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Am 1.10.2019 – dem Internationalen Tag der älteren Generation – hat die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) das Engagement vieler älterer Menschen sozialen Bewegungen begrüßt.

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In einer Pressemitteilung zum Tag der älteren Generation unterstützt die BAGSO das Engagement vieler Älterer, auch für die Interessen der nachkommenden Generationen. So beteiligten sich auch immer mehr Rentnerinnen und Rentner an den „Fridays for Future“-Bewegung (Freitage für Zukunft) und gründeten selber „Grandparents for Future“ (Großeltern für Zukunft) oder organisierten sich in Repair-Cafés (Reparatur-Cafés). Durch das gesellschaftliche Engagement oder umweltbewusstes Verhalten würden die Senior/innen dazu beitragen, sich auch für nachfolgende Generationen einzusetzen.

„Die BAGSO unterstützt die neue soziale Bewegung und bestärkt die älteren Generationen in ihrem Engagement für eine lebenswerte Zukunft“, heißt es in der Pressemitteilung. Dort wird auch der BAGSO-Vorsitzende Franz Müntefering zitiert: „Die Welt steht an einem wichtigen Scheidepunkt. Wir Menschen haben einen großen Einfluss darauf, was mit dem Planeten geschieht.“ Die BAGSO setzt sich als Interessenvertretung dafür ein, dass die Interessen und Bedürfnisse der älteren Menschen berücksichtigt werden.

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2002 hat die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) eine Telefonhotline eingerichtet, um telefonisch bei Fragen rund um das Thema Alzheimer zu beraten. Seitdem hat es über 100.000 Beratungen gegeben.

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Anfang Oktober gab die DAlzG bekannt, dass die im Januar 2002 gestartete Alzheimer-Beratung bislang über 100.000 Telefonate und E-Mails beantwortet habe. Das sind bis zu 6.000 Beratungen im Jahr, wobei die Anzahl ebenso wie die Dauer der einzelnen Gespräche in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen habe. Das berichtet unter anderem das Ärzteblatt in einem aktuellen Artikel. „Uns erreichen Anrufe von Menschen mit Demenz, Angehörigen sowie beruflich oder eh­renamtlich Engagierten“, wird Helga Schneider-Schelte, die Projektleiterin des „Alzheimer-Telefons“, in dem Artikel zitiert. Fast die Hälfte der ratsuchenden Anrufer/innen seien erwachsene Kinder mit einem an Demenz erkrankten Elternteil.

Beratungen finden laut Internetseite der DAlzG vor allem zu folgenden Bereichen statt:

  • zu Gedächtnisstörungen, der Alzheimer-Krankheit und anderen Demenzformen,
  • zur Diagnostik, Diagnose und Therapie,
  • zum alltäglichen Umgang mit demenzerkrankten Menschen,
  • zu Möglichkeiten der rechtlichen Vorsorge,
  • zu Unterstützungsangeboten.

Finanziert wird das bundesweite Projekt durch Mittel des
Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Erreichen können
Sie das Beratungsangebot montags bis freitags unter der Nummer 030 - 259 37
95 14. Mittwochs kann die Alzheimer-Beratung zwischen 10 und 12 Uhr auch in
türkischer Sprache in Anspruch genommen werden.

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Nachdem Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) eine Verbraucher/innen-Befragung zur Nährwertkennzeichnung auf Lebensmitteln durchführen ließ, steht das Ergebnis nun fest: Der Nutri-Score sei am besten angekommen.

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Ende September gab Bundesministerin Klöckner das Ergebnis der Verbraucher/innen-Befragung bekannt. In dieser wurden insgesamt über 1.600 Personen in Deutschland dazu befragt, welche Form der Nährwertkennzeichnung am übersichtlichsten und verständlichsten war. Zur Auswahl standen vier Modelle: Der Nutri-Score aus Frankreich, den auch Belgien und Spanien empfehlen, ein Vorschlag des Max-Rubner-Instituts (MRI), das Keyhole-System der skandinavischen Länder und ein Modell der Lebensmittelindustrie. Mit 57% sprach sich die Mehrheit der Befragten für den Nutri-Score aus – einem fünfstufigen Ampelsystem von A (grün) bis E (rot). Weit abgeschlagen war der Vorschlag der Industrie mit nur 4%.

In der Befragung ging es auch darum, welches der Nährwertkennzeichnungen dazu beitragen, sich für das gesündere Produkt zu entscheiden. Dazu wurden jeweils vier Pizzapackungen mit den jeweiligen Kennzeichnungs-Logos markiert. Beim Nutri-Score gelang es 70% der Teilnehmenden, die gesündere Alternative zu identifizieren. Auch hier ist das MRI-Modell mit 60% auf Platz zwei. Das Modell der Industrie hingegen brachte es nur auf 20% der Personen, die durch die Kennzeichnung das gesündeste Produkt fanden.

Klöckner wolle noch in diesem Monat einen Verordnungsentwurf vorlegen, der den Nutri-Score offiziell empfiehlt. Dieser Entwurf müsse dann noch von Kabinett und Bundesrat abgesegnet werden. Verbände und Verbraucherschützer/innen kritisieren, dass die Kennzeichnung nicht verpflichtend sein wird. Die Unternehmen können sich also trotz geplanter rechtlicher Grundlage nur auf freiwilliger Basis dazu entscheiden, den Nutri-Score zu verwenden. Luise Molling von der Verbraucherorganisation foodwatch forderte in der tagesschau den Einsatz für ein verpflichtendes Kennzeichnungs-System: "Frau Klöckner muss sich nun auf europäischer Ebene dafür einsetzen, dass der Nutri-Score zum verpflichtenden Nährwertkennzeichnungssymbol in Europa wird."

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Das baden-württembergische Projekt „Demenz und Kommune“ hat einen Abschlussbericht vorgelegt. Ziel des Projekts war unter anderem das Setzen von Impulsen für eine nachhaltige Angebotsstruktur in den Kommunen.

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Das dreijährige Impulsprojekt Demenz und Kommune (Laufzeit von Oktober 2016 bis September 2019) hat einen Abschlussbericht vorgelegt, in dem das Projekt bilanziert wird und weitere Impulse gegeben werden, um die Lebenssituation von Menschen mit Demenz in den Quartieren weiter zu verbessern. „Dort, wo Menschen mit Demenz leben und sich zuhause fühlen, brauchen sie unterstützende Angebote – in den ländlichen Gemeinden ebenso wie in den Städten und vor allem flächendeckend in ganz Baden-Württemberg“, schreibt die Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg, bei der das Projekt angesiedelt war, auf ihrer Internetseite. Durch das Projekt und eine wissenschaftliche Begleitung der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg sollte eine Bestandsaufnahme der Angebotsstrukturen durchgeführt werden. Dafür wurden unter anderem Fragebögen verschickt und Interviews geführt – sowohl mit den Kommunen als auch mit Fachkräften aus der Altenhilfe. Die Altenhilfefachberater/innen nannten laut Abschlussbericht beispielsweise einen Fachkräftemangel oder ein starkes Stadt-Land-Gefälle der Angebote als Probleme. Sie fordern eine „flächendeckende Ausweitung der Angebote für Betroffene“.

Das dreijährige Projekt hat vor allem durch Fachtagungen, Gespräche mit Politik und Altenhilfe und dem Impulspapier „Herausforderung Demenz“ versucht, auf das Thema aufmerksam zu machen und Kommunen Hilfestellungen für eine demenzorientierte Angebotsstruktur zu geben. Das durch das Land Baden-Württemberg und den Krankenkassen geförderte Projekt sieht die Projektziele als erreicht an, weist jedoch darauf hin, dass weitere Maßnahmen notwendig seien. Dazu gehöre beispielsweise eine breitere Thematisierung in der Öffentlichkeit oder eine strukturiertere, demenzorientierte Netzwerkarbeit. Den vollständigen Abschlussbericht des Impulsprojekts finden Sie hier.

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Gehörlosengeld

20. Oktober 2019

Die Grünen in Bayern haben erneut einen Anlauf unternommen, ein Gehörlosengeld ähnlich dem Blindengeld durchzusetzen. Nur 6 von 16 Bundesländern in Deutschland zahlen bislang überhaupt Gehörlosengeld.

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Die Fraktion von Bündnis 90/ Die Grünen in Bayern fordert die Landesregierung auf, ein Gehörlosengeld entsprechend dem Blindengeld einzuführen. Ziel sei, „dauerhaft chancenausgleichende Leistungen für gehörlose und schwerhörige Menschen in Bayern zu verankern“, wird die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion, Kerstin Celina, im Ärzteblatt zitiert. Konkret wolle man das Blindengeldgesetz zu einem Blinden- und Gehörlosengeldgesetz weiterentwickeln. In Bayern liegt das Blindengeld für Sehbehinderte mit einer maximalen Sehkraft von 2 % zurzeit bei monatlich 629 Euro. Die CSU solle nun endlich das Jahre alte Versprechen einer Einführung umsetzen, auch die Freien Wähler, die seit der letzten Landtagswahl den Koalitionspartner stellen, seien in der Opposition dafür gewesen.

Gehörlosengeld ist Ländersache, sodass die jeweiligen Länder ein Gehörlosengeld einfach im Landesrecht verankern können. Das führt dazu, dass die Situation für Gehörlose in Deutschland sehr unterschiedlich ist: In 10 der 16 Bundesländer wird gar kein Gehörlosengeld gezahlt, darunter auch Schleswig-Holstein, wo allerdings taubblinde Menschen monatlich 400 Euro bekommen. Gehörlosengeld gibt es in Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und neuerdings auch in Thüringen. Doch auch hier sind die Beträge sehr unterschiedlich: Während in Berlin knapp 150 Euro im Monat gezahlt werden, sind es in Sachsen-Anhalt beispielsweise nur 41 Euro.

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Mit einem Förderprogramm mit dem Titel „Miteinander und nicht allein“ will Nordrhein-Westfalen Pflegeeinrichtungen unterstützen, die zu gesellschaftlicher Teilhabe älterer Menschen beitragen. Die Einrichtungen sollen Anlaufpunkte in der Nachbarschaft werden.

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Bis zu 60 Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen sollen bis zu 3 Jahre lang gefördert werden. Das sieht das neue Förderangebot des Landesministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales vor. Auf der Internetseite des Ministeriums erläutert der Landesminister Karl-Josef Laumann (CDU) Ziele der Förderung: „Immer mehr ältere Menschen leben allein. Sie haben oftmals kaum oder sogar gar keine nahen Verwandten mehr. Viele haben das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden und ziehen sich in die Einsamkeit zurück. Das wollen wir verhindern und die Pflegeeinrichtungen ermuntern, sich stärker für die Nachbarschaft zu öffnen." Dazu sollen die Pflegeeinrichtungen fest im Quartier verankert werden. Als Förderbetrag werden jährlich 50.000€ gezahlt. Davon sollen 40.000€ mindestens für eine 50-Prozent-Stelle ausgegeben werden, weitere 10.000€ sind für Sachkosten vorgesehen. Eine Förderung kann durch Einrichtungen beantragt werden. Mehr über das Projekt oder zu den Förderbedingungen können Sie unter anderem einer Broschüre des Ministeriums entnehmen.

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„Altern Frauen anders als Männer? Ergebnisse des Deutschen Alterssurveys“ ist der Titel einer Fachtagung des Deutschen Zentrums Altersfragen (DZA), die am 24.10.2019 in Berlin stattfindet.

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Im Oktober veranstaltet das DZA in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) eine Fachtagung zu aktuellen Ergebnissen des Deutschen Alterssurveys: „Wenn wir älter werden, verändert sich Vieles. Wie erleben Frauen das Älterwerden? Unterscheiden sie sich darin von Männern? Erleben die heute Älteren diesen Prozess anders als die Generationen vor ihnen?“ – Mit diesen Beispielfragen werben die Veranstalter im Internet für die Tagung. Antworten auf die Fragen kann das Alterssurvey geben. Dabei handelt es sich um eine Langzeitstudie, an der schon über 20.000 Menschen teilgenommen haben. Die erste Erhebung der Studie fand bereits im Jahr 1996 statt, die aktuellste 2017. Die aktuellsten Erkenntnisse aus der Studie sollen auf der Fachtagung vorgestellt werden. Das Programm sowie Informationen zum Tagungsort finden Sie hier als PDF.

Zentrale Befunde des Alterssurveys wurden auch in einer Broschüre des Bundesfamilienministeriums kompakt zusammengefasst. Diese können Sie hier herunterladen.

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Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) hat ein neues Programm (App) für Smartphones (moderne Mobiltelefone) präsentiert, das Angehörigen von Menschen mit Demenz bei der Alltagsgestaltung helfen soll.

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Im September hat die Deutsche Alzheimer Gesellschaft eine neue Handy-App zum Thema Demenz veröffentlicht. Unter dem Namen „Alzheimer & You“ ist das Programm ab sofort kostenlos im App Store (Apple-Telefone) und Play Store (Android-Telefone) herunterladbar. Die App enthält Tipps zur Alltagsgestaltung von Demenzkranken, die in verschiedene Kategorien wie Freizeit, Ernährung oder Mobilität unterteilt sind. „Aus vielen Gesprächen mit Angehörigen von Menschen mit Demenz wissen wir, dass diese immer wieder auf der Suche nach sinnvollen Beschäftigungen und Ideen für kleine Abwechslungen im Pflegealltag sind“, wird Sabine Jansen, DAlzG-Geschäftsführerin, auf der Internetseite der Gesellschaft zitiert. „Mit unseren digitalen Tipps erhalten sie regelmäßig neue Anregungen und bleiben gemeinsam aktiv.“  Es ist auch möglich, selber Tipps einzureichen, die dann möglicherweise in dem Programm aufgenommen werden.

Der Trend zur Nutzung digitaler Anwendungen mache sich auch im Bereich der Selbsthilfe zunehmend bemerkbar, „Angebote für Angehörige von Menschen mit Demenz sind bisher aber kaum vorhanden. Mit unserer App bieten wir Anregungen zur Alltagsgestaltung für alle, die sich um Menschen mit einer Demenzerkrankung kümmern“, erläutert Sabine Jensen weiter. Neben Tipps für den Alltag beinhaltet die App auch ein kleines Quiz zum Thema Demenz und die wichtigsten Informationen zu der Deutschen Alzheimer Gesellschaft.

Entwickelt wurde die Idee durch zwei Schülerinnen aus Baden-Württemberg, die mit dem Vorschlag 2016 den Wettbewerb „Alzheimer & YOU – Zeig deinen Erfindergeist!“ gewonnen hatten. Weitere Meldungen zum Thema Demenz finden Sie hier.

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Wie jedes Jahr startet die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) die Internetwoche am Tag des Internets (29.10.2019). Im Rahmen der Woche will die BAGSO auf verschiedene Angebote und Möglichkeiten aufmerksam machen und Senior/innen dazu motivieren, dass Internet zu nutzen.

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Die Internetwoche der BAGSO startet am 29.10.2019 und endet am 6.11.2019 mit einer Fachtagung in Bonn. Für die einzelnen Tage hat die BAGSO Thementage geplant, die auf bestimmte Schwerpunkte des Online Lernens hinweisen sollen. Folgende Thementage und Veranstaltungen nennt die BAGSO im Internet:

Thementag 1 am 30.10.2019 „Online Lernen: Spielend lernen“. Es können Angebote rund ums spielerische Lernen gemacht werden. Sei es mit der Wii, am PC oder am Smartphone, sei es Solitär oder Sudoku oder ein komplexes Strategiespiel, wie es viele Jugendliche spielen.

Thementag 2 am 31.10.2019 "Online Lernen: Digital bewegt". Es gibt Bewegungs- und Sportangebote z.B. von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung oder dem Deutschen Olympischen Sportbund. Greifen Sie diese auf und integrieren Sie sie in Ihr Treffen. Bieten Sie eine Wanderung oder einen Stadtrundgang unter Zuhilfenahme von Google-Maps oder Geocaching an.

Thementag 3 am 4.11.2019 "Online Lernen: Bildung im Netz". Versuchen Sie sich an einem Webinarangebot, oder streamen Sie Ihr Treffen auf Youtube und lassen Sie andere teilhaben. Erstellen Sie Lernaufgaben oder Materialien und machen Sie sie online bekannt.

Thementag 4 am 5.11.2019 „Online Lernen: Engagement digital stärken“. Zeigen Sie, wie Sie sich in Ihrem Verein, in Ihrer Gruppe vernetzen. Führen Sie ein Treffen als Videokonferenz durch (z.B. mit Skype). Erzählen Sie uns, wie Sie Ihr Engagement durch Onlineaktivitäten nach vorne bringen oder was Sie damit schon erreicht haben (Online-Engagement).

Fachtagung "Gemeinsam lernen: analog und digital"
Zum Abschluss der Internetwoche richtet die BAGSO die Fachtagung „Gemeinsam lernen: analog und digital“aus. Die Fachtagung findet am 6. November 2019 in Bonn statt. Die Tagesveranstaltung richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.

Anbieter*innen von Kursen oder Treffpunkten rund um das Thema Senior/innen und Internet können sich auch auf der Internetseite melden. Damit können sie ihre Projekte vorstellen und selber Teil der Internetwoche werden. Laut Zahlen aus 2018 sind rund die Hälfte der über 65-jährigen im Internet aktiv.

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Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) startet in ganz Deutschland Protestaktionen, die sich an öffentliche Stellen richten sollen. Diese sollen nur dann Mittel in Elektrofahrzeuge investieren, wenn diese mit einem akustischen Warnsystem ausgestattet sind.

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Bereits im Juli berichteten wir auf diesem Portal über ein Bündnis, welches sich für Warnlaute in Elektroautos einsetzt. Grund dafür ist die erhöhte Unfallgefahr durch lautlose Fahrzeuge – insbesondere für sehbeeinträchtigte und ältere Menschen fürchtet das Bündnis ein erhöhtes Risiko. Nun legt der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband, der das Bündnis initiiert hatte, nach. Mit einer Protestaktion an 20 Orten in Deutschland fordert der Verband öffentliche Stellen dazu auf, für Elektrofahrzeuge nur dann öffentliche Mittel zu verwenden, wenn sie ein akustisches Warnsystem eingebaut haben. Dieses sogenannte Acoustic Vehicle Alerting System (AVAS; deutsch: Akustisches Fahrzeug-Warnsystem) soll die Autos deutlich eher hörbar machen und damit zu einer geringeren Unfallgefahr beitragen. Gesetzlich wurde mittlerweile geregelt, dass die Fahrzeuge mit diesem System ausgestattet sein müssen – allerdings erst ab 2021. Verbände wie der DBSV kritisieren das und fordern, dass die AVAS-Pflicht ab sofort gelten müsse.

Mit den Protestaktionen will sich der DBSV an Verwaltungen, Dienststellen und Betrieben der Länder, Landkreise und Kommunen richten. Öffentliche Elektrofahrzeuge sollten nur angeschafft werden, wenn sie mit dem akustischen Warnsystem ausgestattet sind. Konkret fordert der Verband in einer Pressemitteilung:

  • Alle Elektrofahrzeuge, wie Busse des ÖPNV oder Dienstfahrzeuge etc., müssen mit einem AVAS ausgestattet werden.
  • Bereits angeschaffte Fahrzeuge müssen mit einem AVAS nachgerüstet werden.
  • Ein AVAS muss zwingendes Zuschlagskriterium bei der Vergabe von Aufträgen sein, zum Beispiel beim Abschluss von Leasingverträgen.

Die Protestaktionen finden im Rahmen der 18. Woche des Sehens vom 8. Bis zum 15.Oktober statt. Diese Aktionswoche wird von verschiedenen Verbänden wie dem DBSV oder PRO RETINA getragen und will beispielsweise auf die Situation sehbehinderter Menschen aufmerksam machen.

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