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Pflegebedürftige Menschen in stationären Einrichtungen oder deren Angehörige können Mängel in den Pflegeleistungen wahrnehmen. Unsicherheit über die jeweiligen Ansprüche kann dazu führen, dass sich die betroffenen Menschen hilflos fühlen. Um die Unsicherheit zu verringern, hat die Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen (BIVA) einen Leitfaden zum Umgang mit den wahrgenommenen Mängeln veröffentlicht.

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Der Leitfaden informiert über Ansprüche und Leistungen der vollstationären Pflege. Es wird beschrieben, wie Mängel erkannt  und bearbeitet werden können.

Auch der beobachtete Systemfehler bezüglich eingeführter Mindestwerte beziehungsweise Standards und die damit einhergehende Entprofessionalisierung und Ungleichbehandlung werden angerissen.

Der gesamte Leitfaden ist online einsehbar.

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In den Workshops der Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren e.V. (BISS) soll es um die Sichtbarkeit, Partizipation und Selbstorganisation mit, von und für ältere schwule Männer auf kommunaler und regionaler Ebene gehen. Die Workshops sollen auch in Leipzig und Nürnberg stattfinden.

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Zu den Terminen wird auch eine entsprechende Broschüre der BISS veröffentlicht. Durch Workshops und Broschüre sollen eine aktive Unterstützung der regionalen Gruppen, Praxisaustausch und verbesserte Vernetzung erreicht werden. Weitere Informationen zum Termin werden ab Juni hier veröffentlicht.

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) hat das Themenheft "Engagement für Menschen im Heim" veröffentlicht. 2016 wurden durch die BAGSO Menschen und Initiativen gesucht, die sich für ein lebenswertes Wohnen von Menschen in Alten- und Pflegeeinrichtungen engagieren.

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Die Dokumentation des Wettbewerbs umfasst ausgewählte Beispiele, die anregen sollen, ähnliche Initiativen zu entwickeln. Das gesamte Heft können Sie herunterladen oder neben anderen Publikationen der BAGSO kostenfrei bestellen.

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Menschen mit Demenz können den Hof Hümpel in der Gemeinde Krukow für Auszeiten nutzen. Als einer von bisher drei Betrieben in Schleswig-Holstein hat sich der Hof von Sandra Hümpel über das Projekt „Der Bauernhof als Ort für Menschen mit Demenz“ zu einem Betreuungs- und Entlastungsangebot anerkennen lassen.

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Angehörige, die solche Angebote nutzen, bekommen über die Pflegekassen monatlich bis zu 125 Euro erstattet. Jeden zweiten Dienstag von 14 bis 17 Uhr oder aber individuell vereinbart können solche Auszeiten auf Hof Hümpel genutzt werden.

Das Projekt ist eine Kooperation des Kompetenzzentrums Demenz und der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein. Seit September 2015 läuft es als eine von bundesweit 500 „Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz“.

Auf Hof Hümpel gibt es für Menschen mit Demenz viel zu entdecken. Auf dem traditionellen Betrieb mit Milchvieh, Weide- und Ackerland sind auch eine Hündin, zwei Katzen schleichen und Hühner zu finden. Eindrücke, die vielen Senior/innen aus ihrem Alltag früher sehr vertraut sind.

Zur Hand bei den Gruppenbesuchen gehen Frau Hümpel eine Krankenschwester mit sozialpsychiatrischer Zusatzausbildung und drei ehrenamtliche Helferinnen. Besonderes Merkmal sind die Alpakas: Als Fluchttiere entscheiden sie selbst, ob sie neugierig sind oder eher Distanz halten. Mit den Alpakas können die Besucher Spaziergänge durchs Dorf unternehmen.

Gerade in ländlichen Regionen bestehen Versorgungslücken für an Demenz erkrankte Menschen und ihre Angehörigen. Das Projekt „Der Bauernhof als Ort für Menschen mit Demenz“ bietet mit dem natürlichen Umfeld und den geschulten Ehrenamtlichen eine Möglichkeit, in geselliger Kaffeerunde Reize zu schaffen, ohne zu überfordern.

Bildunterschrift: Interesse geweckt – Alpaka Norbert zieht den Blick an

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Am 26.04.2017 findet im Rahmen der aktion ambulant im Husumer Kreishaus eine Infoveranstaltung zu den Pflegestärkungsgesetzen statt.

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Seit dem Januar diesen Jahres gilt einer neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff und eine neue Art der Begutachtung. Die betroffene Person soll nun stärker als bisher mit seinen individuellen Fähigkeiten im Mittelpunkt stehen. Die Veranstaltung soll auf folgende Fragen eingehen:

  • Was bringt das Pflegestärkungsgesetz für pflegebedürftige und ihre Angehörigen?
  • Wie wird die Pflege organisiert und finanziert?
  • Welche Leistungen der Pflegeversicherung stehen einem zu?
  • Welche Beratungs- und Entlastungsangebote existieren vor Ort?
  • Was ändert sich in der ambulanten Pflege?

Wann: 26.04.2017, 15 bis 17 Uhr

Wo: Kreishaus Husum

Der Eintritt ist frei, um telefonische Voranmeldung wird unter 04841 83880 gebeten.

Das Programm und weitere Informationen finden Sie auf dem Flyer zur Veranstaltung.

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Die Bundesregierung hat eine Stellungnahme zum zweiten Engagementbericht veröffentlicht. In ihr wird das steigende Engagement als Beitrag zur Bewältigung von Herausforderungen - wie dem sogenannten demografischen Wandel - gesehen.

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Der rund 600 Seiten umfassende zweite Engagementbericht wurde von einer zehnköpfigen Sachverständigenkommission unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Klie verfasst. Er enthält empirische Befunde, Daten und Trends und soll zentrale gesellschaftliche Debatten aufgreifen. Der Bericht wird von der Bundesregierung als ein differenziertes Bild des vielfältigen Engagements in Deutschland gesehen. Die Bereitschaft zum freiwilligen Engagement nehme generell zu.

Durch das Schwerpunkt-Thema „Demografischer Wandel und bürgerschaftliches Engagement: Der Beitrag des Engagements zur lokalen Entwicklung“ werden Informationen über die Strukturmerkmale von Regionen geliefert und Herausforderungen auch für die Engagementpolitik formuliert.

Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Frauen, Senioren und Jugend.

Mehr zum Bericht erfahren Sie u.a. auf der Seite der entsprechenden Kommission. Den gesamten Bericht samt Stellungnahme der Bundesregierungen können Sie herunterladen.

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Die Koordinationsstelle für innovative Wohn- und Pflegeformen im Alter (KIWA) besteht seit 10 Jahren. Anlässlich des Jubiläums wurde auch die Broschüre "Gepflegt alt werden - selbstbestimmt und privat leben" überarbeitet und veröffentlicht.

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Die KIWA hat im Rahmen ihrer Feierstunde die Broschüre "Gepflegt alt werden - selbstbestimmt und privat leben. Qualitätsempfehlungen und Planungshilfen für ambulant betreute Wohn-Pflege-Gemeinschaften in Schleswig Holstein" veröffentlicht.

Sowohl die bundes- als auch die landesrechtlichen Rahmenbedingungen für ambulant betreute Wohn-Pflege-Gemeinschaften haben sich in den letzten Jahren deutlich verändert und eine vollständige Überarbeitung der Broschüre notwendig gemacht. In der überarbeiteten Broschüre konnten die vielfältigen Erfahrungen der vergangenen Jahre einfließen und die neuesten gesetzlichen Rahmenbedingungen aufgenommen werden.

Diese Broschüre geht in den einzelnen Kapiteln den Fragen zu den Grundlagen von Wohn-Pflege-Gemeinschaften, zur baulichen Planung und zu leistungs- und ordnungsrechtlichen Rahmenbedingungen nach. Die praxisnahen Informationen richten sich an jeden, der sich mit dieser Organisationsform von gemeinschaftlichem Wohnen auch bei steigendem Hilfe-, Unterstützungs- oder Pflegebedarf beschäftigt. Die Erfahrungen zeigen, dass sich die ambulant betreuten Wohn-Pflege-Gemeinschaften insbesondere für Menschen mit Demenz eignen.

Auf dem Weg zu einer Wohn-Pflege-Gemeinschaft müssen viele Aspekte berücksichtigt werden. Die wesentlichen Bausteine für einen gelingenden Aufbau einer Wohn-Pflege-Gemeinschaft werden in sechs Kapiteln beschrieben und mit zahlreichen Schaubildern verdeutlicht.

Sozialministerin Kristin Alheit gratuliert der Koordinationsstelle für innovative Wohn- und Pflegeformen im Alter zum 10-jährigen Bestehen: „Wir brauchen in Zukunft viel Kreativität und Flexibilität, um neue Wohn- und Pflegeformen für Seniorinnen und Senioren zu entwickeln“, sagte die Sozialministerin. „Die KIWA hat enorm viel bewegt. Sie war ein Schrittmacher, um in Zukunft immer mehr individuelle Lösungen zu ermöglichen und dem Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben auch im Alter nachzukommen. Ich bin sicher, das wird auch so bleiben.“

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Am 16.11. und 17.11.2017 wird vom Forschungsdatenzentrum des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA) die Nutzertagung des Deutschen Freiwilligensurveys (FWS) angeboten.

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Die FWS-Nutzertagung widmet sich der Präsentation und Diskussion von Befunden und laufenden Arbeiten, die auf Daten des Freiwilligensurveys beruhen. Bei der Gelegenheit können Sie auch Datenstruktur, Inhalte und Analysepotenzial des FWS näher kennen lernen sowie laufende Arbeiten mit dem Team und anderen Nutzer/innen diskutieren.

Teilnehmen können Absolvent/innen, Promovierende und Wissenschaftler/innen aus allen Disziplinen, die aktuell mit dem Deutschen Freiwilligensurvey arbeiten, damit gearbeitet haben oder zukünftig damit arbeiten möchten.

Mehr zum Forschungsdatenzentrum und zum Deutschen Freiwilligensurvey erfahren Sie online. Vortragsangebote für die Tagung können in Form eines einseitigen Abstracts bis zum 15.05.2017 an Nicole Hameister (nicole.hameister@dza.de) gesendet werden.

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) hat Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2017 erstellt. Die Fragen zu den Themenbereichen Seniorenpolitik, Alterssicherung, freiwilliges Engagement, Gesundheit und Pflege, Wohnen sowie Verbraucherschutz in einer immer stärker digitalisierten Welt wurden gemeinsam mit den Vertreter/innen der Mitgliedsorganisationen erarbeitet.

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Insgesamt 35 Fragen werden den Parteien gestellt. So geht beispielsweise um

  • die gesundheitliche und pflegerische Versorgung auch in strukturschwachen ländlichen Gebieten und in benachteiligten Stadtteilen,
  • unterstützende Maßnahmen für Kommunen, um barrierefreie und inklusive Quartiere mit einer fußläufig erreichbaren Nahversorgung (Ärzte, Apotheken, Lebensmittelgeschäfte, Banken etc.) zu schaffen und zu erhalten,
  • eine spezifische Förderung des Engagements älterer Menschen sowie deren Einbindung in Entscheidungsprozesse.

Das gesamte Dokument mit den Wahlprüfsteinen finden Sie online. Diese können auch in Papierform über bestellungen@bagso.de bestellt werden.

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Grundannahme des Angebotes ist, dass es für Angehörige von Menschen mit Demenz schwierig ist, Freiräume von Pflege und Alltagsbetreuung einzuplanen. Der Hof "Wohlert-Thomsen" in Behrendorf soll den Pflegenden und Betreuenden freie Zeit verschaffen.

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Das Angebot soll also Erholung oder Alltagserledigungen seitens der Angehörigen ermöglichen, aber auch eine abwechslungsreiche Betreuung für Menschen mit Demenzdiagnose bieten.

Frau Wohlert-Thomsen lebt und arbeitet seit 33 Jahren auf dem Hof. Zudem hat sie sich als Alltagsbegleiterin ausbilden lassen und drei Jahre in einem Pflegeheim für ein wenig Ansprache und Beschäftigung der Senior/innen gesorgt. Die Erfahrungen kommen ihr nun zu Gute beim Kooperationsprojekt des Kompetenzzentrums Demenz mit der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein. Sie bietet sowohl für Gruppen bis zu sechs Personen als auch für einzelne Besucher/innen ein von den Pflegekassen anerkanntes Betreuungs- und Entlastungsangebot. Die Zeiten können individuell vereinbart werden. In der Regel werden drei Stunden gebucht. Auch Pflegeeinrichtungen haben den Hof als bereicherndes Ausflugsziel entdeckt.

Unterstützt von zwei Ehrenamtlichen gibt es Kaffee und Alltagsgespräche. Mit Hilfe von Erinnerungsgegenständen und dem, was der Hof bietet, werden die Besucher/innen angeregt, ins Erzählen zu kommen. Das geschieht auch gern auf plattdeutsch.

Auch beim Hofspaziergang kommt sie mit den Besucher/innen schnell in Kontakt. Vielen kennen Betriebe mit Kühen, Hühnern, Katze und Hund sowie dem Garten von früher. Männer fachsimpeln mit ihr dann gern über die Landmaschinen oder den Siloberg. In der Natur erleben die Menschen laut Frau Wohlert-Thomsen weder Unter- noch Überforderung.

Weitere ähnliche Angebote gibt es in Kiel und Krukow. Mehr zu diesen Angeboten erfahren Sie online.

Bildunterschrift zum Beitragsbild: Anke Wohlert-Thomsen (links stehend) und andere Interessierte tauschen sich über Möglichkeiten der Aktivierung von Menschen mit Demenz aus

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