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Geplante oder ungeplante Krankenhausaufenthalte sind für die meisten Menschen einscheidende Erlebnisse. Es scheint naheliegend, dass diese Erfahrung für Menschen mit Demenzdiagnose intensiver ist. Gewohnte Tagesstrukturen fallen weg, die Demenzerkrankung kann die Gewöhnung an die ungewohnte und vielleicht bedrohlich wirkende Umgebung deutlich erschweren.

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Lesen Sie hier Literaturempfehlungen der Bibliothek des Deutschen Zentrums für Altersfragen zum Thema "Demenz im Krankenhaus". Sie können auch weitere aktuelle Beiträge zum Thema Demenz nachlesen. Erstens sei das Werk von Brommer, Jansen und Kaus (2013) empfohlen: Menschen mit Demenz im Krankenhaus: auf dem Weg zum demenzsensiblen Krankenhaus.

Das Themenheft 8/2013 der Zeitschrift "transferplus" widmet sich Menschen mit Demenz im Krankenhaus und beschreibt die Perspektiven der Pflegenden. Weitere Beiträge in anderen Zeitschriften:

Boy, S. (2013): Was wir von den Australiern lernen können: Down Under: Demenzpflege im Krankenhaus. In: Pro Alter. Bd. 45, Nr. 4, S. 42-45.

Gurlit, S.; Thiesemann, R.; Wolff, B. (2013): Caring for people with dementia in general hospitals: an education curriculum from the Alzheimer's Society of Lower Saxony, Germany. In: Zeitschrift für Gerontologie + Geriatrie. Bd. 46, Nr. 3, S. 222-225.

Pinkert, C.; Holle, B. (2013): Wenn die Klinik vom Heim lernt: Kooperation. In: Altenheim. Bd. 52, Nr. 9, S. 42-45.

Gröning, K. (2014): Zehn Punkte für einen anderen Umgang mit Demenz im Krankenhaus. In: Die Hospiz-Zeitschrift. Bd. 16, Nr. 2, S. 15-18.

Pinkert,C ; Holle, B. (2014):Der Prozess der Entwicklung und Umsetzung von demenzspezifischen Konzepten in Krankenhäusern - eine qualitative Untersuchung. In: Pflege & Gesellschaft. Bd. 19, Nr. 3, S. 209-223.

Rüsing, D.; Zemlin, C. (2014): DCM im Krankenhaus - Erfahrungen in Deutschland im internationalen Kontext. In: Dementia Care Mapping (DCM), S. 105-113.

Büter, K.; Marquardt, G. (2015): Mit Architektur demenzsensible Stationen gestalten: was die deutsche Pflegelandschaft von Akutkrankenhäusern in den USA lernen kann. In: Pflegezeitschrift. Bd. 68, Nr. 3, S. 176-179.

Lücke, S. (2015): Projekt mit Vorbildcharakter: Demenz im Krankenhaus. In: Die Schwester, der Pfleger. Bd. 54, Nr. 7, S. 26-28.

Porock, D.; Clissett, P.; Harwood, R. (2015): Disruption, control and coping: responses of and to the person with dementia in hospital. In: Ageing and society. Bd. 35, Nr. 1, S. 37-63.

Riedel, A.; Wolke, R.; Schmidt, K. (2015): Versorgung von kognitiv eingeschränkten Menschen im Krankenhaus: Status quo vor Umsetzung eines innovativen Pflegekonzeptes. In: Pflegewissenschaft. Bd. 17, Nr. 3, S. 163-170.

Schnetter, H. (2015): Pflege funktioniert nur im Team: mit Demenz im Akutkrankenhaus. In: Heilberufe. Bd. 67, Nr. 6, S. 28-30.


Weitere Beiträge finden sich in Sammelwerken:

Kirchen-Peters, S. (2013): Das demenzfreundliche Krankenhaus: eine Utopie? In: Deutsche Alzheimer Gesellschaft (Hrsg.): Zusammen leben - voneinander lernen. S. 213-218.

Büter, K. (2014): Demenzsensible Architektur: Was können Akutkrankenhäuser von der Altenpflege lernen? In: Marquardt, G.; Viehweger, A. (Hrsg.): Architektur für Menschen mit Demenz. S. 94-101.

Marquardt, G. (2014): Auf dem Weg zu einem demenzfreundlichen Krankenhaus. In: Feddersen, E.; Lüdtke, I. (Hrsg.): Raumverloren: Architektur und Demenz. S. 194-199.

Sirsch, E. (2014): Unterstützung oder Herausforderungen für Pflegende? : strukturiertes Schmerzmanagement bei Menschen mit Demenz im Krankenhaus. S. 273-277.

Friedhoff, M.; Johannes, S. (2015): Demenz aktiv begegnen - Die Sicherstellung einer bedürfnisorientierten und ganzheitlichen Betreuung demenzkranker Patienten im Krankenhaus. In: Gröning, K.; Sander, B.; Kamen, R. (Hrsg.): Familiensensibles Entlassungsmanagement. S. 150-155.

Runge-Werner, P. (2015): Implementierung eines Versorgungskonzeptes von Menschen mit Demenz im Krankenhaus am Universitätsklinikum Essen. In: Gröning, K.; Sander, B.; Kamen, R. (Hrsg.): Familiensensibles Entlassungsmanagement. S. 136-149.


Zwei weitere Quellen können Sie direkt online nachlesen bzw. herunterladen:

Kirchen-Peters, S. (2014): Herausforderung Demenz im Krankenhaus : Ergebnisse und Lösungsansätze aus dem Projekt Dem-i-K.

Isfort, M. (et. al., 2014): Pflege-Thermometer 2014: Eine bundesweite Befragung von leitenden Pflegekräften zur Pflege und Patientenversorgung von Menschen mit Demenz im Krankenhaus.

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Das Zeit Forum Wissenschaft mit dem Titel "Kampf gegen Alzheimer: Endlich Hoffnung?" beschäftigt sich mit der Ankündigung einiger Pharmafirmen, welche Antikörper gefunden haben wollen, die den Gedächtnisverlust des Gehirns aufhalten könnten.

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In der Diskussion wurde auch deutliche Kritik an der Pharma-Industrie geübt, z.B. von pflegenden Angehörigen, welche von Wirkung, Nebenwirkungen und ausbleibende Wirkungen beschreiben können. An dem Forum nahmen auf der Bühne teil:

Prof. Dr. Konrad Beyreuther (Molekularbiologe, Gründungsdirektor am Netzwerk Alternsforschung (NAR) an der Universität Heidelberg)

Arno Geiger (Autor "Der alte König in seinem Exil")

Prof. Isabella Heuser (Psychologin und Ärztin, Direktorin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité Berlin)

Prof. Stefan Teipel (Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin, Universitätsmedizin Rostock sowie stv. Standortsprecher des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen Rostock/Greifswald)

Die gesamte Aufnahme des Forums können Sie online nachhören.

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In dem Projekt "Willkommen Vielfalt" geht es um die Förderung interkultureller Aspekte im Alltag von Pflegeinstitutionen durch die Zusammenführung von Fragen der Integration und der Pflege. Es wurden seit Januar 2013 zehn Einrichtungen der Altenhilfe in Schleswig-Holstein unterstützt, ihre interkulturelle Kompetenz aufzubauen oder zu stärken.

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Die Zielsetzungen des Projektes waren die verstärkte Integration von MitarbeiterInnen mit Migrationshintergrund in die Teams der Einrichtungen, auch in der Akquise von Auszubildenden, und die Entwicklung von Angeboten in der stationären und ambulanten Pflege für Pflegebedürftige aus unterschiedlichen Kulturkreisen. Viel Material aus dem Projektzeitraum findet sich online. Anlässlich des Ende des Projektzeitraumes Ende diesen Jahres wird zur Abschlussveranstaltung eingeladen.

Wo: Kieler Schloss

Wann: 13.11.2015, 10:00 - 15:00

Die Veranstaltung ist kostenlos.

Anmeldung bis zum 6.11.2015 online oder per Post über den Flyer.

Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf den Seiten des Projektes.

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Der neue Beirat für Vereinbarkeit von Pflege und Beruf wurde zum ersten Mal einberufen. Zielsetzung ist es, die Umsetzungen zur besseren Vereinbarkeit von abhängiger Beschäftigung und Pflegetätigkeit im familiären Umfeld zu überwachen. Der Beirat wurde zunächst für 5 Jahre einberufen, dies kann um weitere 5 Jahre verlängert werden.

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Grundlage zur Einberufung des Beirates ist § 14 des Gesetzes über die Familienpflegezeit. Des Staatssekretär des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) leitete die konstituierende Sitzung. Der Beirat beschäftigt sich "mit Fragen zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf, er begleitet die Umsetzung der einschlägigen gesetzlichen Regelungen und berät über deren Auswirkungen." Die Themenstellungen können vom BMFSFJ vorgegeben werden. Zunächst will der Beirat sich mit sich zunächst mit der Erfassung und Analyse vorhandener Daten, Statistiken und Umfragen, der Auswertung von Fachliteratur und internationalen Studien im Bereich der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf sowie mit den Bedarfen pflegender Erwerbstätiger befassen.

Ein erster Bericht des Gremiums muss erst im Juni 2019 vorliegen. Alle derzeitigen Mitglieder des Beirates sind:

Prof. Christel Bienstein (Vorsitzende), Universität Witten/Herdecke
Prof. Dr. Andreas Hoff (stellvertretender Vorsitzender), Hochschule Zittau/Görlitz
Andreas Besche, Verband der Privaten Krankenversicherung e.V.
Brigtte Bührlen, Wir! Stiftung pflegender Angehöriger
Manfred Carrier, Diakonie Deutschland - Evangelischer Bundesverband
Herbert Heyd, Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Saarlandes
Susanne Kahl-Passoth, Deutscher Frauenrat
Monika Kaus, Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.
Gernot Kiefer, GKV-Spitzenverband
Uwe Lübking, Deutscher Städte- und Gemeindebund
Hartmut Matiaske, Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände
Silke Niewohner, Wir pflegen - Interessenvertretung begleitender Angehöriger und Freunde in Deutschland e.V.
Christina Ramb, BDA - DIE ARBEITGEBER
Dr. Simone Real, Sozialverband Deutschland
Christel Riemann-Hanewinckel, Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen e.V.
Martin Rosowski, Bundesforum Männer - Interessenverband für Jungen, Männer und Väter e.V.
Dr. Anja Schneider, Deutscher Hospiz- und PalliatvVerband e.V.
Bernhard Scholten, Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz
Ulrich Silberbach, dbb beamtenbund und tarifunion
Jana Teske, Arbeiterwohlfahrt - Bundesverband e.V.
Anja Weusthoff, DGB-Bundesvorstand

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An der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg findet am 22.10. eine Diskussionsveranstaltung statt, die auch kurzentschlossenen Interessierten offen steht. Es sollen verschiedene Entlastungsangebote vorgestellt und diskutiert werden.

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Veranstalter sind die Kontakt- und Informationsstellen für Selbsthilfegruppen Hamburg und der Verein wir pflegen - Interessenvertretung begleitender Angehöriger und Freunde in Kooperation mit dem Competence Center Gesundheit.

Wo: Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Versammlungsstätte (im Erdgeschoss), Alexanderstraße 1, 20099 Hamburg

Wann: 22.10.15, 15:00 - 18:30

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Um eine Anmeldung unter kisswandsbek@paritaet-hamburg.de oder 040/399 263 35 wird gebeten, Kurzentschlossene sind jedoch auch herzlich willkommen.

Weitere Informationen liefert das komplette Programm.

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2011 verstarben laut Statistischem Bundesamt ein drittel aller Menschen in der BRD in stationären Pflegeeinrichtungen. Dies beudetet unter anderem, dass sich nicht nur die BewohnerInnen, sondern auch die Pflegenden regelmäßig mit dem Tod auseinandersetzen müssen. Dazu gehört im professionellen Kontakt auch die palliative Versorgung. Hier können Sie sich einen Überblick über aktuelle Literaturempfehlungen verschaffen.

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Das Deutsche Zentrum für Altersfragen empfiehlt zunächst einige (Sammel-)Werke:

Borckholder, Thomas (2015): Der Tod im 21. Jahrhundert: eine Untersuchung der gesellschaftlichen Einstellungen zum Tod in der Bundesrepublik Deutschland; dargestellt anhand der Ritualanwendungen beim Tod und Begräbnis. ISBN 978-3-7347-7749-3

George, Wolfgang (2014): Sterben in stationären Pflegeeinrichtungen: Situationsbeschreibung, Zusammenhänge, Empfehlungen. ISBN 978-3-8379-2430-5

Wüller, Johannes (2014): Palliativpflege. ISBN 978-3-437-25271-6

Föllmer, Johanna (2014): Palliativversorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung: zur Hospizversorgung nach § 39a SGB V und zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung nach § 37b SGB V. ISBN 978-3-642-41317-9

Großklaus-Seidel, Marion (2014): Ambulante und stationäre Palliativpflege. ISBN 978-3-17-022397-4

Thönnes, Michaela (2013): Sterbeorte in Deutschland: eine soziologische Studie. ISBN 978-3-631-64090-6

Kittelberger, Frank (2013): Umsorgt sein: End-of-Life-Care in der Altenhilfe. ISBN 978-3-00-042112-9

Dachverband Hospiz Österreich (2012): Hospizkultur und Palliative Care im Pflegeheim: mehr als nur ein schöner Abschied; gut leben und würdig sterben können. ISBN 978-3-941251-55-7


Das Sammelwerk "Sterben in stationären Pflegeeinrichtungen" (2014) von Wolfgang George sei besonders empfohlen, in diesem befinden sich eine Reihe empfehlenswerter Beiträge:

George, Wolfgang: Empfehlungen aufgrund der Studienergebnisse und das Deutsche Palliativsiegel (palliativfreundliche Einrichtung).

Schilder, Michael: Kultursensible und interreligiöse Pflege sterbender Muslime in stationären Altenpflegeeinrichtungen.

Lübke, Norbert: Sterben im Pflegeheim - mehr als eine Herausforderung für die MDK-Qualitätsprüfungen.

George, Wolfgang: Ergebnisse der Gießener Studie zu den Sterbebedingungen in der stationären Pflege.

Menzel, Friedhelm: Palliativ kompetente Versorgung in stationären Pflegeeinrichtungen aus Trägersicht: ein politischer Lösungsversuch über die Soziale Pflegeversicherung.

Müller, Dirk: Palliative Geriatrie - mehr als Sterbebegleitung.

Engel, Kathrin: Sterben in stationären Altenpflegeeinrichtungen : Aspekte professioneller Pflege und Betreuung.

Graf, Gerda: Reflexionen und Empfehlungen zur Entwicklung eines menschenwürdigen Sterbens in stationären Pflegeeinrichtungen.

Nauck, Friedemann: Die Implementierung der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) in stationäre Pflegeeinrichtungen.

Weihrauch, Birgit: Fachliche und politische Voraussetzungen zur Organisation eines guten Sterbens in stationären Pflegeeinrichtungen.

Tiedtke, Johanna: Psychosoziale Bedingungen des Sterbens in Pflegeeinrichtungen: gerontopsychologische Überlegungen und Ansätze.


Knapper im Umfang, aber meist spezieller im Thema sind Artikel in Fachzeitschriften oder einzelne Beiträge in Sammelwerken:

George, Wolfgang (2015): Gute palliative Betreuung? In: Dr. med. Mabuse, Bd. 40.

Kristen, Johanna (2015): "Wir dürfen uns nicht allein auf das Hospiz verlassen". In: Die Schwester, der Pfleger, Bd. 54.

Brysch, Eugen (2015): "Wohl dem, der im Hospiz sterben darf!": Sterben im Pflegeheim. In: Altenpflege, Bd. 40.

Brysch, Eugen (2015): Kein Sterben zweiter Klasse. In: Pro Alter, Bd. 47.

Sauer, S. (2015): Institutionalisiertes Sterben in Deutschland : Trends in der Sterbeortverteilung: zu Hause, Krankenhaus und Pflegeheim. In: Zeitschrift für Gerontologie + Geriatrie, Bd. 48.

George, Wolfgang (2015).: Gute palliative Betreuung? Sterbebegleitung in deutschen Pflegeheimen. In: Dr. med. Mabuse, Bd. 40.

Vogt, Alexandra (2014): Belastungen von Mitarbeitern in der stationären Pflege durch das Miterleben von Sterben, Tod und Trauer. In: Heilberufe, Bd. 5.

Koppitz, Andrea (2014): Sterben mit Demenz im Pflegeheim. In: Pflegewissenschaft, Bd. 16.

Reitberger, Peter (2013): Palliative Care ist nicht nebenbei zu leisten: Begleiten am Lebensende. In: Altenheim, Bd. 52.

Froggatt, Katherine (2013): The "regulated death" : a documetary analysis of the regulation and inspection of dying and death in English care homes for older people. In: Marshall, Victor; Cutchin, Malcom: Social institutions, the life course, and ageing.


Schließlich können Sie Online-Ressourcen ohne weiteren Aufwand nachlesen:

Goodman, Claire (2015): End of life care interventions for people with dementia in care homes: addressing uncertainty within a framework for service delivery and evaluation. In: BMC palliative care, Bd. 14.

Radbruch, Lukas (2014): Hospizkultur und Palliativversorgung in Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen: Umsetzungsmöglichkeiten für die Praxis.

Farrington, Conor (2014): Blended e-learning and end of life care in nursing homes: a small-scale mixed-methods case study. In: BMC palliative care, Bd. 13.

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (2012): Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen im hohen Lebensalter in Pflegeeinrichtungen: Grundsatzpapier zur Entwicklung von Hospizkultur und Palliativversorgung in stationären Einrichtungen der Altenhilfe.

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Wir berichteten bereits über die Gesetzgebungsprozesse zu Pflegekammern in den nördlichen Bundesländern. Lesen Sie hier nun mehr zu der Lage in den südlichen Bundesländern, mit der wir unsere Reihe zum Pflegenotstand fortsetzen.

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Teilweise wird die Errichtung einer Pflegekammer noch diskutiert. Die Argumente für eine Pflegekammer lassen sich am Besten nachvollziehen, wenn man die Thematik "Pflegenotstand" betrachtet. Daraus folgt auch, dass das geplante Pflegestärkungsgesetz II den Pflegenotstand nicht alleine auflösen kann.

Knapp 30 000 BürgerInnen aus Nordrhein-Westfalen haben sich im Juli in Form einer Petition für eine Pflegekammer ausgesprochen. Die Unterschriftenliste soll nun an das Landesministerium übergeben werden.  Der Pflegerat NRW organisiert am 15.09.15 eine Podiumsdiskussion unter Beteiligung von Landtagsmitgliedern.

Auch in Hessen haben sich mehrere Organisationen zu einem Landespflegerat zusammengeschlossen. Diese führte im Juni eine Auftaktveranstaltung durch, es wurde dabei vor allem der langsame Gesetzgebungsprozess in Hessen kritisiert. Durch die Grünen steht die Gründung einer Pflegekammer in dem Koalitionsvertrag, andere Bundesländer sind in dem Prozess jedoch viel weiter.

In Thüringen sind bisher keine konkreten Anzeichen für die Einführung einer Pflegekammer zu erkennen. In dem thüringischen Koalitionsvertrag heißt es, dass eine Pflegekammer eingerichtet wird, "wenn die betreffenden Akteurinnen und Akteure dies einfordern und es zur Stärkung des Berufsfeldes der Pflege beiträgt."

Bereits 2011 sprachen sich in Sachsen eine Mehrheit der befragten Pflegekräfte für die Einführung einer Pflegekammer aus, reagiert hat die Landesregierung in den Folgejahren nicht. Dies berichtet der Vorsitzende des sächsischen Pflegerates.

Im Saarland sind die Beschäftigten in der Pflege, ähnlich wie in Bremen, in der Arbeitskammer Mitglied. In der Arbeitskammer wurde die Stelle eines Pflegereferenten geschaffen, welches der Pflegerat als politische Maßnahme zur Verhinderung einer Pflegekammer sieht. Auch wurde der Zusammenschluss mit der rheinland-pfälzischen Pflegekammer thematisiert.

In Rheinland-Pfalz ist die Pflegekammer bereits beschlossene Sache, das Bundesland gilt damit als Vorreiter in der Republik. In die Arbeit und Rolle der Pflegekammer kann bereits Einblick genommen werden.

In Baden-Württemberg wurde im März 2015 eine Unterschriftenliste zur Einführung einer Pflegekammer an die Pflege-Enquete des Landtages übergeben. Im Juli gab es zu der Thematik der Pflegekammer eine öffentliche Anhörung. Im Januar 2016 wird die Pflege-Enquete dem Landtag abschließend berichten.

In Bayern wurde die Errichtung einer Pflegekammer zwar versprochen, ein Gesetzgebungsverfahren wurde bis jetzt jedoch nicht eingeleitet, trotz Petitionen und Demonstrationen. Ein geplanter Pflegering steht in dem Verdacht, vor allem für Träger und ArbeitgeberInnen zu sprechen.

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Wir berichteten bereits über das zweite Pflegestärkungsgesetz, kurz PSG II. Nun hat die Bundesregierung zum PSG II einen Kabinettsbeschluss gefasst. Anlässlich dieses Beschlusses weisen wir auf weitere Stellungnahmen von Verbänden hin. Lesen Sie für weitere Hintergründe unseren ausführlichen Artikel zum Entwurf des PSG II.

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Nach dem Kabinettsbeschluss wird nun am 07.09.15 eine nicht öffentliche Sitzung des Gesundheitsausschusses statt, in der der Gesetzesentwurf thematisiert wird und anschließend zur Diskussion in das Parlament übergeben werden kann. Zu einer Diskussion gehören verschiedene Meinungen, daher weisen wir hier auf weitere Stellungnahmen hin. Beachten Sie auch unsere weiteren Artikel zum Thema Pflegenotstand.

Der Deutsche Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege (Devap) sieht nur eine schwache Stärkung der Pflege. Bemängelt wird vor allem, dass der Betrag für die vollstationäre Pflege in § 43 SGB XI nicht ausreicht, um die von der jeweiligen Einrichtung mit der Pflegekasse verhandelte Pflegevergütung zu decken. Die Differenz zahlt der Pflegebedürftige als pflegebedingten Eigenanteil. Auch Unterkunft und Verpflegung des Pflegebedürftigen in der Einrichtung, die Investitionskosten der Pflegeeinrichtung und je nach Bundesland eine Ausbildungsumlage werden von den Pflegebedürftigten verlangt. Pflege wird laut Devap zu flächendeckender Altersarmut führen, wenn nicht jetzt die Versicherungsleistungen drastisch erhöht werden.

Die Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen (BIVA) fordert eine stimmberechtigte Beteiligung der Betroffenenverbände. Obwohl die Pflegebedürftigten den Hauptanteil der Pflege tragen, haben ihre Interessenverbände kein Stimmrecht bei den Entscheidungen im Qualitätsausschuss. BewohnerInnen stationärer Einrichtungen trugen 2013 47% der Kosten selbst, 43% übernahm die Pflegeversicherung und 10% deckten die Leistungen der Sozialhilfe.

Die Deutsche Alzheimergesellschaft begrüßt die bessere Berücksichtigung Demenzkranker. Sie sieht darin einen wichtigen Schritt zu größerer Gerechtigkeit für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen. Es wird gewürdigt, dass Pflege nun nicht mehr nur als Körperpflege, Ernährung und Mobilität definiert wird.

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Das Deutsche Zentraum für Altersfragen (DZA) gibt die Zeitschrift "informationsdienst altersfragen" heraus. In der aktuellen Ausgabe wird sich der Vereinbarkeit von Pflege und Erwerbstätigkeit gewidmet.

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Der Pflegenotstand in Deutschland hat auch zur Folge, dass viele Menschen pflegebedürftige Angehörige lieber selbst pflegen. Knapp die Hälfte aller Pflegebedürftigen erhalten nur Pflegegeld, die Pflege erfolgt also vermutlich nur informell. Die Menschen, die ihre Angehörigen pflegen, müssen aufgrund der geringen Höhe des Pflegegeldes meist jedoch auch anderer Arbeit nachgehen. Diese Zusammenhänge werden in der Ausgabe der Zeitschrift weiter aufgeschlüsselt. Klar ist, dass diese Thematik für viele Menschen eine große Wirksamkeit im Alltag hat.

In der Zeitschrift wird erstens die Evaluation des Modellprojektes "Vereinbarkeitslotsen Pflege und Beruf" in Brandenburg vorgestellt. In dem Projekt sollten durch eine Vereinbarkeitskoordinatorin geschulte bürgerschaftlich engagierte Personen Informationen zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf für betroffene Angehörige und Unternehmen verbreiten.

Zweitens wird in dem Beitrag "Who cares – Pflegst Du schon?" über Bedarf und vorhandene Maßnahmen und Rechte zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf in Ländern der Europäischen Union berichtet. Aus der Bestandsaufnahme heraus werden politische Schlussfolgerungen und Empfehlungen abgeleitet.

Drittens wird aus der Praxis der Firma Villeroy & Boch berichtet und individuelle Lösungen zur Vereinbarkeitsproblematik vorgestellt. Dazu gehören z.B. flexible Arbeitszeiten und Home-Office-Zeiten.

Die Ausgabe der Zeitschrift können Sie wie üblich online lesen.

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Am 15.07.2015 beschloss der Landtag Schleswig-Holsteins die Errichtung einer Pflegekammer. Lesen Sie hier eine aktuelle Übersicht zu Pflegekammern in den nördlichen Bundesländern, mit der wir unsere Reihe zum Pflegenotstand fortsetzen.

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Der Sozialausschuss hatte die Errichtung der Pflegekammer bereits 2012 empfohlen, die Landesregierung gab 2014 ihre Zustimmung zum Gesetz. Schleswig-Holstein ist damit weiter als andere Länder. Teilweise wird die Errichtung einer Pflegekammer noch diskutiert. Die Argumente für eine Pflegekammer lassen sich am Besten nachvollziehen, wenn man die Thematik "Pflegenotstand" betrachtet. Das geplante Pflegestärkungsgesetz II wird den Pflegenotstand nicht alleine auflösen können.

Aber auch andere Landtage haben bereits Pflegekammern beschlossen. Hier erhalten Sie einen Überblick der Situation in weiteren nördlichen Bundesländern. In einem separaten Beitrag können Sie sich über die Lage in den südlichen Bundesländern informieren.

In Hamburg wurden ungefähr tausend PflegerInnen befragt, ob eine Pflegekammer gewünscht wird. Umfassende Information sollte ein Flyer bringen, bei dem jedoch sprachlich viele Pflichten und wenig Vorteile für das Pflegepersonal beschrieben werden. Die Errichtung einer Pflegekammer wurde mit einfacher Mehrheit abgelehnt, Details zu Hintergründen und Ergebnisse der Befragung liefert ein Abschlussbericht.

In Mecklenburg-Vorpommern versuchen z.B. die Grünen die Debatte voranzubringen. Eine Befragung wurde von dem Zentrum für Sozialforschung Halle Februar bis Mai 2014 durchgeführt, die Ergebnisse zu den Pflegekammern wurden aber noch nicht veröffentlicht. Das Landesministerium prüft die Befragung immer noch. Die Landesregierung scheint die Entwicklung in anderen Bundesländern abzuwarten. Möglicherweise ist das Ergebnis der Befragung zu eindeutig, um weiter abwarten zu können.

In Niedersachsen fand im Juli die erste Sitzung der Pflegekammer-Gründungskonferenz statt, die nächste Sitzung ist im September geplant.

In Bremen setzt sich nicht nur, aber vor allem der Pflegerat für die Schaffung einer Pflegekammer ein. Im September 2011 hatte das Thema im Rahmen der Pflegeoffensive noch einen großen Stellenwert. Inzwischen soll die Gründung einer Pflegekammer in Bremen nicht mehr geprüft werden. Allerdings sind angestellte Pflegekräfte in Bremen automatisch Mitglieder in der Arbeitnehmerkammer, welche jedoch durch die vielen vertretenden Berufe nicht als Vertretung von Pflegekräften gesehen werden kann.

Die Landesregierung Sachsen-Anhalts hat in diesem Monat auf Beschluss des Landtages hin das Für und Wider von Pflegekammern beschrieben. Auffallend ist die eher skeptische Darstellung und die 2 Jahre, die zwischen Beschluss und dessen Realisierung liegen.

In Brandenburg haben im April 2015 die Oppositionsparteien CDU und Grüne einen Antrag zur Gründung einer Pflegekammer gestellt. Der Landtag forderte die Regierung zunächst auf, ein unabhängiges Institut mit der Befragung von Pflegekräften zu beauftragen.

In Berlin wurden ebenfalls ungefähr tausend PflegerInnen befragt, es sprachen sich 58,8% für, nur 17,1% gegen eine Pflegekammer aus. Das Votum der Professionellen ist eindeutig, die Landespolitik zögert jedoch.

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