Logo DISW

Seite

Das Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS) forscht zum Thema „Diskriminierung älterer Menschen“. Damit wolle man erforschen, „in welchen Bereichen und wie ein selbstbestimmtes Altern in Teilhabe durch strukturelle Diskriminierung eingeschränkt wird.“

Weiterlesen

Das ISS Frankfurt a.M. hat mit dem neuen Praxisforschungsprojekt „Diskriminierung älterer Menschen“ begonnen. Dafür wurden bis Ende August Erfahrungsberichte von älteren Menschen zum Thema Diskriminierung aufgrund des Alters gesammelt, die nun systematisiert werden sollen.

Diskriminierung aufgrund des Lebensalters sei die häufigste Form von Diskriminierung, die strukturell beispielsweise bei Versicherungen, Autovermietungen oder Ähnlichem deutlich werde.

Ziele des aktuellen Forschungsprojekts seien unter anderem den Diskriminierungsbegriff zu schärfen sowie „Fallgeschichten zu den Diskriminierungserfahrungen älterer Menschen zu sammeln, aufzubereiten und zu veröffentlichen.“

Schließen


Wir berichteten schon häufiger über das Pflegeberufegesetz, das die Ausbildung in Pflegeberufen in den nächsten Jahren reformieren soll. In diesem Beitrag geht es um den aktuellen Stand der Umsetzung im Land Schleswig-Holstein.

Weiterlesen

Das Pflegeberufereformgesetz (PflBRefG), welches das Pflegeberufegesetz beinhaltet, wurde im Sommer vergangenen Jahres im Bund verabschiedet. Beabsichtigt wird damit, die Ausbildungen in den Bereichen Kinderkrankenpflege, Krankenpflege und Altenpflege zu einer generalistischen Ausbildung zusammenzuführen. Ein weiterer, wesentlicher Bestandteil ist die Abschaffung des Schulgelds. Künftig ist eine einheitlich geplante, angemessene Ausbildungsvergütung vorgesehen.

Da das Gesetz schon am 01. Januar 2020, in Teilen bereits 2019, in Kraft treten soll, haben die Länder mit den Vorbereitungen für eine gelingende Umsetzung begonnen. Die Landesregierung Schleswig-Holstein hat am 22.06.2018 einen Bericht zum aktuellen Stand der Umsetzung vorgelegt.

Schwerpunkt der Planung auf Landesebene ist die Finanzierung der Ausbildung. Dafür wurde ein Ausgleichsfond in Zusammenarbeit mit der Krankenhausgesellschaft und dem Forum Pflege geschaffen. Die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages am 06.06.2018 sei der „öffentliche Startschuss der Pflegeberufereform in S-H“ gewesen.

In dem Bericht geht es auch um weitere Kooperationen. Dazu habe es bereits regelmäßige Treffen von Trägern und Schulen mit dem Sozialministerium gegeben. Auch über die Landesgrenze hinaus wird zusammengearbeitet, unter anderem mit weiteren norddeutschen Ländern.

Außerdem plant das Land Schleswig-Holstein eine Imagekampagne für die Pflegeberufe, wie es im aktuellen Koalitionsvertrag heißt. Dafür liegt jedoch noch keine genaue Konzeptionierung vor, wie aus einer Anfrage von Birte Pauls (SPD) zu entnehmen ist.

Mit der Ausbildungsreform erhofft man sich, durch eine attraktivere Ausbildung mehr Menschen für die Pflegeberufe begeistern zu können und damit dem Fachkräftemangel in der Pflege entgegenzuwirken. Wie das Ärzteblatt berichtet, können sich aufgrund schlechter Arbeitsbedingungen jedoch nur rund ein Fünftel der Pflegebeschäftigten vorstellen, bis zur Rente in dem Bereich weiterzuarbeiten. Fraglich bleibt daher, ob eine Reform der Ausbildung und eine Imagekampagne ohne grundlegende Aufwertung der Berufe genügen werden, um den Berufszweig wieder attraktiver zu machen.

Schließen


Bisher steht für 2,9 Millionen Menschen, die als pflegebedürftig anerkannt sind, eine unzureichende öffentliche Pflegeinfrastruktur zur Verfügung. Die tatsächliche Versorgung oder informelle Unterstützung erfolgt meist im privaten Kontext, die durch die Pflegeversicherung erstatteten Kosten sind oft nicht ausreichend. Betroffene bzw. deren Angehörige weichen in dieser Situation mitunter auf Pflegekräfte aus, deren Arbeitgeber/innen nicht in der BRD ansässig ist.

Weiterlesen

In dieser komplexen Situation ist nicht nur das Sozialrecht bzgl. der deutschen Pflegeversicherung, sondern auch andere Bereiche - wie z.B. das europäische Arbeitsrecht - wirksam. Es lohnt sich also, einen tieferen Blick in dieses arbeits- und sozialrechtliche Feld zu werfen. Dies hat die Bibliothek des Deutschen Zentrums für Altersfragen mit den Literaturhinweisen zu diesem Thema geleistet.

Zunächst liegen einzelner Werke bzw. Herausgeberbände zu dem Thema vor:

Arend, Stefan / Klie, Thomas (2017): Wer pflegt Deutschland? Transnationale Pflegekräfte. Analysen, Erfahrungen, Konzepte.

Hitzemann, Andrea (2012): Pflege und Migration in Europa. Transnationale Perspektiven aus der Praxis.

Kniejska, Patrycja (2016): Migrant Care Workers aus Polen in der häuslichen Pflege. Zwischen familiärer Nähe und beruflicher Distanz.

Krawietz, Johanna (2014): Pflege grenzüberschreitend organisieren. Eine Studie zur transnationalen Vermittlung von Care-Arbeit.


Folgende Beiträge in können in Sammelwerken gefunden werden:

Dauwalder, Bettina / Michel, Christine / Moretti, Mauro (2013): Würdig altern. Würdig arbeiten in Pflege und Betreuung. In: Baumann, Hans (Hg.): Care statt Crash, S. 33-40.

Dilger, Gerda (2015): Solidarität mit Pflegehelferinnen aus Osteuropa. In: Deutscher Caritasverband (Hg.): Caritas Jahrbuch 2016, S. 31-33.

Heger, Dörte (2016): Anerkennung und Missachtung in der Pflege. In: Dabrowski, Martin / Wolf, Judith (Hg.): Menschenwürde und Gerechtigkeit in der Pflege, S. 45-52.

Krause, Felix (2016): „Vulnerabilitätsrisiken“ in der Pflege. Eine sozialethische Analyse. In: Dabrowski, Martin / Wolf, Judith (Hg.): Menschenwürde und Gerechtigkeit in der Pflege, S. 9-44.

Krawietz, Johanna / Visel, Stefanie (2016): The perceived differences in the recognition of migrant care workers' credentials in Germany. In: Karl, Ute / Torres, Sandra (Hg.): Ageing in contexts of migration, S. 187-197.

Krawietz, Johanna / Visel, Stefanie (2014): „Care at work“. Unterstützung für transnational Sorgende. In: Bähr, Christiane / Homfeldt, Hans Günther / Schröder, Christian / Schröer, Wolfgang / Schweppe, Cornelia (Hg.): Weltatlas Soziale Arbeit, S. 429-442.

Lutz, Helma / Palenga-Möllenbeck, Ewa (2015): Care-Arbeit, Gender und Migration. Überlegungen zu einer Theorie der transnationalen Migration im Haushaltsarbeitssektor in Europa: Meier-Gräwe, Ute (Hg.): Die Arbeit des Alltags. Gesellschaftliche Organisation und Umverteilung. Wiesbaden: Springer VS, S. 181-199.

Schneiders, Katrin (2013): Die Internationalisierung des Pflegesektors: Innovationsschub oder Qualitätsverlust? In: Soeffner, Hans-Georg / Kursawe, Kathy (Hg.): Transnationale Vergesellschaftungen, S. 1-12.

Senghaas-Knobloch, Eva (2016): Lücken und Krisen in Betreuung und Pflege - Ist transnationale Arbeitsteilung die richtige Antwort? Überlegungen in der Perspektive einer nachhaltigen Gesellschaftsentwicklung. In: Ernst, Stephan (Hg.): Alter und Altern, S. 201-217.

Soom Ammann, Eva / Van Holten, Karin / Baghdadi, Nadia (2013): Familiale Unterstützungs- und Pflegearrangements im transnationalern Kontext. Eine Zweigenerationen-Perspektive. In: Geisen, Thomas / Studer, Tobias / Yildiz, Erol (Hg.): Migration, Familie und soziale Lage, S. 273-293.


Folgende Aufsätze sind Fachzeitschriften veröffentlicht:

Isfort, Michael (2016): Gradmesser für die Pflege. In: Häusliche Pflege, Heft 10, S. 38-41.

Bischofberger, Iren / Otto, Ulrich / Franke, Annette / Schnepp, Wilfried (2017): Pflegebedürftige Angehörige über Landesgrenzen hinweg unterstützen. Erkenntnisse aus zwei Fallstudien. In: Pflege & Gesellschaft, S. 84-93.

Neukirch, Sabine / Nebauer, Flavia / Krewer, Ann Marie (2015): Zwischen Nähe und Distanz. Immer mehr Familien greifen auf ausländische Betreuungskräfte zurück. In: Pro Alter; Heft 3, S. 50-53.

Rossow, Verena / Leiber, Simone (2017): Zwischen Vermarktlichung und Europäisierung. Die wachsende Bedeutung transnational agierender Vermittlungsagenturen in der häuslichen Pflege in Deutschland. In: Sozialer Fortschritt. Heft 3/4, S. 285-302.

Schirilla, Nausikaa / Kiekert, Jasmin (2016): Osteuropäische Betreuungskräfte: Ende des Pflegenotstandes? In: Neue Caritas, Heft 3, S. 23-25.

Schließen


Am 01.10.2018 findet wieder der alljährliche Weltseniorentag statt. In Hamburg kann dieser Tag aktiv gefeiert werden – unter anderem mit der weltweit ersten „Silent Disco“ für Senior/innen.

Weiterlesen

Der Internationale Tag der älteren Generation findet seit 1990 jährlich am 01.10. statt. Von den Vereinten Nationen wurde der Aktionstag ins Leben gerufen, um auf die Belange und Situation älterer Menschen aufmerksam zu machen. Manche Organisationen und Initiativen nutzen diesen Tag, um zu zeigen, dass auch ältere Menschen zusammen feiern können.

So auch der Verein „Wege aus der Einsamkeit“ in Hamburg. Unser Beitragsbild zeigt übrigens Mitglieder dieses Vereins. Wie im letzten Jahr organisiert der Verein einen Flashmob, es soll gemeinsam zu „Spark Of Life“ getanzt werden. Im Anschluss geht es weiter mit dem Tanzen im Hamburger Kult-Club „Knust“ – allerdings mit Kopfhörern. Die sogenannten „Silent Discos“ oder „Kopfhörer-Partys“ sind ein neuer Trend, bei dem viele Menschen gemeinsam in einem Club tanzen, dabei aber jeweils zu anderer Musik. Wer sich darunter nichts vorstellen kann findet hier ein Beispielvideo. Die Kopfhörer-Party am Weltseniorentag könnte möglicherweise die weltweit erste sein, die ausschließlich für Senior/innen veranstaltet wird.

Die Teilnahme am Programm des Weltseniorentags ist kostenfrei, einzige Bedingung ist, dass Sie über 60 sein müssten. Das Programm startet mit dem Flashmob um 11:00 Uhr vor dem Knust (Neuer Kamp 30, gegenüber der U-Bahnstation Feldstraße).

„Wege aus der Einsamkeit e.V.“ verlost 3 Gruppentickets für eine Anreise mit der Bahn. Wie Sie an der Verlosung teilnehmen können und weitere Informationen rund um die Veranstaltung finden Sie online.

Schließen


Die achte Altersberichtskommission der Bundesregierung hat am 23.08.2018 ihre Arbeit aufgenommen. „Ältere Menschen und Digitalisierung“ soll das kommende Schwerpunktthema sein.

Weiterlesen

Seit 1993 wird in jeder Legislaturperiode ein Bericht zur Lage der älteren Generation in Deutschland veröffentlicht. Diese Berichte dienen unter anderem als Grundlage zur Planung und Gestaltung von seniorenpolitischen Zielen. Erarbeitet werden die Berichte von sog. Sachverständigenkommissionen.

Diese zehnköpfige Kommission hat nun ihre Arbeit aufgenommen. Schwerpunktthema des Achten Altersberichts wird die Digitalisierung im Alter sein. Aus einer Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geht hervor: „Die Sachverständigenkommission zur Erstellung des Achten Altersberichts der Bundesregierung soll herausarbeiten, welchen Beitrag Digitalisierung und Technik zu einem guten Leben im Alter leisten können und welchen Nutzen und Mehrwert dies für ältere Menschen hat.“

Die für den Bericht zuständige Bundesministerin Giffey wird in der Pressemitteilung mit den Worten zitiert: „Ich bin überzeugt, dass in der Digitalisierung viele Chancen auch für ein gutes Älterwerden stecken: mehr Sicherheit, mehr Lebensqualität, mehr Kontakte und auch mehr Möglichkeiten, trotz Beeinträchtigungen mitten im Leben zu bleiben. Aber wie kann das ganz konkret gelingen? Und was muss die Politik dafür tun? Auf diese Fragen werden uns die Expertinnen und Experten der Achten Altersberichtskommission Antworten liefern.“

Der Bericht soll zum November 2019 fertiggestellt sein und dann dem Parlament und der Öffentlichkeit vorgelegt werden.

Schließen


Ein Großteil der Pflege in Deutschland geschieht informell: Dies bedeutet, dass ca. 73 Prozent der Deutschen, die eine andere Person täglich pflegen, nicht bezahlte Pflegefachkräfte, sondern Angehörige sind. Für die zeitintensive häusliche Pflege müssten viele Angehörige ihren Beruf aufgeben, Pflegekosten selbst aufbringen und Überlastung auf sich nehmen. Dabei bildeten sie „die tragende Säule der Pflege“ – diese könne allerdings bald „ins Wanken geraten“.

Weiterlesen

Das Magazin „impu!se“ für Gesundheitsförderung berichtet: Finanzielle Belastung, Gesundheitliche Einschränkungen durch Überlastungen psychischer und körperlicher Art und soziale Isolation prägen den Alltag pflegender Angehöriger in Deutschland. Der Grund dafür sei fehlende Kompensation von Seiten des Staates, findet eine Pflegende aus Berlin: „Ich habe als pflegende Angehörige der Gemeinschaft über 11 Jahre mindestens 450.000 Euro an Aufwendungen erspart, muss jetzt aber von einer minimalen Rente leben.“

Sogar nach Ost- und Westdeutschland werde in der Berechnung des pflegebedingten Rentenanspruchs diskriminiert – bei ‚Ost‘ sei dieser noch geringer. Über die finanzielle Last hinaus leide jedoch auch die Gesundheit und das Sozialleben pflegender Angehöriger: Oftmals kämen ihre eigenen Bedürfnisse zu kurz, was zu Krankheit und psychischer Überlastung führe. Die Einsamkeit, die durch die ständige Pflegeverantwortung entstünde, wirke hierbei nur unterstützend.

„impu!se“-Autor Sebastian Fischer führt deswegen das Konzept digitaler Selbsthilfeangebote auf – es sei wichtig, sich mit Gleichgesinnten austauschen, und schnellen Zugang zu Informationen haben zu können. Auf Seite 14 in Ausgabe 99 des Magazins finden Sie den vollständigen Artikel mit weiteren Informationen zu der Thematik.

Schließen


Das Projekt PflegeNotTelefon Schleswig-Holstein führt in Kooperation mit dem Schleswiger Pflegeverbund, dem Seniorenbeirat der Stadt Schleswig und dem Kreis Schleswig-Flensburg eine Informationsveranstaltung mit dem Titel "Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff - Pflegegrade statt Pflegestufen" durch. Dieser neue Pflegebedürftigkeitsbegriff gilt seit Januar 2017.

Weiterlesen

Der Begriff der „Pflegebedürftigkeit“ wurde erstmals im Jahr 1995 zur Einführung der sozialen Pflegeversicherung definiert. Der medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) prüft seit dieser Zeit im Rahmen von Gutachten, ob jemand die Voraussetzungen erfüllt oder Leistungen erhält. Schon 1995 wurde kritisiert, dass im Rahmen der Begutachtung zwar die körperlichen und organischen Einschränkungen erfasst werden, jedoch kaum die psychischen und kognitiven.

Nach über 20 Jahren gilt ab dem 01.01.2017 ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff, der die Gleichbehandlung körperlich, kognitiv und psychisch beeinträchtigter Menschen zum Ziel hat. Im Fokus der Begutachtungen stehen zukünftig die Selbstständigkeit und die Fähigkeiten pflegebedürftiger Menschen. Kernfragen sind, was der Mensch noch alleine erledigen kann und wobei er  Unterstützung benötigt.

Fragen bzgl. dieser neuen Ausrichtung und zu weiteren Aspekten der Pflegegrade wird Dr. Andrea Kimmel vom Medizinischen Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) im Rahmen der Veranstaltung aufgreifen und beantworten.

Wann? 20.09.2018, 15:00 bis ca. 17:00.

Wo? Rathaus Schleswig / Ständesaal, Rathausmarkt 1, 24837 Schleswig.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, es wird unter Anmeldung beim Pflegeverbund oder dem PflegeNotTelefon gebeten:

Schließen


Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge (DV) hat die Dokumentation des diesjährigen Fürsorgetages veröffentlicht. Das Motto des 81. Fürsorgetages hieß "Zusammenhalt stärken - Vielfalt gestalten" und fand in Stuttgart vom 15. bis zum 17.05.2018 statt.

Weiterlesen

Auf der Seite des DV finden Sie die Dokumentationen der einzelnen Veranstaltungen sowie Filmaufnahmen, Bilder und Redebeiträge. Interessierte können dort auch Berichte über die Fürsorgetage der letzten Jahre finden.

Schließen


Gesundheit, Leistung und Wohlbefinden würden von der Ernährung beeinflusst. Besonders Senior/innen betreffe dies, denn das Thema Gesundheit gewinne im Alter meist an Bedeutung. Um sich durch bewusste Ernährung so fit wie möglich zu halten müsse man laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) bestimmten Regeln folgen.

Weiterlesen

„Auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse“ hat die DGE solche Regeln formuliert: Zehn Richtlinien sollen dabei helfen, gesunde Ernährung im Alltag umsetzen zu können.

  1. Lebensmittelvielfalt genießen: abwechslungsreich und vor allem pflanzliche Lebensmittel essen.
  2. Gemüse und Obst – nimm „5 am Tag“: täglich mindestens drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst.
  3. Vollkorn wählen: statt Weißbrot (auch bei Nudeln, Reis, Mehl).
  4. Mit tierischen Lebensmitteln die Auswahl ergänzen: Milchprodukte und Fisch regelmäßig in Maßen, Fleisch jedoch maximal 300 bis 600 Gramm wöchentlich.
  5. Gesundheitsfördernde Fette nutzen: pflanzliche statt tierische Fette, außerdem Vermeidung „versteckter“ Fette in verarbeiteten Lebensmitteln (Wurst, Fertigware, Fastfood).  
  6. Zucker und Salz einsparen: sparsamer Einsatz von Salz und Zucker bei der Zubereitung von Essen, außerdem reduzierten Konsum salz- und zuckerreicher Lebensmittel.  
  7. Am besten Wasser trinken: mindestens 1,5 Liter täglich. Ungesüßter Tee statt Softdrinks, alkoholische Getränke als Ausnahme.
  8. Schonend zubereiten: wenig Fett beim Braten und verbrannte Lebensmittel nicht (!) essen.
  9. Achtsam essen und genießen: Zeit zum Essen nehmen und bewusst genießen.
  10. Auf das Gewicht achten und in Bewegung bleiben: regelmäßiger Sport und ein aktiver Alltag (zu Fuß gehen oder Fahrrad fahren statt PKW).

Hier finden Sie nicht nur ausführliche Erklärungen der Regeln, sondern auch Tipps für eine nachhaltige Ernährung und Literatur zum Weiterlesen.

Schließen


Bundessozialminister Hubertus Heil will im Rahmen eines zweiten Rentenpaketes eine sogenannte Grundrente einführen, die über dem Niveau der Grundsicherung liege. Dieses Vorhaben hat sich der Sozialverband Deutschland (SoVD) näher angeschaut.

Weiterlesen

Profitieren sollen davon vor allem Geringverdienende, die nur wenig in die Rentenversicherung einzahlen konnten, und ehemals alleinerziehende Seniorinnen. Obwohl Heil damit erreichen wolle, dass sich Bürger/innen auf die gesetzliche Rente verlassen könnten, scheint das System nicht fehlerfrei: „Mit der geplanten Grundrente hätte ich weniger als jetzt!“, sagt eine Grundsicherungs-Empfängerin aus Wedel dem SoVD: Die Seniorin bekomme aufgrund einer Erkrankung seit über zehn Jahren eine Erwerbsminderungsrente; darüber hinaus müsse sie seit einigen Jahren auch Grundsicherung beziehen.

Der Grund: steigende Kosten ihres Wohnraumes in Wedel. Weil sie als schwerbehindert mit dem Merkzeichen „G“ gelte, stände ihr zum Regelsatz noch ein zusätzlicher Mehrbedarf von 17% zu. Außerdem sei sie deswegen von der Zahlung des Rundfunkbeitrages befreit. Würde die Grundrente eingeführt, sei sie dazu nicht mehr berechtigt – im Endeffekt hätte sie also weniger Geld zur Verfügung. „Und so wie mir geht es ja vielen Menschen in Deutschland!“, sagt die 58-Jährige.

Schließen


seniorenpolitik-aktuell.de
Datenschutzübersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Erfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Erkennen von Ihnen, wenn Sie zu unserer Website zurückkehren, und helfen unserer Redaktion zu verstehen, welche Bereiche der Website für Sie am interessantesten und nützlichsten sind.

.moove-gdpr-branding-cnt,.moove-gdpr-company-logo-holder {display: none;} #moove_gdpr_cookie_info_bar p{text-shadow: none;}