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Nach einer Fachtagung wurde am 30.06.2014 bekanntgegeben, dass die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) und der Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) das Aktionsbündnis 'Sehen im Alter' gegründet und eine 'Bonner Erklärung' abgegeben haben. Für die ca. sieben Millionen Betroffenen, die unter altersbedingten Augenerkrankungen leiden, soll zukünftig das Handeln aller betroffenen Fachgebiete sowie Personen und Organisationen, die zur Verhinderung von Sehverlust und zur Versorgung sehbehinderter Menschen im Alter beitragen, besser koordiniert und eine Zusammenarbeit ermöglicht werden.

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Ziel ist es u.a. Versorgungslücken zu schließen, Maßnahmen, Leistungen und hochwertige Unterstützungsangebote in gemeinsamer Arbeit sicherzustellen und Sehverlust durch rechtzeitige Aufklärung und Präventionsangebote weitestgehend zu vermeiden. Es ist angestrebt, bei eingetretenen Sehbeeinträchtigungen die barrierefreie, aktive Teilnahme am Leben und Unterstützung optimal zu ermöglichen. Durch die 'Bonner Erklärung' und das Aktionsbündnis sollen den Betroffenen und Angehörigen Klarheit und Orientierung geboten werden.

Für detaillierte Informationen oder Kontaktmöglichkeiten besuchen Sie  auch die Internetseite des Aktionsbündnisses oder lesen Sie die offiziele Stellungsnahme der BAGSO.

Um die Seite der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAGSO) zu besuchen klicken Sie bitte hier.

Die Internetpräsenz des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes e.V. (DBSV) können Sie hier abrufen.

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Ein demokratisches Europa lebt von einem lebendigen Austausch über Zivilgesellschaft und Bürgerschaftliches Engagement. Diesen Ansatz nahmen sich die Veranstalter der europäischen Freiwilligenuniversität wieder zu Herzen und organisieren dieses Jahr die siebte Veranstaltung ihrer Art.

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Vom 9. bis einschließlich 12. September sind Studierende, Fachkräfte aus der Praxis, sowie Bürgerinnen und Bürger aus ganz Europa eingeladen an der siebten europäischen Freiwilligenuniversität teilzunehmen. Thema ist diesmal: „Bürgerschaftliches Engagement: Verantwortung für Demokratie und gesellschaftliche Teilhabe“. Tagungsorte sind Aachen und Rolduc in den Niederlanden. Es erwarten Sie Vorlesungen, Workshops, Praxisberichte, Exkursionen und Austauschforen rund um das Thema bürgerschaftliches Engagement. Eine Anmeldung ist erforderlich und die Teilnahmegebühr (pro Person) liegt bei 150€, bzw. 35€ für Studierende.

Weiterführende Informationen:
Internetseite Europäische Freiwilligenuniversität

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Die Fraktionen von CDU, SPD, Bündnis 90/ Die Grünen, FDP, Piraten und den Abgeordneten des SSW haben am 20.06.14 einen Antrag zur inklusiven Arbeitsmarktpolitik in den Landtag Schleswig-Holstein eingebracht.

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Darin bat der Landtag die Landesregierung darum eine berufliche Tätigkeit und die Sicherung des Lebensunterhalts, als zentrale Aspekte einer zufriedenstellenden und selbstbestimmten Lebensführung anzuerkennen. Konkret bedeutet dies, dass mehr Bemühungen unternommen werden sollen Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren, insbesondere Menschen mit Behinderung. Für diesen Zweck wurden einige Maßnahmen wie die Entwicklung eines landesspezifischen Konzepts für Menschen mit Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt oder die Einführung eines „Budgets für Arbeit“ vorgeschlagen.

Der Ausgang dieses Antrags bleibt zuweilen spannend.

Weiterführende Informationen:
Artikel auf www.alle-inklusive.de
Antrag der Fraktionen an die Landesregierung

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Auf der Fachtagung "Wohnen im Alter - Unterstützung durch das Land - eigenständig und betreut in der eigenen Wohnung" des Innenministeriums Schleswig-Holsteins am 26.06.2014 in Kiel wurden die ersten Ergebnisse des Forschungsprojektes „Kommunale Wohnberatung – Wohnlotsen Schleswig-Holstein“ sowie dazugehörige Modellprojekte, Leitfäden und Netzwerke vorgestellt.

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Wohnungsmarktprognosen für das Jahr 2025 sowie Bevölkerungsvorausberechnungen lassen auf eine Zunahme der Anzahl älterer Menschen bei einem Rückgang der jüngeren Bevölkerungsgruppen in Schleswig-Holstein schließen. Um den notwendigen Anpassungen der (sozialen) Wohnungsmarktpolitk sowie einer zukunftsfähigen Stadt- und Quartiersentwicklung vor dem Hintergrund des demografischen Wandels gerecht zu werden, wurde 2011 vom Innenministerium das genannte Forschungsprojekt und die Erprobung unterschiedlicher Ansätze in der Praxis gestartet. In diesem Rahmen werden u.a. fachlich qualifizierte Wohnungsberatungsstellen aufgebaut und in Betrieb genommen. Ebenso sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, baulich-technische Anpassung von Wohnraum für alten- und altersgerechtes, betreutes und barrierefreies Wohnen zu realisieren. Ziel ist es, Strategien und konkrete Fördermöglichkeiten für Kommunen, soziale Träger, Eigentümer und Wohnungsunternehmen zu entwickeln, um die soziale Wohnraumversorgung, bedarfsgerechte und gut betreute Wohnformen bis ins hohe Alter in angestammten Quartieren zu gewährleisten und damit ein aktives und sicheres Leben zu ermöglichen.

Auf der Tagung wurden weiter der Leitfaden, Rückblicke und Ausblicke der verschiedenen Modellprojekte zur kommunalen Wohnberatung 'Wohnlotsen' in Lübeck, Flensburg und dem Kreis Nordfriesland, das Gemeinschaftsprojekt 'Das Wohnhaus' in Kiel sowie die Quartiersmaßnahme und Wohnanlage' Gustav-Schatz-Hof' in Kiel-Gaarden vorgestellt. Neben Förderungs- und Finanzierungmöglichkeiten wurde eine Studie zur Standardsetzung für barrierefreie Wohnungen und assistierte bzw. betreute Wohnformen als auch die Zwischenergebnisse eines Modellvorhabens zur Quartiersentwicklung in Kiel zur altersgerechten Anpassung der Stadtteile Ellerbek und Wellingdorf der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e.V. präsentiert.

Für mehr Informationen zur Fachtagung, Kontaktmöglichkeiten und Dokumentationen der Ergebnisse einzelner Projekte besuchen Sie auch die Internetseite des Innenministeriums.

Um mehr Informationen zum konkreten Modellprojekt 'Kommunale Wohnberatung - Wohnlotsen Schleswig-Holstein' zu erhalten, klicken Sie bitte hier.

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Menschen die Krank- oder Pflegebedürftig sind möchten qualitativ gute Unterstützung erfahren. Um diese Menschen bei Ihrer Suche nach einer geeigneten Versorgung zu unterstützen, hat die Bertelsmann Stiftung in Zusammenarbeit der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen ein neuartiges Internetportal entwickelt.

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Die weisse Liste unterstützt Patienten, Pflegebedürftige und Angehörige die bei der Suche und Planung geeigneter ärztlicher Versorgung, einem Krankenhaus oder dabei die richtige Pflegeleistung zu finden. Um diese Menschen mit den notwendigen Informationen zu versorgen, gibt es die Möglichkeit über eine Suchfunktion Angebote zu finden oder einen Pflegeplan zu erstellen. Dabei funktioniert das System nicht nur wie ein Adressbuch, sondern bietet umfassende Informationen zu den einzelnen Themen, begleitet beispielsweise bei der Pflegeplanung und stellt Informationen über Entfernung und Qualität der Leistungen bereit.

Weiterführende Informationen:
Internetportal weisse Liste

Partnerorganisationen des Projektes

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Im vergangenen Jahr wurden 26 Kooperationen zwischen Sportvereinen und Senioreneinrichtungen auf den Weg gebracht. Über die erfolgreiche Abschlussveranstaltung gibt es eine umfangreiche Dokumentation, die gleichzeitig als Praxisleitfaden dient.

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Das Projekt „Alter in Bewegung“, in dem es darum geht, altersgerechte Angebote in Senioreneinrichtungen durch die aktive Beteiligung von Sportvereinen durchzuführen, wurde von Prof. Dr. Burkhard Weisser vom Institut für Sportwissenschaft an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Prof. Weisser stellte diese Evaluation in Zusammenhang mit seinem Impulsreferat „Gesund älter werden“ am 1. November auf der Fachtagung vor.

Weitere Informationen: Landessportverband Schleswig-Holstein

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Au der Fachtagung „Sorge und Mitverantwortung in der Kommune“ der Siebter Altenberichtskommission und BAGSO am 8. Juli 2014 in Berlin stellen Mitglieder der Sachverständigenkommission schon während der Erstellung des Siebten Altenberichts der (Fach-)Öffentlichkeit ihre Arbeit vor und diksutieren unter dem Tatungsmotte ausgewählte Fragen mit interessierten Fachleuten, Verbänden, Interessengruppen sowie Seniorinnen und Senioren.

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Die teilnehmerzahl ist begrenzt, die Anmeldung erfolgt ausschließlich über das dafür erstellte Online-Formular.

Weitere Informationen: www.siebter-altenbericht.de

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Die Heinrich-Böll-Stiftung veranstaltet am 27. bis 29. Juni 2014 in Berlin den Kongress "Aufeinander bauen - Baustelle Neuer Generationenvertrag". Es geht darum, neue Antworten auf radikal veränderte gesellschaftliche Bedingungen zu finden und zwar in allen Politikfeldern.

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Wie nutzen wir die Chancen des demografischen Wandels, ohne die Zukunft zu verspeilen? Wie wollen wir in Zukunft zusammenleben? Wie unsere Sozialsysteme gestalten? Wie sieht eine generationengerechte Gesellschaft aus? Brauchen wir einen neuen Konsens zwischen den Generationen? Diese Fragen stellen sich neu, weil sich unsere Gesellschaft verändert und wir verändern uns in ihr: Wir leben länger. Wir werden weniger. Wir werden vielfältiger. Dieser Wandel soll aktiv gestaltet werden. Es geht um das Anstoßen eines gesellschaftlichen Verständigungsprozesses, der Bausteine für einen neuen Generationenvertrag liefert.

Anmeldung und weitere Informationen:

Baustelle-neuer-Generationenvertrag

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Zur Feier des 10-jährigen Bestehens ihres Landesverbandes schreibt die Alzheimer Gesellschaft Schleswig-Holstein gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Demenz den Fotowettbewerb „Lichte Momente - von der Leichtigkeit in der Schwere“ aus.

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Die Bilder sollen zeigen, dass es bei aller Schwere der Krankheit eine Vielzahl von lichten, positiven Momenten gibt. Gerade weil in der Öffentlichkeit die Angst vor Demenz / Alzheimer nachweislich wächst, möchte die Selbsthilfeorganisation Mut machen für einen unverkrampften und wertschätzenden Umgang mit den Betroffenen. „Menschen mit Demenz können aus sich heraus spontan Freude erleben. Sie spiegeln positive Emotionen wider. Sie genießen mit all ihren Sinnen und sie gehen voll und ganz in ihrem Tun auf. Die Teilnehmer sollen dies mit ihren Bildern ausdrucksstark beweisen“, hofft Swen Staack, Geschäftsführer der Alzheimer Gesellschaft Schleswig-Holstein.

Die Jury besteht neben zwei qualifizierten Vertretern aus den eigenen Reihen aus so renommierten Persönlichkeiten wie Michael Hagedorn (Langzeitfoto-projekt Demenz und Aktivierungskampagne „Konfetti im Kopf“), Deborah Di Meglio (Landesvorsitzende des Bundesverbandes Bildender Künstler) und Andrea Jedich (NDR-Redakteurin). Als Sachpreise für die besten zehn Einsendungen gibt es Fortbildungs- und Beschäftigungsmaterialien zum Thema sowie einen E-Book Reader oder einen Wellnessaufenthalt. Die Preisverleihung findet am 12. September im Rahmen der Feierlichkeiten zum 10-jährigen Bestehen der Alzheimer Gesellschaft Schleswig-Holstein e.V. / Selbsthilfe Demenz / Landesverband statt.

Bis zum 30. Juni können unter www.alzheimer-sh.de/fotowettbewerb Fotos hochgeladen werden.

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In Ausgabe 2/2014 der Zeitschrift FORUM, das Mitteilungsblatt des Landesseniorenrates Schleswig-Holstien e.V., wird über die Mitgliederversammlung 2014, über das Schwerpunktthema Inklusion sowie über weitere Themen aus den Städten und Gemeinden berichtet.

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Exemplare des FORUM können auf Anfrage an die Geschäftsstelle des Landesseniorenrats Schleswig-Holstein e.V. bestellt werden. Gleichzeitig steht diese Ausgabe hier als Download bereit: FORUM

Weitere Informationen: www.lsr-sh.de

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