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In der Ausgabe 1/2017 der Zeitschrift "Forschung Aktuell" des Instituts Arbeit und Technik kann nachgelesen werden, was ein Quartier altengerecht macht und was Bewohner/innen von den Quartieren erwarten.

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Der Artikel beschreibt mehrere Erfahrung mit der Veränderung von Quartieren. Als Fundament gilt zunächst die Quartiersidentität, da diese sehr unterschiedlich wahrgenommen werden können. Im Quartier braucht  es Moderation und Unterstützung, um sowohl eine Identität als auch Strukturen zu entwickeln. Die Ansprüche der Bewohner/innen sind oft unterschiedlich und häufig nicht durch die Quartiersentwicklung zu erfüllen.

Im Vordergrund stehen für viele ältere Menschen die Nachbarschaft und die sozialen Teilhabemöglichkeiten, die Versorgungssicherheit ist also nicht ausschließlich für die Menschen wichtig. Die Versorgungsstrukturen sollten aber wohnortnahe erbracht werden, damit ältere Menschen auch an ihrem bisherigen Wohnort verbleiben können.

Den gesamten Artikel können Sie online nachlesen.

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Die Verbraucherzentrale veranstaltet in Hamburg einen Fachtag zum Thema Älterwerden. Am 20.01.2017 sollen Interessierte rund um die Themen der Finanzierung, Vorsorge, Versorgung und Sterben informiert werden.

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Mit den Informationen soll die Angst vor dem Altern abgebaut werden. Der Aktionstag findet am Freitag, den 20.01., von 10 bis 18 Uhr in der Verbraucherzentrale Hamburg (Kirchenallee 22) statt. Die Verbraucherzentrale verlangt keine Gebühren für die Teilnahme, heißt jedoch Spenden willkommen.

Sie können online das gesamte Programm und - als Übersicht - den Flyer herunterladen.

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Im Beschluss des Bundesgerichtshofes (BGH) mit dem Aktenzeichen XII ZB 61/16 geht es um die Formulierung von Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten. Konkreter wurde der Abbruch der künstlichen Ernährung verhandelt.

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Die Situation des Abbruches muss laut dem BGH in einer Patientenverfügung präzise beschrieben werden, z.B. kann dies durch die Benennung von ärztlichen Maßnahmen oder einer bestimmten Behandlungssituation erfolgen.

Sind die Angaben nicht konkret genug, kann es auf die durch die Vorsorgevollmacht ermächtigte Person ankommen, wenn eine Gefahr für Gesundheit und Leben der Patient/in vorliegt. Aber auch in der Vollmacht muss die Entscheidungskompetenz klar beschrieben sein.

Online können Sie eine Zusammenfassung des Beschlusses sowie den entsprechenden Volltext nachlesen.

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Die Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen (BIVA) setzt sich nicht nur für die Interessen Pflegebedürftiger ein, sie berät auch und stellt Informationen im Kontext Pflege und Wohnen zur Verfügung.

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Auf den Seiten der BIVA können Sie einen Überblick über Wohnformen im Alter erhalten. Zu einzelnen Wohnformen und weiteren verwandten Themen sind weitere Artikel auf der Homepage zu finden. So z.B. ein Beitrag zu Wohngemeinschaften für schwerst pflegebedürftige Menschen.

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Nach einem längeren politischen Prozess wurde im vergangenem Jahr in Neumünster die schleswig-holsteinische Pflegeberufekammer - auch Pflegekammer genannt - eröffnet. Wir berichteten bereits mehrfach über die je nach Bundesland verschiedenen Situationen. Die Pflegeberufekammer in Schleswig-Holstein nimmt ihre Arbeit voraussichtlich Anfang 2018 auf.

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Sobald die Kammer ihre Arbeit aufnimmt, können professionell Pflegende in Schleswig-Holstein die Kammer als politische Vertretung nutzen. Die Pflichtbeiträge müssen entrichten werden. Vorher können sich die Kammermitglieder bereits an den anstehenden Wahlen bzw. der Organisation der Kammer selbst beteiligen.

Pflichtmitglied wird - ab voraussichtlich der ersten Jahreshälfte 2018 - jede Pflegefachperson, die in Schleswig-Holstein als solche arbeitet. Darunter fallen Altenpfleger/-innen, Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-innen.

Weitere Informationen sowie Neuigkeiten finden Sie auf der Homepage der Pflegeberufekammer.

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Auf dem Portal Senioren-Lernen-Online werden verschiedenen Online-Kurse angeboten. Weiterhin hat das Team hinter dem Portal in den vergangenen Jahren an verschiedenen Projekten teilgenommen.

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Durch das Portal senioren-lernen-online.de können Angebote - wie Kunstsurfen, Workshops zum Thema Sicherheit im Internet, der Stammtisch "Wie geht das?",  einen Workshop zum Thema Soziale Netzwerke, der Kurs "Deutsch mit Finnland", der Stammtisch Englisch online oder der Stammtisch Mobiles Web - wahrgenommen werden.

Eine Übersicht über die Teilnahme an europäische Projekte kann ebenfalls auf der Homepage eingesehen werden.

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Arbeitsbelastungen in der Pflege sind nicht nur für die Mitarbeiter/innen, sondern auch für die Klient/innen von Bedeutung. So geht es nicht nur um Belastungen an einem oft unzureichend vergüteten Arbeitsplatz sondern auch um die Gesundheit einer Vielzahl von Menschen. Die Literaturempfehlungen hat die Bibliothek des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA) zusammengestellt.

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Mehrere Veröffentlichungen zum Thema Pflege finden sich auch auf den Seiten der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Auch auf diesem Portal sind zahlreiche Beiträge zum Thema nachzulesen, im letzten Jahr besonders in den Diskussionen um das Pflegeberufegesetz oder den Pflegenotstand. In dem Kontext sind auch die Literaturhinweise zur Ethik in der Pflege empfehlenswert sowie die Ausgabe 4/2016 der Zeitschrift "Forschung Aktuell" des Instituts Arbeit und Technik.

Der Artikel Ingebretsen / Sagbakken (2016): Hospice nurses emotional challenges in their encounters with the dying in der Zeitschrift "International Journal of Qualitative Studies on Health and Well-being" kann ebenfalls kostenlos online heruntergeladen werden.


Zunächst einige Sammel- bzw. Einzelwerke:

Belan / Schiller (2016): Helfen ohne zu heilen. Berufsbedingte Belastungen und Bewältigungsstrategien von Palliativpflegekräften.

Bomball / Niebuhr (2016): Was hält Pflegende gesund? Der Beitrag personaler Kompetenz zur Gesunderhaltung von Pflegenden : eine salutogenetische Analyse.

Günther (2015): Arbeit darf nicht krank machen! Psychische Belastungen in Pflegeberufen; eine ressourcenorientierte Gesundheitsförderung durch die betriebliche Sozialarbeit.

Lange (2015) Betriebliche Gesundheitsförderung in der stationären Pflege.

Oldenburger (2015): Untersuchung der Arbeitsbelastungen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Pflegekräfte unter besonderer Berücksichtigung des Migrationshintergrundes.

Schmidt (2015): Burnout in der Pflege. Risikofaktoren - Hintergründe - Selbsteinschätzung.


Einzelne Beiträge aus Sammelwerken beschäftigen sich ebenfalls mit den Arbeitsbelastungen in der Pflege:

Beckmann (2016): Nicht unterkriegen lassen. In: Vincentz Network (Hrsg.): Stark gegen Stress: Belastung reduzieren, Widerstandskraft stärken: Wie Sie es schaffen, im Gleichgewicht zu bleiben (Altenpflege / Dossier), S. 26-31.

Buruck (2015): Evaluation von Gesundheitspräventionen in der stationären Altenpflege. In: Badura / Ducki / Schröder / Klose /  Meyer (Hrsg.): Fehlzeiten-Report 2015, S. 85-95.

Heger (2016): Anerkennung und Missachtung in der Pflege. Korreferat zu Felix Krause. In: Dabrowski / Wolf (Hrsg.): Menschenwürde und Gerechtigkeit in der Pflege, S. 45-52.

Hinding / Bhering-Soares (2015): Stressbewältigung und Burnoutprävention. In: Hinding / Kastner (Hrsg.): Innovativität als Erfolgsfaktor im demografischen Wandel: Trainingsmodule zur ganzheitlichen Förderung der Innovationskompetenzen von Beschäftigten in der Pflege und in der Sozialen Arbeit, S. 41-86.

Höhmann / Lautenschläger / Schwarz (2016): Belastungen im Pflegeberuf. Bedingungsfaktoren, Folgen und Desiderate. In: Jacobs (et al, Hrsg.): Schwerpunkt: Die Pflegenden im Fokus (Pflege-Report 2016), S. 73-89.


Auch in Fachzeitschriften wurde sich dem Thema gewidmet, so z.B. in der NOVAcura:

Dhaini / Simon, / Zúñiga (2016): Wenn das Personal krank ist, leidet die Pflegequalität, S. 29-31.

Dhaini / Zúñiga / Simon (2016): Rückenschmerzen, erschöpft, krank bei der Arbeit?. Wie Arbeitsumgebung und die Gesundheit von Pflege- und Betreuungspersonal zusammenhängen, S. 33-35.

Heim (2016): Eine Sprache die verbindet ... . Gewaltfreie Kommunikation im Alltag von Alters- und Pflegeheimen, S. 20-22.

Kubillus (2015): "Die Schattenwandler". Pflegende im Nachtdienst, S. 14-16.


Pflegezeitschrift:

Ganter (2016): Die EL.IPS-Studie. Entscheidungen am Lebensende auf Intensivstationen, S. 662-666.

Mantz (2016): Keine Zeit - Wenn Druck und Stress das Denken, Sprechen und Handeln Pflegender mehr und mehr dominieren. Die Bedeutung von Sprachkompetenz in der Pflegepraxis, S. 265-267.

Schanz (2015): Die Pflege braucht Kraft. Resilienz als Kompetenz bei der Bewältigung hoher Arbeitsbelastungen, S. 88-92.

Schuster / Kohrst (2016): Belastung und ihre Bewältigung. Strategien für Pflegekräfte, S. 447-449.


Weitere Artikel:

Bassel (et al, 2016): Relationship between emotions, emotion regulation and well-being of professional caregivers of people with dementia. Research on Aging, S. 477-503.

Heinemann / Teigeler (2015): "Wieder spüren, was ich selbst brauche". Burnout-Prävention. Die Schwester, der Pfleger, S. 16-19.

Knape / Teubner / Jager (2016): Prozessoptimierung in der Langzeitpflege durch die Implementierung der stationären Tourenplanung im Bezug zur Entlastung von Pflegepersonal. Heilberufe, S. 161-165.

Woodheid / Northrop / Edelstein (2016): Stress, social support, and burnout among long-term care nursing staff. Journal of Applied Gerontology, S. 84-105.

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Der Kongress trägt das Motto „Gesundheit solidarisch gestalten“ und soll Interessierten eine Plattform für Diskussionen und Austausch bieten. Es sollen Einzelbeiträge, Workshops, Fachforen und Podiumsdiskussionen stattfinden.

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Der Kongress wird von der Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung aus Berlin und Brandenburg organisiert. Das gesamte Programm kann heruntergeladen werden.

Die Anmeldung können Sie online erledigen. Bis zum 13.01.2017 gilt der Frühbuchertarif von 100 bzw. ermäßigt 35 Euro. Danach kostet die Anmeldung 110 bzw. ermäßigt 40 Euro.

Den ermäßigten Beitrag können Studierende, Auszubildende und Rentner/innen zahlen.

Kostenfrei können Menschen teilnehmen, die Arbeitslosengeld II, Grundsicherung im Alter oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen.

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Die Robert-Bosch-Stiftung hat sich in diesem Jahr dem Thema "Vielfältig Wohnen" zugewandt. Mit dem deutschen Alterspreis 2016 wurden drei Projekte ausgezeichnet, das "LebensPhasenHaus – Ein Zuhause ein Leben lang" der Universität Tübingen, die Lebenstraumgemeinschaft Jahnishausen in Riesa und das Hamburger Wohnprojekt für Senior/innen unterschiedlicher Kulturen Veringeck.

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Im LebensPhasenHaus der Universität Tübingen erleben Besucher/innen, welche Techniken bereits heute den Alltag von Senior/innen erleichtern. Die Tür zum Modellhaus öffnet sich per Fingerabdruck, im Boden verlegte Lichtbänder leiten die Bewohner/innen nachts vom Bett zum Badezimmer. Arbeitsflächen und Schränke können mit dem Rollstuhl unterfahren werden, der Herd ist höhenverstellbar. Die meisten Exponate sind keine Zukunftsprodukte, sondern im Handel verfügbar. Das Haus dient auch als Ort, an dem Vertreter/innen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft untereinander und mit potenziellen Nutzer/innen ins Gespräch kommen.

Die Lebenstraumgemeinschaft Jahnishausen wurde 2001 von sieben Frauen auf einem Rittergut in Sachsen gegründet. Mittlerweile wohnen in der genossenschaftlich organisierten Gemeinschaft 42 Erwachsene und 5 Kinder, je nach Wünschen und Bedürfnissen in Wohngemeinschaften oder Einzelwohnungen. Über die Hälfte der Bewohner/innen ist älter als 60 Jahre. Sie alle engagieren sich im Rittergut oder in der Region und gestalten in der Gemeinschaft ihren Lebens- und Wohnraum gemeinsam. Für die Jury sind die Bewohner/innen Vorbild und Inspiration dafür, wie Menschen ihre Wünsche für das Wohnen im Alter selbst gestalten und kreativ umsetzen können.

Das Wohnprojekt Veringeck wird als Glücksfall für den Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg beschrieben. Es spiegelt als interkulturelles Wohnhaus für ältere Menschen die kulturelle Vielfalt des Stadtviertels wider und hat vor Ort eine Versorgungslücke geschlossen. Neben betreutem Wohnen für Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen bietet das Haus im Erdgeschoss eine multinationale Tagespflege sowie im Dachgeschoss eine Wohn-Pflege-Gemeinschaft für türkischsprachige Menschen mit Demenz.

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Samiah El Samadoni, die Bürgerbeauftragte für soziale Angelegenheiten des Landes Schleswig-Holstein, berät regelmäßig in verschiedenen Städten Bürger/innen zu sozialen Themenbereichen.

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Die nächsten Termine sind voraussichtlich:

  • 05.01.2017, 10:00 bis 17:00: Lübeck (Deutsche Rentenversicherung Nord, Ziegelstr. 150)
  • 17.01.2017, 11:00 bis 15:00: Heide (Rathaus, Postelweg 1)
  • 31.01.2017, 11:00 bis 15:00: Schwarzenbek (Rathaus, Ritter-Wulf-Platz 1)
  • 02.02.2017, 10:00 bis 17:00: Lübeck (Deutsche Rentenversicherung Nord, Ziegelstr. 150)
  • 21.02.2017, 11:00 bis 15:00: Heide (Rathaus, Postelweg 1)
  • 02.03.2017, 10:00 bis 17:00: Lübeck (Deutsche Rentenversicherung Nord, Ziegelstr. 150)
  • 21.03.2017, 11:00 bis 15:00: Heide (Rathaus, Postelweg 1)
  • 28.03.2017, 11:00 bis 15:00: Schwarzenbek (Rathaus, Ritter-Wulf-Platz 1)

Eine Anmeldung unter der Telefonnummer 0431 988 1240 ist erforderlich.

Regelmäßige „Dienstleistungsabende“ finden in Kiel im Karolinenweg 1 jeden Mittwoch von 15:00 bis 18:30 statt.

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