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Anfang November veranstaltete die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) einen Fachtag unter dem Titel „Gemeinsam lernen: analog und digital“. Die Veranstaltung wurde gefilmt und ist nun im Internet zugänglich.

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Am 06.11.2019 hatte die BAGSO nach Bonn eingeladen, um über die Themen Lernen und Digitalisierung zu diskutieren. Die knapp sechsstündige Fachtagung ist nun im Videoformat auf der Plattform YouTube zu sehen (hier geht es zum Mitschnitt). Organisiert wurde die Veranstaltung von der BAGSO-Servicestelle „Digitalisierung und Bildung für ältere Menschen“, die sich auf der Tagung auch vorstellten. Auch der Achte Altersbericht der Bundesregierung war Thema des Fachtags. Das vollständige Programm, mit dem die BAGSO zu der Veranstaltung eingeladen hatte, finden Sie hier.

Die BAGSO selbst schreibt zu der Tagung auf ihrer Internetseite: „Die Fachtagung bot die Möglichkeit, das Thema Digitalisierung und Bildung im Alter näher zu beleuchten und vor dem Hintergrund praktischer Erfahrungen folgenden Fragen nachzugehen: Wie können Ältere sich leichter an Lern- und Bildungsangeboten beteiligen? Welche Möglichkeiten hält die Digitalisierung der Lebenswelten bereit und wie können damit verbundene Herausforderungen als Potenziale genutzt werden?“.

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Noch vor der Landtagswahl in Thüringen hatte das Land ein Gesetz verabschiedet, welches Mitwirkungsrechte für Senior/innen ausbauen soll. Das Gesetz bleibe jedoch hinter den Erwartungen zurück, kritisieren Gewerkschaften.

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Am 18.Oktober 2019 wurde in Thüringen das Gesetz zur Stärkung der Mitwirkungs- und Beteiligungsrechte von Senioren (ThürSenMitwBetG) beschlossen. “Ziele des Gesetzes sind die Stärkung der Mitwirkungs- und Beteiligungsrechte der Senioren, die Förderung der aktiven Teilhabe an der Willensbildung bei wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und politischen Entscheidungen sowie die Verbesserung und Unterstützung des Zusammenlebens der Generationen“, heißt es zu den Zielen des Gesetzes in §1. Durch das Gesetz sind Kommunen mit über 10.000 Einwohner/innen künftig verpflichtet, einen Seniorenbeirat zu wählen. Auf Landesebene soll weiterhin ein Landesseniorenrat die Interessen der älteren Generationen vertreten und Einfluss auf die Landesregierung nehmen. Das vollständige Gesetz können Sie unter anderem im Gesetz- und Verordnungsblatt des Freistaates Thüringen nachlesen.

Es befindet sich dort auf Seite 39 des Dokuments. An der Diskussion um Mitbestimmungsrechte für Senior/innen beteiligte sich auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB). „Der DGB hatte sich von Anfang an in die Debatte um das Gesetz mit eingebracht. Allerdings bleibt das Gesetz hinter den Erwartungen der Gewerkschaften zurück“, kritisiert der DGB auf ihrer Internetseite. „Trotz einzelner Verbesserungen bleiben die Mitbestimmungsrechte zu ungenau“. Kritisiert wird zum Beispiel, dass die Wahl eines Seniorenbeirates in Kommunen mit weniger als 10.000 Einwohner/innen freiwillig bleibt. Außerdem bemängelt der Gewerkschaftsbund, dass DGB und Beamtenbund nicht automatisch Mitglieder des Seniorenrates werden. Eine Bündelung der Interessen wäre sinnvoll, argumentiert der DGB, insbesondere, da es sich um eine starke Organisation der Seniorenpolitik handele. Der DGB kündigte an, sich in Thüringen künftig stärker in der Seniorenpolitik engagieren zu wollen: „Bis zur Evaluierung 2023 will sich der DGB gemeinsam mit seinen Gewerkschaften in der Seniorenpolitik in Thüringen noch besser aufstellen. So sollen für die Landtagswahlen 2024 weitere gewerkschaftliche Vertreterinnen und Vertreter in den Beiräten gewonnen und qualifiziert werden, um den gewerkschaftlichen Einfluss in der Seniorenpolitik zu vergrößern.“

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Die Bundesbank fordert, das Renteneintrittsalter an die steigende Lebenserwartung zu koppeln. Danach solle das Rentenalter schrittweise auf 69 Jahre angehoben werden. Parteien und Verbände widersprechen.

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In ihrem aktuellen Monatsbericht (Oktober 2019) fordert die Bundesbank eine schrittweise Anhöhung des Renteneintrittsalters auf fast 70 Jahre. Der Renteneintritt solle damit der steigenden Lebenserwartung angepasst werden, vor allem, um die Rentenversicherung zu entlasten. Durch den demografischen Wandel sei diese vor große Herausforderungen gestellt. Nicht nur, weil die Menschen immer älter werden würden, sondern auch, da bereits Mitte der 2020er Jahre die geburtenstärkeren Jahrgänge in Rente gehen würden. „Diese Anpassung des gesetzlichen Rentenalters würde nicht nur die Rentenversicherung entlasten. Sie würde über eine höhere Erwerbstätigkeit auch das gesamtwirtschaftliche Potenzial stärken und damit die Bemessungsgrundlagen für Steuern und Sozialbeiträge stützen“, heißt es in dem Bericht. Der Bericht kann hier heruntergeladen werden.

Doch gegen diesen Vorschlag gibt es auch viel Kritik. Bernd Riexinger, Parteivorsitzender der Linken, kritisiert: “Alle Jahre wieder zerrt die Bundesbank die Anhebung des Rentenalters aus der Mottenkiste. Wenn es nach dem Willen der Bundesbank ginge, würden Menschen überhaupt niemals in Rente gehen. Die Bundesregierung muss derartigen Ansinnen, die das Vertrauen in die gesetzliche Rente weiter zerstören, eine klare Absage erteilen.“ Parteikollegin Sahra Wagenknecht schloss sich der Kritik an und forderte eine nachhaltige Reform des Rentensystems. Als Positivbeispiel verwies sie auf den Nachbarstaat Österreich, über dessen Rentenkonzept wir hier berichteten.

AWO-Bundesvorsitzender Wolfgang Stadler erklärt in einer
Pressemitteilung, dass die Forderung der Bundesbank an den Lebensverhältnissen
der Menschen vorbeigehe und mehr Probleme schaffe, als sie zu lösen: „Viele
ältere Menschen in gesundheitlich belastenden Berufen halten nicht bis zum
regulären Renteneintritt durch. Sie werden vor die Wahl gestellt: entweder
Frührente mit lebenslangen Abschlägen oder Arbeitslosigkeit und
Vorruhestandsarmut.“

„Wer schwer arbeitet, hat ein höheres Sterblichkeitsrisiko als der Durchschnitt aller Erwerbstätigen. Wer also das Renteneintrittsalter anhebt, kürzt all diesen Menschen eiskalt deren Rente“ kritisiert auch Annelie Buntenbach, Vorstandsmitglied des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung stellte sie fest, dass bereits die Anhebung auf 67 ein Fehler gewesen sei. Weitere Beiträge zum Thema Rente finden Sie hier.

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Im März 2019 fand in Berlin ein Fachkongress zum Thema „Einsamkeit im Alter“ statt. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) hat nun die Dokumentation der Veranstaltung veröffentlicht.

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„Einsamkeit im Alter vorbeugen – aktive Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen“ war der Titel des Fachkongresses, der vom 18. - 19.März dieses Jahres in Berlin stattfand und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend initiiert war. Über 200 Personen aus Wissenschaft und Praxis, Verbänden und Kommunen waren haben daran teilgenommen. Neben Fachvorträgen zum Thema wurden auch die Preise der Gewinner/innen des Wettbewerbs „Einsam? Zweisam? Gemeinsam!“ verliehen. Der Wettbewerb hatte zum Ziel, Initiativen und Projekte auszuzeichnen, die sich aktiv gegen Einsamkeit im Alter engagieren. Überreicht wurden die Preise durch den BAGSO-Vorsitzenden Franz Müntefering.

Nun hat die BAGSO im Auftrag des Ministeriums eine Dokumentationsmappe zu der Veranstaltung im Umfang von über 150 Seiten veröffentlicht, die Sie hier öffnen können. In dem Dokument befinden sich die Vorträge, die es an dem Wochenende gegeben hat, in verschriftlichter Form. Darunter zum Beispiel die Rede der Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, die auf dem Kongress sagte: „Als Gesellschaft sollte uns der Knopf aufrütteln. Wir müssen etwas gegen die Einsamkeit tun. Mit dieser Veranstaltung drücken wir quasi den Knopf. Die Konferenz und die Preisverleihung rütteln auf, sie schaffen Verbindungen. Das ist sehr gut.“

Im Vergleich zu jüngeren Altersgruppen sei Einsamkeit im
höheren Alter deutlich häufiger. Prof. Dr. Maike Luhmann weist in ihrem
Fachvortrag darauf hin, dass sich nach konservativer Schätzung ca. 5% der über
80-jährigen in Deutschland chronisch einsam fühlten.

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Am 21.11.2019 bietet der Pflegestützpunkt Kiel eine Veranstaltung zu Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung an. Die Teilnahme ist kostenlos.

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Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Pflegestützpunkt konkret“ gab es in diesem Jahr verschiedene Veranstaltungen rund um die Themen des Älterwerdens. Die letzte der Veranstaltungen im Jahr 2019 findet am 21.11.2019 in den Räumlichkeiten des Amts für Soziale Dienste in Kiel statt.

Unter dem Titel „…und plötzlich ist alles anders – wer hilft mir, wenn ich nicht mehr für mich sorgen kann?“ wird Joanna Batista von der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein e.V. dort über Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung sprechen. Nach einer Einführung wird Raum für ihre individuellen Fragen zum Thema sein.

Die Veranstaltung beginnt um 16:30 Uhr und endet gegen 18:00 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, aufgrund der beschränkten Zahl an Teilnehmer/innen ist eine Anmeldung allerdings notwendig. Kontaktdaten dazu sowie weitere Informationen finden Sie hier.

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Das baden-württembergische Projekt „Demenz und Kommune“ hat einen Abschlussbericht vorgelegt. Ziel des Projekts war unter anderem das Setzen von Impulsen für eine nachhaltige Angebotsstruktur in den Kommunen.

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Das dreijährige Impulsprojekt Demenz und Kommune (Laufzeit von Oktober 2016 bis September 2019) hat einen Abschlussbericht vorgelegt, in dem das Projekt bilanziert wird und weitere Impulse gegeben werden, um die Lebenssituation von Menschen mit Demenz in den Quartieren weiter zu verbessern. „Dort, wo Menschen mit Demenz leben und sich zuhause fühlen, brauchen sie unterstützende Angebote – in den ländlichen Gemeinden ebenso wie in den Städten und vor allem flächendeckend in ganz Baden-Württemberg“, schreibt die Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg, bei der das Projekt angesiedelt war, auf ihrer Internetseite. Durch das Projekt und eine wissenschaftliche Begleitung der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg sollte eine Bestandsaufnahme der Angebotsstrukturen durchgeführt werden. Dafür wurden unter anderem Fragebögen verschickt und Interviews geführt – sowohl mit den Kommunen als auch mit Fachkräften aus der Altenhilfe. Die Altenhilfefachberater/innen nannten laut Abschlussbericht beispielsweise einen Fachkräftemangel oder ein starkes Stadt-Land-Gefälle der Angebote als Probleme. Sie fordern eine „flächendeckende Ausweitung der Angebote für Betroffene“.

Das dreijährige Projekt hat vor allem durch Fachtagungen, Gespräche mit Politik und Altenhilfe und dem Impulspapier „Herausforderung Demenz“ versucht, auf das Thema aufmerksam zu machen und Kommunen Hilfestellungen für eine demenzorientierte Angebotsstruktur zu geben. Das durch das Land Baden-Württemberg und den Krankenkassen geförderte Projekt sieht die Projektziele als erreicht an, weist jedoch darauf hin, dass weitere Maßnahmen notwendig seien. Dazu gehöre beispielsweise eine breitere Thematisierung in der Öffentlichkeit oder eine strukturiertere, demenzorientierte Netzwerkarbeit. Den vollständigen Abschlussbericht des Impulsprojekts finden Sie hier.

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Mit einem Förderprogramm mit dem Titel „Miteinander und nicht allein“ will Nordrhein-Westfalen Pflegeeinrichtungen unterstützen, die zu gesellschaftlicher Teilhabe älterer Menschen beitragen. Die Einrichtungen sollen Anlaufpunkte in der Nachbarschaft werden.

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Bis zu 60 Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen sollen bis zu 3 Jahre lang gefördert werden. Das sieht das neue Förderangebot des Landesministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales vor. Auf der Internetseite des Ministeriums erläutert der Landesminister Karl-Josef Laumann (CDU) Ziele der Förderung: „Immer mehr ältere Menschen leben allein. Sie haben oftmals kaum oder sogar gar keine nahen Verwandten mehr. Viele haben das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden und ziehen sich in die Einsamkeit zurück. Das wollen wir verhindern und die Pflegeeinrichtungen ermuntern, sich stärker für die Nachbarschaft zu öffnen." Dazu sollen die Pflegeeinrichtungen fest im Quartier verankert werden. Als Förderbetrag werden jährlich 50.000€ gezahlt. Davon sollen 40.000€ mindestens für eine 50-Prozent-Stelle ausgegeben werden, weitere 10.000€ sind für Sachkosten vorgesehen. Eine Förderung kann durch Einrichtungen beantragt werden. Mehr über das Projekt oder zu den Förderbedingungen können Sie unter anderem einer Broschüre des Ministeriums entnehmen.

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Wie jedes Jahr startet die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) die Internetwoche am Tag des Internets (29.10.2019). Im Rahmen der Woche will die BAGSO auf verschiedene Angebote und Möglichkeiten aufmerksam machen und Senior/innen dazu motivieren, dass Internet zu nutzen.

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Die Internetwoche der BAGSO startet am 29.10.2019 und endet am 6.11.2019 mit einer Fachtagung in Bonn. Für die einzelnen Tage hat die BAGSO Thementage geplant, die auf bestimmte Schwerpunkte des Online Lernens hinweisen sollen. Folgende Thementage und Veranstaltungen nennt die BAGSO im Internet:

Thementag 1 am 30.10.2019 „Online Lernen: Spielend lernen“. Es können Angebote rund ums spielerische Lernen gemacht werden. Sei es mit der Wii, am PC oder am Smartphone, sei es Solitär oder Sudoku oder ein komplexes Strategiespiel, wie es viele Jugendliche spielen.

Thementag 2 am 31.10.2019 "Online Lernen: Digital bewegt". Es gibt Bewegungs- und Sportangebote z.B. von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung oder dem Deutschen Olympischen Sportbund. Greifen Sie diese auf und integrieren Sie sie in Ihr Treffen. Bieten Sie eine Wanderung oder einen Stadtrundgang unter Zuhilfenahme von Google-Maps oder Geocaching an.

Thementag 3 am 4.11.2019 "Online Lernen: Bildung im Netz". Versuchen Sie sich an einem Webinarangebot, oder streamen Sie Ihr Treffen auf Youtube und lassen Sie andere teilhaben. Erstellen Sie Lernaufgaben oder Materialien und machen Sie sie online bekannt.

Thementag 4 am 5.11.2019 „Online Lernen: Engagement digital stärken“. Zeigen Sie, wie Sie sich in Ihrem Verein, in Ihrer Gruppe vernetzen. Führen Sie ein Treffen als Videokonferenz durch (z.B. mit Skype). Erzählen Sie uns, wie Sie Ihr Engagement durch Onlineaktivitäten nach vorne bringen oder was Sie damit schon erreicht haben (Online-Engagement).

Fachtagung "Gemeinsam lernen: analog und digital"
Zum Abschluss der Internetwoche richtet die BAGSO die Fachtagung „Gemeinsam lernen: analog und digital“aus. Die Fachtagung findet am 6. November 2019 in Bonn statt. Die Tagesveranstaltung richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.

Anbieter*innen von Kursen oder Treffpunkten rund um das Thema Senior/innen und Internet können sich auch auf der Internetseite melden. Damit können sie ihre Projekte vorstellen und selber Teil der Internetwoche werden. Laut Zahlen aus 2018 sind rund die Hälfte der über 65-jährigen im Internet aktiv.

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Am 28.09.2019 lädt das Projekt „Reise des Vergessens“ zu einer Auftaktveranstaltung in Dagebüll ein. Dabei will eine Künstlerin in einem umgestalteten Bus für das Thema Demenz sensibilisieren. Auch 2020 soll das Projekt weitergehen.

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Bei dem Projekt „Reise des Vergessens“ handelt es sich um eine mobile Businstallation der Mainzer Künstlerin Cornelia Rößler, die durch eine Busfahrt Einblicke ins Leben von Demenzkranken geben will. „Steigen Sie ein, lassen Sie sich verwirren, tauschen Sie sich aus und informieren Sie sich!“, lädt unter anderem die Alzheimer Gesellschaft auf ihrer Internetseite zu der Veranstaltung ein. Den Auftakt soll es am 28.09.2019 in Dagebüll geben, 2020 sollen dann weitere Regionen Schleswig-Holsteins angefahren werden. In der Zeit von 14 bis 17 Uhr sollen mehrere der geplanten Busfahrten und Vorträge zum Thema stattfinden, bei anschließendem Kaffee und Kuchen sollen alle Beteiligten die Möglichkeit bekommen, sich auszutauschen und zu informieren. Dazu werden verschiedene Akteure aus Schleswig-Holstein vorgestellt, die bei Demenz helfen können (z.B. Alzheimer Gesellschaft oder Pflegestützpunkt).

„Durch die ganz besondere Verbindung von Kultur und Aufklärung schafft das Projekt eine innovative Möglichkeit, Bürgerinnen und Bürgern das Thema Demenz barrierefrei und spielerisch nahe zu bringen“, heißt es in dem Projektflyer. „Unser Projekt soll dazu beitragen, ohne ‚erhobenen Zeigefinger‘ Wissen und Handlungssicherheit zu vermitteln, Entlastungsangebote und Ansprechpartner aufzuzeigen und Bürgerinnen und Bürger zu sensibilisieren.“ Eine Anmeldung ist nicht notwendig, die Teilnahme zur Veranstaltung ist kostenlos.

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Unter dem Titel „Ältere Menschen und Digitalisierung – Please Mind the Gap!“ lädt die Fachhochschule Kiel zu einer zweitägigen Fachtagung im September ein.

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„Die Digitalisierung bringt die Menschen näher zusammen. Eigentlich. Denn in Deutschland zählt ein Großteil aller Senior*innen ab 60 Jahren zu den sogenannten Offliner*innen, denjenigen also, die keinen Zugang zum Internet besitzen. Sie gehören zu einer Gesellschaftsgruppe, die digital überholt, sogar ausgeschlossen wird“, schreibt die Fachhochschule Kiel. Daher organisiert sie mit Unterstützung des Landes Schleswig-Holstein und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung eine zweitägige Fachveranstaltung. Angeboten werden Vorträge wie „Wie viel Digitales brauchen alte Menschen für ihre soziale Teilhabe?“ oder „Perspektiven für ältere Menschen in der kommunalen Digitalisierung“. Neben Vorträgen sind auch Workshops und Diskussionen geplant. Die Tagung richtet sich insbesondere an Fachkräfte, die mit Älteren arbeiten (z.B. Sozialarbeiter/innen), die interessierte Öffentlichkeit ist aber ebenso eingeladen.

Die Einladung inklusive Programm kann hier heruntergeladen werden. Zum Anmeldeformular (online) gelangen Sie hier.

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