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Vergangene Woche fand der 13. Deutsche Seniorentag statt, wie wir bereits berichteten. Wir haben für Sie an der Veranstaltung „Ältere digital verbinden – Lehren aus dem Lockdown“ teilgenommen, die wir hier zusammenfassen.

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Das Thema Digitalisierung ist beim Deutschen Seniorentag nicht nur aufgrund der kurzfristigen Umstellung auf eine Online- statt Präsenzveranstaltung von Bedeutung gewesen. Auch in zahlreichen Einzelveranstaltung stand das Thema im Mittelpunkt, schließlich sorgt seit knapp zwei Jahren eine Pandemie dafür, dass digitale Angebote zwangsläufig an Bedeutung gewonnen haben und auch den Alltag der Senior*innenpolitik bestimmen. Deshalb haben   wir uns dazu entschieden, die Veranstaltung „Ältere digital verbinden – Lehren aus dem Lockdown“ vom 26.11.2021 für Sie zu verfolgen und einige der zentralen Erkenntnisse zusammenzufassen. Bei der Veranstaltung ging es insbesondere um die Unterstützung der Senior*innen im Rahmen des Projekts Digital-Kompass.

Die rund 1,5-stündige Veranstaltung bestand aus zwei Teilen, einiger inhaltlichen Aufschläge und im Anschluss eine Podiumsdiskussion, in denen mehrere Digital-Kompass-Standorte vorgestellt und Einblicke in die Arbeit vor Ort gegeben wurden. Im ersten Teil haben der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) Franz Müntefering, Joachim Schulte von Deutschland sicher im Netz (DsiN) als Projektpartner des Digital-Kompass und Pof. Dr. Christian Kastrop, Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV), welches den Digital-Kompass unterstützt, gesprochen.

Franz Müntefering nennt einleitend einige Aspekte, die bei der Digitalisierung im Alter wichtig seien. Dazu zählt er die emotionale Vorbereitung des Themas. „Mein Eindruck ist in den ganzen Diskussionen, dass manche von der Dynamik der Digitalisierung so überrollt sind, dass sie das Gefühl haben, das ist ein völlig anderes Leben, um das es da geht“, erklärt der BAGSO-Vorsitzende in der Veranstaltung. Es müsse daher darum gehen, den Älteren die Angst zu nehmen und zu erklären, dass von ihnen nicht der Beginn eines völlig neuen Lebens erwartet werde. So gebe es weiterhin Bücher, Fernseher, Telefone, Radios und so weiter, es gehe nur um ein wenig Fortschritt, insbesondere bei den Bildungsmöglichkeiten. „Man muss appellieren auch an das Recht der Älteren, informiert zu sein“.

Ängste abzubauen ist auch für Staatsekretär Prof. Dr. Christian Kastrop ein wichtiger Punkt. Er weist in seinem einführenden Beitrag aber auch auf die Folgen der Pandemie hin, die „uns von heute auf morgen in eine andere Dimension katapultiert“ hat. Das habe „gerade die älteren Menschen vor ganz besondere Herausforderungen gestellt“. Gleiches habe auch für die Internetlots*innen des Digital-Kompass-Projektes gegolten, die plötzlich „ohne den persönlichen Kontakt vor Ort arbeiten mussten“.

Das Projekt ist in der Überleitung zum zweiten Teil der Veranstaltung dann nochmal kurz von Eva Nehse von Deutschland sicher im Netz (DsiN) vorgestellt worden, die im Anschluss auch durch die Berichte aus den einzelnen Standorten führte. Der Digital-Kompass stellt Seniorinnen und Senioren durch bundesweit 100 Standorte mit ehrenamtlichen Internetlots*innen kostenlose Angebote rund um die Nutzung digitaler Angebote bereit. Die Standorte sind dabei auch Treffpunkte, zum Beispiel für persönlichen Austausch oder Schulungen.

„Uns kam natürlich sehr zugute, dass wir schon vorher Erfahrungen mit Zoom hatten“, berichtet beispielsweise Herbert Schmidt, engagiert im Standort Würzburg, von der Arbeit zu Beginn der Pandemie und dem Vorteil, dass es den Standort als einer der ältesten Digital-Kompass-Standorte schon Jahre vor der Pandemie gegeben hat. „Für uns war Zoom nicht neu und wir haben dann sofort starten können.“ Die Digital-Kompetenz stellt er eindrücklich anhand eines Einspielers mit einem sprechenden Roboter unter Beweis, der die kurze Vorstellung des Standortes für Herbert Schmidt übernommen hat.

Von Digital-Tandems zwischen Studierenden und Senior*innen, die vor einigen Jahren gestartet sind, berichtet Julian Hülsemann für den Standort Vechta in der Veranstaltung. „Da konnte man sich immer noch analog treffen“, erzählt Hülsemann von der Phase vor COVID-19 und den Kontaktbeschränkungen. Dieser soziale Kontakt zwischen den Generationen habe auch dazu beigetragen, dass nach Abschluss der jeweils neunwöchigen Tandem-Unterstützungen 70 Prozent der Tandems noch in Kontakt geblieben sind. „Das war total schön zu sehen und da haben wir auch gesehen wie wichtig diese Interaktion zwischen den Generationen ist. Und dann kam auf einmal Corona und wir waren total aufgeschmissen“, so Hülsemann weiter. Eine Weiterentwicklung der Digital-Tandems war nun die Zusammenstellung von „Digital-Tüten“, für die in Zusammenarbeit mit der Universität Vechta Materialien des Digital-Kompass ausgewählt und älteren dann zugestellt wurden. Die Studierenden hatten die entsprechenden Materialien in der Regel in digitaler Form vorliegen und haben sich dann telefonisch bei ihren Tandems gemeldet, um über die Materialien ins Gespräch zu kommen. Ziel war, im Laufe des Prozesses dann über Videokonferenzen teilnehmen zu können. Ab diesem Punkt war es dann leichter, berichtet Julian Hülsemann. Allerdings: „Diese Onboarding-Phase ist das eigentlich schwerste daran.“

Teil der Podiumsdiskussion war auch Susanne Hartzsch-Trauer vom Mehrgenerationenhaus Zwickau, die vor Ort digitale Wanderungen organisiert hat. Vielen ehrenamtlichen am Mehrgenerationenhaus ging es zu Beginn des Lockdowns schlecht, man sei viel zu Hause gewesen. „Das ging mit ganz einfachen Sachen los, dass wir gesagt haben, wir müssen spazieren gehen“, berichtet Hartzsch-Trauer. Per Telefon wurden dann Spaziergänge zu zweit vermittelt, die den Charakter eines „niedrigschwelligen Beratungsangebotes“ hatten. Unter Unterstützung einer Medienpädagogin wurden daraus dann die Wanderungen.

Susanne Hartzsch-Trauer thematisiert in einem Redebeitrag auch die soziale Frage der Digitalisierung: „Ich wünschte mir, dass wir an die Menschen auch denken, die bisher von der Digitalisierung nicht dadurch ausgeschlossen sind, dass sie sich dafür nicht interessieren, sondern weil sie es sich schlichtweg nicht leisten können.“ Es brauche daher zum Beispiel Leih-Geräte für Senior*innen an offenen Standorten wie Stadtteilzentren, Volkshochschulen oder Bibliotheken.

Neben einigen anderen Veranstaltungen wurde auch diese aufgenommen und ist auf YouTube abrufbar.

Zum YouTube-Kanal des 13. Deutschen Seniorentages und damit zu einer Übersicht der Mitschnitte gelangen Sie über diesen Link.

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Am 5. Dezember war wieder Internationaler Tag des Ehrenamts, an dem das freiwillige Engagement vieler Menschen weltweit geehrt werden soll. Wenige Tage zuvor wurde zudem der Deutsche Engagementpreis verliehen.

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Bis zu 30 Millionen Menschen engagieren sich in Deutschland freiwillig. Viele Verbände und Organisation nutzen den Internationalen Tag des Ehrenamts am 05.12. daher auch hierzulande, um ihre Wertschätzung für die zahlreichen Engagierten zum Ausdruck zu bringen. Mit dem Deutschen Engagementpreis wurden auch 2021 wieder besonders herausstechende Projekte und Initiativen aus hunderten ausgewählt und ausgezeichnet.

Einige Tage vor dem Tag des Ehrenamts, am 2. Dezember, wurde der Preis verliehen. „Ich gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern des Deutschen Engagementpreises 2021 sehr herzlich. Sie alle stehen für das herausragende freiwillige Engagement, das für unsere Demokratie und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft unschätzbar wichtig ist“, wird die zum Zeitpunkt der Verleihung geschäftsführende Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht (SPD) in einer Pressemitteilung zitiert. „Die heute ausgezeichneten Initiativen sind Beispiele für all das, was fast 30 Millionen Ehrenamtliche in Deutschland leisten“, so die geschäftsführende Ministerin weiter.

Ausgezeichnet wurden Preisträger*innen in sieben Kategorien. Folgende Projekte wurden ausgezeichnet:

  • Kategorie „Demokratie stärken“: Zivilcourage für ALLE e.V. (Brunnthal, Bayern)
  • Kategorie „Leben bewahren“: AMSOC e. V. – Patenschaften für Kinder psychisch erkrankter Eltern (Berlin)
  • Kategorie „Grenzen überwinden“: Breathe in Break out (Halle, Sachsen-Anhalt)
  • Kategorie „Generationen verbinden“: Förderverein Romanusbad Siebenlehn e.V. (Sachsen)
  • Kategorie „Chancen schaffen“: Vorbilder – Future of Ghana Germany e. V. (Hamburg)
  • Publikumspreis: Expedition Grundeinkommen (Berlin)
  • Sonderpreis für Engagement in der Corona-Pandemie: Lern-Fair von Corona School e. V. (Bonn, NRW)

Den knapp zweistündigen Mitschnitt der Preisverleihung können Sie sich hier jederzeit auf Abruf ansehen. Die ausgezeichneten Initiativen und Projekte werden auf der Internetseite des Engagementpreises im Einzelnen vorgestellt, zu den sieben Preisträger*innen finden Sie auch kurze Vorstellungsvideos auf der Videoplattform YouTube.

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Rund einen Monat vor dem Jahreswechsel hat das Kompetenzzentrum Demenz Schleswig-Holstein das Fortbildungs- und Fachtagungsprogramm für das Jahr 2022 vorgestellt. Es sind sowohl Präsenz- als auch Onlineveranstaltungen geplant.

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Das Vorwort zum Jahresprogramm 2022 nutzt das Kompetenzzentrum Demenz für eine kleine Rückschau: „Ungeachtet aller coronabedingten Widrigkeiten schauen wir auf eine beachtliche Bilanz in 2021 zurück“, heißt es in der Broschüre. „So haben wir im vergangenen Jahr in Schleswig-Holstein wieder vieles zur Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen erreichen können.“ Dazu zählt das Projekt unter anderem die Weiterentwicklung des Demenz-Wegweisers, das gut genutzte mobile Beratungsangebot und die Neugestaltung der Musterwohnung für Menschen mit Demenz. Positiv hervorgehoben wird auch die gelungene „Umstellung in die digitale Welt“, weshalb auch im kommenden Jahr eine Reihe Online-Veranstaltungen geplant sind.

Das Programm startet am 01.02.2022 mit der Fortbildung „Umgang mit Menschen mit Demenz im fortgeschrittenen Stadium“ in Elmshorn. Weitere Beispiele für Präsenzveranstaltungen sind „Leicht verständlich und erfolgreich kommunizieren bei Demenz“ im Juni in Ahrensburg oder „Begegnung der Generationen – für Alle eine Bereicherung!“ im Oktober in Bad Segeberg.

Zusätzlich zu den 28 bislang geplanten Fortbildungen und Fachtagungen werden auch 16 Veranstaltungen von vornherein in digitaler Form angeboten. Die Online-Fortbildungen finden über die Plattform "Zoom" statt und starten am 09.02.2022 mit „Weckworte I – Menschen für Poesie begeistern“. In der Broschüre zum Jahresprogramm finden Sie neben einer Übersicht der Termine zu den Veranstaltungen jeweils auch detailliertere Beschreibungen. Zum Anmeldeformular gelangen Sie über diesen Link.

Das Kompetenzzentrum Demenz Schleswig-Holstein ist zusätzlich zu den Terminen aus dem Jahresprogramm offen für Vorschläge und Wünsche, zur Abstimmung über Bedarfe und Zielgruppe (z.B. Leitungskräfte, Angehörige…) wenden Sie sich direkt an das Projekt. Kontaktdaten finden Sie auf der Internetseite des schleswig-holsteinischen Kompetenzzentrums.

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Insgesamt 13,2 Prozent der im Straßenverkehr verletzten oder getöteten Menschen über 65 Jahren sind als Fußgänger*in verunglückt. Die Studie SENIORWALK hat die Sicherheit älterer Fußgänger*innen untersucht und eine Reihe von Maßnahmen vorgeschlagen, die die Situation verbessern sollen.

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Lässt man die Verletzten aus den genannten 13,2 Prozent heraus und misst nur den Anteil der im Straßenverkehr als Fußgänger*innen tödlich verunglückten Seniorinnen und Senioren, liegt dieser sogar bei 24,7 Prozent. In Zukunft könnte das Thema durch das Älterwerden der Gesellschaft weiter an Bedeutung gewinnen. „Im Zuge der demografischen Entwicklung besteht das übergeordnete Ziel der Verkehrssicherheitsarbeit, den Erhalt und die Verbesserung der Verkehrssicherheit von älteren Fußgängern und Fußgängerinnen zu gewährleisten und solche Maßnahmen abzuleiten, mit denen dieses Ziel erreicht werden kann“, heißt es einleitend in dem Bericht zum Forschungsprojekt SENIORWALK der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt). Grundlage des Projekts ist die SENIORLIFE-Studie (2018), die sich allgemein auf „Seniorinnen und Senioren im Straßenverkehr“ bezogen hat, der Fokus allerdings auf dem Autofahren lag.

53,6 Prozent der Befragten legen (fast) jeden Tag eine Strecke von mindestens 100 Metern zurück, darunter am häufigsten zum Einkaufen, zu Freund*innen und Bekannten und zur Bank. Jüngere und ältere Senior*innen unterscheiden sich dabei nur geringfügig voneinander. Allerdings: „Ältere Zufußgehende ab 75 Jahren sind aufgrund ihrer stärkeren Verletzbarkeit besonders stark im Straßenverkehr gefährdet“, heißt es im Bericht.

In der Studie wurde auch nach persönlichen Erfahrungen der älteren Fußgänger*innen im Straßenverkehr gefragt. Insgesamt wurden 45 verschiedene Erfahrungen geschildert, die häufigsten davon waren (wörtlich aus dem Bericht übernommen):

  • „Nicht Vorhandensein einer Verkehrsinsel“,
  • „Nicht ins Gespräch mit anderen Fußgängern kommen“,
  • „Autos, die nach meinem Empfinden zu schnell fahren“,
  • „zu viel Autoverkehr“,
  • „keine freundlichen Autofahrer, die mich eine Straße überqueren lassen“,
  • „zu wenige öffentliche Toiletten“,
  • „zu viele Abgase“,
  • „Unebenheiten oder Löcher auf den Gehwegen“,
  • "Verschmutzung auf dem Gehweg und rücksichtslose Radfahrer auf dem Gehweg"

Aus den Ergebnissen leiten die Studienautor*innen Handlungsempfehlungen ab, die zur Verbesserung der Situation von älteren Zufußgehenden beitragen könnten. Im über 100-seitigen Bericht genannt werden unter anderem verkehrstechnische Aspekte wie Möglichkeiten zum Ausruhen, öffentliche Toiletten oder die Verbesserung sicherer Querungsmöglichkeiten einer Straße. Als problematisch eingestuft werden darüber hinaus beispielsweise zu kurze Grünzeiten zum Überqueren der Straße, zu hohe Geschwindigkeiten des Kfz-Verkehrs, die Form der Gehwege wie zu hohe Bordsteinkanten oder zu schmale Wege oder fehlende Wegweisungen zur Orientierung.

Neben verkehrstechnischen Aspekten geht es in den Handlungsempfehlungen allerdings auch um die Verkehrssicherheitskommunikation. Damit sind Maßnahmen gemeint, „die auf eine Aufklärung älterer Verkehrsteilnehmer im Hinblick auf mögliche Probleme und Gefahren des Zufußgehens sowie deren möglichen Lösungsvorschläge abzielen.“ Vermittelt werden könnten diese Inhalte sowohl durch personale Kommunikation wie Beratungen als auch durch Massenkommunikation, z.B. in Form von Kampagnen. Inhaltliches Ziel könne sein, über sichere Verkehrswege aufzuklären, (auch andere Verkehrsteilnehmer*innen) über die Gefahren für ältere Fußgänger*innen im Straßenverkehr zu informieren oder eine positive Einstellung zum Zufußgehen zu stärken – auch aus gesundheitlicher Perspektive.

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Erst wenige Tage vor Beginn ist entschieden worden, aufgrund der Infektionslage kurzfristig auf Präsenzveranstaltungen zu verzichten. Der erste ausschließlich digitale Seniorentag mit 99 Online-veranstaltungen und mehreren Tausend Besucher*innen ist vergangenen Freitag zu Ende gegangen.

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) spricht als Veranstalterin beim Seniorentag von der „bundesweit wichtigste Veranstaltung zum Älterwerden“. In einer Pressemitteilung bilanzieren sie die Veranstaltung, die vergangene Woche vom 24. bis zum 26. November zu Themen wie digitaler Teilhabe, Einsamkeit im Alter, Bewegung und Fitness oder Altersarmut und Pflege stattgefunden hat. Zu den Highlights zählt die BAGSO die Festveranstaltung mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, ein Gespräch über Engagement im Alter mit Uschi Glas und BAGSO-Vorsitzendem und ehemaligem SPD-Politiker Franz Müntefering und den „TALK in Hannover“ mit dem Gerontologen Dr. Andreas Kruse und der niedersächsischen Sozialministerin Daniela Behrens (SPD).

An den drei Tagen hat es insgesamt 99 Online-Veranstaltungen gegeben. Ursprünglich war der Seniorentag im HCC in Hannover geplant, allerdings hat die Entwicklung der Pandemiesituation kurzfristig eine digitale Variante erforderlich gemacht. Die Workshops und Diskussionsveranstaltungen wurden nach BAGSO-Angaben von über 3.000 Teilnehmer*innen besucht. Trotz digitalem Format gab es interaktive Veranstaltungen und einen Austausch der Teilnehmenden.

„Die große Zahl der Veranstaltungen und die hohe Zahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern hat eindrucksvoll gezeigt, wie groß die digitale Kompetenz bei vielen Älteren bereits ist“, bilanziert Franz Müntefering in der Pressemitteilung. „Wir wissen aber auch, dass viele Ältere durch das Online-Format vom 13. Deutschen Seniorentag ausgeschlossen waren. Denn jeder Zweite über 70 Jahre ist nicht im Internet unterwegs“, so der BAGSO-Vorsitzende weiter. Ziel müsse sein, digitale Erfahrungsorte für ältere Menschen in allen Kommunen zu schaffen.

Unabhängig von der Frage nach Präsenz- oder Digitalveranstaltungen hält Müntefering am letzten Tag des 13. Deutschen Seniorentages fest: „Ältere Menschen haben viel Lebenserfahrung und es lohnt sich, ihnen zuzuhören.“ Das habe auch dieser Seniorentag gezeigt. „Sie mischen sich ein, diskutieren mit und haben etwas zu den aktuellen Themen wie Klimaschutz, Gerechtigkeit und Vielfalt in unserer Gesellschaft zu sagen. Und sie haben viele Ideen, wie sich im Miteinander der Generationen ein gutes Leben gestalten lässt.“

Weitere Informationen rund um den abgeschlossenen 13. Seniorentag finden Sie auf der Internetseite der Veranstaltung. Einige der Veranstaltungen wurden auf der Videoplattform YouTube live übertragen und stehen dort nun zum Abruf bereit. Zu den Mitschnitten gelangen Sie auf direktem Weg über diesen Link.

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Bei den Impfquoten gehört Schleswig-Holstein weiter zur Spitzengruppe der Bundesländer. Bei den Auffrischimpfungen (sog. Booster-Impfung), die bislang vor allem ältere Menschen schützen sollten, gab es Berichten zufolge allerdings auch hier Terminschwierigkeiten. Immerhin: Für Menschen ab 60 Jahren starten Impfstellen ab heute, dem 25. November, ergänzend zu den Hausärzt*innen.

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Mit 72,3 Prozent der Bevölkerung, die in Schleswig-Holstein doppelt geimpft sind, liegt das nördlichste Bundesland auf dem vierten Platz im Ländervergleich (Stand: 19.11.2021). Davor liegen mit Bremen (1.) und Hamburg (3.) zusätzlich zwei Stadtstaaten, in denen Menschen leichter zentral erreichbar sind als in Flächenländern.

Da mittlerweile klar ist, dass der Impfschutz trotz Zweitimpfung mit der Zeit stark nachlässt, sind bundesweit die Booster-Impfungen gestartet. Vor allem Ältere sollen zunächst davon profitieren, da sie einerseits ein vergleichsweise höheres Risiko eines schweren Krankheitsverlaufes haben, ihre Zweitimpfungen andererseits auch am längsten zurückliegt. In Schleswig-Holstein haben bislang 7,6 Prozent der Bevölkerung eine Drittimpfung erhalten, auch hier gehört das Land zur Spitzengruppe.

Allerdings gab es Berichten zufolge auch hier für Senior*innen Probleme, an Termine zu kommen. So berichtet unter anderem der NDR am 16.11.2021 unter dem Titel „Corona: Langes Warten auf Booster-Impfung“ über einen Brief des Gesundheitsamtes, in dem ältere Menschen dazu aufgerufen würden, sich die Auffrischimpfung bei ihren Hausärzt*innen zu organisieren – und das, obwohl diese wieder überlastet seien. So wird in dem Artikel beispielsweise von Peter Schildwächter, Vorstand des Landesseniorenrats Schleswig-Holstein, berichtet, der vergeblich versucht hätte, an die Drittimpfung zu kommen. Im NDR-Bericht heißt es: „Bei den älteren Menschen sei die Booster-Impfung zur Auffrischung ein großes Thema, berichtet er uns. Doch bei seinem Hausarzt, so erzählt es Schildwächter, hätte er in diesem Jahr wohl keinen Termin mehr bekommen. Denn der sei voll ausgelastet.“

„Die Nachfrage nach der Corona-Schutzimpfung steigt – nicht nur bei der Boosterimpfung“, bestätigt auch Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg (FDP) in einer Pressemitteilung. Wohl auch aufgrund überlasteter Praxen und damit schleppend laufenden Booster-impfungen kündigt der Minister allerdings an: „Deswegen verstärken wir mobile Impfteams und bauen neben den Impfmöglichkeiten in den Arztpraxen zusätzlich ein im ganzen Land verteiltes Netz an Impfstellen mit Terminbuchung auf.“

In der Tat soll eine Buchungsmöglichkeit für Impftermine ab dem 25.11.2021 für Erst-, Zweit- und Drittimpfungen starten, bis zum 02.12.2021 sollen ausschließlich an Menschen 60+ Termine vergeben werden. Die ersten Termine sollen schon am darauf folgenden Tag, dem 26.11., starten. Terminbuchungen sind dann auf dieser Internetseite des Landes verfügbar.

Die wieder-eröffnenden oder neuen Impfstellen sind für folgende Standorte geplant (aus der Pressemeldung des Gesundheitsministeriums vom 19.11.2021):

  • Alt Mölln
  • Bad Oldesloe
  • Bad Segeberg
  • Brunsbüttel
  • Büdelsdorf
  • Eckernförde
  • Elmshorn
  • Eutin
  • Flensburg
  • Geesthacht
  • Glinde
  • Großhansdorf
  • Heide
  • Heiligenhafen
  • Husum
  • Itzehoe
  • Kiel
  • Kropp
  • Lübeck
  • Neumünster
  • Neumünster
  • Niebüll
  • Norderbrarup
  • Norderstedt
  • Preetz
  • Prisdorf (nach Umzug aus Elmshorn)
  • Schönberg

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Wenige Tage vor der geplanten Eröffnung des Seniorentages durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Hannover steht fest: Die Veranstaltungen finden nun doch digital statt. Grund dafür sind die stark gestiegenen Infektionszahlen.

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) hat als Veranstalterin des 13. Deutschen Seniorentages am Freitag (19.11.2021) bekannt gegeben, dass das Programm nicht wie geplant im HCC in Hannover stattfinden wird, sondern vollständig digital. „Die Entscheidung, den Deutschen Seniorentag nicht in Präsenz durchzuführen, ist uns nicht leicht gefallen. Als Veranstalter stellen wir uns aber unserer Verantwortung für die Gesundheit der Teilnehmenden“, erklärt Franz Müntefering, Vorsitzender der BAGSO, in der Pressemitteilung von Freitag. Damit reagiert die BAGSO auf die jüngsten Entwicklungen der Pandemie und der Empfehlungen aus Politik und Wissenschaft, aufgrund der hohen Infektionszahlen dringend Kontakte zu reduzieren. „Mit der Entscheidung für eine digitale Veranstaltung leisten wir unseren Beitrag dazu“, so Müntefering weiter.

Der Seniorentag startet bereits am Mittwoch (24.11.2021), für die Begrüßung wird Bundespräsident Steinmeier nun für seine Rede digital zugeschaltet. Das weitere Programm wird fortlaufend an die digitale Variante angepasst. Bereits erworbene Tickets für die Präsenzveranstaltung werden automatisch – Sie müssen nicht aktiv werden ­– erstattet. Die geplante Ausstellung von Organisationen und Verbänden kann nicht stattfinden. Aktuelle Informationen sowie Angaben oder Änderungen des Programms finden Sie weiterhin auf der Internetseite des Deutschen Seniorentages.

Es wird der erste Seniorentag sein, der nicht in Präsenz stattfinden kann. „Ich hoffe, dass viele Gäste, die zu uns nach Hannover kommen wollten, nun am digitalen 13. Deutschen Seniorentag teilnehmen“, so der BAGSO-Vorsitzende. „Unsere gemeinsame Arbeit für ein gutes Älterwerden geht weiter, auf diesem Deutschen Seniorentag und danach.“

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Kaum ein Rechtsgebiet ist in Deutschland so alltagsrelevant und dabei so komplex wie das Sozialrecht. Neben Rechtsberatungen und Informationen auf der Internetseite des Sozialverbands (SoVD) bietet der schleswig-holsteinische Landesverband auch regelmäßige Erklärvideos zu Renten, Krankengeld oder zur Pflegeversicherung auf YouTube.

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„Muss ich mit der Patientenverfügung zum Notar?“, „Rente mit Behinderung“ oder „Rente mit 63 – aber vorher arbeitslos“ – all das sind Titel von kurzen Videos, die der SoVD Schleswig-Holstein auf der Videoplattform YouTube zur Verfügung stellt. Dabei werden die praxisrelevanten Inhalte verständlich dargestellt und erklärt. Neue Videos erscheinen jeweils montags und freitags gegen 18:15 Uhr.

In den Videobeschreibungen findet sich jeweils ein Link zu einem passenden Beitrag auf der Internetseite des Sozialverbandes Schleswig-Holstein. Auch dort gibt es regelmäßige Tipps und Informationen zu sozialrechtlichen Fragen.

In einem Video von Anfang November geht es beispielsweise um die Frage, ob das Arbeitslosengeld als Wartezeit für die Rente zählt, wenn es nach Auslauf des Krankengeldes bezogen wurde. Zu dem Thema habe es immer wieder Fragen gegeben, sodass das dazu ein eigenständiges Video erstellt wurde. Erklärt wird in Bezug auf die Altersrente für langjährig Versicherte, dass Arbeitslosengeld I grundsätzlich als Wartezeit für die Rentenversicherung angerechnet wird, allerdings nicht in den letzten 24 Monaten vor dem Rentenbeginn. Ob vorher Krankengeld bezogen wurde oder nicht, spiele dabei keine Rolle.

Der SoVD bietet darüber hinaus auch individuelle Beratungen in sozialrechtlichen Fragen an, hierfür ist allerdings eine Mitgliedschaft im Verband Voraussetzung.

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Bevor ältere Menschen die Möglichkeit einer Schutzimpfung gegen das Coronavirus hatten, wurde dazu geraten, physische Kontakte zu anderen Menschen möglichst gänzlich zu meiden. Wie eine Studie zeigt, ist die Zahl der Großeltern, die sich um Enkelkinder gekümmert haben, in der Pandemie jedoch kaum zurückgegangen.

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Eine Untersuchung des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA) zeigt, dass es trotz Pandemie keinen statistisch signifikanten Rückgang der Betreuungsquote bei Großeltern gegeben hat, die sich um ihre Enkelkinder kümmern. Verglichen wurde das Jahr 2017 mit dem letzten Winter, also 2020/2021 und damit noch vor dem Start der Impfkampagne. Haben 2017 noch 39 Prozent der Großeltern regelmäßig ihre Enkelkinder betreut, waren es vergangenen Winter immerhin noch 34 Prozent. Einen statistisch bedeutsameren Rückgang habe es lediglich bei der Gruppe der 60- bis 69-jährigen gegeben.

Und das, obwohl ältere Menschen in der Regel ein höheres Risiko für schwere Krankheitsverläufe tragen als jüngere. Gleichzeitig ist der Betreuungsbedarf in den Familien vor dem Hintergrund von Schul- und Kitaschließungen gestiegen. „Viele Großeltern betreuen in der Pandemie weiterhin ihre Enkel. Ältere Menschen sind also nicht nur eine schutzbedürftige Risikogruppe, sondern leisten auch einen aktiven Beitrag zur Krisenbewältigung“, betont Mareike Bünning, Erstautorin der Studie, in einer Pressemitteilung des DZA.

Dieser Beitrag kann sogar in Zahlen umgerechnet ausgedrückt werden: Der wirtschaftliche Wert belaufe sich auf 16 bis 18 Milliarden Euro. In die Berechnung einbezogen hat das DZA dafür den ebenfalls stabil gebliebenen Zeitumfang der Betreuung von rund 9 Stunden pro Woche, der auf die Gesamtbevölkerung hochgerechnet fast 2 Milliarden Stunden pro Jahr ausmache. Multipliziert mit dem aktuellen Mindestlohn von 9,35 Euro pro Arbeitsstunde entspreche das Ergebnis etwa 0,5 Prozent des Bruttoinlandproduktes 2020.

Abschließend empfiehlt der Bericht, der hier als PDF-Datei zur Verfügung steht,  hinsichtlich schleppend angelaufener Booster-Impfungen bei über 70-jährigen, weitere Anstrengungen zu unternehmen, „das Tempo bei den Auffrischungsimpfungen zu erhöhen – auch um die Gesundheit von Großeltern, die sich in der Enkelbetreuung engagieren, zu schützen.“

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Derzeit verhandeln SPD, Grüne und FDP noch über Inhalte einer möglichen gemeinsamen Koalition. Klar scheint schon: Bei der Rente wird es mit einer Ampelkoalition auf eine Form der Aktienrente hinauslaufen. Was damit gemeint ist, klären wir in diesem Beitrag.

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In ihrem im Oktober veröffentlichten Sondierungspapier haben die drei Parteien zugesichert, die Rente nicht zu kürzen und das Renteneintrittsalter nicht weiter zu erhöhen. Ergänzend dazu heißt es dann: „Um diese Zusage generationengerecht abzusichern, werden wir zur langfristigen Stabilisierung von Rentenniveau und Rentenbeitragssatz in eine teilweise Kapitaldeckung der Gesetzlichen Rentenversicherung einsteigen.“ Es wäre das erste Mal in der Geschichte der Bundesrepublik, dass die gesetzliche Altersvorsorge – eigentlich ein umlagefinanziertes Rentensystem, bei dem Bezieher*innen Geld durch Beitragszahlende erhalten ­– um einen Kapitalmarkt-Anteil ergänzt würde. Als Kapitalstock planen die Ampelkoalitionär*innen laut Sondierungspapier zehn Milliarden Euro aus Bundesmitteln.

Unklar bleibt derzeit noch, wie groß der Anteil der Kapitaldeckung an den Beiträgen zur Gesetzlichen Rentenversicherung sein wird. Aufschluss darüber könnte ein im Februar veröffentlichtes Konzept der FDP-Bundestagsabgeordneten Johannes Vogel und Christian Dürr geben. Momentan betragen die Rentenbeiträge, die jeweils zur Hälfte durch Arbeitnehmer*in und Arbeitgeber*in vom Bruttolohn gezahlt werden, 18,6 Prozent. Dieser Betrag soll bleiben, allerdings sollen zwei Prozentpunkte davon in Kapitalanlagen wie Aktien angelegt werden. Das solle die Rente erhöhen, da die Zuwächse am Kapitalmarkt höher seien, während der Beitragssatz gleichzeitig nicht steigen soll. „Gerade Menschen mit geringen Einkommen würden so erstmals von den Chancen der globalen Aktienmärkte profitieren und zu Unternehmensteilhaberinnen und - teilhabern werden“, heißt es in dem FDP-Papier.

Die FDP orientiert sich dabei am schwedischen Modell. In Schweden wird die gesetzliche Rente bereits seit der Jahrtausendwende durch Anlagen in Fonds ergänzt. 2,5 Prozent des Bruttolohns müssen dort angelegt werden. Wer sich nicht aktiv für einen anderen Fonds entscheidet, zahlt automatisch in den risikoarmen „AP7“-Staatsfonds ein.

Während beispielsweise die Verbraucherzentrale das Vorhaben einer teilweise kapitalgedeckten Rente befürwortet, ist unter anderem Juso-Vorsitzende Jessica Rosenthal skeptisch. Aktienmärkte würden das Problem nicht lösen. „Ich glaube, dass wir die gesetzliche Rente stärken müssen. Das ist ja auch das Konzept, für das wir mit der SPD angetreten sind“, sagte die Juso-Vorsitzende im Oktober in der ARD. „Wenn wir uns da anschauen, was da wichtig ist, dann glaube ich, hilft es nicht, nur auf die Aktienmärkte zu schauen, sondern dass wir vor allem über Lohnniveau sprechen.“

Neben einem höheren Lohnniveau und damit auch höheren Beiträgen gäbe es auch weitere Alternativen, um die gesetzliche Altersvorsorge zu stärken. SPD und Grüne hatten im Wahlkampf noch eine Bürger*innen- bzw. Erwerbstätigenversicherung versprochen, in die alle einzahlen sollen. Also auch Selbstständige und Berufsgruppen, die derzeit nicht Teil der Gesetzlichen Rentenversicherung sind. Von diesem Vorschlag ist im Sondierungspapier allerdings nichts zu lesen. Denkbar wäre auch, die Beitragsbemessungsgrenze anzuheben, wodurch Gutverdienende höhere Beiträge zahlen müssten. In seinem Buch „Die Rente“, welches wir in einem gesonderten Beitrag vorgestellt haben, schlägt der Autor Klaus Müller auch vor, die Rente durch staatliche Zuschüsse – finanziert durch eine gerechtere Steuerpolitik – zu ergänzen und damit das umlagefinanzierte System zu stabilisieren.

Allerdings haben die möglichen Koalitionspartner*innen dem durch Nicht-Einführung einer Vermögenssteuer offenbar bereits eine Absage erteilt.

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