Logo DISW

Seite

Seit dem 01.01.2017 gilt ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff, der die Gleichbehandlung körperlich, kognitiv und psychisch beeinträchtigter Menschen zum Ziel hat. Zu den eingeführten Änderungen - wie z.B. Pflegegrade statt Pflegestufen - wird das PflegeNotTelefon und der Pflegestützpunkt eine Veranstaltung in Kiel anbieten.

Weiterlesen

Zum Hintergrund: Der Begriff der „Pflegebedürftigkeit“ wurde erstmals im Jahr 1995 zur Einführung der sozialen Pflegeversicherung definiert. Der medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) prüft seit dieser Zeit im Rahmen von Gutachten, ob jemand die Voraussetzungen erfüllt oder Leistungen erhält. Schon 1995 wurde kritisiert, dass im Rahmen der Begutachtung zwar die körperlichen und organischen Einschränkungen erfasst werden, jedoch kaum die psychischen und kognitiven. Mit der Gesetzesänderung soll nun der Fokus der Begutachtungen auf die Selbstständigkeit und die Fähigkeiten pflegebedürftiger Menschen liegen.

Dr. Andrea Kimmel vom Medizinischen Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) wird im Rahmen der Veranstaltung Fragen aufgreifen und beantworten.

Ort der Veranstaltung: Amt für Soziale Dienste, Stephan-Heinzel-Str. 2 (Wilhelmplatz), 2. Stock, Raum 208, 24116 Kiel

Zeit: 23. 02.2017, 16:30 bis ca. 18:00

Es fallen keine Kosten an. Die Veranstalter bitten wegen des begrenzten Platzes um Anmeldung unter einer der folgenden Kontakte:

  • PflegeNotTelefon Schleswig-Holstein, Sibeliusweg 4, 24109 Kiel. Tel. 0431/5114-551,  Fax: 0431/5114-559, post@pflege-not-telefon.de
  • Pflegestützpunkt Kiel im Amt für Soziale Dienste, Stephan-Heinzel-Str. 2, 24116 Kiel, Tel. 0431/90136-96 oder -27, pflegestuetzpunkt@kiel.de

Schließen


Mitarbeiter/innen der Fachstelle Zukunft Alter der Stadt Arnsberg, Bürger/innen und Arnsberger/innen mit Fluchterfahrung haben die Kunstaktion "Ich sehe mich" durchgeführt. Die Aktion ist Teil des Projektes "Alt für Jung-Patenschaften".

Weiterlesen

Das Projekt soll Brücken bauen zwischen Menschen verschiedenen Alters und Erfahrungen. Der Arnsberger Bürgermeister sagt zu der Aktion: "Es ist ein erfolgreiches Projekt gegenseitiger Potentialentfaltung. Es entstehen wahre Freundschaften. Und vor allem: Beide Seiten haben mehr teil am gesellschaftlichen Leben als andere. Unsere Stadt wird sozial reicher."

Die Aktion ist auf einer sehenswerten Seite mit Bildern und kurzen Videos dokumentiert.

Schließen


Der Flyer "Selbstständige Lebensführung älterer Migrantinnen und Migranten in Deutschland - Handlungsbedarfe und strukturelle Ansatzpunkte" ist ein Ergebnis von interdisziplinären Workshops, welche bis Februar 2016 durchgeführt wurden. Zusätzlich sind eine Dokumentation der Veranstaltungen sowie Handlungsempfehlungen erschienen.

Weiterlesen

Laut dem Institut Inbas-Sozialforschung ist die selbständige Lebensführung im Durchschnitt ab 75 Jahren gefährdet. Die Planungen, um dieser Gefährdung zu begegnen, sollten jedoch schon mit dem Renteneintritt beginnen. An den Workshops nahmen Expert/innen aus der praxisnahen Arbeit mit älteren Menschen teil.

Die entstandenen Materialien stehen zum Download bereit:

Schließen


Durch die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenbüros (BaS) wurde ein neues Projekt initiiert, welches auch Betreuungspatenschaften genannt wird. Ältere Menschen mit Unterstützungsbedarf sollen vor der rechtlichen Betreuung Hilfen im Alltag erhalten können, die die Selbstbestimmung und Teilhabe im Alter stärken sollen.

Weiterlesen

Zielsetzung ist der Ausbau des Engagements von Senior/innen für Senior/innen und wenn möglich die Vermeidung einer rechtlichen Betreuung. Das Projekt wird an 15 Orten in Deutschland erprobt, es wird mit Engagierten, Betreuungsvereinen und Beteiligten in Mehrgenerationenhäusern zusammengearbeitet werden.

Das Projekt läuft von September 2016 bis August 2019 und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Mehr Informationen auf der Homepage der BaS.

Schließen


Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes legt anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) eine Evaluation vor. Ein Ergebnis der Evaluation ist, dass das AGG reformiert werden sollte.

Weiterlesen

Ziel der Reformen sollte sein, noch bestehende Schutzlücken im AGG zu schließen. Dies betrifft z.B.

  • die notwendige Ausweitung der Fristen von zwei auf sechs Monate, innerhalb derer betroffene Menschen Ansprüche geltend machen können sowie
  • Verbände, die die Möglichkeit erhalten sollten, Betroffene vor Gericht zu vertreten.

Außerhalb des AGG findet sich ebenfalls unzureichender Schutz vor Diskriminierung, in der Evaluation wird auch auf Altersdiskriminierung eingegangen. Weitere zentrale Forderungen:

  • Schutz bei sexueller Belästigung stärken
  • Angemessene Vorkehrungen: Barrierefreiheit stärken
  • Schutz bei Fremdpersonaleinsatz im Rahmen von Werk- oder Dienstverträgen sichern
  • Konkretisierung von Haftungsbestimmungen bei Dreieckskonstellationen im Arbeits- und Zivilrecht

Die gesamte Evaluation kann hier heruntergeladen bzw. bestellt werden.

Schließen


Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat Vorschläge und Forderungen zur Altersarmut in einem Heft zusammengefasst. Dieses ist Teil der Kampagne Altersarmut des SoVD.

Weiterlesen

Die Forderungen sind auch Reaktion auf die Absenkung des Rentenniveaus sowie Versicherungslücken durch Niedriglohnbeschäftigung, Arbeitslosigkeit, (Solo-)Selbstständigkeit, Kindererziehung und Pflege von Angehörigen. Der SoVD erwartet, dass ohne Reformen Altersarmut zum Massenphänomen wird.

Das komplette Heft kann hier heruntergeladen werden. Auf den Seiten des SoVD finden Sie mehr zur Kampagne Altersarmut.

Schließen

 

Im Rahmen eines Projektes des Bundesverbandes Information & Beratung für NS-Verfolgte und dem Institut für soziale Innovationen wurde die Konstellation zwischen Täter/innen und Opfern in Senioreneinrichtungen untersucht.

Weiterlesen

Folgende Fragestellungen wurden bearbeitet:

  • Was passiert wenn Täter/innen und Opfer aus dem Nationalsozialismus in Alten- und Pflegeheimen aufeinander treffen?
  • Wie kann man die Opfer schützen?
  • Wie können Mitarbeiter/innen von Pflegeeinrichtungen für dieses Thema sensibilisiert werden?

Ergebnis des Projektes war die Broschüre "NS-Täter und Opfer treffen im Altenheim aufeinander - was tun? Handlungsanleitung zu Gewaltprävention und Opferschutz für NS-Verfolgte in Altersheimen".

Näheres zu dem Projekt findet sich auf den Seiten des Bundesverbandes. Bei dem beteiligten Institut kann die Handlungsanleitung kostenfrei bestellt werden.

Schließen


Lokale Allianzen für Demenz werden für je zwei Jahre mit 10.000 Euro gefördert. Es scheiden also immer wieder einzelne Projekte aus der Förderphase aus, sind aber weiter als Lokale Allianz gelistet. Ende 2016 sind aber auch vier Allianzen in Schleswig-Holstein in die Förderphase eingetreten.

Weiterlesen

Namentlich sind dies:

  • Gutes Leben auf Sylt
  • Netzwerk Demenz Husum
  • Das Rote Tüddelband  in Norderstedt und Pinneberg
  • KunstImpuls in Lübeck

Auf der Homepage des Kompetenzzentrums Demenz findet sich eine Übersicht über alle Lokalen Allianzen für Demenz in Schleswig-Holstein. Auf der Seite der Lokalen Allianzen finden sich alle geförderten Projekte bundesweit.

Schließen


In der Alltagssprache werden die Begriffe "Alzheimer" und "Demenz" meist als Synonyme verwendet. Die Diagnose Alzheimer ist aber nur eine - wenn auch die häufigste - Form der Demenz. Über diese und weitere Formen der Demenz klärt der Ratgeber "Alzheimer-Krankheit und andere Demenzen" auf.

Weiterlesen

Der Ratgeber wird von der Alzheimer Forschung Initiative e.V. herausgegeben und kann auf deren Homepage kostenlos bestellt werden. Rund um die Alzheimerdiagnose finden sich dort auch noch weitere Ratgeber. Bereits vergriffene Broschüren und Informationsblätter können kostenfrei heruntergeladen werden.

Schließen


Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) lädt zur Fachtagung „Lebensqualität älterer Menschen in Kommunen sichern – ausgewogene Mahlzeiten ermöglichen“ am 09.03.2017 in Berlin ein.

Weiterlesen

Die Tagung richtet sich an

  • Verantwortliche in der Kommunalverwaltung
  • Verantwortliche und Akteure in der Seniorenarbeit
  • Träger der Seniorenarbeit
  • Anbieter/innen, Organisator/innen oder Träger von Mittagstischen

Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Franz Müntefering, Vorsitzender der BAGSO, sowie Gerd Landsberg vom Deutschen Städte- und Gemeindebund legen ihre Sichtweisen zur „Sicherung der Lebensqualität älterer Menschen in Stadt und Land“ dar und stellen sich den Fragen des Publikums.

Ursula Lehr, stellvertretende Vorsitzende der BAGSO, spricht über die Bedeutung der Förderung der Gesundheit älterer Menschen. Ulrike Arens-Azevedo, Professorin an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, zeigt die Herausforderungen auf, denen sich die Anbieter/innen ausgewogener Mahlzeiten für ältere Menschen stellen müssen.

Gemeinsam mit erfahrenen Mittagstisch-Anbieter/innen erörtern die Teilnehmenden in Arbeitsgruppen, auf welche Weise organisierte Mittagstische einen Beitrag zur Versorgung und Gesundheitsförderung älterer Menschen leisten können. Ein neues Praxis-Handbuch für Organisatoren von Mittagstisch-Angeboten sowie die Dokumentation der IN FORM Mittagstischstartwoche werden vorgestellt.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Tagung findet in der Neuen Mälzerei, Friedenstraße 91, 10249 Berlin statt. Hier finden sie den Anmeldebogen sowie die Einladung.

Schließen


seniorenpolitik-aktuell.de
Datenschutzübersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Erfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Erkennen von Ihnen, wenn Sie zu unserer Website zurückkehren, und helfen unserer Redaktion zu verstehen, welche Bereiche der Website für Sie am interessantesten und nützlichsten sind.

.moove-gdpr-branding-cnt,.moove-gdpr-company-logo-holder {display: none;} #moove_gdpr_cookie_info_bar p{text-shadow: none;}