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Weder an der Entwicklung technischer Lösungen, noch der Auswahl digitaler Produkte oder der Bewertung neuer Technik seien Klinikbeschäftigte 2017 beteiligt worden. Dies Ergab eine Analyse im Rahmen der Hans-Böckler-Stiftung, welche untersuchte, wie Technik die Pflege stärken könne.

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Diese ergab, dass die Digitalisierung im Gesundheitswesen öfter ohne Mitbestimmung erfolge – wie moderne Technologien die Arbeit in Pflegeberufe verändere würde dabei außeracht gelassen. Die Forschenden betonen daher die Wichtigkeit, durch neue Technologien Arbeitsbedingungen und Qualität in der Pflege zu verbessern – diese könnten nämlich keine menschliche Zuwendung ersetzen, jedoch unterstützend wirken, um für mehr Zeit und damit eine bessere Versorgungsqualität zu sorgen. Technikpotentiale sollten systematisch ausgelotet und genutzt werden, so die Forschenden. Der Einsatz von Technik in Pflegeberufen bedürfe klarer Regeln, um Patient/innen und Pflegekräften zu nutzen – so haben die Wissenschaftler/innen ein Leitbild entworfen, welches als Richtschnur dienen könne.

  • Drängende Probleme des Arbeitsalltags: Technik müsse sich nahtlos einfügen; sie dürfe nicht zusätzliche Probleme schaffen, noch durch einen erhöhten Bedienungsaufwand die für die Pflegebedürftigen wertvolle Zeit reduzieren.
  • Mehr Wert auf Qualifizierung: Bei der Aus- und Weiterbildung kämen technikunterstützte Lösungen bislang kaum vor; nur wenn Beschäftigte sich kompetent in der Handhabung technischer Systeme fühlen, seien sie in der Lage sie im Arbeitsalltag als Entlastung zu empfinden und zu nutzen.
  • Mitbestimmung stärken: Das Praxiswissen Beschäftigter sei zentral für nachhaltige Modernisierungsstrategien, sie könnten am besten einschätzen, an welcher Stelle die Technik sinnvoll eingesetzt werden könne.
  • Arbeit aufwerten und Kompetenzen erweitern: Bei erhöhtem Technikeinsatz würde der Anspruch an professionelle Kompetenzen noch größer als schon ohnehin – dies verdiene mehr Anerkennung und bessere Bezahlung, was zur Fachkräftegewinnung beitragen könne.
  • Auf überbetrieblicher Ebene aktiv werden: Neue digitale Technologien betreffen das gesamte Gesundheitswesen und sollten daher auch auf überbetrieblicher Ebene betrachtet werden – so ließen sich arbeitspolitische Forderungen formulieren und in den politischen Prozess einbringen.

Erfahren sie in diesem Bericht genaueres zu der Studie der Hans-Böckler-Stiftung.

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Trotz der finanziellen Leistungsanpassungen der Pflegeversicherung im Rahmen der Pflegereform 2016 und 2017 tragen Pflegebedürftige und deren Angehörige noch einen hohen Eigenanteil der Pflegekosten – im ambulanten und stationären Bereich liegt dieser bei fast 50%. Die Reformen scheinen nicht ausgereicht zu haben, die Kaufkraft der Pflegebedürftigen sinke stetig.

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Pflegestärkungsgesetz II

ab 01.01.2016

  • der Anspruch auf persönliche Beratung
  • der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff: Pflegeanspruch unabhängig von Natur der Erkrankung (physisch/psychisch)
  • die Anpassung der Rahmenverträge ihrer Leistungen: unter anderem die Ausstattung des Personals
  • eine Neuerung im Bereich Pflegeschlüssel und Personalsätze

ab 01.01.2017

  • neues System zur Einstufung der Pflegebedürftigkeit: (Alte) Pflegestufen I, II und III wurden durch fünf Pflegegrade ersetzt

Zum Pflegestärkungsgesetz II finden Sie auf diesem Portal mehrere Beiträge. Es sind online auch weitere Übersichten zu finden, wie diese.

Während das Gesetz laut Bundesgesundheitsministerium Bedürftige, Angehörige und Angestellte entlastet hat, ist das Ergebnis für die Interessenverbände der Pflegebedürftigen noch nicht zufriedenstellend. Sie fordern eine jährlich-automatische Anpassung der Pflegeleistungen – eine Dynamisierung – da sich auch die Pflegekosten jedes Jahr änderten beziehungsweise anstiegen. Dies liege vor Allem an der positiven Lohnentwicklung für Pflegekräfte, welche aber im Rückschluss die Kaufkraft Pflegebedürftiger mindere: Diese müssten die zusätzlichen Kosten selbst tragen. Laut Barmer Pflegereport 2017 können sich diese für stationäre Leistungen zusammen mit Verpflegung und Investitionskosten auf durchschnittlich über 27.000 Euro im Jahr belaufen. „Das Risiko der Pflegebedürftigkeit darf nicht privatisiert werden“, sagt Olaf Christen, Sprecher der Pflegebedürftigen-Verbände. „Deswegen fordern wir, dass Pflege wieder bezahlbar wird“.

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Die bisherigen Instrumente der 1995 eingeführten Pflegeversicherung scheinen nicht ausgereicht zu haben: Pflegebedürftige Menschen müssten im Durchschnitt umgerechnet ein Fünftel ihrer anfallender Kosten selbst tragen. Auch die Dynamisierungsregel vom Jahr 2008 greife zu kurz. Eine Orientierung an der Inflationsrate im Drei-Jahres-Rhythmus lasse die Kosten außer acht, die im Pflegesektor gut zwei Drittel ausmachen würden: die Personalkosten.

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Damit Bedürftige nicht weiterhin einen hohen Eigenanteil zahlen müssen, fordern Interessenverbände eine Dynamisierung der Pflegekosten. Das Vorhaben, Sachleistungen kontinuierlich an die Personalentwicklung anzupassen, wie der Schwarz-Rote Koalitionsvertrag von März 2018 festhält, müsse dazu bestimmte Punkte berücksichtigen. So solle die Dynamisierung  anhand von Inflation jährlich erfolgen, um der Geschwindigkeit dieser Kostenentwicklung standzuhalten. Daneben sei die Lohnkostenentwicklung entscheidend, da sie mehr als die Hälfte der Gesamtkosten ausmache. Außerdem müsse der seit 1995 bereits entstandene Kaufkraftverlust unmittelbar durch eine einmalige Anpassung ausgeglichen werden, da mangelnde Dynamisierung Pflegebedürftige schon viel Geld gekostet habe.

Die Interessenverbände der Pflegebedürftigen (§ 118 SGB XI)

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Auch kleine Städte- und Dorfgemeinschaften sind nicht unbetroffen von der stetigen Innovation im Bereich Kommunikation und Technik. Immer mehr Prozesse werden digitalisiert, gerade für ältere Menschen kann das neu sein. Doch was bedeutet dieser Wandel für die Kommunen und den in ihnen lebenden Senior/innen? „Die Kommune ist der Motor des Sozialraums“, sagt Paul Locherer, früherer Landtagsabgeordneter. Für ihn sind Technik und Alter gut vereinbar.

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So berichtete die Schwäbische Zeitung von den optimistischen Vorstellungen des ehemaligen Bürgermeisters Paul Locherer. Seine Ideen reichen von speziellen Apps für Senior/innen, wie zum Beispiel ein Mitfahrdienst, bis hin zu einer Bestandsaufnahme aller sozialkaritativen Dienste – um festzustellen, welche noch ergänzt werden müssten. An Arbeitskreisen, Vereinen und Angebot sollten Gemeinde, Kirche und alle weiter sozialen Akteure mitwirken.

Außerdem sieht Locherer auch in der Infrastruktur großes Potential: Führe diese die Generationen zusammen, wie beim Verbindungselement „Sandkasten“ zwischen einem Amtzeller Altenheim und einer Kindertagesstätte, „kämen unglaubliche Begegnungen zustande“. Es ermögliche den Austausch. 

In Amtzell scheinen die Wünsche des Altbürgermeisters also zumindest ein Stück weit in Erfüllung zu gehen: Aus dem Verein Füreinander-Miteinander entstand eine Nachbarschaftshilfe, Hospizgruppe, ein Kaffeetreff sowie ein Sport-, Freizeit- und Kulturprogramm für ältere Menschen. Außerdem ein „Bürgermobil“, welches Bürger/innen an zwei Tagen in der Woche zu den gewünschten Zielen bringt. Für die Senior/innen ist der Fahrdienst kostenlos, er wird finanziert über Sponsoren, Mitgliederbeiträge und die Gemeinde.

Zuletzt verweist er auf die Wichtigkeit finanzieller Mittel im Ehrenamt, gerade in der Seniorenarbeit: „Geld vervielfältigt das Ehrenamt“, appelliert er an die Gemeinden, freiwillige Arbeit müsse unterstützt werden.

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„Wer sich keine Zeit für Bewegung nimmt, der muss sich mit zunehmendem Alter – und das gilt für Menschen jeden Alters gleichermaßen – immer mehr Zeit für Krankheiten nehmen.“ Dies äußerte Dr. Ingo Froböse zum Thema Fitness und Gesundheit im Alter.

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Heute leitet er das ‚Zentrum für Gesundheit durch Sport und Bewegung‘ und steht an der Spitze des Institutes für ‚Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation‘ der Deutschen Sporthochschule Köln. Als Experte gibt er in einem Interview mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) wertvolle Tipps.

Für viele Senior/innen ist gerade der Bereich Krankheitsprävention ein wichtiges Thema: Oft bestehen Unsicherheiten über die richtige Art von Bewegung und zum Teil auch die Frage, ob nicht im Alter Schonung das Gesündere wäre. Letzteres sieht Dr. Froböse „grundsätzlich“ anders: Es sei nie zu spät, denn sogar im sehr hohen Alter von 80 oder 90 Jahren ließen sich Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination verbessern – Dies mache den Menschen stressresistenter, und damit weniger anfällig für Krankheit und andere Risiken.

Als weiteren wichtigen Punkt betont Dr. Froböse die Eigenständigkeit im Alter: „Wer fit ist, erhält Mobilität und damit auch die Selbstständigkeit im Alltag.“ Dabei meint er nicht nur die körperliche, sondern auch kognitive und mentale Leistungsfähigkeit, denn auch diese würde von einem aktiven Lebensstil positiv beeinflusst und aufrechterhalten. Sogar neurologischen Erkrankungen des Gehirns könne regelmäßige Bewegung vorbeugen.

Das Interview abschließend betont Dr. Ingo Froböse, dass er Präventionsangebote durch Fitness als gesamtgesellschaftliche Aufgabe sehe. „Diese liegt aber auch in der Eigenverantwortung jeder Person und darf nicht vernachlässigt werden.“ Die Hessische/Niedersächsische Allgemeine berichte von solchen aktiven Senior/Innen, sogenannten ‚Best Agers‘.

Nicht vergessen sollte bei solchen persönlich sicherlich hilfreichen Hinweisen, dass viele Senior/innen zu entsprechenden Angeboten keinen Zugang haben. Dies kann an der Entfernung zu entsprechenden Angeboten, aber auch an hohen monatlichen Beiträgen in Fitnessstudios liegen.

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Die Akademie 2. Lebenshälfte des Landes Brandenburg hat kürzlich ein Digitales Klassenzimmer in ihrer 50+ Bildungseinrichtung in Eberswalde eingeweiht: Tablet-Arbeitsplätze, interaktive Hightech-Tafeln und Dokumentenkameras hat der moderne Lernort für Senior/innen zu bieten. Dies wolle man in vollem Maße ausnutzen – nicht nur für „Technik-Unterricht“, sondern für alle Kurse.

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Die Lokalredaktion berichtet: Gleich zur Einweihung des hochmodernen digitalen Klassenzimmers zeigte eine an der Akademie unterrichtende Englisch-Dozentin, wie die Geräte eingesetzt werden können. Aus einem Übungsbuch überträgt die Dokumentenkamera ein direktes und scharfes Bild auf eine große, interaktive Tafel. Die Aufgabe: Geldnoten aus aller Welt den zugehörigen Ländern zuzuordnen. Diese kann mit der neuen Technik gemeinsam und visuell gelöst werden.

Solche Tafeln, sogenannte Active Panels, sind nun in zwei Kursräumen vorhanden, jeweils in Verbindung mit einer Dokumentenkamera und einem Rechner zur Steuerung. Zur Ausstattung gehören außerdem noch 20 Mobile Rechner: Acht Notebooks in einem Raum, und zwölf Tablet-Computer mit Tastatur und Kopfhörern in einem zweiten.

Etwa 20.000 Euro seien insgesamt investiert worden, weitaus mehr, als der Akademie-Verein selbst zur Verfügung gehabt hätte, sagte Marion Köstler, Leiterin der Akademie. Finanziert wurde die Technik daher durch das seniorenpolitische Maßnahmenpaket des Brandenburger Sozialministeriums und Mittel des Bildungsministeriums.

Trotz der entstandenen Kosten unterstreicht Eberswalder Bürgermeister Friedhelm Boginski (FDP), die Wichtigkeit solcher Angebote für ältere Bürger/innen: „Wer heute teilhaben will am Leben, der sollte sich der Digitalisierung stellen, auch, weil es irgendwann lebensnotwendig wird“. Digitale Akzeptanz in der Zielgruppe 50+ zu stärken sei daher ein Schwerpunkt der Akademie, betonte Köstler.

Für die 600 Menschen, die 2017 Angebote der Akademie nutzten, standen zunächst Smartphone-Kurse im Vordergrund – diese seien auch am beliebtesten. In Zukunft wolle man die digitalen Klassenzimmer jedoch für alle Kurse und Veranstaltungen nutzen: Für Reiseberichte, Stammtische und diverse Vorträge aus dem Bereich Kunst und Kultur.

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Einschränkungen der Sehstärke sind für alle Altersgruppen ein relevantes Thema. Im Alter können sich diese jedoch verändern oder neue hinzukommen, wodurch soziale Teilhabe und Alltagstätigkeiten eingeschränkt werden können. Grund genug, dass sich die Bibliothek des Deutschen Zentrums für Altersfragen mit Sehschwächen im Alter auseinandergesetzt hat und eine Reihe von Literaturempfehlungen zusammengefasst hat.

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Diese Werke befassen sich umfassend mit dem Thema:

Bender, Carsten / Schnurnberger, Marion (2018): Zwischen Sehen und Nicht-Sehen. Eine wahrnehmungs- und lebensweltanalytische Ethnographie zur Situation von Menschen mit Sehbeeinträchtigung im Alter.

Heussler, Fatima / Seibl, Magdalena / Wildi, Judith (2016): Menschen mit Sehbehinderung in Alterseinrichtungen. Gerontagogik und gerontagogische Pflege - Empfehlungen zur Inklusion.

Hindle, Andrew / Coates, Alison (2011): Nursing care of older people. a textbook for students and nurses.

Johnson, Jeff / Finn, Kate (2017): Designing user interfaces for an aging population. Towards universal design. Cambridge, MA: Elsevier, Morgan Kaufmann Publishers

Miesenberger, Klaus / Fels, Deborah / Archambault, Dominique / Penáz, Petr / Zagler, Wolfgang  (2014): Computers helping people with special needs / 14th international conference, ICCHP 2014, Paris, France, July 9-11, 2014

Pfau, Nicola / Kern, Axel Olaf / Wolfram, Christian / Kalcklösch, Margrit / Prütz, Franziska (2017): GBE-Themenheft Blindheit und Sehbehinderung.


Einzelne Beiträge sind in diesen Sammelwerken zu finden:

Ehlers, Anja / Teichmüller, Anne-Katrin (2016): Technik für soziale Teilhabe bei Sehbehinderung im Alter. In: Naegele, Gerhard / Olbermann, Elke (Hrsg.): Teilhabe im Alter gestalten, S. 295-309.

Marsiske, Michael / Delius, Julia A.M. / Maas, Ineke / Lindenberger, Ulman / Scherer, Hans / Tesch-Römer, Clemens (2010): Sensorische Systeme im Alter. In: Lindenberger, Ulman / Smith, Jacqui / Mayer, Karl Ulrich / Baltes, Paul B. (Hrsg.): Die Berliner Altersstudie, S. 403-427.


In diesen Zeitschriften finden sie Aufsätze zu Sehschwächen im Alter:

Boerner, Kathrin / Reinhardt, Joann P. / Raykov, Tenko / Horowitz, Amy (2004): Stability and change in social negativity in later life. Reducing received while maintaining initiated negativity. In: The journals of gerontology, S. 230-237.

Dunning, Troy (2009): Aging, activities and the internet. Low vision and blindness technology. In: Activities, adaptation & aging, S. 120-121.

Flaig, Katherina N.-L. / Mock, Steven E. / Reinhardt, Joann P. (2008): The degree of kinship and its association with reciprocity and exchange in the relationships of visually impaired older adults. In: European journal of ageing, S. 215-222.

Himmelsbach, Ines (2009): Bildung im Alter in sozialen Welten. Diesseits und jenseits von Dichotomien. In: Themenheft der Zeitschrift für Erziehungswissenschaft "Schwerpunkt: Bildung und Aging", S. 457-473.

Kamps, Norbert (2018): Damit Hören und Sehen nicht vergehen. In: Altenpflege, S. 66-69.

Laliberte Rudman, Debbie / Gold, Deborah / Mcgrath, Colleen / Zuvela, Biljana / Spafford, Marlee M. / Renwick, Rebecca (2016): "Why would I want to go out?". Age-related vision loss and social participation. In: Canadian journal on aging, S. 465-478.

Mcgrath, Colleen / Laliberte Rudman, Debbie / Polgar, Jan / Spafford, Marlee M. / Trentham, Barry (2016): Negotiating "positive" aging in the presence of age-related vision loss (ARVL). The shaping and perpetuation of disability. In: Journal of aging studies, S. 1-10.

Seifert, Alexander / Händler-Schuster, Daniela (2018): Nachbarschaftliche Unterstützung bei sehbeeinträchtigten älteren Menschen. In: NOVAcura, S. 49-51.

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In der Studie "Aufwertung von sozialen Dienstleistungen. Warum sie notwendig ist und welche Stolpersteine noch auf dem Weg liegen" der Hans-Böckler-Stiftung wird der Pflegenotstand thematisiert. Es wird nicht nur die aktuelle Situation ausführlich beschrieben und anhand von Schaubildern verdeutlicht, sondern auch ein Lösungsweg aus dem bisher ungelösten Pflegenotstand in Deutschland aufgezeigt. Dieser Weg führe vor allem über eine Aufwertung der sozialen Dienstleistungen.

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Im Bericht werden auch 13 Stolpersteine näher beschrieben, auf die zu achten wären. Grob zusammengefasst sind laut der Analyse eine Ausweitung der Bezahlung nach Tarif, verbindliche Personalschlüssel und eine Verbesserung der Qualifizierung wichtige Bestandteile der Lösung.

Denn sogar die Bezahlung von Fachkräften in Pflegeberufen ist unterdurchschnittlich, die Arbeitsbelastung - vor allem durch den im weltweiten Vergleich schlechten durchschnittlichen Personalschlüssel - ist hoch und berufliche Weiterentwicklungsmöglichkeiten in der Pflege gering.

Der gesamte Bericht ist reich an Fakten und empfehlenswert, auch um in die politische Debatte um den Pflegenotstand einzusteigen. Den gesamten Text samt Grafiken können Sie hier herunterladen.

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Noch bis zum 29.07.2018 können Bewerbungen für den diesjährigen Schleswig-Holsteinischen Bürgerpreis eingereicht werden. Der Wettbewerb, der herausragendes ehrenamtliches Engagement würdigt, steht in diesem Jahr unter dem Motto "Zusammenhalt in der Gesellschaft".

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Bewerbungen können für Projekte und ehrenamtlich tätige Personen eingereicht werden, die sich aktiv dafür einsetzen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Zusammenleben zu verbessern und in diesem Sinne ihre Mitbürger/innen zum Mitmachen motivieren. Der Bürgerpreis in Schleswig-Holstein wird in den beiden Kategorien U 27 und Alltagshelden verliehen. Erstmals loben die Träger des Preises einen Demokratiepreis aus. Der Landtag stiftet und verleiht ihn im Rahmen des Bürgerpreises als eigenen Sonderpreis. Mit dem Demokratiepreis wird eine Persönlichkeit, ein Verband oder eine Institution gewürdigt, die sich in außergewöhnlicher Weise um die freiheitlich-demokratische Grundordnung oder das Gemeinwohl verdient gemacht haben.

Die Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen zum Schleswig-Holsteinischen Bürgerpreis sind online abrufbar. Es werden Sach- und Geldpreise mit einem Gesamtwert von 32.500 Euro vergeben. Die Preisverleihung findet am 05.11.2018 in Kiel statt.

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In der gemeinsamen Erklärung "Für eine solidarische Gesellschaft, für eine lebendige Demokratie" des Deutschen Bundesjungendrings (DBJR) und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) treten die altersbezogenen Vertretungen gemeinsam für eine solidarische und vielfältige Gesellschaft ein. Es werden Kinder, Jugendliche und ältere Menschen dazu aufgerufen, sich demokratiefeindlichem Gedankengut entgegenzustellen.

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In dem Papier wird sich "mehr Europa" gewünscht sowie "Brücken bauen, keine Mauern und Zäune”.  Aus Sicht der jungen und der älteren Menschen müssten die großen sozialen, ökonomischen und ökologischen Fragen, die Frage von Menschenrechten und Frieden weltweit beantwortet werden. Das gehe nur, wenn alle daran mitwirken könnten. BAGSO und DBJR stellen deshalb alle Altersgrenzen in Frage: „Junge wie Alte müssen für sich selbst entscheiden können, wie und wann sie sich in politische Prozesse einbringen, das betrifft auch die altersmäßigen Beschränkungen von aktivem oder passivem Wahlrecht“, sagt Franz Müntefering, Vorsitzender der BAGSO.

BAGSO und DBJR sehen in der Bekämpfung von Armut eine vordringliche Aufgabe. Gleiche Bildungschancen und gute Bedingungen in Ausbildung und Beschäftigung und lebenslanges Lernen seien wichtig, um Altersarmut zu vermeiden. In der Position heben BAGSO und DBJR zudem die Bedeutung von ehrenamtlichem Engagement in Vereinen und Verbänden hervor. „Wir sind tragende Säulen unserer Demokratie. Für unser Engagement brauchen wir Freiräume, verlässliche Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie und finanzielle Unterstützung durch den Staat“, sagt Tobias Köck, Vorsitzender des DBJR.

Mit dem Positionspapier möchten DBJR und BAGSO deutlich machen, dass Junge und Alte in wichtigen gesellschaftspolitischen Fragen zusammenstehen. Konflikte zwischen den Generationen würden häufig herbeigeredet.

Das gesamte Positionspapier kann hier nachgelesen werden.

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