, wie gemeinnützige Organisationen und Initiativen, auch im Verbund mit den Kommunen, in ländlichen Räumen generationengerechte Wohnumfelder entwickeln und Wohnperspektiven für pflege- und unterstützungsbedürftige Menschen schaffen können.“

Zu den Neuen Wohnformen, die sich als Impulsgeber auf der Fachtagung präsentieren, gehört auch das interkulturelle Generationendorf Hitzacker Dorf, über das wir auf diesem Portal vor geraumer Zeit berichtet hatten.

Die Tagung ist kostenfrei. Um Anmeldung – auch bei digitaler Teilnahme – wird bis zum 25. November gebeten.

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Im Rahmen des Erasmus+ Projektes „Bridge the Gap!“ ist ein 60-seitiges Training Kit entstanden. Es gibt Schulungsleiter*innen Methoden und Instrumente an die Hand, um ältere Menschen dabei zu unterstützen, ihr Umfeld mit Hilfe digitaler Werkzeuge zu erkunden und zu gestalten. Der englischsprachige Titel kann mit "Überbrücke die Lücke" übersetzt werden.

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„Smarte Technik kann älteren Menschen dabei helfen, ein diskriminierungsfreies Leben in Würde, Autonomie und Selbstbestimmung zu führen“, heißt es in der „Bridge the Gap!“-Veröffentlichung. Das von der EU geförderte Projekt verfolgt die Vision, altersfreundliche Lebenswelten zu schaffen und soziale und digitale Teilhabe älterer Menschen zu stärken. Vor diesem Hintergrund haben die „Bridge the Gap!“-Schulungen das Ziel, ältere Menschen mit dem Wissen und den Kompetenzen auszustatten, die sie dazu benötigen.

Methoden und Materialien für solche Schulungen stellt nun das Training Kit zu Verfügung, dass sich an Sozialarbeitende, Erwachsenenbildner*innen und Mitarbeiter*innen aus Organisationen richtet, die mit älteren Menschen arbeiten. Der Methodenkoffer enthält darüber hinaus Vorlagen für Einladungsschreiben eines lokalen Projekts sowie einen Evaluations-Fragebogen. Auch Ideen für öffentliche Abschlussveranstaltungen sind in der 60-seitigen Publikation enthalten. Die deutschsprachige Version des Training Kit können Sie hier herunterladen, mehr zum Projekt Bridge the Gap! gibt es unter diesem Link (englisch).

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) hat im Oktober ein neues Themenheft veröffentlicht. Die Broschüre zum Altern in Städten und Gemeinden mit dem Untertitel „Projekte und Initiativen für eine nachhaltige Welt“ zeigt die Bedeutung auf, die ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltiges Handeln für das Älterwerden vor Ort haben kann.

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„Die Gestaltung unserer Umwelt hat direkten Einfluss darauf, wie wir älter werden“, heißt es in der 38-seitigen Publikation der BAGSO. Das Zusammenspiel zwischen Umwelt und Individuen habe ein großes Potential zur Förderung gesunden Alterns. Vor diesem Hintergrund widmet die Bundesarbeitsgemeinschaft das Themenheft der Nachhaltigkeit von Kommunen. Einen großen Teil der Broschüre machen daher Beispiele gelungener Projekte, Initiativen und Programme aus, die dazu anregen und ermutigen sollen, Verantwortung zu übernehmen.

Die Publikation ist in deutscher und englischer Sprache erschienen, die Sie unter diesem Link bestellen oder kostenfrei herunterladen können.

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Die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Hamburg (HAG) bietet am 17. November eine Lernwerkstatt für Fachkräfte und Multiplikator*innen, die im Stadtteil Gesundheitsförderung für ältere Menschen anbieten.

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Dass regelmäßige Bewegung einen positiven Effekt auf das psychische und körperliche Wohlbefinden hat, ist erwiesen. Neben der Vorbeugung von Erkrankungen und Altersbeschwerden fördert Bewegung im Alter auch die Teilhabe und Selbstständigkeit – trägt also insgesamt zu einer Stärkung der Lebensqualität bei.

„Ob sich eine Person bewegt, ist von Faktoren wie ihrem Wissen, ihren Fähigkeiten, ihrer Motivation, aber auch von den Verhältnissen in ihrer Lebenswelt abhängig“, heißt es in der Veranstaltungsbeschreibung zur Lernwerkstatt im Oktober. „Es ist wichtig, angemessene Möglichkeiten und Angebote zu schaffen, um die Bewegung älterer Menschen zu fördern.“ Genau um diese soll es gehen: Wie kann eine niedrigschwellige Arbeitsweise gelingen? Was lässt sich aus der Zielgruppe ableiten für eine soziallagenbezogene Gesundheitsförderung? Welche Beispiele guter Praxis gibt es?

Die Online-Lernwerkstatt findet am 17. November über die Plattform „Zoom“ statt, es wird eine Teilnahmegebühr in Höhe von 15 Euro erhoben. Mehr zum Programm und zur Anmeldung erfahren Sie hier.

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Es ist zwar noch etwas hin, das Datum kann man sich aber schon einmal vormerken: Das Deutsche Zentrum für Altersfragen (DZA) lädt Mitte Dezember zu einem Parlamentarischen Abend ein, bei dem Schlüsse aus den Befunden der Langzeitstudie „Deutscher Alterssurvey“ mit Abgeordneten des Bundestages diskutiert werden sollen.

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Unter dem Veranstaltungstitel „Ältere Menschen in Deutschland: Verletzlichkeit, Resilienz und Teilhabe im Lichte gegenwärtiger Herausforderungen“ organisiert das DZA am 15. Dezember einen Parlamentarischen Abend, bei dem nach einem Impulsvortrag zu den Ergebnissen des Deutschen Alterssurvey Bundestagsabgeordnete diskutieren, was für die Zukunft daraus mitzunehmen ist. Teil des Podiums wird Sven Lehmann, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sein. Ebenfalls mit den Bundestagsabgeordneten diskutieren Regina Görner (Vorsitzende der BAGSO) und Clemens Tesch-Römer (Institutsleiter DZA).

Inhaltlich geht es insbesondere um die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Leben älterer Menschen. Einlass ist ab 18:30 Uhr, gegen 22:00 Uhr soll die Veranstaltung beendet sein. Weitere Informationen erhalten Sie in Kürze unter diesem Link.

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Im Rahmen des diesjährigen Gerontologie-und-Geriatrie-Kongress in Frankfurt am Main haben Vertreter*innen aus Forschung und Praxis bei der Veranstaltung „Gemeinsam statt einsam“ über die Frage diskutiert, wie Einsamkeit im Alter vorgebeugt und verringert werden kann. Festgehalten wurde dabei unter anderem, dass es effektivere Maßnahmen brauche.

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Am 12. September 2022 fand die Veranstaltung im Rahmen des Kongresses statt, die von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisation (BAGSO) und der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) initiiert wurde. Inzwischen liegt auch eine dreiseitige Dokumentation der gemeinsamen Veranstaltung vor. „Obwohl das Thema Einsamkeit im Alter in den letzten Jahren – und noch einmal verstärkt durch die Covid-19-Pandemie – mehr Aufmerksamkeit erhalten hat, sind dringend mehr effektive Maßnahmen zur Prävention und Reduzierung von Einsamkeit nötig“, heißt es darin.

Dabei ginge es auch darum, mehr Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen. „Es müssen Möglichkeiten zur Begegnung geschaffen werden, aber entscheidend ist der erste Schritt der älteren Menschen über die eigene Türschwelle“, erklärt BAGSO-Vorstandsmitglied und Leiterin des Stadtteilzentrums Käte-Tresenreuter-Haus (Berlin) Margit Hankewitz auf dem Podium und unterlegt das mit einer Erfahrung aus der Praxis: „Einsamkeit führt zu Krankheiten, häufig auch zu Depressionen. Ein Beispiel war eine alte Dame, die mit 80 Jahren in unser Haus kam, weil ein Therapeut sie nach dem Tod eines Angehörigen in unser Haus geschickt hatte. Inzwischen leitet Sie unsere Gruppe zum kreativen Arbeiten und braucht inzwischen auch keine Medikamente mehr. Mit 85 Jahren kam Sie zu mir und sagte, sie hätte sich verliebt. Es lohnt sich also um jeden zu kämpfen und Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen.“

Auf der Veranstaltung wurden aktuelle Daten zum Einsamkeitserleben im Alter in Deutschland präsentiert und beispielhafte Maßnahmen vorgestellt. Expert*innen aus der Praxis und Wissenschaft haben dabei den Handlungs- und Forschungsbedarf beleuchtet. Eröffnet wurde „Gemeinsam statt einsam“ mit dem BAGSO-Kurzfilm „Einsam im Alter“.

https://youtu.be/E1CLxHe4kb4

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Die Netzwerkstelle Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz bietet im November eine Fachtagung unter dem Titel „Gemeinsam mehr erreichen – Kooperationen vor Ort gut gestalten“ an, die sich an Engagierte aus Demenznetzwerken, Fachleute und Interessierte im Handlungsfeld Demenz richtet.

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„Kooperationen sind wichtiger denn je, um vor Ort etwas zu bewegen“, heißt es in der Terminankündigung der Netzwerkstelle einleitend. „Denn das Bündeln von Ressourcen und Kompetenzen macht es leichter, gemeinsam gesteckte Ziele zu erreichen.“ In diesem Zusammenhang soll über Möglichkeiten und Formen der Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren, über die richtigen Netzwerkpartner im Handlungsfeld Demenz sowie über die Überwindung von Konkurrenzen gesprochen werden.

Die Veranstaltung findet am 9. November von 10:00 bis 16:00 Uhr digital über die Plattform Zoom statt. Impulse soll es unter anderem von Michael Hagedorn, Peggy Elfmann, Rolf Könemann und Petra Rösler geben, die aufzeigen, wie neue Kooperationswege aussehen könnten. Die Tagung bietet auch Raum, sich bundesweit auszutauschen und zu vernetzen. Um Anmeldung wird bis zum 28. Oktober 2022 gebeten, die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite der Netzwerkstelle. Die Netzwerkstelle „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ ist ein Projekt der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

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Unter dem Titel „Selbstbestimmt, aktiv und gesund Älterwerden – Wie internationale und nationale Altenpolitik zusammenwirken können“ veranstaltet die Geschäftsstelle Internationale Altenpolitik der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) am 19. Oktober eine Fachtagung in Berlin.

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Im Rahmen der Fachtagung sollen Interessierte die Gelegenheit bekommen, sich über aktuelle internationale Entwicklungen zu informieren und darüber zu diskutieren, wie ein engeres Zusammenwirken nationaler und internationaler Altenpolitik gelingen kann. Insbesondere soll es dabei darum gehen, wie die internationalen Rahmenbedingungen (z.B. die UNECE-Ministererklärung zum Zweiten Weltaltenplan) für eine Stärkung der Altenpolitik in Deutschland genutzt werden können. Laut Veranstaltungsbeschreibung geht es unter anderem um folgende Fragen: „Wie können internationale Prozesse zum Erreichen dieser Ziele beitragen? Und was können wir von anderen Ländern lernen, um die Möglichkeiten für ein selbstbestimmtes, aktives und gesundes Altern zu verbessern und Altersdiskriminierung zu vermeiden?“

Das Programm sieht unter anderem einen Beitrag von Claudia Mahler vor, seit 2020 ist sie UN-Expertin für die Rechte älterer Menschen. Weitere Vorträge und Diskussionsbeiträge kommen von Prof. Dr. Clemens Tesch-Römer vom Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA), Martin Amberger vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und Mitglied im Büro der Ständigen Arbeitsgruppe zu Fragen des Alterns der UNECE, Dr. Giovanni Lamura vom Italienisches Institut für Gesundheit und Alterswissenschaft (INRCA) und vielen anderen.

Die Tagung findet im BMFSFJ in der Glinkastraße 24 statt. Informationen zur Anmeldung, um die bis zum 13. Oktober 2022 gebeten wird, finden Sie unter diesem Link. In dem Programm finden Sie auch den geplanten zeitlichen Ablauf der Veranstaltung.

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Auch in diesem Jahr kamen in Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt Kiel wieder Vertreter*innen aus Sozialverbänden, Seniorenräten und Parteien zusammengekommen, über die Anliegen der älteren Menschen zu diskutieren und Forderungen an die Landes- und Bundespolitik zu richten. Das 34. Altenparlament fordert unter anderem mehr Unterstützung für das Ehrenamt.

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60 Vertreter*innen im Alter zwischen 60 und 85 Jahren aus den verschiedenen seniorenpolitischen Zusammenschlüssen haben am 16. September 2022 etwa 30 Beschlüsse gefasst, die nun den Landtagsfraktionen, der Landesregierung und den Bundestagsabgeordneten aus Schleswig-Holstein zugeleitet werden. Die Veranstaltung des sogenannten „Altenparlaments“ existiert im nördlichsten Bundesland seit 1989. Mit dieser jährlichen Veranstaltung fließe der Erfahrungsschatz der älteren Generation „fruchtbar in die Arbeit des Landtages ein“, wird Parlamentspräsidentin Kristina Herbst (CDU) mit ihrer Begrüßung zitiert. „Wenn das Plenum ein ‚Schaufenster des Parlaments‘ ist, dann ist das Altenparlament heute ein Schaufenster der Generation, die unser Land über Jahrzehnte hinweg durch ihre Arbeitsleistung, ihren Einsatz und ihre Ideen geprägt hat“, so die Präsidentin weiter.

Zwar sind die Beschlüsse des Altenparlaments nicht bindend, sie stellen jedoch tatsächlich immer wieder Impulse dar, die auf anderen politischen Ebenen aufgegriffen werden. Das Deutsche Institut für Sozialwirtschaft (DISW), durch das auch dieses Portal betrieben wird, hat im Auftrag des Landesseniorenrats Schleswig-Holstein analysiert, welche politischen Folgen die Beschlüsse des Altenparlaments haben. Im vergangenen Jahr ist zuletzt die Analyse des Altenparlaments 2018 erschienen – hier gelangen Sie zu dem Gesamtbericht.

Ein inhaltlicher Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung war das Thema Ehrenamt. Verschiedene Beschlüsse wurden dazu gefasst, unter anderem wird der Landtag und die Landesregierung aufgefordert, sich für eine Stärkung und mehr Wertschätzung ehrenamtlicher Tätigkeiten einzusetzen. Auch die Landtagspräsidentin Herbst sagt dazu: „Diese freiwillige und unentgeltliche Arbeit ist unentbehrlich. Es ist deshalb wichtig, dass das Ehrenamt wertgeschätzt und, wenn es nötig ist, auch steuerlich anders betrachtet wird.“ Das Altenparlament fordert in einem weiteren Beschluss eine nachhaltige und angemessene Finanzierung. Unter anderem müssten die Landeszuschüsse für die Ehrenamtsarbeit an die aktuelle Preisentwicklung angepasst werden. Auch die Initiierung eines „Ehrenamts-Kontos“ wird angeregt, durch das Menschen „in Form von Hilfe gegen Hilfe“ für das Ehrenamt gewonnen werden könnten.

Einen weiteren Schwerpunkt stellte das Thema Pflege dar. Unter anderem fordern die Delegierten eine Lohnersatzleistung für pflegende Angehörige, die zwar bereits gesetzlich vorgeschriebene aber oft nicht eingehaltene Veröffentlichung der Prüfergebnisse des „Pflege-TÜV“ oder die grundsätzliche Einführung von Tempo 30 vor Pflegeheimen. Das Altenparlament spricht sich zudem für die Rekommunalisierung im Pflege- und Gesundheitswesen aus.

Unter diesem Link gelangen Sie zu den Beschlüssen des Altenparlaments 2022 und den Jahren zuvor. Dort finden Sie auch die Präsentation des Impulsvortrags zum 34. Altenparlament vom THW-Landesbeauftragten Dierk Hansen, der unter dem Titel „Ehrenamt als Instrument gesellschaftlicher Herausforderungen“ referierte. Sobald die Stellungnahmen der Landtagsfraktionen, der Landesregierung und der Bundestagsabgeordneten aus Schleswig-Holstein vorliegen, wird dort wie in den vergangenen Jahren auch eine umfassende Broschüre mit Beschlüssen und Stellungnahmen zur Verfügung gestellt.

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Niedersachsen wählt am 9. Oktober 2022 einen neuen Landtag. Der niedersächsische Landesverband des Deutschen Schwerhörigenbundes (DSB) hat im Vorfeld der Wahl eine Reihe an Fragen als Wahlprüfsteine an die Parteien gerichtet. Die Fragen und Antworten wurden nun veröffentlicht.

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Zehn Fragen hat der Landesverband Niedersachsen e.V. an die Parteien gestellt, die (teilweise) von diesen mit Stellungnahmen beantwortet wurden. In den Fragen geht es unter anderem um die Handhabung mit der UN-Behindertenrechtskonvention, die Situation von Menschen mit Beeinträchtigung am Arbeitsmarkt oder das Hörgeschädigtengeld.

Die Fragen stellen aus Sicht des Vereins auch als Wahlprüfsteine, die schwerhörigen und ertaubten Menschen vor der Wahl bei einer Einschätzung helfen sollen, ob und wie die Parteien die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen erfüllen. Deutlich werden sollte darüber hinaus auch, wie „die Parteien über Themen denken, die für Menschen mit Behinderungen allgemein und für Menschen mit Hörbeeinträchtigungen im Besonderen von erheblicher Wichtigkeit sind“.

Die Fragen und Antworten der Parteien sind in einem elfseitigen Dokument veröffentlicht worden, das Sie hier herunterladen können.

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