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Mit der Forschungsförderung 2016 unterstützt die Deutsche  Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) zwei Projekte, deren Erkenntnisse dazu beitragen können, die Versorgung von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen mit einem sogenannten Migrationshintergrund zu verbessern.

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Als Ausgangslage wird angenommen, dass für Menschen mit einem sogenannten Migrationshintergrund sprachliche und kulturelle Barrieren existieren sollen, die einen Zugang zu Diagnose, Therapie, ambulanten Angeboten und Selbsthilfe erschwerten. Der Gesamtbetrag der Förderung beträgt gut 250.000 €.

Die Forschungsförderung der DAlzG wird alle zwei Jahre vergeben, die Mittel stammen jeweils aus zweckgebundenen Spenden und sollen die Forschung zur Versorgung von demenzkrankten Menschen und ihren Angehörigen unterstützen.


Das Projekt „Selbsthilfe Aktiv – (Inter-)aktive Selbsthilfe für türkeistämmige pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz“ wurde eingereicht von Prof. Dr. Oliver Razum, Dr. Hürrem Tezcan-Güntekin und Medlin Kurt von der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld. Hierbei geht es offensichtlich nicht um alle Menschen, die auf eine Migrationserfahrung zurückblicken können, sondern nur um sogenannte türkeistämmige Menschen. Es dürfte mit Spannung zu beobachten sein, wie die Forschenden die Untersuchungsgruppe beschreiben, ohne auf allgemeine Begriffe wie "Kultur" oder "Abstammung" zurückzugreifen.

Belegt sei, dass pflegende Angehörige in sogenannten türkischen Familien starken Belastungen ausgesetzt seien, kaum ambulante und stationäre Hilfen in Anspruch nehmen würden und gesundheitliche Selbsthilfe in der türkischen Kultur nicht geläufig sei. Gleichzeitig seien sie häufig sozial isoliert, weil Demenz innerhalb der sogenannten Bevölkerungsgruppe noch sehr stigmatisiert sei. Eine Vernetzung der Angehörigen soll durch eine WhatsApp-Gruppe geschehen. Die flexible Kommunikation über Smartphones erlaubt es Informationen auszutauschen und Treffen und Aktivitäten zu vereinbaren. Im Rahmen des Projekts wird das Konzept ausgearbeitet, Interviews mit "türkeistämmigen" pflegenden Angehörigen geführt und die Umsetzung evaluiert. Das Projekt wird mit einem Betrag von 95.883 € gefördert.


Das Projekt „Barriereabbau in der hausärztlichen Demenzdiagnostik für Menschen mit Migrationshintergrund (BaDeMi)“ wurde eingereicht von Dr. med Johannes Just, Rieke Schnakenberg, Prof. Dr. oec troph Eva Münster und Prof. Dr. med Klaus Weckbecker vom Institut für Hausarztmedizin der Universität Bonn. Das Ziel des Projekts ist es, durch eine wissenschaftlich fundierte und praktisch bedeutsame Informationsintervention bei Hausärzten/innen, medizinischen Fachangestellten, Patient/innen und deren Angehörigen Barrieren in der Demenzdiagnostik und Demenzversorgung abzubauen. In den Hausarztpraxen soll das Bewusstsein für eine mögliche Demenzerkrankung bei Menschen mit sogenanntem Migrationshintergrund geschärft werden und zum Gespräch über einen Demenzverdacht motiviert werden, um eine frühe Diagnosestellung zu erreichen. Dazu werden Informationsmaterialien sowohl für Ärzt/innen und Fachangestellte, wie auch für Patient/innen entwickelt, Interviews geführt und eine Evaluation erstellt. Das Projekt wird mit einem Betrag von 154.326 € gefördert.

In diesem Projekt wird die Zielgruppe als "Menschen mit Migrationshintergrund" umrissen. Auch hier dürfte es interessant sein, wie die Forschenden diese Gruppe erfassen bzw. eingrenzen. Denn die angeblich im Hintergrund wahrnehmbare Migration kann in dem letzten Jahrhundert in und um Europa eine Vielzahl von Erfahrungen zusammenfassen, nahezu jedem Mensch könnte ein Migrationshintergrund zugeschrieben werden.

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Die Zeitschrift "engagement macht stark!" wird vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) herausgegeben und erscheint zweimal jährlich. Die Ausgaben diesen Jahres beschäftigten sich mit den Themen Gesundheit & Prävention, Migration, Unternehmensengagement für Arbeit sowie Integration.

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Die 100seitige Ausgabe 1/2016 beinhaltet ebenfalls die Fotostrecke "Flucht und Vertreibung nach dem zweiten Weltkrieg". In der zweiten Ausgabe diesen Jahres wird der Fokus auf Integration und Menschen mit Fluchterfahrung gelegt.

Alle Ausgaben seit 2011 können Sie online herunterladen. Wenn Ausgaben noch als Printversion vorliegen, können Sie diese kostenfrei bestellen.

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Am 15.09.2016 wurden in Neumünster Erkenntnisse aus dem siebten Altenbericht dargestellt und auch diskutiert. Lesen Sie hier eine Zusammenfassung der Veranstaltung und laden Sie sich die Präsentationen der RednerInnen herunter.

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Als Vertretung der Ministerin eröffnete Michael Hempel die Veranstaltung. Unter anderem betonte er, dass das angestrebte gute Leben auch bedeutet, Rahmenbedingungen zu verbessern bzw. herzustellen, die dieses gute Leben möglich machen. Best Practice-Beispiele können dazu Anregungen geben. Aber auch das Altenparlament kann dazu beitragen, indem es sich Gehör verschafft und in Gestaltungsprozess mit einbezogen wird. Das ehrenamtliches Engagement auch ist wichtig für diejenigen, die älter werden, es bedeutet einen Standortvorteil. Die Reihe Beispielsweise … dieses Portals wurde auch als Möglichkeit genannt, konkrete Vorschläge für die Einbindung ehrenamtlichen Engagements auszuprobieren.


Jörg Bülow, Vorstandsmitglied des Schleswig-Holsteinischen Gemeindetages (SHGT), wies auf Prognosen und Statistiken. Viele aktive Alte seien in Schleswig-Holstein sichtbar. Aber auch unter Älteren sollte die Heterogenität nicht missachtet werden, denn nicht jeder möchte oder muss aktiv sein. Jörg Bülow benennt folgende Forderungen für ein gutes Leben im Alter:

  • Wohnen bleiben zu Hause
  • Gute Erreichbarkeit von Angeboten zur Nachversorgung
  • Versorgung von Unterstützung, Pflege etc auch in der Fläche soll verfügbar sein
  • Mobilität: Barrierefreiheit und einen gut ausgestatteten öffentlichen Nahverkehr
  • selbstbestimmtes Leben soll ermöglicht werden, Treffpunkte, Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung bieten.

Notwendig dafür seien passende Rahmenbedingungen und vorhandene finanzielle Mittel. Förderstrukturen müssen zu den Bedarfen passen. Es braucht Menschen, die sich kümmern sowie gute Ideen und Kreativität.


Frank Berner des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA) ist der derzeitige Leiter der Geschäftsstelle für die Altenberichte der Bundesregierung. Er berichtete über den aktuellen siebten sowie vergangene Altenberichte. Laden Sie sich an dieser Stelle die Präsentation runter. Seit dem fünften Altenbericht taucht z.B. der Begriff des aktiven Alterns auf.

Altenberichte müssen von Bundesregierung seit 1993 vorgelegt werden. Im aktuellen siebten Altenbericht wurden vor allem folgende Themen fokussiert:

  • Familiäre Pflege unter Druck, nicht mehr so möglich wie früher. Fachkräftemangel in Pflege
  • Neue Lösungen notwendig. Lokale Sorgestrukturen fördern und ausbauen.

Der Bericht folgt diesen Leitgedanken:

  • Ältere Menschen als sorgende und umsorgte Menschen wahrzunehmen. Es gibt verschiedene Seiten des älter werdens.
  • Geschlechtergerechtigkeit. Vor allem Frauen arbeiten viel in der familiären und professionellen Pflege. Aufgabenteilung sollte gleichberechtiger zwischen Geschlechtern aufgeteilt werden.
  • Generationenübergreifende Perspektive: Angebote müssen nicht auf ältere Menschen beschränkt sein.

Es wurden drei grundsätzlichen Überlegungen nachgegangen:

  • „Neue Subsidarität“: Auf welcher Ebene werden Aufgaben erfüllt? Auf der niedrigsten Ebene kann dies am besten geschehen, öffentliche Hand und Staat sind allerdings immer in der Pflicht, Rahmenbedingungen zu schaffen.
  • Soziale Ungleichheit wurde entgegen den beiden vorigen Altenberichten ein zentrales Thema.
  • Regionale Unterschiede, auch bzgl finanzieller Handlungsspielräume.

Die bearbeiteten Themen wurden vor allem in drei Handlungsfeldern verortet:

  • Gesundheitliche Versorgung
  • Pflegerische Versorgung
  • Wohnen, Wohnumfeld, Mobilität

Als Kernpunkte wurde die Stärkung der Rolle der Kommunen, Vernetzung und Kooperation genannt. Zu den drei Sorgestrukturen gehören ein gemischtes Arrangement für Hilfe und Unterstützung. Es umfasse Familienangehörige, Nachbarschaft, Freunde, freiwillig Engagierte, professionelle Fachkräfte, mittel- und osteuropäische Haushaltshilfen bzw. Pflegekräfte. Der Wohlfahrtsmix umfasst Akteure wie z.B. Beratungsstellen, Kommunen (und entsprechende Ressorts), Selbsthilfeorganisationen, ÄrztInnen, stationäre Hilfen, Pflegekassen und Wohlfahrtsverbände. Eine verstärkte Vernetzung wäre angebracht wäre angebracht.

Als These wird formuliert, dass tragfähige Sorgearrangements entstehen, wenn Hilfen von verschiedenen Akteuren zusammenkommen. Es sollte investiert werden, denn die öffentliche Hand muss private Strukturen rahmen und fördern.

Ein Fokus wird auf Nachbarschaft im Gemeinwesen gesetzt. Eine Balance aus Distanz und Nähe ist gut für kurzfristige, spontane sowie kleine Hilfe, Informationsaustausch und Wohlbefinden. Orte der Begegnung können durch Förderung geschaffen bzw. unterstützt werden.

Der sozialen Ungleichheit wird ein eigenes Kapitel gewidmet. Eine wachsende Altersarmut hängt auch zusammen mit Unterschieden in Gesundheit, Wohnbedingungen, Mobilität sowie Möglichkeiten der Aktivitäten bei verschiedenen Einkommenssituation. Soziale Ungleichheit relativiert Altersunterschiede und unterstreicht das heterogene Altersbild. Soziale Netzwerke, die unterstützen können, beruhen langfristig auf Gegenseitigkeit. Die soziale Ungleichheit birgt also auch aus dieser Perspektive einen Nachteil für ärmere Menschen.

Freiwilliges Engagement wird meist durch Angehörige der Mittelschicht geleistet, für ärmere Menschen ist dies oft nicht möglich. Als Forderung bzw. Ziel wird genannt, Menschen mit wenig Ressourcen systematisch für freiwilliges Engagement zu gewinnen.

Bezüglich Partizipation und Beteiligung merkt Herr Berner an, dass Einbindung in Umsetzung von Projekten geschehen kann. Aber viele Menschen werden nicht erreicht, dies kann an verschiedenen Sprachkenntnissen, unbekannten Strukturen oder der geringen Anzahl sozialer Kontakte liegen.


Am Nachmittag der Veranstaltung wurden sogenannte Best Practice Beispiele aus verschiedenen Kommunen vorgestellt:


Durch das Alltagstrainingsprogramm soll Menschen ab 60 Lebensjahren, die zur Zeit wenig körperlich aktiv sind, Bewegungsmöglichkeiten im Alltag gezeigt werden. Das Programm wird ab dem nächsten Jahr in interessierten Sportvereinen angeboten werden, bis dahin können sich auch KursleiterInnen ausbilden lassen.

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Das Alltagstrainingsprogramm (ATP) soll zwölf Kurseinheiten umfassen. Mehr zu dem ATP erfahren Sie auf dieser Seite. Die Voraussetzungen für eine Weiterbildung zur ATP-ÜbungsleiterIn, entsprechende AnsprachpartnerInnen und Termine, auch in Trappenkamp und Pinneberg, finden Sie auf der Homepage des Deutschen Turner-Bundes.

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Was erwartet PatientInnen in der medizinischen Rehabilitation? Welche Möglichkeiten zur Mitsprache haben sie? Wo liegen eventuelle Hindernisse und Chancen? Über diese und weitere Fragen können Interessierte sich auf der Internetseite krankheitserfahrungen.de informieren.

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Im neuen Bereich „Medizinische Rehabilitation“ berichten ehemalige Rehabilitanden in Form von Texten, Video- und Audioclips von ihren Erfahrungen. Ziel ist es, künftigen Rehabilitanden dabei zu helfen, ihre eigene Reha aktiv mitzugestalten und den größtmöglichen Nutzen aus ihr zu ziehen. Krankheitserfahrungen.de ist frei zugänglich und bietet bereits Beiträge zu den Themen chronischer Schmerz, Diabetes, Epilepsie chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Brustkrebs bei Frauen, Darm- und Prostatakrebs an. Ein Team vom Institut für Psychologie der Universität Freiburg betreut die Website.

Für den neuen Erfahrungsbereich wurden 38 ehemalige Rehabilitanden interviewt. Diese hatten nach einem Unfall, einer akuten Erkrankung, einem medizinischen Eingriff, aufgrund von psychischen Beschwerden oder sonstigen Krankheiten eine medizinische Reha in Anspruch genommen. Das Team hat die Erfahrungsberichte der Interviewten mit wissenschaftlichen Methoden ausgewertet und nach Themen sortiert. Dazu zählen etwa der Alltag, das therapeutische Angebot, das Personal und die MitpatientInnen in der Reha. Auf der Seite „Personen“ finden sich die persönlichen Reha-Erfahrungen der Interviewten, die aus Datenschutzgründen Pseudonyme verwenden. Unter „Infos & Links“ sind weiterführende Verweise zusammengestellt, die bei spezifischen Fragen weiterhelfen können.

Weitere Informationen finden Sie auf dem Portal krankheitserfahrungen.de.

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Man kann Menschen verschiedener Generationen über die Diagnose Demenz informieren. Durch diese Literaturhinweise sollen verschiedene Ansätze beschrieben werden, die dies versuchen. Dadurch kann auch das Zusammenleben von Menschen verschiedenen Lebensalters erleichtert werden.

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Die Literaturhinweise wurden von der Bibliothek des Deutschen Zentrums für Altersfragen zusammengestellt. Als einleitenden Artikel ohne wissenschaftlichen Anspruch können Sie Das ist schön. Der Rentner Wolfgang Strobel bringt Grundschüler mit Alzheimerpatienten zusammen von A. Hunger online abrufen.


In Sammelwerken sind folgende Beiträge zu finden:

Brandt, S. (2014): Picknick im Labyrinth. Medien zum Wohlfühlen und Weckworte für Menschen mit Demenz. In: Hauke, P. (Hrsg.): "Challenge accepted!" Bibliotheken stellen sich der Herausforderung des demografischen Wandels. S. 327-340.

Hägele, B. (2016): Märchen als Türöffner. Interaktiv Märchen erzählen für Menschen mit Demenz und Vorschulkinder - Praxisbericht einer wunderbaren Kooperation. In: Kollak, I. (Hrsg.): Menschen mit Demenz durch Kunst und Kreativität aktivieren: Eine Anleitung für Pflege- und Betreuungspersonen, S. 39-54.

Jablonski, N. / Gess, C. (2012): Pflege und Demenz. In: Emminghaus, C. / Staats, M. / Gess, C. (Hrsg.): Lokale Infrastruktur für alle Generationen: Ergebnisse aus dem Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser. S. 129-142.

Kastner, S. (2015): A blind date with sculptures. Older people as contributors in art programs. In: Robertson, H.L. (Hrsg.): The caring museum: new models of engagement with ageing. S. 178-189.

Klamant, I. (2011): Intergenerative Konzepte, die eine Integration von Menschen mit Demenz ermöglichen. Bericht von einer Hospitation am Macklin Institute in Findlay/Ohio, USA. In: Deutsche Alzheimer Gesellschaft (Hrsg.): Gemeinschaft leben: Referate auf dem 6. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V., S. 501-508.

Schulz, C. (2009): "Gemeinsam gegen das Vergessen". Ein Projekt der Alzheimer Gesellschaft bochum/Demenz-Servicezentrum Ruhr und des Evangelischen Kinderhauses "Hand in Hand". In: Deutsche Alzheimer Gesellschaft (Hrsg.): "Aktiv für Demenzkranke" : Referate auf dem 5. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V., S. 311-313.

Strobel, W. K. (2011): Projekt und Verein "Besuch im Anderland" - Grundschüler entdecken die Welt der Demenzkranken. In: Deutsche Alzheimer Gesellschaft (Hrsg.): Gemeinschaft leben: Referate auf dem 6. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V., S. 493-500.

Weiß, S. (2013): Mehrgenerationenhäuser als Orte für Demenzkranke und ihre Angehörigen. In: Deutsche Alzheimer Gesellschaft (Hrsg.): "Zusammen leben - voneinander lernen": Referate auf dem 7. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V., S. 313-316.

Wettstein, A. (2013): Solidarität auf dem Prüfstand der Praxis. Projekte aus Zürich zur Primärprävention und zur Betreuung von Menschen mit Demenz. In: Schweizerisches Rotes Kreuz (Hrsg.): Who cares? Pflege und Solidarität in der alternden Gesellschaft. S. 216-243.

Willig, S. / Gellrich, S. (2013): "Wir sind schon Freunde!" - ein generationenübergreifendes musiktherapeutisches Projekt der evangelischen Kindertagesstätte "Schatzkiste" und Musik auf Rädern - ambulante Musiktherapie. In: Deutsche Alzheimer Gesellschaft (Hrsg.): "Zusammen leben - voneinander lernen": Referate auf dem 7. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V., S. 301-305.


Diese Artikel wurden in der Zeitschrift "Journal of intergenerational relationships" im Jahrgang 2011 veröffentlicht:

  • Black, K.: Combining the young and the young at heart. Innovative, intergenerational programming throughout the continuum of long-term care. S. 458-461.
  • Camp, C. J. / Lee, M.M.: Montessori-based activities as a transgenerational interface for persons with dementia and preschool children. S. 366-373.
  • George, D. / Whitehouse, C. / Whitehouse, P.: A model of intergenerativity. How the intergenerational school is bringing the generations together to foster collective wisdom and community health. S. 389-404.

George, D. R. / Wagler, G. (2014): Social learning and innovation: developing two shared-site intergenerational reading programs in Hershey, Pennsylvania. Journal of intergenerational relationships. S. 69-74.

Klinger, N. / Kulinski, A. (2013): "Unter 7 über 70" - Evaluierung eines Musikangebotes für Kindergartenkinder und demenzkranke Bewohner eines Alten- und Pflegeheims. Zeitschrift für Gerontologie und Ethik, S. 23-32.

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Die Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren (BISS) bemüht sich um die Rehabilitierung und Entschädigung von Opfern, die nach dem § 175 des Strafgesetzbuches (StGB) in der BRD bzw. nach dem § 151 StGB in der DDR verurteilt worden. Lesen Sie hier mehr zu der politischen Entwicklung in den letzten Monaten.

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Das Gesetz wurde von den NationalsozialistInnen 1935 verabschiedet, galt bis 1969 sogar unverändert weiter und wurde erst 1994 endgültig abgeschafft. 2000 sprach der Bundestag den nach 1945 Verurteilten sein Bedauern aus. Die bis 1945 Verurteilten wurden jedoch auch rehabilitiert.

Ein erster Erfolg der BISS stellte das Rechtsgutachten der Antidiskriminierungsstelle des Bundes dar. Anschließend kündigte der Bundesjustizminister einen Gesetzesentwurf und einen daraus resultierenden Entschädigungsanspruch an. Im Juli legte er - ohne Zeitrahmen - ein Eckpunktepapier vor. Im September wurden die möglichen Entschädigungsansprüche jedoch wieder relativiert.

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Zum gestrigen Internationalen Tag der älteren Menschen fordert die Bundesarbeitsgemeinschaft für Senioren-Organisationen (BAGSO), die Ausarbeitung einer UN-Konvention zum Schutz der Rechte älterer Menschen zu prüfen.

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In ihrer Stellungnahme zum Abschlussbericht der von den Vereinten Nationen eingesetzten Unabhängigen Expertin für die Menschenrechte Älterer schließt sich die BAGSO der zentralen Forderung an, Vorschläge zur Ausarbeitung einer Konvention zum Schutz der Rechte älterer Menschen zu prüfen.

Eine Ausgangsbasis könne die Inter-American Convention on Protecting the Human Rights of Older Persons (Interamerikanische Konvention zum Schutz der Menschenrechte Älterer) von 2015 sein. Gerade für sogenannte Schwellen- und Entwicklungsländer könne ein solches spezifisches Menschenrechtsinstrument eine wichtige Grundlage zur Festschreibung von Grundrechten auf nationaler Ebene sein. Aber auch für Industrieländer wie Deutschland benennt die Erklärung einige Bereiche, in denen der rechtliche Schutz älterer Menschen ausgebaut werden sollte.

Eine Definition des alten Menschen ab einem bestimmten kalendarischen Lebensalter, wie sie die Interamerikanische Konvention vorsieht, hält die BAGSO allerdings für kontraproduktiv. Es könne nicht gewollt sein, dass sich z.B. eine pflegebedürftige Person nur deshalb nicht auf die Konvention berufen könne, weil er oder sie die Altersgrenze noch nicht erreicht hat.

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Auf bundespolitischer Ebene wird zur Zeit das Bundesteilhabegesetz diskutiert. In der Fachliteratur ist viel zur Teilhabe von - auch älteren - Menschen mit Beeinträchtigung zu finden. Wir haben Ihnen hier die entsprechenden Literaturempfehlungen der Bibliothek des Deutschen Zentrums für Altersfragen zugänglich gemacht.

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Zunächst können Sie einige Werke direkt online nachlesen bzw. kostenfrei ausdrucken:


Zwischenberichte zum Forschungsprojekt Lebensqualität inklusiv(e). Innovative Konzepte unterstützten Wohnens älter werdender Menschen mit Behinderung (LEQUI):


Dieckmann, F. / Metzler, H. (2013): Alter erleben. Lebensqualität und Lebenserwartung von Menschen mit geistiger Behinderung im Alter. Abschlussbericht.

Dieckmann, F. / Schäper, S. / Thimm, A. / Dieckmann, P. / Dluhosch, S. / Lucas, A. (2015): Die Lebenssituation älterer Menschen mit lebenslanger Behinderung in Nordrhein-Westfalen.

Gärtner, C. / Hartmann, B. / Kranich, M. / Luthe, H. / Mierelmeier, S. (2015): Menschen mit Demenz und geistiger Behinderung begleiten. Eine Handreichung für Mitarbeitende in der Behinderten- und Altenhilfe.

Klein, P. (2012): Barrierefreiheit im Quartier. Untersuchung der Anforderungen älterer Menschen mit Gehbehinderung an eine barrierefreie Quartiersgestaltung in Neuwiedenthal.


Im Folgenden nun eigenständige Werke bzw. Sammelausgaben:

Franz, D. (2016): Menschen mit geistiger Behinderung im Alter. Impulse zur inklusiven Weiterentwicklung der Dienste und Einrichtungen.

Grunwald, K. (2013): Demenz bei Menschen mit geistiger Behinderung. Eine empirische Bestandsaufnahme.

Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft; Deutsches Rotes Kreuz (Hrsg.) (2012): Alter und Behinderung. Behinderung und Alter. Herausforderungen für die Gesellschaft.

Krause, G. / Schwantje, G. (2012): Gel(i)ebtes Leben.

Lennermann-Knobloch, M. (2013): Ich will Rentner sein. Das Abenteuer: individuelle Ruhestandsgestaltung mit Senioren mit geistiger Behinderung. Ein Erfahrungsbericht.

Lubitz, H. (2014): "Das ist wie Gewitter im Kopf!" Erleben und Bewältigung demenzieller Prozesse bei geistiger Behinderung. Bildungs- und Unterstützungsarbeit mit Beschäftigten und Mitbewohner/innen von Menschen mit geistiger Behinderung und Demenz.

Lude, P. / Willi Studer, M. / Vischer, F. (2014): Warum das Leben weitergeht. Auch im Alter und mit Behinderung: Mit Einschränkungen Lebendigkeit und Lebensfreude bewahren.

Maier-Michalitsch, N. J. / Grunick, G. (2015): Leben pur. Alternde Menschen mit komplexer Behinderung.

Meixner, J. (2015): Hundegestützte Intervention bei älteren Menschen mit einer geistigen Behinderung. Eine videogestützte Verhaltensbeobachtung: ein Aspekt der Salutogenese.

Müller, S. V. / Gärtner, C. (2016): Lebensqualität im Alter. Perspektiven für Menschen mit geistiger Behinderung und psychischen Erkrankungen.


Diese Beiträge finden Sie in Sammelwerken:

Augustin, B. / Augustin. J. (2012): Demenz bei Menschen mit geistiger Behinderung - Begleitung in einer Wohnstätte. In: Schulz, J. / Wessel, K.-F. (Hrsg.): Rehabilitation und Pflege im Spannungsfeld von Entwicklung und Tod. S. 80-92.

Eiben, A. (2013): Konzepte für Menschen mit Trisomie 21 und einer diagnostizierten Demenz - eine qualitative Studie zur Exploration zu Demenzkonzeptionen in Einrichtungen der Eingliederungshilfe. In: Boschert, S. / Eiben, A. / Knörr, A.-L. (Hrsg.): Zukunft der Pflege. S. 71-131.

Pfaff, H. / Driller, E. (2013): Behinderung und Alter. In: Haller, M. / Meyer-Wolters, H. / Schulz-Nieswandt, F. (Hrsg.): Alterswelt und institutionelle Strukturen. S. 107-120.

Stöppler, R. (2015): "Neue Alte" inklusive?! Risiken und Chancen der Teilhabe von älteren Menschen mit geistiger Behinderung. In: Maier-Gräwe, U. (Hrsg.): Die Arbeit des Alltags. S. 165-180.

Wiesli, U. (2016): Ältere Menschen mit Behinderung in Pflegeinstitutionen - neue Herausforderungen für die Pflege. In: Heussler, F. / Wildi, J. / Seibl, M. (Hrsg.): Menschen mit Sehbehinderung in Alterseinrichtungen. S. 186-199.

Zander, M. (2012): Behinderung und Hilfebedarf im erwachsenen und hohen Alter. Ähnliche Problemlagen - andere Lösungen? In: Kümpers, S. (Hrsg.): Autonomie trotz Armut und Pflegebedarf? S. 221-231.


Diese Aufsätze aus Fachzeitschriften beschäftigen sich ebenfalls mit dem Thema:

Pro Alter, Heft 48 (2016):

  • Dieckmann, F. / Rodekohr, B. / Rohleder, C.: Alter(n) mit Chance auf Teilhabe, S. 14-20.
  • Lubitz, H.: Total vergesslich - und ein bisschen durchgeknallt, S. 25-29.
  • Woltering, F.: Inklusive Sozialplanung in der Kommune, S. 21-24.

Zeitschrift für Gerontologie + Geriatrie:

  • Schäper, S.; Graumann, S. (2012): Alter(n) als wertvolle Lebensphase erleben. Herausforderungen und Chancen für Menschen mit geistiger Behinderung, S. 630-636.
  • Wolff, C. / Müller, S. V. (2014): Die Lebenssituation von geistig behinderten Menschen mit Demenz in Einrichtungen der Behindertenhilfe. Ergebnisse einer Befragung in Niedersachsen und Bremen, S. 397-402.

Bruhn, R. / Straßer, B. (2015): Zu Hause gut begleitet sterben. In: Neue Caritas, S. 26-29.

Frewer-Graumann, S. / Schäper, S. (2015): Die unsichtbaren Alten. Bilder über das Altern von Menschen mit lebenslanger Behinderung. In: Journal für Psychologie, S. 25.

Kampmann, S. (2015): Sehen, was geht. Sehverlust. In: Altenpflege, S. 48-52.

Kostrzewa, S. / Sayim, A. (2013): Wohnstätten als Orte zum Sterben? Palliative Care in der Betreuung von Menschen mit geistiger Behinderung. In: Die Hospiz-Zeitschrift, S. 21-23.

Sonnenberg, K. (2013): Ältere Menschen mit geistiger Behinderung in Wohnheimen und Werkstätten. Herausforderungen für die sozialen Professionen. In: Sozialer Fortschritt, S. 99-104.

Tessmer, N. (2013): Die Gestaltung eines "inklusiven Sozialraums" in Kommunen. Anforderungen oder Überforderungen? In: Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit, S. 76-84.

Theunissen, G. (2014): Altern mit Autismus. In: Neue Praxis, S. 494-509.

Tiesmeyer, K. (2015): Unterstützung von älteren Menschen mit Behinderung und erhöhtem Pflegebedarf. Wissenschaftliche Herausforderungen. In: Pflege & Gesellschaft, S. 241-262.

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Ein Leitfaden des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) unterstützt PflegeberaterInnen beim Thema psychische Problemlagen älterer und pflegebedürftiger Menschen.

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Immer mehr ältere Menschen müssen in ihrem Alltag nicht nur mit Hilfe- und Pflegebedarf umgehen, sondern zum Teil auch gravierende Einschränkungen der psychischen Gesundheit bewältigen. Dazu zählen unter anderem demenzielle Erkrankungen, Depressionen und Abhängigkeitserkrankungen. Um PflegeberaterInnen im Umgang mit diesen Herausforderungen zu unterstützen, hat das ZQP einen Leitfaden zu psychischen Problemlagen entwickelt. Dieser richtet sich an psychiatrisch nicht spezialisierte Berufsgruppen aus der psychosozialen Beratung. Gut verständlich und auf Grundlage des aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstands werden wichtige Informationen zu sogenannten psychischen Störungen, Entstehungsmodellen und Interventionsansätzen kompakt aufbereitet. Der Leitfaden hilft vor allem dabei, Hinweise auf psychische Problemlagen zu erkennen und gegebenenfalls gezielt auf ärztliche und psychotherapeutische Interventionen und Behandlungsoptionen hinzuweisen zu können. Damit leistet das Kompendium auch einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung der Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.

„Die komplexe Lebenssituation von pflegebedürftigen Menschen stellt anspruchsvolle Anforderungen an Berufsgruppen, die sich in der Beratung, Betreuung und Versorgung von älteren Menschen engagieren. Dies gilt insbesondere für die Beratung älterer Menschen, die trotz ihrer vielfältigen Einschränkungen einschließlich psychischer Erkrankungen weiterhin zu Hause leben wollen. Vor diesem Hintergrund finden Pflegeberater einen wissenschaftlich fundierten Überblick zum aktuellen Stand des medizinischen und psychotherapeutischen Wissens. Sie können so gezielt den Zugang zu ärztlichen und psychotherapeutischen Interventionen erleichtern“, erklärt Dr. Ralf Suhr, Vorstandsvorsitzender des ZQP.

Das Kompendium ergänzt die einschlägigen fachlichen Leitlinien mit Empfehlungen und Orientierungshilfen für den nichtärztlichen Bereich. Grundlage dafür waren unter anderem die Empfehlungen der aktuellen Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde „Psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen“.

Strukturell bietet der Leitfaden neben einer allgemeinen Einführung und konkreter Beschreibungen psychischer Störungen und Problemlagen auch praktische Hinweise für den problembezogenen Beratungsprozess. Die LeserIn wird dabei zunächst über Auftretenswahrscheinlichkeit, Verlauf, Ursachen und Risikofaktoren informiert. Durch anschauliche Flussdiagramme werden den Beratenden zudem Empfehlungen zum Erkennen und zum Management in Bezug auf die Problemlage aber auch detaillierte Informationen zu angezeigten psychosozialen Interventionen gegeben.

Der Leitfaden kann online heruntergeladen werden oder in einer kostenlosen Papierversion unter info@zqp.de bestellt werden. Mehr Informationen zu Qualität in der Pflege findet sich auf der Homepage des ZQP.

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