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Ein Jahr nach der Eröffnung sieht sich die Bundesfachstelle Barrierefreiheit der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (DRV KBS) als festen Begriff in der Fachwelt. Die Bereiche Ausschreibungsverfahren und barrierefreies Bauen haben sich aktuell als Schwerpunktthemen etabliert.

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Innerhalb eines Jahres hat das Team der Bundesfachstelle Barrierefreiheit ca. 300 Anfragen bearbeitet, telefonische Erstberatung und Netzwerkarbeit geleistet sowie Projekte und Kooperationen eingeleitet. Dabei arbeitet die Bundesfachstelle mit Behörden und Netzwerkpartner/innen zusammen.

„Die Arbeit ist gut angelaufen, unsere Kontakte zu Behörden und Unternehmen sind vielfältig. Die Themen Ausschreibungen und Rahmenverträge wollen wir aufgrund der Anfragen im kommenden Jahr weiter intensivieren“, kündigt Dr. Volker Sieger, Leiter der Bundesfachstelle Barrierefreiheit, an.

Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales arbeitet die Bundesfachstelle seit Anfang 2017 an der Erstellung eines Erfassungsbogens, um den Stand der Barrierefreiheit der Bundesgebäude zu ermitteln. Denn bis zum 30.06.2021 müssen alle Bundesbehörden hierzu einen Bericht sowie einen Plan vorlegen, wie bestehende Barrieren beseitigt werden sollen. Die Vorlage der Bundesfachstelle soll es den Behörden ermöglichen, ihre Berichte unkompliziert, einheitlich und vergleichbar erledigen können.

„Einen standardisierten Erfassungsbogen für die Bundesbehörden mit einer Vielzahl von Gebäuden und Liegenschaften zu erarbeiten ist eine Herausforderung, der wir uns natürlich gerne stellen. Die Aufgabe spiegelt wider, was die Arbeit der Bundesfachstelle tagtäglich ausmacht: Lösungen für komplizierte Probleme zu finden, um so das Thema Barrierefreiheit voranzubringen“, erklärt Peter Grothues, Direktor der DRV KBS.

Nach der parlamentarischen Sommerpause führt die Bundesfachstelle eine Fachveranstaltung in Zusammenarbeit mit mehreren Bundesministerien durch. Nach den bisherigen Aktivitäten für Behörden und Unternehmen geht es hier erstmals um den privaten Bereich. Das Thema lautet: Wie können die Anstrengungen von Bund und Ländern verbessert werden, um in ausreichendem Maße barrierefreien Wohnraum zu schaffen?

Quelle: PM der Bundesfachstelle Barrierefreiheit, über die wir bereits berichtet haben.

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Ein Lehrforschungsprojekt der Fachhochschule Lübeck war im Sommersemester der Frage nachgegangen, wie Lebens- und Wohnraum sozialräumlich und architektonisch gestaltet werden muss, um den Bedürfnissen älterer Menschen gerecht zu werden. Im Rahmen der städtebaulichen Analyse sollten vorhandene Planungen aufbereitet werden, die baulichen und sozialräumlichen Gegebenheiten analysiert werden sowie Gespräche mit Expert/innen vor Ort geführt werden.

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Die Studierenden wurden von der Stadt Lauenburg und der Arbeiterwohlfahrt Pflege unterstützt. Im Rahmen des 2. Studienprojekts im Fachbereich Bauwesen hatten unter Leitung von Prof. Stephan Wehrig und Dipl.-Geografin Kathleen Schmidt elf Masterstudierende aus den Bereichen Architektur und Städtebau und Ortsplanung zu den Themen Stadtgestaltung, Bebauungs- und Freiraumstruktur, Verkehr und Erschließung, Versorgung sowie soziale und kulturelle Infrastruktur gearbeitet. „Zuerst mussten sich die Studierenden mit den theoretischen Grundlagen auseinandersetzen und ihr Wissen mittels eigener Recherche vertiefen. Mehrere Exkursionen zu den Projektpartnern nach Lauenburg gaben ihnen schließlich den Einblick in die Bedingungen vor Ort“, erläuterte Kathleen Schmidt die Herangehensweise. „Insgesamt haben die Studierenden über 2.000 Arbeitsstunden in das Projekt gesteckt.“

Am Mittwoch wurden die Ergebnisse in der Lauenburger Begegnungsstätte BeLaMi präsentiert. Die Trennung von Unterstadt und Oberstadt war dabei eine der zentralen Herausforderungen in Lauenburg. „Momentan ist der Zugang zur Unterstadt nicht barrierefrei“, sagt Lara Bohlmann, die sich mit der Stadtgestalt, Bebauungs- und Freiraumstruktur auseinandergesetzt hat. Hinsichtlich eines alternsgerechten Quartiers müsse daher eine Verbindung zwischen Ober- und Unterstadt geschaffen werden. Bettina Bastian und Nora Duwe teilen diese Einschätzung: „Mobilität ist eine entscheidende Maßnahme zur Teilhabe im Alter. Wer mobil ist, kann seinen Alltag frei gestalten und seine Umgebung sowohl räumlich erfassen, als auch sozial.“ Nach der Präsentation standen die Studierenden in einer kleinen Ausstellung für die Interessierten in Expert/innenteams für weitere Erläuterungen bereit.

An der Ergebnispräsentation nahm neben Bürgermeister Andreas Thiede auch Bauamtsleiter Reinhard Nieberg teil. Auch wenn nicht alle Anregungen neu seien, sei ein junger, unvoreingenommener Blick von außen wichtig, um Lauenburg nicht nur im Sinne der Senior/innen weiterzuentwickeln. Andreas Thiede ergänzte: „Mit Ihren Forschungsergebnissen haben Sie der Stadt Lauenburg ein Geschenk gemacht. Nun liegt es an uns, das Geschenk auszupacken und für uns zu nutzen.“

Auch die Quartiersentwicklerin Claudia Löding zeigte sich beeindruckt von den Ergebnissen, spiegelt doch besonders das Thema soziale und kulturelle Infrastruktur ihr eigenes Arbeitsfeld wider. „Es ist natürlich aufregend, wie Außenstehende unsere Arbeit im Quartier bewerten und es waren einige Anregungen dabei, die ich gerne umsetzen möchte.“ Langfristig wird die AWO Pflege Schleswig-Holstein die Ergebnisse für einen Verlängerungsantrag des Quartiersprojekts in Lauenburg bei der Fernsehlotterie um weitere zwei Jahre nutzen.

Dieses Projekt zeigt die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit von Engagierten, Akteur/innen in der Stadtentwicklung und Studierenden auf. Ähnliche Forschungsprojekte und Kooperationen sind in weiteren Städten und Kommunen des Landes vorstellbar und können dort - im Falle der Stadtentwicklung auch langfristig - zu einem besseren Leben im Alter beitragen.

Von links nach rechts sind auf dem Beitragsbild zu sehen: Silvia Hennig (Leiterin der AWO Pflege in Lauenburg), Siegfried Betge (Behindertenbeauftragter Stadt Lauenburg), Uwe Frensel (Vorsitzender des Sozialausschusses der Stadt Lauenburg), Anke Buhl (Referentin für Alten- und Pflegepolitik der AWO Schleswig-Holstein), Reinhard Nieberg (Bauamtsleiter der Stadt Lauenburg), Andreas Thiede (Bürgermeister der Stadt Lauenburg), Claudia Löding (Quartiersentwicklerin Lauenburg), Prof. Stephan Wehrig und Kathleen Schmidt (beide FH Lübeck) sowie die Studierenden der FH Lübeck.

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Zur Armutssituation in Deutschland im Allgemeinen und zur Altersarmut im speziellen sind auf diesem Portal bereits zahlreiche Beiträge erschienen. Die Literaturhinweise der Bibliothek des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA) sollen diese Beiträge ergänzen.

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Zunächst können Sie folgende Quellen direkt herunterladen:

Haan, Peter / Stichnoth, Holger / Blömer, Maximilian / Buslei, Hermann / Geyer, Johannes / Krolage, Carla / Müller, Kai-Uwe / Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung / Bertelsmann Stiftung (Hrsg.) (2017): Entwicklung der Altersarmut bis 2036. Trends, Risikogruppen und Politikszenarien.

Institut für Deutsche Wirtschaft (Hrsg.) (2017): Einkommen von Rentnern steigt, Altersarmut aber auch. In: Die Zeit vom 10.05.2017.

Kochskämper, Susanna / Pimpertz, Jochen / Institut der Deutschen Wirtschaft (Hrsg.) (2017): Die gesetzliche Alterssicherung auf dem Prüfstand. Orientierungen für die aktuelle Reformdiskussion.


Folgende Sammelwerke bzw. Beiträge in Sammelwerken listet die Bibliothek des DZA auf:

Schirra-Weirich, Liane / Wiegelmann, Henrik (Hrsg., 2017): Alter(n) und Teilhabe. Herausforderungen für Individuum und Gesellschaft.

Wicher, Klaus (Hrsg., 2017): Altersarmut: Schicksal ohne Ausweg? Was auf uns zukommt, wenn nichts geändert wird.

Lejeune, Constanze / Romeu Gordo, Laura / Simonson, Julia (2017): Einkommen und Armut in Deutschland. Objektive Einkommenssituation und deren subjektive Bewertung. In: Mahne, Katharina / Wolff, Julia Katharina / Simonson, Julia / Tesch-Römer, Clemens (Hrsg.): Altern im Wandel: zwei Jahrzehnte Deutscher Alterssurvey (DEAS), S. 97-110.

Schönig, Werner (2017): Altersarmut im Rentnerparadies. Zur Polarisierung der Teilhabechancen im dritten Alter. In: Schirra-Weirich, Liane / Wiegelmann, Henrik (Hrsg.): Alter(n) und Teilhabe, S. 17-38.


In der Ausgabe 48 (2017) des Archives für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit finden sich folgende Artikel:

  • Brosig, Magnus: Reformoptionen für das deutsche Alterssicherungssystem, S. 40-50.
  • Fahimi, Yasmin: Zielgenaue Prävention von Altersarmut – aktuelle Maßnahmen des BMAS, S. 52-57.
  • Ivansits, Helmut: Armutsprävention im Alter. Das österreichische Alterssicherungssystem im Vergleich, S. 74-83.
  • Ribbert-Elias, Jürgen / Glaßmeier, Stefanie: Das Projekt "Fallmanagement Teilhabe im Alter" für Menschen in Grundsicherung, S. 66-72.
  • Thiede, Reinhold F.: Warum gibt es Altersarmut? Definitionen und Grundprinzipien des deutschen Alterssicherungssystems, S. 4-14.
  • Wittrahm, Andreas: Auskommen mit dem Einkommen. Armut im Alter zwischen Möglichkeiten, Ansprüchen und Bewältigungsformen, S. 28-38.

Diese Artikel befinden sich in der Ausgabe 66 (2017) der Zeitschrift "Soziale Sicherheit":

  • Arbeitskreis Armutsforschung: Erklärung zum Armutsbegriff, S. 151-155.
  • Butterwegge, Christoph: Kritisches zum 5. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. Es fehlt nicht an statistischen Daten, sondern an politischen Taten, S. 137-143.
  • Künkler, Martin: Trotz Wachstum. Kein Rückgang der Armut. Besonders betroffene Gruppen - DGB-Vorschläge zur Armutsbekämpfung, S. 143-148.

In der Ausgabe 39 (2017) der Zeitschrift "Research on aging" sind diese beiden Artikel zum Thema Altersarmut zu finden:

  • Lin, I-Fen / Brown, Susan L. / Hammersmith, Anna M.: Marital biography, social security receipt, and poverty, S. 86-110.
  • Stapleton, David C. / Schimmel Hyde, Jody: Employment suppport for the transition to retirement, S. 249-271.

Diese beiden Aufsätze können in weiteren Fachzeitschriften gefunden werden:

  • Klammer, Ute (2017): Alterssicherung von Frauen revisited - aktuelle Entwicklungen und zukünftige Perspektiven. In: Sozialer Fortschritt, S. 359-375.
  • Loose, Brigitte L. (2017): Aktuelle Befunde zur "Altersarmut" aus der Forschungsförderung des Forschungsnetzwerks Alterssicherung der Deutschen Rentenversicherung Bund. In: RV aktuell, S. 43-49.

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Für die meisten Menschen bedeutet ein gutes Leben im Alter, dass sie solange wie möglich selbstständig in der eigenen Wohnung und der vertrauten Umgebung leben können. Ob sich dieser Wunsch verwirklichen lässt, hängt nicht nur davon ab, wie die eigene Wohnung ausgestattet ist, sondern ganz entscheidend auch vom Wohnumfeld.

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Dazu gehört die Versorgung mit Ärzten genauso wie die Zufriedenheit mit dem öffentlichen Nahverkehr oder das Verhältnis zu den Personen aus der Nachbarschaft. Der aktuelle Report Altersdaten beleuchtet diese Themen unter Verwendung von Daten des Deutschen Alterssurveys (DEAS) und betrachtet dabei die Gruppe der 40- bis 85-Jährigen, also Menschen im mittleren und höheren Lebensalter. Über den Alterssurvey haben wir in der Vergangenheit bereits einen Überblick gegeben.

Folgende Ergebnisse konnten hinsichtlich der drei Schwerpunkte erhoben werden:

Viele 40- bis 85-Jährige sind mit der Versorgung in ihrem Umfeld zufrieden: Mehr als 40 Prozent dieser Altersgruppe sind der Ansicht, dass das Angebot an Einkaufsmöglichkeiten ausreichend sei und nur sechs Prozent sehen sich unzureichend mit Ärzt/innen und Apotheken im Wohnumfeld versorgt. Allerdings ist nur jede dritte Person mit der Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr zufrieden. Der vermutlich vor allem im ländlichen Bereich unzureichende öffentliche Nahverkehr führt zu Teillösungen, wie wir sie in unseren Berichten zur Mitfahrbank thematisiert haben.

Begegnungsstätten und Mehrgenerationenhäuser als Treffpunkte für Senior/innen: Die bekanntesten und am häufigsten genutzten seniorenspezifischen Angebote am Wohnort sind die Begegnungsstätten für Senior/innen und Mehrgenerationenhäuser. Knapp drei Viertel der 40- bis 85-Jährigen kennen ein solches Angebot und neun Prozent nutzen dieses auch.

Kleine Hilfen unter Personen aus der Nachbarschaft sind beliebt: Die meisten 40- bis 85-Jährigen können auf Hilfe aus der Nachbarschaft zurückgreifen, wenn es um kleine Hilfeleistungen und Gefälligkeiten geht: 88,9 Prozent der befragten Personen geben an, zwei oder mehr Nachbar/innen um eine Gefälligkeit bitten zu können. Allerdings haben Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und daher besonders auf solche Unterstützung angewiesen sind, deutlich seltener Menschen in ihrer Nachbarschaft, die sie um einen Gefallen bitten können.

Weitere Ergebnisse zum Thema finden Sie im aktuellen Report Altersdaten „Wohnumfeld und Nachbarschaftsbeziehungen in der zweiten Lebenshälfte“, der zum kostenlosen Download bereit steht.

Weitere Befunde aus dem Deutschen Alterssurvey, einer Studie, die alle drei Jahre vom Deutschen Zentrum für Altersfragen durchgeführt und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird, finden Sie auf der Homepage des Alterssurveys.

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Das Forum Gemeinschaftliches Wohnen (FWG) bietet noch in diesem Jahr verschiedene Fortbildungen zum Thema "Neue Wohnformen und verbindliche Nachbarschaften" in verschiedenen Orten Niedersachsens an.

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Folgend geben wir Ihnen einen Überblick über die Fortbildungen mit ihren Terminen und den Veranstaltungsorten:

  • Fortbildung in Bad Grund: Den ländlichen Raum stärken: Neue Wohn- und Pflegeformen als Basis für eine nachhaltige Ortsentwicklung am 31.08.2017 von 10−16 Uhr
  • Fortbildung in Oldenburg: Gemeinschaftliche Wohnprojekte und ambulant betreute Wohngemeinschaften: Initiieren, realisieren und fördern am 28.09.2017 von 10−16 Uhr
  • 10. Fachtag Wohnen im Alter: “Neues Wohnen in alten Gebäuden” am 02.11.2017 von 10:30−16 Uhr
  • Fortbildung in Hannover: Ambulant betreute Wohngemeinschaften initiieren und umsetzen: Grundlagen, rechtliche Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten am 23.11.2017 von 10−16 Uhr

Informationen zu Anmeldung und Kosten sowie ausführliche Informationen zu den Inhalten der Fortbildungen finden Sie online. Zudem steht Ihnen ein Flyer mit den wichtigen Informationen zur Verfügung.

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Das Fachmagazin "Pro Alter" erscheint vierteljährlich und enthält wichtige und aktuelle Informationen zu den Themen Älterwerden und Alter in Form von Berichten, Reportagen, Interviews und Kommentaren. Das Fachmagazin richtet sich an beruflich und ehrenamtlich tätige Personen sowie an Privatpersonen, die sich mit diesen Themen auseinandersetzen.

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Den Leser/innen sollen wertvolle Anregungen und Impulse aus den Bereichen der Altenhilfe und Seniorenarbeit vermittelt werden. ProAlter weist folgende Rubriken auf:

  • Schwerpunkt: ein Thema wird aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet,
  • Update: es wird kurz und kompakt über aktuelle Tendenzen informiert,
  • Leben: hier liegt der Schwerpunkt auf der Vermittlung von Anregungen zur Selbstbestimmung
  • Menschen: es werden Meinungen und Visionen von Personen des öffentlichen Lebens dargestellt
  • Ethik: Impulse für Entscheidungen in schwierigen Situationen werden gegeben
  • Management: hier werden methodische Vorgehensweisen im Hinblick auf den alltäglichen, organisatorischen und gesellschaftlichen Wandel vorgestellt
  • Bildung: neue Aus-, Fort- und Weiterbildungen werden thematisiert
  • Recht: fokussiert wichtige rechtliche Regelungen und deren Bedeutung für die praktische Arbeit
  • Service: enthält Tipps bezogen auf Literatur, Filme, Links etc. sowie Zahlen, Termine u.v.m.

Konkrete Informationen zu den Einzelheften finden Sie auf der Seite von ProAlter.

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Die von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) erfolgreich erprobten Maßnahmen zur Förderung einer ausgewogenen Ernährung und mehr Bewegung älterer Menschen sollten jetzt verstärkt in die Fläche gebracht werden.

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„Das unterstützen wir“, stellte Bundesminister Christian Schmidt im Rahmen einer BAGSO-Fachtagung zum Thema „Versorgung älterer Menschen in Kommunen sichern – ausgewogene Mahlzeiten ermöglichen“ am 9. März 2017 in Berlin fest.

Uwe Lübking, Beigeordneter des Deutschen Städte- und Gemeindebundes sagte: „Entscheidend ist der Wille und die klare Zielformulierung für die Verbesserung der Lebenssituation älterer Menschen vor Ort. Gleichermaßen wichtig ist die fachübergreifende Zusammenarbeit.“

Der Vorsitzende der BAGSO, Franz Müntefering, verwies auf den vor wenigen Monaten veröffentlichten Siebten Altenbericht, in dem die Herausforderungen und Aufgaben für die Kommunen deutlich beschrieben seien. „Aber auch die Vereine und Verbände, die sich für die Interessen älterer Menschen einsetzen, sind gefordert, sich für Veränderungen zu engagieren und sie mitzugestalten“, so der frühere Bundesminister.

Prof. Ursula Lehr, stellvertretende Vorsitzende der BAGSO, stellte heraus, dass älteren Menschen soziale und gesundheitsfördernde Angebote zur Erhaltung ihrer Selbstständigkeit im Alter verstärkt angeboten werden sollten. Hierzu eigneten sich z.B. Mittagstische, die die BAGSO unter dem Slogan „Mit Rädern zum Essen“ unterstützt.

„Der Fehl- und Mangelernährung im Alter muss deutlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden, sie sind Ursache vieler gesundheitlicher Probleme“, erläuterte Prof. Ulrike Arens-Azevedo, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.

Vier Anbieter von Mittagstischen diskutierten mit den 140 Teilnehmenden über ihre Erfahrungen. Einig waren sich die Anbieter neuer Mittagstische: Die persönliche Ansprache der älteren Menschen ist der Schlüssel zum Erfolg.

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Der von den Ersatzkassen initiierte vdek-Zukunftspreis trägt in diesem Jahr den Titel "Gesundheit für Ältere gestalten – Lebensqualität fördern". Wie auch im letzten Jahr wird insgesamt ein Preisgeld von 20.000 Euro für innovative Ideen und Projekte vergeben. Diese werden danach bewertet, ob sie die Gesundheit und Lebensqualität fördern, eine versorgungspolitische und praktische Relevanz aufweisen und qualitativer Aspekte erfüllen.

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Demnach liegt der Schwerpunkt des diesjährigen Zukunftspreises auf dem Thema der Gesundheitsförderung und Prävention, welches durch die steigende Lebenserwartung immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Die Jurymitglieder für den vdek-Zukunftspreis 2017 sind Christian Zahn (Juryvorsitz), stellvertretender vdek-Verbandsvorsitzender; Karl-Josef Laumann, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten sowie Bevollmächtigter für Pflege; Prof. Dr. Attila Altiner, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin der Universität Rostock; Dr. Regina Klakow-Franck, unparteiisches Mitglied des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA); Prof. Dr. Thomas Klie, Professor an der Evangelischen Hochschule Freiburg; Regina Kraushaar, Abteilungsleiterin „Pflegesicherung und Prävention“ im Bundesministerium für Gesundheit (BMG); Dr. Monika Schliffke, Vorstandsvorsitzende der KV Schleswig-Holstein.

Auf der Seite des vdek-Zukunftspreises können Sie alles zu diesem und zu den vergangenen Wettbewerben sowie ab Herbst zu den Gewinnern des Jahres 2017 nachlesen.

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Die Errichtung der Bundesfachstelle im Jahr 2016 wurde durch das Gesetz zur Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsrechts erreicht. Die Fachstelle dient der Beratung sowie Unterstützung von Behörden und Verwaltungen zur Umsetzung der Barrierefreiheit - auf baulicher, informativer und kommunikativer Ebene.

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Die Bundesfachstelle ist der zentrale Ansprechpartner vor allem für die Behörden und nach Kapazität auch für die Wirtschaft und zivile Bevölkerung bei Fragen zur Barrierefreiheit. Zu ihren Aufgaben zählen u.a.: die Erstberatung, die Bündelung und Veröffentlichung von Erkenntnissen aus der Praxis und Wissenschaft, die Unterstützung bei Verhandlungen im Privatrecht, der Aufbau von und die Zusammenarbeit mit einem Netzwerk, die Begleitung von Forschungen sowie die Öffentlichkeitsarbeit.

Daneben wird die Bundesfachstelle Barrierefreiheit in ihrer Arbeit von einem Expert/innenkreis begleitet.

Konkrete Informationen über die Bundesfachstelle, ihre Angebote und Praxishilfen finden Sie auf der Homepage der Bundesfachstelle Barrierefreiheit.

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Als Demografiestrategie wird die politische Reaktion auf den demografischen Wandel bezeichnet. Die Bundesregierung hat bereits 2011 erste Schritte zur politischen Gestaltung dieser Bevölkerungsentwicklung unternommen und sieht bereits einen gesteigerten Wohlstand aller Generationen.  Der Erfolgsmeldung seitens der Bundesregierung wird jedoch auch widersprochen.

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Im Rahmen der Demografiestrategie wurden diverse Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten gebildet, um Maßnahmen zur Lösung der Herausforderungen des sogenannten demografischen Wandels zu erschließen. Dazu wurden Akteur/innen aus der wirtschaftlichen, sozialen, wissenschaftlichen und zivilen Ebene einbezogen. Seit 2015 wurde dieser Ansatz von der Bundesregierung zur Schärfung ihrer Handlungsziele weiterentwickelt. Die damit erreichte weiterentwickelte Strategie der Bundesregierung soll zu einem gesteigerten Wohlstand und einer erhöhten Lebensqualität aller Generationen geführt haben.

Diese Beschreibung einer allgemein gestiegenen Lebensqualität findet jedoch Widerspruch. So kann der - laut Bundesregierung - gesteigerte Wohlstand und die gleichzeitig steigende Armut - wie hier z.B. im Armutsbericht des Paritätischen beschrieben - den Schluss zulassen, dass sich tatsächlich die Schere zwischen Armut und Reichtum in der Gesellschaft weiter öffnet. Dies kann auch aus dem Armutsbericht der Bundesregierung geschlossen werden.

In das Bild des allgemein gesteigerten Wohlstandes passt auch nicht die Kritik der EU-Kommission an der Bundesregierung: "Im Zeitraum 2008 bis 2014 hat die deutsche Politik im hohem Maße zur Vergrößerung der Armut beigetragen." Den gesamten Bericht der EU-Kommission aus dem Februar 2017 können Sie hier herunterladen.

Auch das nachteilige Bild, welches vom demografischen Wandel beschrieben wird, kann kritisch betrachtet werden.

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