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Am 18.10.2018 hat der Deutsche Bundestag beschlossen, die sogenannte Marrakesch-Richtlinie umzusetzen. Diese EU-Richtlinie hat zum Ziel, mehr Bücher für seh- und lesebeeinträchtigte Menschen barrierefrei zugänglich zu machen. Beeinträchtigtenverbände kritisieren, dass das Gesetz nicht weit genug ginge.

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„Mit der Umsetzung der Marrakesch-Richtlinie ist uns ein großer Wurf für die kulturelle Teilhabe von Menschen mit einer Seh- oder Lesebehinderung gelungen.“, kommentiert die SPD-Bundestagsfraktion die Umsetzung der Richtlinie. Die Bundesregierung hatte dazu einen Gesetzentwurf vorgelegt.

Die nun in nationales Recht umgesetzte EU-Richtlinie wurde 2013 beschlossen und 2014 unterzeichnet. Es handelt sich dabei um einen völkerrechtlichen Vertrag, der Literatur für sehbehinderte oder anderweitig lesebehinderte Menschen zugänglich machen will. "Leider wird der Gesetzentwurf dieser Aufgabe aber in keiner Weise gerecht", kritisiert der behindertenpolitische Sprecher der Linksfraktion Sören Pellmann.

Kritik gab es zuvor bereits von Verbänden wie dem Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV), der in einer Stellungnahme kritisierte, dass das Gesetz nicht weit genug gehe. Vor allem fehle eine Regelung über teilweise hohe Vergütungsgebühren von Drittanbietern, die Literatur barrierefrei aufbereiten.

Derzeit sind nur etwa 5% der Bücher für sehbeeinträchtigte Menschen barrierefrei zugänglich.

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Die Deutsche Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung "IN FORM" hat zusammen mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen ein Projekt ins Leben gerufen, bei dem gesunde Lebensführung im Alter gefördert werden soll.

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Das Projekt „Im Alter IN FORM“ konzentriert sich auf die Themen Ernährung, Bewegung und Soziale Teilhabe. Zu diesen Themen werden viele Artikel auf der Internetseite veröffentlicht. Diese sollen durch Beratung und Aufklärung zur Gesundheitsförderung beitragen.

„Eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung bis ins hohe Alter fördern die Gesundheit und beugen Erkrankungen vor. Ältere Menschen können durch ein gezieltes Bewegungstraining ihre Selbständigkeit länger aufrechterhalten und auch ihr Sturzrisiko deutlich mindern.“, heißt es auf der Internetseite des Projekts. Teil des Angebots sind neben den Online-Artikeln unter anderem Schulungen, Beratung von Kommunen oder Qualifizierungen von Verantwortlichen in der Seniorenarbeit.

Nähere Informationen, aktuelle Artikel sowie Angebote des Projekts finden Sie auf der projekteigenen Internetseite.

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In den Regionen Deutschlands, welche man zwischen „Ost – West“, „Nord – Süd“ oder „Großstadtkiez – Land“ kategorisieren kann, bestehen heute noch ungleiche Lebensumstände: Ressourcen und Möglichkeiten sind nicht gerecht auf alle Menschen verteilt – dies will das Bundeskabinett mit der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ ändern.

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Daran sollen die Bundesministerien des Innern, für Bau und Heimat; für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie für Ernährung und Landwirtschaft zusammenarbeiten. Sie koordinieren sich dabei in sechs themenspezifischen Facharbeitsgruppen mit den übrigen Bundesressorts, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden.

  1. Kommunale Altschulden
  2. Wirtschaft und Innovation
  3. Raumordnung und Statistik
  4. Technische Infrastruktur
  5. Soziale Daseinsvorsorge und Arbeit
  6. Teilhabe und Zusammenhalt der Gesellschaft

Die Betrachtung soll hierbei jeweils aus Perspektive der Pole Verdichtungs- versus ländliche Räume betrachtet werden, um aus Erkenntnissen der Unterschiede effektive und sichtbare Schritte für eine Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse zu erreichen. Weitere Informationen zu den Plänen der Kommission finden Sie hier.

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Wir berichteten bereits mehrfach über das Projekt „Digital-Kompass“, bei dem ältere Menschen an das Internet herangeführt werden sollen. Durch das Projekt sollen in den nächsten Jahren mindestens 75 Anlaufstellen für Fragen rund um das Thema Internet geschaffen werden.

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Der Digital-Kompass ist ein Projekt der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) und dient als Unterstützung älterer Menschen bei der Internet-Nutzung. Mit einer „Material-Fundgrube“ oder einem „Digitalen Stammtisch“ soll im Internet aktiven Menschen auch die Plattform gegeben werden, ihr Wissen weiterzugeben.

Innerhalb der nächsten drei Jahre sollen nun mindestens 75 Anlaufstellen geschaffen werden, um auch „vor Ort“ Unterstützung leisten zu können. Alle, die dabei helfen wollen, eine Anlaufstelle in einem Ort einzurichten, können das als Botschafter/in des Projekts machen. Nähere Informationen und Kontaktadressen finden Sie hier.

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„Einsam? Zweisam? Gemeinsam!“: Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) schreibt Preise für Initiativen aus, die sich gegen Einsamkeit im Alter engagieren. Dafür können noch bis zum 07.12.2018 Bewerbungen eingereicht werden.

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Zusammen mit dem Bundesfamilienministerium zeichnet die BAGSO Initiativen und Projekte aus, die sich für gesellschaftliche Teilhabe von Senior/innen und gegen eine Isolation im Alter einsetzen. Ausgezeichnet werden sollen die von einer unabhängigen Jury ausgewählten Projekte mit Preisen im Gesamtwert von 22.500 Euro.

In der Pressemitteilung der BAGSO heißt es: „Der Wegzug von Kindern und Verwandten, nachlassende Mobilität, der Tod des Partners oder der Partnerin – diese und weitere Umstände steigern das Risiko sozialer Isolation bei älteren Menschen. Dieser entgegen zu wirken und bereits möglichst frühzeitig vorzubeugen, ist eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Ziel des Wettbewerbs ist es deshalb, Initiativen zu unterstützen und Ideen zu fördern, wie alle Älteren erreicht und ins gesellschaftliche Leben eingebunden werden können.“

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Immer mehr Menschen befürchten im fortgeschrittenen Alter nicht mehr genug Geld zur Verfügung zu haben. Die Lebenshaltungskosten steigen, aber die Rente sinkt. Hinzukommen eventuelle Kosten für Pflege, Ausstattungen für die seniorengerechte Wohnung oder benötigte Medikamente. Unter anderem verspricht die Bundesregierung mithilfe der Grundrente die Probleme anzugehen.

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Die gesellschaftliche Debatte um die Altersarmut in Deutschland ist seit Jahren aktuelles politisches Thema. Das griff nun auch der Koalitionsvertrag der Parteien CDU, CSU und SPD auf. Dort heißt es: „Die Lebensleistung von Menschen, die jahrzehntelang gearbeitet, Kinder erzogen und Angehörige gepflegt haben, soll honoriert werden.“ Schon in den Regierungszeiten vorher forderten die Parteien einschlägige Gesetze zur sogenannten Mindestrente. Bei nicht ausreichender Rente würden Rentner/innen einen Regelbedarf sowie etwaige Aufschläge einfordern können.

Neben Betroffenen befürchten jedoch auch Menschen Altersarmut, die nicht direkt an der derzeitigen vom Bund vorgeschriebenen Armutsgrenze von rund 800 Euro leben. Diese wurde unter anderem jedoch vom Paritätischen Gesamtverband kritisiert: Sie reiche schlichtweg nicht für eine lebensstandardsichernde Rente.

Dabei berichtet die Welt, dass die Grundsicherung für Menschen ab 65 Jahren in Deutschland generell gewährleistet sei. Doch ebenso seien harte Einzelschicksale und vor allem die Angst vor der Altersarmut ernstzunehmende Probleme. Insbesondere Frauen seien von der Rentenarmut betroffen und auch das Ost-West-Gefälle zeige sich in der Grundversorgung der Senior/innen. Westdeutsche Renten würden im Schnitt hundert Euro höher sein und lägen damit bei 1200€. Eine letztliche Umsetzung der Grundrente sei jedoch erst für Mitte 2019 geplant, so Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD).

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Nach vielen Diskussionen und Arbeitskämpfen in den letzten Jahren plant das Bundesgesundheitsministerium nun Personaluntergrenzen in Krankenhäusern. Was für Krankenhäuser gilt, müsse jedoch auch für stationäre Pflegeeinrichtungen gelten – fordert nun der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung.

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Andreas Westerfellhaus, Pflegebevollmächtigter der deutschen Bundesregierung, fordert in einem Interview mit dem tagesspiegel Personaluntergrenzen auch für sogenannte Pflegeheime. Bisher waren diese in der öffentlichen Debatte nur in Bezug auf Krankenhäuser gefordert. Dort sollen geplante Untergrenzen dafür sorgen, dass Personal durch eine Mindestbesatzung entlastet werden kann.

„Was für Kliniken gilt, muss auch für die stationäre Altenpflege gelten. Dort gibt es ebenfalls intensivst pflegebedürftige Menschen, die fachlich qualifiziertes Personal benötigen. Wer daran spart und meint, er könne sich mit Hilfskräften durchmogeln, riskiert die Gesundheit der ihm anvertrauten Menschen. Wir brauchen auch in den Heimen valide Mindestvorgaben für das vorzuhaltende Fachpersonal.“ sagt Westerfellhaus in dem Interview.

Darüber hinaus kritisiert Westerfellhaus die teils sehr schlechte Bezahlung von Pflegekräften.

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In Deutschland werden etwa 2 Millionen Menschen zu Hause gepflegt, die meisten davon auch durch Angehörige. Viele stehen dabei jedoch vor der Frage der Finanzierung.

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Laut einer Umfrage der Techniker Krankenkasse können sich 85% der Deutschen vorstellen, selbst eine/n Verwandte/n zu pflegen.  Oftmals scheitert das jedoch an der Zeit und am Geld. Doch es gibt einen Rechtsanspruch auf 10 Tage Freistellung von der Arbeit zu Pflegezwecken, in großen Betrieben sogar bis zu 6 Monaten.

In dieser Zeit ist die Arbeitgeber/in jedoch nicht zu einer Lohnzahlung verpflichtet. Geld zahlt in diesem Fall die Pflegeversicherung, allerdings nur für 10 Tage und nur bis zu 90% des Nettogehalts. Nach Ablauf der 10 Tage gibt es keinen Anspruch auf Lohnersatzleistungen. Zusätzliches Geld bekommt ein/e Angehörige/r aus der Pflegeversicherung der Pflegebedürftigen, was in der Höhe der Zahlung einen Vollzeitjob nicht ausgleichen kann.

Auch wenn es Pflegegeld und eine Lohnersatzleistung in den ersten Tagen gibt, bleibt die Finanzierung einer längerfristigen Pflege von Angehörigen daher eine schwere Aufgabe.

Weitere Informationen zu den Fragen der Finanzierung und den Rechtsansprüchen sind einer Zusammenfassung des Sozialverbands SoVD zu entnehmen.

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Bis zum 22.10. sind alle Bürger/innen dazu aufgerufen, bei der Onlineabstimmung über die Vergabe des Dachpreises für bürgerschaftliches Engagement abzustimmen. Zur Wahl stehen 554 Nominierte, die auf ein Preisgeld von 10.000 Euro hoffen.

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Die Abstimmung richtet sich an Privatpersonen und Initiativen. Nicht nur das Preisgeld lockt, denn neben dem Erstplatzierten haben auch die nächsten 50 Plätze die Chance auf einen Preis: Die Teilnahme an einem Weiterbildungsseminar zu Themen der Öffentlichkeitsarbeit und gutem Projektmanagement. Das Seminar findet in Berlin statt.

Dieser Dachpreis vereinigt die Preisträger/innen von rund 700 einzelnen Preisen für Engagement in einer weiteren Gesamtvergabe, die nicht von einer Jury, sondern vom Publikum – also den Bürger/innen entschieden wird.

Zur Abstimmung gelangen Sie hier.

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Am 8. und 9.11.2017 wird auf der Berliner Pflegekonferenz wieder die pflegerische Zukunft diskutiert. Eingeladen sind Expert/innen und Entscheidungsträger/innen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, professionell Pflegende, pflegende Angehörige und weitere Privatpersonen. Diese sollen sich zu aktuellen Fragen der Pflegepraxis austauschen. Als Partnerland tritt Vietnam auf.

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Das gesamte Programm der zwei Tage können Sie hier einsehen.

Anmelden können Sie sich auf dieser Seite. Beachten Sie dabei unbedingt die unterschiedlichen Preise z.B. für Privatpersonen.

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