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2011 verstarben laut Statistischem Bundesamt ein drittel aller Menschen in der BRD in stationären Pflegeeinrichtungen. Dies beudetet unter anderem, dass sich nicht nur die BewohnerInnen, sondern auch die Pflegenden regelmäßig mit dem Tod auseinandersetzen müssen. Dazu gehört im professionellen Kontakt auch die palliative Versorgung. Hier können Sie sich einen Überblick über aktuelle Literaturempfehlungen verschaffen.

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Das Deutsche Zentrum für Altersfragen empfiehlt zunächst einige (Sammel-)Werke:

Borckholder, Thomas (2015): Der Tod im 21. Jahrhundert: eine Untersuchung der gesellschaftlichen Einstellungen zum Tod in der Bundesrepublik Deutschland; dargestellt anhand der Ritualanwendungen beim Tod und Begräbnis. ISBN 978-3-7347-7749-3

George, Wolfgang (2014): Sterben in stationären Pflegeeinrichtungen: Situationsbeschreibung, Zusammenhänge, Empfehlungen. ISBN 978-3-8379-2430-5

Wüller, Johannes (2014): Palliativpflege. ISBN 978-3-437-25271-6

Föllmer, Johanna (2014): Palliativversorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung: zur Hospizversorgung nach § 39a SGB V und zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung nach § 37b SGB V. ISBN 978-3-642-41317-9

Großklaus-Seidel, Marion (2014): Ambulante und stationäre Palliativpflege. ISBN 978-3-17-022397-4

Thönnes, Michaela (2013): Sterbeorte in Deutschland: eine soziologische Studie. ISBN 978-3-631-64090-6

Kittelberger, Frank (2013): Umsorgt sein: End-of-Life-Care in der Altenhilfe. ISBN 978-3-00-042112-9

Dachverband Hospiz Österreich (2012): Hospizkultur und Palliative Care im Pflegeheim: mehr als nur ein schöner Abschied; gut leben und würdig sterben können. ISBN 978-3-941251-55-7


Das Sammelwerk "Sterben in stationären Pflegeeinrichtungen" (2014) von Wolfgang George sei besonders empfohlen, in diesem befinden sich eine Reihe empfehlenswerter Beiträge:

George, Wolfgang: Empfehlungen aufgrund der Studienergebnisse und das Deutsche Palliativsiegel (palliativfreundliche Einrichtung).

Schilder, Michael: Kultursensible und interreligiöse Pflege sterbender Muslime in stationären Altenpflegeeinrichtungen.

Lübke, Norbert: Sterben im Pflegeheim - mehr als eine Herausforderung für die MDK-Qualitätsprüfungen.

George, Wolfgang: Ergebnisse der Gießener Studie zu den Sterbebedingungen in der stationären Pflege.

Menzel, Friedhelm: Palliativ kompetente Versorgung in stationären Pflegeeinrichtungen aus Trägersicht: ein politischer Lösungsversuch über die Soziale Pflegeversicherung.

Müller, Dirk: Palliative Geriatrie - mehr als Sterbebegleitung.

Engel, Kathrin: Sterben in stationären Altenpflegeeinrichtungen : Aspekte professioneller Pflege und Betreuung.

Graf, Gerda: Reflexionen und Empfehlungen zur Entwicklung eines menschenwürdigen Sterbens in stationären Pflegeeinrichtungen.

Nauck, Friedemann: Die Implementierung der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) in stationäre Pflegeeinrichtungen.

Weihrauch, Birgit: Fachliche und politische Voraussetzungen zur Organisation eines guten Sterbens in stationären Pflegeeinrichtungen.

Tiedtke, Johanna: Psychosoziale Bedingungen des Sterbens in Pflegeeinrichtungen: gerontopsychologische Überlegungen und Ansätze.


Knapper im Umfang, aber meist spezieller im Thema sind Artikel in Fachzeitschriften oder einzelne Beiträge in Sammelwerken:

George, Wolfgang (2015): Gute palliative Betreuung? In: Dr. med. Mabuse, Bd. 40.

Kristen, Johanna (2015): "Wir dürfen uns nicht allein auf das Hospiz verlassen". In: Die Schwester, der Pfleger, Bd. 54.

Brysch, Eugen (2015): "Wohl dem, der im Hospiz sterben darf!": Sterben im Pflegeheim. In: Altenpflege, Bd. 40.

Brysch, Eugen (2015): Kein Sterben zweiter Klasse. In: Pro Alter, Bd. 47.

Sauer, S. (2015): Institutionalisiertes Sterben in Deutschland : Trends in der Sterbeortverteilung: zu Hause, Krankenhaus und Pflegeheim. In: Zeitschrift für Gerontologie + Geriatrie, Bd. 48.

George, Wolfgang (2015).: Gute palliative Betreuung? Sterbebegleitung in deutschen Pflegeheimen. In: Dr. med. Mabuse, Bd. 40.

Vogt, Alexandra (2014): Belastungen von Mitarbeitern in der stationären Pflege durch das Miterleben von Sterben, Tod und Trauer. In: Heilberufe, Bd. 5.

Koppitz, Andrea (2014): Sterben mit Demenz im Pflegeheim. In: Pflegewissenschaft, Bd. 16.

Reitberger, Peter (2013): Palliative Care ist nicht nebenbei zu leisten: Begleiten am Lebensende. In: Altenheim, Bd. 52.

Froggatt, Katherine (2013): The "regulated death" : a documetary analysis of the regulation and inspection of dying and death in English care homes for older people. In: Marshall, Victor; Cutchin, Malcom: Social institutions, the life course, and ageing.


Schließlich können Sie Online-Ressourcen ohne weiteren Aufwand nachlesen:

Goodman, Claire (2015): End of life care interventions for people with dementia in care homes: addressing uncertainty within a framework for service delivery and evaluation. In: BMC palliative care, Bd. 14.

Radbruch, Lukas (2014): Hospizkultur und Palliativversorgung in Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen: Umsetzungsmöglichkeiten für die Praxis.

Farrington, Conor (2014): Blended e-learning and end of life care in nursing homes: a small-scale mixed-methods case study. In: BMC palliative care, Bd. 13.

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (2012): Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen im hohen Lebensalter in Pflegeeinrichtungen: Grundsatzpapier zur Entwicklung von Hospizkultur und Palliativversorgung in stationären Einrichtungen der Altenhilfe.

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Bis zum 2.10. fand in Darmstadt der 9. Bundeskongress der Sozialen Arbeit statt. Er trug den Titel „Politik der Verhältnisse – Politik des Verhaltens: Widersprüche der Gestaltung Sozialer Arbeit“. Lesen Sie hier zunächst allgemeine Informationen zum Bundeskongress und eine Zusammenfassung der Auftaktveranstaltung vom 30.9.2015.

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In den folgenden Wochen werden wir weitere Beiträge verschiedener Fachleute und ProfessorInnen aus Sozialer Arbeit und Geragogik präsentieren. Die Beiträge bauen aufeinander auf. In diesem ersten Teil können Sie einen Überblick über die Thematik gewinnen. Im zweiten Teil präsentieren wir Ihnen demnächst Impulsvorträge, welche den Widerspruch „Politik der Verhältnisse – Politik des Verhaltens“ vertiefen. Sie können unsere Zusammenfassungen dieser Vorträge nachlesen und sie auch im Originalton nachhören. Im dritten Teil wird dieser Widerspruch in seniorenpolitischen Themen beleuchtet.

Einen Überblick über die Veranstaltungen bietet zunächst das Hauptprogramm des Kongresses. Sie können sich auch unsere bisher veröffentlichten Artikel zum Bundeskongress anschauen.


Eine inhaltliche Einführung liefert Prof. Dr. Johannes Stehr, Mitorganisator des Kongresses:

Grundannahme vieler Veranstaltungen ist, dass eine Politik der Verhältnisse von einer Politik des Verhaltens verdrängt wurde. Es werden also personalisierte Konzepte von Verhaltenssteuerung in den Vordergrund gedrängt, die tatsächlich schlechten Rahmenbedingungen finden in politischen Diskussionen kaum Beachtung.

Anschaulich ist dies zur Zeit am Beispiel von Geflüchteten. Nicht Ungleichheit und Herrschaft werden thematisiert, sondern es wird ausgegrenzt, es wird sogar in "gute" und "schlechte Flüchtlinge" unterschieden. Sogenannte schlechte Flüchtlinge werden als "Wirtschaftsflüchtlinge" definiert und damit ausgeschlossen.

Auf dem Bundeskongress werden z.B. zentrale Konzepte neoliberaler Politik hinterfragt, auch Bildungs-, Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen in der Sozialen Arbeit werden beleuchtet. Dazu sind die Veranstaltungen in vier Panels unterteilt.


Der Präsident der Hochschule Darmstadt, Prof. Dr. Ralph Stengler, wies in seiner Rede vor allem auf die verstärkten gesellschaftlichen Gegensätze in der Verteilung von Armut und Reichtum hin. Sozial ArbeiterInnen erfahren die gesellschaftliche Auswirkungen dieser Gegensätze direkt und unmittelbar, wie z.B. Arbeitslosigkeit, Armut, Ausgrenzung und Krankheit. Soziale Arbeit ist eine reflektierende Disziplin. Durch sie kann festgestellt werden, dass aus strukturellen Problemen individuelle Probleme gemacht werden. Der Fachbereich Soziale Arbeit der Hochschule Darmstadt hat Forschungsstärke und einen hohen Reflexionsgrad. Auch die übrigen MitarbeiterInnen und Studierenden der Hochschule profitieren vom Know-How des Fachbereiches.


Die Präsidentin der Evangelischen Hochschule Darmstadt, Prof. Dr. Marion Großklaus-Seidel, stellte fest, dass sich die Anzahl von älteren Menschen in der Gesellschaft weiter erhöhen wird, eine menschenwürdige Versorgung muss also gewährleistet werden. Aber nicht nur Ältere, auch viele andere Menschen sind von Ausgrenzung bedroht. Es ist daher Teilhabe und eine Kultur des Sozialen notwendig.


Jochen Partsch (Bündnis 90 / Grüne, Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt) weist auf eine notwendige Stärkung der Lebensverhältnisse in den Quartieren und die wichtige Rolle der Wissenschaft und Praxis der Sozialen Arbeit dabei hin. Ausgrenzungsprozessen muss widerstanden werden.

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Das diesjährige Altenparlament trat mit vielen Forderungen und Anregungen im Kieler Landeshaus an die Landespolitik heran. Mit Nachdruck warben die Deligierten für ein stärkeres, generationenübergreifendes Miteinander in der Gesellschaft. 

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Die 84 Delegierten des 27. Altenparlaments aus seniorenaktiven Verbänden und Organisationen verabschiedeten rund 50 Anträge. Als ein wesentliches Element zur Förderung des Miteinanders forderten die Delegierten mehr Umsicht beim Wohnungsbau – bezahlbar, barrierefrei, mit Anschluss zur täglichen Versorgung und nicht zuletzt mit breitem Raum für Kontaktmöglichkeiten, um einer Isolation im Alter entgegenzuwirken. Dies hatte bereits der Sozialpsychiater Prof. Klaus Dörner in einem einleitenden Vortrag angesprochen. Seinem Ruf nach „Gemeinwohl“-Projekten entspricht so auch die Forderung des Altenparlaments nach „Mehrfunktionshäusern“. Landtag und Landesregierung wurden zudem aufgefordert, einen „Preis für vorbildliche, soziale und finanzierbare Wohnraumversorgung“ auszuschreiben.

Weitere Themenbereiche waren der ÖPNV, Gesundheit und Ehrenamt. So erging unter anderem erneut die Forderung an die Politik, die freiwillige Abgabe des Führerscheins mit einem kostenfreien, „auf Zeit begrenzten Ticket für den Öffentlichen Personennahverkehr“ zu honorieren.Ferner verlangten die Senioren, die wohnortnahe medizinische Versorgung zu erhalten beziehungsweise zu verbessern. In diesem Zusammenhang wurden ausdrücklich die Hospize einbezogen. Und: Das Plenum sprach sich für die Einrichtung einer „Landesstiftung für Ehrenamt und bürgerliches Engagement“ aus.

Weitere Informationen: Altenparlament Schleswig-Holstein

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Die Publikation der rheinland-pfälzischen Landesregierung informiert über den Beteiligungsprozess, welcher in dem Bundesland ein gutes Leben im Alter ermöglichen soll.

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Zielsetzung ist, den demografischen Wandel gemeinsam zu gestalten. Einleitend wird über Ergebnisse von Regionalforen und Beteiligungsworkshops berichtet. Anschließend wird über verschiedene Projekte im Land berichtet. Diese sind in 5 Handlungsfelder - Selbstbestimmtes Wohnen im Alter; Mobil und fit im Alter; Gut und sicher leben; Solidarität der Generationen stärken und Beteiligung älterer Menschen stärken - unterteilt. Abschließend werden Hinweise für Beteiligungsprozesse auf kommunaler Ebene gegeben, welche auch länderübergreifend hilfreich sein können.

Die gesamte Publikation können Sie online nachlesen.

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Durch Broschüren des Städtetages Baden-Württembergs liegen Arbeitshilfen zur Inklusion auf kommunaler Ebene vor.  Dabei wird sich vor allem auf die UN-Behindertenkonvention bezogen.

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Das Heft "Lebensraum Stadt. Inklusion kommunal. Reportagen und Momentaufnahmen zur Inklusion." liefert 7 Praxisbeispiele, wie Inklusion funktionieren kann. In der Arbeitshilfe "Kommunale Aktionspläne" werden Instrumente zur Umsetzung vorgestellt - ausdrücklich auch für andere Bundesländer geeignet.

Das Thema Inklusion lässt sich nicht auf Menschen mit Beeinträchtigungen beschränken. Es wird festgestellt, dass Inklusion alle Menschen betrifft, ob "[...] mit oder ohne Behinderung, mit Migrationserfahrung oder ohne, alte oder junge, reiche oder arme. Und weil diese Gesellschaft – wahrscheinlich – erst am Anfang einer Entwicklung hin zur Teilhabe aller steht." Auf dieses Thema können also auch Seniorenräte einwirken, vertreten sie doch einen sehr heterogenen Teil der Gesellschaft.

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Am 17. September 2015 fand die dritte Schulung für kommunale Seniorenbeiräte statt. Die Schulungsmaterialien stehen unten zum Download bereit.

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Der Landesseniorenrat Schleswig-Holstein hatte diesmal nach Bad Schwartau eingeladen. Neben der Vermittlung von Grundlagen in der Seniorenbeiratsarbeit hatte das Aufbaumodul am Nachmittag das Schwerpunktthema Wohnformen im Alter.

Es geht um eine Förderung der fachlichen Kompetenz des ehrenamtlichen Engagements im Rahmen von Seniorenvertretungen durch Wissensvermittlung und einen intensiven Erfahrungsaustausch der Teilnehmer untereinander. In einem gemeinsamen Lehr- und Lernprozess der Mitglieder von Seniorenbeiräten in den Städten, Gemeinden und Kreisen Schleswig-Holsteins, der Vorstandsmitglieder des Landesseniorenrates, dem Deutschen Institut für Sozialwirtschaft sowie weiterer Dozenten werden die Schulungsinhalte erarbeitet und für die spezifischen Interessen der Teilnehmenden vertieft. Als Gastreferentin für das Aufbaumodul zum Thema Wohnen im Alter konnte Irene Fuhrmann der Koordinationsstelle für innovative Wohn- und Pflegeformen im Alter in Schleswig-Holstein (KIWA) gewonnen werden.

Weitere Informationen:
Präsentation zum Grundmodul
Handout zum Grundmodul
Präsentation zum Aufbaumodul "Wohnformen im Alter"

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Seit fast fünf Jahren fördert das Sozialministerium Schleswig-Holstein zusammen mit dem Spitzenverband der Pflegekassen das Kompetenzzentrum Demenz der Alzheimer Gesellschaft Schleswig-Holstein e.V.. Das Kompetenzzentrum hat den Auftrag, die Versorgungsstrukturen des Landes für Menschen mit Demenz und deren Angehörige auszuweiten, zu verbessern und qualitätsgesichert zu erhalten.

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Mit einer kleinen Informations- und Festveranstaltung möchte das Kompetenzzentrum Demenz am 01.10. im Landeshaus Bilanz über die geleistete Arbeit ziehen. Die zentralen Projekte und Publikationen werden durch das Kompetenzzentrum und seine Kooperationspartner in Vorträgen und an Ständen vorgestellt.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Eine schriftliche Anmeldung bis zum 24.09. ist allerdings erforderlich.

Kontakt:

Kompetenzzentrum Demenz
Alter Kirchenweg 33-41, 22844 Norderstedt
Tel. 040/60926 421, Fax 040/308 57 986
Email: info@demenz-sh.de

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Wichtige Voraussetzungen für eine aktive und gesundheitsfördernde Lebensgestaltung sind entsprechende Angebote für Seniorinnen und Senioren auf kommunaler Ebene. Die BAGSO führt das Projekt „Im Alter IN FORM – Gesunde Lebensstile fördern“ durch. Sie können sich an den Onlinebefragungen zum Projekt beteiligen.

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Das Angebot zur Gesundheitsförderung für ältere Menschen auf kommunaler Ebene kann durch moderierte Prozesse unter Beteiligung möglichst vieler Akteure in der Seniorenarbeit deutlich verbessert werden.

In Online-Befragungen ermittelt die BAGSO, ob
a) Fachkräfte in den Kommunalverwaltungen von Landkreisen, Städten und Gemeinden sowie
b) Akteure in der Seniorenarbeit (z.B. in Wohlfahrtsverbänden, Seniorenbüros und -beiräten)
auf der Basis der Gegebenheiten vor Ort entsprechende partizipative Prozesse in Eigenregie umsetzen können und welche Unterstützung sie ggf. für sinnvoll erachten.

In einer weiteren Befragung ermittelt die BAGSO, ob Vertreterinnen und Vertreter von Gesundheits-, Demografie- oder tangierenden Berufen Interesse haben, Kommunen in einem partizipativen Prozess zur Gesundheitsförderung im Alter zu unterstützen bzw. welchen konkreten Bedarf sie ggf. an fachlichen oder methodischen Zusatzqualifikationen haben.

Eine Teilnahme an den Befragungen ist bis zum 9. Oktober 2015 möglich.

Es sind alle o.g. Zielgruppen eingeladen, sich an den Online-Befragungen zu beteiligen. Nähere Informationen finden Sie auf der Projekt-Homepage.

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Moderater Sport und Bewegung sind bekanntlich die beste Medizin, um Verschleißerscheinungen, die sich mit zunehmendem Alter am Bewegungsapparat bemerkbar machen können, entgegenzuwirken. Der Landessportverband Schleswig-Holstein lädt alle Interessierten am 22. September 2015 zu einem Vortrag von Dr. Sönke Sönnichsen aus dem Orthopaedicum Kiel ein.

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Während dieses Vortrages erhalten Sie Informationen über Osteoporose, Arthrose, Abnahme der Muskelkraft und Sturzgefährdung sowie über die Möglichkeiten der Prävention durch Bewegung, ausgewogene Ernährung und ausreichende Vitamin D - Versorgung. Im Anschluss an den Vortrag gibt es die Gelegenheit für Diskussionen und Fragestellungen.

Zeit und Ort: Am 22. September 2015, 18.00-20.00 Uhr im „Haus des Sports“, Hans-Hansen Saal, Winterbeker Weg 49, 24114 Kiel
Zielgruppe : Vertreterinnen und Vertreter aus den Vereinen und Verbänden sowie weitere Interessierte.
Die Teilnahme ist kostenlos! Es wird um Anmeldung gebeten unter folgender E-Mail Adresse:
brigitte.roos@lsv-sh.de , Brigitte Roos, Referentin für Seniorensport Landessportverband Schleswig-Holstein e.V.
www.lsv-sh.de

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Die Hochschule für Gesundheit in Bochum veranstaltet gemeinsamt mit dem Institut für Arbeit und Technik (IAT) am 24.09.2015 ein öffentliches Symposium zum Thema Wohnformen im Alter.

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Im Zentrum des Symposiums steht der Wunsch vieler Menschen, trotz Pflegebedarf in der eigenen Wohnung bleiben zu können. Es werden aber auch neue Wohnformen, die weniger Heimcharackter haben sollen, thematisiert. Menschen, bei denen bereits Demenz diagnositiziert wurde, sollen z.B. im Alltag Anknüpfungspunkte an die eigene Vergangenheit finden können, um selbstbestimmt leben zu können. Dabei wird auf die Rolle verschiedener  Disziplinen eingegangen: Architektur, Stadt- und Raumplanung, Technik, gesundheitliche Versorgung und soziale Netzwerke können einen Beitrag leisten.

Wo: Hochschule für Gesundheit (hsg), Gesundheitscampus 6-8, 44801 Bochum

Wann: 24.09.15, 11:45

Die Anmeldung und das komplette Programm können Sie herunterladen.

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