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Engagiertes Leben

Auch kleine Städte- und Dorfgemeinschaften sind nicht unbetroffen von der stetigen Innovation im Bereich Kommunikation und Technik. Immer mehr Prozesse werden digitalisiert, gerade für ältere Menschen kann das neu sein. Doch was bedeutet dieser Wandel für die Kommunen und den in ihnen lebenden Senior/innen? „Die Kommune ist der Motor des Sozialraums“, sagt Paul Locherer, früherer Landtagsabgeordneter. Für ihn sind Technik und Alter gut vereinbar.

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So berichtete die Schwäbische Zeitung von den optimistischen Vorstellungen des ehemaligen Bürgermeisters Paul Locherer. Seine Ideen reichen von speziellen Apps für Senior/innen, wie zum Beispiel ein Mitfahrdienst, bis hin zu einer Bestandsaufnahme aller sozialkaritativen Dienste – um festzustellen, welche noch ergänzt werden müssten. An Arbeitskreisen, Vereinen und Angebot sollten Gemeinde, Kirche und alle weiter sozialen Akteure mitwirken.

Außerdem sieht Locherer auch in der Infrastruktur großes Potential: Führe diese die Generationen zusammen, wie beim Verbindungselement „Sandkasten“ zwischen einem Amtzeller Altenheim und einer Kindertagesstätte, „kämen unglaubliche Begegnungen zustande“. Es ermögliche den Austausch. 

In Amtzell scheinen die Wünsche des Altbürgermeisters also zumindest ein Stück weit in Erfüllung zu gehen: Aus dem Verein Füreinander-Miteinander entstand eine Nachbarschaftshilfe, Hospizgruppe, ein Kaffeetreff sowie ein Sport-, Freizeit- und Kulturprogramm für ältere Menschen. Außerdem ein „Bürgermobil“, welches Bürger/innen an zwei Tagen in der Woche zu den gewünschten Zielen bringt. Für die Senior/innen ist der Fahrdienst kostenlos, er wird finanziert über Sponsoren, Mitgliederbeiträge und die Gemeinde.

Zuletzt verweist er auf die Wichtigkeit finanzieller Mittel im Ehrenamt, gerade in der Seniorenarbeit: „Geld vervielfältigt das Ehrenamt“, appelliert er an die Gemeinden, freiwillige Arbeit müsse unterstützt werden.

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Noch bis zum 29.07.2018 können Bewerbungen für den diesjährigen Schleswig-Holsteinischen Bürgerpreis eingereicht werden. Der Wettbewerb, der herausragendes ehrenamtliches Engagement würdigt, steht in diesem Jahr unter dem Motto "Zusammenhalt in der Gesellschaft".

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Bewerbungen können für Projekte und ehrenamtlich tätige Personen eingereicht werden, die sich aktiv dafür einsetzen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Zusammenleben zu verbessern und in diesem Sinne ihre Mitbürger/innen zum Mitmachen motivieren. Der Bürgerpreis in Schleswig-Holstein wird in den beiden Kategorien U 27 und Alltagshelden verliehen. Erstmals loben die Träger des Preises einen Demokratiepreis aus. Der Landtag stiftet und verleiht ihn im Rahmen des Bürgerpreises als eigenen Sonderpreis. Mit dem Demokratiepreis wird eine Persönlichkeit, ein Verband oder eine Institution gewürdigt, die sich in außergewöhnlicher Weise um die freiheitlich-demokratische Grundordnung oder das Gemeinwohl verdient gemacht haben.

Die Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen zum Schleswig-Holsteinischen Bürgerpreis sind online abrufbar. Es werden Sach- und Geldpreise mit einem Gesamtwert von 32.500 Euro vergeben. Die Preisverleihung findet am 05.11.2018 in Kiel statt.

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In der gemeinsamen Erklärung "Für eine solidarische Gesellschaft, für eine lebendige Demokratie" des Deutschen Bundesjungendrings (DBJR) und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) treten die altersbezogenen Vertretungen gemeinsam für eine solidarische und vielfältige Gesellschaft ein. Es werden Kinder, Jugendliche und ältere Menschen dazu aufgerufen, sich demokratiefeindlichem Gedankengut entgegenzustellen.

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In dem Papier wird sich "mehr Europa" gewünscht sowie "Brücken bauen, keine Mauern und Zäune”.  Aus Sicht der jungen und der älteren Menschen müssten die großen sozialen, ökonomischen und ökologischen Fragen, die Frage von Menschenrechten und Frieden weltweit beantwortet werden. Das gehe nur, wenn alle daran mitwirken könnten. BAGSO und DBJR stellen deshalb alle Altersgrenzen in Frage: „Junge wie Alte müssen für sich selbst entscheiden können, wie und wann sie sich in politische Prozesse einbringen, das betrifft auch die altersmäßigen Beschränkungen von aktivem oder passivem Wahlrecht“, sagt Franz Müntefering, Vorsitzender der BAGSO.

BAGSO und DBJR sehen in der Bekämpfung von Armut eine vordringliche Aufgabe. Gleiche Bildungschancen und gute Bedingungen in Ausbildung und Beschäftigung und lebenslanges Lernen seien wichtig, um Altersarmut zu vermeiden. In der Position heben BAGSO und DBJR zudem die Bedeutung von ehrenamtlichem Engagement in Vereinen und Verbänden hervor. „Wir sind tragende Säulen unserer Demokratie. Für unser Engagement brauchen wir Freiräume, verlässliche Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie und finanzielle Unterstützung durch den Staat“, sagt Tobias Köck, Vorsitzender des DBJR.

Mit dem Positionspapier möchten DBJR und BAGSO deutlich machen, dass Junge und Alte in wichtigen gesellschaftspolitischen Fragen zusammenstehen. Konflikte zwischen den Generationen würden häufig herbeigeredet.

Das gesamte Positionspapier kann hier nachgelesen werden.

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In der Hospizarbeit sind zahlreiche Menschen im Ehrenamt aktiv. Durch diese wichtige Tätigkeit kann Menschen im Sterbeprozess bzw. in der Sterbevorbereitung der wichtige menschliche Kontakt geboten werden. Auch in der Fachliteratur wurde sich in den letzten Jahren dem Thema gewidmet.

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Aus diesem Anlass stellte die Bibliothek des Deutschen Zentrums Altenhilfe aktuelle Literaturhinweise zum Thema zusammen. Mehr zur Hospizarbeit erhalten Sie bei dem Deutschen Hospiz- und Palliativverband. In Schleswig-Holstein ist der Hospiz- und Palliativverband Schleswig-Holstein ein kompetenter Ansprechpartner.

Folgende Bücher können zu dem Thema von Interesse sein:

Bergmann, Dorothea / Kittelberger, Frank (2016): Die Schätze des Alters heben. Wie das Älterwerden die Hospizbewegung verändert.

Meyer, Stefan / Hecke, Marcus: Curriculum (2017): Aufbaukurs für ehrenamtliche Hospizbegleiter in der Behindertenhilfe.

Schwenk, Gertrud / Heimerl, Katharina (2017): Pflegeheim und Hospizdienst: Kooperation in Spannungsfeldern. Zusammenwirken zweier Organisationstypen - eine qualitative Studie.


Folgende Artikel finden Sie in der Zeitschrift "Die Hospizzeitschrift" aus dem Jahr 2017:

  • Gratz, Margit / Roser, Traugott: Spiritual Care als ehrenamtliche Kompetenz in der Hospizarbeit, Nr. 1, S. 25-33.
  • Klie, Thomas: Zivilgesellschaft und ihre Bedeutung für Palliative Care, Nr. 3, S. 12-17.
  • Raischl, Josef: Bedeutung der Ehrenamtlichen in der Hospizarbeit aus der Perspektive Sozialer Arbeit, Nr. 2, S. 12-17.

Folgende Artikel finden Sie in der Zeitschrift "Die Hospizzeitschrift" aus dem Jahr 2018, Heft Nr. 1:

  • Begemann, Verena: Empathie - Vertrauensperson - Stille und Schweigen. Ehrenamtliche über ihre Haltung, Rolle und schwierige Begleitungssituationen, S. 12-17.
  • Hardinghaus, Winfried: Hospizarbeit zwischen bürgerschaftlichem Engagement und Institutionalisierung, S. 6-11.
  • Heiß, Kathrin / Nauck, Friedemann: Hospizbegleitung im Krankenhaus - neue Herausforderungen für die Befähigung Ehrenamtlicher? S. 44-48.
  • Pelttari, Leena: Ehrenamtlich engagiert in Europa. Entwicklung der europäischen Charta zum Ehrenamt in Hospiz und Palliative Care, S. 18-24.

Es finden sich auch einzelne Beiträge in Sammelwerken oder weiteren Fachzeitschriften zu dem Thema:

Fringer, André / Otto, Ulrich (2016): Freiwilligenmanagement bei zu Hause gepflegten Demenzerkrankten. In: André Fringer (Hrsg.): Palliative Versorgung in der Langzeitpflege: Entwicklungen, Möglichkeiten und Aspekte der Qualität, S. 233-253.

Napiwotzky, Annedore (2017): Mitmenschlichkeit als Leitmotiv. Freiwillige prägen das Hospizkonzept. In: Barbara Steffen-Bürgi / Erika Schärer-Santchi / Diana Staudacher / Settimio  Monteverde (Hrsg.): Lehrbuch Palliative Care, S. 92-100.

Allen, Rebecca S. / Azuero, Casey B. / Csikai, Ellen L. / Parmelee, Patricia A. / Jung Shin, Hae (2016): „It was very rewarding for me ...“. Senior Volunteers Experiences with implementing a reminiscence and creative activity intervention. The Gerontologist, Nr. 2, S. 357-367.

Hardinghaus, Winfried (2017): Ohne Ehrenamt geht es nicht! Ehrenamtliches Engagement in Hospizarbeit und Palliativversorgung. Dr. med. Mabuse, Nr. 229, S. 33-34.

Schneider, Werner (2017): Bürgerbewegte Ehrenamtlichkeit in der Betreuung am Lebensende. Herausforderungen, Probleme, Perspektiven. Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Nr. 1, S. 69-75.

Walshe, Catherine (2016): Ehrenamt in der Hospiz- und Palliativversorgung und Forschung. Was wissen wir und wohin sollte die Reise gehen? Die Hospiz-Zeitschrift, Nr. 3, S. 30-35.

Walter-Hamann, Renate (2016): Ambulante Hospizdienste bekommen Rückenwind. Neue Caritas, Nr. 8, S. 28-30.

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Auch in diesem Jahr wird für die Engagementwoche vom 14.09.2018 bis zum 23.09.2018 ein Kalender angeboten, in dem sich schon jetzt Anbieter/innen eintragen sowie Interessierte informieren können. Die Veranstalter/innen der jährlich wiederkehrenden Engagementwoche bezeichnen diese als größte Engagement-Initiative in Deutschland.

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Ehrenamtliche sind dazu aufgerufen, eine Aktion in dem genannten Zeitraum zu organisieren. Diese Veranstaltung kann in dem Engagementkalender eingetragen werden. Dabei können die Initiativen mit Text und Bild vorgestellt werden. Dies soll eine große Öffentlichkeit ermöglichen und eine gute Möglichkeit sein, neue Mitstreiter/innen zu finden.

Weiteres zur Engagementwoche finden Sie auf dieser Homepage.

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Viele Senior/innen, deren Wohnsituation nicht mehr den Bedürfnissen des Alters gerecht werden kann, sehen sich nach passenden Alternativen um. Noch kann die Nachfrage jedoch nicht gedeckt werden: Man müsse mehr barrierefreie Komplexe schaffen, in denen Senior/innen Zugang zu allem Notwendigen hätten: Zu Praxen, Einkaufsmöglichkeiten und Pflegeeinrichtungen, auch aber zu einem inklusiven Leben und Nachbarschaft im Wohngebiet.

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Der Vorsitzende des Seniorenbeirats Pinneberg, Dieter Wenskat, ist der Überzeugung, die Entwicklung der Senior/innen auf dem Wohnmarkt sei unterschätzt worden. Das Pinneberger Tageblatt, welches von der Problematik berichtete, holte die Meinung des Experten ein: Wenskat, der auch in der Privatisierung der Pflegeheime ein großes Problem sieht, betonte, dass erst jetzt die notwendigen Strukturen gebildet würden – obwohl die wachsende Nachfrage für Investor/innen profitabel sein könnte. Die Verantwortung dafür liege jedoch bei den Gemeinden und sollte nicht auf Profit ausgerichtet sein.

Ähnliches haben sich wohl auch einige Bürger/innen in Geesthacht gedacht: Gemeinsam planen eine Eigentümergemeinschaft und die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Schleswig-Holstein seniorengerechte Komfortwohnungen mit dem Betreuungskonzept „Wohnen mit Service“. Dabei wolle man eben die besonderen Bedürfnisse an das Leben im Alter berücksichtigen: „Wohnen mit Service“ biete älteren Mieter/innen Sicherheit, Begleitung, Unterstützung und Pflege, so AWO-Landesgeschäftsführer Michael Selck. Sie könnten kulturelle und sportliche Angebote nutzen oder an gemeinsamen Mahlzeiten teilnehmen, leben dabei selbstbestimmt, unabhängig und privat in ihren eigenen vier Wänden.

Das Projekt sei für die Senior/innen in Geesthacht ein Lichtblick, so Heinrich Siewers, Vorsitzender des AWO Ortsvereins: Schon seit fünf Jahren habe man sich für mehr altersgerechten Wohnraum eingesetzt – „nun tut sich endlich was“.

Für mehr Informationen erreichen interessierte Senior/innen oder Angehörige in Geesthacht den Auftraggeber des Projekts Thomas Jerratsch unter der Telefonnummer 04152 / 13 89 81 20 oder per E-Mail wohnen@am-elbufer.de.

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Dieter Wenskat ist Vorsitzender des Kreisseniorenbeirates Pinneberg. Er vertritt die Älteren, deren Anteil an der Bevölkerung immer größer wird: Zufolge des Statistikamts Nord sind etwa 25 Prozent der Pinneberger/innen älter als 60 Jahre; in Hamburg sind es circa 23 Prozent. Diese Entwicklung sei unterschätzt worden und die Gemeinden im Kreis „reagieren noch nicht richtig auf diese Entwicklung“, so Wenskat.

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Beim Pinneberger Tageblatt lobte er, dass Senior/innen mit einem Rede- und Antragsrecht auf Kreisebene zwar auf Augenhöhe begegnet würde, kritisierte aber vor allem, dass sie politisch nicht ausreichende involviert würden: Schließlich handele es sich um eine immer größer werdende Wählergruppe.

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher sieht dies in seinem Bundesland ähnlich: Er hält das Leben im Alter für ein eigenständiges und wichtiges Thema, so zumindest gegenüber dem Hamburger Abendblatt. Dabei gehörten Armut und fehlende altersgerechte Wohnungen für ihn zu den drängendsten Themen der Stadt.

Auch in Pinneberg – wie wohl bundesweit – bestehe das Problem mangelnder Barrierefreiheit. Nicht nur beim Wohnraum, auch im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs und bei der Zugänglichkeit von Gesundheits- und Pflegeangeboten: „Wenn ein Arzt seine Praxis im ersten Geschoss eröffnet und es keinen Aufzug gibt, dann werden Teile der Bevölkerung ausgegrenzt“, sagte der Vorsitzende des Seniorenbeirates Pinneberg. Er wünsche sich, dass Senior/innen als vollwertige Mitglieder der Gemeinschaft anerkannt und ihre Interessen stärker in die Politik einfließen würden.

Ähnliche Wünsche äußert auch Bürgermeister Tschentscher; denn auch die ältere Generation solle in Hamburg gut leben können. Dabei ginge es um seniorengerechtes Wohnen, gute ambulante Pflege und medizinische Versorgung, wohnortnahe Läden, Arztpraxen, Grün- und Erholungsräume sowie Barrierefreiheit im öffentlichen Raum.

Noch drängender jedoch ist der rasante Anstieg armutsgefährdeter Senior/innen über 65 Jahren. Hamburger Durchschnittsrentner/innen leben nah an der Armutsgrenze, alleinstehende Rentnerinnen im Durchschnitt sogar darunter.

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Am Sonntag, den 06.05., finden in Schleswig-Holstein die sogenannten Kommunalwahlen statt. Dies umfasst Wahlen in den über 1000 Gemeinden, in den elf Kreisen sowie vier kreisfreien Städten. Peter Schildwächter, der Vorstandsvorsitzende des Landesseniorenrates Schleswig-Holsteins, empfiehlt allen Senior/innen, an den Wahlen teilzunehmen:

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"Alle Senior/innen sind aufgerufen, sich an der Kommunalwahl zu beteiligen. Hierdurch können Sie auf Ihre Zukunft bestimmend einwirken."

Die Kommunalwahlen unterscheiden sich je nach Gemeinde: In 28 Kleinstgemeinden, in denen weniger als 70 Einwohner/innen leben, wird keine Gemeindevertretung, also nur das jeweilige Kreisparlament gewählt. In Flensburg, Kiel, Lübeck und Neumünster wird anstelle der Kreis- und der Gemeindevertretung ein Stadtparlament gewählt. In allen übrigen Gemeinden der Kreise finden zwei Wahlen - die des Kreisparlaments sowie die zur Gemeindevertretung - parallel statt.

Die Gemeinde- und Kreisvertretungen werden für fünf Jahre - also vom 01.06.2018 bis zum 31.05.2013 - gewählt. Gewählt wird am Sonntag, den 6. Mai 2018.

Mehr Informationen zur Wahl finden Sie auf der Seite des Landes.

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Die Verbände fordern Nachbesserungen von der Politik: Organisationen könnten die Rechte von Pflegebedürftigen, Behinderten und ihren Familien nicht ausreichend vertreten, weil sie in den wichtigen Gremien der Pflege nur eine eingeschränkte Mitbestimmung hätten. Die Interessensicherung zur Finanzierung und Gestaltung der Pflege von Menschen mit schweren Behinderungen und Pflegebedürftigen sei nicht hinreichend gewährleistet.

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) und weitere Interessensverbände fordern mehr Mitbestimmung im Qualitätsausschuss Pflege. Eine qualifizierte Interessensvertretung im Bereich Behinderungen und Pflege sei dringend erforderlich.

Außerdem sei gesetzliche Verbesserung zwar wichtig, nicht aber ausreichend, so Frank Müntefering, BAGSO-Vorsitzender. Man wolle sich für die Ausgestaltung des Interesses betroffener Menschen in der praktischen Umsetzung einsetzen.

Forderungen der Interessensverbände für mehr Mitbestimmung und Einfluss in Pflegegremien:

  • eine Stabsstelle, um die Arbeit der Interessenverbände inhaltlich und organisatorisch zu unterstützen
  • stärkere finanzielle Unterstützung von Verbandsvertretern bei ihrer Gremienarbeit
  • ein Stimmrecht in Verfahrensfragen für Verbandsvertreter im Qualitätsausschuss Pflege, um die Beratung und die Verfahren in der Pflege mitzugestalten
  • einen ständigen unparteiischen Vorsitzenden für den Qualitätsausschuss, den das Bundesministerium für Gesundheit benennt
  • mehr Transparenz im Qualitätsausschuss durch öffentliche Sitzungen und öffentlich einsehbare Protokolle

Genaueres erfahren Sie in der vollständigen Pressemitteilung der BAGSO.

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Am 12.12.2018 wurde vom Berliner Senat das Mobilitätsgesetz und damit das Radgesetz eingebracht. Zuvor äußerte sich die Landesseniorenvertretung (kurz: LSV) Berlin in einer Pressemitteilung kritisch zu dem Thema: Das Gesetz müsse Barrieren ab – nicht aufbauen. In diesem Beitrag erfahren Sie mehr über die Problematik.

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Schon jetzt gäbe es nämlich sichtbare Folgen im Stadtbild Berlins – und diese seien nicht nur positiv. Zwar waren die Intentionen hinter dem Volksentscheid Fahrrad durchaus sinnvoll, nämlich für die verminderte Nutzung von PKWs und damit dem Umweltschutz zu Gute kommend – die LSV kritisierte jedoch die separate Planung des Gesetzes ohne Einbezug aller Verkehrsteilnehmer/innen im Privat- und Geschäftsverkehr. So stelle die wachsende Implementierung von Leihfahrrädern vermehrt Hürden im Alltag dar. Die Fußgänger/innen seien gezwungen Kolonnen von Fahrrädern zu umgehen, welche die Sicherheit ihrer Verkehrswege einschränke – nicht nur im Hinblick auf Senior/innen mit Gehhilfen, sondern auch für Eltern mit Kinderwägen und Kinder – es betreffe somit alle Generationen.

Deswegen fordert die LSV Investitionen für den Ausbau von sicheren Rad- und Fußwegen: Fahrradfahren als gesundheitsförderndes Bewegungsangebot werde nur dann für alle Generationen attraktiv, wann das Straßennetz das Miteinander aller Verkehrsteilnehmer ermögliche, so Frau Dr. Hambach, Vorsitzende der LSV Berlin.

Erfahren Sie in der Pressemitteilung mehr über die Kritikpunkte der LSV und bei der Senatsverwaltung Berlin für Verkehr genaueres über das Mobilitätsgesetz selbst.

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